Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Wo sind die Unterschiede, wo die Gemeinsamkeiten?

Moderator: bigbird

Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon onThePath » Mo 30. Jul 2012, 10:58

Verschiebung hierhin:

Gassmann wird wohl kaum Deine Vorliebe für praktische Dämonenaustreibung, Pater Pio (der ja auch von Hunt aufs Schärfste verurteilt wird), die Athosmönche und Sadhu Sundar Singh teilen.


Jes, Du hast in einigen Lehren ganz klar die biblische Lehre verlassen.

Zu klären wäre, was an Pio, Singh und den Athosmönchen zu bemängeln wäre, die keine Deiner offensichtlichen falschen Lehren ( gemessen an der Bibel) verkünden.

Wenn Du sie bemängest, dann gerade deshalb, weil sie Erfahrungen mit dem Jenseits gemacht haben, die für biblische Wahrheiten sprechen, aber gegen Deine unbiblischen Sonderlehren. Dir kommt es dann gelegen, wenn diese "Grenzerfahrungen" von "scharfen" Christen wie Hunt als Esoterik bewertet werden. Und wie viel mehr lehnen sie dann wohl Deine offensichtlich unbiblischen Sonderlehren ab ?

Gassmann wird wohl kaum Deine Vorliebe für praktische Dämonenaustreibung, Pater Pio die Athosmönche und Sadhu Sundar Singh teilen.


Sicher teilt er meine "Vorliebe" gegenüber den wahren Lehren der Bibel. Es ist Manipulation von Dir aus, wenn Du alle "Jenseitsschau" ablehnst, die biblische Wahrheiten als wahr erkennen lassen, und das auch noch als "persönliche Vorliebe" abtust. Christen haben demnach mit Deinem Sprachgebrauch "eine persönliche Vorliebe für Wahrheiten der Bibel". Das ist so irreführend und vermessen wie es klingt. Deine persönlichen Vorlieben für die Nichtexistenz Satans und Wiedergeburten des Menschen, das sind wahre persönliche Vorlieben von Dir, nicht die christliche Treue zum Evangelium.

Bibelfremde Wahrheiten zu behaupten ist keine logische Konsequenz. Wer denn bitte hat jenseitige Erkenntnis davon, dass es Wiedergeburt gibt und Satan nicht existiert ? Wenn Du sagen könntest: "Ich habe bessere Quellen als die Bibel", dann könntest Du so großtuend wissend argumentieren. Nach meinem Wissen existiert ein solches Wissen absolut nicht. Es sind nur blendende Behauptung, beinhaltend Deine weitere Folgerung :"Ihr Christen wisst es eben nicht und glaubt Dinge, die längst widerlegt sind ". Was denn ist widerlegt ? Das ist nur eine Spekulation, das sind nur persönliche Vorlieben für unbewiesende, nicht nachweisbare bibelfremde Lehren.Ein Bluff eben, "es sei eben so".

Also was oder wer soll beweisen können, dass es die Widergeburt gibt und dass Satan nicht existiert ?
Wie gesagt, solche Beweise existieren nicht, von Niemandem und von nichts. Was Satan angeht unterschiebst Du den Menschen das Vorurteil unbiblischer Wissenschaft und Geisteswissenschaft, die wiederum ohne Beweise urteilen.
Es sind Behauptungen aufgrund ihrer persönlichen Logik. Aufgrund ihres Verständnisses, ihrer Interpretation psychischer Vorgänge (Psychologie) oder ihrer Spekulationen über Gott und das Leben nach dem Tode (die Behauptung: gibt es nicht bis unbiblische Meinungen übernommen von unbiblischen Lehren).
Was Wiedergeburt angeht, bedienst Du Dich dem hypnotischen okkulten "Beweis" der "Geburtsrückführung". Wer würde denn darauf eine Lehre aufbauen als nur Jemand, dem es danach "juckt" ?

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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon ThomasMillack » Mo 30. Jul 2012, 17:01

onThePath hat geschrieben:
Wenn Du sagen könntest: "Ich habe bessere Quellen als die Bibel", dann könntest Du so großtuend wissend argumentieren. Nach meinem Wissen existiert ein solches Wissen absolut nicht.

Also eure Diskussion über Wiedergeburt und Esoterik interessiert mich nicht.

Aber mit deiner Behauptung hier bist du unbiblisch :mrgreen:

Die einzige und einzig relevante Quelle von Erkenntnis ist nicht die Bibel sondern der heilige Geist. Nur er legt die Schrift korrekt aus.
Und das Dilemma ist: wenn Du etwas aus der Bibel verstehst (auf Grund Deiner Behauptung, du hättest den heiligen Geist), jemand anderes versteht aber das Gegenteil (mit derselben Behauptung), wer hat dann wohl recht?

Gruss
Thomas
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon onThePath » Mo 30. Jul 2012, 19:23

ThomasMillack,

was Du da sagst, führt davon weg, was die Bibel mit einiger Unmißverständlichkeit unserem Verstand vermitteln kann.
Das sollen wir annehmen, es glauben und tun. Wiedergeburt und der andere Punkt sind da grundsätzlich fehl am Platz, egal welcher Geist da mitwirkt, welcher denn auch, als der, der Sonderlehren verbreitet ?


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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon Cool » Mo 30. Jul 2012, 19:35

Manche Sonderlehren sind schon tausende Jahre alt und sie werden entgegen der Schrift dennoch im Christentum in der Mehrheit geglaubt. Wenn nun die breite Masse im Recht ist darüber, was Wahrheit und was Unwahrheit ist, dann müßten alle katholisch werden.

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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon imhotep » Mo 30. Jul 2012, 23:39

ThomasMillack hat geschrieben:Und das Dilemma ist: wenn Du etwas aus der Bibel verstehst (auf Grund Deiner Behauptung, du hättest den heiligen Geist), jemand anderes versteht aber das Gegenteil (mit derselben Behauptung), wer hat dann wohl recht?

Magst du eine Antwort wagen, oder begnügst du dich damit, die Frage gestellt zu haben?
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon ThomasMillack » Di 31. Jul 2012, 09:42

imhotep hat geschrieben:
ThomasMillack hat geschrieben:Und das Dilemma ist: wenn Du etwas aus der Bibel verstehst (auf Grund Deiner Behauptung, du hättest den heiligen Geist), jemand anderes versteht aber das Gegenteil (mit derselben Behauptung), wer hat dann wohl recht?

Magst du eine Antwort wagen, oder begnügst du dich damit, die Frage gestellt zu haben?

Wie kann ich eine Antwort formulieren, wenn noch nicht mal zugegeben wird, dass sich die Frage überhaupt stellt?

Viele hier im Forum tun so, als hätten sie alleine alle Erkenntnis, auch otp ist meiner Frage ausgewichen als würde sie sich überhaupt nicht stellen. Ich weiß aber aus anderen Äusserungen von ihm, dass er der Meinung ist, es gäbe nur eine mögliche Bibelauslegung und nur eine einzige biblische Lehre und die besitzt er. Alles andere betrachtet er als unbiblisch.

Wir müssten also - um den Titel des threads gerecht zu werden - fragen
- wodurch definiert sich eine biblische Lehre?
- gibt es nur eine wahre biblische Lehre und kann es, von Gott gewollt, mehrere geben?
- welche Eckpunkte grenzen eine biblische Lehre von einer unbiblischen Lehre ab?

Nur, wenn wir uns darüber einig sind, kann man eine Antwort auf meine Frage formulieren.

Gruß
Thomas
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon onThePath » Di 31. Jul 2012, 10:32

auch otp ist meiner Frage ausgewichen als würde sie sich überhaupt nicht stellen. Ich weiß aber aus anderen Äusserungen von ihm, dass er der Meinung ist, es gäbe nur eine mögliche Bibelauslegung und nur eine einzige biblische Lehre und die besitzt er.

Thomas, da wo man nicht auslegen muß, sondern der Bibelinhalt ziemlich selbst-aussagesicher, klar ist, da braucht es keine Auslegungen. Und da es um die Frage von Reinkarnation geht und um die Existenz der gefallenen Engel und Satan, wer möchte sich da gegen die Aussagen der Bibel stellen und etwas anders auslegen als die Bibel es aussagt ?

Pauschale Urteile, Jemand möchte immer in Anspruch für sich nehmen, die richtige Auslegung zu haben, ist ziemlich unkonstruktiv. Niemand ist unfehlbar, selbst Leute, die sehr vom Heiligen Geist geleitet werden.

Anzweiflungen am Sinngehalt biblischer Aussagen kommt ja aus allen Richtungen. Um so mehr geht es um das verbindliche und Verbindende Gemeinsame, wo sich Christen einig sein sollten. Leider aber sind schon viele falsche Lehren in christliche Denominationen eingedrungen, die auch von innen Uneinigkeit bewirken.

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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon imhotep » Di 31. Jul 2012, 10:46

Thomas, deine Einwände auf OTPs Eingangspost dünken mich einfach nicht sonderlich hilfreich. Wir sind uns vermutlich einig, dass das was Jes_mit_den_vielen_zahlen im Forum vertritt weder christlich noch biblisch genannt werden kann, auch wenn es sich des entsprechenden Vokabulars bedient. Dies zu benennen und aufzuzeigen müsste letztlich auch in deinem Interesse liegen, auch wenn deine Herangehensweise nicht zu 100% mit jener von OTP übereinstimmt. Anstatt auf Dilemmas oder ungeklärte Begriffe zu verweisen wäre es nützlich und interessant, wie du für dich persönlich und ev. in deiner Gemeinde mit der Herausforderung pseudo-biblischer Irrlehren umgehst.
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon Laodicea » Di 31. Jul 2012, 10:54

ThomasMillack hat geschrieben:
imhotep hat geschrieben:
ThomasMillack hat geschrieben:Und das Dilemma ist: wenn Du etwas aus der Bibel verstehst (auf Grund Deiner Behauptung, du hättest den heiligen Geist), jemand anderes versteht aber das Gegenteil (mit derselben Behauptung), wer hat dann wohl recht?

Magst du eine Antwort wagen, oder begnügst du dich damit, die Frage gestellt zu haben?

Wie kann ich eine Antwort formulieren, wenn noch nicht mal zugegeben wird, dass sich die Frage überhaupt stellt?


Ich finde Deine Frage berechtigt!

Ich stelle mir grade die Erkenntnis über das Wort Gottes wie eine Schichttorte vor.
Jeder von uns durchforscht die Schicht in der er sich gerade befindet, das, worauf er im Augenblick fokusiert ist... und viele haben Erkenntnis über diese Schicht in der sie sich bewegen...
Nun ist es eine Torte, die aus vielen Schichten besteht...und nur als Ganzes gesehen und miteinander in Verbindung gebracht ergibt sich ein vollständiges Bild...eine bekömmliche, köstliche Torte... :comeon:
Es geht immer um die Ehre des Herrn;
wo der Herr im Leben nicht zu Ehren kommt,
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon ThomasMillack » Di 31. Jul 2012, 11:30

onThePath hat geschrieben:Thomas, da wo man nicht auslegen muß, sondern der Bibelinhalt ziemlich selbst-aussagesicher, klar ist, da braucht es keine Auslegungen.

Jeder einzelne Satz der Bibel benötigt eine Auslegung, kein einziger ist selbsterklärend. Deshalb benötigen wir ja den heiligen Geist.
onThePath hat geschrieben:Und da es um die Frage von Reinkarnation geht und um die Existenz der gefallenen Engel und Satan, wer möchte sich da gegen die Aussagen der Bibel stellen und etwas anders auslegen als die Bibel es aussagt ?

Ich halte Reinkarnation selbst gar nicht für das Problem und unbiblisch. Es ist das asiatisch geprägte
Erlösungsverständnis, das gegen den Sinn des neuen Testamentes verstösst.
Und wie kannst Du von gefallenen Engeln und der Person Satan reden, wenn die biblischen Stellen dazu in sich widersprüchlich sind? Du bekommst diese Stellen nur mit dem Kit Deiner eigenen Phantasie zusammen, indem Du Dinge hinzudichtest, die nicht in der Bibel stehen. Und dann soll das "gute biblische Lehre sein"?
Genau, um hier eine Abgrenzung ziehen zu können, müssen wir die Eckpfeiler einziehen. Ich halte das, was Jes von sich gibt, auch für Gefasel und ungute Märchen, aber was haben wir denn in der Hand, es anders und besser zu machen?
onThePath hat geschrieben:Anzweiflungen am Sinngehalt biblischer Aussagen kommt ja aus allen Richtungen. Um so mehr geht es um das verbindliche und Verbindende Gemeinsame, wo sich Christen einig sein sollten. Leider aber sind schon viele falsche Lehren in christliche Denominationen eingedrungen, die auch von innen Uneinigkeit bewirken.

Und es sind viele Lehren dazu benutzt worden, um Spaltung zu betreiben.

Nochmals: Wie erkenne ich eine "falsche Lehre"?, welche Kriterien nehme ich dazu und was sagt die Bibel, wie ich mit Personen umgehen soll, die andere Meinungen vertreten?

Gruß
Thomas
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon ThomasMillack » Di 31. Jul 2012, 12:11

imhotep hat geschrieben: Anstatt auf Dilemmas oder ungeklärte Begriffe zu verweisen wäre es nützlich und interessant, wie du für dich persönlich und ev. in deiner Gemeinde mit der Herausforderung pseudo-biblischer Irrlehren umgehst.

Das Dilemma ist aber da und macht Probleme.

Ich habe da etwas erlebt als ich der Leiter der studentischen, christlichen Gruppe (SMD) war, bei der ich zum Glauben kam.

In unseren Gebetskreisen tauchte eine junge Frau auf, die rege mitbetete und es stellte sich heraus, dass diese aus der Mun-Sekte kam. Also stieg in in eine Diskussion mit ihr ein, um herauszufinden, warum sie kam und was ihre Hintergründe waren und auch, welche Möglichkeiten wir hatten, ihr Jesus nahe zu bringen.

Ich ließ mir die Mun-Publikationen geben und las sie auch, ich stellte ihr Fragen und ließ mir Fragen stellen. Es stellte sich heraus, dass diese Frau Jesus sehr wohl kannte und auch meinte, ihn zu verstehen. Aber sie sah das alles durch die Brille des kruden Weltbildes von Mun, verquickt mit den Vorstellungen des idealen Ehepaares, sie hielt Jesu Mission wegen der Hinrichtung für gescheitert und hielt Mun für den wiedergekommenen Messias.

Mit der Bibel zu kommen war absolut zwecklos. Sie kannte die Bibel beinahe besser als ich und hatte für jede Stelle eine Mun-typische Auslegung.

Am Ende blieb mir nur ein Weg: Aus meiner Verantwortung als Leiter der Gruppe und um diese zu schützen, musste ich der Frau verbieten, weiter in unsere Kreise zu kommen. Ich sah keine Möglichkeit einer Kommunikation mit der Sekte und sah auch keine Basis einer Zusammenarbeit oder Gemeinschaft. Meine Beweggründe waren letztlich menschlich, machtpolitisch, einen Weg, den Glauben dieser Frau als Irrlehre zu beweisen, gab es nicht, schon keinen, den diese Frau akzeptiert hätte.

Ich glaube immer noch, dass ich richtig gehandelt habe, aber es tut mir auch immer noch im Herzen weh, so gehandelt haben zu müssen.

Gruß
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon imhotep » Di 31. Jul 2012, 12:36

@ThomasMillack

Gut, dann verstehe ich dich etwas besser. Dein Hinweis auf das "Dilemma" war nicht gemeint, um die Möglichkeit einer rechten (dh. orthodoxen) Lehre zu leugnen. Denn offensichtlich sahst du dich im Recht und die Mun-Anhängerin in der Irre. Aber das "Dilemma" war ein Hindernis, um mit ihr in einen fruchtbaren Dialog auf einer gemeinsamen Basis zu treten. Deine Massnahme mag dir Schmerz und wohl auch ein Gefühl der Hilflosigkeit bereitet haben, aber einfach nur machtpolitisch und menschlich war sie deswegen nicht. Wenn du eine geistliche/lehrmässige Verantwortung für deine Gruppe trägst, dann ist es auch ein Zeichen der Liebe und Fürsorge.

Der Grund meiner Nachfrage war, dass ich immer ein bisschen allergisch bin auf dialektische Diskussionwut die meint, der grösste Geniestreich liege darin, eine vage Frage in den Raum geworfen oder auf die Ambivalenz einer Situation hingewiesen zu haben, anstatt das Risiko einzugehen und konkrete Antworten zu wagen.
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon onThePath » Di 31. Jul 2012, 12:46

Und wie kannst Du von gefallenen Engeln und der Person Satan reden, wenn die biblischen Stellen dazu in sich widersprüchlich sind? Du bekommst diese Stellen nur mit dem Kit Deiner eigenen Phantasie zusammen, indem Du Dinge hinzudichtest, die nicht in der Bibel stehen. Und dann soll das "gute biblische Lehre sein"?


Klar, Thomas
Das ist auch eine Lehre der Bibel, an denen sich die Geister scheiden.
Was ist denn so wiedersprüchlich, wenn Jesus und die Apostel über Satan und die Dämonen reden ?

Es zeigt sich hier, dass es schon ein "Lager" gibt, dass diese unguten Wesen weg psychologisiert.
Wäre das sinnvolle Bibelauslegung ?

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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon ThomasMillack » Di 31. Jul 2012, 13:12

onThePath hat geschrieben:
Das ist auch eine Lehre der Bibel, an denen sich die Geister scheiden.

Ich bezweifle, dass es dazu eine kohärente Lehre "der Bibel" gibt (die Bibel ist eine schriftliche Niederlegung von Texten und besitzt kein Gehirn, mit der das Buch eine Lehre entwickeln könnte). Sage lieber, dass Du bzw. die Gruppe, in der Du dich zu Hause fühlst, aus den Texten der Bibel eine eigene Lehre gemacht hat, an der sich die Geister scheiden.
Was ist denn so wiedersprüchlich, wenn Jesus und die Apostel über Satan und die Dämonen reden ?

Der Zeitaspekt (Satan ist schon gefallen und wird erst noch fallen)
Der Machtaspekt (Satan ist machtlos und hat Macht)
Der Ursprungsaspekt (Gott ist der Ursprung aller Dinge und will Gutes, auch der Ursprung der Dämonen, die nicht Gutes wollen).
Der Realitätsaspekt (Wenn Epilepsie von Dämonen verursacht wird, warum dann nicht auch Herzinfarkt?)
Der Glaubensaspekt (Wir sollen an Jesus glauben, aber ist das mit den Dämonen überhaupt wichtig oder auch nur gut?)

Wenn Du aus den paar Sätzen in der Bibel zu diesen Aspekten eine Lehre formulieren willst (und ich zweifle nicht daran, dass Du das kannst), dann musst Du so viel selbst erdichten, dass ich mich frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, eine Lehre zu entwickeln.
Es zeigt sich hier, dass es schon ein "Lager" gibt, dass diese unguten Wesen weg psychologisiert.
Wäre das sinnvolle Bibelauslegung ?

Für das Thema vielleicht. Für andere Themen, nein

Gruß
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon imhotep » Di 31. Jul 2012, 13:45

ThomasMillack hat geschrieben:Ich bezweifle, dass es dazu eine kohärente Lehre "der Bibel" gibt (die Bibel ist eine schriftliche Niederlegung von Texten und besitzt kein Gehirn, mit der das Buch eine Lehre entwickeln könnte).

Ach Thomas, schon wieder lieferst du solch ein problematisches Statement: Bestreitest du grundsätzlich die Möglichkeit, dass die Bibel zu gewissen Themen eine autorenübergreifende Lehre enthält, oder tust du das nur in dem vorliegenden Kontext? Und derart reduktionistisch über einen Text plaudern, der von der Christenheit immerhin als das "Wort Gottes" angesehen wird, ist dir das ernst?
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon onThePath » Di 31. Jul 2012, 14:41

Ich bezweifle, dass es dazu eine kohärente Lehre "der Bibel" gibt (die Bibel ist eine schriftliche Niederlegung von Texten und besitzt kein Gehirn, mit der das Buch eine Lehre entwickeln könnte). Sage lieber, dass Du bzw. die Gruppe, in der Du dich zu Hause fühlst, aus den Texten der Bibel eine eigene Lehre gemacht hat, an der sich die Geister scheiden.


Thomas, ich habe hier im Forum längst durchschaut, dass jeder seinen individuellen Lehren und Auslegungennachfolgen möchte. Das entzweit und zerreist.

Und ebenso wird versucht, Christen gegeneinander zu isolieren und mundtot zu machen, indem man ihnen vorwirft, sie
machten eine eigene Lehre für eine Splittergruppe.

Satanisch gute Ideen. :!:

Damit wird verhindert, überhaupt noch eie Einheit zu finden aller Christen.

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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon ThomasMillack » Di 31. Jul 2012, 16:14

Hallo Imhotep
imhotep hat geschrieben:
Ach Thomas, schon wieder lieferst du solch ein problematisches Statement: Bestreitest du grundsätzlich die Möglichkeit, dass die Bibel zu gewissen Themen eine autorenübergreifende Lehre enthält, oder tust du das nur in dem vorliegenden Kontext? Und derart reduktionistisch über einen Text plaudern, der von der Christenheit immerhin als das "Wort Gottes" angesehen wird, ist dir das ernst?

Erst einmal bezog ich mich auf das konkrete Thema Dämonen und Satan, das ich einfach nicht für wichtig genug halte, um hier die Notwendigkeit einer Lehre zu sehen.
Bei anderen Themen sehe ich die Notwendigkeit einer Lehre - einer kohärenten Formulierung der Aussagen - z.B. zu Erlösung und der Rolle Jesu. Die letzten 2000 Jahre haben gezeigt, das selbst bei diesen fundamentalen Themen eine Einigung nicht möglich war.
Thomas, ich habe hier im Forum längst durchschaut, dass jeder seinen individuellen Lehren und Auslegungennachfolgen möchte. Das entzweit und zerreist.

Und ebenso wird versucht, Christen gegeneinander zu isolieren und mundtot zu machen, indem man ihnen vorwirft, sie machten eine eigene Lehre für eine Splittergruppe.

Ich habe vorletzte Woche eine Predigt über das Thema Einigkeit gehalten und mir daher über dieses Problem Gedanken gemacht.

Tatsache ist: Es existieren sehr viele Kirchen und Gemeinden, die auf unterschiedliche Punkte Wert legen und unterschiedlichen Traditionen folgen.
Tatsache ist: In der Vergangenheit waren diese Unterschiede von Christen als Grund zu Gegnerschaft und Gewalt verwendet worden.
Tatsache ist: Heute kann niemand und auch keine Gemeinde dazu gezwungen werden, seine persönlichen Maßstäbe zu ändern.
Tatsache ist: Jede (christliche) Gemeinde begründet ihre Schwerpunkte mit der Bibel, die Katholiken die Stellung des Papstes, die Baptisten die Gläubigentaufe, die Evangelen die Priesterschaft der Frauen, die STA die Bedeutung des Samstag, usw. usw. usw. Eine Einigung ist auf absehbare Zeit (bis zum jüngsten Gericht) nicht möglich.

Was konnte ich angesichts dieser Tatsachen der Gemeinde als aufbauende Worte noch sagen?
Mein Weg war:
Wir müssen diese Unterschiede akzeptieren. Auf einer absoluten Basis des Christ-Seins müssen wir unsere Brüder und Schwestern mit ihren abweichenden Meinungen schlicht annehmen. Diese absolute Basis kann z.B. durch die evangelische Allianz oder die ACK dargestellt werden, d.h. alle Gemeinden, Kirchen und Gemeinschaften innerhalb dieser Allianzen können als christliche Brüder und Schwestern mit anderen Schwerpunkten, Traditionen und Regeln angesehen und akzeptiert werden.

Das heisst nicht, dass ich meine eigenen Einsichten negiere oder auch nur revidiere. Nein, ich soll sie leben, aber mir eben auch bewusst machen, dass ich damit eventuell alleine stehe, weil andere Meinungen möglich und von Gott akzeptiert sind.

Und ob ich Satan nun als Person ansehe oder als personifizierte Bestrebungen von Menschen, sich von Gott abzuwenden, ob ich Dämonen nun als reale Wesen ansehe oder als Symbol psychischer Krankheiten, ist in so einem Kontext dann nicht mehr Bestandteil "der biblischen Lehre", sondern nur ein Ausdruck meines Verständnisses der Bibel und der Welt.

Die "biblische Lehre" wird dann reduziert auf ein recht geringes Minimum, der Rest ist persönliche Freiheit.

Gruß
Thomas
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon imhotep » Di 31. Jul 2012, 16:49

ThomasMillack hat geschrieben:Tatsache ist: Jede (christliche) Gemeinde begründet ihre Schwerpunkte mit der Bibel, die Katholiken die Stellung des Papstes, die Baptisten die Gläubigentaufe, die Evangelen die Priesterschaft der Frauen, die STA die Bedeutung des Samstag, usw. usw. usw. Eine Einigung ist auf absehbare Zeit (bis zum jüngsten Gericht) nicht möglich.

Ist nicht zumindest ein Teil des Problems darin, dass all diese Steckenpferde, die lehrmässige Randthemen sind zum Inhalt der eigenen Identität erkoren werden, und dass man darob den Blick auf das viel wichtigere und grössere verliert, was einem verbindet?

Was konnte ich angesichts dieser Tatsachen der Gemeinde als aufbauende Worte noch sagen? Mein Weg war: Wir müssen diese Unterschiede akzeptieren.

Ich würde eher "erdulden" sagen, damit nicht plötzlich "Vielfalt" zum Sinn und Inhalt der Gemeinde verkommt, wie das bei den ref. Landeskirchen zT. der Fall ist. Ja, es gibt Fragen, in denen wir nur durch den "dunklen Spiegel" sehen und die es nicht wert sind, uns darüber zu entzweien. Aber es gibt auch andere, und wenn du versuchst hier eine Linie zu finden, dann bist du gleich wieder am Anfang dieses Threads.

Die "biblische Lehre" wird dann reduziert auf ein recht geringes Minimum, der Rest ist persönliche Freiheit.

Dieser Trend hin zum kleinsten gemeinsamen dogmatischen Nenner ist aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss, denn dann hätten weite Teile der Bibel nicht geschrieben werden müssen. Gemeinde heisst, sich gemeinsam vom gesamten Wort Gottes infragestellen, lehren und formen zu lassen. Die Konsequenz ist, dass es noch eine Kategorie der Mitte gibt, dh. Dinge in denen wir uns nach bestem Wissen und Gewissen uneinig sind, die uns jedoch zu wichtig sind als dass wir sie einfach der persönlichen Freiheit anheimstellen können. Ich denke da an die Ordination von Frauen oder die Bedeutung der Taufe.
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon onThePath » Di 31. Jul 2012, 21:03

Bei anderen Themen sehe ich die Notwendigkeit einer Lehre - einer kohärenten Formulierung der Aussagen - z.B. zu Erlösung und der Rolle Jesu. Die letzten 2000 Jahre haben gezeigt, das selbst bei diesen fundamentalen Themen eine Einigung nicht möglich war.


Nun, ich finde es traurig genug, wenn die Psychologen sich aufspielen und Satan wegpsychologisieren wollen. Es ist eine Beurteilung psychischer Vorgänge, die sie keineswegs im Griff und sicher in der Tasche haben. Sie können höchstens vorgaukeln, es besser zu wissen als Jesus.

Die Rolle Jesu bei der Erlösung ist natürlich noch hochrangiger. Elementar ist dabei natürlich, ob es genug sei "gut" zu sein, Jesus nur ein Vorbild für unsere eigenen Möglichkeiten war. Oder ob er wirklich der Sohn Gottes ist, Eins mit dem "Vater" und wir nur durch Ihn Erlöst, gerettet werden können.

Übrigens besteht hier schon ein unheilvoller Zusammenhang:
Wenn der Mensch meint sich höher entwickeln zu können, so wie Jesus ist, und jeder Mensch voll und ganz wie Jesus werden kann, dann spielt Jesus eine untergeordnete Rolle. Wer dazu noch meint, "höhere Fähigkeiten" wie die von Jesus "besitzen" zu können begibt sich bei diesem "Anzeichen" einer angeblichen Höherentwicklung wiederum in satanischen Bereich. Hier brauchen wir die Unterscheidung, dass wir uns nicht höher entwickeln können zum Supermenschen wie Jesus, sondern ohne Jesus nichts sind.

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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon onThePath » Di 31. Jul 2012, 22:15

DER HERR JESUS CHRISTUS: Wir glauben an Jesus Christus als den ewigen Sohn Gottes, ewiger Gott und wahrer Mensch zugleich. Wir glauben an die Präexistenz Jesu Christi (Existenz vor Seiner Menschwerdung), an Seine jungfräuliche Empfängnis durch Maria und Seine Zeugung durch den Heiligen Geist (Matthäus 1,18; Johannes 1,1 ff.; 8,58). Wir glauben an Seine Wunder, Verheißungen und Prophezeiungen, die sich alle erfüllt haben oder noch erfüllen werden (Lukas 21,24; 24,44; Offenbarung 1,1 ff.). Jesus Christus, als Er auf Erden wandelte, war der einzige Mensch, der ohne Sünde war und ein vollkommenes und heiliges Leben geführt hat (1. Petrus 2,21 f.; Hebräer 4,15). Er hat durch Seinen freiwilligen stellvertretenden Opfertod am Kreuz von Golgatha als schuldloses „Lamm“ die Menschen mit Gott dem Vater versöhnt (2. Korinther 5,19), so dass jeder Mensch gerettet werden kann, der in Glauben und Buße Jesus Christus als Heiland und Herrn annimmt (Apostelgeschichte 2,38). Die Lehre, dass Jesus Christus das Erlösungswerk nicht für alle Menschen vollbracht habe und somit nicht jeder Mensch die Möglichkeit habe, Erlösung zu erlangen, lehnen wir ab (vgl. hierzu 1. Timotheus 2,3 f.), aber ebenso die Lehre, dass schließlich alle Menschen und womöglich sogar der Teufel und die anderen gefallenen Engel (Dämonen) errettet würden (vgl. hierzu Matthäus 3,12; 25,41.46; Markus 9,43 ff., Judas 7; Hebräer 2,16; 6,2; 2. Thessalonicher 1,9). Wir glauben an Jesu leibhafte Auferstehung am ersten Tag der Woche (Lukas 24,26-43) und an Seine leibhafte Himmelfahrt (Apostelgeschichte 1,9). Wir glauben, dass Er jetzt zur Rechten Gottes des Vaters als unser Hoherpriester sitzt (1. Petrus 3,22; Hebräer 8,1; 10,12; 12,2) und personhaft in Macht und Herrlichkeit von dort auf den Wolken des Himmels als Weltenrichter auf die Erde wiederkommen wird (Daniel 7; Apostelgeschichte 1,11; 17,31).


Ein Teil des Glaubensbekenntnisses des Dr. Lothar Gassmann
http://www.l-gassmann.de/glaubensbekenntnis

Satan ist ihm weiter unten wichtig genug, um dies zu postulieren:

SATAN: Wir glauben, dass der Teufel (Luzifer, Satan) als Person existiert und als Gegenspieler Gottes und der Gläubigen wirkt. Er ist der Oberste der gefallenen Engel oder Dämonen (Epheser 6,11 f.). Da Satan weiß, dass er wenig Zeit hat, wütet er in der Endzeit besonders heftig und versucht, viele zu verführen (Offenbarung 12,12). Wir wollen wachsam sein, uns mit der geistlichen Waffenrüstung Gottes (Epheser 6, 10-18) bekleiden und die Geister und alle Lehren sorgfältig anhand der Bibel prüfen (1. Johannes 4,1). Bei einer etwaigen Okkultseelsorge sprechen wir nicht mit den Dämonen (etwa durch „Gebieten“), sondern bitten Jesus Christus im Gebet um Hilfe aufgrund Seines Opfers am Kreuz. Wir glauben, dass durch den Tod und die Auferstehung Jesu Christi alle Mächte der Finsternis bereits besiegt sind und dass sie ihrem endgültigen Schicksal im ewigen Feuer entgegen gehen (Offenbarung 20,10).


Und ob ich Satan nun als Person ansehe oder als personifizierte Bestrebungen von Menschen, sich von Gott abzuwenden, ob ich Dämonen nun als reale Wesen ansehe oder als Symbol psychischer Krankheiten, ist in so einem Kontext dann nicht mehr Bestandteil "der biblischen Lehre", sondern nur ein Ausdruck meines Verständnisses der Bibel und der Welt.


Herumdeuten geht eben auch zu weit heutzutag, Thomas.
Wobei wir eben meiner Meinung nach keinen Anlass haben, an ihrer Existenz zu zweifeln.
Ach so ja, dass Jesus Satan besiegt hat und wir als Christen an diesem Sieg Teil haben ist wieder die praktische Seite. ;) Da wären wir wieder bei der absoluten Bedeutung von Jesus.
Und dies ist
Ausdruck meines Verständnisses der Bibel und der Welt
.

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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon jes_25913 » Mi 1. Aug 2012, 08:49

Eine "biblische" Lehre gibt es überhaupt nicht. Das ist schon mal das erste Missverständnis. Wer sich also darauf beruft, dass etwas biblisch sei oder nicht, setzt schon mal auf den falschen Dampfer.
Der Lehrer ist der Heilige Geist, denn dieser wird, wie es heißt, "in alle Wahrheit führen". Es gibt also nur eine Lehre des Heiligen Geistes.
Der Heilige Geist kann aber nur in die Wahrheit führen, wenn der Mensch ein Interesse an der Wahrheit hat. Dann erst kann er sie nämlich auch erkennen. Die Erkenntnis der Wahrheit hat aber auch Kriterien, nämlich logische. Was unlogisch ist, ist falsch.
Was unlogisch, also falsch ist, erkennt man oft eher als das, was richtig ist.

Wenn man sich den Menschen allgemein anschaut und speziell auch die Christen, so kann man sagen, dass da wenig Bedürfnis da ist, die Wahrheit zu erkennen. Da das der Fall ist, sind eben hauptsächlich Meinungen verbreitet und herrscht so viel Unsicherheit und Streit.
Der Mensch, Christen nicht ausgenommen (oder sogar noch viel mehr) lässt sich lieber etwas servieren, anstatt selbst zu denken. Denn das ist ja sooo bequem!
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon ThomasMillack » Mi 1. Aug 2012, 09:01

imhotep hat geschrieben:
Dieser Trend hin zum kleinsten gemeinsamen dogmatischen Nenner ist aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss, denn dann hätten weite Teile der Bibel nicht geschrieben werden müssen. Gemeinde heisst, sich gemeinsam vom gesamten Wort Gottes infragestellen, lehren und formen zu lassen. Die Konsequenz ist, dass es noch eine Kategorie der Mitte gibt, dh. Dinge in denen wir uns nach bestem Wissen und Gewissen uneinig sind, die uns jedoch zu wichtig sind als dass wir sie einfach der persönlichen Freiheit anheimstellen können. Ich denke da an die Ordination von Frauen oder die Bedeutung der Taufe.

Im Rahmen einer Gemeinde sehe ich das auch so. Ich muss mich in einer Gemeinde wohlfühlen und das geht nur, wenn die Mehrheit in der Gemeinde eine breitere Gemeinsamkeit hat als der Minimalnenner.

Aber für die weltweite Kirche der Gläubigen ist dem eben nicht mehr so.

Z.B. bei den beiden von dir genannten Themen ist es bei uns so, dass die Priesterschaft von Frauen bei der Hälfte unserer Gemeindeglieder abgelehnt, bei der anderen Hälfte akzeptiert wird. Das hat dazu geführt, dass wir keine Frau als Pfarrerin berufen haben. Aber wir können mit dem Gegensatz leben.
Bei der Taufe steht meine Gemeinde auf dem Boden baptistischer Tradition. Aber ich bin kein Baptist und auch nicht gläubig getauft. Trotzdem bin ich Teil der Gemeinde und darf auch predigen. Solche Offenheit führt dazu, dass ich dort zu Hause bin.

Aber es gibt Gemeinden, wo das strenger gesehen wird. Das sind für mich auch Brüder und Schwestern, aber ich könnte nicht Teil der Gemeinde sein. Es gibt auch Gemeinden, die noch viel offener sind, aber auch da habe ich mich nicht zu Hause gefühlt, weil mir die enge Bindung an Jesus gefehlt hat.

Das Ergebnis ist also, dass die Menschen sich die Gemeinde aussuchen, in der ihre persönliche Ansicht genügend vertreten ist, es vor Ort aber eine große Vielfalt von Gemeindeausprägungen gibt. Das macht den Eindruck einer Zersplittertheit, aber das ist die Vielfalt, die wir in unserer Gesellschaft akzeptieren lernen müssen.

Gruß
Thomas
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon ThomasMillack » Mi 1. Aug 2012, 09:04

onThePath hat geschrieben:
Ein Teil des Glaubensbekenntnisses des Dr. Lothar Gassmann
http://www.l-gassmann.de/glaubensbekenntnis

Ich halte es eher mit dem apostolischen Glaubensbekenntnis. Das kann ich aus Überzeugung beten.

Gruß
Thomas
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon ThomasMillack » Mi 1. Aug 2012, 09:27

Hallo Jes
jes_25913 hat geschrieben:Eine "biblische" Lehre gibt es überhaupt nicht. Das ist schon mal das erste Missverständnis. Wer sich also darauf beruft, dass etwas biblisch sei oder nicht, setzt schon mal auf den falschen Dampfer.

Du solltest biblische Lehre und "etwas ist biblisch" sorgfältig unterscheiden. Das erste ist von christlichen Denkern menschengemacht, das zweite ist ein direkter Bezug zu dem, was die Autoren der Bibel sagen wollten und auch dachten. Dabei ist davon auszugehen, dass hinter diesen Worten und dem Denken der Autoren Gott steht.
jes_25913 hat geschrieben:Der Lehrer ist der Heilige Geist, denn dieser wird, wie es heißt, "in alle Wahrheit führen". Es gibt also nur eine Lehre des Heiligen Geistes.

1.) Gibt es auch andere Geister, woher willst Du wissen, dass DU nicht von einem anderen Geist beeinflusst wirst?
2.) Bedeutet Wahrheit nicht Eindeutigkeit. Wahrheit kann individuell und vielfältig sein. Ich kann immer nur von "meiner Wahrheit" reden.
Die Erkenntnis der Wahrheit hat aber auch Kriterien, nämlich logische. Was unlogisch ist, ist falsch.
Was unlogisch, also falsch ist, erkennt man oft eher als das, was richtig ist.

Da hast Du durchaus Unrecht. Wie kannst Du Logik höher einschätzen als Gott? Wie kannst Du Logik zu deinem Gott erheben? Damit stehst Du nicht mehr auf dem Boden des Christentums. Logik ist etwas Menschengemachtes.

Im Gegenteil, der Kern des Christentums ist unlogisch. Das sieht man an den begrifflichen Gegensatzpaaren:
Gott ist vollkommen gerecht und vollkommen liebevoll
Wir sind frei und doch völlig abhängig von Gott
Wir sind und bleiben Sünder und sind doch gerecht gesprochen.

Nicht dass Logik unwichtig wäre. Aber sie ist eben auch nur geschaffen.
Wenn man sich den Menschen allgemein anschaut und speziell auch die Christen, so kann man sagen, dass da wenig Bedürfnis da ist, die Wahrheit zu erkennen. Da das der Fall ist, sind eben hauptsächlich Meinungen verbreitet und herrscht so viel Unsicherheit und Streit.

Menschen lassen sich am liebsten ihre eigene Meinung bestätigen. Da machst auch Du keine Ausnahme und auch ich kann mich davon nicht freisprechen. Die Suche nach Wahrheit, die Du so hervorhebst, ist eigentlich nur die Suche nach der eigenen Meinung.

Gruß
Thomas
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon Cool » Mi 1. Aug 2012, 09:31

jes_25913 hat geschrieben:Eine "biblische" Lehre gibt es überhaupt nicht. Das ist schon mal das erste Missverständnis. Wer sich also darauf beruft, dass etwas biblisch sei oder nicht, setzt schon mal auf den falschen Dampfer.


Willst du schlau sein?

Genau heißt es ja auch, die Lehren der Heiligen Schrift. ;)

jes_25913 hat geschrieben:Der Lehrer ist der Heilige Geist, denn dieser wird, wie es heißt, "in alle Wahrheit führen". Es gibt also nur eine Lehre des Heiligen Geistes.
Der Heilige Geist kann aber nur in die Wahrheit führen, wenn der Mensch ein Interesse an der Wahrheit hat. Dann erst kann er sie nämlich auch erkennen. Die Erkenntnis der Wahrheit hat aber auch Kriterien, nämlich logische. Was unlogisch ist, ist falsch.
Was unlogisch, also falsch ist, erkennt man oft eher als das, was richtig ist.


Was du schreibst ist unlogisch und gemäß deiner Definition also falsch. Uns siehe da, du hast recht. :mrgreen:

Lk 24,27: "Und er fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen aus, was in der ganzen Schrift von ihm gesagt war."

Lk 24,32: "Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?"

Lk 24,45: "Da öffnete er ihnen das Verständnis, sodass sie die Schrift verstanden,"

Joh 2,22: "Als er nun auferstanden war von den Toten, dachten seine Jünger daran, dass er dies gesagt hatte, und glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesagt hatte."

Joh 5,39: "Ihr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist's, die von mir zeugt;"

Joh 7,38: "Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen."

jes_25913 hat geschrieben:Wenn man sich den Menschen allgemein anschaut und speziell auch die Christen, so kann man sagen, dass da wenig Bedürfnis da ist, die Wahrheit zu erkennen. Da das der Fall ist, sind eben hauptsächlich Meinungen verbreitet und herrscht so viel Unsicherheit und Streit.


Da kann man mal wieder sehen, was für einen Blödsinn du verzapfst, auch wenn man es ja eigentlich gewohnt ist von deinen Lehren.

Du stellst die Behauptung auf, das ganz speziell die Christen wenig Bedürfnis an der Wahrheit haben und schon hantierst du mit der Unwahrheit, denn diese deine Feststellung trifft nicht zu.

Und unterschiedliche Meinungen bestehen doch nicht deshalb, weil man frei von dem Bedürfnis zur Wahrheit ist.

Deine Logik läßt zu wünschen übrig.

jes_25913 hat geschrieben:Der Mensch, Christen nicht ausgenommen (oder sogar noch viel mehr) lässt sich lieber etwas servieren, anstatt selbst zu denken. Denn das ist ja sooo bequem!


Dann fang mal an damit. ;)

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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon onThePath » Mi 1. Aug 2012, 10:24

ThomasMillack hat geschrieben:Hallo Jes

jes_25913 hat geschrieben:Der Lehrer ist der Heilige Geist, denn dieser wird, wie es heißt, "in alle Wahrheit führen". Es gibt also nur eine Lehre des Heiligen Geistes.

1.) Gibt es auch andere Geister, woher willst Du wissen, dass DU nicht von einem anderen Geist beeinflusst wirst?
2.) Bedeutet Wahrheit nicht Eindeutigkeit. Wahrheit kann individuell und vielfältig sein. Ich kann immer nur von "meiner Wahrheit" reden.



Das sage ich Jes immer wieder. Einerseits schätzt er die Aussagen und Belehrungen der Bibel wenig, andererseits glaubt er sowieso nicht, dass es auch bösartige Geister gibt, die versuchen, "ein offenes Ohr" zu finden.

Eindeutig ein gefährlicher Zustand.

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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon onThePath » Mi 1. Aug 2012, 10:31

jes_25913 hat geschrieben:Wenn man sich den Menschen allgemein anschaut und speziell auch die Christen, so kann man sagen, dass da wenig Bedürfnis da ist, die Wahrheit zu erkennen. Da das der Fall ist, sind eben hauptsächlich Meinungen verbreitet und herrscht so viel Unsicherheit und Streit.
Der Mensch, Christen nicht ausgenommen (oder sogar noch viel mehr) lässt sich lieber etwas servieren, anstatt selbst zu denken. Denn das ist ja sooo bequem!


Wen läßt Du denn für Dich denken ?
Welcher Geist inspiriert Dich ?
Was veranlaßt Dich dazu, den Christen Deine bibelfreien Meinungen aufdrücken zu wollen.
Der Christ erkennt, das das wenig mit Wahrheit zu tun hat.

lg, oTp
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon jes_25913 » Mi 1. Aug 2012, 13:52

ThomasMillack hat geschrieben:Hallo Jes
jes_25913 hat geschrieben:Eine "biblische" Lehre gibt es überhaupt nicht. Das ist schon mal das erste Missverständnis. Wer sich also darauf beruft, dass etwas biblisch sei oder nicht, setzt schon mal auf den falschen Dampfer.

Du solltest biblische Lehre und "etwas ist biblisch" sorgfältig unterscheiden. Das erste ist von christlichen Denkern menschengemacht, das zweite ist ein direkter Bezug zu dem, was die Autoren der Bibel sagen wollten und auch dachten. Dabei ist davon auszugehen, dass hinter diesen Worten und dem Denken der Autoren Gott steht.
Die Bibel enthält keine systematische Lehre. Sie ist eine Ansammlung von Ereignissen, Erlebnissen, Briefen usw.
Mit etwas sei "biblisch", kann höchtens gesagt werden, dies und das steht wortwörtlich in der Bibel. Es kann also lediglich ein Zitieren sein, und schon wenn man ein Zitat in einen Zusammenhang setzt in den es nicht gehört, wird es falsch.
jes_25913 hat geschrieben:Der Lehrer ist der Heilige Geist, denn dieser wird, wie es heißt, "in alle Wahrheit führen". Es gibt also nur eine Lehre des Heiligen Geistes.

1.) Gibt es auch andere Geister, woher willst Du wissen, dass DU nicht von einem anderen Geist beeinflusst wirst?
Was ist denn der Hl. Geist seinem Wesen nach? Er ist der Geist, der begreift, dass in Jesu Auferstehung die völlige Erlösung vom Tod vollbracht wurde.
Wenn man also erkennt, was das Problem des Menschen ist, und das haben viele erkannt, die nicht einmal Christen waren - Philosophen, Psychologen usw. - dann braucht man nur darüber nachzudenken, ob Jesus dieses Problem gelöst hat. Wer den Kern erfasst hat, kann nicht in die Irre gehen.
Was haben also Philosophen und Psychologen als das Urproblem des Menschen erkannt? - Genau: Der Tod ist das Problem! Und wenn tatsächlich ein Mensch vom Tod auferstanden ist, dann ist es möglich, dass alle Menschen vom Tod auferstehen, wenn sie es genauso machen, wie derjenige es tat.
2.) Bedeutet Wahrheit nicht Eindeutigkeit. Wahrheit kann individuell und vielfältig sein. Ich kann immer nur von "meiner Wahrheit" reden.
Natürlich bedeutet Wahrheit Eindeutigkeit. Zwei und zwei ist vier. Da gibt es keine Diskussion.
Das Schöne was ich erleben durfte, ist ja, dass ich die selbst erkannte Wahrheit auch bei anderen finden konnte, die in den speziellen Fällen, auch die Wahrheit erkannt haben.
Ja, alle , die die Wahrheit erkennen, stimmen überein.
Eine "eigen Wahrheit" gibt es nicht. Was soll das sein?
Die Erkenntnis der Wahrheit hat aber auch Kriterien, nämlich logische. Was unlogisch ist, ist falsch.
Was unlogisch, also falsch ist, erkennt man oft eher als das, was richtig ist.

Da hast Du durchaus Unrecht. Wie kannst Du Logik höher einschätzen als Gott? Wie kannst Du Logik zu deinem Gott erheben? Damit stehst Du nicht mehr auf dem Boden des Christentums. Logik ist etwas Menschengemachtes.

Im Gegenteil, der Kern des Christentums ist unlogisch. Das sieht man an den begrifflichen Gegensatzpaaren:
Gott ist vollkommen gerecht und vollkommen liebevoll
Wir sind frei und doch völlig abhängig von Gott
Wir sind und bleiben Sünder und sind doch gerecht gesprochen.

Nicht dass Logik unwichtig wäre. Aber sie ist eben auch nur geschaffen.
Was wahr und was falsch ist, kann man nur mittels der Logik unterscheiden, und das betrifft alles Geschaffene,also die natürliche Welt und die geistigen Welten. Schwarz kann nicht zugleich weiß sein. Feuer kann nicht naß machen. Wer also solches behauptet, redet Unsinn.
Im Christentum kann deshalb auch nichts unlogisch sein. Wer dergleichen behauptet, hat eben da noch nicht erkannt.
Weshalb sollen sich denn Gerechtigkeit und Liebe unterscheiden? Die Liebe ist lediglich höher, und die Gerechtigkeit ein Teil der Liebe. Wie will man einen Menschen zur Liebe bringen, ohne dass er einsieht, dass sein liebloses Leben in den Abgrund führt?
Wir sind deshalb frei, weil Gott uns sein Wesen mitgeteilt hat, wir also, wie er selbst ewig sind. Wir sind nicht von einem äußerem Gott abhängig. Dann blieben wir unfrei. Aber nur, indem wir aus unserem Ewigen leben, können wir die Abhängigkeiten vom Irdischen (und damit die Unfreiheiten) überwinden.
Wir sind Sünder, insoweit wir noch vom Irdischen beherrscht werden, und wir sind frei von Sünde, insofern wir vom Ewigen, also unserem ureigensten Wesen beherrscht werden. Und nein, wir bleiben keine Sünder, sondern unsere innere Vollkommenheit wird sich auch äußerlich vollkommen zeigen.
Wenn man sich den Menschen allgemein anschaut und speziell auch die Christen, so kann man sagen, dass da wenig Bedürfnis da ist, die Wahrheit zu erkennen. Da das der Fall ist, sind eben hauptsächlich Meinungen verbreitet und herrscht so viel Unsicherheit und Streit.

Menschen lassen sich am liebsten ihre eigene Meinung bestätigen. Da machst auch Du keine Ausnahme und auch ich kann mich davon nicht freisprechen. Die Suche nach Wahrheit, die Du so hervorhebst, ist eigentlich nur die Suche nach der eigenen Meinung.
Gruß
Thomas


Nein, ich lass´ mich gern belehren. Weshalb sollte ich an etwas festhalten wollen, was falsch ist? Damit schade ich doch mir selbst! Weshalb sollte ich so einen Unsinn wollen. Da müsste ich ja bekloppt sein.
Ich bin froh, dass ich durch meinen Lebensweg die Wichtigkeit der Wahrheit erkennen konnte. Denn nur Wahrheit "funktioniert". Die Depression hätte schon dafür gesorgt, dass ich mit "Lügen" und Meinungen nicht von ihr frei geworden wäre.
Schlimm ist es, wenn die Suche nach der Wahrheit nur eine Suche nach der eigenen Meinung sein soll. Da wird man ganz bestimmt nichts finden.
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon imhotep » Mi 1. Aug 2012, 14:11

jes_25913 hat geschrieben:Eine "biblische" Lehre gibt es überhaupt nicht. Das ist schon mal das erste Missverständnis.

Das Missverständnis der Christen ... oder vielleicht einfach deine Blindheit. Tatsache ist nunmal, dass alles was sich zu Recht "christlich" nennt auf die eine oder andere Weise auf dieses Buch zurückgeht. Und ebenso ist es eine traurige, aber offensichtliche Tatsache, das praktisch nichts von dem, in welchem sich Christen einig sind von dir unwidersprochen bleibt.
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon Columba » Mi 1. Aug 2012, 14:19

jes_25913 hat geschrieben:Die Bibel enthält keine systematische Lehre. Sie ist eine Ansammlung von Ereignissen, Erlebnissen, Briefen usw.
...


Stimmt genau - wenn man die Bibel ohne dem Beisein des Heiligen Geistes studiert!

Grüße Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon jes_25913 » Mi 1. Aug 2012, 14:56

imhotep hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Eine "biblische" Lehre gibt es überhaupt nicht. Das ist schon mal das erste Missverständnis.

Das Missverständnis der Christen ... oder vielleicht einfach deine Blindheit. Tatsache ist nunmal, dass alles was sich zu Recht "christlich" nennt auf die eine oder andere Weise auf dieses Buch zurückgeht. Und ebenso ist es eine traurige, aber offensichtliche Tatsache, das praktisch nichts von dem, in welchem sich Christen einig sind von dir unwidersprochen bleibt.

Habe ich dem widersprochen? - Die Bibel legt sich nicht selbst aus. Nun kapiert? Oder geht es um bashing von jes ?
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon Cool » Mi 1. Aug 2012, 15:32

jes_25913 hat geschrieben:
imhotep hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Eine "biblische" Lehre gibt es überhaupt nicht. Das ist schon mal das erste Missverständnis.

Das Missverständnis der Christen ... oder vielleicht einfach deine Blindheit. Tatsache ist nunmal, dass alles was sich zu Recht "christlich" nennt auf die eine oder andere Weise auf dieses Buch zurückgeht. Und ebenso ist es eine traurige, aber offensichtliche Tatsache, das praktisch nichts von dem, in welchem sich Christen einig sind von dir unwidersprochen bleibt.

Habe ich dem widersprochen? - Die Bibel legt sich nicht selbst aus. Nun kapiert?


Die Bibel legt sich sehr wohl zum großen Teil selbst aus, aber das rechte Verständnis kommt von oben.

Das Selbstauslegungsprinzip kann nur der durchschauen und umsetzen, der mit Gott eine harmonische Verbindung hat, nicht im Widerspruch zu ihm steht.

Jud 19: "Diese sind es, die Spaltungen hervorrufen, niedrig Gesinnte, die den Geist nicht haben."

Wer aber nicht in der Gesinnung Christi steht, ja seinen Geist nicht hat, der ist für so mancherlei Spaltung in der Gemeinschaft der Heiligen Gottes verantwortlich.

jes_25913 hat geschrieben:Oder geht es um bashing von jes ?


Gal 5,10: "Ich habe das Vertrauen zu euch in dem Herrn, ihr werdet nicht anders gesinnt sein. Wer euch aber irremacht, der wird sein Urteil tragen, er sei, wer er wolle."

Wer anders lehrt als die Schrift, der wird sein Urteil tragen müßen. Dabei ist es vollkommen egal, ob er die Wahrheit ertragen kann oder nicht.

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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon Cool » Mi 1. Aug 2012, 15:59

jes_25913 hat geschrieben:Eine "biblische" Lehre gibt es überhaupt nicht.


jes_25913 hat geschrieben:Die Bibel legt sich nicht selbst aus.


Du solltest dich schon entscheiden. ;)

Man kann nur etwas auslegen, wo sich innen drin auch ein Lehrinhalt befindet.

Wer vorhandene Lehrinhalte bestreitet, der muß sich auch über die Auslegung keinen Kopf machen, es ist ja nichts zum auslegen da.

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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon jes_25913 » Mi 1. Aug 2012, 16:34

Cool hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Eine "biblische" Lehre gibt es überhaupt nicht.


jes_25913 hat geschrieben:Die Bibel legt sich nicht selbst aus.


Du solltest dich schon entscheiden. ;)

Man kann nur etwas auslegen, wo sich innen drin auch ein Lehrinhalt befindet.

Wer vorhandene Lehrinhalte bestreitet, der muß sich auch über die Auslegung keinen Kopf machen, es ist ja nichts zum auslegen da.

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:roll: Bleib cool mein Cool.
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon onThePath » So 9. Sep 2012, 14:19

Weil es hierin um das Thema geht:

Georg Walter
Der Angriff auf die Wahrheit

CLV
Wie Postmoderne, Charismatik, Neoevangelikalismus, Gnostizismus und Psychologie das Evangelium verändern

Sollte jeder Christ lesen zu seiner Kritikfähigkeit gegenüber unbiblischen Strömungen.

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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon Jeffrey mc » Mo 21. Okt 2013, 05:33

@ Thomas Millack
Da ich die Bibel beim Wort nehme, konnte ich zu dem, was du unlogisch fandest,
Thomas Millack hat geschrieben:Im Gegenteil, der Kern des Christentums ist unlogisch. Das sieht man an den begrifflichen Gegensatzpaaren:
Gott ist vollkommen gerecht und vollkommen liebevoll
Wir sind frei und doch völlig abhängig von Gott
Wir sind und bleiben Sünder und sind doch gerecht gesprochen.

das hier sagen, was für mich schlüssig ist in Bezug auf Freiheit, mit Gott leben wollen und auf ihn hören wollen, in Bezug auf Sünde, hinsichtlich in der Liebe zu Leben (wozu gehört die Sünde nicht zu lieben und Sündenvergebung), oder nicht in der Liebe zu leben, denn in der Liebe zu leben usw. bedeutet den Himmel, was für diejenigen, die das nicht tun, nicht gilt, bezüglich gerecht gesprochen zu sein:
Jeffrey mc hat geschrieben:Freiheit: Ich finde, dass wir die Freiheit haben uns zu entscheiden. Und wer sich für Gott entscheidet, der nimmt sich die Freiheit auf Gottes Wegen zu gehen, da es wahrlich keine Alternative gibt oder so. Ein Christ ist doch dankbar dafür, dass er „Vater unser“ ist, auf den man hören will, und zu dem eine Beziehung gewollt ist usw. Und genau das alles führt zum ewigen Leben!!!! Gott befreit von der Sünde und vom Bösen!!! Und im Himmel ist man dann ganz frei davon!!! Man kann mit Gott und seinem Wort im Herzen alles tun, was man möchte (solange Gott nicht etwas anderes für einen vorgesehen hat und nur das richtige ist), ohne das Böse zu wählen. Leider gibt es Menschen, die sehen Freiheit darin alles zu tun, was ihnen beliebt: Doch nur Gotte befreit vom Bösen. Und nur Gott kann einem das ewige Leben schenken: wenn man sein Angebot annimmt!!! Das Böse und die Sünde bedeutet ewige Verdammnis und ist in keinerlei Hinsicht Freiheit!!

Sünder: Wer sich nicht für Gott enscheidet, liebt und lebt die Sünde mindestens dahingehend, dass er Gott und sein Wort abstreitet (streitet die Wahrheit ab bzw. hält an der Lüge fest) oder ihn und sein Wort nicht liebt (der liebt sich selber nicht, denn den 2. Tod zu sterben erfüllt nicht "Sich selber zu lieben wie seinen Nächsten"). Der Christ liebt aber Gott und sein Wort und lebt das alles und lebt somit in der Liebe, wozu gehört haben wird, Jesus als seinen Hernn und Heiland angenommen zu haben. Und für alle Menschen, ob mit Gott im Herzen oder nicht, trifft zu: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“.

Gott ist vollkommen: Ja „Amen“
Gott ist gerecht: Ja „Amen“
Gott ist die Liebe: Ja „Amen“
Gott hasst das Böse, wozu die Sünde gehört, seit jeher und für immer, und kennt da keine Gnade mit der Sünde und dem Bösen, da er das Böse und die Sünde mit dem Tod einhergehen ließ/lässt/lassen wird: Ja „Amen“


Nun meine Bitte an dich: könntest du bitte, zu dem, was ich von dir in diesem Beitrag zitiert haben, so Stellung zu deinem nehmen, das man genau verstehen kann, wie du mit der vermeindlichen Unlogik umgehst bzw. was du dazu zu sagen hast. Du nimmst die Bibel ja haupstächlich nicht so beim Wort wie ich!! Wenn du dasselbe sagst, dann fechte ich dein "unlogisch" und so an!!!! Also, was hast du zu den "Gegensatzpaaren" wie du sagtest, genauer zu sagen?
Zuletzt geändert von Jeffrey mc am Mo 21. Okt 2013, 08:38, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon Gnu » Mo 21. Okt 2013, 07:49

ThomasMillack hat geschrieben: Und das Dilemma ist: wenn Du etwas aus der Bibel verstehst (auf Grund Deiner Behauptung, du hättest den heiligen Geist), jemand anderes versteht aber das Gegenteil (mit derselben Behauptung), wer hat dann wohl recht?

Entweder der eine, oder der andere, oder keiner von beiden.
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon Jeffrey mc » Mo 21. Okt 2013, 14:34

Dieser Beitrag hier war der Originale und wurde leider letztens geändert und dann abgesendet, anstelle ihn zitiert zu haben. Somit ist dieser Beitrag mit dem vorletzten Beitrag von mir, von der Reihenfolge her, verdreht.

ThomasMillack hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben::
Der Lehrer ist der Heilige Geist, denn dieser wird, wie es heißt, "in alle Wahrheit führen". Es gibt also nur eine Lehre des Heiligen Geistes.

1.) Gibt es auch andere Geister, woher willst Du wissen, dass DU nicht von einem anderen Geist beeinflusst wirst?
2.) Bedeutet Wahrheit nicht Eindeutigkeit. Wahrheit kann individuell und vielfältig sein. Ich kann immer nur von "meiner Wahrheit" reden.


zu 1.)
Wenn gute Geister, wozu der Heilige Geist gehört, reden, dann wird es der Schrift nicht widersprechen usw.!!
Nur mal so: Aber auch wer noch nicht gläubig ist, wird so manches aus der Bibel, während er den Heiligen Geist noch nicht hat, verstehen können, denn z.B. wird Jesus nicht nur zu Gläubigen geredet haben, wobei er bei nicht Gläubigen nicht umsonst redete!!! Es muss ja einen Anfang geben!!!
Nur mal so: Der Christ wird auch nicht nur alles nur dadurch verstehen, dass Gott im alles, aber auch alles ihm aus der Bibel erklärt bzw. erklären müsste.
Z.B. sehr viele, die die Bibel nicht beim Wort nehmen sprechen sich im Gegensatz zu denen, die die Bibel hauptsächlich beim Wort nehmen, für Homosexualität aus, was aber ein Unding ist, denn Sünde bleibt Sünde. Dazu ist folgender Beitrag sehr interessant:
"Von Taube zitiert: Es erscheint mir seltsam, dass diejenigen, die so oft davon reden, was der Heilige Geist ihnen offenbart, so wenig davon halten, was er anderen offenbart hat." - Charles H. Spurgeon zugeschrieben
Zu 2.)
- Wer die Bibel beim Wort nimmt, hat dieselbe Wahrheit wie die anderen die beim Wort nehmen. Und es kann sein, dass der Heilige Geist einem beim Verstehen hilft oder so, was man vorher nicht verstanden hat, wobei man auch hier im Glauben wachsen kann, indem einem die Augen aufgehen können.
- Diejenige, die die Bibel hauptsächlich übertragen sehen bzw. nicht beim Wort nehmen, haben entweder unterschiedliche Wahrheiten (was aber nicht zutreffen kann, denn Gottes Wahrheit ist nicht unterschiedlich, sondern unerschöpflich), oder dieselbe Wahrheit aus dem Wörtlichen herausgemeint, die allerdings dann für Auserwählte wäre, denn es gibt etlich-ach-zig-millionen Christen, die keine Ahnung davon haben, wenn sie die Bibel hauptsächlich nicht beim Wort nehmen, und ansonsten schon, da die Wahrheit geschrieben steht, wobei diejenigen, die die Bibel nicht beim Wort nehmen, diese im großen Stil im Verborgenen lassen und ansonsten würde ich und bestimmt viele andere gerne wissen, wo man die Wahrheit nachlesen kann, wenn und wann man denn wollte etc. usw..
- Und Christen, die hauptsächlich beim Wort nehmen, wissen z.B. um die Gleichnisse, wo etwas tiefer liegt. Doch ist z.B. der Sündenfall, die Sintflut, etc. jeweils kein Gleichnis und so!!
- Gottes Wahrheit ist Wahrheit ist die Wahrheit für alle!! Aber man wird erst im Glauben wachsen können, wenn man Glaubt.
- Ob Bibel hauptsächlich beim Wort Nehmer oder hauptsächlich nicht beim Wort Nehmer: Jeder nimmt mal beim Wort und jeder nimmt mal nicht beim Wort: Doch das Verhältinis zu denen die hauptsächlich beim Wort nehmen im Gegensatz zu denen, die es nicht tun, ist unterschiedlich.
- Na klar gibt es individuelle Wahrheit: ich mag Vollmilchschokolade und kann Zartbitter nicht ausstehen. Das wird nicht auf alle zutreffen. Doch wird derjenige, der nur Zartbitter mag (oder andere), über mich vor Gott nicht die Lüge vor Gott als Wahrheit durchsetzen können oder so "Es ist die Wahrheit, dass Jeff keine Vollmilchschokolade mag" bzw. wird die Wahrheit über mich lauten, dass ich Vollmilchschokolade mag, da es sich um MEINEN Geschmack handelt!!
- Na klar gibt es die Lüge, dass Jesus ein Prophet sei: Doch wenn ich vor Gott sage, dass die Moslems Jesus nicht als Sohn Gottes anerkennen, sondern als Propheten, dann ist diese Lüge, die die Moslems vertreten, die Wahrheit über die Moslems.

jes_25913 hat geschrieben:Die Bibel enthält keine systematische Lehre. Sie ist eine Ansammlung von Ereignissen, Erlebnissen, Briefen usw.
Mit etwas sei "biblisch", kann höchtens gesagt werden, dies und das steht wortwörtlich in der Bibel. Es kann also lediglich ein Zitieren sein, und schon wenn man ein Zitat in einen Zusammenhang setzt in den es nicht gehört, wird es falsch.


1) Die Bibel ist Gottes Wort und dem Menschen eingegeben, und Leitfaden für ein gottgerechtes Leben und das ewige Leben im Himmel nach dem Tod, wenn man Jesus als sein Herrn und Heiland angenommen hat (...), was aber in der Bibel steht!!
2) die Bibel ist stark ausgelegt auf das Miteinander "Mensch/Gott", "Mensch/zu sich", "Mensch/Teufel", etc., was mit sich bringt, das im Herzen zu verankern, wenn man gottgerecht leben will, und danach zu leben. Und "Trachtet nach der Wahrheit", "Ungerechtigkeit ist böse, doch die Gerechtigkeit anstreben ist gut", "Nennt das Gute nicht böse und das Böse nicht gut" "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" etc, etc, etc, was mit sich bringt, das im Herzen zu verankern, wenn man gottgerecht leben will, und danach zu leben. Und wer das alles einhält bzw. das im Herzen verankert und liebt, der wird im Glauben wachsen können.
3) Selbstverständlich gehört das AT und das NT zur Weltgeschichte, wie der heutige Tag, wobei z.B. die Schöpfung beim Wort zu nehmen gilt, denn sie ist kein Gleichnis und oder so.
4) Für mich und vielen anderen auch, die die Bibel hauptsächlich beim Wort nehmen, ist die Bibel abgerundet.
5)
Thomas Millack hat geschrieben:die Bibel ist eine schriftliche Niederlegung vonTexten und besitzt kein Gehirn, mit der das Buch eine Lehre entwickeln könnte
Also, ich bleibe dabei, dass man der hauptsächlich beim Wort genommenen Bibel im Herzen verankern kann und danach leben kann, um ein gottgerechtes Leben führen zu können. Die Bibel ist abgerundet und es steht alles darin, was wir brauchen: und zwar für jeden bis ans Ende der Welt. Und als es den Buchdruck noch nicht gab, werden die Menschen auch alles nötige erfahren haben, denn wer die Bibel beim Wort nimmt, weiß, dass alle von Adam und Eva abstammten und somit war Gott immer ein Thema. Etc.
6)
Taube hat geschrieben:
jes_25193 hat geschrieben:Die Bibel enthält keine systematische Lehre. Sie ist eine Ansammlung von Ereignissen, Erlebnissen, Briefen usw....

Stimmt genau - wenn man die Bibel ohne dem Beisein des Heiligen Geistes studiert!

Taubes Antwort ist interessant in Bezug darauf, dass es Christen gibt, die sind für Homesexualität und welche die sind dagegen, da Sünde Sünde bleibt. Ferner ist Tatsache, dass Gott mit Sicherheit nicht alles zum Verstehen geben „muss“ damit man überhaupt etwas versteht, da man manches auch so verstehen wird. Und für mich ist die Bibel abgerundet!!! Und Gott widerspricht sich nicht!!! Und die Bibel ist Gottes Wort!!!

Thomas Millack hat geschrieben:Im Gegenteil, der Kern des Christentums ist unlogisch. Das sieht man an den begrifflichen Gegensatzpaaren:
Gott ist vollkommen gerecht und vollkommen liebevoll
Wir sind frei und doch völlig abhängig von Gott
Wir sind und bleiben Sünder und sind doch gerecht gesprochen.


Freiheit: Ich finde, dass wir die Freiheit haben uns zu entscheiden. Und wer sich für Gott entscheidet, der nimmt sich die Freiheit auf Gottes Wegen zu gehen, da es wahrlich keine Alternative gibt oder so. Ein Christ ist doch dankbar dafür, dass er „Vater unser“ ist, auf den man hören will, und zu dem eine Beziehung gewollt ist usw. Und genau das alles führt zum ewigen Leben!!!! Gott befreit von der Sünde und vom Bösen!!! Und im Himmel ist man dann ganz frei davon!!! Man kann mit Gott und seinem Wort im Herzen alles tun, was man möchte (solange Gott nicht etwas anderes für einen vorgesehen hat und nur das richtige ist), ohne das Böse zu wählen. Leider gibt es Menschen, die sehen Freiheit darin alles zu tun, was ihnen beliebt: Doch nur Gotte befreit vom Bösen. Und nur Gott kann einem das ewige Leben schenken: wenn man sein Angebot annimmt!!! Das Böse und die Sünde bedeutet ewige Verdammnis und ist in keinerlei Hinsicht Freiheit!!

Sünder: Wer sich nicht für Gott enscheidet, liebt und lebt die Sünde mindestens dahingehend, dass er Gott und sein Wort abstreitet (sagt "nein" zur Wahrheit und vertritt die Lüge) oder Gott und sein Wort nicht liebt (was z.B. die Auswirkung mit sich bringt, wenn es so bleibt, dass er den 2. Tod sterben wird, was mit Liebe zu sich nichts zu tun hat (und ich spreche als Christ) und Gott vor sich und anderen ein Haar krümmen wird oder so). Der Christ liebt aber Gott und sein Wort und lebt somit in der Liebe, wozu gehört haben wird, Jesus als seinen Herrn und Heiland angenommen zu haben. Und für alle Menschen, ob mit Gott im Herzen oder nicht, trifft zu: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“.

Gott ist vollkommen: Ja „AMEN“
Gott ist gerecht: Ja „Amen“
Gott ist die Liebe: Ja „Amen“
Gott hasst das Böse, wozu die Sünde gehört, seit jeher und für immer, und kennt da keine Gnade mit der Sünde und dem Bösen, da er das Böse und die Sünde mit dem Tod einhergehen ließ/lässt/lassen wird: Ja „Amen“
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon Jeffrey mc » Di 22. Okt 2013, 03:56

Weil folgendes hier OT ist, zeige ich nur diesen Beitrag als OT auf, um zu verdeutlichen, wie sehr sich Menschen unterscheiden können, jetzt in diesem Falle, während die Bibel hauptsächlich beim Wort genommen wird oder hauptsächlich nicht, aber anlässlich des Threads, hinsichtlich wer sich wie an der Bibel zu orientieren weiß, je nach Einstellung und in Bezug auf "biblische Lehre":

Jeffrey mc hat geschrieben:
Thomas Millack hat geschrieben:die Bibel ist eine schriftliche Niederlegung vonTexten und besitzt kein Gehirn, mit der das Buch eine Lehre entwickeln könnte

Also, ich bleibe dabei, dass man der hauptsächlich beim Wort genommenen Bibel im Herzen verankern kann und danach leben kann, um ein gottgerechtes Leben führen zu können. Die Bibel ist abgerundet und es steht alles darin, was wir brauchen: und zwar für jeden bis ans Ende der Welt. Und als es den Buchdruck noch nicht gab, werden die Menschen auch alles nötige erfahren haben, denn wer die Bibel beim Wort nimmt, weiß, dass alle von Adam und Eva abstammten und somit war Gott immer ein Thema. Etc.


Thomas Millacks Aussage, eine Ethik aus der Bibel zu formulieren, und meine Aussage, dass ich mit den beim Wort genommenen Grundlagen der Bibel Themen angehen kann

Und mit diesem Beitrag, will ich einfach deutlich machen, wie man z.B. über Abtreibung als Bibel hauptsächlich Wörtlich Nehmer, argumentieren kann oder so. Ja, ich sage nicht, dass ich der Wahrheits letzter Schluss bin und so, dennoch konnte ich im Abtreibungsthread z.B. "Gerechtigkeit anstreben" usw. mit einfließen lassen, was ich aus der Bibel für mich in Anspruch nehmen konnte, die für mich auf diesen Weg, Orientierungspunkt ist, um auch Themen anzugehen, die Wie "Abtreibung" nicht direkt in der Bibel stehen.

Und dann vielleicht noch der Aspekt "Fundamentalist" und "Extremist" über Christen, die hauptsächlich die Bibel beim Wort nehmen, was oft schon von Christen gesagt wurde, die in jenem Umfang die Bibel nicht beim Wort nehmen + gemeinsame Sache mit Atheisten z.B. in Punkto Homosexualität, Evolution, und jegliche Themen/Inhalte, weswegen Fundamentalist und Extremist gesagt wird. (Wobei ich den Klartext der Christen nicht weiß, wieso genau die Bibel beim Wort nehmenden, Extremisten und Fundamentalisten seien (z.B. weil: in Bezug, dass es doch für jeden Christen die Liebe zu leben gilt und die Bibel doch für jeden Christen ein Fundament darstellt, oder?) und ich den Klartext nicht weiß, wie die aus Sicht der Bibel hauptsächlich nicht beim Wort Nehmer lautet, wenn das vermeindlich Gemeinte (z.B. Sintflut, etc) in Klartext lautet: Ansonsten die Frage: Wo könnte jeder, der die Bibel beim Wort nimmt, das sofort nachlesen, wenn er wollte?). :baby:

Und weil ich nicht möchte, dass es zu OT wird, wenngleich schon ein Bezug zum Thread da ist, hier die Verlinkung zum OT-Thread, falls darüber diskutiert werden möchte.

:praisegod:
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Re: Biblische Lehre und Abgrenzung zu unbiblischen Lehren

Beitragvon Jeffrey mc » Di 22. Okt 2013, 14:05

Und zur biblischen Lehre will ich noch folgendes loswerden und zur Diskussion stellen da folgende Beiträge mich sagen lassen, was ich nach deren Zitierung preisgeben werde:

Thomas Millack hat geschrieben:Bedeutet Wahrheit nicht Eindeutigkeit. Wahrheit kann individuell und vielfältig sein. Ich kann immer nur von "meiner Wahrheit" reden.

Thomas Millack hat geschrieben:Menschen lassen sich am liebsten ihre eigene Meinung bestätigen. Da machst auch Du keine Ausnahme und auch ich kann mich davon nicht freisprechen. Die Suche nach Wahrheit, die Du so hervorhebst, ist eigentlich nur die Suche nach der eigenen Meinung.


Abgesehen davon, dass die Grundlagen in der Bibel stehen und die man im Herzen verankern kann und danach leben kann, kann man im Glauben wachsen, indem man mit Gottes Wort lebt, welches auch vom Heiligen Geist einem Verständnis geben kann und auch im Glauben wachsen bedeutet. Ferner kommt hinzu, dass Gott immer derselbe war, ist und sein bleibt. Und Gottes Wort ist nicht unterschiedlich, sondern unerschöpflich!!! Und sich innerhalb der Bibel zu bewegen, ist sich in der Wahrheit zu bewegen, die sich nicht widerspricht!!!
Wer Gott nicht liebt, wird die Bibel nicht wirklich verstehen können, wenngleich doch Ansätze und so, den Weg letzen Endes in den Glauben führen können. Ein Atheist kann verstehen, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der der Weg zum Vater ist und so, wenngleich er im Gegensatz zu einem Gläubigen, Gott als ungerecht sehen kann, als widersprüchlich, usw., da er Gott nicht liebt und im Glauben und somit in der Wahrheit und Liebe usw. nicht wachsen kann (denn es ist z.B. nicht die Liebe leben, wenn man Gott nicht liebt!!). Ein Atheist kann evtl. Christen verstehen und dann einstige Widersprüche revidieren, doch ist generell ein "Nein" zu Gott, auch ein "nein" zur Gesamten Wahrheit, die da Gottes und sein Wort ist, und letzten Endes kein Weg zu Gott ist (das "nein" zu Gott) und wird zu Lebzeiten Auswirkungen gehabt haben.
Nun gut: Sich innerhalb der Wahrheit zu bewegen, die sich nicht widerspricht. Und Gottes Wort ist nach dem es sich zu richten gilt, wenn man es denn will. Und ich fahre fort, mit dem Aspekt, dass man es auch tut. Dann werden Grundlagen den Weg ebnen um im Leben sich nach den Grundlagen zu "verhalten". Und an dieser Stelle zeigt ein jeder Gott, wie er mit seinem Wort lebt, während er Stellung bezieht zu diversen Themen wie "Abtreibung" etc., die trotz gleicher Grundlagen unterschiedlich ausfallen können, wobei aber "gerecht" gerecht bedeutet und nicht "ungerecht". Und diese Stellungnahme ist dann irgendwie die Meinung, die sich von Christ zu Christ unterscheiden kann. Und die im Thema einfließenden Grundlagen der Bibel, sind Gottes Wort und Wahrheit, wobei sich dann die Stellungnahme nicht um eine Lüge handeln kann, wenn sie sich von Christ zu Christ unterscheiden, sondern eher um die Tatsache, wie gottgerecht sie sind anhand der "Orientierung" oder so von Gottes Grundlagen, z.B. wenn es um jegliche Handlungen, Entscheidungen, Gesetzestexte, etc geht. Gottes Wort ist die Wahrheit und immer dieselbe, da Gott immer derselbe ist, war und sein bleibt. Sich in Gottes Wort zu bewegen, ist in der Wahrheit sich zu bewegen, die von Gott kommt und sich nicht widerspricht. Und mit Gottes Wortes Wort im Herzen sich dem Leben zu stellen, tut man, während man Gottes Wahrheit vertritt, und umsetzen wird, wo letzen Endes Gott sieht, was sein jeweiliges Schäfchen tut, im Kontext seines Umfeldes, seines Lebens, etc, während keiner unter dem Himmel gerecht ist, keiner den ersten Stein schmeißen kann um auszudrücken frei von Sünde zu sein, keiner vollkommen ist, keiner "ausgewachsen" sein wird im Glauben. Und ja: Der Christ liebt Gott, lebt in der Liebe und entscheidet.
:pray:
Jeffrey mc
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