An sowas soll ich glauben?

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon onThePath » Mo 12. Dez 2005, 16:34

Original von skeptic
@onThePath:

Noch einmal:
Welcher Wald? Welche Stadt? Welche Frau (das Opfer)? Bei wem hat sie geklopft (immerhin weiss man, dass sie "freundlich aussah" und "jung" war)? welcher Mann? Notarzt/Sanitäter? Welches Krankenhaus? Polizeiberichte der Vergewaltigung und des versuchten Mordes?

Beantwortet Koch diese Fragen? Wenn nein, warum sollte die Geschichte mehr wert sein, wenn sie von ihm kommt, als wenn sie von Dir kommt? Falls ja: lass hören.

Die Autorin hat mit den Beteiligten jedenfalls gesprochen.
Die Quellensuche mußt Du schon selbst machen.

Kurt Koch hat Hunderte Beispiele gesammelt und verwahrt.
Wenn er noch leben würde, wäre es einfach.

Pater Amorth lebt noch.

Es sind aber immer Authoren ausmachbar.

mfg, oTp

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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon skeptic » Mo 12. Dez 2005, 16:41


Die Autorin hat mit den Beteiligten jedenfalls gesprochen.

Sagt wer? Die Autorin selber, oder "die Beteiligten"?


Die Quellensuche mußt Du schon selbst machen.

Wieso sollte ich? Wer so etwas behauptet, muss die Beweise erbringen. Wenn ich jeder Gespenstergeschichte nachgehen würde, käme ich zu nichts anderem mehr.

Kurt Koch hat Hunderte Beispiele gesammelt und verwahrt.
Wenn er noch leben würde, wäre es einfach.

Och, das ist nun aber schade. Und obwohl diese Ereignisse dermassen häufig sind, gibt es keine, die noch überprüfbar wären, und nicht "dummerweise" mangels noch lebender Zeugen einfach so geglaubt werden müssen?

Pater Amorth lebt noch.
Schön für Pater Amorth. Und? Findest Du es nicht auch seltsam, dass offenbar nur Christen "besessen" werden? Nehmen wir mal (für eine Sekunde) an, Du wärst der Teufel. Würdest Du dann nichts besseres zu tun haben, als irgend jemanden von der Strasse rumspucken und rumfluchen zu lassen? Warum nicht eine mächtige Person dieser Welt besetzen, dann aber nicht ganz so auffällig, die auch tatsächlich etwas zu sagen hat und in Deinem Sinne handeln kann? Bei so jemandem hat der gute Greis aber noch nie einen Exorzismus durchgeführt. Ist es nicht auffällig, dass es im 20. Jahrhundert z.B. in New York keinen einzigen Exorzismus gab, bis "The Exorcist" im Kino lief? Dann gings los... wenn so was mal in Mode ist, wird mans eben schwer wieder los. Und wenn man damit als 81-jähriger noch fleissig in die ach so uninteressierten Medien kommt... Wobei ich ihm da sicher unrecht tue. Ich denke sogar, dass er selber dran glaubt.

Es sind aber immer Authoren ausmachbar.

Ja klar, für Harry Potter ja auch. Wir brauchen aber keine "Autoren", sondern Zeugen! Oder nimmst Du alles für wahr, weil es mal geschrieben wurde?
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon mumi » Mo 12. Dez 2005, 17:42


Hallo zusammen

Was bedeutet Glaube? Mir ist kürzlich der Vers 1 aus dem Hebräerbrief, Kapitel 11, begegnet und hat mich nachdenklich gemacht:

1 Was aber heißt: Glaube? Der Glaube ist die feste Gewißheit, daß sich
erfüllt, was Gott versprochen hat; er ist die tiefe Überzeugung, daß
die unsichtbare Welt Gottes Wirklichkeit ist, auch wenn wir sie noch
nicht sehen können.

2 Unsere Väter lebten diesen Glauben. Deshalb sind sie Vorbilder für uns.
3 Weil wir an Gott glauben, wissen wir, daß die ganze Welt durch sein
Wort geschaffen wurde; daß alles, was wir sehen, aus dem Nichts
entstanden ist.
6 Freude kann Gott aber nur an jemandem haben, der ihm fest vertraut.
Ohne Glauben ist das unmöglich. Wer nämlich zu Gott kommen will, muß
darauf vertrauen, daß es ihn gibt und daß er alle belohnen wird, die
ihn suchen und nach seinem Willen fragen.

Hebräer 11,1-3 und 6


LG, mumi
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon onThePath » Mo 12. Dez 2005, 18:24

Original von skeptic
Wenn ich jeder Gespenstergeschichte nachgehen würde, käme ich zu nichts anderem mehr.



Lies lieber Gesopenstergeschichten, als so marktschreierisch mit " ich weiß alles schon vorher " Einstellung hier rumzutönen.

Für Dich sich viel Mühe geben ist sowieso für die Katz.
Lies Bücher und mach von Deiner Fähigkeit zu denken den rechten Gebrauch.

Schau Dich hier im Forum nach Beispielen um, und lies die, zu denen ich zeitlich komme.


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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon Platon » Mo 12. Dez 2005, 18:49

@ Skeptic,

Du willst doch gar nicht offen und ehrlich diskutieren. Wenn OTP dir etwas erzählen will dann kommt sofort das Vokabular eines unbedarften Stänkerers wie:

Märchenstunde
Quatsch
Dein Realitätsverlust weiter fortgeschritten, als ich dachte.
Sagen Dir die Ausdrücke "Objektivität" und "Falsifizierbarkeit" etwas?
Durchgefallen
läppischen Gutenachtgeschichte,
und so weiter und so weiter.

Und in diesem Ton geht es fort und fort.
Weiß meinst du denn wer du eigentlich bist?
Der große weiße Rabe der Wissenschaften?
Ein somnambuler Spinner der sich hier seiner unsublimierten Komplexe entleert wohl eher.

Du willst keine Diskussion zwischen gleichberechtigten Partnern auf einer Grundlage wo Einer dem Anderen zuhört, du gefällst dir in einer „Draufhaue“ die einem endlos anödet.

Konstruktives kam von dir nie, indessen gefällt sich der Herr in einer gassenhauerischen Unargumentation das jedem normalen Menschen die Haare zu Berge stehen.
In stumpfsinnigster Primitivität wird Menschen des Glaubens eingedroschen und dann sieht man einen dümmlich grinsenden User Namens Skeptic hohläugig und sieghaft in die Welt blicken.

Ich glaube das selten ein Mensch in seiner anekelnden Primitivität wie Eure Debilität, zu einem Gespräch über Glaubensfragen bereit ist.
Und wenn er dann doch bereit ist, so heißt sein Name:
Skeptik.


(Eigentlich müsstest gerade du, der hier den wissenschaftlichen Obermacker heraus hängen lässt wissen , das sich die Fragen über Probleme die ausserhalb von Raum und Zeit liegen, auch nur aussehalb von Raum und Zeit beantworten lassen.)

Mit anderen Worten:
Du kannst mich, sehr freundlich ausgedrückt:
Götz von Berlichingen.

Mit ausserordentlichen Grüssen und dem üblichen Blabla,
Eure suchende Unwürdigkeit, die meinet:
GOTT IST!
Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste
Mißtrauensvotum gegen den lieben Gott.

Eine der verbreitetesten Krankheiten ist die Diagnose.

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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon skeptic » Mo 12. Dez 2005, 21:13

In stumpfsinnigster Primitivität wird Menschen des Glaubens eingedroschen und dann sieht man einen dümmlich grinsenden User Namens Skeptic hohläugig und sieghaft in die Welt blicken.

Ich nehme das als Eingeständnis der Kapitulation. Danke. Ansonsten hast Du ja nichts Neues beigetragen. Dass Du keine Argumente hast, wisen wir ja schon länger. Nun lass uns Erwachsene doch einfach weiterdiskutieren.
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon Platon » Mo 12. Dez 2005, 22:37

Hast du es noch nicht begriffen!
Dein stumpfsinniger Charakter lässt keine Diskussion wie sie zwischen vernünftigen Menschen üblich ist zu.

Deshalb gehen immer weniger User auf deine unsinnige Polemik ein, denn wer mag sich auf Dauer mit einem pseudowissenschaftlichen Schildbürger und einem dramatischen Polemiker und Meister der Wortverdrehung unterhalten.
Keiner ist so allein wie der verbissene Egomane.

Ich empfehle für das Ausleben deines religiösen Ödipuskomplexes einen guten und unabhängigen Arzt.
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon Huitzilopochtli » Mo 12. Dez 2005, 23:02

@Platon
Deine Beiträge sind keine Spur besser als jene von skeptic.
Ihr habt ihm doch genau das gegeben, was er wollte, ein paar fromme Bibelsprüchlein anstelle echter Argumente. Bei Letzterem hättet ihr nämlich die Grösse gebraucht, zuzugeben, dass man die Existenz Gottes nicht 100% beweisen kann - auch wenn ein paar starke Indizien dafür sprechen.
Und nun wird er beschumpfen, weil er angeblich euren Glauben in den Dreck zieht und merkt nicht, dass ihr euch Posting für Posting über die "dummen" Atheisten lustig gemacht habt.
:roll:
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon Platon » Mo 12. Dez 2005, 23:09

Unsinn, er lese richtig.

Ansonsten mit den besten Grüßen an eure südamerikanische Gottheit und immer fein lustig sein.
Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste
Mißtrauensvotum gegen den lieben Gott.

Eine der verbreitetesten Krankheiten ist die Diagnose.

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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon onThePath » Mo 12. Dez 2005, 23:20

@ Platon

Du bist ja eine richtige Spürnase für unfaire Argumentationsweisen.

@ Sceptic + Huitzilopochtli

Wenn Du Parapsychologen, die Wissenschaftsstatus haben Lügner nennst,
wenn Du Seelsorger, die mit Befreiungsgebeten jahrzehntelang unfreie, leidende Menschen befreit haben, und Du nennst sie Lügner und Fantasten,
Wenn Du normale Menschen, die ein übernatürliches Erlebnis hatten das ihr Leben veränderte, Lügner, Kranke und Fantasten nennst,

was hindert mich daran, Dich ebenso als Lügner einzustufen.

Aber dann bist Du der größere Lügner.
Denn Du hast nicht dieses getan:

nicht unfreie leidende Menschen befreit,
nicht ein Erlebnis gehabt, das Dich veränderte

Aber Du maßt Dir ein Urteil darüber zu.

Dabei genügt es schon, daß Du Psychologen ernster nimmst als Parapsychologen.
Und Du stempelst sehr viele Menschen, die keinen Grund dazu haben, zu Lügnern.

Die Gegenseite lügt war noch immer das billigste Argument.
Man braucht nichts nachprüfen, man braucht nicht nachdenken.

P.S. Aber achtet ruhig auf zukünftige Beispiele hier im Forum ( von mir und abnderen ) und kritisiert angemessen.

Jetzt weiß ich nicht genau, ob ich auch noch ein parapsychologisches Buch zum Zitieren habe.



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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon onThePath » Mo 12. Dez 2005, 23:34

Nehmen wir das Phänomen Levitation:

Es wird von Exorzisten gesehen,
bei Spiritisten,
bei Umbandafesten in Brasilien
in Afrika,
von Nonnen, wie eine Mitschwester schwebt

Kurt Koch:
Es bleibt den nicht zu überzeugenden Rationalisten vorbehalten,
über Dinge zu lachen, die sie nicht verstehen.

Er erzählt von zwei Missionaren ( Brasilien und Afrika) die einen Schwebenden berührten und dabei so etwas wie einen elektrischen Schlag erhielten.

Wenn nun viele Menschen so etwas erlebt und gesehen haben,
dann kann die spöttische Formel: Alles Spinner und Lügner wohl nicht stimmen.

Denn es geht hier keineswegs um grüne Männlein ( oder grüne Drachen) und Ufos.

Und wenn Parapsychologen so etwas sehen, müssen sie kriminalistisch, psychologisch und mit dem Wissen eines Zaubertrick-Künstlers beurteilen.

Dann kann nicht alles Blösinn,Lüge, Krankheit oder Täuschung sein.

mfg, oTp

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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon Jack » Mo 12. Dez 2005, 23:54

Original von onThePath
@ Polar


?

:D

Erledigt, kleine Verwechslung von otp. ;)
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon onThePath » Mo 12. Dez 2005, 23:58

Original von Jack
Original von onThePath
@ Polar


?


? Ach ! wird sofort editiert.

Edit: geschafft !

So jetzt bist Du wieder dran, Jack.

mfg, oTp
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon Jack » Di 13. Dez 2005, 00:06

Von Platon:

Ein somnambuler Spinner

du gefällst dir in einer „Draufhaue“ die einem endlos anödet.

gefällt sich der Herr in einer gassenhauerischen Unargumentation

In stumpfsinnigster Primitivität

dümmlich grinsenden User Namens Skeptic

Ich glaube das selten ein Mensch in seiner anekelnden Primitivität wie Eure Debilität

Obermacker

Dein stumpfsinniger Charakter

unsinnige Polemik

Meister der Wortverdrehung

verbissene Egomane



Von OTP:
Du bist ja eine richtige Spürnase für unfaire Argumentationsweisen




o weh. Sorry Otp, aber so viel persönliche Beleidigung ohne Argumente wie ich das grad von Platon gelesen habe ist mir noch selten untergekommen.

Könnte man bitte mit Argumenten weiterfahren? Und könnte da bitte mal ein Mod diese persönliche Angriffe und Beleidigunen Entfernen oder muss ich dafür noch den "Netiquetten-Artikel" Extra anführen?


Jack

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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon onThePath » Di 13. Dez 2005, 00:17

die Hektik heute!

doppelpost




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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon onThePath » Di 13. Dez 2005, 00:19

Original von onThePath
@ Jack

Und warum läßt Du die Draufhaue des Angesprochenen unkritisiert ?

Ich habe auch mal wie Platon reagiert wenn ich die Gegenseite als total unsportlich erlebte.

Inzwischen mache ich es mir zum Sport, es lockerer zu sehen, aber herbe Kritik wird manchmal nötig, finde ich immer noch.

Ich würde lügen, hätte ich nicht das eine oder andere harte Wort von Platon nicht zumindest heute gedacht.

Deshalb finde ich seine Reaktion verständlich.

Könnte man aber freundlicher sagen, jawohl.

Jack, Dein Standpunkt ist natürlich gentlemanlike.

Und als Außenstehender siehst Du es schon in etwa richtig.

mfg, oTp





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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon Jack » Di 13. Dez 2005, 00:25

Original von onThePath
@ Jack

Und warum läßt Du die Draufhaue des Angesprochenen unkritisiert ?



Weil sie nicht gegen die Person gerichtet ist! Zugegeben, skeptic argumentiert hart, aber nicht persönlich. Das was Platon hier vom Stapel gelassen hat ist nur noch persönliche Beleidung ohne einen Hauch eines Argumentes. Es geht doch um die Sache, oder?

Also so seh ich das jetzt mal mit Blick auf die letzten Posts.
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon onThePath » Di 13. Dez 2005, 00:33

Original von Jack
Original von onThePath
@ Jack

Und warum läßt Du die Draufhaue des Angesprochenen unkritisiert ?



Weil sie nicht gegen die Person gerichtet ist! Zugegeben, skeptic argumentiert hart, aber nicht persönlich. Das was Platon hier vom Stapel gelassen hat ist nur noch persönliche Beleidung ohne einen Hauch eines Argumentes. Es geht doch um die Sache, oder?

Also so seh ich das jetzt mal mit Blick auf die letzten Posts.



Du tust recht daran, zur Mäßigung aufzurufen.

Ich als Beteiligter, der die ganze Argumentationschlacht abkriegte, habe mich über skeptics Art und Weise schon aufgeregt.

Platon war dann so etwas wie der Feuerschutz für mich ?
Ein hartes Sperrfeuer wohl.

Ich nehme es Platon nicht übel.
Wir werden wieder daraus lernen.

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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon Wolfi » Di 13. Dez 2005, 07:17

@ onThePath :
Platon war dann so etwas wie der Feuerschutz für mich ?
Ein hartes Sperrfeuer wohl.

Ich nehme es Platon nicht übel.
Wir werden wieder daraus lernen.

Sperrfeuer - was für eine treffende Bezeichnung! 8-)
Dass "Ihr" daraus lernen würdet, da müsstet Ihr schon mal erst den Beweis antreten, bevor ich das zu glauben vermöchte. Eine Möglichkeit, dies zu beweisen, wäre zum Beispiel dass Ihr Euch allen Ernstes auf die Argumente von Skeptic einlassen und Euch damit auseinandersetzen würdet. ;)
lg, wolfi
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon mumi » Di 13. Dez 2005, 07:46

@wolfi

Hab ich letzte Woche versucht.

Hatte leider nicht den Eindruck, dass dies weiterbrachte.

LG, mumi
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon Platon » Di 13. Dez 2005, 08:20

@ Jack,
nanu, auf einmal so Pinschitterig, auf einmal so verletzlich und voll zarter Gefühle?
Immer so wie man es braucht nicht wahr!
Du rennst hier auch nicht gerade mit dem Palmzweig durch das Forum und möchtest jedem Christen stundenlang um den Hals fallen unter schmatzenden Küssen voller Liebe.

Auch du, Jack, nimmst so manches mal die große Schaufel um deinen Standpunkt klarzustellen und nun auf einmal so empfindlich und voller Tränen für Skeptic?
Nur du hast hier das Recht die harte Schiene zu fahren?

Dann lese dir doch einmal in aller Ruhe die Beiträge von Skeptic durch, und dann die von OTP, denn OTP war in seinen Antworten bemerkenswert ruhig.
Was antwortete Skeptic immer wieder, und vor allem WIE antwortet er.
Nein, mein Ton war keine Beleidigung, er war ein laues Sommerlüftchen im spätherbstlichen Wind, voll von zarten Mitgefühls und lauterem Verstständnis.

Ich bin so!

Jetzt mal im Ernst.
Die so genannten „harten Töne“ prangert ihr doch nur an wenn es in euer Konzept passt, wenn es euren Zwecken nützlich ist – ansonsten:
Wird selbst „draufgehauen“, wird beleidigt und ironisiert, wird gestänkert und mit Sarkasmen um sich geworfen.

So ist es, wenn sich der Zweck lohnt dann vergießen die so genannten Atheisten auf einmal Krokodilstränen und sühlen sich im Pfuhl des Selbstmitleids.

Und ich schließe mit einem Wort wie Donnerhall:

HALLEJUJA
Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste
Mißtrauensvotum gegen den lieben Gott.

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K.K.
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon Wolfi » Di 13. Dez 2005, 08:41

@ mumi :
@wolfi

Hab ich letzte Woche versucht.

Ja und?- Laufen hast Du auch nicht innerhalb einer Woche gelernt, resp. gekonnt, oder... ;) Lass Dich doch nicht so leicht entmutigen!
Allerdings gilt es zu beachten, dass man sich nur so weit darauf einlssen sollte, wie man auch selber die Bereitschaft mitbringt, eigene Ansichten wenn nötig zu revidieren... ;)
lg, wolfi
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon skeptic » Di 13. Dez 2005, 09:44

Ich als Beteiligter, der die ganze Argumentationschlacht abkriegte,

Argumentationsschlacht ist das Eine - Beleidungungsschlacht das Andere. Wenn man in der ersten den Kürzeren zieht, ist das ein Freibrief für Letzteres?


habe mich über skeptics Art und Weise schon aufgeregt.
Nicht Aufregen - Argumentieren ist das Zauberwort. Meine "Art" beruht lediglich darauf, dass ich Euch (und auch sonst niemandem) irgendwelche fantastischen behauptungen ohne beweis glaube. Das tut Ihr im Übrigen wie gesagt auch nicht, ausser wenns um Euren Gott geht. Hast Du Dich in der Frage Krebs und Schokolade schon entschieden? Habe nie eine Antwort gesehen.
So bald Ihr mit Argumenten kommt, gehe ich auch wieder in einer Form auf Euch ein, wie es Argumente verdienen (Achtung: ich sage "Argumente", nicht "ihr";).

Platon war dann so etwas wie der Feuerschutz für mich ?
Ein hartes Sperrfeuer wohl.

Nicht wirklich. Eher ein warmer Furz. Platon diskreditiert sich (und Euch) nur selber. Ich nehme ihn weder ernst, noch bewirken seine persönlichen Angriffe irgend etwas. Schade nur, dass solche Kinder ein ganzes Forum verderben können. Oder glaubst Du, dass ich angesichts seiner eloquenten Argumentatioinen und stichhaltigen Schlussfolgerungen vor Ehrfurcht umfalle, und Gott preise? Wie kann man nur daran zweifln, dass ein Wesen mit solch intelligentesten Anhängern wie Platon nicht existieren könnte...
(Avhtung: Bevor das jetzt wieder jemand von Euch glaubt , das war Ironie!)

Ich nehme es Platon nicht übel.

Ich auch nicht - er kanns nun mal nicht besser - aber hat dennoch einen Denkzettel verdient.


Wir werden wieder daraus lernen.

Wir werden sehen - ich nehme Dich beim Wort.
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon skeptic » Di 13. Dez 2005, 09:46

@Wolfi

Hallo Wolfi! Wie läufts so? Neue Erkenntnisse? Fragen? Schlussfolgerungen irgendwelcher Art? Lass doch mal hören...
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon Huitzilopochtli » Di 13. Dez 2005, 09:49

Original von onThePath
@ Sceptic + Huitzilopochtli
Wenn Du Parapsychologen, die Wissenschaftsstatus haben Lügner nennst, wenn Du Seelsorger, die mit Befreiungsgebeten jahrzehntelang unfreie, leidende Menschen befreit haben, und Du nennst sie Lügner und Fantasten, Wenn Du normale Menschen, die ein übernatürliches Erlebnis hatten das ihr Leben veränderte, Lügner, Kranke und Fantasten nennst, was hindert mich daran, Dich ebenso als Lügner einzustufen.


Ich hoff´ mal, dass du mich nur deshalb aufführst, damit ich die Äusserungen von sceptic zur Kenntnis nehme. Ich bezeichne betr. Personen nämlich weder als Lügner, noch als Kranke, auch wenn ich deren Berichte (zu Recht) bezweifle.
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon Wolfi » Di 13. Dez 2005, 10:17

Guten Morgen skeptic

Hallo Wolfi! Wie läufts so?

Danke der Nachfrage! Habe eigentlich derweil nichts Persönliches, worüber ich zu klagen oder zu jammern hätte. Ausser dass vielleicht wieder mal etwas mehr Kohle reinkommen dürfte ... Aber eben: Von Nichts kommt nichts. Womit wir ja eigentlich wieder bei unserem eigentlichen Thema gelandet wären.

Neue Erkenntnisse?

Nun ja, ich habe einmal mehr gemerkt, dass ich mich nicht zum Glauben hinreissen vermag, dass es keinen Gott gäbe.
Ob es nun schlussendlich einen Gott gibt oder auch nicht, scheint auf mein persönliches Leben keinen weiteren direkten Einfluss zu haben. Der indirekte Einfluss, den der Glaube an einen Gott jedoch haben kann, den wirst ja wohl auch Du nicht bestreiten wollen... Tja, gibt es nun einen Gott oder gibt es ihn nicht?- Ich weiss es nicht und damit kann ich mich auch gut zufrieden geben für den Moment. Wohl denen, die einen Gott haben, würde ich meinen. Denn sie können viele Dinge dort platzieren, die sie vielleicht ohne diesen Gott in den Wahnsinn treiben würden... Ich hege leider gar die Befürchtung, wir hätten nicht genügend vorhandene Auffangkapazitäten, wenn die Vorstellung eines Gottes für die Menschen tatsächlich mal der Geschichte angehören müsste, um den normalen Alltag aufrecht erhalten zu können.

Fragen?

Ob sich überzeugte Atheisten das vielleicht auch schon mal gefragt haben?-
Weitere Fragen zu stellen, brächte mich bloss in´s Grübeln... ;)

Schlussfolgerungen irgendwelcher Art? Lass doch mal hören...

Schuster bleib bei Deinen Leisten! ;)
lg, wolfi
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon skeptic » Di 13. Dez 2005, 10:25

Original von onThePath
@ Platon

Du bist ja eine richtige Spürnase für unfaire Argumentationsweisen.
Wieso? Wenn jemand selber nicht argumentieren kann, woher soll er "unfaire" Argumentationen erkennen?





Wenn Du Parapsychologen, die Wissenschaftsstatus haben Lügner nennst,

Ich sags noch einmal langsam: Parapsychologen sind keine Wissenschaftlier - auch wenn sie´s gern wären. Wenn Du weiterhin das gegenteil behauptest, ist das wieder mal so ein Fall, wo Du einen Beweis antreten musst. Nenne mir ein in der Wissenschaftlichen Gemeinschaft anerkanntes universitäres parapsychologisches Institut.


wenn Du Seelsorger, die mit Befreiungsgebeten jahrzehntelang unfreie, leidende Menschen befreit haben, und Du nennst sie Lügner und Fantasten,
Wenn Du normale Menschen, die ein übernatürliches Erlebnis hatten das ihr Leben veränderte, Lügner, Kranke und Fantasten nennst,

Jetzt darfst Du aber nicht einfach so alles in einen Topf werfen. Ich machs Dir einfacher:

Seelsorger mit Befreiungsgebeten:
"Fantasten" ja, aber das ist nicht mal wertend. Diese Menschen glauben tatsächlich daran, dass ein paar fromme Sprüche helfen. Die "Behandelten" glauben das ebenfalls, ergo helfen sie auch. Ein klassisches Placebo. Das heisst ja nicht, dass diese "Wirkung" schlecht ist. Wenn allen geholfen ist und keine Art von Abhängigkeit dadurch entstehen würde, wäre alles ok.

Normale Menschen mit "übernatürlichem Erlebnis":
"Fantasten" die es sich leicht machen, weil sie ein Erlebnis als Übernatürlich ansehen und nicht versuchen, die natürlichen Hintergründe zu verstehen. Wenns ihnen irgendwie hilft mags ja ok sein. Allerdings herrscht die Gefahr des zunehmenden Realitätsverlustes.

Kartenleger, Wahrsager, "Medien", die mit Verstorbenen Kontakt aufnehmen und Ähnliches:
Lügner, Scharlatane und Verbrecher, die mit dem Leid anderer Menschen Geld verdienen. Auch wenn sie tatsächlich an ihre "Fähigkeiten" glauben, entbindet sie das nicht von ihrer Verantwortung.


Und ja, das ist meine MEINUNG, nicht unbedingt die absolute Wahrheit. Du kannst mich gern von gegenteil überzeugen, aber es braucht etwas mehr als gespenstergeschichten dazu.



was hindert mich daran, Dich ebenso als Lügner einzustufen.

Nichts, warum? Dann brauchst Du ja nicht weiter hier zu diskutieren. Wenn Du allerdings einen Moment nachdenkst, wirst Du vielleicht merken, dass ich hier hauptsächlich Behauptungen angreife - Lügen kann nur jemand, der Behauptungen aufstellt und sie nicht belegt. Eine kritik an sich kann nur dann Lüge sein, wenn sie falsche Fakten nennt. Wo habe ich das getan? Das frage ich Dich ja schon die ganze Zeit.


Aber dann bist Du der größere Lügner.
Denn Du hast nicht dieses getan:

nicht unfreie leidende Menschen befreit,
nicht ein Erlebnis gehabt, das Dich veränderte

Ich habe nie behauptet, dass ich das eine oder das andere getan habe - also kann ich diesbezüglich nicht gelogen haben.

Aber Du maßt Dir ein Urteil darüber zu.

Bist Du schon einmal ein Flugzeug geflogen? Denkst Du, das könnte Dir Spass machen?

Dabei genügt es schon, daß Du Psychologen ernster nimmst als Parapsychologen.

Nenn mir einen Grund, warum ich Parapsychologen ernst nehmen sollte. Weil sie Deine Meinung vertreten? Ich nehme Psychologen ernst, weil ihre Untersuchungen wissenschaftlichen Kriterien genügen - nicht weil mir ihre Nasen gefallen. Und ich nehme lange nicht alle Psychologen ernst, weil es viele gibt, die genau diesen wissenschaftlichen kriterien NICHT Genügen. Aber es gibt KEINE Parapsychologen, die dies tun.

Und Du stempelst sehr viele Menschen, die keinen Grund dazu haben, zu Lügnern.
Du scheinst ja gut zu wissen, welcher Mensch in welcher Situation einen Grund hat zu lügen.

Die Gegenseite lügt war noch immer das billigste Argument.
Man braucht nichts nachprüfen, man braucht nicht nachdenken.

Vielleicht erinnerst Du Dich noch, dass ich es bin, der Nachprüfungen von Dir verlangt. Wann jast Du das das letzte mal in Deinem leben getan? Nachprüfen bedeutet nicht, texte zu lesen, die die eigene Meinung untermauern, sondern jene der Gegenseite - und diese zu prüfen!

P.S. Aber achtet ruhig auf zukünftige Beispiele hier im Forum ( von mir und abnderen ) und kritisiert angemessen.
Da bin ich auch mal gespannt. Ich werde mich erst mal zurückhalten und sehen was von anderen so kommt. Aber wenns mir zu bint wird, kann ich für nichts garantiern... ;)

Jetzt weiß ich nicht genau, ob ich auch noch ein parapsychologisches Buch zum Zitieren habe.
Lass es - aus den oben genannten Gründen. Ausser wenn mehr dahinter ist, als "Hörensagen".

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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon Huitzilopochtli » Di 13. Dez 2005, 11:20

Original von skeptic
Dabei genügt es schon, daß Du Psychologen ernster nimmst als Parapsychologen.

Nenn mir einen Grund, warum ich Parapsychologen ernst nehmen sollte. Weil sie Deine Meinung vertreten? Ich nehme Psychologen ernst, weil ihre Untersuchungen wissenschaftlichen Kriterien genügen - nicht weil mir ihre Nasen gefallen. Und ich nehme lange nicht alle Psychologen ernst, weil es viele gibt, die genau diesen wissenschaftlichen kriterien NICHT Genügen. Aber es gibt KEINE Parapsychologen, die dies tun.


Stimmt so nicht ganz, an der Uni Freiburg gab es lange Zeit die "Abteilung für Psychologie und Grenzgebiete der Psychologie", welche sich mit Parapsychologie befasste. Diese "Parapsychologen" hatten allerdings ein fundiertes Psychologie-Studium hinter sich. Ihre Forschung ist entsprechend wissenschaftlich und daher auch nicht so spektakulär.
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon Jack » Di 13. Dez 2005, 11:32

Original von Platon
Und ich schließe mit einem Wort wie Donnerhall:

HALLEJUJA



Guter Platon
wenn ich mir deine bisherigen Beiträge zu Gemüte führe, kommt mir das Halleluja reichlich heuchlerisch rüber....
na ja, jeder wie er kann.

Auf den Rest deines Posts einzugehen erspare ich mir.

Liebe Grüsse

Jack
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon Platon » Di 13. Dez 2005, 11:57

Guter Jack,
hätte ich – Hallejulia – geschrieben dann wäre es auch irgendwie rumdumskandidelt und so bleibt mir dann als Versöhnungsangebot nur noch:

Kein Wesen kann zu nichts zerfallen!
Das Ewge regt sich fort in allen,
Am Sein erhalte dich beglückt!
Das Sein ist ewig: denn Gesetze
Bewahren die lebendgen Schätze,
Aus welchen sich das All geschmückt.
Das Wahre war schon längst gefunden,
Hat edle Geisterschaft verbunden;
Das alte Wahre, faß es an!
Verdank es, Erdensohn, dem Weisen,
Der ihr, die Sonne zu umkreisen,
Und dem Geschwister wies die Bahn,
Sofort nun wende dich nach innen:
Das Zentrum findest du da drinnen,
Woran kein Edler zweifeln mag.
Wirst keine Regel da vermissen:
Denn das selbständige Gewissen
Ist Sonne deinem Sittentag.
Den Sinnen hast du dann zu trauen,
Kein Falsches lassen sie dich schauen,
Wenn dein Verstand dich wach erhält.
Mit frischem Blick bemerke freudig
Und wandle sicher wie geschmeidig,
Durch Auen reichbegabter Welt.
Genieße mäßig Füll und Segen;
Vernunft sei überall zugegen,
Wo Leben sich des Lebens freut.
Dann ist Vergangenheit beständig,
Das Künftige voraus lebendige
Der Augenblick ist Ewigkeit.
Und war es endlich dir gelungen,
Und bist du vom Gefühl durchdrungen:
Was fruchtbar ist, allein ist wahr –
Du prüfst das allgemeine Walten,
Es wird nach seiner Weise schalten,
Geselle dich zur kleinsten Schar.
Und wie von alters her, im stillen,
Ein Liebewerk nach eignem Willen
Der Philosoph, der Dichter schuf,
So wirst du schönste Gunst erzielen:
Denn edlen Seelen vorzufühlen
Ist wünschenswertester Beruf.

G.

Und so wurde ich auch und vor allem von diesem Genie „mitgebildet“ und warum auch nicht, ich glaube „olle“ Goethe hat auch heute noch, oder gerade heute, den Menschen noch sehr viel zu sagen.

(Unter anderem, natürlich)
Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste
Mißtrauensvotum gegen den lieben Gott.

Eine der verbreitetesten Krankheiten ist die Diagnose.

K.K.
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon skeptic » Di 13. Dez 2005, 14:27


Stimmt so nicht ganz, an der Uni Freiburg gab es lange Zeit die "Abteilung für Psychologie und Grenzgebiete der Psychologie", welche sich mit Parapsychologie befasste. Diese "Parapsychologen" hatten allerdings ein fundiertes Psychologie-Studium hinter sich. Ihre Forschung ist entsprechend wissenschaftlich und daher auch nicht so spektakulär.


Stimmt so auch nicht ganz. Siehe http://www.igpp.de/german/welcome.htm

Zitat:
"Das Institut ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein und wird aus privaten Stiftungsmitteln finanziert."
Es war und ist zugegebenermassen mit der Universität Freiburg verbunden, aber wenn man sich mal genauer anschaut, was dort unter Parapsychologie verstanden wird, dann haben unsere Verfechter hier wohl keine Freude daran.
Wenn Du Dir die Literaturliste ansiehst, sowie der Hinweis auf psychotherapeutische Massnahmen bei Personen, die angebliche übersinnliche Erlebnisse hatten, und das völlige Fehlen jeglicher Darstellung ebensolcher Phänomene, wird einem recht schnell klar, in welche Richtung das ganze (mittlerweile) zielt, auch wenn es urpsrünglich anders (nämlich zur Erforschung solcher "Phänomene";) gedacht war.
Die Tatsache, dass Menschen solche Phänomene "erleben" (oder sie zumindest in ihrem Umfeld als solche wahrnehmen) ist ja eine durchaus spannende psychologische Frage. Das hat aber dann nur als Aufhänger mit Parapsychologie zu tun. Deshalb auch die wenig "spektakulären" Ergebnisse.

Lies am besten deren Tätigkeitsbericht und bilde Dir ein eigenes Urteil, was die Untersuchungen dieses Institus mit "Parapsychologie", wie sie hier verstanden wird, zu tun haben. Allein das Buch "Alltägliche Wunder" untersucht nicht etwas "übersinnliche" Vorgänge auf ihr tatsächliches Auftreten, sondern gibt sich unter anderem damit zufrieden darzustellen, welcher Anteil der Befragten an solche Phänomene glaubt, und welchen Einfluss Horrorfilme auf diesen Glauben haben. Kein Wort darüber, dass irgend eine Behauptung nachgewiesen und untermauert werden könnte.
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon onThePath » Di 13. Dez 2005, 14:50

Zitat:
Stimmt so nicht ganz, an der Uni Freiburg gab es lange Zeit die "Abteilung für Psychologie und Grenzgebiete der Psychologie", welche sich mit Parapsychologie befasste. Diese "Parapsychologen" hatten allerdings ein fundiertes Psychologie-Studium hinter sich. Ihre Forschung ist entsprechend wissenschaftlich und daher auch nicht so spektakulär.


--------------------------------

Wer immer hier Beobachtungen der Parapsychologie in Frage stellt:

Blind draufhauen gilt nicht.
Das ist billig und vorurteilsmäßig.

Die Parapsychologie versucht mit wissenschaftlichen Mittel Psy-Phänomene zu erforschen.

Wer von deren Angreifern hat selbst Psychologie studiert oder wenigstens seinen gesunden Menschenverstand durch Lesen von Parapsychologischen Büchern angewendet.

Ich lasse den ewigen Spruch der Sprüchekloper:

Alles Lüge, alles Täuschung. alles Betrug, alles Krankhaft nicht gelten.

Da sind ungeprüfte Sprüche eher nur Schall und Rauch.


mfg, oTp

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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon skeptic » Di 13. Dez 2005, 14:58


Nun ja, ich habe einmal mehr gemerkt, dass ich mich nicht zum Glauben hinreissen vermag, dass es keinen Gott gäbe.

Niemand erwartet, dass Du Dich zu einem "Glauben" hinreissen lassen musst. Welche Möglichkeiten gibt es denn? Die erste:
Man prüft alle rationalen Argumente für und gegen die Existenz eines Gottes sowie auf Widersprüchlichkeit. Als Folge davon, kommst Du entweder zu der Überzeugung, dass Gott nicht existiert (das ist dann aber nicht "Glaube", sondern für Dich rational begründbar), oder die Gegenbeweise reichen Dir noch nicht aus, dann bist Du (noch) unentschieden und musst weiter forschen.

Die zweite Möglichkeit:
Du entscheidest Dich, dass rationale Argumente in dieser Frage keine Rolle spielen, und dass Du willst , dass Gott (für Dich) existiert. In diesem Fall verzichtest Du aber auf jeglichen Wahrheitsanspruch Deiner Vorstellung von Gott. Für Dich ist es so ok, aber jeder Andere hat das Recht auf seine eigene Ansicht.

Ob es nun schlussendlich einen Gott gibt oder auch nicht, scheint auf mein persönliches Leben keinen weiteren direkten Einfluss zu haben.

Ich sehe, Du hast Dich für die zweite Variante enstchieden. Das ist durchaus legitim. Dass Du nicht auf dem Wahrheitsanspruch Deines Glauben bestehst, zeigt sich alleine schon in Deiner konstruktiven Auseinandersetzung mit anderen Ideen.

Der indirekte Einfluss, den der Glaube an einen Gott jedoch haben kann, den wirst ja wohl auch Du nicht bestreiten wollen...

Nein, absolut nicht. Es gibt positive und negative Auswirkungen.

Tja, gibt es nun einen Gott oder gibt es ihn nicht?- Ich weiss es nicht und damit kann ich mich auch gut zufrieden geben für den Moment. Wohl denen, die einen Gott haben, würde ich meinen. Denn sie können viele Dinge dort platzieren, die sie vielleicht ohne diesen Gott in den Wahnsinn treiben würden... Ich hege leider gar die Befürchtung, wir hätten nicht genügend vorhandene Auffangkapazitäten, wenn die Vorstellung eines Gottes für die Menschen tatsächlich mal der Geschichte angehören zu lassen, um den normalen Alltag aufrecht erhalten zu können.

Das ist nun wieder Spekulation. Gleichzeitig würden unnötige Schuldgefühle abnehmen und die Toleranz würde zunehmen. Ich sehe eine Welt ohne Religion positiv, Du nicht. Da stehen nun wieder beide Meinungen gleichberechtigt da, da man keine von beiden prüfen kann. Es gibt höchstens Hinweise, da die Welt durch die Trennung von Kirche und Staat zumindest nicht ungerechter geworden ist.


Ob sich überzeugte Atheisten das vielleicht auch schon mal gefragt haben?-
Weitere Fragen zu stellen, brächte mich bloss in´s Grübeln... ;)

Was meinst Du jetzt genau?


Schuster bleib bei Deinen Leisten! ;)

Wer anderen eine Grube gräbt, ist ein Bauarbeiter...

Gruss & alles Gute!

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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon onThePath » Di 13. Dez 2005, 15:08

Original von Platon

nanu, auf einmal so Pinschitterig, auf einmal so verletzlich und voll zarter Gefühle?
Immer so wie man es braucht nicht wahr!


Nein, mein Ton war keine Beleidigung, er war ein laues Sommerlüftchen im spätherbstlichen Wind, voll von zarten Mitgefühls und lauterem Verstständnis.

Ich bin so!

Jetzt mal im Ernst.
Die so genannten „harten Töne“ prangert ihr doch nur an wenn es in euer Konzept passt, wenn es euren Zwecken nützlich ist – ansonsten:
Wird selbst „draufgehauen“, wird beleidigt und ironisiert, wird gestänkert und mit Sarkasmen um sich geworfen.

So ist es, wenn sich der Zweck lohnt dann vergießen die so genannten Atheisten auf einmal Krokodilstränen und sühlen sich im Pfuhl des Selbstmitleids.

Und ich schließe mit einem Wort wie Donnerhall:

HALLEJUJA



@ Platon
Nur eine wahrheitsliebende Seeele kann es unterscheiden:

Die Beleidigungen
Ignorierungen
Stänkereien
Sarkasmen
Verdrehungen
Rechthaberei
Bewußte Irreführungen

Und die anderen Tools die geradewegs auf deren Erfinder, den Satan weisen. Und wer Gott liebt, haßt solche Machenschaften.

Wahrheit ist schwer genug zu erfassen; und durch den Nebel der teuflischen Tools um so schwieriger.

Deshalb sagt wohl Jesus: Seid listig wie die Schlangen.

Das heißt wohl: Seid schlauer als die Intriegen und Angriffe des Teufels auf die Wahrheit.

Dreinhauen tun die Engel für uns. Wir sollten schlau sein.

mfg, oTp
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon skeptic » Di 13. Dez 2005, 15:12


Wer immer hier Beobachtungen der Parapsychologie in Frage stellt:

Dann lass uns doch endlich sehend draufhauen und nenne uns einen konkreten Fall. Ich warte ja schon ewig darauf! Als Anhänger der parapsychologie kennst Du ja bestimmt welche.

Blind draufhauen gilt nicht.
Das ist billig und vorurteilsmäßig.

genau - also sag schon.

Die Parapsychologie versucht mit wissenschaftlichen Mittel Psy-Phänomene zu erforschen.

Richtig. Und das gelingt den paar halbwegs ernst zu nehmenden Parapsychologen auch ausgenommen gut - nur bleibt dann von den Psy-Phänomenen nichts übrig. Genau deshalb ist sie als wissenschaftlicher Forschungszweig völlig uninteressant. Im Bereich der klinischen Psychologie hingegen kann sie durchaus Kundschaft acquirieren.

Wer von deren Angreifern hat selbst Psychologie studiert

Ich.

oder wenigstens seinen gesunden Menschenverstand durch Lesen von Parapsychologischen Büchern angewendet.

Danke, dass Du das Psychologiestudium über den gesunden Menschenverstand hebst. Aber was "gesunder" Menschenverstand wirklich ist, lassen wir mal aussen vor. Man kann aber parapsychologische Bücher daraufhin lesen, ob sie in ihren Schlussfolgerungen gewisse Kriterien erfüllen. Wie zum Beispiel, ob sie ihre Aussagen belegen. Das halte ich für ein relaiv "gesundes" Kriterium (ich weiss, Du nicht). Nenn doch mal ein kriterium, dass Du als "gesund" erachtest.

Ich lasse den ewigen Spruch der Sprüchekloper:

Alles Lüge, alles Täuschung. alles Betrug, alles Krankhaft nicht gelten.

Und ich lasse den ewigen Spruch aller Betrüger und Scharlatane: "ich kann dies und es gibt das" - ohne Beweise nicht gelten.


Da sind ungeprüfte Sprüche eher nur Schall und Rauch.
Welcher "Spruch" war ungeprüft? Konkret! Die Aufforderung, etwas zu prüfen, kann nicht ungeprüft sein. Die ungeprüften Gespenstergeschichten kommen von Dir, nicht von mir. Erinnerst Du Dich noch dunkel daran? Es ist nun mal eine Tatsache, dass jeder Wünschelrutengänger, Wahrsager oder sonstiger "Übersinnlicher" seine Fähigkeiten blitzartig verliert, wenn ihm ein wissenschaftlich geschlulter Testleiter gegenübersitzt (und es gab genügend Testreihen, und ich kann Dir auch entsprechende Literatur mit Testanordnungen, Verlauf und Ergebnissen nennen - aber irgendwie glaube ich nicht, dass Du das liest). Falls dem nicht so ist, und das nur "Sprüche" sind, kannst Du ja sicher ein Gegenbeispiel nennen - sonst hättest Du ja keinen Grund, die Aussage als "Spruch" abzukanzeln.
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon skeptic » Di 13. Dez 2005, 15:19


Und die anderen Tools die geradewegs auf deren Erfinder, den Satan weisen. Und wer Gott liebt, haßt solche Machenschaften.

Jaja, ihr seid die Liebe in Person...


Wahrheit ist schwer genug zu erfassen; und durch den Nebel der teuflischen Tools um so schwieriger.

hey - jetzt bin ich schon der Teufel persönlich? Das ehrt mich aber. Nebel hats übrigens hier keinen - etwas Schwefeldampf vielleicht, aber ansonsten nur harte Argumente.


Deshalb sagt wohl Jesus: Seid listig wie die Schlangen.
ich dachte, die sind böse? Apfel und so?


Das heißt wohl: Seid schlauer als die Intriegen und Angriffe des Teufels auf die Wahrheit.

nein, das heisst, jeder der etwas sagt, was ich und ihr nicht beantworten könnt, ist der Teufel. Eine gaaaanz alte Argumentationsschiene. Die hat schon viele unnötige Kriege produziert, im Namen Eures obergütigen Gottes.



Dreinhauen tun die Engel für uns. Wir sollten schlau sein.

Jaja, solltet ihr eigentlich, aber was soll man tun.
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon onThePath » Di 13. Dez 2005, 15:32

Eines Vorweg :
Selbst ein gelernter Psychologe hat ein subjektives Weltbild.

Das bedeutet, einmal deftig ausgedrückt, er weiß nichts mehr über Gott und Übernatürliches als Nichtpsychologen.

Genauso wie jeder andere Mensch kann er zu Fachidiotentum und Scheuklappenerkenntnissen neigen.

Da wirst Du mir doch sicher zustimmen ?

Er kann schon Unechtes von Echtem Scheiden, aber diese Unterscheidungsfähigkeit hat ihre Grenzen, wenn es ums Interpretieren geht. Dann kann durchaus falsch geurteilt werden.


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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon skeptic » Di 13. Dez 2005, 15:41

Original von onThePath
Eines Vorweg :
Selbst ein gelernter Psychologe hat ein subjektives Weltbild.

Das bedeutet, einmal deftig ausgedrückt, er weiß nichts mehr über Gott und Übernatürliches als Nichtpsychologen.

Genauso wie jeder andere Mensch kann er zu Fachidiotentum und Scheuklappenerkenntnissen neigen.

Da wirst Du mir doch sicher zustimmen ?

Absolut. Aber warum wechselst Du immer dann Deine eigene Argumentationsschiene, wenn sie nicht mehr dem entspricht, was Du gern hören würdest? DU hast gefragt, wer ein Psychologiestudium absolviert hat - und bist offenbar davon ausgegangen, dass derjenige dann mehr Ahnung hat als wenn man keines abolviert hätte (sonst hättest Du kaum gefragt, oder?). Ich hätte so etwas nie von mir aus behauptet, sondern habe nur auf Deine Frage geantwortet. Dummerweise für Dich ist sie anders ausgefallen, als Du das gerne gehabt hättest, und schon gehst Du mit deinem eigens konstruierten "Argument" wieder in die Defensive. Das war schon mit den Zuwachsraten bei den Religionen genau so.
So etwas passiert einem übrigens mit "echten" und durchdachten Argumenten nicht.
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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon onThePath » Di 13. Dez 2005, 15:41

Original von skeptic


Wahrheit ist schwer genug zu erfassen; und durch den Nebel der teuflischen Tools um so schwieriger.

hey - jetzt bin ich schon der Teufel persönlich? Das ehrt mich aber. Nebel hats übrigens hier keinen - etwas Schwefeldampf vielleicht, aber ansonsten nur harte Argumente.

:D :D :D :D :D

Das kommt dabei heraus, wenn ein Nichtchrist Aussagen eines Christen interpretiert.

Platon wird verstehen, was ich meine und wie ich es meine.

Die Teuflischen Tools, Wahrheit zu verschleiern, Boshaftigkeit,usw (w-b) kennt jeder Mensch. Jeder Mensch wendet sie an, auch Christen.
Dann , wenn Christen selber aus Unwahrheit handeln.

Satan ist lediglich der Vater all dieser Lügen, wennauch er stets bestrebt ist sich aktiv zu beteiligen, damit die Menschen verblendet seien und die Wahrheit Gottes nicht erkennen.

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Re: An sowas soll ich glauben?

Beitragvon Wolfi » Di 13. Dez 2005, 15:42

Hallo skeptic
oder die Gegenbeweise reichen Dir noch nicht aus, dann bist Du (noch) unentschieden und musst weiter forschen.

Nun, ich bin Wassermann vom Sternzeichen und die sollen ja angeblich entweder zum Forscher oder zum Alki neigen. Da meine Liebe zu meiner Leber und weiteren Organen immer noch mehr bedeutet, als die Liebe zu irgendeiner Whiskey-Flasche, habe ich das so weit klar für mich... ;)

Ich sehe, Du hast Dich für die zweite Variante enstchieden.

Durchaus richtig erkannt. War ja aber auch nicht zu schwer, oder? ;)

Das ist durchaus legitim. Dass Du nicht auf dem Wahrheitsanspruch Deines Glauben bestehst, zeigt sich alleine schon in Deiner konstruktiven Auseinandersetzung mit anderen Ideen.

Danke.

Tja, gibt es nun einen Gott oder gibt es ihn nicht?- Ich weiss es nicht und damit kann ich mich auch gut zufrieden geben für den Moment. Wohl denen, die einen Gott haben, würde ich meinen. Denn sie können viele Dinge dort platzieren, die sie vielleicht ohne diesen Gott in den Wahnsinn treiben würden... Ich hege leider gar die Befürchtung, wir hätten nicht genügend vorhandene Auffangkapazitäten, wenn die Vorstellung eines Gottes für die Menschen tatsächlich mal der Geschichte angehören zu lassen, um den normalen Alltag aufrecht erhalten zu können.

Das ist nun wieder Spekulation.

Da haste nun auch wieder recht.

Gleichzeitig würden unnötige Schuldgefühle abnehmen und die Toleranz würde zunehmen. Ich sehe eine Welt ohne Religion positiv, Du nicht. Da stehen nun wieder beide Meinungen gleichberechtigt da, da man keine von beiden prüfen kann. Es gibt höchstens Hinweise, da die Welt durch die Trennung von Kirche und Staat zumindest nicht ungerechter geworden ist.

Hat sich der Staat denn wirklich voll von der Kirche getrennt?- Mir scheint eher, die Zwei sind gewisse Kompromisse miteinander eingegangen...
Eine Welt ohne Religion kann ich mir durchaus auch vorstellen. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, wie dies ohne riesiges Chaos erreicht werden könnte?-



Ob sich überzeugte Atheisten das vielleicht auch schon mal gefragt haben?-
Weitere Fragen zu stellen, brächte mich bloss in´s Grübeln... ;)

Was meinst Du jetzt genau?

Ich meine damit, was geschehen würde, wenn die Menschen keine fantastische Anlaufstelle mehr hätten?- Wären sie ohne Gott noch in der Lage, mit der Aussenwelt zurecht zu kommen und ihren alltäglichen Pflichten nachzugehen?- Theoretisch sicher, aber praktisch?- An wen würden sich wohl all die Hilf- und Ratlosen dann wenden können mit ihren Sorgen und Problemen?- Das würde unsere Krankenkassengebühren wohl in bisher ungeahnte Höhen klettern lassen... :tongue:


Schuster bleib bei Deinen Leisten! ;)

Wer anderen eine Grube gräbt, ist ein Bauarbeiter...

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen...

Gruss & alles Gute!

Danke, Dir doch auch! Auf bald mal wieder...
wolfi

(Huch, auf DRS3 läuft gerade "God is watching us from a distance..." ;) )
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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