Schluss mit falschen Vorurteilen gegen die katholische Kirche - 4.Teil

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon Sanctus » Do 23. Jun 2005, 09:52

Hallo,
auch mit diesem 4.Teil meiner Beiträge möchte ich mit falschen Vorurteilen aufräumen die nicht wahrheitsgemäß sind. Ob nun über das was ich hier schreibe Diskutiert werden soll oder nicht, lasse ich wieder einmal offen.
In diesem Teil soll es um das Thema Frauen in der Kirche + Priestertum der Frau gehen.

Wer sich wirklich offen mit diesem Thema auseinandersetzen will, wird sich die Zeit nehmen und dies hier lesen. Die anderen werden es ignorieren, vielleicht aus der Angst doch falsch zu liegen, und weiterhin Lügen und Irrtümer verbreiten. Ich hoffe das die Mehrzahl zu der ersten Kategorie gehört.

Gruß

Sanctus


1. Teil: Inquisition Hier
2. Teil: Hexenverfolgungen Hier
3. Teil: Zölibat Hier
4.Teil: Frauen in der Kirche + Priestertum der Frau

Bild

4.Teil: Frauen in der Kirche

Die Frau wird doch in der Kirche unterdrückt

Diese These scheint zu einem Grunddogma unserer Zeit geworden zu sein – die machtbesessene Männerkirche verbietet den Frauen nicht nur das Priestertum, die Frau ist- angefangen beim Neuen Testament – doch ständig unterdrückt und diskriminiert worden. Katholische Kirche und Unterdrückung der Frau bedeuten doch ein und dasselbe!

Die kirchliche Position kann man mit dem Grundsatz: „Mann und Frau sind gleichwertig, aber nicht gleichartig“ skizzieren.
Wenn man von der Natur des Menschen ausgeht, findet man diese Wahrheit bestätigt: Nicht nur auf dem Gebiet des Biologischen, auch im geistigen Bereich findet sich eine Verschiedenheit der Geschlechter, die naturgegeben und nicht nur durch Erziehung und Umwelteinflüsse erklärbar ist. Dies belegen die Untersuchungen der modernen Psychotherapie (zum Beispiel bei Christa Meves).

Im Schöpfungsbericht des Alten Testaments wird dies ebenfalls bestätigt: Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild als Mann und Frau (Gen 1,27 ). Als Geschöpfe Gottes haben Mann und Frau den gleichen Wert und die gleiche Würde. Sie sind gleichwertig, aber nicht gleichartig – dabei wird jede Diskriminierung ausgeschlossen . In den weiteren Berichten des Alten Testaments wird gezeigt, wie diese gottgewollte harmonische Ergänzung der Geschlechter durch die Sünde zerstört wird. Zum Beispiel erlaubt Moses den Männern die Scheidung ( Dtn 42,1 ). Zur Zeit Jesu ist die Benachteiligung der Frau im Judentum sehr groß.

Christus selbst hat aber diese Situation revolutionär durchbrochen. Frauen begleiten ihn auf seinen Wanderungen ( Lk 8, 1-3 ) und führten mit ihm religiöse Gespräche Joh 4, 27 ). Frauen folgten ihm bis unter das Kreuz Mk 15,40f ). Schließlich hebt Christus die mosaischen Scheidungserlaubnis wieder auf und schärft die Unauflöslichkeit der Ehe ein Mk 10, 2-12 ), was besonders die Frauen schützte und absicherte.

Auch die zentrale Bedeutung der Gestalt Marias, der Mutter Jesu, zeigt ganz deutlich, dass die Frau keineswegs eine untergeordnete Rolle im Glauben und Leben der Kirche gespielt hat.

Im Laufe der Jahrhunderte traten in der Kirche immer wieder große Frauen auf: gelehrte Wissenschaftlerinnen wie Hildegard von Bingen, Mystikerinnen wie Theresia von Avila ( eine der größten geistlichen Schriftstellerinnen, die auch „aktiv“ war und viele Klöster gründete ) und mutige Frauen wie Katharina von Siena , die sich in Krisenzeiten auch schon mal mit dem Papst angelegt hat.

Im Mittelalter waren die adeligen Frauen Meist gebildeter als ihre Männer. Seit dem 12. Jahrhundert gab es die ersten weiblichen Professoren an den päpstlichen Universitäten (während der Philosoph Immanuel Kant noch mehrere Jahrhunderte später – in der Aufklärung! – die Wissenschaft allein den Männern vorbehalten wollte).

Schließlich darf man nicht vergessen, das durch die Reformation eine sehr negative Entwicklung für die Frau begann: Durch die Ablehnung der Marienverehrung und der Stellung Marias in der Heilsgeschichte wurde eine rein männliche religiöse Symbolwelt geschaffen. Unter dem Einfluss der Lehre Luthers, nach der der Geschlechtstrieb unbeherrschbar sei, wurde die Frau in die Ehe und Mutterschaft gezwängt – vom Ordensleben, das Frauen so viele Möglichkeiten wissenschaftlichen, kulturellen und politischen Wirkens gegeben hatte, hielten die Reformatoren nicht viel.

Wenn man die Kirchengeschichte so objektiv untersucht, so muss man zu dem Schluss kommen, dass es sich nicht um die Geschichte der Unterdrückung der Frau handelt. Im Gegenteil – gerade die katholische Kirche hat die biblisch begründete Gleichwertigkeit von Mann und Frau – auch gegen den Zeitgeist – immer wieder deutlich gemacht.

Bild

Priestertum der Frau:

"Warum dürfen Frauen nicht Priester werden?"

Die angebliche Unterdrückung und Diskriminierung der Frau in der Kirche wird vor allem daran festgemacht, dass Frauen nicht zu Priestern geweiht werden können. Die Argumente sind beinahe unerschöpflich: Heute können Frauen doch auch in allen anderen Berufungen arbeiten! In den protestantischen Kirchentümern gibt es doch schon lange Pastorinnen – und was Männer da tun, können Frauen doch wohl auch! Den Frauen wird ihr gutes Recht vorenthalten, sie können sich nicht voll verwirklichen usw...

Diskriminierung bedeutet, das man jemandem ungerechterweise sein Recht vorenthält.
Die Priesterweihe ist aber kein solches allgemeines Recht: Es können ja auch nicht alle Männer Priester werden! Auch die Apostel hatten kein Recht dazu.
Das Priestertum setzt nämlich eine Berufung durch Christus voraus, der die beruft, die er will ( Mk 3,13ff ). Es ist also falsch, von Diskriminierung zu sprechen.

Wenn die Kirche nur Männer zum Priestertum zulässt, so folgt sie dabei dem Vorbild und Beispiel Christi: Er hat die priesterlichen Aufgaben nur den zwölf Aposteln übertragen. Dagegen sagt man: „Ja, aber Christus wollte doch eigentlich auch Frauen zu Priestern machen, er konnte das nur nicht, weil die Frauen damals nicht von der Gesellschaft als Priesterinnen akzeptiert worden wären. Heute ist das anders.“ Jesus hat im Umgang mit Frauen ein für die damalige Gesellschaft revolutionäres Verhalten gezeigt. Er hat sich in keiner Weise von den Vorurteilen der konventionellen jüdischen Gesellschaft beeindrucken lassen. Warum sollte er ausgerechnet bei dieser Frage falsche Rücksichten nehmen?

Und außerdem muss man sich davor hüten, die Antike mit dem Urteil „frauenfeindlich“ zu belegen. In der Antike gab es sehr wohl so etwas wie eine Frauenemanzipationsbewegung: Frauen waren in der hellenistischen Kultur zum Beispiel Reederinnen, Betriebschefinnen, Ärztinnen, Philosophinnen usw... In den verschiedenen heidnischen Reiligionen waren Priesterinnen bekannt und akzeptiert.

Auch der Vergleich mit den Protestanten ist schief: Sie kennen kein Sakrament der Priesterweihe. Zwischen einem protestantischen Pastor und einem katholischen Priester bestehen fundamentale Unterschiede. Außerdem gibt es im Protestantismus nach wie vor Auseinandersetzungen um die Frauenordination, vor allem im Hinblick auf die Paulusbriefe.

Der katholische Priester repräsentiert Christus. Das wird am deutlichsten, wenn er „in der Person Christi“ in der Feier der Heiligen Messe die Wandlungsworte spricht: „Das ist mein Fleisch, das ist mein Blut
Hier ist die Symbolik zu beachten: Der Priester repräsentiert Christus, den neuen Adam, während die übrigen Gläubigen die Kirche, die Braut Christi zusammen mit Maria, der neuen Eva, der Mutter Christi und der Kirche repräsentieren.

Es lassen sich weder in dem klaren Willen Christi noch in den Anfängen der Kirche Hinweise für das Frauenpriestertum finden. Da dieser klare positive Beweis für die Möglichkeiten des Frauenpriestertums sowohl in der Hl. Schrift als auch in der Tradition gänzlich fehlt, kann die Kirche keine Frauen zu Priestern weihen, ohne gegen ihren eigenen Glauben zu handeln.

Außerdem: Wer vom Papst verlangt, das Frauenpriestertum einzuführen, vertritt die naive Meinung, der Papst könne – wie ein absolutistischer Willkürherrscher – alles anordnen, was er will oder was man von ihm fordert (Papalismus). Auch der Papst kann nicht alles. Der Glaube der Kirche und ihre Morallehre sind ja keine vom Menschen erdachten Verordnungen, sondern Verwirklichungen des göttlichen Willens. Deshalb können sie nicht beliebig verändert werden – auch nicht vom Papst. Selbst wenn ein Papst das Frauenpriestertum einführen wollte, so könnte er das gar nicht, weil er nicht die nötige Vollmacht besitzt!

Ebenso deutlich, wie die Kirche deshalb das Frauenpriestertum ablehnt, betont sie aber auch die wichtigen und notwendigen Aufgaben der Frau in Familie und Gesellschaft. Das beste Beispiel ist die Stellung Marias: So wie ohne ihre Zustimmung Christus nicht hätte Mensch werden können, ist die Kirche heute wie gestern auf die Frauen angewiesen.

In seinem Buch „Salz der Erde“ weist Ratzinger noch auf ein weiteres interessantes Argument gegen die Frauenordination hin, das von einer bedeutenden katholischen Feministinnen, Elisabeth Schüssler-Fiorenza, vorgetragen wird. Schüssler-Fiorenza kämpft zunächst heftig für die Frauenordination. Mittlerweile vertritt sie aber einen anderen Standpunkt:

Die Erfahrung mit dem weiblichen Priestern in der anglikanischen Kirche habe zu der Erkenntnis geführt: ordination is not a solution, Ordination ist keine Lösung, das ist nicht das, was wir wollen. Sie erklärt auch, wieso. Sie sagt: „ordination is subordination, also Ordination ist Subordination – Einordnung und Unterordnung, und genau das wollen wir nicht. Und da diagnostiziert sie völlig richtig.“
Benutzeravatar
Sanctus
Member
 
Beiträge: 409
Registriert: Do 17. Mär 2005, 20:01

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon Takor » Do 23. Jun 2005, 22:04

Erstmal: nett dass du dir solche Mühe gemacht hast.

Die Erläuterung ist gut, bringt schöne Beispiele, zeigt aber auch nicht alles auf. Streitpunkte waren wohl eher Dinge wie z.B. die Erbsünde oder die andere Schöpfungsgeschichte in der die Frau aus einer Rippe geschaffen wird.
Letzendlich bleibt die Frage welchem "Teil" der Bibel man größere Bedeutung beimisst; wer suchet der findet, sowohl pro als auch contra.

Was die Kirche und ihre einflußreichen& umstrittenden Hochzeiten im Mittelalter angeht: Mit der Wiederentdeckung heidnischer Religionen in der heutigen Zeit kam selbstverständlich die Frage auf warum diese überhaupt verschwanden, ein guter Ansatz um die Kirche schlecht darzustellen was meiner Meinung teils auch durchaus berechtigt ist aber darauf will ich gar nicht zu sehr hinaus.

Um mal kurz auf den Punkt zu kommen *g*: Aus der Luft gegriffen sind die Anschuldigungen an das Christentum ja auch nicht.

Wünsche eine angenehme Nacht,
Takor
Takor
Newcomer
 
Beiträge: 16
Registriert: Di 16. Nov 2004, 17:32
Wohnort: ist das relevant?

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon SunFox » Do 23. Jun 2005, 22:22

Original von Sanctus

Ebenso deutlich, wie die Kirche deshalb das Frauenpriestertum ablehnt, betont sie aber auch die wichtigen und notwendigen Aufgaben der Frau in Familie und Gesellschaft. Das beste Beispiel ist die Stellung Marias: So wie ohne ihre Zustimmung Christus nicht hätte Mensch werden können, ist die Kirche heute wie gestern auf die Frauen angewiesen.


? ? ?

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon WeißesLicht » Mi 6. Jul 2005, 11:53

hallo Sanctus


tut mir schrecklich leid, aber als weibliches Mitglied der rk Kirche muss ich dir deutlich widersprechen:
Mir wird innerhalb meiner Kirche bei gleicher Qualifikation wie ein rk Mann allein aufgrund meines Geschlechtes die Ausübung bestimmter Berufungen durch Gott verweigert. Hier stellt sich die Kirche gegen Gott, der jede Menge von Frauen zur Ausübung eines priesterlichen Amts berufen hat.

gby

WeißesLicht

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. (Titus 2,11)

Benutzeravatar
WeißesLicht
Wohnt hier
 
Beiträge: 3901
Registriert: Fr 14. Nov 2003, 18:39

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon William Penn » Mi 6. Jul 2005, 12:36

Original von WeißesLicht
Hier stellt sich die Kirche gegen Gott, der jede Menge von Frauen zur Ausübung eines priesterlichen Amts berufen hat.
Hi WL, das glaubst Du ja selbst nicht! Gott interessiert sich überhaupt nicht für das kath. Priesteramt - geschweige denn für eine Berufung von Frauen in diese unbiblische Einrichtung!

Höre Israel:
Jahwe, unser Gott,
ist ein einziger Jahwe!


5. Mose 6:4

Benutzeravatar
William Penn
Wohnt hier
 
Beiträge: 4324
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 00:13
Wohnort: Grenze D/CH

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon WeißesLicht » Mi 6. Jul 2005, 12:44

Original von William Penn
Original von WeißesLicht
Hier stellt sich die Kirche gegen Gott, der jede Menge von Frauen zur Ausübung eines priesterlichen Amts berufen hat.
Hi WL, das glaubst Du ja selbst nicht! Gott interessiert sich überhaupt nicht für das kath. Priesteramt - geschweige denn für eine Berufung von Frauen in diese unbiblische Einrichtung!


schrieb ich von einer Berufung für das rk Priesteramt?
Berufungen in "unbiblische Einrichtungen" gab es doch schon zu biblischen Zeiten. Denk mal nach, wohin all die biblischen propheten berufen wurden! Doch sicher nicht dahin, wo eh schon alles ´biblisch´ zuging. :D

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. (Titus 2,11)

Benutzeravatar
WeißesLicht
Wohnt hier
 
Beiträge: 3901
Registriert: Fr 14. Nov 2003, 18:39

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon jeig » Mi 6. Jul 2005, 13:08

Original von WeißesLicht
Denk mal nach, wohin all die biblischen propheten berufen wurden! Doch sicher nicht dahin, wo eh schon alles ´biblisch´ zuging. :D


Gut gekontert...

Gruss

jeig
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
Benutzeravatar
jeig
Wohnt hier
 
Beiträge: 3610
Registriert: So 31. Aug 2003, 12:51
Wohnort: vom liebe Gott

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon William Penn » Mi 6. Jul 2005, 15:21

Original von jeig
Original von WeißesLicht
Denk mal nach, wohin all die biblischen propheten berufen wurden! Doch sicher nicht dahin, wo eh schon alles ´biblisch´ zuging. :D


Gut gekontert...

Gruss

jeig
Nein, schlecht gekontert. Das Prophetenamt war biblisch ...

Höre Israel:
Jahwe, unser Gott,
ist ein einziger Jahwe!


5. Mose 6:4

Benutzeravatar
William Penn
Wohnt hier
 
Beiträge: 4324
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 00:13
Wohnort: Grenze D/CH

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon WeißesLicht » Mi 6. Jul 2005, 16:58

Original von jeig
Original von WeißesLicht
Denk mal nach, wohin all die biblischen propheten berufen wurden! Doch sicher nicht dahin, wo eh schon alles ´biblisch´ zuging. :D


Gut gekontert...

Gruss

jeig


merci bien :)

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. (Titus 2,11)

Benutzeravatar
WeißesLicht
Wohnt hier
 
Beiträge: 3901
Registriert: Fr 14. Nov 2003, 18:39

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon WeißesLicht » Mi 6. Jul 2005, 17:01

Original von William Penn
Original von jeig
Original von WeißesLicht
Denk mal nach, wohin all die biblischen propheten berufen wurden! Doch sicher nicht dahin, wo eh schon alles ´biblisch´ zuging. :D


Gut gekontert...

Gruss

jeig
Nein, schlecht gekontert. Das Prophetenamt war biblisch ...


und? Hast du etwa Probleme mit Priesterinnen, die zugleich Prophetinnen sind?

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. (Titus 2,11)

Benutzeravatar
WeißesLicht
Wohnt hier
 
Beiträge: 3901
Registriert: Fr 14. Nov 2003, 18:39

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon William Penn » Mi 6. Jul 2005, 19:02

Ich hab nicht nur mit Priesterinnen Probleme, sondern auch mit Priestern, es sei denn Du meinst das allgemeine Priestertum aller Gläubigen, und zwar ohne Meßgewand und sonstigem Klimbim ...

Höre Israel:
Jahwe, unser Gott,
ist ein einziger Jahwe!


5. Mose 6:4

Benutzeravatar
William Penn
Wohnt hier
 
Beiträge: 4324
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 00:13
Wohnort: Grenze D/CH

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon WeißesLicht » Mi 6. Jul 2005, 23:52

Original von William Penn
Ich hab nicht nur mit Priesterinnen Probleme, sondern auch mit Priestern, es sei denn Du meinst das allgemeine Priestertum aller Gläubigen, und zwar ohne Meßgewand und sonstigem Klimbim ...


*gggggg* das wäre mir persönlich auch am liebsten

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. (Titus 2,11)

Benutzeravatar
WeißesLicht
Wohnt hier
 
Beiträge: 3901
Registriert: Fr 14. Nov 2003, 18:39

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon SunFox » Do 7. Jul 2005, 00:39

Mal ne Frage nebenbei:

was Vorurteile sind weiß ich ja,

aber wie soll ich denn jetzt ´falsche Vorurteile´ deuten? 8-)

Na.... :] :tongue:

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon William Penn » Do 7. Jul 2005, 13:56

Original von SunFox
Mal ne Frage nebenbei:

was Vorurteile sind weiß ich ja,

aber wie soll ich denn jetzt ´falsche Vorurteile´ deuten?
Sanctus´ freudscher Versprecher ist Dir also auch aufgefallen? Er muß demnach selbst auch ein paar wahre Vorurteile gegen Rom hegen, ohne es zu merken ... ;)

Höre Israel:
Jahwe, unser Gott,
ist ein einziger Jahwe!


5. Mose 6:4

Benutzeravatar
William Penn
Wohnt hier
 
Beiträge: 4324
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 00:13
Wohnort: Grenze D/CH

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon SunFox » Do 7. Jul 2005, 22:07

Original von William Penn
Original von SunFox
Mal ne Frage nebenbei:

was Vorurteile sind weiß ich ja,

aber wie soll ich denn jetzt ´falsche Vorurteile´ deuten?
Sanctus´ freudscher Versprecher ist Dir also auch aufgefallen? Er muß demnach selbst auch ein paar wahre Vorurteile gegen Rom hegen, ohne es zu merken ... ;)


So kann man es natürlich auch noch sehn, ich habe es aber noch anders gedeutet!

Vorurteile sind allgemein nicht richtige Aussagen!

Falsche Vorurteile sind demnach das Gegenteil, nämlich richtige Aussagen, also keine Vorurteile!

Naja, so ist das halt mit den römischen Geschichten die das Leben schrieb! :D
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon WeißesLicht » Fr 8. Jul 2005, 00:04

hallo

Original von SunFox
Vorurteile sind allgemein nicht richtige Aussagen!


Vorurteile sind Urteile über eine Person oder einen Sachverhalt, bevor man sich überhaupt über diese Person oder diesen Sachverhalt informiert hat,
Insofern kann ein Vorurteil sich als wahr(richtig) oder auch als unwahr(falsch) erweisen

gby

WeißesLicht

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. (Titus 2,11)

Benutzeravatar
WeißesLicht
Wohnt hier
 
Beiträge: 3901
Registriert: Fr 14. Nov 2003, 18:39

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon SunFox » Fr 8. Jul 2005, 00:11

Original von WeißesLicht
hallo

Original von SunFox
Vorurteile sind allgemein nicht richtige Aussagen!


Vorurteile sind Urteile über eine Person oder einen Sachverhalt, bevor man sich überhaupt über diese Person oder diesen Sachverhalt informiert hat,
Insofern kann ein Vorurteil sich als wahr(richtig) oder auch als unwahr(falsch) erweisen

gby

WeißesLicht


So in etwa hab ich es ja auch gemeint, deswegen hab ich ja auch ´allgemein´ geschrieben!
Vorurteilungen gehen von Mutmaßungen aus, die sich fast immer als nicht richtig herausstellen!

Aber erläutere doch mal den Begriff ´falsche Vorurteilungen´!

Wie es eigentlich gemeint ist weiß ja jeder, aber ich fand es halt lustig, diesen kleinen Lapsus!:)

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon SunFox » Fr 8. Jul 2005, 00:31

Hallo WeißesLicht,

besser wäre gewesen, ´Schluss mit Vorurteilen - ...´

Denn Tatsachen über die katholische Kirche gibts sowohl in die eine wie in die andere Richtung!

Das was nicht stimmt (aus katholischer Sichtweise), will man mit Sicherheit richtig stellen!

Aber was ist mit den Aussagen die stimmen?

Davon hört man garnicht gerne!

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon WeißesLicht » Fr 8. Jul 2005, 06:44

hallo

ich persönlich hätte getitelt "Schluss mit Halb- und Unwahrheiten!"

Wenn ich über Vorurteile schreibe, dann würde ich über VErantwortung für das eigene Reden und SChreiben schreiben, über die Verpflichtung zur gewssenhaften Recherche gerade dann, wenn man jemandem einen Vorwurf macht. Und solche Recherche sollte nicht motiviert sein von einem Vorurteil:
also z.B. da meint einer, dass die RKK ganz mies ist und sucht dann nur nach Beispielen für diese SChlechtigkeit bzw verwendet a) nur Sekundärliteratur und b) auch noch ausschließlich Sekundärliteratur, die seine negative Einstellung zur RKK stützt.


Es gibt ja auch angenehme Vorurteile. Z.B.:
ich treffe einen Menschen, erlebe ihn gerade mal ne halbe Stunde oder so, erzähle dann einem anderen von dem TReffen und erkläre, dass dieser Mensch ein ganz ein lieber Mensch sei. Spätr stellt sich dann aber heraus, dass er ein Lügner und Betrüger ist. Tja, das war dann auch eine Art Vorurteil ohne rechten Rückhalt

So ungefähr, nur mit umgekehrten Vorzeichen, kommen mir viele Kritiker der RKK vor

gby

WEißesLicht

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. (Titus 2,11)

Benutzeravatar
WeißesLicht
Wohnt hier
 
Beiträge: 3901
Registriert: Fr 14. Nov 2003, 18:39

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon rejo » Sa 10. Sep 2005, 15:10

Original von Sanctus
Diskriminierung bedeutet, das man jemandem ungerechterweise sein Recht vorenthält.
Die Priesterweihe ist aber kein solches allgemeines Recht: Es können ja auch nicht alle Männer Priester werden! Auch die Apostel hatten kein Recht dazu.
Das Priestertum setzt nämlich eine Berufung durch Christus voraus, der die beruft, die er will ( Mk 3,13ff ). Es ist also falsch, von Diskriminierung zu sprechen.

Wenn die Kirche nur Männer zum Priestertum zulässt, so folgt sie dabei dem Vorbild und Beispiel Christi: Er hat die priesterlichen Aufgaben nur den zwölf Aposteln übertragen. Dagegen sagt man: „Ja, aber Christus wollte doch eigentlich auch Frauen zu Priestern machen, er konnte das nur nicht, weil die Frauen damals nicht von der Gesellschaft als Priesterinnen akzeptiert worden wären. Heute ist das anders.“ [color=red]


Ich glaube, dass die RKK einer Irrlehre aufsitzt, wenn sie vom Priestertum spricht.

1. Jesus hat sich selbst zum Opfer am Kreuz dargebracht, gemässs seinem Willen, den er schon vor seiner Geburt als Mensch gefasst hatte.

2. Da dieses Opfer ein endgültiges ist, bedarf es auch keiner weiteren Opferhandlungen. Es ist ein theologisches Missverständniss der römischen Kaiser im 4. Jahrhundert, die den Sonnengott Sol und seinen Kult mit dem Christentum verschmolzen. Kaiser können ob ihrer Machtvollkommenheit solches tun, Theologen dagegen nicht. Diese müssen sich an das theologische Verständnis halten.
Jeus war selbst kein Priester sondern das von Gott ausersehene Opfer. Da dieses Opfer endgültig ist, bedarf es daher auch keiner weiteren Opferhandlungen. Priester sind seitdem überflüssig.

3. Trotzdem hat man den römischen Opferpriester, der Menschen oder Tiere tötet und sich dabei einbildet mit dem Töten von Leben die Götter zu besänftigen, in das Christentum eingeführt.
Ein wahres Opfer ist aber nur das Selbstopfer, anderes ist nur Raub an fremdem Leben aber niemals mit dem Opferbegriff vereinbar.
Auch von daher hat der Sacerdos nichts in der christlichen Theologie verloren und noch weniger der Pontifex maximus. Das alles sind theologische Aberrationen in heidnische Opferkulte und Vorstellungen, die mit der Lehre Jesu unvereinbar sind.

4. Daher ist auch der theologische Traktat eines Chrysostomus so aufgebaut, dass das Messopfer vom Priester gefeiert werden muss. Gemäss dem 1 Korintherbrief gibt es kein Messopfer und da es das nicht gibt, braucht man zur Feier des Abendmahls auch keinen Priester. Da muss man Paulus als authentischer als Chrysostomus ansehen.
Auch in anderen Briefen der Apostel wird klar und deutlich, dass es Gemeindevorsteher gibt, aber keine Priester.

5. Damit erübrigt sich die Frage nach dem Priestertum der Frau.
Dass zur Zeit der Apostel Frauen eine andere Stellung in der Gesellschaft hatten und die Aussagen dazu im NT wie im AT dementsprechend zu werten sind, muss man nicht eigens erwähnen. Möchte jedoch jemand dieses Frauenbild von damals auch heute noch fortführen, dann müsste es auch erlaubt sein, die Sklaverei wieder einzuführen. Genauso wenig wie die Sklaverei mit dem Menschenbild Jesu vereinbar ist, so wenig ist das archaische Frauenbild mit der Lehre Jesu vereinbar. Dazu gibt es in den Evangelien genug eindeutige Stellen, wo Jesus sich gegen die damalige Entwertung und Herabsetzung der Frau eindeutig auslässt. Der kundige Bibelleser braucht dazu von mir nicht eigens Hinweise, er kennt die Stellen.
Wenn Frauen also damals in der Synagoge von der direkten Teilnahme am Gottesdienst ausgeschlossen waren, müssen wir das nach Anleitung und dem Verständnis der Lehre Jesu nicht in alle Ewigkeit sklavisch so beibehalten. Einige Schritte haben wir in 2000 Jahren schon vollzogen, tun wir nun auch noch die letzten notwendigen Schritte zur realen Anerkennung der Gleichwertigkeit aller Menschen. Zumindest in der ersten Schöpfungsgeschichte (Gen, Kap. 1) wird das von uns eingefordert.
Und seit wir vom Genom wissen, wissen wir, dass alle Menschen nicht gleichartig sind sondern jeder sich vom anderen unterscheidet. Manchmal unterscheiden sich Männer von einander mehr als Männer von Frauen, wenn man nur die Anlagen im Genom betrachtet. So bleibt also nichts mehr übrig, Frauen von der Verkündigung und der Lehre auszuschließen; denn alle Menschen sind vor Gott gleich! Oder will da jemand Gott noch Vorschriften machen, wer vor ihn hintreten darf? Wenn also Jesus die Apostel auswählte, wie können dann Menschen nach eigenem Gusto sortieren wollen? Überlassen wir es Jesus auch Frauen zur Verkündigung und zum Pastorat zuzulassen.

Gruß

Rejo
rejo
Wohnt hier
 
Beiträge: 3285
Registriert: Mo 26. Apr 2004, 20:24

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon sarasate » So 11. Sep 2005, 13:18

Original von Sanctus
Hallo,
auch mit diesem 4.Teil meiner Beiträge möchte ich mit falschen Vorurteilen aufräumen die nicht wahrheitsgemäß sind. Ob nun über das was ich hier schreibe Diskutiert werden soll oder nicht, lasse ich wieder einmal offen.
In diesem Teil soll es um das Thema Frauen in der Kirche + Priestertum der Frau gehen.


Hallo Sanctus,

Vorurteile gegenüber der RKK habe ich nicht mehr nötig, weil ich bereits das Urteil über sie gefällt habe.

Die RKK hat aufgrund der von ihr selbst durchgeführten oder angestifteteten Greueltaten ihre Existenzberechtigung verloren und ich gehe für einmal völlig mit Karl-Heinz Deschner einig, der sie in seinen unwiderlegten Werken als kriminelle Organisation herauszeichnet.

Alles was die Nazis angerichtet haben, dass hat die RKK schon lange vorgemacht - da hilft auch kein noch so geschickter Geschichtsrevisionismus. Nur ist die NSDAP heute verboten, aber die katholische Kirche darf immer noch ungestraft und ohne für ihre Missetaten belangt zu werden, weiter unbehelligt ihre Macht ausüben.

Das Wahre und Echte würde leichter in der Welt Raum gewinnen, wenn nicht die, die unfähig sind, es hervorzubringen, zugleich verschworen hätten, es nicht aufkommen zu lassen.

Arthur Schopenhauer
Benutzeravatar
sarasate
Power Member
 
Beiträge: 738
Registriert: Do 9. Dez 2004, 23:57
Wohnort: Eizelle

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon Enggi » So 11. Sep 2005, 14:05

Original von Sanctus

Wer sich wirklich offen mit diesem Thema auseinandersetzen will, wird sich die Zeit nehmen und dies hier lesen.
Habe ich soeben getan.
Auch die zentrale Bedeutung der Gestalt Marias, der Mutter Jesu, zeigt ganz deutlich, dass die Frau keineswegs eine untergeordnete Rolle im Glauben und Leben der Kirche gespielt hat.
Hat sie sich nicht sogar der Kirche bemächtigt? ("Totus tuus [sum]";)
Wenn die Kirche nur Männer zum Priestertum zulässt, so folgt sie dabei dem Vorbild und Beispiel Christi: Er hat die priesterlichen Aufgaben nur den zwölf Aposteln übertragen.
Genau. Er nannte sie selber "Apostel", nicht "Priester". Später erweiterte Paulus dieses Schlüsselamt um die Schlüsselämter Prophet, Lehrer, Hirte und Evangelist. Das Priester"amt" aber war mit dem alten Bund gestorben, als der Tempel vernichtet wurde und das tägliche Opfer aufhörte. Es erlebte eine Renaissance, als der römische Mithraskult durch Kaiser Konstantin die Kirche Roms eroberte.
Der katholische Priester repräsentiert Christus. Das wird am deutlichsten, wenn er „in der Person Christi“ in der Feier der Heiligen Messe die Wandlungsworte spricht: „Das ist mein Fleisch, das ist mein Blut
Hier ist die Symbolik zu beachten: Der Priester repräsentiert Christus, den neuen Adam, während die übrigen Gläubigen die Kirche, die Braut Christi zusammen mit Maria, der neuen Eva, der Mutter Christi und der Kirche repräsentieren.
Solange diese Auffassung klar als Sondergut der römischen Kirche deklariert bleibt, kann ich nichts dagegen sagen.
Außerdem: Wer vom Papst verlangt, das Frauenpriestertum einzuführen, vertritt die naive Meinung, der Papst könne – wie ein absolutistischer Willkürherrscher – alles anordnen, was er will oder was man von ihm fordert (Papalismus). Auch der Papst kann nicht alles. Der Glaube der Kirche und ihre Morallehre sind ja keine vom Menschen erdachten Verordnungen, sondern Verwirklichungen des göttlichen Willens. Deshalb können sie nicht beliebig verändert werden – auch nicht vom Papst. Selbst wenn ein Papst das Frauenpriestertum einführen wollte, so könnte er das gar nicht, weil er nicht die nötige Vollmacht besitzt!
Schade, denn sonst würde er sicher irgendwann dem Druck von WeissesLicht nachgeben und in ihrem Sinne handeln.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
Benutzeravatar
Enggi
My home is my castle
 
Beiträge: 11111
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 21:16
Wohnort: 11. Rang der Vielschreiber*innen und Vielschreiber*aussen

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon jeremia » Fr 16. Sep 2005, 19:01

Original von Enggi
Solange diese Auffassung klar als Sondergut der römischen Kirche deklariert bleibt, kann ich nichts dagegen sagen


....als ob die katholische kirche eine kleine sekte wäre! immerhin gehören ihr die mesten christen der erde an! ;)
das "sondergut würde ich an deiner stelle bei obskuren fundis suchen!
jeremia
was sucht ihr den lebenden bei den toten?
jeremia
Power Member
 
Beiträge: 681
Registriert: So 25. Jul 2004, 06:12
Wohnort: österreich

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon Jack » Fr 16. Sep 2005, 19:13

Original von jeremia
Original von Enggi
Solange diese Auffassung klar als Sondergut der römischen Kirche deklariert bleibt, kann ich nichts dagegen sagen


....als ob die katholische kirche eine kleine sekte wäre! immerhin gehören ihr die mesten christen der erde an! ;)
das "sondergut würde ich an deiner stelle bei obskuren fundis suchen!
jeremia


welcome back, jeremia! :))
"Wenn die Menschen nur deshalb gut sind, weil sie sich vor Strafe fürchten und auf Belohung hoffen, sind wir wirklich ein armseliger Haufen."
Einstein
Benutzeravatar
Jack
Wohnt hier
 
Beiträge: 2649
Registriert: Do 10. Jun 2004, 12:48
Wohnort: da wo die Hühner lachen

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon stranger » Fr 16. Sep 2005, 21:39

Original von jeremia
....als ob die katholische kirche eine kleine sekte wäre! immerhin gehören ihr die mesten christen der erde an!



Die "Meisten" passen aber leider nur auf einen breiten Weg drauf... :D


Hallo Jeremia, willkommen zurück. Ich warte immer noch auf Deine versprochene Bekehrungsgeschichte. Bin gespannt!

Viele Grüße

stranger
Benutzeravatar
stranger
Wohnt hier
 
Beiträge: 2636
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 19:49
Wohnort: Eltern

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon Enggi » Mo 26. Sep 2005, 19:44

Original von jeremia
Original von Enggi
Solange diese Auffassung klar als Sondergut der römischen Kirche deklariert bleibt, kann ich nichts dagegen sagen
....als ob die katholische kirche eine kleine sekte wäre! immerhin gehören ihr die mesten christen der erde an! ;)
das "sondergut würde ich an deiner stelle bei obskuren fundis suchen!
jeremia
Hallo jeremia, wer spricht denn von kleine Sekte? :P

Darf eine Kirche nicht auch Sondergut haben, das sie nicht mit anderen Religionen teilt?
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
Benutzeravatar
Enggi
My home is my castle
 
Beiträge: 11111
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 21:16
Wohnort: 11. Rang der Vielschreiber*innen und Vielschreiber*aussen

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon jeremia » Mo 26. Sep 2005, 19:53

sekte=abspaltung. :P
natürlich gibt´s auch grosse sekten - die evangelische kirche zb! :P
bitte net bös sein, aber wenn du mir schon einen 11meter auflegst :)
was sucht ihr den lebenden bei den toten?
jeremia
Power Member
 
Beiträge: 681
Registriert: So 25. Jul 2004, 06:12
Wohnort: österreich

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon John-Paul » Mo 26. Sep 2005, 20:06

Original von sarasate
Die RKK hat aufgrund der von ihr selbst durchgeführten oder angestifteteten Greueltaten ihre Existenzberechtigung verloren und ich gehe für einmal völlig mit Karl-Heinz Deschner einig, der sie in seinen unwiderlegten Werken als kriminelle Organisation herauszeichnet.

"Unwiderlegte Werke" von Karlheinz Deschner?

Das ist auch so eine der Legenden, mit denen Deschner durch die Lande zieht. Ist etwas schon dann "unwiderlegt", weil sich kaum ein ernstzunehmender Wissenschaftler die Mühe macht, diese Werke auch nur zur Kenntnis zu nehmen? Das ist wirklich ein guter Witz!

Aber manche tun es eben doch, und was sie dann zu Tage fördern, ist eben alles andere als schmeichelhaft für den guten Herrn Deschner. Lies doch mal:

Prof. Dr. Hans Reinhard Seeliger (Hrsg.): Kriminalisierung des Christentums? Karlheinz Deschners Kirchengeschichte auf dem Prüfstand, Freiburg - Basel -Wien: Herder 1993, 320 S.

Seeliger:
"Bewußt produziert er [Deschner; JP] hingegen Mißverständnisse, bewußt denunziert er heute Kirchenhistoriker, bewußt zitiert er sie falsch und sinnentstellend."

Die Bücher von Erich von Däniken sind übrigens auch "unwiderlegt". Sind sie deshalb wahr?

Gruß
JP
Benutzeravatar
John-Paul
Wohnt hier
 
Beiträge: 1476
Registriert: Do 10. Okt 2002, 13:38

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon Cool » Mo 26. Sep 2005, 21:29

Original von Enggi
Original von jeremia
Original von Enggi
Solange diese Auffassung klar als Sondergut der römischen Kirche deklariert bleibt, kann ich nichts dagegen sagen
....als ob die katholische kirche eine kleine sekte wäre! immerhin gehören ihr die mesten christen der erde an! ;)
das "sondergut würde ich an deiner stelle bei obskuren fundis suchen!
jeremia
Hallo jeremia, wer spricht denn von kleine Sekte? :P

Darf eine Kirche nicht auch Sondergut haben, das sie nicht mit anderen Religionen teilt?



Original von jeremia
sekte=abspaltung. :P
natürlich gibt´s auch grosse sekten - die evangelische kirche zb! :P
bitte net bös sein, aber wenn du mir schon einen 11meter auflegst :)



Und wer schützt uns vor der katholischen Sekte? :tongue:

Die ganz vielen großen und kleinen anderen Sekten! :D

bitte net bös sein, aber wenn du mir schon einen 11meter auflegst :)

Echt Cool
Viele Wege führen nach Rom - aber nur ein Weg in den Himmel!
"Wer sagt: ..." (1.Johannes 2,4)
Benutzeravatar
Cool
Wohnt hier
 
Beiträge: 1242
Registriert: Do 21. Apr 2005, 21:48

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon Domenicus » Mo 26. Sep 2005, 23:13

Original von sarasate

Hallo Sanctus,

Vorurteile gegenüber der RKK habe ich nicht mehr nötig, weil ich bereits das Urteil über sie gefällt habe.

Die RKK hat aufgrund der von ihr selbst durchgeführten oder angestifteteten Greueltaten ihre Existenzberechtigung verloren und ich gehe für einmal völlig mit Karl-Heinz Deschner einig, der sie in seinen unwiderlegten Werken als kriminelle Organisation herauszeichnet.

Alles was die Nazis angerichtet haben, dass hat die RKK schon lange vorgemacht - da hilft auch kein noch so geschickter Geschichtsrevisionismus. Nur ist die NSDAP heute verboten, aber die katholische Kirche darf immer noch ungestraft und ohne für ihre Missetaten belangt zu werden, weiter unbehelligt ihre Macht ausüben.


Wow, ein ziemlich häftiges Urteil. Aber was nützt schon das Urteil eines Richters, wenn er nicht in der Lage ist den Dreck unter seinen eigenen Schuhen zu erkennen? - Das Urteil ist wertlos!

Wir dürfen hier schließlich nicht vergessen, dass die protestantischen Kirchen im Ausüben von Verbrechen der katholischen Kirche ebenbürtige Gegnerinenn waren. Das einzige was man hier wohl unterscheiden kann, ist die Tatsache, dass die lieben Protestanten nicht soviel Zeit hatten, wie die katholische Kirche... aber 500 Jahre Unterdrückung, Terror, Rassismus usw. gehen auch nicht spurlos vorüber. Da bringt es auch nix, wenn man den geübten Finger gegen die katholische Kirche schwingt!

Ach ja, zum Stichwort "NSDAP" und Christentum fallen mir gleich so Wörter wie "Deutsche Christen" und "Reichskirche" ein... mit Sicherheit kein Strenblick für die Protestanten. 8-)
Und wenn wir wohl heute über das Christentum in Zusammenhang mit "Macht" sprechen, dürften wir wohl an erster Stelle an die kriegsführunde protestantische USA denken und ihre britischen Speichellecker.

Lange Rede, kurzer Sinn: Protesanten haben nicht einen einzigen Grund sich auf Kosten der katholischen Kirche zu rühmen!

Wenn wir der katholischen Kirche, wie du sagst, die Existenzberechtigung entziehen, dann müssen wir nach demokratischem Muster fair handeln und gleich alle anderen Kirchen und Religionen mitverdammen. Alles andere wäre nicht konsequent, aber wohl ein heuchlerischer Akt.
And shepards we shall be,
For thee my Lord for thee,
Power hath descended forth from thy hand,
Our feet may swifly carry out thy command,
So we shall flow a river forth to thee,
And teeming with souls shall it ever be,
IN NOMINE PATRIS ET FILII ET SPIRITUS SANCTI!
Domenicus
Hat sich eingelebt
 
Beiträge: 51
Registriert: Fr 16. Sep 2005, 11:50
Wohnort: Italien (lebe aber in Deutschland)

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon jeremia » Mo 26. Sep 2005, 23:32

lieber domenicus!

***** egal, von wem die greueltaten ausgehen! unrecht ist unrecht, mord ist mord!
wir katholiken UND protestanten dürfen nicht opfer aufrechnen, sondern wir müssen uns der wahrheit stellen und müssen mit vollem einsatz für die zukunft kämpfen!
nie wieder mord in gottes namen! nie wieder intoleranz! und wenn wir uns gegen die eigenen glaubensbrüder stellen müssen! liebe für alle, hass gegen keinen!
alle haben wir versagt im 3. reich! katholiken, protestanten und atheisten! deutsche, weil sie hitler gross werden haben lassen und für ihn und seine bande in den krieg zogen und die ideologie itgetragen haben. österreicher, weil sie ihn in österreich einmars chieren liessen und einige (eichmann, amon göth-schindlers liste-) arge verbrecher wurden und "gute deutsche" wurden, und schweizer, weil sie sich am judengold bereicherten und flüchtlinge an der grenze zurück in den sicheren tod schickten, sofern sie keine ärzte oder diplomingeneure waren.
nie wieder, meine freunde! nie wieder! wenn wir uns auf das einigen, haben wir gelernt!
was sucht ihr den lebenden bei den toten?
jeremia
Power Member
 
Beiträge: 681
Registriert: So 25. Jul 2004, 06:12
Wohnort: österreich

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon Domenicus » Mo 26. Sep 2005, 23:52

Liber Jeremia,

du hast wohl mein Posting nicht ganz verstanden. Ich habe nicht versucht die "protestantischen Verbrechen" mehr zu gewichten, als die "katholischen Verbrechen". Dass alle mir bekannten Kirchen Dreck am Stecken haben, setze ich in meinem Posting voraus.
Es geht mir darum, dass Protestanten, Freikirchler, Reformierte (und wie sie sonst noch alle heisen mögen) -rein objektiv betrachtet- gar kein Recht haben sich zu Rühmen, indem sie Drecksklumpen gegen die KK schmeißen, weil der Dreck in ihren jeweiligen Kirchen selbst aus den Fenstern quirlt.

Das wollte ich sagen, nicht mehr, aber auch nicht weniger :))

gruß
Domenicus
And shepards we shall be,
For thee my Lord for thee,
Power hath descended forth from thy hand,
Our feet may swifly carry out thy command,
So we shall flow a river forth to thee,
And teeming with souls shall it ever be,
IN NOMINE PATRIS ET FILII ET SPIRITUS SANCTI!
Domenicus
Hat sich eingelebt
 
Beiträge: 51
Registriert: Fr 16. Sep 2005, 11:50
Wohnort: Italien (lebe aber in Deutschland)

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon jeremia » Di 27. Sep 2005, 00:11

lieber domenicus!
du hast recht, dass auch die protestanten dreck am stecken haben und insofern nicht gegen die katholiken polemisieren brauchen.
allerdings ist mir egal,ob es protesanten oder katholiken waren. wir ALLE haben schande über den namen unseres herren jesus christus gebracht, auf den wir uns gemeinsam berufen!
dass ich ein leben respektiere, ob es jetzt das leben eines juden, schwarzen, homosexuellen, weissen, asiaten usw ist- sollte auch für atheisten klar sein! wir christen sind gaaanz tief gefallen in dieser zeit ( rühmliche querdenker wie zb. sophie scholl, christoph probst, bischof lichtenberg, usw ausgenommen) denn wir hatten nicht den mut un´d was noch schlimmer war, wir beteiligten uns am verbrechen!
mir ist es egal, ob das jetzt katholiken, protestanten oder sonstwer war!
wir müssen gemeinsam, hand in hand sagen: nie wieder!
was sucht ihr den lebenden bei den toten?
jeremia
Power Member
 
Beiträge: 681
Registriert: So 25. Jul 2004, 06:12
Wohnort: österreich

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon rejo » Di 27. Sep 2005, 00:48

Der Titel des Threads tut mir jedes Mal weh, wenn ich ihn lese!
Was ist dann ein "richtiges" Vorurteil?

Ein Vorurteil ist nichts anderes, als eine vorgefasste Meinung, der die Grundlage fehlt!
Also lässt man "richtig" oder "falsch" besser weg!

Tiglat
rejo
Wohnt hier
 
Beiträge: 3285
Registriert: Mo 26. Apr 2004, 20:24

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon siodmack » Di 27. Sep 2005, 06:36

Gibt es eigentlich wesentliche Unterschiede zwischen der Mafia und den Kirchen die ihr hier verteidigt.
Ihr bewerft euch hier mit Unflat, aber ich erkenne nur das die Kirchen die Strukturen verbrecherischer Organisationen aufweisen.

Es ist schon lustig, einer Konfessioneller beweist dem anderen Konfessionelles wie blutig und verbrecherisch – seine Kirche ist.
Der Zustand des Christentums eben.
So und nicht anders.
siodmack
Member
 
Beiträge: 242
Registriert: Mo 5. Sep 2005, 04:55

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon jeremia » Di 27. Sep 2005, 11:03

Original von siodmack
Gibt es eigentlich wesentliche Unterschiede zwischen der Mafia und den Kirchen die ihr hier verteidigt.
Ihr bewerft euch hier mit Unflat, aber ich erkenne nur das die Kirchen die Strukturen verbrecherischer Organisationen aufweisen.

Es ist schon lustig, einer Konfessioneller beweist dem anderen Konfessionelles wie blutig und verbrecherisch – seine Kirche ist.
Der Zustand des Christentums eben.
So und nicht anders.



so ist es ganz und gar nicht! wir bewerfen uns nicht mit unflat, sondern gestehen uns die fehler unserer kirchen ein! wenn man dann soweit ist, sich die fehler eingestanden zu haben, kann man aktiv in der gegenwart arbeiten und somit die zukunft beeinflussen.
würde die notwendige eingestehung von fehlern nicht stattfinden, wären wir an die vergangenheit gebunden, die wie ein gewicht an unseren beinen hängen würde.
wer verdrängt und schönredet, tut seiner kirche keinen gefallen! schluss mit vorurteilen, ja! aber auch ehrliche eingestehung von fehlern! und da müssen sich ALLE christlichen gemeinschaften bei der nase nehmen. auch zb. die zeugen jehovas ( brief von rutherford an hitler: sehr geehrter herr reichskanzler......schon immer war ich gegen das geschäftsjudentum.........blabla.)
was sucht ihr den lebenden bei den toten?
jeremia
Power Member
 
Beiträge: 681
Registriert: So 25. Jul 2004, 06:12
Wohnort: österreich

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon siodmack » Di 27. Sep 2005, 13:45

Seit wann sind ZJ religiös, ich dachte immer die seien schon verboten?????!!?!
siodmack
Member
 
Beiträge: 242
Registriert: Mo 5. Sep 2005, 04:55

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon jeremia » Di 27. Sep 2005, 14:01

Original von siodmack
Seit wann sind ZJ religiös, ich dachte immer die seien schon verboten?????!!?!


:? warum sollten sie verboten sein? ich halte zwar nicht viel von der lehre der zeugen, doch wir haben in europa noch immer religionsfreiheit, oder nicht?!
was sucht ihr den lebenden bei den toten?
jeremia
Power Member
 
Beiträge: 681
Registriert: So 25. Jul 2004, 06:12
Wohnort: österreich

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon stranger » Di 27. Sep 2005, 20:19

Original von siodmack
Seit wann sind ZJ religiös, ich dachte immer die seien schon verboten?????!!?!




ZJ sind meistens sehr religiös und haben oft noch so manch andere Tugenden: Disziplin, Gehorsam, ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit uvm. Da dürfte der Staat mit anderen Gruppierungen mehr Probleme haben...
Benutzeravatar
stranger
Wohnt hier
 
Beiträge: 2636
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 19:49
Wohnort: Eltern

Re: Schluss mit falschen Vorurteilen - 4.Teil: Frauen in der Kirche

Beitragvon SunFox » Di 27. Sep 2005, 21:10

Original von jeremia
Original von siodmack
Gibt es eigentlich wesentliche Unterschiede zwischen der Mafia und den Kirchen die ihr hier verteidigt.
Ihr bewerft euch hier mit Unflat, aber ich erkenne nur das die Kirchen die Strukturen verbrecherischer Organisationen aufweisen.

Es ist schon lustig, einer Konfessioneller beweist dem anderen Konfessionelles wie blutig und verbrecherisch – seine Kirche ist.
Der Zustand des Christentums eben.
So und nicht anders.



so ist es ganz und gar nicht! wir bewerfen uns nicht mit unflat, sondern gestehen uns die fehler unserer kirchen ein! wenn man dann soweit ist, sich die fehler eingestanden zu haben, kann man aktiv in der gegenwart arbeiten und somit die zukunft beeinflussen.
würde die notwendige eingestehung von fehlern nicht stattfinden, wären wir an die vergangenheit gebunden, die wie ein gewicht an unseren beinen hängen würde.
wer verdrängt und schönredet, tut seiner kirche keinen gefallen! schluss mit vorurteilen, ja! aber auch ehrliche eingestehung von fehlern! und da müssen sich ALLE christlichen gemeinschaften bei der nase nehmen. auch zb. die zeugen jehovas ( brief von rutherford an hitler: sehr geehrter herr reichskanzler......schon immer war ich gegen das geschäftsjudentum.........blabla.)


Ein perfekter Beitrag!

Danke jeremia! ;)

Weil wirklich alle, ohne Ausnahme!

Und da kann siodmack halt eben nicht hintersteigen. Er meint immer wir hätten alle Krieg!

Wir haben keinen Krieg, sondern sind alle um Wahrheit bemüht! Aber überall sind halt die Schwächen, die nun mal in der menschlichen Natur liegen!

Aber wir haben alle dasselbe Ziel!

Und wenn schon mal etwas härtere Bandagen angelegt werden, dann doch nur aus Überzeugung, und nicht um meinem Gegenüber zu zeigen wie schlecht er ist!

Wenn man so denken würde, dann sollte man erst einmal den Urwald aus seinem eigenem Auge entfernen!

Gelobt sei Jesus Christus!

Viele Grüße von SunFox :praisegod:
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Nächste

Zurück zu Katholische Kirche

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast