Wie steht ihr zur Ökumene?

Wo sind die Unterschiede, wo die Gemeinsamkeiten?

Moderator: bigbird

Wie steht Ihr zur Ökumene?

Ich bin für Ökumene
29
45%
Ich bin gegen Ökumene
36
55%
Ich bin noch unentschlossen.
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt : 65

Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon rotwang » Sa 29. Dez 2007, 16:14

Original von Leuchte
Das ist nur eines der wenigen Texte, die man über das Thema Ökumene und ihre Zieleverfolgung im Internet lesen kann. Nach aussen mag die Vereinigung der Gemeinden gut aussehen und heissen, doch im Endeffekt wird diese "Vereinigung" irgendwann mal zu weit gehen, sodass aus der Okümene ein Babylon werden und jeder ehrlicher Gläubiger daraus eine Flucht machen wird. Deswegen, ich sage es noch mal - sich nicht an dem Äusseren der Ökumene beschränken, sondern vertieft in das Thema Politik-Jesuiten-Freimaurern-Ökumene-Neue-Welt-Ordnung eingehen.

Dazu schaut bitte die Videos von Walter Veith an.


Wenn ich mich über die Ziele und Absichten von - sagen wir - Feministinnen informieren will, dann lese ich bestimmt keine Herrenmagazine mit barbusigen Frauen drauf. Will sagen: Ich informiere mich - wenn ich mich ernsthaft über ein Thema informieren will - an einer neutralen Stelle mit einer ausgewogenen Pro- und Contra-Argumentation und nicht bei der exakten Opposition, denn die wird nichts anderes versuchen als ihren Gegner zu diskreditieren.
Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Leuchte » Sa 29. Dez 2007, 16:52

rotwang:
Wenn ich mich über die Ziele und Absichten von - sagen wir - Feministinnen informieren will, dann lese ich bestimmt keine Herrenmagazine mit barbusigen Frauen drauf. Will sagen: Ich informiere mich - wenn ich mich ernsthaft über ein Thema informieren will - an einer neutralen Stelle mit einer ausgewogenen Pro- und Contra-Argumentation und nicht bei der exakten Opposition, denn die wird nichts anderes versuchen als ihren Gegner zu diskreditieren.

Ich denke jedoch, dass der Autor seine Entscheidung erst dann getroffen hat, nachdem er sich mit dem Thema auseinander gesetzt hat, genau wie Martin Luther die Reformation in der Öffentlichkeit began, nachdem er nach jahrelangem Studieren und Übersetzen der Bibel ins Deutsche zu dem Schluss kam, die RKK´s Lehre sei nicht christlich gewesen.
Möglicherweise liegt er falsch - er selbst behauptet nicht, hundertprozentig Recht zu haben. Doch was er grösstenteils in den Videos tut - sind die Zitate und bereits veröffentlichte Texte von Mitgliedern dieser Organisationen. Sie selbst sagen über sich viel - doch wenige hören da genau zu, was in der Welt abgeht. Und die Politik heute bestätigt all das sehr gut. Dir wünsche ich die Videos auch anzuschauen - um zumindest eine eigene Meinung diesbezüglich zu bilden. Ich kann dir versprechen - die Videos sind ziemlich "neutral".
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon rotwang » Sa 29. Dez 2007, 17:24

Original von Leuchte
Ich denke jedoch, dass der Autor seine Entscheidung erst dann getroffen hat, nachdem er sich mit dem Thema auseinander gesetzt hat, genau wie Martin Luther die Reformation in der Öffentlichkeit began, nachdem er nach jahrelangem Studieren und Übersetzen der Bibel ins Deutsche zu dem Schluss kam, die RKK´s Lehre sei nicht christlich gewesen.


Was für eine Entscheidung meinst Du? Die zu schreiben oder nicht zu schreiben? Die tendenziell zu schreiben? Entscheidungen haben in den meisten Fällen den Charakter willkürlich zu sein.

Original von Leuchte
Möglicherweise liegt er falsch - er selbst behauptet nicht, hundertprozentig Recht zu haben. Doch was er grösstenteils in den Videos tut - sind die Zitate und bereits veröffentlichte Texte von Mitgliedern dieser Organisationen.


Die einfachste Form der Propaganda: Nimm ein Zitat und setze es so in einen neuen Kontext, dass es einen völlig anderen Sinn ergibt. Sei mal allgemein ein bisschen kritischer und nicht nur hinsichtlich nicht von Dir gemochter Religionsgemeinschaften..

Original von Leuchte
Sie selbst sagen über sich viel - doch wenige hören da genau zu, was in der Welt abgeht. Und die Politik heute bestätigt all das sehr gut.


Selbsterfüllende Prophetie. Auch ein beliebtes Mittel der Propaganda.

Original von Leuchte
Dir wünsche ich die Videos auch anzuschauen - um zumindest eine eigene Meinung diesbezüglich zu bilden.


Das tat ich schon. Ist der übliche Verschwörungsdriss, der an allen Ecken der Gelangweilten gekaut wird.

Original von Leuchte
Ich kann dir versprechen - die Videos sind ziemlich "neutral".


Sie geben es vor, ja. Sie sind es aber nicht. Alleine der Vergleich zwischen dem Diana-Kult der Antike und der "modernen Form" davon, nämlich der Maria-Anbetung ist so dermaßen unsachlich, dass sich einem die Nackenhaare aufstellen.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Vicconivs » Sa 29. Dez 2007, 17:26

Original von Leuchte
Ich denke jedoch, dass der Autor seine Entscheidung erst dann getroffen hat, nachdem er sich mit dem Thema auseinander gesetzt hat, genau wie Martin Luther die Reformation in der Öffentlichkeit began, nachdem er nach jahrelangem Studieren und Übersetzen der Bibel ins Deutsche zu dem Schluss kam, die RKK´s Lehre sei nicht christlich gewesen.


Das ist so leider falsch, siehe auch zum Bleistift unter Thesen 71 und 91.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Naqual » Sa 29. Dez 2007, 18:47

@ Leuchte
(Zitiert von Leuchte: ) Aus Sicht der Freimaurer könnte man diese Verpflichtung auch als Manöver zur sanften Ausbremsung der Verbreitung "der" Wahrheit deuten, getreu dem Sprichwort: Viele Köche werden den Brei schon verderben! Auch ein anderer Punkt wirkt wie eine Giftspritze für "die" Wahrheit. Da heißt es in der Charta: "Die Begegnung zwischen Christen und Muslimen sowie den christlich- islamischen Dialog wollen wir auf allen Ebenen intensivieren. Insbesondere empfehlen wir, miteinander über den Glauben an den einen Gott zu sprechen ..." Allah und Christus sind eins? Sind Christen und Muslime tatsächlich Glaubensbrüder, Brüder in der freimaurerischen Bruderkette? Für den Freimaurer ist der Mensch das Maß aller Dinge. Erbraucht keine Erlösung von außen, denn er ist im Prinzip gut und kann sich selbst veredeln. Doch nach der Bibel ist der Mensch in Sünde gefallenes Geschöpf und nicht guter Schöpfer.


Die Kritik Rotwangs ist aus meiner Sicht völlig berechtigt. Der Autor des Textes, den Leuchte zitiert, hat sich ein klein wenig mal was von Freimaueren gelesen und zieht dann seine eigenen Schlüsse über diese und das noch widersprüchlich. Am krassesten in den o.g. Behauptungen.

Ich selbst bin kein Freimaurer, kann für mich allenfalls in Anspruch nehmen, vorurteilsfrei mich mit diesen beschäftigt zu haben.

So ist es verkehrt, dass der Mensch für den Freimaurer das Maß aller Dinge ist. Ergibt sich schon daraus, dass in den Logen der Glaube an ein höheres Wesen vorausgesetzt wird von den Mitgliedern. Neutralität besteht INNERHALB der Logen in Bezug auf bestimmte Religionen oder politischen Parteien. Das hat eindeutig Vorteile, da bedeutende Fragen und Probleme ohne die üblichen Meinungsgruppenzwänge erörtert werden können. Nun, in Europa sind die meisten Freimaurer Christen und haben im Gegensatz zum Autor keine Probleme mit der Vereinbarkeit von Freimauertum und Christentum.
Unlogisch hoch drei ist die Argumentation zur UNvereinbarkeit von Freimauertum und Christentum, indem behauptet wird, der Mensch sei gut müsse nur veredelt werden und das Christentum geht vom bösen Menschen aus, der nur vom Schöpfer erlöst werden kann.
Alleine die Tatsache, dass der Freimaurer einen Bedarf an Veredlung beim Menschen sieht, zeigt doch, dass dieser nicht einfach als gut angesehen wird. Umgekehrt geht das Christentum in Gänze nicht davon aus, der Mensch sei von Natur aus böse. Er ist von Gott zu seinem Bilde geschaffen. Er ist aber auch als Mensch sündig. Damit ist er aber gerade nicht von Natur aus böse. Er ist ein Gefallener. Der Christ ist darum bemüht, den Prozess des Gefallenseins herumzudrehen, Busse zu tun und Gott wieder näher zu kommen mit seinem Leben. Der Christ bemüht sich um die Liebe.
Nichts anders will der Freimaurer: das was für den Christen selbstverständlich sein müsste: sich mit Gott darum bemühen ein besserer Mensch zu werden.
Eine Unvereinbarkeit bestünde nur zu Christen die sagen: Ich glaube deswegen bin ich geretttet, meine Werke aber sind egal, weil ich bin schon gerettet allein aus dem Glauben und kann mich jetzt bequem zurücklehnen. Aber genau das sagte Paulus nicht.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Leuchte » Sa 19. Jan 2008, 14:34

@Naqual:

Es gibt viel Kritik von Christen an Freimaurern im Internet und in den Büchern. Du kannst auf keinen Fall sagen, dass ein Christ gut mit der Freimaurerei zurechtkommt. Die allgemeine Ziele der Freimaurern mögen schön heissen - Brüderlichkeit, Toleranz, Freiheit, Gleichheit, doch im Kern möchte man die Menschen aber auch zu einem neuen Denken bewegen - nämlich der Unabhängigkeit von Christus, Seines Opfers und Seines wahren Evangeliums. Du darfst solche Menschen, die sich mit dem Thema streng auseinandersetzen, nicht unter die gleiche Stufe, von dir charakterisiert als "Der Autor des Textes... hat sich ein klein wenig mal was von Freimaueren gelesen und zieht dann seine eigenen Schlüsse über diese und das noch widersprüchlich." einordnen. Denn, was du schreibst, stimmt einfach nicht!

Als Beispiel aus vieler Kritik habe ich zufällig dieses genommen:

"Die ‚regulären´ Freimaurereien verlangen den Glauben an einen Gott. Gleichzeitig wird es jedem Mitglied selbst überlassen, was es unter diesem ‚Gott´ verstehen will. Der Glaube ist Privatsache und es ist in den Logen verpönt, ja verboten, über Gott zu sprechen und über Glaubensfragen zu debattieren - nicht zuletzt um interne Auseinandersetzungen zu vermeiden. Gott ist subjektiv, relativ, nicht verbal kommunizierbar, höchstens in symbolischen Handlungen individuell unterschiedlich, innerlich erlebbar.
Gott ist Realität, aber konkurrierende Gottesvorstellungen sollen die ‚Bauarbeiten´ nicht stören. Darum wird mit dieser Realität so umgegangen, dass möglichst niemand Anstoss nimmt und möglichst viele/alle subjektiven Glaubensformen Platz finden. Die allgemeine, gesamtfreimaurerische Gottesvorstellung ist also ein gemeinsamer Nenner von subjektiven Gottesvorstellungen. Dieser gemeinsame Nenner hat sich im Laufe der Freimaurerei-Geschichte verändert, ist immer unpräziser und diffuser geworden: In den Anfängen, als sich in der Freimaurerei vor allem Christen, Juden und Moslems (vgl. Lessings Ringparabel) zu gemeinsamem Tun verbinden sollten, konnte man das freimaurerische Gottesverständnis noch als theistisch bezeichnen. Der ‚Allmächtige Baumeister aller Welten´ (‚ABaW´;) wurde als personale Wesenheit, allerdings ohne konkreten Namen, angesehen. Heute, nachdem auch Esoteriker, Hindus und Buddhisten Aufnahme finden, kann dies nicht mehr gesagt werden. ‚Gott´ ist etwas Allgemeines, Höheres, Gutes, das nicht näher bestimmt werden kann und soll...
Die Bibel wird einer humanistisch-rationalistischen ‚Kritik´ unterzogen (Bibelkritik). Wichtige Initiatoren und Vertreter der bibelkritischen Wissenschaften waren und sind Freimaurerei. Als ‚inhuman´ erscheinen dabei aus humanistisch-aufklärerischer Sicht Gesichtspunkte wie: die Sündhaftigkeit der Menschen, der Sühnetod am Kreuz, die Vorstellung von Gericht, Teufel und Hölle. Als ‚irrational´ erscheinen aus einer rationalistischen Sicht Aspekte wie:

* göttliche Offenbarung,
* konkretes Eingreifen Gottes in die Geschichte,
* leibhaftige Menschwerdung Gottes.

Wunder aller Art, leibhaftige Auferstehung. Entsprechende Stellen werden relativiert, ‚wegrationalisiert´ oder bildhaft gedeutet, wobei hervorgehoben wird, dass auch Christus in Bildern und Gleichnissen geredet hat. Der Absolutheitsanspruch des biblischen Jesus Christus wird in der Freimaurerei verworfen.


"Niemand kommt zum Vater, denn durch mich" (Joh. 14,6)

Es gibt keine objektive oder gar absolute Wahrheit
. Dabei steckt hinter diesem Relativismus, unausgesprochen, selbst eine allgemeine, objektive, ja absolute Überzeugung: die absolute Gewissheit, dass es keine absolute Gewissheit geben kann.

...

Im Reich Gottes, das in der Bibel ebenfalls mit einem Bau verglichen wird, ist der Messias, Jesus Christus, der ‚Eckstein´. Beim freimaurerischen ‚Bau der Menschheit´ ist dies nicht der Fall, so dass die Freimaurerei aus biblischer Sicht als die ‚Bauleute´ bezeichnet werden können, die ‚den Eckstein verworfen´ haben (Ps. 118,22; Mt. 21,42; Mk. 12,10; Lk. 20,17; Apg. 4,11; 1. Pt. 2,4; Eph. 2,20). Mit Jesus Christus wird auch sein Erlösungswerk verworfen. Freimaurerei ist das menschliche Bemühen nach allgemeiner, globaler Selbsterlösung. (Der individuelle Glaube einzelner Freimaurerei kann und soll nicht beurteilt werden. Er ist ihnen ja auch freigestellt. Ein christlich-kommunikativer Glaube kann in der Freimaurerei allerdings nicht gelebt werden)."



Quelle:


http://www.bible-only.org/german/handbuch/Freimaurerei.html


Und in der Tat, die Offenbarung sagt, die Heiligen der letzten Zeit werden dijenigen sein, die Gebote Gottes halten und den Glauben an Jesus bewahren. Der erste Punkt ist bereits aktuell, denn es gibt zu viele Gesetzlose dadraussen, die sich Christen nennen. Der zweite Punkt ist gerade dabei bald aktuell zu werden, denke ich. Denn wer weiss, was die Neue Weltordnung mit sich bringen wird und was das öffentliche Glaubenszeugnis an den einen Retter Jesus Christus kosten wird.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon LordAlm » Sa 19. Jan 2008, 14:48

Bei bestehenden Threads zu gleichen und ähnlichen Themen, sollten nicht noch weitere erstellt werden. Ich möchte das hier wieder mal erwähnen. Dazu dient die "Suchen" Funktion, die allen zur Verfügung steht. Danke! LG LA

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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Petros » Sa 19. Jan 2008, 21:13

Ich bin klar für die Ökumene.

Seid eins!

Allen, die dagegen sind, sage ich: Ihr Häretiker! :D
„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Humphrey » Fr 8. Feb 2008, 16:00

Ökumene

Was, isen das ? :roll:
Bitte überdenkt noch mal kurz meine Beiträge, da sie Irrlehre enthalten könnten.
Seit bitte forsichtig mit meinen Beiträgen !!!
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Enggi » Fr 8. Feb 2008, 16:10

Original von Wolke 7
Ökumene

Was, isen das ? :roll:
Das ist eine Art Kaugummi.



EDIT: Nein ernsthaft, weisst du das nicht, oder stellst du dich nur dumm?
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Sphinx » Fr 8. Feb 2008, 16:32

Was spricht für ökumenischen Einheitsbrei? Nichts! Ökumene ist ein Kulturvernichter und eine Zwangsherrschaft!
Ein Christentum für die ganze Welt, das ist nicht nur lächerlich, sondern selbstzestörerisch. Die Menschen im Orient lassen sich bestimmt nicht mit denen in Lateinamerika und denen in Norwegen unter einen Hut bringen. Eher treten sie aus.

Was spricht für konfessionelle Vielfalt? Alles!
Je kleiner die christlichen Einheiten, desto schwerer hat es die Politik, denen ihren Glauben aufzuzwingen.

Das Christentum unterwirft die Menschen nicht, sondern paßt sich idealer Weise an Menschen und Kulturen an.








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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Vicconivs » Fr 8. Feb 2008, 16:45

Ökumene ist ein Kulturvernichter und eine Zwangsherrschaft!
Ich weiß ja nicht, was Du so unter Ökumene verstehst, aber wenn das gemeinhin nach der Gleichschaltungsmethode betrieben würde, wieso ist das dann ein so langwieriger Prozoess? :?
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon wenige worte » Fr 8. Feb 2008, 16:47

Original von Petros


Allen, die dagegen sind, sage ich: Ihr Häretiker! :D



:D Juhuii endlich bin ich ein Häretiker ! Wie glücklich, so lande ich nicht im selben Topf wie die Masse (jasager)! :D
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Taube » Fr 8. Feb 2008, 18:16

Original von Sphinx

Was spricht für konfessionelle Vielfalt? Alles!
Je kleiner die christlichen Einheiten, desto schwerer hat es die Politik, denen ihren Glauben aufzuzwingen.


Allerdings je kleiner und isolierter die Einheit ist, desto grösser auch die Gefahr des Abgleitens, dass vielleicht auch ein Person das Sagen hat!

Aber konfessionelle Vielfalt ist noch lange nicht ein Hindernis zur Ökumene. Was macht denn Deine Gemeinde ganz konkret? Nie Kontakt zu anderen Gemeinden? Macht sie nie mit bei den übergemeindlichen evangelischen Allianzwochen? Das ist doch alles konkrete, gelebte Ökumene! Lebt Deine Gemeinde einfach selbstgenügsam alleine dahin?

Erzähle mal, wie es bei Euch so zugeht, interessiert mich mal.


Gruss Taube
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon rejo » Fr 8. Feb 2008, 18:44

Original von Sphinx

Was spricht für konfessionelle Vielfalt? Alles!
Je kleiner die christlichen Einheiten, desto schwerer hat es die Politik, denen ihren Glauben aufzuzwingen.


Das halte ich für ein nahezu unschlagbares Argument.

Gruß

Rejo
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon parepidimos » Fr 8. Feb 2008, 19:19

Original von Sphinx
Die Menschen im Orient lassen sich bestimmt nicht mit denen in Lateinamerika und denen in Norwegen unter einen Hut bringen.

Seit wann ist Gott und sein Wort denn ein "Hut"? Kann man diese Einstellung von einem Christen erwarten? Christen sollten die Einheit unter sich nicht weniger ernst nehmen als ihr Herr, als er im Garten Gethsemane betete.

Was spricht für konfessionelle Vielfalt? Alles!

... ausser die Bibel.

Das Christentum unterwirft die Menschen nicht, sondern paßt sich idealer Weise an Menschen und Kulturen an.

Koennte es sein, dass du vom Anliegen der Oekumene etwa gleich viel verstanden hast wie von der Relativitaetstheorie?
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Leuchte » Sa 9. Feb 2008, 16:42

Taube:
Nie Kontakt zu anderen Gemeinden? Macht sie nie mit bei den übergemeindlichen evangelischen Allianzwochen? Das ist doch alles konkrete, gelebte Ökumene! Lebt Deine Gemeinde einfach selbstgenügsam alleine dahin?

Parepidimos:

Christen sollten die Einheit unter sich nicht weniger ernst nehmen als ihr Herr, als er im Garten Gethsemane betete.

Welches Ziel soll eine Gemeinde verfolgen, indem sie ein Kontakt zu anderen Gemeinden pflegt? Wenn zwei verschiedene Gemeinden sich in nur wenigen unwesentlichen Lehrpunkten unterscheiden, so ist natürlich kein Problem sich zu "vereinigen". Wenn jedoch eine Gemeinde ganz andere Heils- bzw. Heiligungsbotschaft verkündet als die andere - dann besteht auf keinen Fall die Einigkeit. Denn in den Augen beider ist die andere falsch und damit nicht christlich.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Taube » Sa 9. Feb 2008, 17:05

Original von Leuchte
Taube:
Nie Kontakt zu anderen Gemeinden? Macht sie nie mit bei den übergemeindlichen evangelischen Allianzwochen? Das ist doch alles konkrete, gelebte Ökumene! Lebt Deine Gemeinde einfach selbstgenügsam alleine dahin?

Parepidimos:

Christen sollten die Einheit unter sich nicht weniger ernst nehmen als ihr Herr, als er im Garten Gethsemane betete.

Welches Ziel soll eine Gemeinde verfolgen, indem sie ein Kontakt zu anderen Gemeinden pflegt? Wenn zwei verschiedene Gemeinden sich in nur wenigen unwesentlichen Lehrpunkten unterscheiden, so ist natürlich kein Problem sich zu "vereinigen". Wenn jedoch eine Gemeinde ganz andere Heils- bzw. Heiligungsbotschaft verkündet als die andere - dann besteht auf keinen Fall die Einigkeit. Denn in den Augen beider ist die andere falsch und damit nicht christlich.


1. Heisst für Dich Ökumene nur Vereinigung?

2. Warum soll es bei unterschiedlichen Meinungen immer nur so sein, dass der eine richtig ist der andere aber falsch. Vielleicht zeigt es einfach, dass beide in ihrer Erkenntnis noch nicht richtig ist. Gerade das dürfte aber auch zur Gemeinsamkeit gehören, dass beide nicht perfekt sind.

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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Leuchte » Sa 9. Feb 2008, 17:40

@Taube:

Heisst für Dich Ökumene nur Vereinigung?

Was heisst es für dich mehr? Was soll deiner Meinung nach der Ökumeneprozess bezwecken?

Warum soll es bei unterschiedlichen Meinungen immer nur so sein, dass der eine richtig ist der andere aber falsch. Vielleicht zeigt es einfach, dass beide in ihrer Erkenntnis noch nicht richtig ist. Gerade das dürfte aber auch zur Gemeinsamkeit gehören, dass beide nicht perfekt sind.

Warum spricht Jesu von Irrlehren, von falschen Propheten, von Erhaltung der Wahrheit? Es gibt nur eine Wahrheit, alles andere ist eine Irrlehre.

Wenn man überzeugt ist, dass etwas die Wahrheit ist, wird man auf keinen Fall etwas anderes tolerieren können.
Wenn man überzeugt ist und dabei falsch liegt, wird Gott den, der Gott gehorcht nach seiner Erkenntnis, leiten in die Wahrheit.
Wenn man jedoch nicht überzeugt ist, soll man schweigen und Erkenntnis schöpfen, bis die Überzeugund da ist.

Man soll in seiner Erkenntnis, die man empfangen hat, völlig überzeugt sein (Rö 14:5, 2.Ti 3:14). Wenn nicht, soll man nicht lehren (Jak 3:1).

Welcher Sinn ergibt sich daraus der Ökumene beizutreten?
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Taube » Sa 9. Feb 2008, 18:25

Original von Leuchte
@Taube:

Heisst für Dich Ökumene nur Vereinigung?

Was heisst es für dich mehr? Was soll deiner Meinung nach der Ökumeneprozess bezwecken?

Warum soll es bei unterschiedlichen Meinungen immer nur so sein, dass der eine richtig ist der andere aber falsch. Vielleicht zeigt es einfach, dass beide in ihrer Erkenntnis noch nicht richtig ist. Gerade das dürfte aber auch zur Gemeinsamkeit gehören, dass beide nicht perfekt sind.

Warum spricht Jesu von Irrlehren, von falschen Propheten, von Erhaltung der Wahrheit? Es gibt nur eine Wahrheit, alles andere ist eine Irrlehre.

Wenn man überzeugt ist, dass etwas die Wahrheit ist, wird man auf keinen Fall etwas anderes tolerieren können.
Wenn man überzeugt ist und dabei falsch liegt, wird Gott den, der Gott gehorcht nach seiner Erkenntnis, leiten in die Wahrheit.
Wenn man jedoch nicht überzeugt ist, soll man schweigen und Erkenntnis schöpfen, bis die Überzeugund da ist.

Man soll in seiner Erkenntnis, die man empfangen hat, völlig überzeugt sein (Rö 14:5, 2.Ti 3:14). Wenn nicht, soll man nicht lehren (Jak 3:1).

Welcher Sinn ergibt sich daraus der Ökumene beizutreten?


Wenn unser Herr sagt: Joh 14,6 Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, es sei denn durch mich....

...dann bist das nicht Du, nicht der Christ und nicht die Gemeinde, sonder ER.

Wenn Du von der Wahrheit in der Absolutheit überzeugt bist, dann ist die Gefahr gross, dass Du IHM den Weg und die Wahrheit nicht überlässt! In unserer Stückerkenntnis ist also immer noch Mangel erkennbar, uns so sind wir gemeinsam wie unser Bruder im Geiste. Überzeugt sein und gleichzeitig die Stückwerkartigkeit unserer Erkenntnis zu sehen kann der Unterschied zur Anmassung bedeuten.

Deshalb: Ökumene heisst nicht Einheitsgemeide (was eigentlich der Turmbau von Babel wäre), sondern zu erkennen, dass auch die Geschwister in der anderen Gemeinde im Geiste des Herrn sind, wir uns gegenseitig befruchten und gemeinsam am Gottesreich arbeiten dürfen. So wie Paulus nicht als King nach Rom kommen wollte, sondern auch von denen etwas lernen wollte. Dazu siehe auch der Römerbrief 1,12





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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Humphrey » Sa 9. Feb 2008, 23:00

Nieder mit der Ökumene !!! :x :)
Bitte überdenkt noch mal kurz meine Beiträge, da sie Irrlehre enthalten könnten.
Seit bitte forsichtig mit meinen Beiträgen !!!
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon parepidimos » Sa 9. Feb 2008, 23:56

Original von Wolke 7
Nieder mit der Ökumene !!! :x :)

Deus lo vult!
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Humphrey » So 10. Feb 2008, 02:09

Deus lo vult!


Hää, was, aber das hat schon nen Grund warum du auf einer anderen Sprache schreibst neee ??? ;)
Bitte überdenkt noch mal kurz meine Beiträge, da sie Irrlehre enthalten könnten.
Seit bitte forsichtig mit meinen Beiträgen !!!
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon rejo » So 10. Feb 2008, 03:10

Original von Wolke 7
Nieder mit der Ökumene !!! :x :)


Hat dich jemand gepickt? :shock:
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Sanctus » So 10. Feb 2008, 06:44

Original von rejo
Original von Wolke 7
Nieder mit der Ökumene !!! :x :)


Hat dich jemand gepickt? :shock:


Das würde ich jetzt auch gern mal wissen wollen. :(
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Sterntalerchen » So 10. Feb 2008, 09:15

Ökumene ist für mich das Gespräch zwischen den Konfessionen, kein Schaffen eines Einheitsbreis. Und diese Art von Ökumene halte ich für möglich. Weiter sind wir meiner Meinung nach noch nicht.

Aber man kann Gemeinsames betonen und versuchen das Trennende zu überwinden um auf der Basis eines friedlichen NEBENeinanders irgendwann vielleicht zu einem MITeinander zu kommen. Dieses Nebeneinander wird für mich dann möglich, wenn nicht die Kritik im Vordergrund steht, sondern das Ziel, das Heil, welches wir ja alle erhoffen.

Für mich ist Ökumene keine Frage von "Ja" oder "Nein", sondern die Frage nach dem "wie". Damit meine ich aber auch, dass Grenzen ernstgenommen werden müssen, eine Rückbesinnung auf den Grund unserer Hoffnung stattfinden muss und allzu starre Sichten überwunden werden müssen...denn dann klappts auch mit dem Nachbarn! :)
"Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld"
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon parepidimos » So 10. Feb 2008, 20:17

Original von Wolke 7
Deus lo vult!

Hää, was, aber das hat schon nen Grund warum du auf einer anderen Sprache schreibst neee ??? ;)

Ja. Und dass du ihn nicht schnallst ist exakt mein Punkt. 8-)
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Naqual » So 10. Feb 2008, 21:45

Hi Wolke!

Original von Wolke 7

Zitat: Deus lo vult!


Hää, was, aber das hat schon nen Grund warum du auf einer anderen Sprache schreibst neee ???


Ja. Und dass du ihn nicht schnallst ist exakt mein Punkt.


Deus lo vult heißt einfach "Gott will es!". Bekannt wurde der Ausspruch durch den Papst, der 1095 zu den Kreuzzügen aufrief.
Und das habe ich bis heute nicht geschnallt wozu das gut gewesen sein soll.

Aber die Ökumene will Gott sicherlich.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Enggi » Mo 11. Feb 2008, 18:50

Original von Naqual

Deus lo vult heißt einfach "Gott will es!". Bekannt wurde der Ausspruch durch den Papst, der 1095 zu den Kreuzzügen aufrief.
Und das habe ich bis heute nicht geschnallt wozu das gut gewesen sein soll.
Als ich in einem katholischen Thread der RKK den Vorwurf des .............. machte, wurde mein Beitrag editiert. Dabei ist der .............. die Ursache für den ersten Kreuzzug.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Enggi » Mo 11. Feb 2008, 18:56

Original von Naqual

Aber die Ökumene will Gott sicherlich.
Ja, nachdem er das Haupthindernis beseitigt hat.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Leuchte » Do 14. Feb 2008, 01:56

Taube:
Wenn unser Herr sagt: Joh 14,6 Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, es sei denn durch mich....

...dann bist das nicht Du, nicht der Christ und nicht die Gemeinde, sonder ER.

Wenn Du von der Wahrheit in der Absolutheit überzeugt bist, dann ist die Gefahr gross, dass Du IHM den Weg und die Wahrheit nicht überlässt! In unserer Stückerkenntnis ist also immer noch Mangel erkennbar, uns so sind wir gemeinsam wie unser Bruder im Geiste. Überzeugt sein und gleichzeitig die Stückwerkartigkeit unserer Erkenntnis zu sehen kann der Unterschied zur Anmassung bedeuten.

Deshalb: Ökumene heisst nicht Einheitsgemeide (was eigentlich der Turmbau von Babel wäre), sondern zu erkennen, dass auch die Geschwister in der anderen Gemeinde im Geiste des Herrn sind, wir uns gegenseitig befruchten und gemeinsam am Gottesreich arbeiten dürfen. So wie Paulus nicht als King nach Rom kommen wollte, sondern auch von denen etwas lernen wollte. Dazu siehe auch der Römerbrief 1,12.

Richtig, Taube, dennoch ist es zu allgemein gesagt. Denn was heisst es schon "Ich bin der Weg"? Nichts anderes als Ihm in allem nachfolgen! Jesus sprach: "...und sie lehrt alles zu bewahren, was ich euch geboten habe!" (Mt 28:20). Was also Jesus gelehrt hat, daran sollten wir uns halten. Die Aposteln waren die ersten Träger der Wahrheit, danach wir. Wir sollten doch das Evangelium in die Welt hinaustragen, nicht wahr? Wir sollten in unserem Glauben und Tun völlig überzeugt sein. Und wer nimmt heute Seine Worte so, wie Er das wirklich gemeint hat? Da sind lange nicht die Gemeinden unter sich einig. Wie soll die Einigung stattfinden? Auf welcher Basis? Wie soll alles Trennende überwunden werden? Sage mir bitte, wie es praktisch geschehen soll.

Ich möchte niemanden als Nichtchristen bezeichen. Gott ist der Richter. Er weiss wo Seine Schafe sind. Sie "hören auf Seine Stimme". Damit soll jeder, was auch immer er tut, sagt, lehrt, voller Überzeugung sein, er würde das richtige machen. Ich möchte auf keinen Fall sagen, ich habe die Wahrheit komplett und richtig erkannt. Nein. Was ich aber bis jetzt erkannt habe - ist ein Unterschied zu mancher anderen Erkenntnis. Und da besteht das Problem. Hat Gott Seine Botschaft etwa nicht eindeutig genug bekanntgegeben? Oder sind es einfach die Menschen, die Seine Stimme nicht hören wollen und "sich zu den Fabeln hinwenden"? Jeder, der sucht, der findet.

Es ist eigentlich egal, zu welcher Denomination ein Mensch gehört. Solange er sammelt, also die anderen Menschen zu Gott bringt, macht er einen guten Job. Die übrige Arbeit macht dann Gott selbst weiter - Er leitet zu der Wahrheit und öffnet die Augen bei Unwissenden, wenn diese wahrhaft suchen nach ihr. Diese trefen dann ihre Entscheidungen.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Leuchte » Sa 23. Feb 2008, 14:43

@Taube und alle die Ökumene gut heissende:

Beispiel:

Angenommen, nach meiner Erkenntnis und Überzeugung ist das Halten des Sabbattages ein "Muss" - wie in dem Dekalog formuliert. Ich bin darin überzeugt und ermahne die Menschen dazu. Wie kann ich mit einem anderen zusammen Evangelisation machen, während er sagen würde "Sabbat ist nicht mehr verbindlich?"

An der Ökumene nehmen viele Gemeinden mit unterschiedlichen Lehren teil. Was ist eigentlich ihr Zweck dort? Das Ziel der Ökumene ist es die Einigung zu finden. Und dann? "Befreundet" ist man ja immerhin mit Christen anderer Denomination, dazu bedarf es keiner Ökumene. Was ist also das Ziel der Ökumene? Wie soll die Zusammenarbeit ogranisiert sein? Ich bleibe jedoch bei der Bibel, die sagt, "es werden falsche Lehren entstehen", und die Bibel warnt uns vor ihnen, ruft auf keinen Fall zur Gemeinschaft und Vereinigung mit ihnen. Hier ist ein anderes Problem - was ist die richtige Lehre und wie erkennt man falsche Lehren? Dazu braucht man jedoch keine Ökumene, sondern persöhnliche völlige Hingabe an Gott. Gott bringt selbst bei was zu glauben und zu tun ist und was nicht. Die Entschiedung liegt nur an uns - ob wir für die Änderung an uns mit Aufwendung von viel Kraft kämpfen oder das alte zu rechtfertigen suchen, was uns angenehmer und leichter zu sein scheint. :roll:
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Taube » Sa 23. Feb 2008, 17:43

Original von Leuchte
@Taube und alle die Ökumene gut heissende:

Beispiel:

Angenommen, nach meiner Erkenntnis und Überzeugung ist das Halten des Sabbattages ein "Muss" - wie in dem Dekalog formuliert. Ich bin darin überzeugt und ermahne die Menschen dazu. Wie kann ich mit einem anderen zusammen Evangelisation machen, während er sagen würde "Sabbat ist nicht mehr verbindlich?"



"Es erscheint mir seltsam, dass diejenigen, die so oft davon reden, was der Heilige Geist ihnen offenbart, so wenig davon halten, was er anderen offenbart hat."
(Charles H. Spurgeon zugeschrieben)

Wenn Du fragst, was Ökumene bezwecken soll und gleichzeitig auf die falschen Lehren hinweist, dann könnte Ökumene auch für Dich heissen, Deine Lehren kritisch zu hinterfragen. Warum müssen immer die anderen den falschen Lehren nachhangen? Dann kannst Du doch froh sein, wenn Du nicht gerade von anderen sofort hinausgestossen wirst, sondern dass man das in Geschwisterlichkeit diskutieren kannst. Wie Ökumene organisiert sein kann? Schaue mal die Allianzwochen an, dort wird doch Ökumene auch gelebt, oder nicht?

Gruss Taube






Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Titanic » Do 24. Apr 2008, 11:19

Es gab nie eine einheitliche christliche Kirche. Schon den ersten Jahrzehnten und Jahrhunderten nach dem irdischen Dasein von Jesus kam es zu Meinungsverschiedenheiten und Abspaltungen: Konflikt zwischen Judenchristen und Heidenchristen, Gruppen wie die Gnostiker, Arianer und Athanasianer, eine Vielzahl von Evangelien mit teilweise sehr unterschiedlichem Inhalt ... Später, um das Jahr 1000 herum, die grosse Spaltung zwischen Ostkirche und Westkirche, im 16. Jahrhundert die Reformation.

Frage: Soll man angesichts dieser Uneinigkeit resignieren. Ich denke: nein. Ökumene kann realistischerweise nicht bedeuten, eine einheitliche christliche Kirche zu schaffen. Doch kann Ökumene uns helfen, das Gemeinsame unseres Glaubens zu entdecken. Es ist nämlich gar nicht so wenig. Dazu ist es hilfreich, wenn wir uns eingestehen, dass wir alle Menschen sind, die sich irren können, und dass niemand von uns die absolute Wahrheit für sich in Anspruch nehmen kann. Wir sind alle auf der Suche nach der Wahrheit und finden uns an verschiedenen Stellen des Wegs. Vermutlich führen auch mehrere Wege zur Wahrheit.

Mit dieser Offenheit mach Ökumene Sinn.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon morus » Do 15. Mai 2008, 16:41

Für Ökumene, weil Christus es selber wollte:
Joh 17, 20-21:
Aber ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben.Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, daß du mich gesandt hast.

Aber bitte keine Ökumene, die alles Trennende auf dem Weg einfach wegwischt, damit man sich nicht streitet. Das endet in Profillosigkeit.
Doch die Weisheit von oben ist erstens heilig, sodann friedlich, freundlich, gehorsam, voll Erbarmen und reich an guten Früchten, sie ist unparteiisch, sie heuchelt nicht. (Jakobusbrief 3,17)
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon SunFox » Fr 16. Mai 2008, 22:09

Original von morus
Für Ökumene, weil Christus es selber wollte:
Joh 17, 20-21:
Aber ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben.Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, daß du mich gesandt hast.

Aber bitte keine Ökumene, die alles Trennende auf dem Weg einfach wegwischt, damit man sich nicht streitet. Das endet in Profillosigkeit.


Lieber morus,

in Johannes 17 wird aber noch mehr gesagt, Verse 14-23: "Ich habe ihnen dein Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst; denn sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. Wie du mich gesandt hast in die Welt, so sende ich sie auch in die Welt. Ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien in der Wahrheit. Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.

Wenn es eine Ökumene Gottes sein soll, dann muß alles Trennende einfach weggewischt sein!

Man kann doch nicht Streit wollen, damit man sein Profil bewahrt! ;)

Ich weiß, einige wollen ihr Profil nicht verlieren, denn dafür haben sie zulange daran gearbeitet! 8-)

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon SunFox » Fr 16. Mai 2008, 22:15

Original von Taube
Original von Leuchte
@Taube und alle die Ökumene gut heissende:

Beispiel:

Angenommen, nach meiner Erkenntnis und Überzeugung ist das Halten des Sabbattages ein "Muss" - wie in dem Dekalog formuliert. Ich bin darin überzeugt und ermahne die Menschen dazu. Wie kann ich mit einem anderen zusammen Evangelisation machen, während er sagen würde "Sabbat ist nicht mehr verbindlich?"



"Es erscheint mir seltsam, dass diejenigen, die so oft davon reden, was der Heilige Geist ihnen offenbart, so wenig davon halten, was er anderen offenbart hat."
(Charles H. Spurgeon zugeschrieben)

Wenn Du fragst, was Ökumene bezwecken soll und gleichzeitig auf die falschen Lehren hinweist, dann könnte Ökumene auch für Dich heissen, Deine Lehren kritisch zu hinterfragen.


Liebe Taube,

die Ökumene wird getragen aus Liebe zum Sonntag, denn der verbindet alle, weil es darüber keinen Streit gibt! ;)

Warum muß sich also einer hinterfragen, weil er diese Liebe nicht teilen kann, ja als Lehre ablehnt, weil diese nicht von Jesus getragen wird?

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon morus » Sa 17. Mai 2008, 23:55

Zitat Sun Fox:
Wenn es eine Ökumene Gottes sein soll, dann muß alles Trennende einfach weggewischt sein!

Lieber Sun Fox!
Das ist für mich kein Widerspruch. Ich denke, dass es möglich ist, in unterschiedlicher Ausprägung sein Christsein zu leben und trotzdem sich gemeinsam als Kirche Gottes zu verstehen.
Beispiele sind für mich die orthodoxe Kirche, die evangelische Kirche und die katholische Kirche. Evangelische und orthodoxe Kirche bestehen eigentlich aus verschiedenen Ortskirchen und doch verstehen diese sich mittlerweile oft als eine Kirche.

Die katholische Kirche besteht aus vielen Gliedkirchen. Am bekanntesten ist die römisch-katholische Kirche, aber etliche unierte Kirchen gehören auch dazu, obwohl sie in der Tradition, in der Lehre und im Ritus von der römisch katholischen Kirche abweichen.

Du zitierst ausführlich das Johannesevangelium und dort vergleicht Jesus die Einheit der Christen mit der Einheit zwischen sich und dem Vater. Beide sind zwei Personen und doch ein Gott. Beide haben ihr je eigenes Profil, dass man sie als Vater und Sohn erkennt und doch sind es nicht zwei Götter.
Die Ökumene hat nach dem jetzigen Stand also noch einen weiten Weg vor sich, aber sie darf nicht enden in einem Einheitsbrei.

Doch die Weisheit von oben ist erstens heilig, sodann friedlich, freundlich, gehorsam, voll Erbarmen und reich an guten Früchten, sie ist unparteiisch, sie heuchelt nicht. (Jakobusbrief 3,17)
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon SunFox » So 18. Mai 2008, 08:25

Original von morus
Die katholische Kirche besteht aus vielen Gliedkirchen. Am bekanntesten ist die römisch-katholische Kirche, aber etliche unierte Kirchen gehören auch dazu, obwohl sie in der Tradition, in der Lehre und im Ritus von der römisch katholischen Kirche abweichen.


Sagen wir mal so lieber morus, das die katholische Kirche alle anderen als Gliedkirchen betrachten möchte! Für mich ist sie nur ein gefrässiges Ungeheuer!

Es ist nun einmal meine Meinung!

Liebe Grüße von SunFox
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Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Hitmann » So 18. Mai 2008, 13:14

Servus

Die Ökumene ist eine dunkle Kreatur die mit feinen Worten, die Christenheit zentralisieren will.

Ziele
http://www.apostasia.de/index.php?option=com_content&task=view&id=293&Itemid=53




Buch Vorstellung:

Der fremde Agent - Freimaurerei, Vatikan und die Evangelikalen - Erich Brüning


Verlag für reformatorische Erneuerung 2003, 141 S.,
ISBN 3-87857-326-X

Euro 7,90

"Brünings Titel entstammt einem Zitat aus dem Munde von Papst Paul VI.(1963-1978-), der damit das Eindringen der Hochgradfreimaurerei in den Vatikan charakterisierte. Brüning hat sich die Mühe gemacht, die umfänglichen aber den meisten unbekannten Hinweise in päpstlichen und freimaurerischen Veröffentlichungen in eine Synopse zu bringen. Warum ist das so bedeutsam? Die Annäherung der Evangelikalen an die Ökumene reißt viele zwischen Besorgnis und Hoffnung hin und her. Sollte die Kath. Kirche wirklich einen Kurswechsel vollzogen haben, so daß man mit ihr eine "Neuevangelisation Europas" anstreben könnte? Oder steckt hinter allem eine groß angelegte und verschleiernde Strategie? Zu seinem Erstaunen erfährt der Leser, daß wir es nicht mehr mit dem traditionellen Katholizismus zu tun haben, der einen Alleinvertretungsanspruch in altbekannter Weise geltend macht, auch wenn er immer noch diesen Eindruck erweckt. Stattdessen haben wir es mit einer schillernden Vermischung dogmatischer und liberaler Vorstellungen, mit Marienverehrung und Humanismus, mit der Heiligenverehrung der Kath. Kirche und der Baumeisterideologie der Freimaurer zu tun. Im Vatikan hat mit dem II. Vatikanischen Konzil eine "Neue Theologie" Einzug gehalten. Auslöser und Antreiber im Hintergrund war Papst Johannes XXIII. (1958-1963). Für Skeptiker sei hinzugefügt, daß diese neue Linie auch in dem am 15.12.2003 vom ZDF ausgestrahlten italienischen Film "Papst Johannes XXIII. - ein Leben für den Frieden" klar wurde. Eine große Anzahl der Kurienmitglieder und ranghohe Prälaten und Bischöfen - es heißt, bis zu 30 Prozent - sind Mitglieder unterschiedlicher Freimaurerlogen. Kern der Kath Umorientierung sind die Konzilsvereinbarung "pacem in terris" und die Enzyklika "gaudium et spes" (Bau einer neuen Menschheit). Kenner der Szene argwöhnen, daß nicht die Freimaurer die Kath. Kirche unterwandert haben, sondern die Kath. Kirche die Freimaurer vor ihren Karren spannt. Man kann auf den Ausgang des Ringens gespannt sein, sicher ist aber, daß mit verdeckten Mitteln und Methoden operiert wird, um eine Welteinheitsgesellschaft mit einer Weltregierung zu etablieren. Hierin treffen sich freimaurerische und katholische Absichten.
Bedeutsam daran ist für die Evangelikalen, daß es sich nicht um Vorgänge abseits von Gemeinde und Evangelisation handelt, sondern längst durch bekannte Persönlichkeiten und Programme das ganze evangelikale Lager betrifft. Brüning listet viele bekannte Namen mit ihren Querbeziehungen und Beeinflussungen auf.
Es geht um Bill Bright und Billy Graham, die den Templeton-Preis für "Fortschritt in der Religion" erhielten. Der US-Milliardär und Fonds-Manager
Templeton ist Evolutionist, Pantheist und Okkultist. Da ist Bill Hybels, der
sich als gelehriger Schüler von Robert Schuller (Hour of power) erweist, der wiederum von Norman Vincent Peale, einem Hochgradfreimaurer, Erfinder der "Kraft der Positiven Denkens", beeinflusst wurde. Brüning zitiert Pritchard (Willow Creek - die Kirche der Zukunft?), der deutlich den Einfluß des "fremden Agenten" durch Pluralismus, Relativismus, Toleranz und Pragmatismus in der Willow-Creek-Arbeit nachweist. Und er zeigt unter Bezug auf Gassmann, wie "Deutsche Evangelikale auf dem Weg nach Rom" sind. Ob es sich nun um Peter Beyerhaus handelt, der sich durch die Vision Solowjews von einer "Ökumene der Konfessionen" unter Leitung des Papstes animiert sieht und auffällig Kardinal Ratzinger zu dessen 70. Geburtstag belobigt, oder um Bischof Gerhard Maier, der neben dem Leiter des vatikanischen Einheitssekretariats, Kardinal Kasper, als stellvertretender Prokurator des Vereins zur "Förderung der Einheit der Christen" (Unita dei christiani) amtiert. Brüning bezieht sich auch auf Christoph Morgner, Präses des Gnadauer Verbandes, der einem "konfessionsübergreifenden Zug" frönt, ebenso wie Hartmut Steeb, den Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, der "Einheit" zum "Pflichtprogramm" für die Gemeinde erhebt. Brüning listet auch die Events der evangelikalen Spaßgesellschaft mit ihren "ultimativen" Kicks auf, "Spring", "Christival", "Jesus-House". Den Abschluß bilden die Hinweise und Zitate aus dem politischen Raum, wo in Geheimtreffen von den Top-Politikern an einer freimaurerischen "Neuen Weltordnung" gestrickt wird. Brüning hat sich der Mühe unterzogen, die unterschiedlichen Einflußgrößen in einem Überblick zusammenzufassen. Wem bei dieser Lektüre nicht die Augen aufgehen, dem ist nicht mehr zu helfen."

Papst-Satansgruss
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Das ist meine persönliche Sicht und Meinung die lange Zeit geprüft habe. Es gibt sicherlich auch Gutes aus der Ökumene, doch ohne mich.
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