800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Diskussion über Newsmeldungen, Leserbriefe

Moderator: kingschild

800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon Livenet.ch » Fr 29. Okt 2004, 15:02

Schreiben Sie hier Ihre Meinung zu diesem Artikel

http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/196/19375
Dieser Foren-Benutzer dient für allgemeinen Eingaben von Livenet.ch und Jesus.ch. Privatnachrichten und E-Mails können nicht an diesen Benutzer gesandt werden.
Benutzeravatar
Livenet.ch
Hat sich eingelebt
 
Beiträge: 54
Registriert: Fr 29. Okt 2004, 12:55

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon marie-theres » Fr 29. Okt 2004, 16:55

Edle Gedanken. Aber, ich denke, ohne Gottes übernatürliches Eingreifen ist dies nicht möglich. Auch die Zeit von 10 Jahren finde ich zu kurz.

Die Kirche mit Vorreiterrolle. Gebet vermag vieles. Doch nicht Fürbitter sind an der Spitze und wenn man die eine Seite beobachtet, so stellt man fest, dass Kirche sich immer mehr an weltlichen Firmen orientiert.

Sehe aber auch Einzelkämpfer in gegengesetzter Richtung.
liebe grüsse und gottes segen

krea und noch mehr krea
Benutzeravatar
marie-theres
Senior-Moderator im Ruhestand
 
Beiträge: 1937
Registriert: Mo 1. Apr 2002, 16:14

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon zoepeople » Mo 14. Mär 2005, 17:22

nun,ich meine dass je mehr christen dafür beten
würden,die daran glauben,dass Gott das kann,desto
schneller würde Er dieses Wunder tun.
be blessed Zoepeople
Benutzeravatar
zoepeople
Lebt sich ein
 
Beiträge: 34
Registriert: Sa 20. Nov 2004, 21:11

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon Fellow » Fr 1. Apr 2005, 21:56

Original von zoepeople
nun,ich meine dass je mehr christen dafür beten
würden,die daran glauben,dass Gott das kann,desto
schneller würde Er dieses Wunder tun.
be blessed Zoepeople
Das denke ich auch, aber ich vermute, dass das Wunder nicht in einer Brotvermehrung stattfinden würde, sondern dass sich die Herzen der Menschen der Industrienationen ändern würden, sodass ein Kanal geschaffen wird, einer der es möglich macht, ganz einfach Überfluss dorthin zu lenken, wo Mangel herrscht. Die Menschheit wär fähig, gerechter zu verteilen, dazu braucht es eben aber noch ein Wunder! :))

Liebe Grüsse
Fellow
Du bist der, der mich designte,
Du bist mehr, als ich je meinte!
Du bist Schöpfer meines Seins
und Bejubler des Designs,
das in mir erschaffen ist!
Du bist Lebenskomponist!

Quelle: internetgedichte.ch
Benutzeravatar
Fellow
Wohnt hier
 
Beiträge: 2346
Registriert: So 19. Mai 2002, 00:52
Wohnort: Mostindien

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon elena » Sa 2. Apr 2005, 12:48

Original von Fellow
..... dass sich die Herzen der Menschen der Industrienationen ändern würden, sodass ein Kanal geschaffen wird, einer der es möglich macht, ganz einfach Überfluss dorthin zu lenken, wo Mangel herrscht. Die Menschheit wär fähig, gerechter zu verteilen, dazu braucht es eben aber noch ein Wunder! :))

Liebe Grüsse
Fellow


zuerst müsste man /frau die korruption abschaffen. und dann wäre es ein kleiner schritt....

aber auch ein einzelner mensch kann mit gottes hilfe sehr viel erreichen.

jesus selber hat gesagt: wenn ihr nur ein wenig glauben hättet,würdet ihr imstande sein, berge zu versetzen

gruss elena
Segen sei mit dir, der Segen strahlenden Lichtes.
Licht um dich her
und innen in deinem Herzen!

Irischer Segenswunsch
Benutzeravatar
elena
Wohnt hier
 
Beiträge: 1032
Registriert: Do 15. Jul 2004, 06:38

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon BlueMary » Sa 2. Apr 2005, 13:41

In der tat ein Edler Gedanke das ganze...und ich werde dafür beten... schlimm dass so viele Menschen hungrig ins Bett müssen... Ich meine... diese Menschen leben ja in "armen" Länder...oder dritte Welt wird es zum Teil genannt...Ich weiss...auch diese Länder haben ihren Potenzialen... wenn die reichen Länder ihre Arbeit auch dementsprechend entlöhnen würden...gäbe es auch weniger "arme Länder"...dann kommt noch auf der Regierung drauf an...ob es Menschliche oder Habgierige Regierung ist... na ja... ein schwieriger Komplex so, dass echt nur Gottes Liebe ein echter Wunder bewirken kann... ICH glaube daran!
Was mich aber auch bedrückt... und dies existiert auch und kann es kaum glauben, dass es in reichen Ländern wie Schweiz und alle Anderen auch Menschen hungrig ins Bett gehen müssen... und dies erschreckt mir gleichermassen, dass Nachbarn es zulassen und sich womöglich noch über diese Menschen lustig machen, oder als Asoziale bezeichnen.

Wo ist die Nächstenliebe nur geblieben? Sagt nicht der Herr, dass man seinen Nächsten lieben soll wie sich selbst? Was wir echt brauchen würden auf diese Welt... ist ein richtiger "Robin Hood"... der den reichen nimmt um es den Armen zu geben...
Na ja, alles zu seiner Zeit, gebete werden ja erhört... dann wenn es Zeit ist.
Im jetzigen Buch, das ich lese steht ein guter Satz:
NICHTS GESCHIEHT OHNE GRUND
Wir sollen daran lernen... was will Gott erreichen, da er dies zur Zeit zulässt? Will er uns nicht zeigen, das wir TEILEN sollen? Ist GEBEN wirklich besser als nehmen?

Es ist nicht nur der einzelne Mensch, der einsehen muss, dass GOTT voller Liebe ist für UNS, sondern die ganze WELT muss es auch begreifen... und wenn es aus Gier... Egoismus... oder Sparsamkeit die Länder/Menschen nicht einsieht... dann wird die Lektion nochmals wiederholt.

gesegneter Tag noch

:angel: :praisegod: BlueMary :praisegod: :angel:

Ich aber werde jubeln wenn der Herr eingreift und mir hilft.
Psalm 35,9
Benutzeravatar
BlueMary
Power Member
 
Beiträge: 711
Registriert: Mi 26. Mär 2003, 03:30
Wohnort: us Lausanne, 35 Jahre in Zürich gelebt und nun am Bielersee... ewiger Urlaub!

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon Fellow » Sa 2. Apr 2005, 20:44

Original von elena
zuerst müsste man /frau die korruption abschaffen. und dann wäre es ein kleiner schritt....

aber auch ein einzelner mensch kann mit gottes hilfe sehr viel erreichen.

jesus selber hat gesagt: wenn ihr nur ein wenig glauben hättet,würdet ihr imstande sein, berge zu versetzen

gruss elena
Aber auch dazu braucht es meiner Meinung nach ein Wunder!!! Die Korruption kann man/frau nicht einfach so abschaffen, weil genau diejenigen, die das durchzuführen hätten von xy erneut korrupiert würden. Ein Wunder muss her!

Wäre der Berg, der versetzt werden müsste, die Korruption?

Liebe Grüsse

Fellow :]
Du bist der, der mich designte,
Du bist mehr, als ich je meinte!
Du bist Schöpfer meines Seins
und Bejubler des Designs,
das in mir erschaffen ist!
Du bist Lebenskomponist!

Quelle: internetgedichte.ch
Benutzeravatar
Fellow
Wohnt hier
 
Beiträge: 2346
Registriert: So 19. Mai 2002, 00:52
Wohnort: Mostindien

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon zoepeople » So 3. Apr 2005, 19:46

Original von Fellow
Original von zoepeople
nun,ich meine dass je mehr christen dafür beten
würden,die daran glauben,dass Gott das kann,desto
schneller würde Er dieses Wunder tun.
be blessed Zoepeople
Das denke ich auch, aber ich vermute, dass das Wunder nicht in einer Brotvermehrung stattfinden würde, sondern dass sich die Herzen der Menschen der Industrienationen ändern würden, sodass ein Kanal geschaffen wird, einer der es möglich macht, ganz einfach Überfluss dorthin zu lenken, wo Mangel herrscht. Die Menschheit wär fähig, gerechter zu verteilen, dazu braucht es eben aber noch ein Wunder! :))

Liebe Grüsse
Fellow

Yes! ich denke,dass das was du sagst absolut wahr ist,aber
Ich denke auch,dass Gott noch viel mehr kann,da er ja der
Grösste ist,sprich ,meiner Meinung nach kann die Brotvermehrung ebenso Real sein,wenn genug Glauben da ist,
(den Jesus ja hatte,da er wusste wer er war!) oder genug
gläubige Beter. Be blessed,zoepeople
Benutzeravatar
zoepeople
Lebt sich ein
 
Beiträge: 34
Registriert: Sa 20. Nov 2004, 21:11

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon zoepeople » So 3. Apr 2005, 19:55

Original von BlueMary
In der tat ein Edler Gedanke das ganze...und ich werde dafür beten... schlimm dass so viele Menschen hungrig ins Bett müssen... Ich meine... diese Menschen leben ja in "armen" Länder...oder dritte Welt wird es zum Teil genannt...Ich weiss...auch diese Länder haben ihren Potenzialen... wenn die reichen Länder ihre Arbeit auch dementsprechend entlöhnen würden...gäbe es auch weniger "arme Länder"...dann kommt noch auf der Regierung drauf an...ob es Menschliche oder Habgierige Regierung ist... na ja... ein schwieriger Komplex so, dass echt nur Gottes Liebe ein echter Wunder bewirken kann... ICH glaube daran!
Was mich aber auch bedrückt... und dies existiert auch und kann es kaum glauben, dass es in reichen Ländern wie Schweiz und alle Anderen auch Menschen hungrig ins Bett gehen müssen... und dies erschreckt mir gleichermassen, dass Nachbarn es zulassen und sich womöglich noch über diese Menschen lustig machen, oder als Asoziale bezeichnen.

Wo ist die Nächstenliebe nur geblieben? Sagt nicht der Herr, dass man seinen Nächsten lieben soll wie sich selbst? Was wir echt brauchen würden auf diese Welt... ist ein richtiger "Robin Hood"... der den reichen nimmt um es den Armen zu geben...
Na ja, alles zu seiner Zeit, gebete werden ja erhört... dann wenn es Zeit ist.
Im jetzigen Buch, das ich lese steht ein guter Satz:
NICHTS GESCHIEHT OHNE GRUND
Wir sollen daran lernen... was will Gott erreichen, da er dies zur Zeit zulässt? Will er uns nicht zeigen, das wir TEILEN sollen? Ist GEBEN wirklich besser als nehmen?

Es ist nicht nur der einzelne Mensch, der einsehen muss, dass GOTT voller Liebe ist für UNS, sondern die ganze WELT muss es auch begreifen... und wenn es aus Gier... Egoismus... oder Sparsamkeit die Länder/Menschen nicht einsieht... dann wird die Lektion nochmals wiederholt.

gesegneter Tag noch



Nun,zum einen steh in der Bibel,dass die Herzen erkalten werden und zum anderen sagte Jesus,"Daran wird die Welt
Euch erkennen,dass Ihr Liebe untereinander habt.
Ja zum einen sind diese Zustände zum kotzen,aber WIR sollen
das beste daraus machen,und das Evangelium leben,damit Sie
sehen,dass es anders auch geht,oder? So seh ich das jedenfalls.Be blessed,Zoepeople
Benutzeravatar
zoepeople
Lebt sich ein
 
Beiträge: 34
Registriert: Sa 20. Nov 2004, 21:11

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon Fellow » So 3. Apr 2005, 20:06

Original von zoepeople
Yes! ich denke,dass das was du sagst absolut wahr ist,aber
Ich denke auch,dass Gott noch viel mehr kann,da er ja der
Grösste ist,sprich ,meiner Meinung nach kann die Brotvermehrung ebenso Real sein,wenn genug Glauben da ist,
(den Jesus ja hatte,da er wusste wer er war!) oder genug
gläubige Beter. Be blessed,zoepeople
Ja, ich habe mir das auch überlegt mit der Brotvermehrung, aber es als zu wenig realistisch eingestuft. Liegt wohl an meinem Kleinglauben :( . Aber eigentlich ist es ja klar, dass es für Gott ein Kleines wäre auch eine Brotvermehrung für 800 Millionen zu machen. Das sprengt ganz einfach meine Vorstellungskraft :tongue:

So long and gby

Fellow
Du bist der, der mich designte,
Du bist mehr, als ich je meinte!
Du bist Schöpfer meines Seins
und Bejubler des Designs,
das in mir erschaffen ist!
Du bist Lebenskomponist!

Quelle: internetgedichte.ch
Benutzeravatar
Fellow
Wohnt hier
 
Beiträge: 2346
Registriert: So 19. Mai 2002, 00:52
Wohnort: Mostindien

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon Such_Find » So 3. Apr 2005, 21:28

Es wird genug Essen produziert das alle satt werden könnten. Es ist eine Geldfrage - diese Leute haben diese Papierschnippsel nicht, Mensch ist weniger wert. Den Hunger/Tod dieser Menschen kann man u.a. auch als grosses Menschenopfer bezeichnen, geopfert auf dem Altar des Mammon, vom System gewollt.

Armut muß sein, da es sonst kein reich/wohlhabend mehr gibt und damit würde sich weltliche Systeme Ziele und Werte nehmen.


ciao
«Andererseits frage ich mich seit langem, woher diese Unfähigkeit stammt, den Geist Gottes als das zu sehen, was er ist, nämlich als das Leben, Wesen, Bewußtsein und Sein Gottes.»
Zitat von William Penn
Benutzeravatar
Such_Find
Wohnt hier
 
Beiträge: 3467
Registriert: Sa 3. Apr 2004, 16:28

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon Fellow » So 3. Apr 2005, 21:37

Original von Such_Find
Armut muß sein, da es sonst kein reich/wohlhabend mehr gibt und damit würde sich weltliche Systeme Ziele und Werte nehmen.
Ein interessanter, aber nicht anzustrebender Gedanke! Armut muss sein!!??!! Das zeugt von der Geistesarmut der Menschheit, wenn man nicht mehr ein höheres Ziel vor Augen hat, als nur besser, reicher zu sein, als ein anderer! Tragisch! :x

lg, Fellow
Du bist der, der mich designte,
Du bist mehr, als ich je meinte!
Du bist Schöpfer meines Seins
und Bejubler des Designs,
das in mir erschaffen ist!
Du bist Lebenskomponist!

Quelle: internetgedichte.ch
Benutzeravatar
Fellow
Wohnt hier
 
Beiträge: 2346
Registriert: So 19. Mai 2002, 00:52
Wohnort: Mostindien

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon Typhoon » Sa 3. Nov 2007, 18:56

Original von Such_Find
Es wird genug Essen produziert das alle satt werden könnten.
und wohin genau geht denn das viele Essen? Richtig in die Industriestaaten wo sich viele so voll fressen dass sie danach wieder eine Diät machen müssen.... irgendwie seltsam oder nicht?

Original von Such_Find Es ist eine Geldfrage - diese Leute haben diese Papierschnippsel nicht, Mensch ist weniger wert.
Eine Geldfrage? Komisch dass es dort scheinbar die Regierung ist welche das Geld für andere Zwecke einsetzt....

Original von Such_Find
Den Hunger/Tod dieser Menschen kann man u.a. auch als grosses Menschenopfer bezeichnen, geopfert auf dem Altar des Mammon, vom System gewollt.

Armut muß sein, da es sonst kein reich/wohlhabend mehr gibt und damit würde sich weltliche Systeme Ziele und Werte nehmen.
Armut MUSS sein? steht das so in der Bibel oder welches Buch sagt dies? Oder ist dies ein Zitat von Marcel Ospel. Dann würde mich dies nicht wundern....


Aufgeber gewinnen niemals, Gewinner geben NIEMALS auf!
Benutzeravatar
Typhoon
Wohnt hier
 
Beiträge: 1406
Registriert: Sa 4. Mai 2002, 14:53
Wohnort: Switzerland

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon Frau Katz » Sa 3. Nov 2007, 19:40

und bis es soweit ist, dass Gott Wunder wirkt, können wir hier ja schon mal anfangen, das zu tun, was in unserer Macht liegt: fairtrade und Bio kaufen, nach Kleidung ohne Kinderarbeit fragen in den Läden, ebenso in Informatikgeschäften, kleine Firmen bevorzugen und bei den Grossen nicht kaufen (nicht immer einfach, aber so tendenziell durchaus möglich)...

hier auf dem Forum sind 7800 Mitglieder registriert. Wenn da jede Person pro Jahr 1´000 Fr. bewusst für soziale und ökologische Produkte ausgeben würde, anstatt für die weniger sozialen und ökologischen Alternativen (denn, einkaufen muss man so oder so), wäre das schon 7´800´000 Fr. investiert, was allen zugute kommt. Und es ermöglicht, solche Programme auszubauen, Kindern Bildung ermöglicht, in armen Ländern minimale soziale Sicherheiten entstehen lässt... das macht durchaus einen Unterschied. :)

Ich denke auch, dass wir - die Menschen der Welt - es schaffen werden, eine Welt zu schaffen, in der alle angenehm leben können, einerseits durch bessere Verteilung, andererseits mit Hilfe moderner Technik.

grüsse, barbara
Die Rolle der Propheten ist immer noch die gleiche - sie hält die Menschheit wach. (arno gruen)
Frau Katz
Abgemeldet
 
Beiträge: 1461
Registriert: Mi 17. Okt 2007, 17:12
Wohnort: Suissesse en France

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon stranger » Sa 3. Nov 2007, 19:42

Solange der Hunger in der Welt nicht verschwindet, dürfen wir uns getrost "Planet der Affen" nennen.
Benutzeravatar
stranger
Wohnt hier
 
Beiträge: 2636
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 19:49
Wohnort: Eltern

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon Typhoon » So 4. Nov 2007, 05:21

Original von Frau Katz
....hier auf dem Forum sind 7800 Mitglieder registriert. Wenn da jede Person pro Jahr 1´000 Fr. bewusst für soziale und ökologische Produkte ausgeben würde, anstatt für die weniger sozialen und ökologischen Alternativen (denn, einkaufen muss man so oder so), wäre das schon 7´800´000 Fr. investiert, was allen zugute kommt.
Nun ich muss sagen das hat wirklich was. 1000 Franken im Jahr sind ja nicht viel und vielleicht sollte Livenet darüber nachdenken einen FONDS für solche Anliegen einzurichten. Ich würde sofort was spenden.

TYPHOON
Aufgeber gewinnen niemals, Gewinner geben NIEMALS auf!
Benutzeravatar
Typhoon
Wohnt hier
 
Beiträge: 1406
Registriert: Sa 4. Mai 2002, 14:53
Wohnort: Switzerland

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon Frau Katz » So 4. Nov 2007, 08:14

Einen Fonds, warum nicht... ich habe allerdings eher daran gedacht, dass man bei den täglichen Einkäufen etwas mehr bezahlt, indem man auf fairtrade und Ökologie achtet.

Ich kaufe regelmässig so ein, spende aber nicht... beim Einkaufen helfe ich Leuten, die gearbeitet haben, dass sie auch ihren verdienten Lohn bekommen, und nicht etwa einen Hungerlohn - Spenden haben für mich immer sowas Unangenehmes von Almosen-geben.

grüsse, barbara
Die Rolle der Propheten ist immer noch die gleiche - sie hält die Menschheit wach. (arno gruen)
Frau Katz
Abgemeldet
 
Beiträge: 1461
Registriert: Mi 17. Okt 2007, 17:12
Wohnort: Suissesse en France

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon Typhoon » So 4. Nov 2007, 15:13

Original von Frau Katz
....Spenden haben für mich immer sowas Unangenehmes von Almosen-geben.
Nun seit ich vermehrt spende, spühre ich auch mehr den Segen Gottes in vielen Bereichen, also ich spende immer mehr und immer öfters :D
Aufgeber gewinnen niemals, Gewinner geben NIEMALS auf!
Benutzeravatar
Typhoon
Wohnt hier
 
Beiträge: 1406
Registriert: Sa 4. Mai 2002, 14:53
Wohnort: Switzerland

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon Frau Katz » So 4. Nov 2007, 16:41

Original von Typhoon
Nun seit ich vermehrt spende, spühre ich auch mehr den Segen Gottes in vielen Bereichen, also ich spende immer mehr und immer öfters :D


Vielleicht sollte ich ja auch damit anfangen...
nun ja, ich geb immer grosszügig Trinkgeld. Gilt das auch als Spende? ;)

grüsse, barbara
Die Rolle der Propheten ist immer noch die gleiche - sie hält die Menschheit wach. (arno gruen)
Frau Katz
Abgemeldet
 
Beiträge: 1461
Registriert: Mi 17. Okt 2007, 17:12
Wohnort: Suissesse en France

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange noch?

Beitragvon Typhoon » So 11. Nov 2007, 06:02

Original von Frau Katz
Vielleicht sollte ich ja auch damit anfangen...
nun ja, ich geb immer grosszügig Trinkgeld. Gilt das auch als Spende? ;)

grüsse, barbara
Nun ich würde sagen ja und wenn dabei auch die Haltung deines Herzens stimmt dann erntest Du bald schon die Früchte. Aber ich denke die Haltung des Herzens stimmt ja meistens beim Geben. Oder gibst Du Trinkgeld wenn Du unzufrieden bist und eigentlich nichts geben möchtest.

Was ich dabei entdeckt habe ist folgendes. Wenn man finanziell schwächeren und sozial schlechter gestellten Menschen Geld gibt dann hat man schon mal ein schönes strahlendes Lächeln. Und danach - jedenfalls bei mir war es so - den vollen Segen Gottes.

Probiert es doch einfach mal aus. Es lohnt sich bestimmt! :D
Aufgeber gewinnen niemals, Gewinner geben NIEMALS auf!
Benutzeravatar
Typhoon
Wohnt hier
 
Beiträge: 1406
Registriert: Sa 4. Mai 2002, 14:53
Wohnort: Switzerland

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon Hanspeter » Fr 7. Okt 2016, 07:36

Halbierung der weltweiten Armut bis 2015.....ein grosser Anspruch. Die Initiative ist grandios gescheitert, weit vom angestrebten Ziel entfernt. Die Worte des Bischofs

„Wenn Christen zusammenarbeiten, vereint über die Grenzen von Nationen und Rassen hinaus, Arme und Reiche, Männer, Frauen und Kinder, dann haben wir eine unerhört starke und einflussreiche Stimme. Wir müssen laut und klar sprechen.“

waren von Anfang an illusorisch und hatten bereits den Kern des Scheiterns in sich. Wir Christen sind uns ja nicht mal in diesem Forum einig, wie die weltweite Armut bekämpft werden müsste. Nochmals der Bischof:

„Wie können wir sagen, wir folgen Jesus, wenn wir nicht bereit sind, seine gute Nachricht für die Armen umzusetzen?“

Hanspeter
Hanspeter
Wohnt hier
 
Beiträge: 1020
Registriert: Do 24. Apr 2008, 18:27
Wohnort: Raum Bern

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon Johelia » So 9. Okt 2016, 12:26

Hanspeter hat geschrieben: Wir Christen sind uns ja nicht mal in diesem Forum einig, wie die weltweite Armut bekämpft werden müsste. Nochmals der Bischof:

„Wie können wir sagen, wir folgen Jesus, wenn wir nicht bereit sind, seine gute Nachricht für die Armen umzusetzen?“

Hanspeter


Sali Hanspeter

Es ist nicht überall Christ drin wo Christ drauf steht!
Er Egoismus und die erkaltetet Liebe sind uns prophezeit. Wer immer noch träumt und denkt dass das "Christ sein" über den Verführung Satans der heutigen Gesellschaft steht, ist leider in einem Traum gefangen.

Wir sind längst in der Endzeit angekommen, alles wird für den Antichristen getrimmt.

Sendschreiben an die Gemeinde von Laodizea
Off3,14 Und dem Engel der Gemeinde von Laodizea schreibe:
Das sagt der »Amen«, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes:15 Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch heiß bist. Ach, daß du kalt oder heiß wärst!

16 So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.
17 Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluß, und mir mangelt es an nichts! — und du erkennst nicht, daß du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.

18 Ich rate dir, von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird; und salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst!

19 Alle, die ich liebhabe, die überführe und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße!

20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir.

21 Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.

22 Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!



Ganz ehrlich vergiss die heutige Gesellschaft, denn die meisten haben den breiten Weg gewählt, freuen sich darüber und meinen Gott am Ende dann schon zu gefallen, weil sie ACH SO lieb waren.

Grüsse
Johel
Ihr könnt nicht Gott (JHWH) und dem Geld dienen!
Benutzeravatar
Johelia
Wohnt hier
 
Beiträge: 1621
Registriert: Di 25. Okt 2011, 10:56

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon Jeshu » Mo 10. Okt 2016, 19:44

Hanspeter hat geschrieben:Halbierung der weltweiten Armut bis 2015.....ein grosser Anspruch. Die Initiative ist grandios gescheitert, weit vom angestrebten Ziel entfernt.
Die Worte des Bischofs

„Wenn Christen zusammenarbeiten, vereint über die Grenzen von Nationen und Rassen hinaus, Arme und Reiche, Männer, Frauen und Kinder, dann haben wir eine unerhört starke und einflussreiche Stimme. Wir müssen laut und klar sprechen.“

waren von Anfang an illusorisch und hatten bereits den Kern des Scheiterns in sich. Wir Christen sind uns ja nicht mal in diesem Forum einig, wie die weltweite Armut bekämpft werden müsste. Nochmals der Bischof:

„Wie können wir sagen, wir folgen Jesus, wenn wir nicht bereit sind, seine gute Nachricht für die Armen umzusetzen?“

Hanspeter


Lieber Hanspeter!

Ganz nüchtern betrachtet, haben wir aufgrund des rasanten Bevölkerungswachstums wie auch in Afrika nur schwer eine Chance dem Elend dort jemals Herr zu werden. Nur ein Beispiel: Der Niger ist das ärmste Land Afrikas und eine Frau bringt dort im Schnitt 7,5 Kinder zur Welt. Lebt die Frau bereits an ihrem Existenzminimum, weil das Land einfach zu unfruchtbar ist und es dort kaum Arbeit gibt, dann kann man sich ausmalen, wie ihre Kinder leben müssen und deren Kindeskinder.

Ergo: Ausgerechnet die Ärmsten und ungebildetsten Armen in den dürrsten Gebieten Afrikas oder auch anderen Gebieten der Welt vermehren sich am Meisten.
Armut wird also mit Kinderreichtum ausgeglichen. Solch ein Verhalten ist für mich prinzipiell kaum nachvollziehbar, denn ich würde niemals Kinder bekommen, wenn ich von vornherein wüsste, dass ich nicht gut, oder gar nicht für sie sorgen kann.
Aber genau diejenigen Menschen, die sich eigentlich ihre Kinder in ihrer Umgebung gar nicht leisten können, bekommen sie - Tendenz stark steigend.

Wer Potenzrechnen kann, weiß, was uns bereits in 30 Jahren wirklich erwartet. Aber so lange Kinderarbeit oder grundsätzlich die Arbeit von Menschen, deren Not riesengroß ist, so ungemein günstig ist für die gesamte Weltwirtschaft, wird sich kaum etwas an der Bevölkerungsexplosion ändern, denn um dieses gesamtheitliche Problem weiß man bereits seit Jahrzehnten. Und beutet munter weiterhin alles aus.

Bis jetzt sehe ich viele Entwicklungen eher bedrohlich auf uns zukommen, aber tief in mir drin berge ich doch die Hoffnung, dass unsere Welt zusammen doch noch gut die Kurve kriegt. Zumindest lohnt es sich, sich dafür stark einzusetzen.

LG
Jeshu
Wer Gottes Sohn nicht gehorcht
Fürchtet nicht GOTT – sondern in
Wahrheit die Ihm anderen Menschen

So seiet GOTT unterwürfig – aber keinem Manne
Benutzeravatar
Jeshu
Wohnt hier
 
Beiträge: 1856
Registriert: Mo 11. Nov 2013, 21:46

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon Columba » Mo 10. Okt 2016, 20:07

Hallo Jeshu

Das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner (Durchschnitt) liegt bei rund 320 $ pro Jahr. Wie wollen die allerärmsten Familien noch für die Verhütung Geld haben?

Grüsse Columba
Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen;
Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen.
Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht;
So ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

Andreas Gryphius, 1663
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 2750
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon Hanspeter » Mo 10. Okt 2016, 20:46

Jeshu hat geschrieben:Ganz nüchtern betrachtet, haben wir aufgrund des rasanten Bevölkerungswachstums wie auch in Afrika nur schwer eine Chance dem Elend dort jemals Herr zu werden.


Wenn wir eh schwer eine Chance oder sogar gar keine haben, dann lassen wir es doch am Besten ganz bleiben und geniessen unsern Reichtum alleine, solange es noch geht.

Hanspeter
Hanspeter
Wohnt hier
 
Beiträge: 1020
Registriert: Do 24. Apr 2008, 18:27
Wohnort: Raum Bern

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon lionne » Mo 10. Okt 2016, 21:20

Vielleicht sollte man das Ganze mal ein bisschen in Relationen setzen/sehen....

Oxfam-Studie
62 Superreiche besitzen so viel wie die halbe Welt
Soziale Ungleichheit nimmt weltweit immer schneller zu. Wie dramatisch das ist, zeigt eine Zahl der Organisation Oxfam: Die 62 reichsten Menschen besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung - und der Trend hält an.
>>> http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 72453.html

Alle sind in einem zweistelligen Milliardenbereich..... im Vergleich zum Vermögen der kath Kirche, das im dreistelligen Milliardenbereich liegt, sind das ziemlich arme Schlucker... ;)
LG lionne

P.S. Also ich persönlich kann an diesem unsäglichen Elend (der Welt) nichts aber auch gar nichts ändern.
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 7504
Registriert: Do 16. Aug 2007, 16:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon lionne » Di 11. Okt 2016, 07:25

Ein weiterer Armutsfaktor:
Kinderehen: Heute leben rund 750 Millionen Frauen und Mädchen, die vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet waren. Meist gehen die jungen Ehefrauen danach nicht mehr zur Schule, sondern müssen sich um den Haushalt kümmern und werden früh Mutter.
Merke: Kinderehen vermehrt auch in Europa!!!

AM 11. OKTOBER IST WELTMÄDCHENTAG
https://www.unicef.de/informieren/blog/ ... ntag/61114
LG lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 7504
Registriert: Do 16. Aug 2007, 16:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon Hanspeter » Do 13. Okt 2016, 15:16

Johelia hat geschrieben:Es ist nicht überall Christ drin wo Christ drauf steht!
Er Egoismus und die erkaltetet Liebe sind uns prophezeit. Wer immer noch träumt und denkt dass das "Christ sein" über den Verführung Satans der heutigen Gesellschaft steht, ist leider in einem Traum gefangen.


Johelia hat geschrieben:Ganz ehrlich vergiss die heutige Gesellschaft, denn die meisten haben den breiten Weg gewählt, freuen sich darüber und meinen Gott am Ende dann schon zu gefallen, weil sie ACH SO lieb waren.


Nur Gott allein steht das Urteil zu, wer Christ ist und wer nicht. Wenn wir Sein Urteil wüssten, würden wir wohl noch einige Überraschungen erleben. Ja, in der Gesellschaft herrscht Egoismus und Kälte, aber nicht in allen Teilen der Gesellschaft, nicht bei allen Menschen. Ja, die meisten haben den breiten Weg gewählt, aber nicht alle.

Ich glaube nach wie vor daran, dass die Christen in dieser Gesellschaft eine Aufgabe haben, nämlich Gottes Liebe sichtbar zu machen, sich für die Benachteiligten einzusetzen, für Gerechtigkeit einzustehen, gegen Armut, gegen Menschenhandel, Zwangsprostitution, Korruption, Kinderarbeit und vielerlei andere Missstände zu protestieren.

Jes 1,17 Lernt wieder, Gutes zu tun! Sorgt für Recht und Gerechtigkeit, tretet den Gewalttätern entgegen, und schafft den Waisen und Witwen Recht!"

Jesus hat gesagt, dass wir immer Arme unter uns haben werden. Er hat aber nicht gesagt, dass wir es deshalb unterlassen sollen, den Armen zu helfen oder die Armut zu bekämpfen.

Deshalb gebe ich diese Gesellschaft noch nicht auf.

Hanspeter
Hanspeter
Wohnt hier
 
Beiträge: 1020
Registriert: Do 24. Apr 2008, 18:27
Wohnort: Raum Bern

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon Jeshu » Do 13. Okt 2016, 18:56

Hanspeter hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:Ganz nüchtern betrachtet, haben wir aufgrund des rasanten Bevölkerungswachstums wie auch in Afrika nur schwer eine Chance dem Elend dort jemals Herr zu werden.

Wenn wir eh schwer eine Chance oder sogar gar keine haben, dann lassen wir es doch am Besten ganz bleiben und geniessen unsern Reichtum alleine, solange es noch geht.

Hanspeter


Columba hat geschrieben:Hallo Jeshu

Das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner (Durchschnitt) liegt bei rund 320 $ pro Jahr. Wie wollen die allerärmsten Familien noch für die Verhütung Geld haben?
Grüsse Columba


Lieber Hanspeter, lieber Columba!

Meine "Nüchternheit" in diesem sensiblen Thema hat garantiert nichts damit zu tun, dass ich lieber meinen vergleichsweise großen Reichtum in Europa genießen will als besser Hilfe zu leisten in Afrika, sondern mit knallharten Tatsachen.

Viele afrikanischen Länder sind sehr reich an Bodenschätzen, d.h. die Länder sind theoretisch nicht arm. Nur kommt dieser erwirtschaftete Reichtum nie beim Volk an, sondern bei der korrupten Regierung. Und die freut sich über jede billige, für sie lukrative Arbeitskraft mehr, das Volk selbst interessiert sie dabei nicht.
Doch in Botswana zum Beispiel scheint ein System zu existieren, das für Afrika funktioniert. Aber auch dort wird das Thema Verhütung vornan gestellt, u.a. auch wegen der hohen AIDS-Gefahr..
https://de.wikipedia.org/wiki/Botswana

Empathie und Verständnis für die Situation in einem riesigen Kontinent allein nützen in dem Fall der gefährlichen Überbevölkerung leider nichts, sondern nur Lösungen. Also Verhütungsmittel finanzieren, die Menschen dort entsprechend aufklären und wirklich an die Hand nehmen und führen.
D.h. vor dem aktuellen Verhungern retten natürlich ja, aber das macht auf Dauer nur Sinn, wenn für die Zukunft gleichzeitig dafür gesorgt wird, dass deswegen nicht nur noch mehr Menschen an Hunger leiden oder sterben werden.

Ansonsten gehen halt nicht 800.000 Millionen hungrig zu Bett, sondern 2 Milliarden.
Ist das dann "gut"?

LG
Jeshu
Wer Gottes Sohn nicht gehorcht
Fürchtet nicht GOTT – sondern in
Wahrheit die Ihm anderen Menschen

So seiet GOTT unterwürfig – aber keinem Manne
Benutzeravatar
Jeshu
Wohnt hier
 
Beiträge: 1856
Registriert: Mo 11. Nov 2013, 21:46

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon Hanspeter » Fr 14. Okt 2016, 09:29

Jeshu hat geschrieben:Meine "Nüchternheit" in diesem sensiblen Thema hat garantiert nichts damit zu tun, dass ich lieber meinen vergleichsweise großen Reichtum in Europa genießen will als besser Hilfe zu leisten in Afrika, sondern mit knallharten Tatsachen.

Viele afrikanischen Länder sind sehr reich an Bodenschätzen, d.h. die Länder sind theoretisch nicht arm. Nur kommt dieser erwirtschaftete Reichtum nie beim Volk an, sondern bei der korrupten Regierung. Und die freut sich über jede billige, für sie lukrative Arbeitskraft mehr, das Volk selbst interessiert sie dabei nicht.

Jeshu hat geschrieben:Empathie und Verständnis für die Situation in einem riesigen Kontinent allein nützen in dem Fall der gefährlichen Überbevölkerung leider nichts, sondern nur Lösungen. Also Verhütungsmittel finanzieren, die Menschen dort entsprechend aufklären und wirklich an die Hand nehmen und führen.
D.h. vor dem aktuellen Verhungern retten natürlich ja, aber das macht auf Dauer nur Sinn, wenn für die Zukunft gleichzeitig dafür gesorgt wird, dass deswegen nicht nur noch mehr Menschen an Hunger leiden oder sterben werden.

Deshalb unterstütze ich diejenigen Organisationen, welche direkt zu den Menschen gehen, dort z.B. Brunnen bauen, damit sie sauberes Wasser haben, oder z.B. resistenteres Saatgut hinbringen und sie lehren, wie es anzubauen ist. Direkte Hilfe, nicht über die korrupte Regierung, Hilfe zur Selbsthilfe, nur das funktioniert. Und ja, Aufklärung tut not, auf jedem Gebiet. Aber mit Respekt, nicht von oben herab.

Hanspeter
Hanspeter
Wohnt hier
 
Beiträge: 1020
Registriert: Do 24. Apr 2008, 18:27
Wohnort: Raum Bern

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon lionne » Fr 14. Okt 2016, 15:28

Hanspeter hat geschrieben:Und ja, Aufklärung tut not, auf jedem Gebiet. Aber mit Respekt, nicht von oben herab.

In diesem Zusammenhang: (nochmals) meine Buchempfehlung
>>>Axelle Kabou: "Weder arm noch ohnmächtig"
Eine Streitschrift gegen schwarze Eliten und weisse Helfer
Aus dem Französischen von Monika Brüninghaus und Regula Renschler

In ihrer provozierenden Analyse rechnet die Kamerunerin Axelle Kabou mit den afrikanischen Eliten ab – und mit einer Haltung, die mehr als vierzig Jahre nach der Unabhängigkeit immer noch alle Schuld am Elend Afrikas der Sklaverei und dem Kolonialismus zuweist. Ihre brisante Hauptthese: »Afrika will sich nicht entwickeln.«

Mit Blick auf Asien, das es geschafft habe, aus der Abhängigkeit vom Westen herauszukommen, meint die Autorin, es sei höchste Zeit, dass Afrika sich für seine Geschichte selbst verantwortlich fühle und sein Schicksal in die eigenen Hände nehme. Afrika sei nämlich »weder arm noch ohnmächtig«.


Pressestimmen
»Ein Dokument neuer afrikanischer Selbstkritik, die womöglich mehr bringt als weitere Entwicklungshilfemillionen.«
Der Spiegel

«Axelle Kabou will die Afrikaner nicht verdammen, sondern wachrütteln. Sie sollen die 'unerträgliche Mittelmässigkeit' abstreifen und ihr Schicksal selber in die Hand nehmen.«
Die Zeit

Warum nicht mal (wieder) ein Buch lesen? ;)
LG lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 7504
Registriert: Do 16. Aug 2007, 16:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon Knecht » Fr 14. Okt 2016, 17:20

lionne hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:Und ja, Aufklärung tut not, auf jedem Gebiet. Aber mit Respekt, nicht von oben herab.

In diesem Zusammenhang: (nochmals) meine Buchempfehlung
>>>Axelle Kabou: "Weder arm noch ohnmächtig"
Eine Streitschrift gegen schwarze Eliten und weisse Helfer
Aus dem Französischen von Monika Brüninghaus und Regula Renschler

In ihrer provozierenden Analyse rechnet die Kamerunerin Axelle Kabou mit den afrikanischen Eliten ab – und mit einer Haltung, die mehr als vierzig Jahre nach der Unabhängigkeit immer noch alle Schuld am Elend Afrikas der Sklaverei und dem Kolonialismus zuweist. Ihre brisante Hauptthese: »Afrika will sich nicht entwickeln.«

Mit Blick auf Asien, das es geschafft habe, aus der Abhängigkeit vom Westen herauszukommen, meint die Autorin, es sei höchste Zeit, dass Afrika sich für seine Geschichte selbst verantwortlich fühle und sein Schicksal in die eigenen Hände nehme. Afrika sei nämlich »weder arm noch ohnmächtig«.


Pressestimmen
»Ein Dokument neuer afrikanischer Selbstkritik, die womöglich mehr bringt als weitere Entwicklungshilfemillionen.«
Der Spiegel

«Axelle Kabou will die Afrikaner nicht verdammen, sondern wachrütteln. Sie sollen die 'unerträgliche Mittelmässigkeit' abstreifen und ihr Schicksal selber in die Hand nehmen.«
Die Zeit

Warum nicht mal (wieder) ein Buch lesen? ;)

Da ist sicher was Wahres dran. Aber hilft das den Hunderttausenden hungernden Kindern mit ihren dünnen Ärmchen und Beinen und aufgequollenen Bäuchen? Oder hilft das den vielen von Armut gequälten Menschen (auch Christen), wo es auch Hunderte Quadratkilometer weit keine Ärzte und Spitäler gibt. Sollen die Ärzte ohne Grenzen und andere Hilfsorganisationen ihre Arbeit einfach einstellen und stattdessen diesen darbenden Kindern und Eltern gescheite Bücher schicken? Wäre das nicht einfach nur dumm und zynisch? Was würde Jesus wohl dazu sagen? Vielleicht würde er sagen, hinter uns die Sintflut, was gehen die uns an, sollen sie sich doch selber helfen..........

Gruß
rupert
Knecht
Member
 
Beiträge: 345
Registriert: Mo 14. Apr 2014, 18:05
Wohnort: Österreich

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon lionne » Fr 14. Okt 2016, 19:46

Niemand erhebt ja den Anspruch, dass das Lesen des Buches nun alle Probleme löst.... ;) , noch wird m.E. dadurch angeregt, dass die Ärzte ohne Grenzen und andere Hilfsorganisationen ihre Arbeit einfach einstellen sollen :shock: (wie kommst du bloss auf so was!?!)
Es geht auch nicht darum, diesen Menschen 'gescheite Bücher' zu schicken (ausser ggf. Bibeln!), sondern vielmehr sollten wir hier u.U. bei Interesse das Buch von Kabou lesen. Wenn ich ein (solches) Buch lese, mache ich es mit der Absicht, etwas zu lernen. Aber eben: man soll nicht von sich (selbst) aus auf andere schliessen!
Hast du konkrete Vorstellungen/Anregungen/Tipps das Thema betreffend? :comeon:

Schönes Wochenende,
lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 7504
Registriert: Do 16. Aug 2007, 16:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon Knecht » Fr 14. Okt 2016, 20:28

lionne hat geschrieben:
Hast du konkrete Vorstellungen/Anregungen/Tipps das Thema betreffend? :comeon:

Ja natürlich, wenn es ein großzügiges Börserl zulässt, im Sinne Jesu helfen wo es nur geht. ;) :)

Vorstellungen, die die Politik betreffen hätte ich auch, die würden aber hier in unserem kleinen Rahmen zu nichts führen.

Gruß
rupert
Knecht
Member
 
Beiträge: 345
Registriert: Mo 14. Apr 2014, 18:05
Wohnort: Österreich

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon lionne » Sa 15. Okt 2016, 14:22

Knecht hat geschrieben:Ja natürlich, wenn es ein großzügiges Börserl zulässt,........

Da kommt mir jetzt sogleich die Geschichte der alten Wittwe in den Sinn!

Und Jesus setzte sich dem Gotteskasten gegenüber und sah zu, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten. Und viele Reiche legten viel ein. Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; das macht zusammen einen Pfennig. Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt als alle, die etwas eingelegt haben. Denn sie haben alle etwas von ihrem Überfluss eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut ihre ganze Habe eingelegt, alles, was sie zum Leben hatte.
(Markus 12,41-44)
>>> Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999
http://www.bibleserver.com/text/LUT/Markus12
LG lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 7504
Registriert: Do 16. Aug 2007, 16:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon Jeshu » So 16. Okt 2016, 10:55

Knecht hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:
Hast du konkrete Vorstellungen/Anregungen/Tipps das Thema betreffend? :comeon:

Ja natürlich, wenn es ein großzügiges Börserl zulässt, im Sinne Jesu helfen wo es nur geht. ;) :)
Vorstellungen, die die Politik betreffen hätte ich auch, die würden aber hier in unserem kleinen Rahmen zu nichts führen.

Gruß
rupert


Hi!
Einfach "ungerichtet" Geld spenden halte ich aus der großen Entfernung betrachtet für relativ wirkungslos, denn Afrika braucht vor allem neue funktionierende "Systeme", die ihre Armut wirklich von Grund auf bekämpfen. Also nicht alles immer nur subventionieren (wie zum Beispiel Brunnen bauen ist zwar gut, die gehen aber ohne Wartung kaputt, was leider auch geschieht, weil sie dort eben oftmals keiner wartet.)

Ich spende z.B. für 1-Dollar-Brillen, weil viele Afrikaner allein aufgrund ihrer Sehschwäche sehr in ihrem Leben benachteiligt sind. Hier ist das "Preis-Leistungs-Verhältnis" relativ "effektiv". Mit hundert Dollar kann ich vielleicht 50 Menschen zu einer wichtigen Seh- und damit Lebenshilfe verhelfen. Auch kleine Kredite nützen den Frauen, ein eigenes Geschäft aufzumachen.
Es könnte auch nicht schaden, einer dort teils unglaublich dominierenden, männlichen Machowelt mal ordentlich in den ***** zu treten. Da gibt es doch einige, die schicken lieber ihre Frauen und Kinder zum Arbeiten und machen allenfalls noch mehr Kinder, ohne sich aber dafür besonders verantwortlich zu fühlen.

In Afrika ist man teilweise noch locker hundert und mehr Jahre hinten dran, und es wäre verrückt zu denken, es reiche aus, wenn wir ein bisschen Geld spenden und dann wäre dort in Kürze alles ähnlich "gut und sicher" wie bei uns. Das Geld kommt ohnehin viel zu oft nie bei den Ärmsten an. Denn ihre Not bedeutet eines gewissen anderen Profit. Deshalb behaupte ich, dass manche Probleme dort teilweise bewusst nicht gelöst werden. Es ist derzeit unglaublich wieviel Profit aus dem Leid und Elend der Menschheit geschlagen wird. Eine "Flüchtlingsindustrie" hat sich inzwischen gebildet, das einem fast schlecht werden kann.

Aber dass wir gerade deshalb bei allem hartnäckig dran bleiben müssen, ist für mich keine Frage.
Wir müssen auch bereits jetzt etlichen Millionen von Menschen Respekt zollen, die alles Zusätzliche zu ihrem eigenen Leben daran setzen, dass es auch anderen Menschen besser geht. Und das tut es im Endeffekt ja auch. Auch wenn es laut vieler Medien nicht so aussieht, aber das ist gelogen. Die Hilfe hilft.

Dennoch kann für mich nur eine große "Effektivität der Hilfe" Afrika nützen, Geld allein nicht.
Wer Gottes Sohn nicht gehorcht
Fürchtet nicht GOTT – sondern in
Wahrheit die Ihm anderen Menschen

So seiet GOTT unterwürfig – aber keinem Manne
Benutzeravatar
Jeshu
Wohnt hier
 
Beiträge: 1856
Registriert: Mo 11. Nov 2013, 21:46

Re: 800 Millionen gehen abends hungrig zu Bett – wie lange n

Beitragvon kingschild » Fr 11. Nov 2016, 14:45

Wegen vermehrten Spam Nachrichten, schliesse ich hier mal.

Wenn jemand etwas schreiben möchte bitte PN an mich und ich öffne wieder.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 5779
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz


Zurück zu NewsTalk

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron