Yoga

Wo sind die Unterschiede, wo die Gemeinsamkeiten?

Moderator: bigbird

Re: Yoga

Beitragvon Johncom » So 5. Okt 2008, 15:13

onThePath hat geschrieben:Christlich Gläubige sind dafür nicht verantwortlich, was damals geschah. Man kann den Christen nur vorwerfen, sie seien zu schwach gewesen. Es ist die eigene Unfähigkeit des heutigen Menschen im modernen Leben, mit dem Christsein richtig umzugehen. Der moderne Mensch ist dem Christentum und dem Glauben entfremdet.

Und in Umgehung seiner Schwierigkeiten mit dem christlichen Glauben füttert er sich nun mit anderen religiösen Inhalten, die seinem modernen Verständnis entgegenkommen. Nur das nehmen, das zu einem passt - das ist auch eine deutliche Zeiterscheinung. Dann braucht man sich auch den Forderungen des christlichen Glaubens nicht mehr zu stellen.


Christlich Gläubige waren schon verantwortlich, nicht alle natuerlich. Aber das ist ein anderes Thema. - Nein, der christliche Glaube muss nicht "schwierig" sein. Er ist anziehend wenn er mit grosser Freude gelebt wird. Nur leider begegnen wir stattdessen zu oft christlichen Trauerkloessen. Oder Moralisten, Untergangsprophen.
Benutzeravatar
Johncom
Wohnt hier
 
Beiträge: 2575
Registriert: Di 21. Mär 2006, 09:46
Wohnort: Deutschland

Re: Yoga

Beitragvon Johncom » So 5. Okt 2008, 15:23

Johncom hat geschrieben: 2) Sogenannte Gefahren im Yoga werden oft "beschworen", ganz besonders in diesem Forum, aber nie genau beschrieben. .


Robby hat geschrieben:Doch doch. Bereits einige Aussagen wurden dazu gemacht. Wer will kann sich aber auch hier informieren:
http://www.psychotechniken.de/psychoreport/kurz/yoga.pdf


Dieser Referent verdient eigentlich Mitleid, denn er weiss gar nicht wovon er schreibt. Vermutlich hat er auch nur irgendwo abgeschrieben und uebersetzt? Sagt er irgenwo, WARUM er vor Balanceübungen, tieferer Atmung, der Gedankenruhe und aehnlichem warnt ? Kann er begruenden ? Nein, er kann nur dies und das anfuehren, dann sagen: "Vermeiden Sie sowas". Eigentlich nur eine Witzesammlung fuer den, die sich etwas im Yoga auskennen.
Dennoch sei Robby gedankt. Immerhin hat er etwas gefunden.

Kurze Auszuege und Bemerkungen noch:

"Rufen Sie niemals
indische Gottheiten an, indem sie angeblich sinnlose
Mantren wiederholen, es sei denn, Sie würden sich bewusst
einer fernöstlichen Religion zuwenden wollen".

- Indische und westliche Meditationslehrer empfehlen christlichen Schuelern, das "Herzensgebet" zu ueben.
- Die europaeischen Yoga-Verbaende untersagen ihren Mitgliedern ( Lehrern ) Mantra Rezitationen im Unterricht.

"Lassen Sie
sich nicht einreden, sie würden falsch (zu flach) atmen, sie
müssten den Geist leer machen".

- Nun, was heisst das konkret ? Stattdessen immer schoen verkrampft da sitzen, immer in Unruhe und den Kopf voll Sorgen ?

"Yoga
kann den Geist verwirren, wie die meisten Yoga-Texte und
vor allem die völlig konfusen Yoga-Sutren des Pantajali
beweisen".

- Warum macht sich Herr Dr. Reinhard Franzke nicht kundig und befragt einen Indologen oder einen Religionswissenschaftler ? Einer wird ihm schon helfen, Patanjali zu verstehen.

Gruss
Benutzeravatar
Johncom
Wohnt hier
 
Beiträge: 2575
Registriert: Di 21. Mär 2006, 09:46
Wohnort: Deutschland

Re: Yoga

Beitragvon onThePath » So 5. Okt 2008, 15:29

Christlich Gläubige waren schon verantwortlich, nicht alle natuerlich.


Aber der Witz ist, dass man nur den Menschen verantwortlich machen kann für sein Versagen als Mensch und Christ.
Es schwingt ja immer der Vorwurf mit, das Christentum habe als Ganzes versagt oder gar Christus selber.

Nein, der christliche Glaube muss nicht "schwierig" sein. Er ist anziehend wenn er mit grosser Freude gelebt wird. Nur leider begegnen wir stattdessen zu oft christlichen Trauerkloessen. Oder Moralisten, Untergangsprophen.


Wer nicht Freude in sich hat, hat wohl nicht verstanden, dass es eine frohe Botschaft ist.

Allerdings - da sie frei machen soll auch von Sünde, ist das schon ein Aspekt, der Schwierigkeiten bereiten kann.

Und ein mühsamer Kampf ohne Freude gegen die Sünde und ständiges Moralisieren "du sollst nicht" macht sicher keinen Spaß.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20468
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Yoga

Beitragvon onThePath » So 5. Okt 2008, 15:33

Johncom hat geschrieben:[- Warum macht sich Herr Dr. Reinhard Franzke nicht kundig und befragt einen Indologen oder einen Religionswissenschaftler ? Einer wird ihm schon helfen, Patanjali zu verstehen.

Gruss


Da er Yoga als Öffnungstechnik sieht, dies aber nur als Verstrickung in okkulte Dinge sieht, braucht er kein anders Verständnis.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20468
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Yoga

Beitragvon chrystal » So 5. Okt 2008, 15:38

Johncom hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:Was ich aber mit Christus meinte, das ist nicht dieses "In der Welt " oder "In Uns" sondern das ist die ganz konkrete Beziehung und Begegnung von Menschen. Ohne diese Begegnung mit Christen, wäre ich nicht zum Christus "in mir" gekommen. Ich kann diese Menschen an einer Hand abzählen, die für mich lebensrettend waren. Ohne ihr Christsein hätte auch mein Christsein nicht ans Licht kommen können.
Daher ist für mich jeder, der sich Christ nennt, auch verpflichtet sich anderen gegenüber in dieser Beziehung zu zeigen und Christus zu vermitteln. Allerdings werfe ich das niemandem vor, denn ich weiß selbst, wie radikal das letztlich trennt, von allem anderen. Aber es gibt dafür keine Alternative.


"Sich anderen gegenüber in dieser Beziehung zu zeigen und Christus zu vermitteln" hoert sich gut an. Selber bin ich noch auf dem Weg dahin.

Erstens ist das etwas was ständig geschieht - so wie du in deiner Beziehung zu Christus jetzt bist, so zeigt sich das auch - und zwar unmittelbar und nicht gemacht. Daher kann man zweitens das nur "verbessern" indem man immer mehr in diese Beziehung zu Christus sich einlässt und Christus wirken lässt.
Johncom hat geschrieben:Also nochmal zum Erwachen ... natuerlich braucht es keinen Zen oder Yoga zum Erwachen. Allerdings geschah "Erwachen" bisher allerseltenst ohne irgendeine geuebte Spiritualitaet. Ramana Maharshi war eine dieser seltenen Ausnahmen. Er machte diese Erfahrung im Alter von 16 Jahren ohne gezielte Schulung.

Das ist in seinem Lebenskontext nichts Ungewöhnliches und zudem hatte er ein ihn tief prägendes Todeserlebnis. Übrigends auch einer Methode, der man sich bedient, um religiöse Erfahrungen zu induzieren: Betrachtungen der Vergänglichkeit. Und die Methode der Selbstergründung ist auch so etwas - Wer bin ich? ist ja als Schulungsweg von Ramana Maharshi entwickelt worden. Das reicht aber nicht aus und ist auch noch kein Erwachen.
Ich finde man muss unterscheiden zwischen "religiöser Erfahrung" und Erwachen. William James hat sehr ausführlich über religiöse Erfahrung geschrieben und viele können davon berichten, ohne das in einen Gottesbezug zu bringen. Es ist einfach die allen Menschen grundlegende Möglichkeit der transzendenten Erfahrung. Das ist aber noch nicht "Erwachen" i.S. Buddhas Erwachen oder dem satori im Zen-Buddhismus. Und auch nicht der Grund-Erfahrung Eckharts. Diese "Erfahrung" bzw. Erwachen beinhaltet die vollständige Umformung, eben vom Grunde her, die genau das bedeutet, was christlich "Umkehr" oder metanoia meint.
Diese Umkehr braucht immer Zeit und die Läuterung durch die Wirklichkeit in der, der Erwachte lebt.
Jesus machte diese religiöse Erfahrung im Alter von 12 - sein Erlebnis im Tempel und seine Antwort auf die Frage seiner Mutter zeigen das. Dann hat es aber noch eine lange Zeit der Ausbildung bedurft, bis zur Taufe am Jordan - seiner öffentlichen Umkehr und dann kam seine Prüfung in der Wüste, in der er sich als seiner wahren Berufung würdig zeigte. Und dann begann sein öffentliches Wirken. Dieses öffentliche Wirken war eine einzige Zuspitzung und Herausforderung. Er forderte in die Nachfolge und er rief alle zu sich. Das lässt sich mit niemandem vergleichen und daher sind alle "Erleuchtungen" in ihm kulminiert.
Johncom hat geschrieben:Nein, wer nach einem erwachten Lehrer ( Guru ) sucht, der braucht nicht zu vergleichen, entscheiden u.s.w. Der Suchende ist solangen im Ego wie er Erwartungen hat. Wenn die Suche auch das Herz erreicht hat, erst dann ..... kann es zu einer wirklichen Fuehrung kommen.

Am besten man sucht ihn nicht, sondern lässt finden. Aber ich fand den link von oTP zu reliinfo und dem Artikel über totalitäre Mystik und Sekten sehr hilfreich. Am besten man sucht nicht und man sagt sich - es gibt keine Gurus, es gibt keine Lehrer - außer Christus.
Deshalb habe ich das so geantwortet auf deine Aussage
Johncom hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:Christus - kann keiner geistig überholen.

Hab ich ueberhaupt nicht gesagt.


Das war ja meine Antwort auf dieses
Johncom hat geschrieben:Bestimmt ja. Aber wer hat den Geist des Lehrers beeinflusst - und den des Schuelers ? Christus. Und so kam es auch schon mal vor, dass der Schueler den Lehrer ueberholt hat. Geistig.

Und das wiederum - also meine Antwort darauf - bezieht sich auf das Mt-Zitat:
" Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus. Der Größte von euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. " Mt 23:8-12


Johancom hat geschrieben:Also ja, dann eben: Die Gedanken sind das Hindernis, "da sie sich zu Vorstellungen, Ängsten, Wünschen auftürmen". Wen es Zeit ist zu sprechen, "uebernimmt" der heilige Geist. "Es" spricht.

Also - ich verstehe jetzt nicht, wieso du oben Ramana Maharshi aufgeführt hast. Im Judentum ist Gott kein "Es" sondern ein "Du" und ein "Ich bin". Und Ramana fragt "Wer bin ich?" also dieses "es" ist eine Person, ein wer. Und der Heilige Geist ist auch kein "es" sondern eine, der drei Personen, die die Trinität bilden. Es übernimmt daher auch nicht ein "es", sondern du selbst - da bist du auch voll für verantwortlich und haftbar.

Gruß
chrystal
chrystal
Power Member
 
Beiträge: 523
Registriert: Sa 26. Jul 2008, 16:56

Re: Yoga

Beitragvon chrystal » So 5. Okt 2008, 16:05

Johncom hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:Die einzige Gefahr, die nach meiner Ansicht relevant ist und für alle "spirituellen" Wege gilt, ist die Gefahr zu meinen, man könne da etwas selbst bewirken, etwas machen, ein "Weg, um zu einem Ziel zu kommen".


Hallo Chrystal, ich finde dieses Argument ist nachvollziehbar. Aber ich stell mir vor, alle Wege, zu denen auch Religionen gehoeren .... bieten Eingaenge auf verschiedenen Reife-Stufen. In dem Sinne dass alle Menschen eben verschieden entwickelt oder gebildet sind. Und wenn Religionen z.B. auf die Massen zugehen, dann mit Vorschlaegen, die die Massen verstehen: Du kannst Dein Leben aendern ! Du kannst Dich/musst Dich fuer Gott entscheiden ! u.s.w. So machte es auch das Christentum wenn es "das Volk" ansprach.

Und wann war das - als das Christentum "das Volk" ansprach?
Johncom hat geschrieben:Spirituelle Wege brauchen eigentlich nicht auf der breite Oeffentlichkeit zuzugehen. Wer sucht, der findet sowieso. -

Ich denke, dass überhaupt erst durch die Zeit in der wir leben, so etwas wie "eigene" Wege sich eröffnet haben, ohne dass man sofort enterbt wird oder verdammt. Und daher gibt es auch ein inflationäres Angebot, das letztlich nur der Beruhigung, der wellness und der Fitness dient, damit man in seinem alltäglichen Hamsterrädchen wie bisher funktioniert.

Gruß
chrystal
chrystal
Power Member
 
Beiträge: 523
Registriert: Sa 26. Jul 2008, 16:56

Re: Yoga

Beitragvon onThePath » So 5. Okt 2008, 16:13

Jesus machte diese religiöse Erfahrung im Alter von 12 - sein Erlebnis im Tempel und seine Antwort auf die Frage seiner Mutter zeigen das.


Ja :lol: Wo steht das in der Bibel ?

Erleuchtung=Erwachen ?

Diese Gleichung lese ich auch nicht in der Bibel.

Und seine Jünger waren wohl auch nicht so helle, um durch eine Erlechtung Jesus als Christus zu begreifen. Jesus hatte nämlich oft Grund, ihe Unwissenheit zu tadeln. Ihr Erlebnis hatten sie zu Pfingsten.

Dies hier steht auch noch in der Bibel: "Du bist Christus" - "Jawohl, das hat Dir Gott offenbart" Wo war diese Stelle nochmal ?

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20468
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Yoga

Beitragvon chrystal » So 5. Okt 2008, 16:25

onThePath hat geschrieben:
Jesus machte diese religiöse Erfahrung im Alter von 12 - sein Erlebnis im Tempel und seine Antwort auf die Frage seiner Mutter zeigen das.


Ja :lol: Wo steht das in der Bibel ?


"41 Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem.
42 Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach.
43 Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten.
44 Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten.
45 Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort.
46 Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen.
47 Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten.
48 Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht.
49 Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?
50 Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte.
51 Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen.
52 Jesus aber wuchs heran und seine Weisheit nahm zu und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen. " Lk 2

Dies hier steht auch noch in der Bibel: "Du bist Christus" - "Jawohl, das hat Dir Gott offenbart" Wo war diese Stelle nochmal ?

Du weisst das nicht? Dann such mal schön.

Gruß
chrystal
chrystal
Power Member
 
Beiträge: 523
Registriert: Sa 26. Jul 2008, 16:56

Re: Yoga

Beitragvon onThePath » So 5. Okt 2008, 16:33

chrystal hat geschrieben:"41 Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem.
42 Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach.
43 Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten.
44 Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten.
45 Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort.
46 Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen.
47 Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten.
48 Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht.
49 Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?
50 Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte.
51 Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen.
52 Jesus aber wuchs heran und seine Weisheit nahm zu und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen. " Lk 2


chrystal


Da steht niergendwo, dass er so was wie eine mystische Erleuchtung hatte.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20468
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Yoga

Beitragvon chrystal » So 5. Okt 2008, 17:00

onThePath hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:"41 Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem.
42 Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach.
43 Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten.
44 Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten.
45 Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort.
46 Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen.
47 Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten.
48 Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht.
49 Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?
50 Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte.
51 Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen.
52 Jesus aber wuchs heran und seine Weisheit nahm zu und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen. " Lk 2


chrystal


Da steht niergendwo, dass er so was wie eine mystische Erleuchtung hatte.

lg, oTp


Das ist doch nur ein Name für Leute wie dich, die was zum Festhalten und Hochziehen brauchen - einen Be-griff, wie "mystische Erleuchtung" - schmeiss es weg.

Bei Lukas steht drin, dass die Rabbis, mit denen er im Tempel von Jerusalem redete, staunten über sein Verständnis - Verständnis hat was mit Einsichten und damit mit "helle" zu tun - War ein helles Bürschchen. Der 12 jährige Jesus hatte offenbar eine erstaunliche religiöse Erfahrung. Von Erleuchtung habe ich übrigends nix gesagt.

Und da steht drin - dass er in dem sein muss, was seinem Vater gehört. Später - als Erwachsener, hat er diesen Tempel als den menschlichen Leib verstanden - .
Da steht auch drin, dass er bereits Weisheit besaß, denn er nahm ja dann noch zu an Weisheit und dass er bei Gott und den Menschen dann gefallen fand.
Mit 12 Jahren ist man im Judentum religionsmündig. Bar Mitzwa heisst "Sohn des Gesetzes". Dies ist wohl der angemessene Name für seine religiöse Erfahrung. In seiner weiteren Entwicklung geht er ja über das Gesetz hinaus und zeigt sich als Sohn des Vaters - was ja im Lukas schon deutlich wird, d.h.
Jesus hat sich schon als Sohn des Vaters gesehen. Und auch die Einheit mit "Sohn des Vaters" und "Sohn des Gesetzes": der Sohn des Vaters erfüllt das Gesetz.

Gruß
chrystal
chrystal
Power Member
 
Beiträge: 523
Registriert: Sa 26. Jul 2008, 16:56

Re: Yoga

Beitragvon onThePath » So 5. Okt 2008, 17:11

chrystal hat geschrieben:[
Das ist doch nur ein Name für Leute wie dich, die was zum Festhalten und Hochziehen brauchen - einen Be-griff, wie "mystische Erleuchtung" - schmeiss es weg.

chrystal


Ich bin mehr für differenziertes Denken, und da habe ich mit pauschal benutzten Begrifflichkeiten wenig zu tun. :tongue:

Da Jesus und Erleuchtung so gar nicht zusammenfassen, bitte ich Dich schon um genauere Bezeichnungen.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20468
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Yoga

Beitragvon chrystal » So 5. Okt 2008, 17:39

onThePath hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:[
Das ist doch nur ein Name für Leute wie dich, die was zum Festhalten und Hochziehen brauchen - einen Be-griff, wie "mystische Erleuchtung" - schmeiss es weg.

chrystal


Ich bin mehr für differenziertes Denken, und da habe ich mit pauschal benutzten Begrifflichkeiten wenig zu tun. :tongue:

Da Jesus und Erleuchtung so gar nicht zusammenfassen, bitte ich Dich schon um genauere Bezeichnungen.

lg, oTp


Ich halte Bezeichnungen, die aus anderen religiösen Traditionen kommen für unangemessen.
Schaut man aber in der Theologischen Realenzyklopädie den Begriff "Erleuchtung" nach, dann ist das schon durchaus eine angemessene Bezeichnung für das, was sich als Verständnis und Einsicht durch die Schrift im Menschen selbst zeigt.

Ich sprach aber von religiöser Erfahrung. Und die ist im Judentum nun mal immer mit Gott verbunden, also eine Erfahrung Gottes. Und das hat Lukas bezüglich des 12 jährigen Jesus eben berichtet.
Bereits da haben wir eine Erfahrung der Einheit mit Gott, dem Vater und dem Gesetz.

Deine Vorstellungen von Erleuchtung sind wahrscheinlich mitverantwortlich, dass da sich Unverständnis bei dir zeigt.
Das japanische Wort "Satori" für Erleuchtung bedeutet "Verstehen". Im Lukas 2 ist auch vom Verstehen die Rede. Sie staunten über das Verständnis des 12 jährigen Jesus.
Ein weiteres Indiz dafür ist auch der Umstand, dass Jesus offenbar drei Tage im Tempel verbrachte - und da wohl die Zeit vergessen wurde, aber auch hier eine Zeitspanne angegeben ist, in der sich viele Wandlungen vollziehen.

Gruß
chrystal
chrystal
Power Member
 
Beiträge: 523
Registriert: Sa 26. Jul 2008, 16:56

Re: Yoga

Beitragvon Johncom » Mo 6. Okt 2008, 07:10

chrystal hat geschrieben:Erstens ist das etwas was ständig geschieht - so wie du in deiner Beziehung zu Christus jetzt bist, so zeigt sich das auch - und zwar unmittelbar und nicht gemacht. Daher kann man zweitens das nur "verbessern" indem man immer mehr in diese Beziehung zu Christus sich einlässt und Christus wirken lässt.


Ja, es ist das was staendig geschieht, unmittelbar. - Und doch sind das nur Worte die wir tauschen. Das was ich sag, laeuft durch Deinen persoenlichen Wahrnehmungsfilter und sicher liest Du dann wieder etwas anderes ..

Ramana:
chrystal hat geschrieben: Das ist in seinem Lebenskontext nichts Ungewöhnliches und zudem hatte er ein ihn tief prägendes Todeserlebnis. Übrigends auch einer Methode, der man sich bedient, um religiöse Erfahrungen zu induzieren: Betrachtungen der Vergänglichkeit. Und die Methode der Selbstergründung ist auch so etwas - Wer bin ich? ist ja als Schulungsweg von Ramana Maharshi entwickelt worden. Das reicht aber nicht aus und ist auch noch kein Erwachen.
Ich finde man muss unterscheiden zwischen "religiöser Erfahrung" und Erwachen. William James hat sehr ausführlich über religiöse Erfahrung geschrieben und viele können davon berichten, ohne das in einen Gottesbezug zu bringen. Es ist einfach die allen Menschen grundlegende Möglichkeit der transzendenten Erfahrung. Das ist aber noch nicht "Erwachen" i.S. Buddhas Erwachen oder dem satori im Zen-Buddhismus. Und auch nicht der Grund-Erfahrung Eckharts. Diese "Erfahrung" bzw. Erwachen beinhaltet die vollständige Umformung, eben vom Grunde her, die genau das bedeutet, was christlich "Umkehr" oder metanoia meint.
Diese Umkehr braucht immer Zeit und die Läuterung durch die Wirklichkeit in der, der Erwachte lebt.


Chrystal, wenn Du "immer" schreibst, verabsolutierst Du Deine bisherigen Erfahrungen oder ich sag mal Ergebnisse Deiner Lese-Studien. "Immer" ist genauso unmoeglich wie "nie". Nur das was ist, ist. Da sind wir uns wohl einig. Was Erfahrung angeht wie die des Erwachens, der Erleuchtung oder auch des Satori ... da hat es keinen Sinn, sich im Unterscheiden zu ueben, weil eben genau diese Begriffe den Zustand der Unterscheidungslosigkeit beschreiben. Genau diese Sucht des staendigen Unterscheidenwollens haelt uns vom Verstehen ab. Man kann gliedern, unterscheiden und 3 Stunden lange Vortraege halten. Am Ende sind alle muede und gehn ins Bett.

Im Zen genauso wie im Jnana Yoga geht nur eines: Den Grund oder den Ursprung des Lebens erspueren oder "sehen" oder erkennen. Wenn das Subjekt sich dann nicht mehr vom Objekt unterscheiden kann, platzt die gewohnte Vorstellung von Ich - Welt - Gott. Das ist Satori. Wenn die Illusion der Zeit entzaubert ist, wenn "ich" Mich an mich Selbst erinnere. Daraus kann eine Umkehr des persoenlichen Lebens werden ( wenn Gott will ). Und dann braucht braucht es eine Zeit zur Laeuterung, wie Du richtig schreibst. Oft, nicht immer. Immer gibts nicht ausser in Gott, Gott ist immer. Aber alles was "hier unten" geschieht ist geteilt, getrennt und in Bewegung und von daher stimmt zu allem was gesagt wird immer gleich auch das Gegenteil. - Satori beschreibt also nicht eine bleibende Erleuchtung.

Johancom hat geschrieben:Also ja, dann eben: Die Gedanken sind das Hindernis, "da sie sich zu Vorstellungen, Ängsten, Wünschen auftürmen". Wen es Zeit ist zu sprechen, "uebernimmt" der heilige Geist. "Es" spricht.


chrystal hat geschrieben:Also - ich verstehe jetzt nicht, wieso du oben Ramana Maharshi aufgeführt hast. Im Judentum ist Gott kein "Es" sondern ein "Du" und ein "Ich bin". Und Ramana fragt "Wer bin ich?" also dieses "es" ist eine Person, ein wer. Und der Heilige Geist ist auch kein "es" sondern eine, der drei Personen, die die Trinität bilden. Es übernimmt daher auch nicht ein "es", sondern du selbst - da bist du auch voll für verantwortlich und haftbar.


Hm ... fuer alles was ich als Person tue und sage bin ich als Person verantwortlich, natuerlich. Aber bin ich nur Person ? Wer oder was ist der Urgrund aus dem "meine" Wahrnehmung aufsteigt ? Das Gewahrsein auf dem Quell des Ich-Bewusstseins, dem "Ich Bin" ruhen zu lassen, das ist der Yoga Weg des Ramana. Niemand muss dieses ueben, aber jeder darf wenn er moechte.

Gruss
Benutzeravatar
Johncom
Wohnt hier
 
Beiträge: 2575
Registriert: Di 21. Mär 2006, 09:46
Wohnort: Deutschland

Re: Yoga

Beitragvon chrystal » Mo 6. Okt 2008, 12:25

Johncom hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:Erstens ist das etwas was ständig geschieht - so wie du in deiner Beziehung zu Christus jetzt bist, so zeigt sich das auch - und zwar unmittelbar und nicht gemacht. Daher kann man zweitens das nur "verbessern" indem man immer mehr in diese Beziehung zu Christus sich einlässt und Christus wirken lässt.


Ja, es ist das was staendig geschieht, unmittelbar. - Und doch sind das nur Worte die wir tauschen. Das was ich sag, laeuft durch Deinen persoenlichen Wahrnehmungsfilter und sicher liest Du dann wieder etwas anderes ..

Und was willst du damit sagen? Du bist doch nur für dich selbst verantwortlich. Für meine Weise der Aufnahme deiner Worte, kannst du nichts. Ich kann nur wiederum Verantwortung dafür tragen, wie und was ich darauf antworte und was ich denke. Und wie lange ich darüber nachdenke.
"Nur Worte" - das ist ein Gedanke, der erstmal bedacht werden sollte. "Im Anfang war das Wort - oder waren es "nur Worte"? Wir reden hier darüber, ob Yoga mit dem Christsein vereinbar ist . Ich meine schon, dass wir unsere "nur Worte" beim Wort nehmen sollten. Weil - es ist auch "nur" Zeit, die wir hier damit verbringen, um uns hier auszutauschen.
Johncom hat geschrieben:Ramana:
chrystal hat geschrieben: Das ist in seinem Lebenskontext nichts Ungewöhnliches und zudem hatte er ein ihn tief prägendes Todeserlebnis. Übrigends auch einer Methode, der man sich bedient, um religiöse Erfahrungen zu induzieren: Betrachtungen der Vergänglichkeit. Und die Methode der Selbstergründung ist auch so etwas - Wer bin ich? ist ja als Schulungsweg von Ramana Maharshi entwickelt worden. Das reicht aber nicht aus und ist auch noch kein Erwachen.
Ich finde man muss unterscheiden zwischen "religiöser Erfahrung" und Erwachen. William James hat sehr ausführlich über religiöse Erfahrung geschrieben und viele können davon berichten, ohne das in einen Gottesbezug zu bringen. Es ist einfach die allen Menschen grundlegende Möglichkeit der transzendenten Erfahrung. Das ist aber noch nicht "Erwachen" i.S. Buddhas Erwachen oder dem satori im Zen-Buddhismus. Und auch nicht der Grund-Erfahrung Eckharts. Diese "Erfahrung" bzw. Erwachen beinhaltet die vollständige Umformung, eben vom Grunde her, die genau das bedeutet, was christlich "Umkehr" oder metanoia meint.
Diese Umkehr braucht immer Zeit und die Läuterung durch die Wirklichkeit in der, der Erwachte lebt.


Chrystal, wenn Du "immer" schreibst, verabsolutierst Du Deine bisherigen Erfahrungen oder ich sag mal Ergebnisse Deiner Lese-Studien. "Immer" ist genauso unmoeglich wie "nie". Nur das was ist, ist.

Meinst du nicht es kommt auch auf den inhaltlichen Zusammenhang an, in dem das Wort "immer" steht?
Der Satz, in dem ich das geschrieben habe, ist doch korrekt - oder hast du da bezüglich der Umkehr eine andere Ansicht?
Johncom hat geschrieben:Da sind wir uns wohl einig. Was Erfahrung angeht wie die des Erwachens, der Erleuchtung oder auch des Satori ... da hat es keinen Sinn, sich im Unterscheiden zu ueben, weil eben genau diese Begriffe den Zustand der Unterscheidungslosigkeit beschreiben. Genau diese Sucht des staendigen Unterscheidenwollens haelt uns vom Verstehen ab. Man kann gliedern, unterscheiden und 3 Stunden lange Vortraege halten. Am Ende sind alle muede und gehn ins Bett.

Also - du hast da eine Vorstellung von "Erleuchtung", die du dir in deinem Kontext zurecht gelegt hast.
Für Yoga kann ich nichts dazu sagen - aber im Zen kommst du damit nicht durch -
Unterscheidungslosigkeit meint nicht "Bewußtlosigkeit" - du kannst sehr wohl unterscheiden - aber du siehst auch die Einheit. Es gibt da eben im Zen klare Kriterien und das hat auch seinen Grund - weil nämlich mit der sogenannten "Eins-Erfahrung" ziemlich viel rumgesponnen werden kann. Daher wird da auch ständig geprüft, wie eindeutig deine Erfahung ist und wenn du einen schlechtenn Lehrer hast, dann bist du arm dran, weil du letztlich von einem "Blinden" geführt wirst und es nicht selber merken willst. Du bist dann betrogen - aber auch dafür verantwortlich.

Johancom hat geschrieben:Im Zen genauso wie im Jnana Yoga geht nur eines: Den Grund oder den Ursprung des Lebens erspueren oder "sehen" oder erkennen.

Also im Zen geht es nicht um das gleiche wie im Yoga. Yoga ist auch nicht Buddhismus.
Im Zen und im Buddhismus geht es darum zu erkennen, daß alle Phänomene "leer" sind, d.h. keine eigene Substanz haben. Das es kein Ich gibt und kein Selbst. Es gibt dann auch nichts, was das "Ich" erkennen kann. "Ich", "Selbst","mein" sind Illusion, aus denen "Leiden" folgt, d.h. "Haben wollen" oder "nicht-haben wollen". Erwachen meint im Buddhismus das Ende dieser Illusion. Das hat nix mit erspüren des Ursprungs des Lebens zu tun. Wenn aber diese Illusion des "Ich" sich aufgelöst hat, dann erkennt man die All-Verbundenheit. Da ja alle Phänomene voneinander abhängen, sind sie auch alle miteinander verbunden - von Anfang an bis zum Ende allen Seins.

Johncom hat geschrieben:Wenn das Subjekt sich dann nicht mehr vom Objekt unterscheiden kann, platzt die gewohnte Vorstellung von Ich - Welt - Gott. Das ist Satori. Wenn die Illusion der Zeit entzaubert ist, wenn "ich" Mich an mich Selbst erinnere. Daraus kann eine Umkehr des persoenlichen Lebens werden ( wenn Gott will ).

Wenn daraus keine Umkehr des persönlichen Lebens wird, dann ist das kein Zen. Im Zen ist Satori die Voraussetzung für die Umkehr und die Umkehr ist das Ziel. Die Verwirklichung des Satori im ganz normalen Leben ist das Ziel von Zen. Satori als "Einheitserfahrung" muss ja im Alltag gelebt werden - also da scheitern dann so manche. D.h. auch der Erleuchtete muss morgen wieder zur Arbeit fahren und irgendwie Entscheidungen treffen - also ganz gewohnte Lebensvollzüge machen.
Ramana konnte da - kulturell bedingt - seine Klamotten hinschmeissen und sich zurück ziehen - aber ich halte das für kein vernünftiges und übertragbares Lebensmodell.
Johncom hat geschrieben: Und dann braucht braucht es eine Zeit zur Laeuterung, wie Du richtig schreibst. Oft, nicht immer. Immer gibts nicht ausser in Gott, Gott ist immer. Aber alles was "hier unten" geschieht ist geteilt, getrennt und in Bewegung und von daher stimmt zu allem was gesagt wird immer gleich auch das Gegenteil. - Satori beschreibt also nicht eine bleibende Erleuchtung.

Wir haben unterschiedliche Auffassungen von dem was Satori meint.
Entweder ich verstehe oder nicht - habe ich einmal "verstanden" dann bleibt das und es gibt kein zurück - in einen Zustand vor "Satori". Allerdings unterscheiden die Japaner zwischen Kensho und Satori. Kensho kann auch wieder verblassen bzw. verschwinden, wenn man sich mit dem Erreichten zufrieden gibt.

Die Zeit, die zur Verwirklichung der Erfahrung gegeben ist, das ist dein ganzes weiteres Leben - die Läuterung ist erst mit deinem Tode beendet und daher hört dieser Weg auch nie auf. Daher meint "immer" die ganze restliche Lebenszeit. "Lasst nicht nach in eurem Eifer" sagte Paulus. Nicht nachzulassen ist dann Aufgabe und die ist "immer" und nur durch das Leben begrenzt.
Verwirklichung bedeutet das was "Innen" sich verwirklicht hat, auch "außen" zur Wirklichkeit werden zu lassen. Schließlich sieht man dann ganz deutlich, was zu tun ist - es ist wie, wenn man im Feuer ist.

Johncom hat geschrieben:Hm ... fuer alles was ich als Person tue und sage bin ich als Person verantwortlich, natuerlich. Aber bin ich nur Person ? Wer oder was ist der Urgrund aus dem "meine" Wahrnehmung aufsteigt ? Das Gewahrsein auf dem Quell des Ich-Bewusstseins, dem "Ich Bin" ruhen zu lassen, das ist der Yoga Weg des Ramana. Niemand muss dieses ueben, aber jeder darf wenn er moechte.

Was heißt "nur" Person? Ich sehe, nach deinen Worten auch keine Veranlassung den Yoga-Weg für Christen zu empfehlen. Ich hatte bisher diesbezüglich eine größere Toleranz, aber ich sehe doch inzwischen, dass hier ein Gottesverständnis vermittelt wird, das Christus ausklammert. Dass man seinen Glauben im Kontakt mit anderen religiösen Praktiken vermischt hat man aber schon zu verantworten, denn die eigene Schulung und Unterweisung im Glauben muß jeder auch erst einmal leisten und auch zu leisten bereit sein.
Es gibt im Christentum einige Haltungen, die unverzichtbar sind - die persönliche Gottesbeziehung, die eine reale Begegnung ist und durch Christus eine Verwirklichung erfahren hat, die die Begegnung zwischen Menschen als Gottes-und Christusbegegnung beinhaltet. Die tätige Liebe, d.h. die Aufgabe und Verpflichtung sich in die menschlichen Angelegenheiten einzumischen - Sauerteig zu sein - politisch tätig zu sein. Aber dabei nicht zu vergessen, dass der Balken in meinem Auge ist - also immer zunächst bei mir selbst zu beginnen. Und als entscheidendes Kriterium halte ich die Einstellung zum eigenen Vermögen für besonders kritisch. Es ist keinem Menschen möglich von sich her die Trennung zwischen Gott und Mensch aufzuheben - dazu bedarf es Christus als Weg.

Gruß
chrystal
chrystal
Power Member
 
Beiträge: 523
Registriert: Sa 26. Jul 2008, 16:56

Re: Yoga

Beitragvon onThePath » Mo 6. Okt 2008, 12:40

So verschieden die verschiedenen Wege des Yoga sind: Sie haben Gemeinsamkeiten und auch Gemeinsamkeiten mit den Wegen des Buddhismus.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20468
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Yoga

Beitragvon chrystal » Mo 6. Okt 2008, 12:56

onThePath hat geschrieben:So verschieden die verschiedenen Wege des Yoga sind: Sie haben Gemeinsamkeiten und auch Gemeinsamkeiten mit den Wegen des Buddhismus.

lg, oTp


Und? So verschieden die verschiedenen Lebewesen sind: sie haben Gemeinsamkeiten. Menschen haben auch Gemeinsamkeiten mit Schimpansen.

Der Buddhismus hat Gott ausgeklammert - die Frage nach der Existenz Gottes hat für die Praxis des Buddhismus keine Relevanz. Es ist aber nicht gleichgültig für die Interpretation meiner Erfahrung. Und da führt der Gottesbezug meistens zu einem Aufblähen des Selbst in ein "höheres" Selbst.
Aus dem Buddhismus hat sich der Zen entwickelt - als Konzentrat - durch die Begegnung mit dem chinesischen Denken. Aber es haben immer wieder "Rückbildungen" stattgefunden, weil die Leute starke Neigungen für Riten, Rituale und religiöse Übungen haben. Wegen der Leute, wird alles gerne verwässert.
Von Menschen, die sich als religiöse Führer einspannen lassen.

Gruß
chrystal
chrystal
Power Member
 
Beiträge: 523
Registriert: Sa 26. Jul 2008, 16:56

Re: Yoga

Beitragvon Grasy » Mo 6. Okt 2008, 21:34

Enggi hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:
Grasy hat geschrieben:Was die Predigt anbelangt finde ich sie etwas bedenklich im Zusammenhang mit Luk 18:15-17, Mt 11:25-30 bzw. Heb 11 und Jak 5:13.

Dann finde ich es aber besser, wenn du mal konkret sagst, worin deine Bedenken liegen.

Das würdet ihr dann aber besser im Mystiker-Thread tun ...

meint Enggi (Nicht Lokal-Moderator)


Danke Enggi. :) Ich sah es eigentlich auch so daß das hier weniger reingehört und hab mich darum auf eine knappe Aussage beschränkt. Die Predigt vom Eckart könnte man, so man wollte, vielleicht auf Yoga hininterpretieren, muss man aber nicht und könnte man kaum auf alle verschiedenen Arten von Yoga oder Erwartungen der Menschen dazu.


Mfg,
Grasy
Grasy
Senior-Moderator im Ruhestand
 
Beiträge: 5250
Registriert: Fr 4. Feb 2005, 21:36

Re: Yoga

Beitragvon Grasy » Mo 6. Okt 2008, 22:15

chrystal hat geschrieben:
Grasy hat geschrieben:
quigor hat geschrieben:Die großartige Predigt von Meister Eckhart zu Matthäus 5, Vers 3.


"Und ihr sollt euch nicht lassen Meister nennen; denn einer ist euer Meister, Christus." (Mt 23:10 - Lut1912)

Dafür kann man Eckehart, Eckart, Eckhart - so weitere Schreibweisen seines Namens - nicht verantwortlich machen. Das war der mittelalterlicher Ausdruck für einen magister actu regens.


Da habt ihr mich falsch verstanden. Das lag durchaus nicht in meiner Absicht den Eckhart hier anzuklagen sondern vielmehr die Aussagekraft zu hinterfragen bzw. wieviel man auf seine Aussagen wert legt. Ich finde sogar manche Aussagen der Mystiker positiv aber könnte hier keine generelle 100% Empfehlung abgeben und das gehört hier auch weniger hin. Die Gefahr beseht aber - und hier kommt dann evtl. der Bezug zum Yoga - daß man etwas "noch besser" wissen und den "noch geheimeren Weg" gehen wollte. Das verlockt aber führt nicht unbedingt dahin daß wir wie die Kinder das Reich Gottes annehmen. Einflüsse von Esoterik oder fernöstlichen Religionen noch gar nicht zu reden. Ich kenne sicher nicht alle Mystiker. Von denen ich aber bisher gelesen habe vermisste ich doch des öfteren die Darstellung des Kindes. Ich kann mich noch an eine recht düstere Zeit in meinem Leben zurückerinnern wo mich der Gedanken an die Ewigkeit quälte und ich mein Vertrauen kaum auf Jesus Christus setzte. Und da hab ich viele christliche Bücher gelesen und ich meine die haben zu Recht Salz in offene Wunden gestreut. Die haben mir den Kopf auf mein Inneres gedreht - ganz ohne Yoga - und da fand sich Selbstbetrug, Selbschutz, Egoismus und einen Sünder. Das Buch "Von Innen nach Außen" vom L.Crabb hat hier gute Dienste geleistet und ich finde es eigentlich nach wie vor empfehlenswert. Es wurde nicht unbedingt leichter sondern wahrscheinlich sogar schwerer. Denn die Anklagen waren in meinen Augen zu recht da. Aufgedeckte Lieblosigkeit darf zu Recht schockieren und in Angst versetzen. Aber das ist nicht die Lösung.
Es hat auch eine Weile gedauert bis mir dann irgendwann ein Buch vom Pastor Wilhelm Busch in die Hände viel und er hat irgendwo dazu beigetragen den Blick weg von mir und hin zu Jesus zu drehen. Er hat bei weitem keinem Mystikerstil in seiner Schreibweise sondern verwendet zumeist sehr kurze knappe Sätze und doch hatte ich das Gefühl so Begriffe wie Kreuz und Selbsterkenntnis und Sünde hat er mindestens so gut erkannt wie andere - aber auch eine Lösung zu letzteren in klaren Worten: Jesus Christus. Dann hab ich manches mal an meine Kinder gedacht wenn die da im Garten rumgelaufen sind. Wenn die etwas wollen (und das tun sie) dann kommen sie und gucken dich mit herzzereissendem Blick an und strecken die Hände aus und wollen hochgenommen werden und freuen sich wenn du sie lieb hast und ihnen deine Zeit schenkst. Um nochmal auf Eckhart zu kommen. Es gibt ja wirklich einen der den Titel Meister zu recht verdient und an ihn sollten wir uns viel mehr orientieren. Jesus aber lehrte die Menschen offensichtlich nicht Yoga sondern "Unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name, ..."

Mfg,
Grasy
Grasy
Senior-Moderator im Ruhestand
 
Beiträge: 5250
Registriert: Fr 4. Feb 2005, 21:36

Re: Yoga

Beitragvon chrystal » Di 7. Okt 2008, 00:32

Grasy hat geschrieben:"Und ihr sollt euch nicht lassen Meister nennen; denn einer ist euer Meister, Christus." (Mt 23:10 - Lut1912)


Man kann Meister Eckhart auch nicht dafür verantwortlich machen, dass er von spirituell Suchenden heute vereinnahmt wird, auch als ein Beleg für eine christliche mystische Tradition. Und dass dies zu einer Inflation geführt hat, die, genauso wie die Bulle Johannes XXII. anhand von Zitaten, die aus dem Zusammenhang genommen werden, seiner Theologie nicht gerecht werden. Der eine hat ihn mißbraucht, um ihn zu verurteilen, die anderen mißbrauchen ihn, um ihn zu verklären. Letzteres hätte ihm sicherlich auch nicht gefallen, denn es ging ihm niemals um seine Person, sondern immer um Jesus Christus.

Hier ist es nur zu einer Diskussion gekommen, weil Mystik und Yoga zusammen gebracht wurden.
Die Gefahr besteht aber - und hier kommt dann evtl. der Bezug zum Yoga - daß man etwas "noch besser" wissen und den "noch geheimeren Weg" gehen wollte.

Diese Gefahr besteht und meistens geht sie von denjenigen aus, die garnicht so genaue Kenntnis haben.
Das verlockt aber führt nicht unbedingt dahin daß wir wie die Kinder das Reich Gottes annehmen. Einflüsse von Esoterik oder fernöstlichen Religionen noch gar nicht zu reden. Ich kenne sicher nicht alle Mystiker. Von denen ich aber bisher gelesen habe vermisste ich doch des öfteren die Darstellung des Kindes.

Keine Ahnung welche Mystiker du da meinst. Eigentlich stünde das im Widerspruch zur Einfalt des Herzens, wie es in der Mystik thematisiert wird. Kennst du Gerhard Teerstegen? Paul Gerhardt ist auch ein mystischer Mensch und Luther hat auch von der Mystik sich beeinflussen lassen.
Das Buch "Von Innen nach Außen" vom L.Crabb hat hier gute Dienste geleistet und ich finde es eigentlich nach wie vor empfehlenswert. Es wurde nicht unbedingt leichter sondern wahrscheinlich sogar schwerer. Denn die Anklagen waren in meinen Augen zu recht da. Aufgedeckte Lieblosigkeit darf zu Recht schockieren und in Angst versetzen. Aber das ist nicht die Lösung.

Das Buch von Crabb ist ein bißchen wie Mystik - ein Weg um wieder ganz zu werden - und was nicht angenommen ist, kann nicht geheilt werden - sagte Gregor von Nazianz. Die dunklen Seiten zu belichten ist sehr, sehr wichtig. Und nichts beschönigen.
Es hat auch eine Weile gedauert bis mir dann irgendwann ein Buch vom Pastor Wilhelm Busch in die Hände viel und er hat irgendwo dazu beigetragen den Blick weg von mir und hin zu Jesus zu drehen. Er hat bei weitem keinem Mystikerstil in seiner Schreibweise sondern verwendet zumeist sehr kurze knappe Sätze und doch hatte ich das Gefühl so Begriffe wie Kreuz und Selbsterkenntnis und Sünde hat er mindestens so gut erkannt wie andere - aber auch eine Lösung zu letzteren in klaren Worten: Jesus Christus.

Ich muß dabei immer an den anderen Wilhelm Busch denken - aber danke für den Hinweis an diesen Busch.
Ich werde mal was von ihm lesen.
Dann hab ich manches mal an meine Kinder gedacht wenn die da im Garten rumgelaufen sind. Wenn die etwas wollen (und das tun sie) dann kommen sie und gucken dich mit herzzereissendem Blick an und strecken die Hände aus und wollen hochgenommen werden und freuen sich wenn du sie lieb hast und ihnen deine Zeit schenkst. Um nochmal auf Eckhart zu kommen. Es gibt ja wirklich einen der den Titel Meister zu recht verdient und an ihn sollten wir uns viel mehr orientieren. Jesus aber lehrte die Menschen offensichtlich nicht Yoga sondern "Unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name, ..."

Jesus lehrte beten. Und wir beten dann WIE der Herr uns gelehrt hat - also jedenfalls in meiner Kirche, bei den Katholen ;) . Jesus lehrt auch, dass wir von den Kindern lernen sollen - so zu werden wie sie sind: offen, vertrauensvoll, arglos, klug, gegenwärtig, sorglos.

Wenn man auf direktem Wege zu Christus kommt ist das besser, als wenn man eine Art Umweg macht - über Yoga oder über Zen - aber manche haben eben einige Hürden zu überwinden, ehe sie wie Ignatius von Loyola sagen können:"Die meisten Menschen ahnen nicht, was Gott aus ihnen machen könnte, wenn sie sich ihm nur zur Verfügung stellen würden."

Gruß
chrystal
chrystal
Power Member
 
Beiträge: 523
Registriert: Sa 26. Jul 2008, 16:56

Re: Yoga

Beitragvon Grasy » Di 7. Okt 2008, 12:46

chrystal hat geschrieben:Wenn man auf direktem Wege zu Christus kommt ist das besser, als wenn man eine Art Umweg macht - über Yoga oder über Zen


Umweg ist denke ich etwas schön formuliert. Dabei hatten wir hier schon viele Aspekte aufgeworfen von Esoterik über dämonische Einflüsse bis hin zu "nur Sport" oder methode zur Innenschau. Ich würde eher Irrweg schreiben. Daß Gott uns auch von manchen Wegen auf den rechten führen kann ist klar. Ich würde aber nicht dazu raten erst mal alles auszuprobieren. Manches kann man auch so schon meiden. Wir haben ja jetzt durch Jesus auch einen Zugang zum Vater und das ganz ohne fernöstliche Methoden. :))


Liebe Grüße vom,
Grasy
Grasy
Senior-Moderator im Ruhestand
 
Beiträge: 5250
Registriert: Fr 4. Feb 2005, 21:36

Re: Yoga

Beitragvon Robby » Di 7. Okt 2008, 12:52

Grasy hat geschrieben: Wir haben ja jetzt durch Jesus auch einen Zugang zum Vater und das ganz ohne fernöstliche Methoden. :))


Liebe Grüße vom,
Grasy


Ein schönes Schlusswort. Damit schliesse ich diesen Thread, da sich das Thema erschöpft hat.


Lieber Gruss
Robby
Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süss und Süsses bitter nennen!Jesaja 5,20
Benutzeravatar
Robby
Administrator im Ruhestand
 
Beiträge: 5599
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:01
Wohnort: Schweiz

Vorherige

Zurück zu Christentum und andere Religionen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast