Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon Parrot » Di 23. Aug 2005, 07:06

Hallo Leute

In unserem christlichen Hauskreis treffen sich Christen aus verschiedenen christl.Gemeinschaften, teils daraus ausgetreten oder ausgetreten worden :)

Wir sehen uns als "vereinte" Christen. Einheit in Jesus Christus unserem Herrn und Lehrer. (In Christus sind sie alle gleich, da gibt es weder ZJ, noch Freikirchler/ Landeskirchler, wir alle haben ja dieselbe Gebrauchsanweisung für ein Leben als Christ :) )

Also: Immer heisst es, Glaubenslehren, -bekenntnisse müssen biblischer Ueberprüfung einwandfrei standhalten, ansonsten als Irrlehre verworfen werden.

Seit Kurzem befassen wir uns -natürlich geteilter Meinung :)- mit der Frage:

Dürfen konzilisch festgelegte Glaubensdogmen (Dogma = Lehrsatz/Meinung) dem fleischgewordenen Wort Gottes, Jesus Christus widersprechen? Falls dies zutrifft, sind sie ja weder biblisch noch christlich.

Ich weiss, es ist eine heikle Frage, wir sind auch gespannt, was für unterschiedliche Ansichten wir beim nächsten Treffen von euch einbringen können.

grüsse parrot

Parrot
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon Quintus » Di 23. Aug 2005, 08:44

Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Nun, als Katholik antworte ich mal eindeutig mit einem NEIN!

Die Glaubenslehren der RKK stehen immer im Einklang mit der Heiligen Schrift (nach Meinung der Kirche). Das Problem der weiteren Diskussion wird nunmal dabei aber immer die jeweilige biblische Auslegung (Exegese) sein.
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon Salzstreuer » Di 23. Aug 2005, 09:14

Die Glaubenslehren der RKK stehen immer im Einklang mit der Heiligen Schrift (nach Meinung der Kirche).


Hmmm, exakt, nach Meinung der Kirche... Und nach Meinung dessen, was in der Bibel steht?

Wir können noch jahrelang darüber diskutieren, ein so grosses Gebilde wie die kath. Kirche lässt sich nicht einreissen. Doch wer offenen Herzens und betend die Bibel studiert, kann nicht auf einen anderen Schluss kommen, als dass gewisse Dogmen der kath. Kirche (wie auch anderer Denominationen, so ist es ja nicht) nicht der biblischen Wahrheit entsprechen.

Dabei soll es nicht darum gehen, ob nun eine Kirche besser ist als die andere oder wie auch immer. Aber am schönsten fände ich es halt, wenn die eigene Kirche sich an der Nase näme und die eigenen Fehler zugesteht und sich neu nach dem Wort Gottes ausrichtet. Und das geht so ziemlich alle an.

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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon Nitrosio » Di 23. Aug 2005, 09:19

Leider ist dem nicht so; denn jeder der das Wort studiert muss merken das. z.B. die Kindertaufe nirgends in der Bibel erwähnt wird und daher als Irrlehre zu bezeichnen ist. Doch ist es halt wohl einfacher die vorherrschende Meinung zu übernehmen, als sich kritisch mit der Thematik zu befassen und allenfalls einigen Leuten ins Fettnäpfchen zu treten. Das Wort ist oftmals alsolut klar und lässt keine Interpretation zu. Wenn Tempo 80 steht, dann müssen wir wohl kaum darüber diskutieren, ob nicht etwa 120km/h damit gemeint sein könnte. ;)
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon Quintus » Di 23. Aug 2005, 09:39

Nun, wenn aus menschlicher Sicht (und "evangelisch-bibeltreuer" Sicht) alles so klar und unmißverständlich ist, was in der Heiligen Schrift steht, warum gibt es dann gerade auf evangelischer Seite eine fast unüberschaubare Vielzahl verschiedenster Auslegungen, die z.T. sich untereinander aufs bitterste "bekämpfen" (theologisch gesehen)???

Es ist natürlich immer sehr einfach, "den Katholiken" eine oberflächliche Glaubenswelt und Unkenntnis der Heiligen Schrift vorzuwerfen. Doch wenn man sich einmal die Mühe macht, sich mit der Interpretation und Schriftauslegung der katholischen Kirche möglichst objektiv zu beschäftigen, wird man nicht leugnen können, dass auch hier ein ernsthaftes und dem Geist Gottes zugewandtes Forschen nach der Wahrheit Gottes vorliegt - auch, wenn man vieles nicht selber nachvollziehen kann oder sogar ablehnt.

Man sollte sich auch einmal selber fragen, ob die teilweise "Verteufelung" der römisch-katholischen Kirche (wie sie auf evangelischer Seite wahrlich nicht gerade selten vorkommt), auch wirklich dem Geist Gottes entspringt (oder vielleicht sogar mehr einer protestantischen Selbstgerechtigkeit).

Anders herum gilt dieses natürlich auch ;-)
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon Nitrosio » Di 23. Aug 2005, 09:50

Also mir geht es nicht darum, die katholische Kirche zu bekämpfen (sie hat auch viel gutes!!); mir geht es um die Wahrheit. Und so ist natürlich auch viel falsches auf "evangelikalem Mist" gewachsen. Keine Diskussion!! Doch hat sich Jesus immer ganz scharf gegen die Irrlehren der Kirche ausgesprochen; denn nur eine Chilli verdirbt den ganzen Griessbrei. :D
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon Salzstreuer » Di 23. Aug 2005, 09:54

Nun, wenn aus menschlicher Sicht (und "evangelisch-bibeltreuer" Sicht) alles so klar und unmißverständlich ist, was in der Heiligen Schrift steht, warum gibt es dann gerade auf evangelischer Seite eine fast unüberschaubare Vielzahl verschiedenster Auslegungen, die z.T. sich untereinander aufs bitterste "bekämpfen" (theologisch gesehen)???

Es ist natürlich immer sehr einfach, "den Katholiken" eine oberflächliche Glaubenswelt und Unkenntnis der Heiligen Schrift vorzuwerfen.



Meister Quintus...

Ich habe klar von allen Denominationen gesprochen, also können wir das beleidigt sein mal auf die Seite legen und über das Thema diskutieren, oder?

Und da wäre doch die Antwort ganz klar: Nein...

Man könnte sich jetzt fragen: Warum tun es denn alle? Was steckt dahinter?

-salzstreuer
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon Quintus » Di 23. Aug 2005, 10:13

Großmeister Salzstreuer ;-)

Ich bin nicht beleidigt - ganz und gar nicht.
Vielleicht habe ich mich ein wenig zu schnell in die verbale Verteidigungsstellung begeben - das kann sein...

Die ursprüngliche Frage habe ich ja auch schon kurz beantwortet. Und da nunmal ein gewisser Hintergedanke bei dieser Frage steckt (der durchaus berechtigt ist), habe ich hier einfach nur auch kurz Stellung bezogen - ich war so frei...

Doch hat sich Jesus immer ganz scharf gegen die Irrlehren der Kirche ausgesprochen; denn nur eine Chilli verdirbt den ganzen Griessbrei.


Absolute Zustimmung!
Nur hier begeben wir uns natürlich wieder an den Anfang eines unendlichen Diskurses: Was ist Irrlehre und was nicht?
Wie gesagt: Exegese ist nunmal ein Gebiet, an dem sich schon ganz andere gescheitere Köpfe die Zähne ausgebissen haben.

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.

Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir´s nichts nütze.

Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;

sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

Die Liebe hört niemals auf...


(1.Korinther 13, 1-8-)
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon Jirmejahu » Di 23. Aug 2005, 11:55

Bei dem Wort "dürfen" stellt sich die Frage nach der Autorität. Dürfen durch die Lehrautorität der katholischen Kirche? Dürfen durch Gott?
Dann stellt sich die Frage, ob die Lehrmeinung, nach der die katholische Glaubenstradition der Bibel gleichgestellt wird, dabei anerkannt wird oder nicht.
Erst wenn das geklärt ist, lässt sich die Frage, die ja nur "JA" oder "NEIN" zuläßt beantworten.
Hebräer 3:1
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon Salzstreuer » Di 23. Aug 2005, 12:03

Die Frage ist eine einfache dahinter ...

Gibt es eine Autorität, die das Wort Gottes verändern darf?

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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon SunFox » Di 23. Aug 2005, 12:19

Original von Quintus
Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Nun, als Katholik antworte ich mal eindeutig mit einem NEIN!

Die Glaubenslehren der RKK stehen immer im Einklang mit der Heiligen Schrift (nach Meinung der Kirche). Das Problem der weiteren Diskussion wird nunmal dabei aber immer die jeweilige biblische Auslegung (Exegese) sein.



Heiliger Vater
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Bild davon steht nichts im Wort Gottes!Bild

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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon parepidimos » Di 23. Aug 2005, 12:29

Original von Nitrosio
Leider ist dem nicht so; denn jeder der das Wort studiert muss merken das. z.B. die Kindertaufe nirgends in der Bibel erwähnt wird und daher als Irrlehre zu bezeichnen ist. Doch ist es halt wohl einfacher die vorherrschende Meinung zu übernehmen, als sich kritisch mit der Thematik zu befassen

Du irrst. Kindertaufe laesst sich ebenso gut begruenden wie Erwachsenentaufe. Aber du hast dich wohl zuwenig mit der Thematik befasst, um dies zu wissen. Indem du Kindertaufe ablehnst, uebernimmst du spaetestens seit dem 16.Jh. eine ebenso "vorherrschende Meinung". Du bist dir dem lediglich nicht bewusst, weil du unkritisch bist.
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon Quintus » Di 23. Aug 2005, 12:31

@SunFox

Eine kurze Richtigstellung zum leidigen Thema "Heiliger Vater" hier eine kurze Antwort von katholischer Seite...

http://members.surfeu.at/veitschegger/texte/heiligervater.htm
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon SunFox » Di 23. Aug 2005, 12:42

Original von parepidimos
Original von Nitrosio
Leider ist dem nicht so; denn jeder der das Wort studiert muss merken das. z.B. die Kindertaufe nirgends in der Bibel erwähnt wird und daher als Irrlehre zu bezeichnen ist. Doch ist es halt wohl einfacher die vorherrschende Meinung zu übernehmen, als sich kritisch mit der Thematik zu befassen

Du irrst. Kindertaufe laesst sich ebenso gut begruenden wie Erwachsenentaufe. Aber du hast dich wohl zuwenig mit der Thematik befasst, um dies zu wissen. Indem du Kindertaufe ablehnst, uebernimmst du spaetestens seit dem 16.Jh. eine ebenso "vorherrschende Meinung". Du bist dir dem lediglich nicht bewusst, weil du unkritisch bist.

Hallo Nitrosio,

Muß ich dir vollkommen recht geben!

Hallo parepidimos,

Kindertaufe läßt sich biblisch überhaupt nicht begründen!

Es steht keine biblische Praxis dahinter, nirgendwo!

Hier mein Link zur Erwachsenentaufe

Habe ich erst letztens ausgearbeitet (22.08.05, 22:57), und von Kindertaufe habe ich rein garnichts gefunden!

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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon SunFox » Di 23. Aug 2005, 12:46

Original von Quintus
@SunFox

Eine kurze Richtigstellung zum leidigen Thema "Heiliger Vater" hier eine kurze Antwort von katholischer Seite...

http://members.surfeu.at/veitschegger/texte/heiligervater.htm


Hallo Quintus,

ein Satz auf deinem Link hat mir vollkommen gereicht:

"Auf die Frage in der Überschrift würde ich also antworten: Niemand muss den Papst „heilig" oder „Vater" nennen, aber es ist auf Grund des Neuen Testamentes auch nicht verboten.

Soll ich dir mal die biblischen Aussagen dazu bringen, wer sich einzig und allein ´Heiliger Vater´ nennen laßen darf?

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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon parepidimos » Di 23. Aug 2005, 14:43

Original von SunFox
Kindertaufe läßt sich biblisch überhaupt nicht begründen!

Apg 16
14 Und eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf Acht hatte, was von Paulus geredet wurde. 15 Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da.

Diese Stelle legt nahe, dass Kinder ganz selbstverstaendlich zusammen mit Erwachsenen getauft wurden. Dies scheint auch die urspruengliche Praxis der Gemeinde gewesen zu sein. Die fruehesten kirchengeschichtlichen Dokumente, die die Kindestaufe thematisieren verteidigen sie gegen neuere Lehren, welche die Taufe ausschliesslich fuer Erwachsene reservieren wollten.

Es steht keine biblische Praxis dahinter, nirgendwo!

Die Bibel schreibt die Taufe fuer alle Glaeubigen vor, ohne ein Dogma aus dem "richtigen" Zeitpunkt zu machen. Kinder zu taufen heisst, ihren Glauben ernst zu nehmen, so wie Jesus es tat.

Frage an dich: Lehrt die Bibel irgendwo kirchliche oder amtliche Eheschliessung?
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon SunFox » Di 23. Aug 2005, 15:47

Original von parepidimos
Original von SunFox
Kindertaufe läßt sich biblisch überhaupt nicht begründen!

Apg 16
14 Und eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf Acht hatte, was von Paulus geredet wurde. 15 Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da.

Was wird hier nahe gelegt? Das sieh überhaupt Kinder hatte?
Sie kann genauso gut verheiratet gewesen, und ohne Kinder!
Sie kann aber auch ledig gewesen sein, und ihre Eltern wohnten mit im Haus (war damals üblich)!
Wenn Kinder, wie alt waren sie? Konnten sie schon eigene Entscheidungen treffen, in dem Sine etwas als wahr oder unwahr zu erkennen?
Du siehst, der Text sagt nichts!
Alles nur Vermutungen!
Original von parepidimos
Diese Stelle legt nahe, dass Kinder ganz selbstverstaendlich zusammen mit Erwachsenen getauft wurden. Dies scheint auch die urspruengliche Praxis der Gemeinde gewesen zu sein. Die fruehesten kirchengeschichtlichen Dokumente, die die Kindestaufe thematisieren verteidigen sie gegen neuere Lehren, welche die Taufe ausschliesslich fuer Erwachsene reservieren wollten.

Kirchengeschichtliche Argumente von wem?
Die Erwachsenentaufe ist schon vor Jesus von Johannes praktiziert worden, aber Kindertaufen find ich nicht!
Und mit Spitzfindigkeiten und Vermutungen, oder sonst welche aus der Luft gegriffene Thesen, gebe ich mich als bibelgläubiger Christ nicht zufrieden!
Es steht keine biblische Praxis dahinter, nirgendwo!
Original von parepidimos
Die Bibel schreibt die Taufe fuer alle Glaeubigen vor, ohne ein Dogma aus dem "richtigen" Zeitpunkt zu machen. Kinder zu taufen heisst, ihren Glauben ernst zu nehmen, so wie Jesus es tat.

´Säuglinge taufen heißt ihren Glauben ernst nehmen´, wolltest du wohl nicht schreiben, wäre ja auch zu unglaubwürdig gewesen!
Erwachsenentaufe heißt ja nicht, das man sich nicht mit 12,13,14 taufen lassen kann, und dann ist man ja wohl auch noch Kind! Aber in dem Alter kann man etwas erkennen und begreifen, das ist der Punkt!
Entscheiden für etwas, entscheiden für Gott!
Und dieses macht mein dir gegebener Link :Erwachsenentaufe
auch deutlich!
Original von parepidimos
Frage an dich: Lehrt die Bibel irgendwo kirchliche oder amtliche Eheschliessung?

Und ein neues Thema zum ablenken nützt da auch nichts!

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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon John-Paul » Di 23. Aug 2005, 16:23

Original von parepidimos
Diese Stelle legt nahe, dass Kinder ganz selbstverstaendlich zusammen mit Erwachsenen getauft wurden. Dies scheint auch die urspruengliche Praxis der Gemeinde gewesen zu sein. Die fruehesten kirchengeschichtlichen Dokumente, die die Kindestaufe thematisieren verteidigen sie gegen neuere Lehren, welche die Taufe ausschliesslich fuer Erwachsene reservieren wollten.

Das wußte ich noch gar nicht. Welche Dokumente sind das zum Beispiel?

Dank und Gruß
JP
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon parepidimos » Di 23. Aug 2005, 16:38

Original von SunFox
Du siehst, der Text sagt nichts!

Jawohl, und exakt dies ist mein Punkt: Der uneingenommene Leser wird bei der Wendung "mein Haus" selbstverstaendlich auch an Kinder (und Sklaven inkl. Familien) denken. Waere Saeuglingstaufe wirklich so "unbiblisch", wie du tust, dann muesste dies der Autor an dieser Stelle klar machen. Aber das haelt er offenbar nicht fuer noetig.

Alles nur Vermutungen!

Du musst mit groesserer Bestimmtheit in diese Bibelstelle hineinvermuten als ich, um deine Theorie zu stuetzen, naemlich dass keine Kleinkinder anwesend waren. Aber du hast recht - wir vermuten beide. Und genau deshalb sollten wir kein Dogma aus der Frage machen, weil es auch die Bibel nicht tut.

Die Erwachsenentaufe ist schon vor Jesus von Johannes praktiziert worden, aber Kindertaufen find ich nicht!

Du meinst also, wenn es in Matthaeus heisst "Da ging zu ihm hinaus die Stadt Jerusalem und ganz Judäa und alle Länder am Jordan 6 und ließen sich taufen von ihm im Jordan und bekannten ihre Sünden", dann haetten sie die Kinder daheim gelassen? Markus macht es gar noch deutlicher: "Und es ging zu ihm hinaus das ganze jüdische Land und alle Leute von Jerusalem und ließen sich von ihm taufen im Jordan und bekannten ihre Sünden." Oder in Lukas: "Und es begab sich, als alles Volk sich taufen ließ ..." Deine Vermutung, dass keine Kleinkinder darunter gewesen seien ist bedeutend wilder als meine.

Erwachsenentaufe heißt ja nicht, das man sich nicht mit 12,13,14 taufen lassen kann, und dann ist man ja wohl auch noch Kind! Aber in dem Alter kann man etwas erkennen und begreifen, das ist der Punkt!

Die Kinder, welche von Jesus als Glaubensvorbilder genannt wurden waren wohl kaum aelter als 3. Du kreierst hier Unterscheidungen und Kriterien, welche der Bibel total fremd sind. Daran aendern auch die Ausrufezeichen nichts.

Worum es mir letztlich geht ist aufzuzeigen, dass wer wie du staendig auf "Bibeltreue" pocht und anderen das Gegenteil unterstellt letztlich genauso anfaellig ist, Gott nach seinem eigenen Bilde zu schaffen. Wenn nicht sogar anfaelliger, da die eigene Sicht voellig unkritisch als ´Wahrheit´ angenommen wird: Der historische Kontext wird als irrelevant abgetan und Argumente fuer eine alternative Sicht nicht einmal fuer wissenswert betrachtet. Das ist erstens ignorant, und zweitens ueberheblich.
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon SunFox » Di 23. Aug 2005, 21:16

Hallo parepidimos,

jeder der deine letzte Stellungsnahme liest, erkennt mit Leichtigkeit, das du dich nur hin und her wendest!
Jetzt machst du Kleinkinder daraus, und was ändert es?
"Laßet die Kindlein zu mir kommen, und wehret ihnen nicht!"
Hat dieses irgendeinen Bezug zur Taufe?
Jesus hat nichts gegen Kinder, nein genau das Gegenteil, er liebt sie!
Und warum?
Sie vertrauen blind und ihr Vertrauen ist echt!
Es heißt auch: "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, so bleibt euch das Himmelreich verschlossen!"
Und dieses genau aus dem Grund: "In Liebe blind dem Heiland vertrauen!"
Wenn man dann aber älter wird, dann geht es los!
Zweifel hier und Zweifel da! Schöner Glaube!
Und dann kommen wir wieder auf den Punkt der Taufe!
Jetzt ist es an der Zeit eine Entscheidung zu treffen!
Für oder gegen Jesus!
Und das ist der Aspekt der Taufe:

Den Bund eines guten Gewissens mit Gott schließen!

Jetzt wo ich nicht mehr Kind bin, jetzt will Gott eine Entscheidung!

Vorher als kleines Kind habe ich vertraut, und jetzt wo ich erwachsen bin geht dieses Vertrauen verloren! Die Taufe ist ein Entscheidungsakt!

Ich gebe mich hin und Gott nimmt an!!!

Man muß verstehen wofür die Taufe gut ist, und darum finden wir auch nicht den kleinsten Hinweis darauf, das Kleinkinder/Säuglinge in der Bibel getauft wurden!

Natürlich gefallen dir meine Auslegungen nicht, wie vielen Anderen andere Sachen auch nicht gefallen, aber meine sind auf jeden Fall biblisch begründet und bis jetzt hat mich noch keiner eines besseren belehren können!
Das ist in keiner weise hochmütig! Wenn es hochmütig wäre, dann würde ich nur mit dem erhobenen Zeigefinger durch die Gegend herumlaufen! Natürlich sieht es manchmal so aus, aber meine Beweggründe muß man verstehen lernen! Gott will sein Wort in der Welt verkündet haben, das ist unser Auftrag! Ich folge seinem Befehl! Sein Wunsch ist mir Befehl!

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Original von herrderlügen
BTW: Ja ich spreche wirklich nicht gerne mit SunFox. Ich weiss nämlich dass eine Diskussion mit Ihm zwangsläufig in einer Schlammschlacht enden würde.

An wem das wohl liegen mag? :roll:

Nun ja, wer mich kennt, der denkt da anders!
Ich bin kosequent, aber ich beschmeiße andere nicht mit Dreck! Ich trage es aber keinen nach, wie schon in dem Thread gesagt, ich habe ein gutes Waschmittel! Sein Wort und sein Blut wäscht mich rein! Das mit den zwei Weißmachern!

Jesaja 1,18: "So kommt denn und last uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden."

Aber wenn man die Wahrheit nicht vertragen kann!

Original von parepidimos
Ach ja, noch was: Luegen lassen sich nicht beherrschen, sie beherrschen einen.


Oh wie wahr du sprichst!

Viele liebe Grüße von SunFox

PS: Übrigens habe ich die starke Vermutung, das hinter unserem h...d..l.... PapaRatzi steckt. Ist genau sein Stil, und man hat lange nichts mehr von ihm gehört!
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon John-Paul » Di 23. Aug 2005, 21:39

Original von SunFox PS: Übrigens habe ich die starke Vermutung, das hinter unserem h...d..l.... PapaRatzi steckt. Ist genau sein Stil, und man hat lange nichts mehr von ihm gehört!

Ja, dieser Eindruck drängte sich auch mir auf.
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon Jirmejahu » Di 23. Aug 2005, 22:04

Vielleicht sollte man den Threadtitel ändern: Ist die Kindertaufe biblisch? Da braucht niemand zu überlegen, der weiß, was der Taufe vorausgehen muss.
Am 15. August war in Österreich und Teilen Deutschlands ein wichtiger Feiertag: Mariä Himmelfahrt! seit 1950 zum Dogma erhoben, dass sie ganz und gar in den Himmel aufgenommen worden sei. Dogmatisch und - unbiblisch. Zudem ist der ganze Kult um Maria, die ja als Folge der Trinität zur Mutter Gottes erklärt ist, eine Form des Götzendienstes. Sie wird angebetet, man kniet sich vor ihren Bildnissen nieder. Konzilische Dogmen widersprechen der Bibel ganz klar, und es interessiert Millionen Menschen überhaupt nicht. :cry:
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon SunFox » Di 23. Aug 2005, 22:11

Original von Jirmejahu
Zudem ist der ganze Kult um Maria, die ja als Folge der Trinität zur Mutter Gottes erklärt ist, eine Form des Götzendienstes.


Hallo mein lieber Jirmejahu,

also die von dir hergestellte Verbindung, ich weiß nicht!

Das solltest du mal genauer erklären!

Das kann ich nämlich überhaupt nicht nachvollziehen!

Lehn dich jetzt aber nicht zu weit aus dem Fenster!:D


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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon John-Paul » Di 23. Aug 2005, 22:44

Original von Jirmejahu
Vielleicht sollte man den Threadtitel ändern: Ist die Kindertaufe biblisch? Da braucht niemand zu überlegen, der weiß, was der Taufe vorausgehen muss.
Am 15. August war in Österreich und Teilen Deutschlands ein wichtiger Feiertag: Mariä Himmelfahrt! seit 1950 zum Dogma erhoben, dass sie ganz und gar in den Himmel aufgenommen worden sei. Dogmatisch und - unbiblisch. Zudem ist der ganze Kult um Maria, die ja als Folge der Trinität zur Mutter Gottes erklärt ist, eine Form des Götzendienstes. Sie wird angebetet, man kniet sich vor ihren Bildnissen nieder. Konzilische Dogmen widersprechen der Bibel ganz klar, und es interessiert Millionen Menschen überhaupt nicht. :cry:


Es gibt antikatholische Vorurteile, die sind schlechterdings unausrottbar.

Ich geb´s auf ... zumindest für heute.

Gute Nacht
JP
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon parepidimos » Mi 24. Aug 2005, 15:39

Original von SunFox
jeder der deine letzte Stellungsnahme liest, erkennt mit Leichtigkeit, das du dich nur hin und her wendest!

Dass du in Dingen, welche anderen alles andere als klar erscheinen mit einer speziellen "Leichtigkeit der Erkenntnis" ausgestattet bist, habe ich mittlerweilen auch begriffen.

Jetzt machst du Kleinkinder daraus, und was ändert es?

Nichts. Es wuerde nicht mal was aendern, wenn ich einfach "Kinder" geschrieben haette. Du warst es bisher, welcher solche Unterscheidungen traf.

Hat dieses irgendeinen Bezug zur Taufe?

Dann halt nochmals :roll:: Wenn die Taufe Glaube voraussetzt, so wie du es behauptest, dann sind Kleinkinder die besten Kandidaten, da Jesus ihren Glauben als Vorbild hinstellt.

Und das ist der Aspekt der Taufe: Den Bund eines guten Gewissens mit Gott schließen!

Also, Mr. Bibeltreu - wo steht das?

Vorher als kleines Kind habe ich vertraut, und jetzt wo ich erwachsen bin geht dieses Vertrauen verloren! Die Taufe ist ein Entscheidungsakt!

Die Taufe als Wiederherstellung des verlorenen Kinderglaubens? Woher hast du das?

Man muß verstehen wofür die Taufe gut ist, und darum finden wir auch nicht den kleinsten Hinweis darauf, das Kleinkinder/Säuglinge in der Bibel getauft wurden!

Aus den letzten zwei Zitaten sollte klar sein, dass du an deinem Verstaendnis noch etwas zu arbeiten hast, bevor du dich hier als Lehrer aufspielst.

Natürlich gefallen dir meine Auslegungen nicht

Du hast dich bisher noch nicht sonderlich um etwas bemueht, was den Titel "Auslegung" verdient haette, sondern hast dich darauf beschraenkt, deine Anfangsthese ("nicht der kleinste Hinweis auf Kindertaufe";) zu repetieren und mit Ausrufezeichen zu dekorieren. Was ist mit den Stellen aus den Evangelien, wenn es heisst, "alle Leute Jerusalems" haetten sich von Johannes taufen lassen? Wenn das weiterhin "nicht der kleinste Hinweis" ist, dann ist das einfach nur noch absurd, und jede Diskussion hinfaellig.

... aber meine sind auf jeden Fall biblisch begründet und bis jetzt hat mich noch keiner eines besseren belehren können!

Deine Theorie ist, dass das selbstverstaendlich an den anderen liegt. So schuetzt man sich halt.

Gott will sein Wort in der Welt verkündet haben, das ist unser Auftrag!

Es geht hier nicht um Verkuendigung, sondern um Auslegung, welche individuell gepraegt ist. Indem du dir einredest, deine Auslegung sei bereits schlicht und einfach das Wort Gottes, verstellst du Gott den Weg, dich Dinge zu lehren, welche du noch nicht erkannt hast.

Original von herrderlügen

Du hast mich der Ablenkung bezichtigt, weil ich eine Analogie zur zivil/kirchlichen Eheschliessung machte. Jetzt postest du Zitate aus einem anderen Thread. Was soll das?
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon SunFox » Mi 24. Aug 2005, 18:56

Original von parepidimos
Original von parepidimos

Was ist mit den Stellen aus den Evangelien, wenn es heisst, "alle Leute Jerusalems" haetten sich von Johannes taufen lassen? Wenn das weiterhin "nicht der kleinste Hinweis" ist, dann ist das einfach nur noch absurd, und jede Diskussion hinfaellig.


Original von herrderlügen

Du hast mich der Ablenkung bezichtigt, weil ich eine Analogie zur zivil/kirchlichen Eheschliessung machte. Jetzt postest du Zitate aus einem anderen Thread. Was soll das?


Hallo parepidimos,

zu ersterm:

"Alle Leute ließen sich taufen", wie naiv bist du eigentlich?

Meinst du wirklich das das so genau gemeint ist?

Würde ja heißen, das es in ganz Jerusalem plötzlich keinen einzigen Juden mehr gegeben hätte! Keine Pharisäer und keine Schriftgelehrten! Wirklich niemand mehr der Jude gewesen wäre, alles Christen! Ich würde hier eher sagen, alle die ihm geglaubt haben ließen sich aus Jerusalem taufen! Auch würde ich eher sagen, wenn da steht ´Leute´, das damit Erwachsene gemeint sind, ansonsten hätte da wohl eher gestanden alle Menschen groß und klein ließen sich taufen!
Ein bischen mehr Logik bitte, aber bitte nicht aus solchen Aussagen versuchen einen Hinweis auf die Säuglingstaufe zu finden!
Aber jeder kann ja selbst nachvollziehen, ob deine Argumente für die Säuglingstaufe, oder meine Argumente für die Erachsenentaufe besser sind!
Wenn keine deutlichen Aussagen dazu kommen, dann ist für mich das Thema erst einmal abgeschlossen!

So zum zweiten:

Original von parepidimos
Original von herrderlügen
BTW: Ja ich spreche wirklich nicht gerne mit SunFox. Ich weiss nämlich dass eine Diskussion mit Ihm zwangsläufig in einer Schlammschlacht enden würde.

An wem das wohl liegen mag? :roll:


Habe hier gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, und auf deinen abfälligen Kommentar geantwortet!
Mich hat es belustigt, das du dich mit dem h...d..l.... solidarisch gezeigt hast!

Ich führe keine Schlammschlachten, aber ich gebe auch nicht nach, wenn ich recht habe!

Wenn ich mich mal irren sollte, bin ich auch gerne bereit meine Meinung zu revidieren, aber nicht mit solch einer Beweisführung wie du sie hier betrieben hast!


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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon parepidimos » Do 25. Aug 2005, 15:03

Original von SunFox
"Alle Leute ließen sich taufen", wie naiv bist du eigentlich? Meinst du wirklich das das so genau gemeint ist?
Würde ja heißen, das es in ganz Jerusalem plötzlich keinen einzigen Juden mehr gegeben hätte!

Naiv waere zu glauben, dass restlos jede Person sich von Johannes taufen liess. Was also will uns die Wendung "alle Leute" sagen? Wieso nicht einfach "viele"? Ich meine, dass die Schreiber durch die Verwendung von solch inklusiver Sprache ausdruecken wollten, dass massenweise Menschen quer durchs Band der Bevoelkerung ohne Unterschied taufen liessen. Ich habe schlicht keinen Grund zu glauben, dass Kleinkinder davon ausgeschlossen waren.

Ein bischen mehr Logik bitte, aber bitte nicht aus solchen Aussagen versuchen einen Hinweis auf die Säuglingstaufe zu finden!

Ich kann es mir ebenfalls einfach machen, wenn du unbedingt willst. Ich halte die Taufe von Kleinkindern (genau wie die Beschneidung bei den Juden) im NT und in der ersten Kirche fuer die normale, selbstverstaendliche Praxis. Ich sehe keinen einzigen Bibelvers, welcher dem widersprechen wuerde. Du offenbar schon. Zeige mir sie ...

Wenn keine deutlichen Aussagen dazu kommen, dann ist für mich das Thema erst einmal abgeschlossen!

Mein Eindruck ist schon seit einer geraumen Weile, dass fuer dich das Thema von Beginn weg "abgeschlossen" ist. Ich waere der erste, welcher zugibt, dass es fuer die Erwachsenentaufe gute Gruende gibt. Ich selber tendiere zur Erwachsenentaufe. Aber du scheinst sie nicht einmal zu kennen, sondern repetierst einfach stur deinen Glaubenssatz und pochst auf "Bibeltreue", obwohl deine Kenntnisse teils gravierende Luecken aufweisen. Ich will mir nicht ausmalen, was herauskommt, wenn man diese Art des unreflektierten Nachplapperns mit ein paar Spezial-Dogmen wie Sabbatismus aufmixt und eine Kirche daraus macht. Brrrr ...

Mich hat es belustigt, das du dich mit dem h...d..l.... solidarisch gezeigt hast!

Der Kontext meines Posts haette dir eigentlich klar machen muessen, dass ich damit gegen HdL Stellung genommen habe. So kommt es, wenn man zum vornherein weiss, was man glauben will.

Wenn ich mich mal irren sollte, bin ich auch gerne bereit meine Meinung zu revidieren, aber nicht mit solch einer Beweisführung wie du sie hier betrieben hast!

Solange du dir das lautstark zusprechen musst und immer Schuldige dafuer findest, dass du die Meinung nicht aenderst ist das (wie dein Anspruch auf "Bibeltreue";) eine hohle Behauptung ohne Tatbeweis.
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon SunFox » Do 25. Aug 2005, 15:26

Aussage 1:
Original von parepidimos
Ich waere der erste, welcher zugibt, dass es fuer die Erwachsenentaufe gute Gruende gibt.

Aussage 2:
Original von parepidimos
Ich selber tendiere zur Erwachsenentaufe.


Da frag ich mich langsam, warum ich mit dir dieses Thema breittrete?

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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon parepidimos » Do 25. Aug 2005, 16:16

Hmmm.

Vielleicht, weil uns biblische Lehre ueber die unmittelbare Begruendung unserer eigenen Ansichten hinaus interessieren sollte? Weil Gott unendlich viel groesser und grosszuegiger ist als unser kleines Nestchen an Ueberzeugungen? Vielleicht, weil Glaube, welcher sich durch Horizonterweiterung bedroht fuehlt am Ende gar nicht so glaubenswert ist? Vielleicht, weil die Aussagen der Bibel sich nicht in Handlungsanweisungen erschoepfen, sondern auf eine tiefere Bedeutung hinweisen, welche weder in der Saeuglingstaufe noch in der Erwachsenentaufe allein voll zum Ausdruck kommen? Oder vielleicht einfach nur, weil wir wissen sollten, weshalb wir etwas *nicht* glauben? Oder dass Mitchristen, welche es nicht so sehen wie wir um kein Haar weniger "bibeltreu" sind?

Koennte es sein, Bruder SunFox? -- P


Edit: 2300 - yikes!
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon Jirmejahu » Do 25. Aug 2005, 16:32

Das ist richtig professionell! Ich habe eine Idee; die wird sich in der Bibel schon entweder irgendwo finden oder zumindest nicht widerlegen lassen. Was für eine Einstellung! :x
In Anbetracht dessen, daß jemand vor der Wassertaufe ´das Wort hört´, ´das Wort von Herzen annimmt´ und ´bereut´ (Apg 2:14, 22, 38, 41) und daß die Taufe einen feierlichen Entschluß des Betreffenden voraussetzt, liegt es auf der Hand, daß er zumindest alt genug sein muß, um hören, glauben und diesen Entschluß fassen zu können. Befürworter der Kindertaufe argumentieren, daß in mehreren Fällen alle "Hausgenossen" getauft wurden, beispielsweise die Hausgenossen des Kornelius, der Lydia, des Gefängnisaufsehers in Philippi, des Krispus und des Stephanas (Apg 10:48; 11:14; 16:15, 32-34; 18:8; 1Ko 1:16). Sie sehen darin einen Hinweis darauf, daß auch die Kleinkinder dieser Familien getauft wurden. Aber im Fall des Kornelius waren die Getauften Personen, die das Wort gehört und den heiligen Geist empfangen hatten, und sie sprachen in Zungen und verherrlichten Gott, was auf Kleinkinder nicht zutreffen kann (Apg 10:44-46). Lydia war "eine Anbeterin Gottes, . . . und Jehova öffnete ihr das Herz weit, um den Dingen, die Paulus redete, Aufmerksamkeit zu schenken" (Apg 16:14). Der Gefängnisaufseher in Philippi mußte ´an den Herrn Jesus glauben´, und das deutet darauf hin, daß auch seine Familienangehörigen glauben mußten, um getauft zu werden (Apg 16:31-34). "Krispus . . ., der Synagogenvorsteher, kam zum Glauben an den Herrn, ebenso alle seine Hausgenossen" (Apg 18:8 ). All das läßt erkennen, daß mit der Taufe das Hören, das Glauben und die Verherrlichung Gottes einhergehen müssen, und das können Kleinkinder nicht tun. Als Leute in Samaria "die gute Botschaft vom Königreich Gottes und vom Namen Jesu Christi" hörten und ihr glaubten, "ließen sie sich taufen". Hier sagt der Bibelbericht ausdrücklich, daß die Getauften keine Kleinkinder waren, sondern "sowohl Männer als auch Frauen" (Apg 8:12).
Der Kirchenhistoriker August Neander schreibt über die Christen des ersten Jahrhunderts: "Der Gebrauch einer Kindertaufe lag diesem Zeitalter fern . . . Daß erst so spät - gewiß wenigstens nicht früher als bei dem Irenäus [ca. 140-203 u. Z.] - eine Spur der Kindertaufe vorkommt und sie erst im Verlaufe des dritten Jahrhunderts als apostolische Überlieferung anerkannt wurde, - schon dies zeugt vielmehr gegen als für die Annahme eines apostolischen Ursprungs derselben" (Geschichte der Pflanzung und Leitung der christlichen Kirche durch die Apostel, Bd. 1, S. 213).
"Einsichten über die Heilige Schrift" Band 2 1095-6
Hebräer 3:1
Demzufolge, heilige Brüder, Mitgenossen der himmlischen Berufung, betrachtet den Apostel und Hohenpriester , den wir bekennen - Jesus.
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon parepidimos » Do 25. Aug 2005, 18:31

@jirmedihui

Ich diskutiere gerne weiter, wenn wir uns darauf einigen koennen, dass wir ohne Polemik und Laecherlichmachen auskommen.
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon Kybernet » Di 30. Aug 2005, 21:36

Original von Parrot
Dürfen konzilisch festgelegte Glaubensdogmen (Dogma = Lehrsatz/Meinung) dem fleischgewordenen Wort Gottes, Jesus Christus widersprechen?


Nein.


Original von Parrot
Falls dies zutrifft, sind sie ja weder biblisch noch christlich.



Richtig.
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon stephanus2 » Sa 3. Sep 2005, 21:08

Original von SunFox


Natürlich gefallen dir meine Auslegungen nicht, wie vielen Anderen andere Sachen auch nicht gefallen, aber meine sind auf jeden Fall biblisch begründet und bis jetzt hat mich noch keiner eines besseren belehren können!
Das ist in keiner weise hochmütig! Wenn es hochmütig wäre, dann würde ich nur mit dem erhobenen Zeigefinger durch die Gegend herumlaufen! Natürlich sieht es manchmal so aus, aber meine Beweggründe muß man verstehen lernen! Gott will sein Wort in der Welt verkündet haben, das ist unser Auftrag! Ich folge seinem Befehl! Sein Wunsch ist mir Befehl!

Na ja lieber SunFox, nimm mal den Mund nicht so voll. Als ich dich um eine biblische Begründung für ´sola scriptura´:cry:allein die Schrift) und ´sola fide´ (allein der Glaube) bat, hast du ganz kläglich versagt. Abgesehen von Polemik und abweichen vom eigentlichen Thema hast du biblisch gar nichts begründen können. Aber bitte jetzt nicht wieder seitenlange antikatholische Theorien aufstellen.
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon SunFox » So 11. Sep 2005, 17:26

Original von stephanus2
Original von SunFox


Natürlich gefallen dir meine Auslegungen nicht, wie vielen Anderen andere Sachen auch nicht gefallen, aber meine sind auf jeden Fall biblisch begründet und bis jetzt hat mich noch keiner eines besseren belehren können!
Das ist in keiner weise hochmütig! Wenn es hochmütig wäre, dann würde ich nur mit dem erhobenen Zeigefinger durch die Gegend herumlaufen! Natürlich sieht es manchmal so aus, aber meine Beweggründe muß man verstehen lernen! Gott will sein Wort in der Welt verkündet haben, das ist unser Auftrag! Ich folge seinem Befehl! Sein Wunsch ist mir Befehl!

Na ja lieber SunFox, nimm mal den Mund nicht so voll. Als ich dich um eine biblische Begründung für ´sola scriptura´:cry:allein die Schrift) und ´sola fide´ (allein der Glaube) bat, hast du ganz kläglich versagt. Abgesehen von Polemik und abweichen vom eigentlichen Thema hast du biblisch gar nichts begründen können. Aber bitte jetzt nicht wieder seitenlange antikatholische Theorien aufstellen.


Na ja lieber stephanus2,

dann lies einfach mal über mehrere meiner letzten Beiträge zum Thema Kindertaufe nach, was ich geschrieben habe!
Dann wirst du sehen, das was ich so lapidar als meine Auslegung bezeichnet habe, in Wirklichkeit das ist, was in der Bibel steht!
Es steht nirgendswo etwas davon das Kinder getauft wurden und auch nirgends etwas darüber das Kinder getauft werden sollen! Und das letztere finde ich noch viel wichtiger!
Alle sind immer so schlau, obwohl etwas von Gott geboten, wird gesagt das braucht man nicht mehr! Na schön, das muß letztendlich jeder selbst verantworten!
Aber dann Dinge als biblisch hinstellen, die überhaupt nicht geboten wurden, und dann das mit Bibelstellen zu begründen, das einem die Haare zu Berge stehen, echt toll!

Katholische Theorien gegen bibliche Wahrheiten!

Wenn ich was zu sagen habe, dann tue ich es auch!

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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon stephanus2 » So 11. Sep 2005, 19:04

Original von SunFox

Na ja lieber stephanus2,

dann lies einfach mal über mehrere meiner letzten Beiträge zum Thema Kindertaufe nach, was ich geschrieben habe!
Dann wirst du sehen, das was ich so lapidar als meine Auslegung bezeichnet habe, in Wirklichkeit das ist, was in der Bibel steht!
Es steht nirgendswo etwas davon das Kinder getauft wurden und auch nirgends etwas darüber das Kinder getauft werden sollen! Und das letztere finde ich noch viel wichtiger!
Alle sind immer so schlau, obwohl etwas von Gott geboten, wird gesagt das braucht man nicht mehr! Na schön, das muß letztendlich jeder selbst verantworten!
Aber dann Dinge als biblisch hinstellen, die überhaupt nicht geboten wurden, und dann das mit Bibelstellen zu begründen, das einem die Haare zu Berge stehen, echt toll!

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Wenn ich was zu sagen habe, dann tue ich es auch!

Viele Grüße von SunFox
Ach SunFox, weder "sola fide" , noch "sola scripture" konntest du auch nur ansatzweise biblisch begründen, genausowenig, dass Kindertaufen gemäss der Bibel nicht erlaubt wären. Das interpretierst du einfach so hinein, in der Bibel steht gar nichts, was deine Auslegungen irgendwie bestätigt, aber wenn man weder die inhaltlichen Aussagen der Bibel noch die historischen Fakten zur Kenntnis nehmen will, dann bitte sehr. Wenn dir die Haare zu Berge stehen, wenn die Bibel deinen Theorien, vor allem bei "sola fide" und "sola scriptura" (und auch deinen anderen Lehrsätzen) widerspricht, kann man natürlich nichts machen. Was die Kindertaufe betrifft verbietet die Bibel es nirgendwo, auch wenn sie sie nicht konkret erwähnt. Indirekte Hinweise in der Bibel haben dir schon andere geliefert. Ausserdem muss ich dir ganz offen sagen, dass deine Exegese einfach nur hahnebüchischer Unsinn ist.
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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon SunFox » So 11. Sep 2005, 19:22

Original von stephanus2
Original von SunFox

Na ja lieber stephanus2,

dann lies einfach mal über mehrere meiner letzten Beiträge zum Thema Kindertaufe nach, was ich geschrieben habe!
Dann wirst du sehen, das was ich so lapidar als meine Auslegung bezeichnet habe, in Wirklichkeit das ist, was in der Bibel steht!
Es steht nirgendswo etwas davon das Kinder getauft wurden und auch nirgends etwas darüber das Kinder getauft werden sollen! Und das letztere finde ich noch viel wichtiger!
Alle sind immer so schlau, obwohl etwas von Gott geboten, wird gesagt das braucht man nicht mehr! Na schön, das muß letztendlich jeder selbst verantworten!
Aber dann Dinge als biblisch hinstellen, die überhaupt nicht geboten wurden, und dann das mit Bibelstellen zu begründen, das einem die Haare zu Berge stehen, echt toll!

Katholische Theorien gegen bibliche Wahrheiten!

Wenn ich was zu sagen habe, dann tue ich es auch!

Viele Grüße von SunFox
Ach SunFox, weder "sola fide" , noch "sola scripture" konntest du auch nur ansatzweise biblisch begründen, genausowenig, dass Kindertaufen gemäss der Bibel nicht erlaubt wären. Das interpretierst du einfach so hinein, in der Bibel steht gar nichts, was deine Auslegungen irgendwie bestätigt, aber wenn man weder die inhaltlichen Aussagen der Bibel noch die historischen Fakten zur Kenntnis nehmen will, dann bitte sehr. Wenn dir die Haare zu Berge stehen, wenn die Bibel deinen Theorien, vor allem bei "sola fide" und "sola scriptura" (und auch deinen anderen Lehrsätzen) widerspricht, kann man natürlich nichts machen. Was die Kindertaufe betrifft verbietet die Bibel es nirgendwo, auch wenn sie sie nicht konkret erwähnt. Indirekte Hinweise in der Bibel haben dir schon andere geliefert. Ausserdem muss ich dir ganz offen sagen, dass deine Exegese einfach nur hahnebüchischer Unsinn ist.

Dazu brauche ich nichts zu sagen!

Jeder kann selbst die rückwärtigen Beiträge lesen, die ich zur Kindertaufe/Erwachsenentaufe geschrieben habe!
Und natürlich auch die "erbaulichen" Antworten die ich dazu bekam!

Und katholische Lehre mit ihren indirekten Hinweisen, die kennen wir ja! :D

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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon WeißesLicht » Di 13. Sep 2005, 05:57

hallo Parrot


Glaubensdogmen(also Glaubenssätze) dürfen, ganz gleich, ob sie nun konzilisch sind oder nicht konzilisch sind, dem Wort Gottes selbstverständlich nicht widersprechen.

Original von Parrot
Also: Immer heisst es, Glaubenslehren, -bekenntnisse müssen biblischer Ueberprüfung einwandfrei standhalten, ansonsten als Irrlehre verworfen werden.


was meinst du damit, dass sie ansonsten als Irrlehre verworfen werden müssten?. Wenn etwas der biblischen Überprüfung nicht einwandfrei standhält, dann kann das auch bedeuten, dass dem Überprüfenden noch der SChlüssel für die überprüfte Lehre fehlt, er also aufgrund begrenzter Erkennntis, Einwände gegen das Überprüfte hat. Solange etwas nicht einwandfrei der biblischen Überprüfung standhält, kann es für denjenigen, der zu diesem (vorläufigen) Ergebnis kommt, nicht bekannt, geglaubt werden. Ob es deshalb allerdings als Irrlehre ettikettiert werden muss, wage ich zu bezweifeln.

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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon WeißesLicht » Di 13. Sep 2005, 06:01

Original von Nitrosio
Leider ist dem nicht so; denn jeder der das Wort studiert muss merken das. z.B. die Kindertaufe nirgends in der Bibel erwähnt wird und daher als Irrlehre zu bezeichnen ist.


bei der Argumentation ist ne ganze Menge als Irrlehre zu bezeichnen. Es steht ne ganze Menge nicht in der Bibel, was trotzdem praktiziert wird.

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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon WeißesLicht » Di 13. Sep 2005, 06:10

hallo Salzstreuer

Original von Salzstreuer
Die Frage ist eine einfache dahinter ...

Gibt es eine Autorität, die das Wort Gottes verändern darf?


selbstverständlich gibt es keine Autorität, die das Wort Gottes verändern darf.
Das ist aber nicht der springende Punkt. Der springende Punkt ist die Frage "Was ist das Wort Gottes?"
Nun wirst du mir womöglich entgegnen, dass die Bibel das Wort Gottes sei. Okay, selbst unter denen, die die Bibel als Wort Gottes bejahren, gibt es schon mal unterschiedliche Gruppierungen bezüglich der Konkretion:
da gibt es die, die Verbalinspiration glauben, dann gibt es die, die die Bibel als Gottes Wort in menschenwort glauben, dann gibt es noch andere....
Tja...merkst du, wo das Problem liegt?

Und selbst untre denen, die VErbalinspiration glauben, gibt es (ebenso wie bei den anderen gruppierunge) noch bisweilen recht starke Differenzen bezüglich der Auslegung, des VErständnisses des Wortes Gottes....hmmmm...

kann ich also, wenn ich ein bestimmtes Bibelverständnis habe, dieses mein Bibelverständnis ganz selbstverständlich als höchste Autorität setzen, indem ich mein Bibelverständnis als Synonym für das Wort Gottes setze?

gby

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Re: Dürfen Konzilische Glaubensdogmen dem Wort Gottes widersprechen?

Beitragvon WeißesLicht » Di 13. Sep 2005, 06:15

Original von parepidimos
Original von SunFox
Kindertaufe läßt sich biblisch überhaupt nicht begründen!

Apg 16
14 Und eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf Acht hatte, was von Paulus geredet wurde. 15 Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da.

Diese Stelle legt nahe, dass Kinder ganz selbstverstaendlich zusammen mit Erwachsenen getauft wurden. Dies scheint auch die urspruengliche Praxis der Gemeinde gewesen zu sein. Die fruehesten kirchengeschichtlichen Dokumente, die die Kindestaufe thematisieren verteidigen sie gegen neuere Lehren, welche die Taufe ausschliesslich fuer Erwachsene reservieren wollten.

Es steht keine biblische Praxis dahinter, nirgendwo!

Die Bibel schreibt die Taufe fuer alle Glaeubigen vor, ohne ein Dogma aus dem "richtigen" Zeitpunkt zu machen. Kinder zu taufen heisst, ihren Glauben ernst zu nehmen, so wie Jesus es tat.

Frage an dich: Lehrt die Bibel irgendwo kirchliche oder amtliche Eheschliessung?


:umarm:

gby

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P.S.: sawo hast du denn dieses Avatar her? Das ist ziemlich irritierend mit seinem Gezwinker

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