Wie steht ihr zur Ökumene?

Wo sind die Unterschiede, wo die Gemeinsamkeiten?

Moderator: bigbird

Wie steht Ihr zur Ökumene?

Ich bin für Ökumene
29
45%
Ich bin gegen Ökumene
36
55%
Ich bin noch unentschlossen.
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt : 65

Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Sanctus » Sa 1. Dez 2007, 09:45

Letztens habe ich hier erfahren, das es einige von uns Christen gibt, die gegen die Ökumene sind.
Jetzt möchte ich doch mal eine Umfrage starten, um zu sehen, wieviele nun wirklich dagegen oder dafür sind.

Bitte begründet Eure Meinung zur Ökumene, damit sich alle ein besseres Bild über Eure Meinung machen können.

Vielen Dank.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon wenige worte » Sa 1. Dez 2007, 10:42

Original von Sanctus
Jetzt möchte ich doch mal eine Umfrage starten, um zu sehen, wieviele nun wirklich dagegen oder dafür sind.


Hy Sanctus

Wo siehst Du persönlich die Vorteile und Nachteile der Ökumene?

Ich auf jeden Fall bin für ein inneres Wachsen (mit ganz klaren Grenzen) nach Aussen als eine menschliche "Verbundenheit" von Aussen und somit gegen die Ökumene ;) .
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Taube » Sa 1. Dez 2007, 11:23

Ja, ich bin dafür:

Römer 12,4f
Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, die Glieder aber nicht alle dieselbe Aufgabe erfüllen, so sind wir, die vielen, in Christus ein Leib, im Verhältnis zueinander aber Glieder.

1. Korinther 12,12
Deenn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl es viele sind, einen Leib bilden, so auch Christus.



Das gilt für mich nicht nur für die Einzelgemeinde, sondern auch für das Verhalten zueinander in den zwischengemeindlichen Belangen.


Gruss Taube


Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Sanctus » Sa 1. Dez 2007, 11:34

Wollte jetzt noch dazu schreiben das jeder bitte noch eine Begründung zu seiner Meinung schreiben möge. Aber Ihr habt das ja schon getan. Schön. :)

Also ich bin für Ökumene.
Meine Meinung begründe ich folgendermaßen:
Viele "potenzielle Christen", wenn ich sie mal so nennen darf, werden dadurch verschreckt, das selbst wir Christen uns uneinig sind über unsere Religion. Viele Nichtchristen suchen den Sinn des Lebens um Ordnung und seelische wie geistliche Sicherheit in ihr Leben zu bringen. Eine Christenheit die sich gegenseitig an den Hals springt und uneinig ist, ist für diese Menschen nicht das Ziel ihrer "Reise".
Darum bin ich für die Einheit der Christen, um uns und den suchenden Menschen eine starke und sichere Gemeinschaft mit Gott zu bieten und keinen Weg des inneren Kampfes, welche Konfession die Richtige und wo meine Seele sicher aufgehoben ist.

Lg
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Taube » Sa 1. Dez 2007, 11:43

Original von Sanctus

Darum bin ich für die Einheit der Christen, um uns und den suchenden Menschen eine starke und sichere Gemeinschaft mit Gott zu bieten und keinen Weg des inneren Kampfes, welche Konfession die Richtige und wo meine Seele sicher aufgehoben ist.

Lg


Die Einheit der Christen ist eigentlich ein Turmbau zu Babel, das wird nicht gelingen, aber wir können lernen, Respekt voreinander zu haben, miteinander ins Gespräch zu kommen, das Wertvolle in der anderen Gemeinschaft zu sehen und damit miteinander zu wachsen - trotz immer wieder neuen Rückschlägen.

Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Sanctus » Sa 1. Dez 2007, 14:13

Original von Taube
Original von Sanctus

Darum bin ich für die Einheit der Christen, um uns und den suchenden Menschen eine starke und sichere Gemeinschaft mit Gott zu bieten und keinen Weg des inneren Kampfes, welche Konfession die Richtige und wo meine Seele sicher aufgehoben ist.

Lg


Die Einheit der Christen ist eigentlich ein Turmbau zu Babel, das wird nicht gelingen, aber wir können lernen, Respekt voreinander zu haben, miteinander ins Gespräch zu kommen, das Wertvolle in der anderen Gemeinschaft zu sehen und damit miteinander zu wachsen - trotz immer wieder neuen Rückschlägen.




Eine hundertprozentige Einheit wird es wohl nie geben, dem bin ich mit bewusst. Es gibt dafür ein paar Ansichten der einzelnen Konfessionen, die Diejenigen nicht streichen können/wollen. :cry:
Aber zumindest sollten wir die Einheit so weit wie es eben möglich ist vorantreiben.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Leuchte » Sa 1. Dez 2007, 20:38

Sanctus:
Also ich bin für Ökumene.
Meine Meinung begründe ich folgendermaßen:
Viele "potenzielle Christen", wenn ich sie mal so nennen darf, werden dadurch verschreckt, das selbst wir Christen uns uneinig sind über unsere Religion. Viele Nichtchristen suchen den Sinn des Lebens um Ordnung und seelische wie geistliche Sicherheit in ihr Leben zu bringen. Eine Christenheit die sich gegenseitig an den Hals springt und uneinig ist, ist für diese Menschen nicht das Ziel ihrer "Reise".
Darum bin ich für die Einheit der Christen, um uns und den suchenden Menschen eine starke und sichere Gemeinschaft mit Gott zu bieten und keinen Weg des inneren Kampfes, welche Konfession die Richtige und wo meine Seele sicher aufgehoben ist.

ich stimme für nein.
So wie ich das Buch Offenbarung verstehe, wird es eine Kirche und eine Ordnung geben, und dass die Kirche mit dem Staat zusammenarbeiten werden um ihre Ziele zu verfolgen. Alles, was die Kirche erlassen wird - muss auch von allen Christen zugestimmt und angenommen werden, sonst wird es seine Konseqzuenzen haben (frage mich nicht welche). Verfolgt man heute die Politik, wird man feststellen, dass die ganze Welt einem Ziel ziemlich viel Raum bietet - nämlich der Entwicklung und Verwirklichung einer globalen Weltordnung, welche nach sich die Einheit in allen Bereichen unseres Lebens berühren wird. Was die Einheit des Glaubens betreffen soll - wird durch die Religionen aller Welt festgelegt, und genau diesem Ziel gehen die Ökumene voran. Diese Glaubensvorstellung wird laut Bibel dem Babylon zugeordnet, die wahrfaft Gläubigen werden es schwierig haben, dem ganzen System zu widerstehen, doch am Ende erwartet auf sie der Sieg.

Das ganze klingt nach einem nächsten Märchen oder Verschwörungstheorie, doch diese meine Sicht entnehme ich nicht nur aus der Bibel, sondern vergleiche sie parallel zu der Politik. Dazu müssen laut genannt werden die Freimaurern, die genau diese Ziele verfolgen, und zu denen viele namenhafte Politiker, reiche Menschen und selbst der Papst, Mormonen und auch andere bekannte Gesichter/Institutionen angehören.

Zu diesem sehr wichtigen Thema empfehle ich die Videos von Walter Veith. 8-)
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon thery » Sa 1. Dez 2007, 21:02

Ich habe auch nein gestimmt und schliesse mich im grossen und ganzen dem obigen Beitrag an.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon SunFox » Mi 5. Dez 2007, 00:19

Original von Sanctus
Es gibt dafür ein paar Ansichten der einzelnen Konfessionen, die Diejenigen nicht streichen können/wollen.


Ja da gibt es so einige lieber Sanctus!

Soll ich mal anfangen? :D

Liebe Grüße von SunFox

PS: Von mir kommt auch ein Nein! ;)
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon F.R.O.G » Mi 5. Dez 2007, 09:42

Eines Tages wird es keine Ökumene mehr brauchen, denn "Kirche" in Form einer Institution wird es irgendwann nicht mehr geben.

Obwohl ich offiziell der reformierten Landeskirche angehöre, betone ich stets, dass ich dem Leib Christi angehöre und nicht Denominations hörig bin.

Ich bin nicht gegen die Ökumene und finde es ausgesprochen wertvoll, wenn sich die verschiedenen Denominationen versuchen "Einszumachen" für Jesus.

Was ich hier in meiner Umgebung erlebe, ist, dass sich Christen, egal welcher Denomination, zusammentun -
für die gemeinsame Anbetung Gottes......und das alles ohne irgendwelche Aufforderungen....es geschieht einfach, weil Jesus das Zentrum ist.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon SunFox » Mi 5. Dez 2007, 10:15

Wenn Jesus immer das Zentrum ist liebe F.R.O.G! ;)

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Krummi » Mi 5. Dez 2007, 13:09

Original von SunFox
Wenn Jesus immer das Zentrum ist liebe F.R.O.G! ;)

Liebe Grüße von SunFox


In der Bemühung erhält man nicht immer das erwünschte Resultat. Die Frage ist dann, soll man sich weiter bemühen und es versuchen, oder soll man aufgeben. Hinzu kommt, dass die, welche sich bemühen, einfacher zu kritisieren sind als die, welche nichts tun.

Kirche ist Gemeinschaft, Gemeinschaft ist von Jesus gewollt, Gemeinschaft ist ein Kompromiss, aber auch ein Bemühen zum Besseren.

Ich stimme klar ja.



Hier noch mein Lieblingswitz zum Thema:

Der Mann auf der Brücke (Quelle: Witze Thread)

Ein Mann ging eines Tages über eine Brücke. Dort sah er einen anderen Mann, der sich gerade bereit machte, hinunterzuspringen.
Er rannte zu ihm hin und rief: "Stop! Tu es nicht!"
"Warum nicht?" fragte dieser.
"Nun, es gibt so viel, für das es sich zu leben lohnt!"
"Und was?"

"Nun... bist du religiös oder atheistisch?"
"Religiös."

"Ich auch! Bist du Christ oder Jude?"
"Christ."

"Ich auch! Bist du katholisch oder protestantisch?"
"Protestantisch."

"Ich auch! Bist du Anhänger der Episkopalkirche oder Baptist?"
"Baptist."

"Wow! Ich auch! Bist du bei der Baptistischen Kirche Gottes oder bei der Baptistischen Kirche des Herrn?"
"Baptistische Kirche Gottes."

"Ich auch! Bist du bei der ursprünglichen Baptistischen Kirche Gottes oder bei der reformierten Baptistischen Kirche Gottes?"
"Reformierte Baptistische Kirche Gottes."

"Ich auch! Bist du bei der reformierten Baptistischen Kirche Gottes der Reform von 1879 oder der reformierten Baptistischen Kirche Gottes der Reform von 1915?"
"Reformierte Baptistische Kirche Gottes, Reform von 1915!"

.
.
.
.

"Spring, du Häretiker!"
Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit (2. Korinther 3,17)
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Sanctus » Mi 5. Dez 2007, 13:18

Wenn es nicht so real und traurig wäre, könnte ich über den Witz lachen. :cry:
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Enggi » Mi 5. Dez 2007, 13:18

Mir ist lieber, die zwei bekämpfen sich, als dass sie vereinigt zu viel Macht bekommen.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Oli4 » Mi 5. Dez 2007, 13:40

Original von Krummi

In der Bemühung erhält man nicht immer das erwünschte Resultat. Die Frage ist dann, soll man sich weiter bemühen und es versuchen, oder soll man aufgeben.
Generell betrachtet: sehr schön! :)) :clap:


Hinzu kommt, dass die, welche sich bemühen, einfacher zu kritisieren sind als die, welche nichts tun.

Ich sehe eher die Frage von Wichtigkeit wofür sich bemüht wird, welches Ziel wird anvisiert. Ist es Gottes Ziel oder menschlich gewünschtes?


Kirche ist Gemeinschaft, Gemeinschaft ist von Jesus gewollt, Gemeinschaft ist ein Kompromiss, aber auch ein Bemühen zum Besseren.


Biblisch betrachtet und ursprünglich ist Kirche nicht Kirche wie sie heute alle sind sondern Ekklesia = Summe der Herausgerufenen, in den Leib Jesus hineingetaufte Gläubige.

Gemeinschaft sollen diese Menschen untereinander haben.
Eine Gott gebotene Grösse der örtlichen, einzelnen Versammlung gibt es nicht und eine Qualitätsverbesserung durch Anzahl an Teilnehmern erreicht man damit nie.
Wir können nichts selber an der Einheit des Leibes Jesus ändern. Nur die Qualität von Innen heraus können wir ändern indem wir die Lehren genau lehren, uns gegenseitig ermahnen, trösten und somit auferbauen.

Die Bibel sagt an genügend Stellen aus, dass die Versammlungen immer auch Menschen beinhalten, welche nicht Teil der Ekklesia sind.
Den Leib vergrössern können wir nur als Werkzeuge Gottes durch Verbreitung des Evangeliums und Gottes entsprechendem Wirken.

Das dein zitierter Witz oft zum täglichen Bild des Christentums gehört stimmt zwar nachdenklich, ändert aber nichts an meiner Ansicht, dass es egal ist wie man sich nennt oder selbst zugehörig sieht sondern wie man persönlich in Stellung vor dem Herrn dasteht.

Die Bibel (und meine Beobachtungen zur katholischen absolutären Grundhaltung) sagen mir klar: Nein! zur Oekumene. Wobei es mich nicht selber betrifft, zu wählen.


Stimmt der Inhalt meiner Denominationszugehörigkeit nicht mehr, so soll ich sie von innen durch Liebe ändern, nicht durch Vermischung von noch mehr Uneinheitlichkeiten.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon F.R.O.G » Mi 5. Dez 2007, 13:46

Original von Oli4
Biblisch betrachtet und ursprünglich ist Kirche nicht Kirche wie sie heute alle sind sondern Ekklesia = Summe der Herausgerufenen, in den Leib Jesus hineingetaufte Gläubige.

Gemeinschaft sollen diese Menschen untereinander haben.
Eine Gott gebotene Grösse der örtlichen, einzelnen Versammlung gibt es nicht und eine Qualitätsverbesserung durch Anzahl an Teilnehmern erreicht man damit nie.
Wir können nichts selber an der Einheit des Leibes Jesus ändern. Nur die Qualität von Innen heraus können wir ändern indem wir die Lehren genau lehren, uns gegenseitig ermahnen, trösten und somit auferbauen.

Die Bibel sagt an genügend Stellen aus, dass die Versammlungen immer auch Menschen beinhalten, welche nicht Teil der Ekklesia sind.
Den Leib vergrössern können wir nur als Werkzeuge Gottes durch Verbreitung des Evangeliums und Gottes entsprechendem Wirken.

Das dein zitierter Witz oft zum täglichen Bild des Christentums gehört stimmt zwar nachdenklich, ändert aber nichts an meiner Ansicht, dass es egal ist wie man sich nennt oder selbst zugehörig sieht sondern wie man persönlich in Stellung vor dem Herrn dasteht.
Dem stimme ich voll zu :)

Die Bibel (und meine Beobachtungen zur katholischen absolutären Grundhaltung) sagen mir klar: Nein! zur Oekumene. Wobei es mich nicht selber betrifft, zu wählen.
Es geht ja nicht nur um die Ökumene mit den Katholiken, oder? Abgesehen davon, gibt es erneuerte katholische Gemeinschaften, welche sogar über den Heiligen Geist lehren.....

Stimmt der Inhalt meiner Denominationszugehörigkeit nicht mehr, so soll ich sie von innen durch Liebe ändern, nicht durch Vermischung von noch mehr Uneinheitlichkeiten.
Es geht nicht um Vermischung von Uneinheitlichem, sondern um das gemeinsame Zentrum: Jesus!
Alles andere so rund herum ist eh nur "Beigemüse".......
......und nicht heilsnotwendig und darum nicht wirklich zentral...... (mal so salopp gesagt.....)
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Oli4 » Mi 5. Dez 2007, 14:24

Original von F.R.O.G
Die Bibel (und meine Beobachtungen zur katholischen absolutären Grundhaltung) sagen mir klar: Nein! zur Oekumene. Wobei es mich nicht selber betrifft, zu wählen.
Es geht ja nicht nur um die Ökumene mit den Katholiken, oder? Abgesehen davon, gibt es erneuerte katholische Gemeinschaften, welche sogar über den Heiligen Geist lehren.....

Hat vielleicht ein zu starkes Gewicht bekommen, da Kath/Ref am meisten besprochen wird.

Ich lese in der Bibel, dass die Grösse weder eine Qualitätsverbesserung mit sich bringt noch irgend ein Gebot Christi oder der Apostel es so wünschen.
Mission und Gemeinschaft Ja, aber nicht nur möglichst in 1 Gemeinschaft (oder grossen Zusammenschlüssen) sondern Einheit IN den Gemeinschaften (egal welcher Grösse).


Stimmt der Inhalt meiner Denominationszugehörigkeit nicht mehr, so soll ich sie von innen durch Liebe ändern, nicht durch Vermischung von noch mehr Uneinheitlichkeiten.
Es geht nicht um Vermischung von Uneinheitlichem, sondern um das gemeinsame Zentrum: Jesus!
Alles andere so rund herum ist eh nur "Beigemüse".......
......und nicht heilsnotwendig und darum nicht wirklich zentral...... (mal so salopp gesagt.....)

ich saloppiere mal weiter ;): Zu viel Unkraut erstickt oder hemmt den Wuchs.

Das Heil das haben wir beide, dazu brauche ich nicht primär eine Denomination.
Zentral ist meine Heilserlangung auch nur bis zum Zeitpunkt des Empfangs dieser: Der Geburt von oben, Gottes Gnadenheschenk. Es ist mein neuer, unabänderlicher Zustand vor dem Angesicht Gottes!

Das Leben geht aber vorerst auf Erden weiter und Heiligung haben wir beide aber sicher noch ganz viel Notwendig (ich jedenfalls schon) ohne damit irgendwas an unserer Stellung vor Gott verdienen oder auch nur ewin Mü verändern zu können. Diese Heiligung brauche ich um Christusähnlicher zu werden, um für Aussenstehende meine Veränderung zu sehen und vor allem um für alle Nächsten ihrem Nutzen besser zu dienen.

Diese Heiligung wirkt sicher nur ganz schwach bis schlimmstenfalls gar nicht mehr im Unkraut wuchernden Acker.
Ein bisschen Licht und Wasser bis zur Wurzel brauchts schon auch. ;)
Beigemüse ist oft Unkraut, sie sehen aber äusserlich meist genau gleich aus. ;)


Wieso sollen sich denn Denominationen zusammenschliessen wenn sie sich ganz gut in kleineren Einheiten um Jesus sich versammeln können und tun?
Klar für finanzielle Notfälle der Unterstützung Einzelner Glieder ist eine Gemeinschaft von 500 Menschen sicher finanzstärker als eine Kleingruppe von 10 Menschen, aber brauchts dazu 100´000?

Wo und wofür finde ich die geistlichen Vorteil in grossen Versammlungen/Namen?
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon F.R.O.G » Mi 5. Dez 2007, 14:46

Original von Oli4
Ich lese in der Bibel, dass die Grösse weder eine Qualitätsverbesserung mit sich bringt noch irgend ein Gebot Christi oder der Apostel es so wünschen.
Mission und Gemeinschaft Ja, aber nicht nur möglichst in 1 Gemeinschaft (oder grossen Zusammenschlüssen) sondern Einheit IN den Gemeinschaften (egal welcher Grösse).
Sehe ich auch so.

ich saloppiere mal weiter ;): Zu viel Unkraut erstickt oder hemmt den Wuchs
Wenn das Unkraut oder Beigemüse oder wie auch immer das Zentrum, welches Jesus ist, überwuchert, dann erstickt es den Glauben......
....und das Ganze (die Kirche) nimmt abstruse Formen an.....

Das Heil das haben wir beide, dazu brauche ich nicht primär eine Denomination.
Zentral ist meine Heilserlangung auch nur bis zum Zeitpunkt des Empfangs dieser: Der Geburt von oben, Gottes Gnadenheschenk. Es ist mein neuer, unabänderlicher Zustand vor dem Angesicht Gottes!
Yeah¨!Bild

Das Leben geht aber vorerst auf Erden weiter und Heiligung haben wir beide aber sicher noch ganz viel Notwendig (ich jedenfalls schon) ohne damit irgendwas an unserer Stellung vor Gott verdienen oder auch nur ewin Mü verändern zu können. Diese Heiligung brauche ich um Christusähnlicher zu werden, um für Aussenstehende meine Veränderung zu sehen und vor allem um für alle Nächsten ihrem Nutzen besser zu dienen.
Yep!

Diese Heiligung wirkt sicher nur ganz schwach bis schlimmstenfalls gar nicht mehr im Unkraut wuchernden Acker.
Ein bisschen Licht und Wasser bis zur Wurzel brauchts schon auch. ;)
Beigemüse ist oft Unkraut, sie sehen aber äusserlich meist genau gleich aus. ;)
Geb ich dir vollkommen recht!
Ich gehe auch nicht von einer Gemeinde oder Gemeinschaft aus, welche in irgendwelchen Formen arg übertreibt, sondern einfach so die "Otto Normalverbraucher-Gemeinde", welche sich in ganz simplen "Sachen" unterscheidet......
......wir sagen dem "Stallgeruch".

Wieso sollen sich denn Denominationen zusammenschliessen wenn sie sich ganz gut in kleineren Einheiten um Jesus sich versammeln können und tun?
Klar für finanzielle Notfälle der Unterstützung Einzelner Glieder ist eine Gemeinschaft von 500 Menschen sicher finanzstärker als eine Kleingruppe von 10 Menschen, aber brauchts dazu 100´000?

Wo und wofür finde ich die geistlichen Vorteil in grossen Versammlungen/Namen?
Mir gehts nicht um einen physischen Zusammenschluss, sondern um einen geistlichen.
Dass diese Denominationen endlich eindander akzeptieren mit ihren Eigenheiten und Unvollständigkeiten und Unzulänglichkeiten und Fehlern.......und lieben!
Es geht um Jesus als Zentrum und um Einheit im Geist.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Leuchte » Mi 5. Dez 2007, 16:49

Die Offenbarung spricht ganz klar von einer wahren Kirche, welche die biblische Wahrheit praktiziert. Jesus weist darauf hin, dass in dieser echt christlichen Gemeinde Gesichter anders Gläubigen (zum Beispiel Nikolaitenmitglieder) dort nichts verloren haben. Da aber all diese Gemeinden, die sich voneinander recht stark unterscheiden können, die Ökumene gutheissen und damit einander in ihrem Glauben und Tun tolerieren, ist es ein direkter Widerspruch zu den Worten Jesus. Er hat uns nicht zur Vereinigung berufen, sondern zur Erhaltung der Wahrheit - in einer wahren christlichen Gemeinde.

Es fragt sich nun, welche Ziele man mit dieser Ökumene verfolgt...

Aus dem Internet: "Es ist deshalb der Sinn der Ökumene, nach einer Überwindung alles Trennenden zwischen den Konfessionen zu suchen, damit die Christinnen und Christen „gemeinsam dieselbe Wahrheit über das Kreuz bekennen“ (Päpstliche Enzyklika „Ut unum sint“, Nr. 1)." :shock:
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Pilgrim » Mi 5. Dez 2007, 17:18

Original von Leuchte
Es fragt sich nun, welche Ziele man mit dieser Ökumene verfolgt...

Aus dem Internet: "Es ist deshalb der Sinn der Ökumene, nach einer Überwindung alles Trennenden zwischen den Konfessionen zu suchen, damit die Christinnen und Christen „gemeinsam dieselbe Wahrheit über das Kreuz bekennen“ (Päpstliche Enzyklika „Ut unum sint“, Nr. 1)." :shock:

Rom ruft zurück zur Mutterkirche!
Be careful how you spend your time: Spend your time in nothing which you know must be repented of. —Richard Baxter
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Krummi » Mi 5. Dez 2007, 17:19

Original von Oli4
Original von Krummi

Antwort von Krummi in blau

In der Bemühung erhält man nicht immer das erwünschte Resultat. Die Frage ist dann, soll man sich weiter bemühen und es versuchen, oder soll man aufgeben.
Generell betrachtet: sehr schön! :)) :clap:

Im Generellen trifft man sich schnell. Erst im Speziellen wird es interessant.


Hinzu kommt, dass die, welche sich bemühen, einfacher zu kritisieren sind als die, welche nichts tun.

Ich sehe eher die Frage von Wichtigkeit wofür sich bemüht wird, welches Ziel wird anvisiert. Ist es Gottes Ziel oder menschlich gewünschtes?


Was würdest Du annehmen, verfolgt die grosse Mehrzahl der katholischen Priester und Seelsorger?



Kirche ist Gemeinschaft, Gemeinschaft ist von Jesus gewollt, Gemeinschaft ist ein Kompromiss, aber auch ein Bemühen zum Besseren.


Biblisch betrachtet und ursprünglich ist Kirche nicht Kirche wie sie heute alle sind sondern Ekklesia = Summe der Herausgerufenen, in den Leib Jesus hineingetaufte Gläubige.

Gemeinschaft sollen diese Menschen untereinander haben.
Eine Gott gebotene Grösse der örtlichen, einzelnen Versammlung gibt es nicht und eine Qualitätsverbesserung durch Anzahl an Teilnehmern erreicht man damit nie.
Wir können nichts selber an der Einheit des Leibes Jesus ändern. Nur die Qualität von Innen heraus können wir ändern indem wir die Lehren genau lehren, uns gegenseitig ermahnen, trösten und somit auferbauen.

Die Bibel sagt an genügend Stellen aus, dass die Versammlungen immer auch Menschen beinhalten, welche nicht Teil der Ekklesia sind.
Den Leib vergrössern können wir nur als Werkzeuge Gottes durch Verbreitung des Evangeliums und Gottes entsprechendem Wirken.


Das dein zitierter Witz oft zum täglichen Bild des Christentums gehört stimmt zwar nachdenklich, ändert aber nichts an meiner Ansicht, dass es egal ist wie man sich nennt oder selbst zugehörig sieht sondern wie man persönlich in Stellung vor dem Herrn dasteht.


Womit Du Dich zum Helfershelfer der Traurigkeit machst und Dich genau gegen das wendest, was Du anzustreben gedenkst.


Die Bibel (und meine Beobachtungen zur katholischen absolutären Grundhaltung) sagen mir klar: Nein! zur Oekumene. Wobei es mich nicht selber betrifft, zu wählen.


Von welcher gemeinsamen Grundhaltung sprichst Du? Ich kenne katholische Pfarrer und Ihr Bemühen, ich weiss von der Vielschichtigkeit der Meinungen in dieser Kirche. Und dann gibt es ja noch die Christ- oder Altkatholische Kirche. Von was Du redest, ist ein Feindbild. Ich rede vom ernsthaften, ehrlichen Bemühen der vielen Akteure in diesen Kirchen - bei allen Fehlern, die sicherlich gemacht werden. Wahrhscheinlich findest Du bei allen und jeden von ihnen etwas, was Du ablehnst - und schon sind wir wieder beim traurigen Witz - und in der persönlichen Einsamkeit des vermeintlich einzig wahren Glaubens .
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Krummi » Mi 5. Dez 2007, 17:37

Original von Pilgrim
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Es fragt sich nun, welche Ziele man mit dieser Ökumene verfolgt...

Aus dem Internet: "Es ist deshalb der Sinn der Ökumene, nach einer Überwindung alles Trennenden zwischen den Konfessionen zu suchen, damit die Christinnen und Christen „gemeinsam dieselbe Wahrheit über das Kreuz bekennen“ (Päpstliche Enzyklika „Ut unum sint“, Nr. 1)." :shock:

Rom ruft zurück zur Mutterkirche!


Mit Böswilligkeit und Unterstellung kann man das so sehen. Wie Leuchte und Du argumentieren, widersprichen aber dem Gebot der Liebe. Ich sehe hier nichts, worüber ich erstaunt sein müsste.

wAs die Ökumene versucht, ist Trennendes zu überwinden. Das entspricht dem Gebot der Liebe - Gemeinsamkeiten entdecken. Trennung ist nicht Liebe.

Glaubt Ihr nicht, dass es die eine Wahrheit Gottes gibt, auch wenn wir sie immer nur ankratzen können?

Ökumene ist und bleibt ein Versuch, ein Bestreben. Selbstversändlich schafft es die Menscheit wohl erst im Reich Gottes. Danach zu streben ist aber richtig.

Ökumene ist ferner nicht organisatorisch, sondern geistig gemeint - gegenseitige Anerkennung, gegenseitiger Respekt, und vielleicht dann auch gegenseitige Wertschätzung und noch mehr.

Die Bibel sagt, wir sollen uns nicht streiten. Was anders ist der Versuch der Ökumene, dies zu erreichen (in dem Bewusstsein, dass es nie erreichbar sein wird).
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Taube » Mi 5. Dez 2007, 17:51

Original von Krummi

wAs die Ökumene versucht, ist Trennendes zu überwinden. Das entspricht dem Gebot der Liebe - Gemeinsamkeiten entdecken. Trennung ist nicht Liebe.

Glaubt Ihr nicht, dass es die eine Wahrheit Gottes gibt, auch wenn wir sie immer nur ankratzen können?

Ökumene ist und bleibt ein Versuch, ein Bestreben. Selbstversändlich schafft es die Menscheit wohl erst im Reich Gottes. Danach zu streben ist aber richtig.

Ökumene ist ferner nicht organisatorisch, sondern geistig gemeint - gegenseitige Anerkennung, gegenseitiger Respekt, und vielleicht dann auch gegenseitige Wertschätzung und noch mehr.

Die Bibel sagt, wir sollen uns nicht streiten. Was anders ist der Versuch der Ökumene, dies zu erreichen (in dem Bewusstsein, dass es nie erreichbar sein wird).


Das sind, glaube ich, wesentliche Punkte, die Du da nennst. Es geht doch auch darum, dass man sich bewusst ist, dass nicht nur in der eigenen Gemeinde Christen sind, sondern Christen sind überall, und dieser Gemeinschaft einen Ausdruck zu verleihen, ist doch wichtig.

Wenn ich auf Reisen bin, möchte ich auch Gottesdienst und Abendmahl feiern. Für mich ist ökumenisches Verständnis auch da enthalten, wenn ich weiss, ich bin nicht auf meine Gemeinde angewiesen, sondern finde auch meist eine Gemeinde, wo ich auch immer bin, auch wenn sie nicht in allen Punkten mit meinem Glauben übereinstimmt.

Deshalb mal die Frage an die Gegner der Ökumene: Wo feiert ihr denn Abendmahl in den Ferien oder wenn ihr mal beruflich länger weg seid? Oder geht ihr gar nicht zum Gottesdienst in den Ferien, wenn Eure Gemeinde gerade nicht vertreten ist an Eurem Ferienort?

Gruss Taube

Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Leuchte » Mi 5. Dez 2007, 18:06

Krummi:
Wie Leuchte und Du argumentieren, widersprichen aber dem Gebot der Liebe. Ich sehe hier nichts, worüber ich erstaunt sein müsste.

wAs die Ökumene versucht, ist Trennendes zu überwinden. Das entspricht dem Gebot der Liebe - Gemeinsamkeiten entdecken. Trennung ist nicht Liebe.

Ich habe glücklicherweise eine wahre Ausrede - du hast Gebot der Liebe nicht ganz begriffen. Gott liebt uns alle, doch toleriert die Sünde nicht, und dies ist der Grund, warum Sünder von Gott nicht gerettet werden können. So wie Gott uns von jeder Sünde reinigen möchte - genau so Seine Braut - die Gemeinde - die rein in der wahren Lehre sein muss. Und die Offenbarung spricht ganz klar darüber (oder hast du keine Off 1-3 gelesen?) Meinst du tatsächlich, dass die Reformatoren von Geist der Unliebe bewegt wurden, indem sie sich von der Lehre der RKK abkoppeln wollten, die unbiblisch wahr? Denn der Grund der Bewegung war - die Bibel allein zählt! Und ist das Ziel der Ökumene - die Gemeinschaft miteinander zählt!
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Oli4 » Mi 5. Dez 2007, 18:36

Original von Krummi
Im Generellen trifft man sich schnell. Erst im Speziellen wird es interessant.

Ich freu mich eben gerne auch an dem Kleinen und Gemeinsamen. :)


Was würdest Du annehmen, verfolgt die grosse Mehrzahl der katholischen Priester und Seelsorger?

Ich gebe mir Mühe, nichts anzunehmen von jemanden den ich nicht dazu vorher befragt habe. Wäre bloss Spekulation.

Ich rede eben gerade nicht von Individuen aus dem grossen Sauerteig, ich rede von deren übergeordneten Lehren und den entsprechenden Obrigkeiten.
Ab der graust es mir mancherorts.


Womit Du Dich zum Helfershelfer der Traurigkeit machst und Dich genau gegen das wendest, was Du anzustreben gedenkst.

Oder zum Verständigen und Treuen im Herrn!?
Wer weiss wie ER mich einmal beurteilen wird?
Ich noch nicht, aber die Bibel lehrt mich für meinen Verbleib auf Erden doch so einiges.




Von welcher gemeinsamen Grundhaltung sprichst Du? Ich kenne katholische Pfarrer und Ihr Bemühen, ich weiss von der Vielschichtigkeit der Meinungen in dieser Kirche. Und dann gibt es ja noch die Christ- oder Altkatholische Kirche.

Ihre Lehre die sich verpflichten zu lehren.
Gott sei Dank, dass dies nicht alle gleich Obrigkeitsgläubig tun.


Von was Du redest, ist ein Feindbild.

Ja, der Feind bemüht sich in allen Versammlungen, auch bei mir.
Sein Bild ist dynamisch und ich studiere es ebenfalls wach und dynamisch.


Ich rede vom ernsthaften, ehrlichen Bemühen der vielen Akteure in diesen Kirchen - bei allen Fehlern, die sicherlich gemacht werden. Wahrhscheinlich findest Du bei allen und jeden von ihnen etwas, was Du ablehnst - und schon sind wir wieder beim traurigen Witz - und in der persönlichen Einsamkeit des vermeintlich einzig wahren Glaubens.

Ich rede eben nicht von deren Bemühungen als einzelner Mensch.
Hat mit Fehler auch rein gar nichts zu tun sondern mit dem Wort Gottes, welches Du mir nicht aufzeigen kannst, dass eine einheitliche (regionale-/europaweite-/weltweite-) Kirche gefordert wird und gar noch mit besseren Segnungsverheissungen belohnt würde.
Mach bitte nun nicht den Umkehrschluss, dass Kleine Gemeinde=bessere Gemeinde, wäre gar nicht in meinem hoffentlich nun besser erkannten Sinn.
Die Versammlungen sollen gesund wachsen, geistlich wachsen, den Heiligungsweg voran schreiten, anzahlmässig wachsen hat da rein gar keinen Einfluss.

Der Leib Jesus ist Gefäss genug, es braucht nicht mehr und auch nicht grössere Gefässe.

Es braucht nur innen gereinigte Gefässe.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Krummi » Do 6. Dez 2007, 13:21

Original von Leuchte
Ich habe glücklicherweise eine wahre Ausrede - du hast Gebot der Liebe nicht ganz begriffen. Gott liebt uns alle, doch toleriert die Sünde nicht, und dies ist der Grund, warum Sünder von Gott nicht gerettet werden können. So wie Gott uns von jeder Sünde reinigen möchte - genau so Seine Braut - die Gemeinde - die rein in der wahren Lehre sein muss. Und die Offenbarung spricht ganz klar darüber (oder hast du keine Off 1-3 gelesen?) Meinst du tatsächlich, dass die Reformatoren von Geist der Unliebe bewegt wurden, indem sie sich von der Lehre der RKK abkoppeln wollten, die unbiblisch wahr? Denn der Grund der Bewegung war - die Bibel allein zählt! Und ist das Ziel der Ökumene - die Gemeinschaft miteinander zählt!


Du kannst mir das Verständnis natürlich absprechen. Ich wäre da etwas vorsichtiger. Das Gebot der Liebe ist das zweite unter zweien, die Jesus formuliert hat. Eine Einschränkung habe ich diesbezüglich nie gelesen. Gerade im Zusammenhang mit der Bibel verstösst man eben sehr schnell mal gegen das Gebot der Liebe, wenn man sich in falscher Weise auf die Bibel bezieht. Das ist aber auch schon den Schriftgelehrten (Bibel- bzw. Torakenner) passiert, dass sie Gottes Gesetze versuchten anzuwenden und vollkommen falsch lagen.

Die Offenbarung richtet sich an die dortigen Gemeinden zu der damaligen Zeit. Im Stellenwert ist das doch klar hinter den obersten Gesetzen - uns gegeben durch Jesus persönlich. Wenn also erkennbar das Bemühen aufrichtig ist - und dafür gibt es im Rahmen der Ökumene viele Hinweise, dann widerpricht die Ökumene keinesfalls den Forderungen aus der Offenbarung.

Die Reformatoren wollten übrigens reformieren . Die Abspaltung war eine Folge davon, die ursprünglich nicht gewollt war. Es ist sogar wahrscheinlich, dass wenn das Konzil von Triest früher stattgefunden hätte, es nicht zu einer Abspaltung gekommen wäre. Deine historischen Annahmen sind also falsch begründet.

Gruss
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Krummi » Do 6. Dez 2007, 13:37

Oli4: Hat mit Fehler auch rein gar nichts zu tun sondern mit dem Wort Gottes, welches Du mir nicht aufzeigen kannst, dass eine einheitliche (regionale-/europaweite-/weltweite-) Kirche gefordert wird und gar noch mit besseren Segnungsverheissungen belohnt würde.


Jetzt suche ich mal nach Gemeinsamkeiten, sozusagen im besten Geist der Ökumene :D . In Deinem Zitat finde ich mich durchaus wieder. Es mag zwar einige geben, die im ökumenischen Bestreben eine einheitliche Kirche zum Ziel haben. Ich teile diese Ansicht aber nicht. Es geht nicht um Organisation, sondern um Zusammenarbeit und gegenseitigen Respekt gemeinsame Bemühungen z. B. in der Seelsorge usw.

Früher hat man sich gegenseitig misstraut und sich den rechten Glauben abgesprochen (noch früher hat man sich bekriegt und gemordet). Heute sucht man das Verbindende und respektiert die Unterschiede. Das ist Ökumene. Und ja, ich bin überzeugt, dass dies dem Liebesgebot näherkommt als nur auf das Trennende zu starren.

Natürlich kann Ökumene auch dazu führen, dass durch Erkenntnisgewinn man irgendwann zu einer gleichen Leseart der Bibel (und praktisch dann zu einer Kirche) gelangt. Ich halte das aber eher für unrealistisch und glaube, dass das erst im Reich Gottes möglich wird. Neue Erkenntnisse sollen aber auf Gemeinsamkeiten geprüft werden.

Gruss
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Oli4 » Do 6. Dez 2007, 14:49

Original von Krummi
Jetzt suche ich mal nach Gemeinsamkeiten, sozusagen im besten Geist der Ökumene :D . In Deinem Zitat finde ich mich durchaus wieder. Es mag zwar einige geben, die im ökumenischen Bestreben eine einheitliche Kirche zum Ziel haben. Ich teile diese Ansicht aber nicht. Es geht nicht um Organisation, sondern um Zusammenarbeit und gegenseitigen Respekt gemeinsame Bemühungen z. B. in der Seelsorge usw.

Früher hat man sich gegenseitig misstraut und sich den rechten Glauben abgesprochen (noch früher hat man sich bekriegt und gemordet). Heute sucht man das Verbindende und respektiert die Unterschiede. Das ist Ökumene. Und ja, ich bin überzeugt, dass dies dem Liebesgebot näherkommt als nur auf das Trennende zu starren.

Natürlich kann Ökumene auch dazu führen, dass durch Erkenntnisgewinn man irgendwann zu einer gleichen Leseart der Bibel (und praktisch dann zu einer Kirche) gelangt. Ich halte das aber eher für unrealistisch und glaube, dass das erst im Reich Gottes möglich wird. Neue Erkenntnisse sollen aber auf Gemeinsamkeiten geprüft werden.

Hallo Krummi

Schön dass wir Gemeinsamkeiten haben :)
...was ich nie bezweifelte ;)

Nebst der mir nicht notwendigen ersichtlichen Grösse habe ich natürlich auch inhaltliche Bedenken, dazu:

Ich stell mir das eben so vor (denn in ihre Herzen kann ich nicht sehen), dass Menschen welche echte Gläubige sind, egal welcher Denomination, mit dem was Du beschreibend Dir wünschst, problemlos den Umgang mit ´Fremdgut´ halten können trotz gewissen Ansichtsdifferenzen und dabei ihren Glauben, ihr erkanntes Wissen und ihre erkannten Lehren nicht mit dem Anderen, als unkorrekt Erkanntem vermischen oder gar diesem unterordnen würden.
Das macht mir keine echte Sorge, deren gibt es viele und ich denke (hoffe) diese Menschen leben das auch entsprechend.

Ich sehe auch kein Problem dies im privaten Leben und im organisatorischen Bereich der Seelsorge, Hilfe jeglicher Art etc. miteinander zu machen. Im Gegenteil.
Nicht jede Kleingruppe kann finanziell eine eigene Mission betrieben.



Dass aber in vor allem den grossen Denominationen doch sehr viele (ich behaupte: leider weitenteils mehrheitlich) Menschen sind, welche für die Wahrheit nur gerade das Wort des Pfarrers oder der Ältesten ansehen, ihre Bibel zu Hause verstauben oder kaum je einmal ganz gelesen wurde, macht mir im Zusammenhang mit der Ökumene echte Sorgen.

Jetzt sehe ich solche grossen innerlich inhomogenen Kirchensysteme (Obrigkeiten) welche sich in letzter Zeit immer mehr stark machen für eben u.A. die sogenannte Oekumene.
Dann sehe ich jetzt mal beispielsweise eine ganz grosse Abteilung, die RKK, und weiss welche offiziellen, zweideutig-eindeutigen Worte zur Oekumene und deren Zielen für diese Denomination gesprochen wurde.


Dass wir andere Ansichten akzeptieren sollen und uns auch von anderen belehren und ermahnen lassen sollen ist o.k. ohne dass ich deren Gedankengut als meine Gedankanegut deklarieren muss.

Ich habe nun Befürchtungen, dass die Unsicheren in der Lehre, die Schwachen im Glauben oder gar nur Lippen-Gläubigen, dabei ganz untergehen, fortgerissen werden und abfallen anstatt erbaut und zum vertrauensvollen Zentrum des Glaubens hingeführt zu werden. Und da sehe ich an einigen Ecken zu (viele) unvereinbare Positionen.


Ich rede nicht bloss von theoretischen Sachen, ich kenne einige solche der Irreführung gefährdeter Menschen welche die Oekumene mit Begeisterung beklatschen, Jesus toll finden aber beim Thema Jesus Blut für ihre bekannten Sünden aschfahl im Gesicht werden.... :(
Es sind nicht wenige...


Aufhalten kann ich es nicht, die Bibel zeigt es auf und ich kann auch bloss darauf hinweisen.

Gottes Segen
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon F.R.O.G » Do 6. Dez 2007, 15:16

Original von Oli4
Ich rede nicht bloss von theoretischen Sachen, ich kenne einige solche der Irreführung gefährdeter Menschen welche die Oekumene mit Begeisterung beklatschen, Jesus toll finden aber beim Thema Jesus Blut für ihre bekannten Sünden aschfahl im Gesicht werden.... :(
Es sind nicht wenige...
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Oli4 » Do 6. Dez 2007, 15:47

Original von F.R.O.G
Es sind nicht wenige...
......auf dass ein Jeder erkennen möge.......

Kennst Du nicht auch einige um die Du fürchtest?
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon F.R.O.G » Do 6. Dez 2007, 15:50

Original von Oli4
Kennst Du nicht auch einige?
In Bezug auf Sündenbekennung-und -vergebung?

Nein, nicht wirklich....ich möchte auch niemanden für dies beschuldigen....
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Oli4 » Do 6. Dez 2007, 15:52

Original von F.R.O.G
Original von Oli4
Kennst Du nicht auch einige?
In Bezug auf Sündenbekennung-und -vergebung?

Nein, nicht wirklich....ich möchte auch niemanden für dies beschuldigen....

Wieso beschuldigen? :?
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon F.R.O.G » Do 6. Dez 2007, 15:58

Original von Oli4
Wieso beschuldigen? :?
Naja, jemandem unterschieben, dass er nichts von Sündenbekenntnis und Vergebung halte - nur weil ich es nicht wirklich weiss.
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Oli4 » Do 6. Dez 2007, 16:36

Original von F.R.O.G
Original von Oli4
Wieso beschuldigen? :?
Naja, jemandem unterschieben, dass er nichts von Sündenbekenntnis und Vergebung halte - nur weil ich es nicht wirklich weiss.

Beschuldigst Du mich dies zu tun?
Bitte lies noch mal ganz genau was ich schrieb oder frag nach.

Original von Oli4
Ich kenne einige solche der Irreführung gefährdeter Menschen welche die Oekumene mit Begeisterung beklatschen, Jesus toll finden aber beim Thema Jesus Blut für ihre bekannten Sünden aschfahl im Gesicht werden....


Ich rede von Menschen welche durch Gespräche und Aussagen erkennbar, nicht die Notwendigkeit einsehen ihre Sünden bekennen zu müssen. Ich rede von denselben Menschen, welche aussagen, dass sie ´Jesus glauben´.

Ich teste sie nicht ich suche diese Thema nicht, ich höre nur einfach hin wenn jemand mit mir spricht.
Ich kann meinen Verstand beim sprechen und hören nicht ausschalten.

Es geht vom Pfarrer über Älteste zu einfachen Mitgliedern... querbeet und keine Angst, ich führe keine Buchhaltung...

Ob sie das früher einmal vor Jesus taten, steht hier absolut nicht zur Debatte.



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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon F.R.O.G » Do 6. Dez 2007, 17:00

Original von Oli4
Beschuldigst Du mich dies zu tun?
Bitte lies noch mal ganz genau was ich schrieb oder frag nach.
Neinnein, ach du liebe Zeit........ich beschudlige doch nicht dich - ich habe gesagt, dass ich niemanden deswegen beschuldigen will.

Ich rede von Menschen welche durch Gespräche und Aussagen erkennbar, nicht die Notwendigkeit einsehen ihre Sünden bekennen zu müssen. Ich rede von denselben Menschen, welche aussagen, dass sie ´Jesus glauben´.
Ach sooo......nein, in diesem Fall kenne ich niemanden

Ich teste sie nicht ich suche diese Thema nicht, ich höre nur einfach hin wenn jemand mit mir spricht.
Ich kann meinen Verstand beim sprechen und hören nicht ausschalten.

Es geht vom Pfarrer über Älteste zu einfachen Mitgliedern... querbeet und keine Angst, ich führe keine Buchhaltung...
.....das hätte mich allerdings sehr gewundert.....






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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon picopedro » Sa 8. Dez 2007, 19:55

ich denke, daß christen unterschiedliche biographien haben. durch diese biographien sind sie geprägt und die ansichten ihrer jeweiligen denomination widersprechen eben immer wieder in detailauffassungen den ansichten anderer denominationen.

es git auch wiedergeborene christen, die z.b. noch immer in mancher gesetzlichkeit leben, aber trotzdenm gerettet sind und andere die manchmal ein traditionsgemäßes denken haben, wie das oft bei christen in den großkirchen der fall ist.

wenn jenmand aber jesus im mittelpunkt seines lebens hat und sein kreuzesopfer angenommen hat und damit auch gerechtgesprochen worden ist, dann hat die jeweilig unterschiedliche ansicht über details der schrift keine auswirkung auf seine rettung, sondern nur auswirkungen auf seine derzeitige lebensqualität, im frieden gottes zu leben.

es ist ein unterschied, ob jemand traditionsgebunden, gesetzlich oder charimatisch lebt, das kann man deutlich erkennen. wenn man weiß, daß man von schuld befreit ist, hat man auch ohne gewissenprobleme die möglichkeit, die lehren verschiedener gruppen an hand der bibel zu studieren und nach und nach selbst in der erkenntnis der wahrheit fortschritte zu machen. wichtig ist, daß man mündiger christ wird, und zu fester geistiger speise übergehen kann und nicht mehr über die mitte der lehre, nämlich unsere erlösung nachdenken muß.

liebe grüsse
peter
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Enggi » So 23. Dez 2007, 17:39

„Sei gepriesen Herr, du Gott Mohammeds. Du bist groß und erhaben. Du bist unbegreiflich und unnahbar. Du bist groß in deinen Propheten. Sei gepriesen Herr, du Gott Buddhas. Du wohnst in den Tiefen der Welt. Du lebst in jedem Menschen. Du bist die Fülle des Schweigens. Sei gepriesen Herr, du Gott Afrikas. Du bist das Leben in den Bäumen. Du bist die Kraft in Vater und Mutter. Du bist die Seele in der Welt.“

(Offizielles Material und Bekenntnis des päpstlichen Missionswerkes “Missio” aus Aachen zur Verteilung in katholischen Kirchengemeinden bestimmt).

Quelle: Roland Odenwald: Die Ökumene
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon rejo » So 23. Dez 2007, 18:12

Original von Oli4
...und meine Beobachtungen zur katholischen absolutären Grundhaltung ...


Gibt es die noch wie zu Zeiten eines Eugenio Pacelli alias Pius XII.?
Johannes XXIII. hatte nach seiner Wahl und der Klärung der kath. Realität nichts Eiligeres zu tun als das 2. Vatikanische Konzil einzuberufen.

Und du stehst immer noch vor dem 2. Vatikanum. Von Danach hast du offensichtlich noch nie was gehört. So wie die kath. Kirche vor allem die Hierarchie allem Nichtkatholischen gegenüber eingestellt war, so bist auch du immer noch eingestellt gegenüber allem, was katholisch heißt. Und zäh hältst du an deiner deiner Lieblingsvorstellung fest. Und wehe, wenn dir jemand den kath. Popans zu entreißen versucht. Deine Glaubenswelt könnte darüber purzeln, weil dir dein Feindbild abhanden gekommen ist.

Ich verhehle nicht, dass trotz des 2. Vatikanums in der kath. Kirche genau solche Leute wie du immer noch zu zahlreich anzutreffen sind. Das merkt man an den Päpsten und ihrem starren Festhalten an veralteten Vorstellungen. Nichts desto trotz war ich 1968 sehr erstaunt als ich erfahren musste, dass die kath. Theologie die evangelische Lehre von der Entstehung der Bibel samt und sonders übernahm und ebenso die historisch-kritische Methode. :cry: 8-) :D

Sie, die kath. Theologie als Wissenschaft, musste einsehen, dass ihre Lehre nicht mehr zu halten war und dass die evangelische Theologie zumindest auf dem Gebiet der Bibeltheologie ihr den Rang abgelaufen hatte.
Es wurden sogar interdisziplinäre Seminare veranstaltet. Plötzlich wollte der Wolf neben den Lämmern ruhen ohne sie fr)essen wollen zu müssen. :shock: ;)

Gruß

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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Enggi » So 23. Dez 2007, 23:47

Während die ökumenische Bewegung bei der Kirche Roms zunächst auf deutliche Ablehnung und sogar Verurteilung stieß, besteht seit dem Pontifikat Johannes XXIII. (1958 - 1963) eine zunehmende Zusammenarbeit zwischen dem ÖRdK und dem Vatikan. Die röm.-kath. ökumenischen Bestrebungen, deren Grundzüge während des 2. Vaticanums im Erlass über den „Ökumenismus“ 1964 formuliert und veröffentlicht wurden, arbeiten auf einen Kirchenbund hin, der ein päpstliches Primat (= päpstliche Vorrangstellung) beibehält und auf ein sakramentales Amtspriestertum gegründet ist. Als Weg dahin empfiehlt der Ökumenismus die praktische Zusammenarbeit und den ökumenischen Dialog mit allen von Rom unabhängigen Kirchen. Zuständig dafür ist das „Sekretariat für die Einigung der Christen“ (1960 gegründet, damals unter Leitung von Kardinal Augustin Bea (1881 - 1968-), einem Jesuiten), das mit der ökumenischen Bewegung zusammenarbeitet.

Zitiert aus Roland Odenwald: Die Ökumene, hauszellengemeinde.de, 04.04.2007
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Re: Wie steht Ihr zur Ökumene

Beitragvon Leuchte » Sa 29. Dez 2007, 15:27

Fast alle amerikanischen Präsidenten waren Freimaurer. Etliche Friedensnobelpreis- Träger ebenso. Unzählige Philosophen, Dichter, Schriftsteller, Musiker und Künstler pflegten die Freimaurerei. Seit den Ursprüngen der modernen Freimaurerei vor etwa 280 Jahren versuchen die Anhänger des freimaurerischen Gedankengutes auf verschiedenen Ebenen, die Geschicke der westlichen Welt zu beeinflussen .

Dabei verfolgen die Freimaurer zwei große Ziele:

1. Alle Menschen dieser Welt sollen in einer großen Menschheits-Familie vereinigt werden. Der Freimaurer und Philosoph Guiliano Di Bernardo, Professor an der Universität von Trient, formulierte dieses Ziel im Jargon der Freimauer so: "Ihr Ziel ist, unter dem gestirnten Firmament des Tempels alle ´Menschen in einer Bruderkette zu vereinen."

Um dieses Vorhaben zu realisieren, bedarf es

2. eines verbesserten, edlen Menschen. Um diesen "neuen Menschen" zu schaffen, arbeiten Freimaurer beständig an der "Selbstveredlung des Menschen". Sie nennen es "das Behauen des rauhen Steines". Diese Selbstveredlung aus eigener Kraft durch gute Taten betrifft zunächst den Freimaurer selbst, meint aber auch die gesamte menschliche Rasse. Di Bernardo drückt das so aus: "Der Gedanke der maurerischen Selbstvervollkommnung ist notwendigerweise gebunden an das Ideal eines besseren Menschen vom rein ethischen Gesichtspunkt aus ..." Ausgehend von diesen Grundgedanken haben Freimaurer versucht, Wohltätigkeits- und Hilfsorganisationen aufzubauen und globale Vereinigungs-Prozesse anzustoßen. Der Schweizer Freimaurer Henri Dunant gründete beispielsweise das Rote Kreuz und stand mit anderen Freimaurern an der Wiege des Christlichen Vereins junger Menschen (CVJM). Desgleichen wurde die Internationale Pfadfinderbewegung mit ihrem Motto "Jeden Tag eine gute Tat" von einem bedeutenden englischen Freimaurer gegründet. Auch bei politischen Vereinigungs-Bewegungen saßen Freimaurer in den Gründungs-Komitees. So ist der Gedanke der Vereinten Nationen (UNO) eine freimaurerische Schöpfung. Die Charta der UNO und die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ stammen von Freimaurern. Ökumene und Freimaurertum, auch da ergeben sich Verbindungen. Der Mitbegründer der ökumenischen Bewegung Nathan Söderblom soll Hochgradfreimaurer gewesen sein, ebenso ein Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen.

Wie sehr freimaurerische Gedanken prägend wirken, lässt sich aus der europäischen Charta Oecumenica herauslesen. Das ökumenische Kirchenpapier wurde von der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), einem Bund nichtkatholischer europäischer Kirchen, und der (katholischen) Europäischen Bischofskonferenz am 22. April in Straßburg unterzeichnet. Deutsche KEK-Mitglieder sind außer den ev. Landeskirchen auch die Herrnhuter-Brüder-Unität, die Vereinigung der Mennonitengemeinden, der Bund Ev. Frei- kirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden) und die Ev.-methodistische Kirche (EmK. Das Hauptthema der Charta Oecumenica ist die Versöhnung von Kirchen, Kulturen, Völkern und Religionen im neuen Europa. Die Kirchen verpflichten sich in der Charta, die Einigung des europäischen Kontinents zu fördern. Dabei ist der christliche Glaube eine Kraft unter mehreren, die zur "Selbstveredlung" des Kontinents Europa beitragen können: "Ohne gemeinsame Werte ist die Einheit dauerhaft nicht zu erreichen- Wir sind überzeugt, dass das spirituelle Erbe des Christentums eine inspirierende Kraft zur Bereicherung Europas darstellt. Auf Grund unseres christlichen Glaubens setzen wir uns für ein humanes und soziales Europa ein, in dem die Menschenrechte und Grundwerte des Friedens, der Gerechtigkeit, der Einheit, der Toleranz, der Partizipation (Anteil nehmen) und der Solidarität zur Geltung kommen", heißt es in der Kirchen-Charta.

Mit dieser Verpflichtung haben die Kirchen gleich mehrere zentrale Absichten der Freimaurerei unterschrieben. Für die Freimaurerei ist das Christentum eine Religion gleichwertig neben anderen. Da die Freimaurerei versucht, alle Religionen und Weltanschauungen in ihre "Bruderkette" einzuarbeiten, bietet sie ein Raster von allgemein akzeptierten Werten an, in das sich alle Denk- und Glaubensrichtungen einfügen können. Somit sind Freimaurer durchaus an Elementen aus dem Christentum interessiert, die sich zur "Selbstveredlung" des Menschen eignen (z. B. gute Taten tun). Di Bernardo beschreibt das so: "Von besonderer Wichtigkeit ist schließlich die Feststellung, dass ´ihre (der Freimaurerei) moralischen Forderungen für alle Religionen annehmbar sind. Sie unterstreicht das Prinzip, dass die Freimaurerei der Religion nicht feindlich gegenübersteht, sondern sie im Gegenteil als wesentlich für die Entwicklung des Menschen ansieht, allerdings ohne sich mit ihr zu vermengen."

Aus dieser Sicht kann das Christentum mit seinen Werten als "eine inspirierende Kraft zur Bereicherung Europas" durchaus für die Freimaurer bedeutend sein. Doch wofür soll sich die europäische Christenheit genau einsetzen? "Menschenrechte", "Freiheit", "Toleranz", "Solidarität" (=Brüderlichkeit), sind zentrale Begriffe der Freimaurerei, die in der Bibel keine oder eine andere Bedeutung als im weltlichen Bereich haben. Die Toleranz ist dabei der Schlüssel allen freimaurerischen Denkens und Handelns. Sie fungiert als "Bindemittel" für unterschiedlichste Ansichten. Das auslösende Motiv für die freimaurerische Toleranzidee ist die Annahme, dass es "die" Wahrheit nicht gibt. Deshalb muss man lernen, eine Vielzahl von Wahrheiten zu tolerieren. Di Bernardo schreibt dazu: "Für den Christen ist die Wahrheit absolut, ewig und unveränderlich. Sie ist direkt von Gott offenbart. Für den Maurer dagegen ist die Wahrheit ein gedanklicher Richtpunkt, nach dem er sich bei seiner initiatischen Selbstveredlung ausrichtet. Die Wahrheit ist ein fernliegendes Ziel, dem er sich schrittweise nähern kann, ohne es je ganz zu erreichen. Kein Maurer kann für sich in Anspruch nehmen, die Wahrheit zu besitzen." Um diese "Einsicht" zu gewinnen, fördert die Freimaurerei den Dialog mit fremden Denkmodellen. Dabei kann man erkennen, dass die "eigene" Wahrheit eine unter vielen anderen zu sein scheint. Da für den Freimaurer nur menschliche Wahrheiten bedeutsam sind, gibt es für ihn keine absolute Wahrheit. Wie ein roter Faden durchzieht die Kirchen-Charta die Aufforderung zum "Dialog auf allen Ebenen".

Die Freimaurerei toleriert fast alles, doch niemals, dass es "die" Wahrheit gibt.

Legt man die Messlatte des freimaurerischen Toleranz- Verständnisses an die Charta Oecumenica an, so wird verständlich, warum die ungehinderte Ausbreitung des biblischen Evangeliums in der Kirchen-Charta zum Problem wird. Zwar wird in der Charta von der Verkündigung des "Evangeliums in Wort und Tat" gesprochen, doch wer dies vor hat, muss auf der Dialog-Ebene erst "ein paar Runden drehen", bis er starten kann. In der Charta Oecumenica heißt es dazu: " Wir verpflichten uns, über unsere Initiativen zur Evangelisierung mit den anderen Kirchen zu sprechen, darüber Vereinbarungen zu treffen und so schädliche Konkurrenz sowie die Gefahr neuer Spaltungen zu vermeiden."

Aus Sicht der Freimaurer könnte man diese Verpflichtung auch als Manöver zur sanften Ausbremsung der Verbreitung "der" Wahrheit deuten, getreu dem Sprichwort: Viele Köche werden den Brei schon verderben! Auch ein anderer Punkt wirkt wie eine Giftspritze für "die" Wahrheit. Da heißt es in der Charta: "Die Begegnung zwischen Christen und Muslimen sowie den christlich- islamischen Dialog wollen wir auf allen Ebenen intensivieren. Insbesondere empfehlen wir, miteinander über den Glauben an den einen Gott zu sprechen ..." Allah und Christus sind eins? Sind Christen und Muslime tatsächlich Glaubensbrüder, Brüder in der freimaurerischen Bruderkette? Für den Freimaurer ist der Mensch das Maß aller Dinge. Erbraucht keine Erlösung von außen, denn er ist im Prinzip gut und kann sich selbst veredeln. Doch nach der Bibel ist der Mensch in Sünde gefallenes Geschöpf und nicht guter Schöpfer.


aus: hier der Text


Das ist nur eines der wenigen Texte, die man über das Thema Ökumene und ihre Zieleverfolgung im Internet lesen kann. Nach aussen mag die Vereinigung der Gemeinden gut aussehen und heissen, doch im Endeffekt wird diese "Vereinigung" irgendwann mal zu weit gehen, sodass aus der Okümene ein Babylon werden und jeder ehrlicher Gläubiger daraus eine Flucht machen wird. Deswegen, ich sage es noch mal - sich nicht an dem Äusseren der Ökumene beschränken, sondern vertieft in das Thema Politik-Jesuiten-Freimaurern-Ökumene-Neue-Welt-Ordnung eingehen.

Dazu schaut bitte die Videos von Walter Veith an.
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
(Hermann Bezzel)
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