Xsund Männertag 2005

Diskussion über Newsmeldungen, Leserbriefe

Moderator: kingschild

Xsund Männertag 2005

Beitragvon Livenet.ch » Mo 24. Okt 2005, 22:17

Schreiben Sie hier Ihre Meinung zum Artikel

http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/633/27239/
„Xunde“ Männer in der „No Name“-Bewegung Gottes
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Re: Xsund Männertag 2005

Beitragvon Livenet.ch » Mo 24. Okt 2005, 22:17

Leserbrief:
In diesem Artikel scheint alles so schön, wunderbar, heilig und geheilt.

Meiner Ansicht nach ist solches Vorgehen eine sehr einseitige und nur die halbe Wahrheit aufzeigende Berichterstattung.

Der Nachmittag war meines Erachtens eine grosse Peinlichkeit. Keine Heilung, keine Rückmeldung der Telefonate, trotz den grossen Worten der sogenannten "Heiler".

Nachdem man am Morgen enorme Überzeugungsarbeit geleistet hat, dass sogar einem enorm konservativen Christen wahrscheinlich Hoffnung kam, wurde am Nachmittag diese wieder zunichte gemacht.

Ich denke, dass sich manch einer fragen wird, was da abgegangen ist und ob man das ganze eher bei den Worten Jesu einordnen muss, wo er warnt, dass viele in seinem Namen kommen werden und viele verführen. Es ist nicht an mir, dies zu beantworten oder zu urteilen, doch die Frage scheint mir berechtigt. Das Reden vom Morgen stand nicht mit dem Einklang des Handeln am Nachmittag.

Sollte bis spätestens am nächsten Männertag, das Thema Natel-Heilung nicht erneut aufgegriffen werden und sollte keine Heilung ersichtlich sein, müsste jeder Christ, diesen Nachmittag unter dem Punkt "Falsche Propheten" ablegen.

Ironischer Weise hat mein Freund, der mit mir am Männertag und völlig gesund war, eine Mittelohrenentzündung mit nach Hause genommen.

Fredy Falger
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Re:

Beitragvon Stöckli » Di 25. Okt 2005, 00:01

Ich muss Fredy in einigen Punkten zustimmen.

Ich habe keine Massenheilung erwartet - Gott heilt wann und wen er will.

Da wurde eine Natel-Heilung initiert - Feedback gab es bis zum Ende der Tagung keine. Auch dies war nicht das Hauptproblem.

Aber das "Experiment" - Daniel Hari wollte eine Heilung vorführen, und suchte einen Mann, welcher zum gegenwärtigen Zeitpunkt Schmerzen hatte - hat einige Fragen aufgeworfen.

Um es vorweg zu nehmen: Die (Spontan-) Heilung fand nicht statt. Die Schmerzverminderung von bis zu 40%, fand vielleicht auch nicht statt. Man darf nicht vergessen, dass der Kranke in einer gewissen Weise unter Druck stand, und einfach etwas Besserung verspüren "musste".

Nochmals - nach mehreren vergeblichen Heilungsversuchen liess Daniel den Mann stehen und ging wieder auf die Bühne. Hier hätten nun die meisten Zuhörer eine Erklärung erwartet. Weshalb hat die Heilung nicht funktioniert? Wie geht man mit solchen Situationen um? Kann man sich überhaupt jemals wieder an eine Heilung wagen, nach so einem "Misserfolg".

Leider jedoch wurde der "Vorfall" einfach übergangen, und das Programm ging weiter. Gegen Schluss sollte jeder seinem Nachbard quasi die Gabe der Heilung zusprechen. Kein Wunder, dass da mancher nicht die Bibelstelle vorgelesen hat, sondern lieber ins Gebet ging.

Ich möchte nichts schlecht machen. Ich glaube auch, dass Gott sich nicht in jedem Fall zu einer Heilung "zwingen" lässt, aber ich vermisse hier eine klare Stellungsnahme, eine Erklärung und ein Tipp, wie man damit umgehen kann.

Wilf Gasser hat in seinem Schlusswort versucht, die Wellen etwas zu brechen, aber vermutlich ist es ihm nur teilweise gelungen.

Es wäre schön, wenn an dieser Stelle Daniel Hari oder allenfalls Hans Keller zu einer Antwort ins Forum gebeten werden würden. Dies müsste wohl die Chefetage von Livenet organisieren.

Stöckli lässt grüssen
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Re:

Beitragvon Salzstreuer » Di 25. Okt 2005, 07:11

Schade, schade...

Tja, da schliesse ich mich an... Denn es scheint, dass da n bisschen Erklärungsnotstand herrscht und jemandem, der vielleicht nächstes Jahr an den Männertag gehen möchte, mal n schlechten Vorgeschmack in den Mund legt...

-salzstreuer
(war leider nicht dabei )
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so nicht...

Beitragvon Such_Find » Di 25. Okt 2005, 09:47

Was ich hier so lese mit "Experiment"/Handy-Heilung&Co könnte man in Worte fassen: So nicht!
...erklärte Hari. Dazu hätten wir gemäss Johannes 20,21 einen klaren Auftrag:...
Statt aus einem Buch willkürlich eine Weisung rauszupicken und Menschen dazu aufzufordern, könnte man sie zu dem auffordern was Gott IN sie reingeschrieben hat, das [neue] Wesen zu sein was Gott geschaffen hat.
Wenn ich einen Mensch zu etwas anderes auffordere zu sein als was er wirklich ist, erzwinge ich äußerliche(fleischliche) Handlungen und baue eine Illusion(=Lüge) auf.

In Joh-20:21 wurden die Apostel angesprochen, wer heute Apostel ist mag sich -zu seiner Zeit- auch davon angesprochen fühlen.
Ich glaube auch, dass Gott sich nicht in jedem Fall zu einer Heilung "zwingen" lässt,...
Bitte...?
[Ironie]
Gott scheint öfters nicht zu gehorchen...
[/Ironie]
«Andererseits frage ich mich seit langem, woher diese Unfähigkeit stammt, den Geist Gottes als das zu sehen, was er ist, nämlich als das Leben, Wesen, Bewußtsein und Sein Gottes.»
Zitat von William Penn
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Re: so nicht...

Beitragvon marie-theres » Di 25. Okt 2005, 10:45

In einem anderen Thread las ich so schön die Überschrift "...mündige Christen". Vielleicht lässt Gott so etwas zu, damit sich Menschen, welche wirklich glauben, sich aufmachen und sich nicht zufrieden geben mit Veranstaltungen und sich an andere Menschen klammern, sondern alleine auf Gott bauen, dies in Bezug auf den Gebenden und Nehmenden.

Persönlich wünsche ich Daniel viel Kraft und Schutz durch unseren Herrn. Möge er weiter sein Augenmerk unbeirrt richten auf IHN.
liebe grüsse und gottes segen

krea und noch mehr krea
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Re:

Beitragvon Fredy » Di 25. Okt 2005, 20:17

Original von Stöckli

Nochmals - nach mehreren vergeblichen Heilungsversuchen liess Daniel den Mann stehen und ging wieder auf die Bühne. Hier hätten nun die meisten Zuhörer eine Erklärung erwartet. Weshalb hat die Heilung nicht funktioniert? Wie geht man mit solchen Situationen um? Kann man sich überhaupt jemals wieder an eine Heilung wagen, nach so einem "Misserfolg".

Leider jedoch wurde der "Vorfall" einfach übergangen, und das Programm ging weiter. Gegen Schluss sollte jeder seinem Nachbard quasi die Gabe der Heilung zusprechen. Kein Wunder, dass da mancher nicht die Bibelstelle vorgelesen hat, sondern lieber ins Gebet ging.


Eigentlich wollte ich auf diesen Teil nicht eingehen, doch so wie du das wiedergibst, habe ich das nicht ganz erlebt.

Daniel hat nach dem "Misserfolg" einige Erklärungen gegeben und sogar eine Bibelstelle angefügt, die ganz klar darauf hingewiesen hat, dass dieser arme Mann noch Sünde im Leben hat oder zu wenig Glauben würde. Die alte Leier!

Dies ist der Punkt, der mich persönlich am ärgsten zum Glühen brachte! Diese Vorgehensweise ich meines Erachtens klar missbräuchlich. Eine alte Strategie, um von sich abzulenken, und dem armen Gegenüber Schuld aufzuladen. :warn:

Danach hat man den Fall einfach übergangen.

Dennoch habe ich diesen Mann mit den Schmerzen bewundert, da er dem enormen Druck nicht einfach klein beigegeben hat und zum Erstaunen der Anwesenden zu seinem Schmerz stand.
Manch einer hätte wahrscheinlich klein beigegeben, um diese Peinlichkeit möglichst rasch zu einem Ende zu bringen.

Auch wir haben die Bibelstelle nicht vorgelesen, da dieser Auftritt eher fragwürdig, als ermutigend war. Gebet und Segnung waren da definitv angebrachter.

Was mich nun interessiert, wie sich die Organisatoren des Männertags weiter verhalten. Sollten sie diese Peinlichkeiten, offenen Fragen etc. einfach stehen lassen, werden sie mit grosser Wahrscheinlichkeit an Glaubwürdigkeit verlieren.

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Re:

Beitragvon Fredy » Di 25. Okt 2005, 20:32

Original von Stöckli
Ich möchte nichts schlecht machen. Ich glaube auch, dass Gott sich nicht in jedem Fall zu einer Heilung "zwingen" lässt, aber ich vermisse hier eine klare Stellungsnahme, eine Erklärung und ein Tipp, wie man damit umgehen kann.


Ein Tipp, wie man damit hätte umgehen können hätte ich da schon.
Dieser wurde, wenn ich mich recht erinnere, von Hans Keller bereits am Morgen angesprochen.

In meinen Worten wiedergegeben: Wir können beten und glauben, aber Gott muss es machen. Wir können beten, danach liegt die Verantwortung bei Gott. Zwingen lässt er sich wohl in keinem Fall. ;)

Dies wäre meines Erachtens der rechte Weg gewesen, nicht dem bereits mehrfach enttäuschten Menschen weitere Last aufzulegen.

Was mir aber mehr zu schaffen macht, was ich nun mit all den "Zeugnissen", die diese "Heiler" im Vorfeld genannt haben machen soll. Irgendwie hat das alles seine Glaubwürdigkeit verloren - leere Worte, über Menschen die nicht anwesend waren, vielleicht gar nicht existieren?

All das erinnert mich stark an den Film "Der Scheinheilige" oder im englischen Original "Leap of Faith" mit Steve Martin sowie an das Lied von Phil Collins "Jesus he knows me".

Da bleibt nur noch zu sagen: Tinu, danke für die super Lobpreiszeit und all den Leuten, welche die Veranstaltung mit ihren aufheiternden und sehr betroffen machenden Zeugnissen ein Stück weit "gerettet" haben.

Wären da nur die "Heiler" gewesen, hätten mich die 40 Franken greut. Ihr habt dies jedoch "wett" gemacht.

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Re: Männertag und Heilung

Beitragvon origo » Di 25. Okt 2005, 20:38

Ich meine, die Idee dieses Männertages war ganz gut.
Dass es nun nicht so herausgekommen ist, wie es die Organisatoren gemeint hatten, ist bedauerlich.
Aber man kann gar nicht fest damit rechnen, dass wirklich jemand geheilt wird. Für mich ist die Botschaft, dass wir eine Heilung für möglich halten sollen und glauben, dass Jesus heute noch heilt.

Der Umgang mit diesem Mann - wenn es wirklich so war, ich war nicht dabei - ist nicht richtig.
Bestimmt kann und muss man aus diesen Fehlern lernen.
Aber dass dadurch die Organisatoren unglaubwürdig werden, finde ich zu negativ.
Hannes Keller ist ein guter Typ, der sich wirklich für die Männer einsetzt!
"Lass dich nicht einfangen durch Philosophie und Weisheit von Menschen, nach den Grundsätzen der Welt, aber nicht Christus gemäss. Denn in Ihm ist die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig und ihr habt die Fülle in Ihm, dem Herrscher." Kolosser 2,8-9
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Re: Xsund Männertag 2005

Beitragvon Schabenkönig » Mi 26. Okt 2005, 12:56

Sorry für die Wiederholung, aber anonym ist nicht gut! Also:

Nanu,
seit wann darf ich den allmächtigen Gott eigentlich wie einen Dackel vorführen? Mach Sitz, gib Pfötchen, mach hier eine Heilung! Wissen wir inzwischen nicht mehr vor Respektlosigkeit, was wir alles noch aufbieten könnten? Ja, jetzt sogar schon einen Kongress!
Diese gemachten Heilungsübungen (wenn es nicht klappt, heißt es schnell: Hast du nicht genügend Glauben oder Hlg. Geist oder noch eine verborgene Sünde?) sind für mich immer mehr von unten gewirkt! Auch der Teufel kann Wunder tun, zwar in begrenztem Maße, aber er kann. Und er liest in der Bibel, kommt uns also bei Bedarf sehr fromm und biblisch entgegen (zu beidem: vgl. Mt 4,1-11). Natürlich schenkt Gott Wunder, auch Heilungswunder, aber erst dann, wenn er will, nicht wenn wir das wollen! Diesen Umstand dürfen wir nicht vergessen, sonst werden wir zum dämonischen Werkzeug. Und vor allem: Gott läßt nicht mit sich spielen und sich zum dummen August machen! Es heißt im Hebräerbrief: 10,31 "Schrecklich ist´s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen." Wo kommt bei uns noch der Schrecken, die Ehrfurcht, realistisch vor? Wie oft wird die Ehrfurcht von Liebe und Lobpreis einfach weggedrängt? Und niemandem macht das Sorgen? Komisch! Nun, Liebe und Lobpreis sind ja um vieles bequemer als Ehrfurcht und Buße! Möglich, dass das kaum einen so richtig mehr bewegt?
Charismatik und Dämonie stehen hier sehr eng beieinander, und wir müssen extrem aufpassen, dass keine Vermischung stattfindet.
Und noch etwas provokantes: Sterben die Christen an Krankheiten oder sterben sie gesund? Oder fehlte im entscheidenden Moment nur der Heilungsprediger? In welcher Bibel steht, dass Christen nicht krank werden, oder nur deswegen krank bleiben, weil sie noch verborgene Sünde haben? Ich kann davon nirgends was finden.
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Re: Xsund Männertag 2005

Beitragvon Livenet.ch » Do 27. Okt 2005, 10:18

Männertag Stellungsnahme
Ich möchte Stellung nehmen bezüglich diesem Mann, der Daniel Hari aufgerufen hat. Ich bin nach der Veranstaltung zu ihm gegangen und habe mit ihm und seinem Freund gesprochen. Er hatte Freude, dass ich mich nochmals um ihn gekümmert hatte. Für ihn war es kein Problem, dass Daniel ihn aufrief, und er sagte mir: „ Ich konnte einiges nicht sagen vor dem Mikrofon, aber ich muss es nun weiterbewegen.“ Jetzt ist es natürlich schwierig, wir können das den tausend Männern nicht erklären….und trotzdem glaube ich, dass der Eindruck von Daniel H. von Gott kam. Er sagte mir:“ Hans ich habe den Eindruck, dass jemand sehr Schmerzen hat hier im Raum, vielleicht sind es mehrere…aber ich rufe auf.“ Schwierig für Daniel Hari und mich waren die Lichtverhältnisse auf der Bühne. Wir wissen nicht, ob noch andere Männer, welche starke Schmerzen hatten, die Hände hoben. Auch der Zeitdruck war ein Problem.



Jetzt, ob etwas falsch gelaufen ist, ist noch schwierig. Vielleicht hätte man wirklich noch mehr darüber lehren sollen, dass wir keine Garantie für Spontanheilung haben, dass es eben oft auch ein Prozess ist…usw. Vielleicht müssen wir das auch einfach aushalten! Vielleicht war es falsch…aber eines weiss ich: Für den Mann war es kein Problem! Und das ist die Hauptsache.

Hans Keller

---------------
Hinweis: Hans Keller ist für eine Woche im Ausland tätig und kann sich deswegen im Moment nicht weiter äussern.

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Re: Xsund Männertag 2005

Beitragvon origo » Do 27. Okt 2005, 21:45

Original von Gast
Es freut mich riesig zu lesen in diesen Antworten, wie viele sich noch eine gesunde Urteilskraft erhalten haben!

Uebrigens, ich glaube von ganzem Herzen an Wunder unseres Gottes und Seines Messiases. Was ist egentlich das absolut grösste Wunder? Wenn ein Mensch aus dem Reich der Finsternis für immer in das Reich des Lichtes Jesu Christi versetzt wird. Dafür lasst uns unsere Leben higeben!
... empfehlen: Rezension von A.Seibel des Buches "Heilen wie Jesus" von D. Hari.

Lukas Matter

Hallo Lukas

ja, wir sollen alles prüfen, und das Gute behalten.
Wir müssen nichts zum Vornherein ablehnen und verteufeln.

Dieser A.Seibel ist leider auch einer von denen, die das Wirken des heiligen Geistes und von Jesus einschränken wollen und der Leute verurteilt, die er gar nicht persönlich gesehen hat. 8-)

Bitten wir doch lieber Gott, uns zu zeigen, wo Gutes und wo Falsches ist.

lg origo
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Re: Xsund Männertag 2005

Beitragvon Fredy » Do 27. Okt 2005, 23:52

Es freut mich, dass Hans Keller hier Stellung nimmt.
Hans war wenigstens bereit, uns an seinem Leben teil zu haben. Er schien mir der Glaubwürdigere, Fundiertere und Nüchternere von beiden.

Original Hans Keller
... Er hatte Freude, dass ich mich nochmals um ihn gekümmert hatte. ....


Ich find das schön, dass du das übenommen hast.
Jedoch bin ich der Meinung, dass sich Daniel Hari hätte um ihn kümmern sollen, anstatt ihn einfach abzufertigen.
So wie Daniel Hari ihn hat stehen lassen, verwundert es mich nicht, dass er Freude hatte, als du auf ihn zugekommen bist.

Original Hans Keller
Schwierig für Daniel Hari und mich waren die Lichtverhältnisse auf der Bühne.


Was haben die Lichtverhältnisse mit dem Umgang zu tun, der in diversen Beiträgen hier kritisiert wird?!
Sorry, aber das ist meines Erachtens eine schwache Ausrede.


Original Hans Keller
... Auch der Zeitdruck war ein Problem.


Sorry, aber auch hier habe ich meine Fragezeichen.
Eine Spontanheilung und Zeitdruck passen nicht zueinander, oder?
Es macht schwer den Eindruck, dass hier nur Ausreden gesucht werden. Kaum ein Männertag war bis anhin zur Zeit zu Ende. Schliesslich war genug Zeit, nochmals die Handy-Benutzer aufzurufen, die ja auch Zeit gebraucht hätten, zudem hätten die Männer sich einen Bibelvers vorlesen sollen.

Wie bereits gesagt, spricht es für sich, dass wohl kaum einer dies getan hat. Jedenfalls haben die Männer in unserer "Ecke" alle füreinander gebetet und einander gesegnet.

Original Hans Keller
Jetzt, ob etwas falsch gelaufen ist, ist noch schwierig. Vielleicht hätte man wirklich noch mehr darüber lehren sollen, dass wir keine Garantie für Spontanheilung haben, dass es eben oft auch ein Prozess ist…usw. Vielleicht müssen wir das auch einfach aushalten!


Gelehrt wurde definitv genug. Nur ist das Gelehrte nicht eingetroffen, was es ziemlich wertlos macht.

Wenn du die Beiträge richtig durchliest, wird vorallem der Umgang kritisiert. Man hätte einfach dazu stehen können, dass man zu hoch gegriffen hat, anstatt die Menschen Kleinglauben und Sünde abzuspeisen.
Du machst es dir doch sehr einfach.

Was ist mit den Handy-nicht-Heilungen?

Original Hans Keller
Vielleicht war es falsch…aber eines weiss ich: Für den Mann war es kein Problem! Und das ist die Hauptsache.

Hans Keller


Da bin ich nicht Deiner Meinung.
Evtl. haben 1079 Männer Fragen, Enttäuschungen, Schocks etc.
Da finde ich es absurd zu behaupten, dass es die Hauptsache ist, dass ein Mann kein Problem damit hatte.

Am Männertag hast du überzeugender argumentiert und gelehrt.

Vielleicht solltest du dich mehr Zeit nehmen, die Reaktionen zu lesen. Denn momentan spielt sich hier enorme Anti-Werbung für das Männerforum ab.

Gottes Segen
Fredy
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Re: Xsund Männertag 2005

Beitragvon onThePath » Fr 28. Okt 2005, 12:33

Original von origo
Original von Gast
Es freut mich riesig zu lesen in diesen Antworten, wie viele sich noch eine gesunde Urteilskraft erhalten haben!

Uebrigens, ich glaube von ganzem Herzen an Wunder unseres Gottes und Seines Messiases. Was ist egentlich das absolut grösste Wunder? Wenn ein Mensch aus dem Reich der Finsternis für immer in das Reich des Lichtes Jesu Christi versetzt wird. Dafür lasst uns unsere Leben higeben!
... empfehlen: Rezension von A.Seibel des Buches "Heilen wie Jesus" von D. Hari.

Lukas Matter

Hallo Lukas

ja, wir sollen alles prüfen, und das Gute behalten.
Wir müssen nichts zum Vornherein ablehnen und verteufeln.

Dieser A.Seibel ist leider auch einer von denen, die das Wirken des heiligen Geistes und von Jesus einschränken wollen und der Leute verurteilt, die er gar nicht persönlich gesehen hat. 8-)

Bitten wir doch lieber Gott, uns zu zeigen, wo Gutes und wo Falsches ist.

lg origo


Ich habe den Artikel von A. Seibel auch gelesen.
Er erinnert an Kritik von Kurt Koch.

Ich stelle wieder mal fest, wie schwierig das Thema ist.
Denn die Bibel gibt uns keine umfassenden Hilfen dazu, nur Orientierungspunkte.

Mich wundert, daß ein Wärmegefühl bei Heilungen immer dämonisch sein soll.

Informativ ist der Artikel von A. Seidel auf jeden Fall. Zumindest sieht man, daß Hari in Manchem tatsächlich etwas zu weit geht, sodaß zumindest eine Verwechslung mit magischen Praktiken möglich ist.
Schon eine Wortwahl, oder eine Vorgehensweise, die nahe dem okkulten Heilen angesiedelt sind, verwischen die Grenzen.

Noch bedenklicher wird es, wenn von Christusenergien die Rede ist, und davon, daß jeder heilen könne.

Es ist aber beides gefährlich:
Die einen sehen in Heilungen und Charismatikern nur den Teufel am Werk;
die anderen sehen bei deutlich dämonischen Heilungen und Kräften immer Gott am Werk.

Ich würde mir Literatur wünschen und Menschen, die dieses Durcheinander kompetent entwirren können.

Sonst habe ich wirklich nur die Bibel und mein eigenes Unterscheidungsvermögen.

mfg, oTp



Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Xsund Männertag 2005

Beitragvon Livenet.ch » Fr 28. Okt 2005, 12:57

Stellungnahme von Wilf Gasser, Präsident Männerforum Deutschschweiz

Liebe Freunde,
Ich war leider einige Tage weg, und komme deshalb erst jetzt dazu Stellung zu nehmen. Ich bin dankbar für die Hinweise der Männer, welche am Tag selber dabei waren. Ich kann die genannte Kritik gut nachvollziehen, und wir werden sicher daraus auch lernen. Daniel Hari hat sich wirklich mit dem Handy-Gebet und dem Gebet für den Mann mit chronischen Schmerzen auch aus dem Boot begeben, und wir haben ihn und Hans als Vorstand im Vorfeld dazu ermutigt. Wir wollten uns herausfordern lassen, und ich persönlich wurde an diesem Tag neu ermutigt, wieder bewusster für Kranke zu beten.

Daniel und Hans sind für mich weder Helden noch Heilige, aber sie haben Vielen von uns mit ihrem Glaubensmut etwas voraus. Davon konnte ich mich in den letzten Jahren persönlich überzeugen. Wir sehen sie auch nicht als Heiler, sondern als Männer, welche auf den Heiler Jesus aufmerksam machen. Gott hat sich immer wieder zu ihnen gestellt. Aber oft werden solche Leute zurückgestutzt, statt dass sie ermutigt werden voran zu gehen und uns mitzunehmen. Wir werden aber die aufgeworfenen Fragen sicher noch weiter reflektieren.

Ich hätte als Moderator noch besser auf diejenigen Männer eingehen müssen, welche mit dem Geschehen auf der Bühne Mühe hatten. Denn ihre Gefühle kenne ich auch. Ich selber bin zum Beispiel auch kein begeisterter "Handy-Beter", aber ich kann es stehen lassen, wenn andere sich so geführt sehen. Nach der Veranstaltung kam übrigens ein Mann zu mir und erzählte, dass seine Mutter beim Handy-Anruf sofort von Grippe-Symptomen befreit wurde!
Ich gehe nicht davon aus, dass alle Männer via Handy Kranke heilen und die Spitäler leer beten müssten. Aber ich gehe davon aus, dass wir als Priester und Könige (Offb.5) unsere Berufung noch schlecht kennen, und unser Vertrauen in Jesus oft auf einer Kopfebene bleibt.
Hier wollte der Männertag ermutigen, Jesus konkreter zu vertrauen.

Gerne nehmen wir für unsere Auswertung des Männertages die Kritiken und Ermutigungen auf. Uns war übrigens auch bewusst, dass wir uns hier nicht in einem spezifischen Männerthema bewegen, und grundsätzlich wollen wir in Zukunft nahe beim Erleben der Männer bleiben. Wir wollen aber trotz den negativen Aspekten auch im Thema Heilung weiterhin dafür offen sein, uns von Gott als Ermutiger und Katalysator brauchen zu lassen.

Ich habe das am Beispiel von Petrus auf dem Wasser schon in der Begrüssung zum Männertag erwähnt: Petrus war der einzige, der Kritik einstecken musste wegen seinem Unglauben. Die im Boot gebliebenen wurden von Jesus nicht kritisiert. Ein kleiner Trost vielleicht auch für Hans und Daniel... In diesem Sinne möchte ich die beiden ermutigen nicht stehen zu bleiben, und uns Männer weiterhin herauszufordern.

Wilf Gasser, Präsident Männerforum Deutschschweiz

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Re: Xsund Männertag 2005

Beitragvon Joggeli » Fr 28. Okt 2005, 13:24

Hallo Wilf

Danke für Deine Stellungsnahme. Ich war im Uebrigen froh, über deine Schlussworte am Männertag, diese haben doch einiges wieder wettgemacht was an Unsicherheit da war.

Wir haben auch unter Freunden innerhalb der Gemeinde nochmals über den Männertag gesprochen.

Eine ganz grossene, offene Frage hat sich einfach herauskristalisiert, und ich denke, dass mancher Mann / Frau diese Frage auch stellt:

Wie gehe ich / wir damit um, wenn nach einem Heilungsversuch, bzw. nach Gebeten nach Jakobus 5, einfach nichts geschieht. Wie gehen die Beter, wie geht der Kranke damit um. Es könnte gut passieren, dass der Kranke nie mehr so über sich beten lassen will, um weiteren Frust auszuschliessen, und dass die Betenden oder der Betende eine noch viel grössere Schwelle verspürt, solches zu wiederholen?

Ich denke, auf solche Fragen muss unbedingt eingegangen werden. Vielleicht auf der Homepage vom Männerforum?

gesegneten Gruss
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Re: Xsund Männertag 2005

Beitragvon Salzstreuer » Fr 28. Okt 2005, 14:11

Ich denke, auf solche Fragen muss unbedingt eingegangen werden. Vielleicht auf der Homepage vom Männerforum?


Vielleicht aber auch hier, schliesslich sind wir schon dran ;) man kann ja auch einen Link hierhersetzen :)
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Re: Xsund Männertag 2005

Beitragvon Livenet.ch » Fr 28. Okt 2005, 15:30

Leserbrief

Voll xund!?
Am letzten Samstag war ich mit 15 Männern aus Zofingen am Männertag. Ich fand den Einstieg in den Tag mit dem Bild des Gummibootes sehr gut. Ja, als Christen sollen wir immer wieder einen Glaubensschritt aus dem Boot machen. Die Moderation und der Input von Hanspeter Nuesch haben mir gut gefallen. Es gab viele ehrliche und ermutigende Lebensberichte. Viele Lieder in der Anbetungszeit fand ich musikalisch schwierig, aber das alte Kirchenlied „Lobe den Herren“ hat mich tief berührt.

Da mir die Berichte im Internet und im ideaSchweiz aber zu positiv sind, will ich das Kritische schreiben:
Bedenklich fand ich die „Beweisführung“ von Daniel Hari, dass alle Christen alle Kranken heilen können und sollen. Wenn mir und über 1000 anderen Männern dann am Schluss gesagt wird „ wenn ihr es nicht so seht, habt ihr es immer noch nicht begriffen und das Zwänzgi ist noch nicht gefallen“ hört es für mich auf: So behandelt man/frau keine mündigen Christen!

Der Praxisteil am Nachmittag mit der versuchten Heilung des jungen Mannes mit Rückenschmerzen war und ist für mich „unglaublich“. Der Druck, der dort ausgeübt wurde
(Daniel Hari, laufende Kamera und wartende Männermenge) war extrem.
Da alles wenige Meter hinter meinem Sitzplatz stattfand, habe ich mich immer wieder gefragt, warum ich nicht aufstehe und diesem Treiben mit einer klaren Bitte Einhalt „gebiete“.
Noch mehr frage ich mich, weshalb das niemand von den Verantwortlichen gemacht hat?
Anschliessend liess Daniel Hari den „ungeheilten“ Mann allein stehen bzw. sitzen. Von der Bühne wurde ihm und uns dann zumindest indirekt vermittelt, dass es bei ihm noch einige Probleme gibt, weshalb er nicht geheilt wurde. Angeblich hat der junge Mann alles gut erlebt. Dennoch finde ich dieses Vorgehen gefährlich und „voll ungesund“.

Und damit komme ich zur versuchten Handy-Heilung vom Vormittag. Die konnte ich am Anfang noch einigermassen stehen lassen. Im Nachhinein sehe ich es anders: Dort wurde nach meiner Schätzung weit über 100 Menschen im Namen Jesu Heilung zugesagt – obwohl keine einzige Situation (Krankheitsbild und – geschichte, geistliches Leben des Kranken ….) bekannt war.
Das ist aus medizinischer und seelsorgerlicher Sicht unverantwortlich.
„Heilen wie Jesus“ war ein Schlagwort am Männertag: Im Unterschied zu uns, „wusste Jesus was im Menschen war“ (Joh 2,25) und wenn er einem Kranken Heilung zusprach, wurde er augenblicklich oder innerhalb kurzer Zeit offensichtlich gesund.
Ich weiss nicht, ob am Samstag alles im Sinn des Männerforums war. Hier wünsche ich mir eine offene Kommunikation und wünsche Euch dazu viel Weisheit von oben.

Mit herzlichem Segensgruss, Reiner Gauss

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Re: Xsund Männertag 2005

Beitragvon origo » Sa 29. Okt 2005, 19:51

Original von Gast
Christen, welche in aller Öffentlichkeit andere Christen vernichtend im Internet kritisieren, disqualifizieren sich selber nicht. Es geht ja hier um die grundsätzliche Frage, in wessen Namen hier Heilung ausgesprochen wurde, und ob sich Gott einfach so wie ein Programm einspannen lässt.

Es ist ja wohl jedem Christen klar, dass sich Gott eben nicht einspannen lässt. Es bleibt immer seine souveräne Entscheidung, ob er uns Heilung oder sonst etwas schenken will. Das kennt ja jeder vom Beten.
Ich verstehe wirklich die Empörung nicht. :?

Man kann über Heilung verschiedener Ansicht sein. Doch es ist einen Versuch wert, Gott um Heilung zu bitten.
Frag dich mal, wer dann einmal vor Gott besser dasteht, der für die Heilung anderer gebetet hat und dabei vielleicht Fehler machte, oder der nichts getan hat, ausser kritisiert???
Mit dem Abwürgen von Kritik disqualifiziert er sich selber. Übrigens eine beliebte Masche bei Gurus.

Niemand würgt hier Kritik ab, solange sie einigermassen dem Umgang von Christen miteinander entspricht. Aber manche ist schon jenseits dieser Grenze. 8-)
Zum Beispiel die Bemerkung über "Gurus". Die kommen übrigens in östlichen Ländern vor ;) Daniel Hari gehört gewiss nicht dazu.

lg origo
"Lass dich nicht einfangen durch Philosophie und Weisheit von Menschen, nach den Grundsätzen der Welt, aber nicht Christus gemäss. Denn in Ihm ist die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig und ihr habt die Fülle in Ihm, dem Herrscher." Kolosser 2,8-9
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Re: Xsund Männertag 2005

Beitragvon fly » Sa 29. Okt 2005, 20:23

Original von origo
Es ist ja wohl jedem Christen klar, dass sich Gott eben nicht einspannen lässt. Es bleibt immer seine souveräne Entscheidung, ob er uns Heilung oder sonst etwas schenken will. Das kennt ja jeder vom Beten.


Diese Aussage ist genauso heikel wie zu behaupten, dass alle, die am Sonntag in den Kirchen verschwinden ins Paradies kommen, oder zu behaupten, jeder der dies nicht tut, in der Hölle landen wird.

Original von origo
Ich verstehe wirklich die Empörung nicht. :?


Wie du auf Seite 1 geschrieben hast, warst du nicht dabei.

Original von origo
Frag dich mal, wer dann einmal vor Gott besser dasteht, der für die Heilung anderer gebetet hat und dabei vielleicht Fehler machte, oder der nichts getan hat, ausser kritisiert???


Ansehen war bei Jesus noch nie wichtig.
Was sollen diese unsinnigen "wer wird wohl mehr Ansehen haben" Bemerkungen. Daran sind schon die Jünger gescheitert.
Fakt ist, Jesus hat geheilt und kritisiert. Zweiteres sogar nicht allzu zimperlich.

Zudem scheinst du, wahrscheinlich auch, weil du nicht dabei warst, die ernsthafte Frage die in einigen aufgekommen ist, ob es sich dabei um endzeitlichen falschen Propheten handeln könnte. Dann müsste man deine Frage wohl relativieren. Es kommt doch sehr darauf an, welchen "Gott" man um Heilung bittet.

Original von origo
Niemand würgt hier Kritik ab, solange sie einigermassen dem Umgang von Christen miteinander entspricht.


Sorry, aber wo genau kann ich Deine Vorstellungen über "Wie Christen miteinander umgehen" nachlesen. 1. oder 2. Origo?

Wenn ich so in die Kirchen und Aussteigerforen etc. reinschaue, gibt es auch da keine allgemein gültige Definition.

Original von origo
Zum Beispiel die Bemerkung über "Gurus". Die kommen übrigens in östlichen Ländern vor, Daniel Hari gehört gewiss nicht dazu.


Ich weiss nicht wo du lebst, doch "Gurus" gibt es nicht nur in den östlichen Ländern. Sie kommen sogar in "christlichen Freikirchen" vor. Aber das wäre ein anderes Thema. ;)

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Re: Xsund Männertag 2005

Beitragvon origo » Sa 29. Okt 2005, 21:58

Original von fly
Original von origo
Es ist ja wohl jedem Christen klar, dass sich Gott eben nicht einspannen lässt. Es bleibt immer seine souveräne Entscheidung, ob er uns Heilung oder sonst etwas schenken will. Das kennt ja jeder vom Beten.

Diese Aussage ist genauso heikel wie zu behaupten, dass alle, die am Sonntag in den Kirchen verschwinden ins Paradies kommen, oder zu behaupten, jeder der dies nicht tut, in der Hölle landen wird.

Versteh´ ich nicht :?
Hätte vielleicht schreiben sollen: "Es sollte jedem Christen klar sein ..."
Original von origo Ich verstehe wirklich die Empörung nicht. :?

Wie du auf Seite 1 geschrieben hast, warst du nicht dabei.

Stimmt, aber dafür war ich an einem Heilungsgottesdienst mit Daniel Hari, ich habe sein Buch genau gelesen und ein Interview auf "wunder-heute.ch gesehen.
Original von origo
Frag dich mal, wer dann einmal vor Gott besser dasteht, der für die Heilung anderer gebetet hat und dabei vielleicht Fehler machte, oder der nichts getan hat, ausser kritisiert???

Ansehen war bei Jesus noch nie wichtig.
Was sollen diese unsinnigen "wer wird wohl mehr Ansehen haben" Bemerkungen. Daran sind schon die Jünger gescheitert.
Fakt ist, Jesus hat geheilt und kritisiert. Zweiteres sogar nicht allzu zimperlich.

Falsche Antwort. Es geht nicht um Ansehen, sondern die Beurteilung. Lies bitte mal genau, was ich geschrieben habe.
Zudem scheinst du, wahrscheinlich auch, weil du nicht dabei warst, die ernsthafte Frage die in einigen aufgekommen ist, ob es sich dabei um endzeitlichen falschen Propheten handeln könnte. Dann müsste man deine Frage wohl relativieren. Es kommt doch sehr darauf an, welchen "Gott" man um Heilung bittet.

Ja, das stört mich eben, dass ihr Daniel Hari diesen Vorwurf macht, einem Pfarrer, der lange Jahre bei der Heilsarmee gearbeitet hat. Prüft doch die Früchte, fragt doch die Leute, die mit seiner Hilfe von Jesus geheilt worden sind!
Was soll diese Paranoia und diese Demagogie :?
Sorry, aber wo genau kann ich Deine Vorstellungen über "Wie Christen miteinander umgehen" nachlesen.
Wenn ich so in die Kirchen und Aussteigerforen etc. reinschaue, gibt es auch da keine allgemein gültige Definition.

Am besten schaust du in die Bibel, wie Christen mit einander umgehen sollen. Schlechte Beispiele gibt es genug, da hast du recht. (Bin auch noch am Lernen. :) )
Original von origo
Zum Beispiel die Bemerkung über "Gurus". Die kommen übrigens in östlichen Ländern vor ;) Daniel Hari gehört gewiss nicht dazu.

Sorry, da fehlte der ;), hab´ ihn ´reingesetzt.
Ich habe Daniel Hari etwas kennengelernt, so naiv bin ich nicht. Uebrigens kenne ich auch Hans Keller etwas, der ihn eingeladen hat.

Gottes Segen
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Re: Xsund Männertag 2005

Beitragvon taurus » So 30. Okt 2005, 18:48

Nur jetzt nicht das Kind mit ganzem Bade ausschütten! Der Männertag ist grundsätzlich eine gute Sache und für uns Männer nötig.
Ich war dieses Jahr auch dabei, das erste Mal, und liess mich damit bewusst mit dem Thema Krankenheilung konfrontieren. Selber habe ich mich noch zuwenig damit auseinandergesetzt und so war ich gespannt auf das, was kommen wird. Mit der Theorie konnte ich mich eigentlich identifizieren, mit der Praxis sah es etwas anders aus. Das Wirken von Gebeten über das Handy halte ich absolut für möglich, aber ob es dazu eine solche "Show" braucht,na ja. Die versuchte Heilung am Nachmittag empfand ich eher als seelische Vergewaltigung. Ob sich da Gott wohl wie ein Warenautomat vorkam. Nun, jedenfalls hatte da ein Schublade geklemmt?!
Wenn wir uns nicht herausfordern lassen, kommen wir nun mal nicht weiter! Ich nahm neue Denkanstösse mit nach Hause und will mich selber intensiv mit dem Thema Krankenheilung befassen. Eines ist mir klar. Wenn Jesus uns die Gabe der Krankenheilung gibt, dann will ich sie auch nutzen!!
Lieber Hans und Daniel, auch wenn ich nicht bei allem klatschen kann, überprüft immer wieder eure Beweggründe und Motive und lasst euch auch von Tiefschlägen und Fehlern nicht von dem Weg abbringen, Jesus den Menschen lieb zu machen.

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Re: Xsund Männertag 2005

Beitragvon fly » Sa 5. Nov 2005, 14:32

:D :D :D :D :D :D :D :D :D

Habe mich sehr amüsiert, rene.
Vorallem über die Ausführung, wo Jesus zur Heilungsveranstaltung aufruft. :]

Danke für diesen Beitrag.
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Re: Xsund Männertag 2005

Beitragvon Such_Find » So 6. Nov 2005, 10:40

Lustig fande ich Rene´s Beitrag auch nicht, aber der eine siehts so der andere so...
Ich war an einer Heilungsveranstaltung vom „grossen“ Yonggi Cho und hab mit eigenen Augen gesehen wie Leute in Rollstühlen nach vorne geschoben wurden und nach der Veranstaltung blieb ich beim Ausgang und beachtete die Gesichter der ungeheilten Menschen die im Rollstuhl nach draussen geschoben wurden, diese „Sünder“, diese „Kleingläubigen“ kein einziger von ihnen wurde an jenem Tag geheilt.
Hart genug mit seinem Los zurechtzukommen, wenn dann etwas lauthals Hoffnung macht und diese Hoffnung wie eine Seifenblase zerplatzt ist das wie ein Schlag unterhalb der Gürtellinie - sowas kann einen fertigmachen, den Rest geben.


ciao
«Andererseits frage ich mich seit langem, woher diese Unfähigkeit stammt, den Geist Gottes als das zu sehen, was er ist, nämlich als das Leben, Wesen, Bewußtsein und Sein Gottes.»
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