Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Frauenemanzipation: was sagt die Bibel dazu?

Ich finde es gut, dass sich die Frauen immer mehr emanzipieren.
15
33%
Ich finde die Entwicklung der Emanzipation nicht gut.
23
51%
Ist mir eigentlich egal
7
16%
 
Abstimmungen insgesamt : 45

Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Xenon » Fr 30. Aug 2002, 12:58


Ja, richtig Ahk.
Im Uebrigen bin ich gar nicht so nen Patriarch,wie man vielleicht meinen sollte.
Das Problem der ganzen Emanzipation stösst mir nur dann sauer auf, wenn man dann ständig die Bibel und das Christentum dafür meint kritisieren zu müssen.
Auch sonst erscheint es mir eigentlich ziehmlich fragwürdig, warum immer die Bibel beim Thema Emanzipation hinhalten soll, obwohl sie sich ja eigentlich dazu gar nicht so eindeutig äussert.

Ich denke zu diesem,für mich eher weniger interessanten Thema habe ich nun genug gesagt.

Gruss Daniel
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Shadow » Fr 30. Aug 2002, 14:14

Ich fühl mich jetzt ein wenig beleidigt. Wieso messt ihr mit verschiedenen Massen? Wenn ihr etwas in die Bibel interpretiert, dann ist das in Ordnung, aber wenn wir die Bibel auslegen, dann muss man sie wörtlich nehmen. Ich find das auf gut Deutsch zum kotzen. Und das dürft ihr interpretieren, wie ihr wollt...
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon horst » Fr 30. Aug 2002, 15:17

liebe starbright

weisst du in welchem zusammenhang paulus den frauen den satz, den du zitiertest geschrieben hat? viele frauen missbrauchen gerade diese stelle genau so gerne wie die männer: die frau hat sich unter zu ordnen.

es ging in philippi darum, dass sich die frauen über die männer stellten. genau wie du die bibel empfindest, dass die frauen unterdrückt werden, so wurden die männer unterdrückt. paulus schrieb dann den frauen in philippi, dass sie das eben nicht tun sollen, da es für die gemeinschaft nicht gut ist.

klar, es kommt in den worten relativ hart rüber aber nach meinem empfinden hat er genau das gemeint. es ist wie schimpfen. schimpfen hat aber auch einen liebenden charakter, denn man schimpft nur mit den menschen, die man auch wirklich gern hat.

paulus hat christus gelebt und war ein treuer knecht.

doch das christentum hatte es mir damals sehr schwer, wenn nicht in manchen gar unmöglich gemacht.
wer und wie hat es dir so schwer gemacht? es ist nicht recht, wenn menschen den christlichen glauben verlassen, weil christen sie vergraulen.
konntest du nicht austauschen und darüber sprechen?


segensgruss

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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Yasha » Fr 30. Aug 2002, 17:47


Wow, Shadow als grosser Verteidiger weiblicher Interessen.... gefällt mir:)


ich habe vor allem das Gefühl, dass hier sehr im Kreis geredet wurde.

also vesuche ich mal das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken (Obwohl mir Zauberweibs Bibelunterricht sehr gefallen hat;))

Ich bitte nun diejenigen, die Unterordnung als nicht demütigend empfinden ihre Ansicht genau zu erläutern.

Wenn ihr darunter einfach versteht, dass eine Frau behütet werden muss.... nun, ich bin auch froh, wenn ich nicht allein in einer Bahnunterführung nachts durchlaufen muss. Aber nur wegen des Beschützens soll man doch seine Willenskraft nicht einbüssen müsse, oder? :? oder habe ich euch einfach falsch verstanden?
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Desiree » Fr 30. Aug 2002, 23:25

Eigentlich fand ich Horsts Posting vom 28.08.2002, 13:03 zu dem Thema sehr gelungen - und hab mich umso mehr gewundert, dass hinterher niemand mehr so richtig drauf eingegangen ist... Ist das nicht irgendwo auch für die Feministinnen unter uns akzeptabel? Was Christus in einem Oberhaupt sieht, kann man doch ohne große Interpretationsschwierigkeiten herauslesen, und ich für meinen Teil hab mit einem solchen Oberhaupt keine Probleme. :] Da sehe ich auch keine eingebußene...gebüßte ge... Willenskraft. Das mit dem Willen ist sowieso eine Sache für sich - sobald es irgendwie um Unterordnung geht, jammert alles nach dem freien Willen, ganz gleich, wie es nun gemeint ist - fast wie ein Zwang :D
Ne, kam mir nur grad so in den Sinn: "Was ist denn mit dem freien Willen??" Das klingt ja schon fast verzweifelt... *smile* Dabei folge ich diesen Gesetzen absolut freiwillig!

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Ich sehe das so - Gott ist meine oberste Instanz (zumindest versuche ich, das immer so zu halten). Wenn mein - zukünftiger - Mann sich ebenfalls nach Gott richtet, sehe ich kein Problem in einer "Unterordnung". Denn solange er dem Vorbild Jesu in seiner Rolle als Oberhaupt folgt, bedeutet das nicht Unterdrückung, sondern gegenseitige Liebe und Fürsorge. Wenn er sich aber gegen Gottes Gebote stellt, muss ich Gott über ihn stellen. Ist wirklich schwierig, das auszudrücken... dann besteht die Unterordnung halt daraus, ihn trotz allem noch zu achten. Auch wenn er Fehler macht. Ich sehe da nirgends meine Würde flöten gehen... Und für den schlimmsten Fall bliebe mir immer noch die feste Zusage des Herrn, dass Er für mich sorgt *smile*
Wobei ich allerdings dazu sagen muss, dass ich tief in meinem Inneren auch ein kleines Hausweibchen bin... *g*

Liebe Grüße,
Desiree
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Beckenpower » Sa 31. Aug 2002, 12:57

Sali Starbright,

offtopic: in nem anderen forum gibts die möglichkeit, dass man - als verfasser - das letzte posting löschen kann. kann man das hier auch einbauen? dann könnten wir die doppelposts selber gleich wieder rauslöschen?
Wenn einem so ein Missgeschick passiert, dann editier die Nachricht doch und schreib "Bitte löschen, war doppelt" oder etwas in der Art rein. Einer der Moderatoren wird danach die Nachricht löschen.
Du kannst auch direkt einem Moderator eine PN senden und ihn darauf hinweisen.

VG&GS:
Philipp
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon horst » Sa 31. Aug 2002, 18:52

starbright

welche unstimmigkeiten und welche ungereimtheiten? wieso wolltest du die nicht bereinigen? oder hast du und man hat dir nicht zugehört?

segensgruss

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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Franek » Sa 31. Aug 2002, 23:17

Hier ein paar Zitate von Euerem "lieben" Gott:

1. Moses 6,7
und GOTT sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe.


2. Moses 20.5
Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen,

3. Moses 25,44
Willst du aber Sklaven und Sklavinnen haben, so sollst du sie kaufen von den Völkern, die um euch her sind, 25,45 und auch von den Beisassen, die als Fremdlinge unter euch wohnen, und von ihren Nachkommen, die sie bei euch in eurem Lande zeugen. Die mögt ihr zu eigen haben 25,46 und sollt sie vererben euren Kindern zum Eigentum für immer; die sollt ihr Sklaven sein lassen.

1. Samuel 15,2
So spricht der HERR Zebaoth: (...) 15,3 So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel.

2. Moses 22,17
Die Hexen sollst du nicht am Leben lassen.

2. Moses 31,14
Darum haltet meinen Sabbat, denn er soll euch heilig sein. Wer ihn entheiligt, der soll des Todes sterben. Denn wer eine Arbeit am Sabbat tut, der soll ausgerottet werden aus seinem Volk.

2. Moses 32,27
So spricht der HERR, der Gott Israels: Ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlage seinen Bruder, Freund und Nächsten.

3. Moses 20,13
Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.

3. Moses 26,7
Ihr sollt eure Feinde jagen, und sie sollen vor euch her dem Schwert verfallen. 26,8 Fünf von euch sollen hundert jagen, und hundert von euch sollen zehntausend jagen; denn eure Feinde sollen vor euch her dem Schwert verfallen.

3. Moses 20,27
Wenn ein Mann oder eine Frau Geister beschwören oder Zeichen deuten kann, so sollen sie des Todes sterben; man soll sie steinigen; ihre Blutschuld komme über sie.

3. Moses 26,22
Und ich will wilde Tiere unter euch senden, die sollen eure Kinder fressen und euer Vieh zerreißen und euch vermindern, und eure Straßen sollen verlassen sein.

Psalmen 18,38
Ich will meinen Feinden nachjagen und sie ergreifen und nicht umkehren, bis ich sie umgebracht habe. 18,39 Ich will sie zerschmettern, daß sie nicht mehr aufstehen können; sie müssen unter meine Füße fallen. 21,9 Du wirst es mit ihnen machen wie im Feuerofen, wenn du erscheinen wirst. Der HERR wird sie verschlingen in seinem Zorn; Feuer wird sie fressen. 21,10 Ihre Nachkommen wirst du tilgen vom Erdbodenund ihre Kinder aus der Zahl der Menschen.

Jesaja 19,2
Und ich will die Ägypter gegeneinander hetzen, daß ein Bruder wider den andern, ein Freund wider den andern, eine Stadt wider die andre, ein Reich wider das andre kämpfen wird 13,16 Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden. 13,17 Denn siehe, ich will die Meder gegen sie erwecken, die nicht Silber suchen oder nach Gold fragen, 13,18 sondern die Jünglinge mit Bogen erschießen und sich der Frucht des Leibes nicht erbarmen und die Kinder nicht schonen.

1. Timotheus
2,11 Eine Frau lerne in der Stille mit aller Unterordnung. 2,12 Einer Frau gestatte ich nicht, daß sie lehre, auch nicht, daß sie über den Mann Herr sei, sondern sie sei still. 2,13 Denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva. 2,14 Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber hat sich zur Übertretung verführen lassen. 2,15 Sie wird aber selig werden dadurch, daß sie Kinder zur Welt bringt, wenn sie bleiben mit Besonnenheit im Glauben und in der Liebe und in der Heiligung.




Es handelt sich hier um eine Auswahl und es gibt in der Bibel sogar noch viel mehr davon aber leider kennen die wenigsten "Christen" die Bibel.


PS.
Schlimmeres steht im ISLAM doch eigentlich auch nicht.

Ich bin übrigens kein Artheist sonder glaube an mehrere Leben und stehe dem Buddhismus sehr nahe.
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Yehudit » Sa 31. Aug 2002, 23:31

hm. ich denke, du reisst die Verse etwas aus dem zusammenhalt heraus. vielleicht solltest du einmal studieren, wie gott zu solchen aussagen gekommen ist.
Du solltest nie nur einen sektor aus der hl. Schrift nehmen, das zerreist das ganze bild.

Grüessli Yehudit
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Desiree » Sa 31. Aug 2002, 23:55

Lieber Franek,
das ist jetzt zwar hübsch, wie du das so aufgelistet hast, aber bis auf die letzte Bibelstelle stand glaub ich nicht viel über Emanzipation drin... Möchtest du deine Beiträge bitte dem Thema anpassen? Oder damit einen eigenen Thread eröffnen? Oder, wie Yehudit vorgeschlagen hat und was ich für eine sehr gute Idee halte, es tatsächlich mal im Zusammenhang nachlesen? Und dann letztendlich ganz ohne "da guckt mal, euer toller Glaube" nachfragen, wie wir dazu stehen? Weil... noch jemanden, der die alte Leier von dem ja so gewalttätigen AT anstimmt, brauchen wir nicht wirklich, die Stellen sind schon besetzt. Vielleicht möchtest du einen neuen Aspekt reinbringen... aber nicht unter diesem Thema.

Vielen Dank.
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Franek » So 1. Sep 2002, 00:37

Hallo starbright, Hallo Desiree, Hallo Yehudit,

Ihr habt natürlich recht, daß passt jetzt nicht mehr zum Thema - deshalb zíehe ich mich auch nun auch zurück.

Aber zum Abschluß noch ein Bibelzitat:

"Nicht an ihren Worten, sondern an Ihren Taten werdet Ihr sie erkennen."

Ich erinnerere da nur an Glaubenskriege und Hexenverbrennungen. Die "Christen" haben schließlich mehr Frauen verbrannt als die Nazis Juden.

Den Buddismus (und damit mehrere Leben) halte ich für den gerechteren Glauben.

Viele Grüße
Franek



;)
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Ahk » So 1. Sep 2002, 16:34

Maul.....das darf doch nicht wahr sein.....die alte OT-bibel-anschwärtz-nummer...... *schauder* Aber zu den meisten zitaten werde ich die passende (OT + ausdemzusammenhanggeriss.) antwort geben "du sollst nicht töten" "liebe deinen nächsten wie dich selbst"

Ahk
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Ahk » So 1. Sep 2002, 16:39

Die "Christen" haben schließlich mehr Frauen verbrannt als die Nazis Juden.


Zahlen und quellenangaben bitte

Ahk
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Ahk » So 1. Sep 2002, 16:59

Aber nun noch was zu eigentlichen thema:

Aufgrund dessen was wir nun wissen, können wir recht gut ahnen, was Paulus seine Gemeinde mit diesen briefen lehren wollte. Und ich denke, dass die aussagen von horst recht gut in worte gefasst wurden.
Nun stellt sich aber auch die frage: Was sagte Jesus selber zu diesem thema? Und was können wir daraus schliessen? Weiss hier jemand was dazu?
Ahk
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Yasha » So 1. Sep 2002, 21:17

Original von Desiree
@alchemistin
Ich sehe das so - Gott ist meine oberste Instanz (zumindest versuche ich, das immer so zu halten). Wenn mein - zukünftiger - Mann sich ebenfalls nach Gott richtet, sehe ich kein Problem in einer "Unterordnung". Denn solange er dem Vorbild Jesu in seiner Rolle als Oberhaupt folgt, bedeutet das nicht Unterdrückung, sondern gegenseitige Liebe und Fürsorge. Wenn er sich aber gegen Gottes Gebote stellt, muss ich Gott über ihn stellen. Ist wirklich schwierig, das auszudrücken... dann besteht die Unterordnung halt daraus, ihn trotz allem noch zu achten. Auch wenn er Fehler macht. Ich sehe da nirgends meine Würde flöten gehen... Und für den schlimmsten Fall bliebe mir immer noch die feste Zusage des Herrn, dass Er für mich sorgt *smile*
Wobei ich allerdings dazu sagen muss, dass ich tief in meinem Inneren auch ein kleines Hausweibchen bin... *g*

Liebe Grüße,
Desiree



Dann ist das aber auch nicht wirklich eine Unterordnung, sondern eine Beziehung, in der beide gleichviel wert sind, oder?
Nun ja, es macht mir auch Freude meinen Freund etwas zu verwöhnen, wenn es möglich ist. Ich hbae ihm auch schon geholfen die Wohnung zu putzen o.ä. wenn es gerade nötig war. Ich helfe gerne, das ist es ja nicht. Aber meine Unabhängigkeit ist mir einfach wichtig.
Bei mir sind die Eltern geschieden, ich weiss wie wichtig es ist, Selbstständigkeit ist, denn der Mann, der einem vorher vielleicht immer behütet hat und dafür gesorgt hat, dass man es gut hat, verschwindet vielleicht plötzlich, und man steht allein da.

Ich bin keine Feministin, ich finde einfach, dass es sehr gefährlich ist, sein Leben von einer anderen Person abhängig zu machen.
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Joggeli » Mo 2. Sep 2002, 08:41

Ich bin nicht etwa ein Frauenfeind (ich habe selber 5 Stück in meiner Familie. Aber ich möchte einmal einen anderen Aspekt in die Runde werfen:

Im Männerkreis wurden wir aufgeklärt über den "Zyklus der Frau".

Nun, hier sollte niemand lächeln. Was viele Männern unekannt war, oder vielleicht nur unbewusst wahrgenommen wirde, wurde uns nun schwarz auf weiss präsentiert.

(Uebrigens gibts zu diesem Thema KEINE christliche Literatur, aber auf dem säkulären Markt ist etwas zu finden)

Der Zyklus der Frau, welcher mit den verschiedenen Hormonspiegeln starken Einfluss auf die psychische und körperliche Verfassung hat, bewirkt, etwas einfach gesagt, dass die Frau, während mehreren Tagen im Monat in einer etwas "schwierigeren" Stimmung ist. In dieser Zeit kann es gut sein, dass sie eine Entscheidung, genau 180 Grad anders trifft, als sie diese 2 Wochen vorher getroffen hat. Auch ist sie oft gereitzter, kann weniger einstecken, regiert über, etc... es gibt eine ganze Aufzählung von möglichen Auswirkungen - je nach Frau trifft das eine oder ander zu.

Nochmals, dies ist die Natur (die Gott geschaffen hat). Diese "Aufklärung" dient uns Männern dazu, unsere Frauen besser zu verstehen.

(Der Vortrag ist auf einer Kassette erschienen).

Was hat das nun mit dem Thread-Thema zu tun? Ganz einfach:
Die Frau will dem Mann in jeder Beziehung gleichgestellt werden. Rein von der Natur her ist dies aber gar nicht möglich - eine Frau bleibt eine Frau mit allen Stärken und Schwächen. Dies ist auch sicher mit ein Grund, warum in der Bibel die Frauen einen eingenen Aufgabenbereich erhalten haben.

So, nun diskutiert mal darüber.
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Yasha » Mo 2. Sep 2002, 09:14


ok, neue Aspekte:) immer gut:)

Also, du spielst auf die Menstruation an. Dazu kann ich sagen, dass ich persönlich nicht unbedingt gereizter bin als sonst, ich habe einfach Bauchkrämpfe, die mir dann sehr zu schaffen machen.

Dass ich dann nicht so fit bin wie sonst ist also klar. Von dem her haben Frauen also ein körperliches Handicap, vor allem da sie auch allgemein schwächer gebaut ist als der Mann.

Es geht aber eigentlich ja eher darum, dass man sich nach seinen seinen Fähigkeiten orientieren kann. Eine Frau kann durchaus auch eine gute Mechanikerin sein, ein Mann auch ein guter Krankenpfleger.

Dass Mann und Frau rein körperlich nie gleich sein können ist klar, der Grund für die "Niedrigstellung" der Frau in der Bibel ist ja genau die Menstruation, denn die Frau ist unrein.



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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Shadow » Mo 2. Sep 2002, 09:46

Ausserdem möchte ich hinzufügen: Frauen sind, und das ist erwiesen, alles andere als schwächer gebaut! Sie haben vielleicht im Durchschnitt weniger Muskelkraft, aber ihre Körper sind robuster. Sie sind weniger anfällig gegen Krankheiten und der Körper ist belastbarer. Mal ganz abgesehen von der wesentlich höheren Schmerztoleranz. Ich jedenfalls möchte kein Kind bekommen müssen.
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Joggeli » Mo 2. Sep 2002, 10:12

Es geht aber eigentlich ja eher darum, dass man sich nach seinen seinen Fähigkeiten orientieren kann. Eine Frau kann durchaus auch eine gute Mechanikerin sein, ein Mann auch ein guter Krankenpfleger.


Hallo Alchemistin

Mit dieser Aussage habe ich keine Probleme, obwohl die Mechanikerin bei gewissen Aufgaben vielleicht zu wenig Kraft hat, während dem Krankenpfleger das weiblich Einfühlungsvermögen fehlt.

Ich spreche wirkich den Einfluss der beiden massgeblich beteiligten Hormone auf die Psyche der Frau an.


Das männliche Gehirn ist zwar größer, dafür schrumpft es im Alter schneller. Die Sprache ist Domäne der Frau, die des Mannes ist das räumlich mathematische Denken.

Unterschiedliche Hormonkonzentrationen sollen mitverantwortlich sein: Beispielsweise verändert der Zyklus der Frau das Vermögen, bestimmte Aufgaben zu lösen. Ein hoher Östrogengehalt macht es schwer, räumliche und mathematische Aufgaben zu lösen, während sprachliche und motorische Fähigkeiten dadurch verbessert werden.

Das Sprachzentrum ist bei Frauen stärker ausgeprägt. Außerdem verteilt die Frau bestimmte Arbeiten gleichmäßiger auf beide Hirnhälften, während Mann dafür nur eine Hemisphäre einsetzt, die aber besonders effektiv.


Die natürlichen Gegebenheiten / Unterschiede zwischen Mann und Frau tragen sicher dazu bei, dass nicht alle Aufgaben für beide gleich gut geeignet sind.

Meiner Meinung nach, wird die Frau in der Bibel nicht diskriminiert. Wenn im Glauben nach diesen Grundsätzen gelebt wird, werden wohl auch die christlichen Frauen kaum den Eindruck von Unterdrückung haben. Denn die Liebe steht über allem, kein Mann wird die Frau, die er liebt, irgendwie unterdrücken!

Es Grüessli vom Joggeli
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Shadow » Mo 2. Sep 2002, 10:32

Dann muss ich aber sagen, lieber Joggeli, dass viele Ehen nicht aus Liebe geschlossen wurden. Und dann hatte die Frau keinen Ausweg mehr. Sie war für ihr Leben an ihren Unterdrücker gebunden. Und das ist es, was an der Sache faul ist.

Und es gibt durchaus Männer, die "weibliche Intuition und Einfühlungsvermögen" haben. Und es gibt genug Frauen, die mehr Kraft haben als ich. Und ich bin nicht grade ein Zahnstocher. Man darf so etwas nicht verallgemeinern. Mann muss den Menschen beurteilen, wie er ist, nicht nachdem was er ist. Würde ich das tun, so müsste ich jeden Christ, rein aus Erfahrung, als nicht fähig objektive Schlüsse zu ziehen abstempeln. Aber das masse ich mir nicht an, denn ich kenne bei weitem nicht alle Christen.
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon CorvusCordis » Mo 2. Sep 2002, 10:42

Sei gegrüsst, Joggeli
obwohl ich ein Mann bin, habe ich doch auch so meine Tage. An diesen Tagen kann ich nicht klar denken, bin vielleicht etwas melancholisch, vielleicht gereizt, vielleicht einfach sonst frustriert. Dann leidet die Konzentration, mit der Arbeit happerts....... naja ich hab dann halt eben meine Tage.
Doch hat das bei mir wenig mit Hormonen zu tun, vielleicht spielt die Mondphase etwas mit, aber mehr sicher nicht.
Was noch seltsamer ist, man sagt mir nach, ich hätte ein extremes Einfühlungsvermögen, eben das was Du den Frauen zusprichst. Mein mathematisches Denken ist ebenfalls sehr weit, ich arbeite als Programmierer, da gehts nicht ohne.
Also bin ich jetzt so ne Art Zwitter?
Nix gegen Schubladendenken oder Schwarzweissdenken, man kann sicher den Frauen oder Männern gewisse Attribute zuschreiben (ich find Frauen z.b. süsser *g*), aber schlussendlich bleibt man Individuum, wer den Geschlechtern sowas überstülpt, wird weder Mann noch Frau gerecht.

es grüsst
CorvusCordis, grad gestern wiedermal grauenhaft seine Tage hatte
[ALIGN=center]Nur indem religiös Gläubige darauf verzichten,
ihre Überzeugung vom Besitz der Wahrheit andern aufzuzwingen,
werden sie unter der Herrschaft der Menschenrechte frei,
eben dies zu glauben, ohne dabei bedroht zu werden.

(Hubert Markl, Max-Planck-Gesellschaft)[/ALIGN]
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Joggeli » Mo 2. Sep 2002, 11:19

@Shadow

Dann muss ich aber sagen, lieber Joggeli, dass viele Ehen nicht aus Liebe geschlossen wurden


Liebe Shadow

Ich widerspreche dir nicht! Es werden wohl viele Ehen in der Hoffnung geschlossen, dass das Verliebtsein immer weiter so anhält. Viele hoffen sogar, dass sich der ander in der Ehe dann schon noch etwas zum Besseren ändert - leider ist oft das Gegenteil der Fall, man lernt sich bald richtig kennen.

Die richtige Liebe, wie sie auch in der Bibel beschrieben wird, sollte eigentlich dazu führen, dass man den andern höher schätzt als sich selbst. Mit Liebe sollte auch jedes Problem gelöst werden können. Krach gibt es immer, in jeder Ehe.

In unser fast 17 Ehejahren haben wir manches durchgemacht. Menschlich gesehen wären wir bereits mehrfach geschieden - aber wir konnten uns - Gott sei Dank - immer wieder zusammenraufen, und es ging weiter. Ich bin überzeugt, dass meine Frau mehr als einmal nachgegeben hat, um wieder zum Frieden zu kommen. Umgekehrt musste auch ich lernen, meine Frau "voll" zu nehmen, ihre Meinung zu akzeptieren.

Leider gibt es auch Ehen, die recht verloren aussehen. Mehr als einmal habe ich es beobachtet, dass Frauen sich "emanzipierten", indem sie nach vielen Ehejahren, ihren Beruf wieder aufgriffen, vielleicht sogor eine Weiterbildung abschlossen, um dann - mit eigenem Einkommen aus einer Abhängikeit befreit - aus der Ehe flüchteten.

Natürlich waren in diesen Ehen schon lange Probleme vorhanden. Aber um solche Probleme zu lösen, müssen beide Teile das auch wirklich wollen. Nicht immer ist der Mann derjenige, der die Probleme nicht angehen will.

Der Verfall von Ehen, auch von Männern und Frauen die Christen sind, bewegt und beunruhigt mich wirklich sehr.

Was körperliche Stärken der Frau und die mentalen Stärken des Mannes angeht, gibt es sicher immer wieder Ausnahmen. Deshalb möchte ich auch nicht alle in einen Topf werfen.
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Joggeli » Mo 2. Sep 2002, 11:23

Lieber CorvusCordis

obwohl ich ein Mann bin, habe ich doch auch so meine Tage. An diesen Tagen kann ich nicht klar denken, bin vielleicht etwas melancholisch, vielleicht gereizt, vielleicht einfach sonst frustriert. Dann leidet die Konzentration, mit der Arbeit happerts....... naja ich hab dann halt eben meine Tage.


Dem gibt es wohl nichts entgegenzuhalten. Das kann sogar periodisch sein - bei vielen ist es der Montag, oder die Woche nach den Ferien :D

Solche Phasen kenn ich oft nach irgenwelchen Anhäufungen von negativen "Erlebnissen" oder wenn ich überarbeitet bin (das kommt wirklich vor!) Deswegen ist man(n) ja kein Zwitter.


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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon CorvusCordis » Mo 2. Sep 2002, 11:25

Sei gegrüsst, Joggeli

Der Verfall von Ehen, auch von Männern und Frauen die Christen sind, bewegt und beunruhigt mich wirklich sehr.

vielleicht ist die Institution Ehe überholt und viele Menschen fühlen sich da einfach nicht mehr wohl? Schliesslich wurde die Ehe "erfunden" als der Mensch noch eine Lebenserwartung hatte, die sowas zuliess. Aber heutzutage bedeutet Ehe, bis zu 60-70 Jahren mit demselben Menschen zusammen zu sein. Das kann sicher gut gehen, schön für alle die es schaffen, aber für viele scheint das nicht mehr zu gehen und deshalb frage ich mich wirklich, ob die Ehe als Solches nicht längst überholt ist und uns heutzutage mehr Ärger als Nutzen bringt.
Dies nur als kleine Randnotiz, ist nur meine persönliche Meinung, aber ich find der Gedanke hat was.

es grüsst
CorvusCordis...... sich weder von Gott noch von einer Frau in Ketten legen lässt
[ALIGN=center]Nur indem religiös Gläubige darauf verzichten,
ihre Überzeugung vom Besitz der Wahrheit andern aufzuzwingen,
werden sie unter der Herrschaft der Menschenrechte frei,
eben dies zu glauben, ohne dabei bedroht zu werden.

(Hubert Markl, Max-Planck-Gesellschaft)[/ALIGN]
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon CorvusCordis » Mo 2. Sep 2002, 11:29

Sei gegrüsst, Joggeli

Solche Phasen kenn ich oft nach irgenwelchen Anhäufungen von negativen "Erlebnissen" oder wenn ich überarbeitet bin (das kommt wirklich vor!) Deswegen ist man(n) ja kein Zwitter.

siehst Du, und deshalb finde ich es etwas vermessen, Frauen deshalb die Qualifikation abzusprechen, weil sie manchmal ihre Tage haben. So ganz unter uns, ich kenn sogar Männer, die sind jeden Tag um ein Vielfaches verrückter als meine Frau es in ihrer schlimmsten Periode je war :D

es grüsst
CorvusCordis..... manchmal sogar testosteronbedingt total durchgeknallt :D
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Shadow » Mo 2. Sep 2002, 11:40

Joggeli:

Erstens mal bin ich männlich, aber macht nichts :)

Zweitens: Diese Art Ehe die du beschreibst ist dann aber eben eine gleichberechtigte. Wenn man seinen Partner sich selber häher stellt und der andere das gleiche tut, dann nenne ich das gegenseitigen Respekt und Liebe. Ein Problem mit der Unterordnung habe ich nur dann, wenn es einseitig geschieht. Das ist einfach unfair.

Auch kann eine Ehe durchaus stabil sein, obwohl beide Ehepartner selbstständig sind. Wie du sagtest gab es in deinen Beispielehen ja auch zuvor schon Probleme.

Ich bin auch der Meinung, dass die Ehe (also "Bis dass der Tod euch scheide";) überholt ist. Viel wertvoller, als eine kränkelnde Ehe (und ich meine eine hoffnungslose... Hoch und Tief gibt es überall, leider ist ein Tief heutzutage viel zu schnell ein Scheidungsgrund), wäre doch sich manchmal einfach im Guten zu trennen und sich eine neue Partnerin/einen neuen Partner zu suchen, dem man die Liebe entgegen bringen kann, die dieser verdient und seinem bisherigen Partner weiterhin ein guter Freund zu sein und ihm/ihr wiederum die Chance geben eine neue, starke Liebe zu finden.

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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Joggeli » Mo 2. Sep 2002, 11:41

Hi CorvusCordis

deshalb finde ich es etwas vermessen, Frauen deshalb die Qualifikation abzusprechen, weil sie manchmal ihre Tage haben


Ich spreche den Frauen nicht eine Qualifikation ab, die sie haben (Uebrigens haben sie nicht manchmal ihre Tage, sondern normalerweise recht regelmässig ´;)

Das Ganze gibt mir, und vielen anderen eine Erklärung für ein Phenomen, welches wir bei unseren Frauen beobachten. Uebrigens - das muss auch gesagt sein - nicht alle Männer konnten mit diesen Erläuterungen zum Zyklus etwas anfangen. Entweder sind sie blind, oder ihre Frauen verstehen es meisterhaft mit diesen "Problemen" umzugehen. Du siehst, es gibt wirklich Unterschiede, auch unter den Frauen!
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon CorvusCordis » Mo 2. Sep 2002, 11:59

Sei gegrüsst, Joggeli

Ich spreche den Frauen nicht eine Qualifikation ab, die sie haben

sondern nur die, die sie nicht haben? Klang grad irgendwie so :D

Das Ganze gibt mir, und vielen anderen eine Erklärung für ein Phenomen, welches wir bei unseren Frauen beobachten.

nix gegen etwas Verständnis gegenüber Anderen, aber für mich klingt das irgendwie als ob Du über kranke Menschen sprichst, mag sein dass ich Dich falsch interpretiere. Die Frauen die ich bisher erlebt habe waren nun wirklich nicht so anders wenn sie ihre Tage hatten. Jeder Mensch wird ein klein wenig griesgrämiger wenn er Beschwerden hat und da viele Frauen in der Periode Beschwerden haben, ist es auch klar, dass sie dann vielleicht etwas bissiger reagieren. Doch wie oft reagieren Menschen unerwartet oder nicht angebracht? Da finde ich es sehr daneben und typisch christlich, Frauen wegen ihrem Frausein zu "verurteilen" geschweige denn daraus Schlüsse zu ziehen, ob sie Führungsaufgaben übernehmen können.
Ich für meinen Teil wäre dafür, dass wir sämtliche Politiker durch weibliche Pendents ersetzen, die Welt würde um ein Vielfaches friedlicher. Gilt übrigens auch für Päpste und Priester 8-)

es grüsst
CorvusCordis, die Frauen für ihr Frausein verehrend
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Yasha » Mo 2. Sep 2002, 12:15

Original von Shadow
Ausserdem möchte ich hinzufügen: Frauen sind, und das ist erwiesen, alles andere als schwächer gebaut! Sie haben vielleicht im Durchschnitt weniger Muskelkraft, aber ihre Körper sind robuster. Sie sind weniger anfällig gegen Krankheiten und der Körper ist belastbarer. Mal ganz abgesehen von der wesentlich höheren Schmerztoleranz. Ich jedenfalls möchte kein Kind bekommen müssen.


Was ich als wirklichen Schwachpunkt der Frau empfinde, ist, dass sie empfindlicher sind. Also kitzlig! Man kann sich einfach nicht wehren wenn ein Kerl meint, dass er das Mädel jetzt mal "zum Lachen" bringen will;)


zum Thema:
bei mir liegen die Stimmungsschwankungen zumindest an den Beschwerden^^

@Corvus Cordi
Das die Welt friedlicher wäre, wenn frauen mehr politk machen würden bezweifle ich stark. Du hast ja keine Ahnung wie verschlagen, bösartig und brutal eine Frau sein kann, wenn sie meint angegriffen zu werden.

@Starbright
tja, da haben die Frauen schon mal ein Handicap, für das sie nix können (ok, laut der Bibel schon) und dann haben sie deswegen auch noch im Sozialen bereich die A*** karte gezogen (sorry das wort). wieder mal herrlich erfrischend diese Welt
Lasst euch nicht vertrösten!
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Lasst Moder den Erlösten
Denn das Leben ist am Grössten:
Es steht nicht mehr bereit

Berthold Brecht; Gegen Verführung; Vers 3
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Desiree » Mo 2. Sep 2002, 12:53

Liebe Starbright,

ich halte deine Theorie mit den Stimmungsschwankungen für nicht wirklich haltbar... zum einen hatte ich die auch, als ich mich dem Heidentum viel näher fühlte. Da dachte ich mir zwar unter Schmerzen, hey, ist doch toll, eine Frau zu sein, das bedeutet doch nur, dass du fruchtbar bist... aber ich hätte trotzdem jeden an die Wand geklatscht, der mich in der Phase blöd anschwätzt. Und das Verhalten kenn ich von vielen anderen Frauen, die sich keinen deut drum scheren, was die Kirche über ihre Sexualität sagt. Eigentlich kenne ich nur solche Frauen...
Und ich hoffe sehr, dass ich niemals in einer entscheidenden Position bin, wenn ich meine Tage habe. Dann bin ich nämlich echt boshaft... und Sex will ich da garantiert auch nicht. :D

Aber an alle: ich glaube, die Schwierigkeit in der Diskussion liegt daran, dass hauptsächlich auf die Unterordnung eingegangen wird. Dabei wird ein bißchen zu sehr außer acht gelassen, dass es auch kein Zuckerschlecken ist, nach Gottes Vorstellungen ein Oberhaupt zu sein...
Wie ich gestern in der Predigt gehört habe: Das Christentum hat weder die Sklaverei noch das Patriarchat in Frage gestellt - aber es hat die Spielregeln dafür verändert. Das Christentum ist nicht als sozialrevolutionäres Konzept zu verstehen, sondern als Gebrauchsanweisung für die Umsetzung...
Ich finde den Gedanken sehr überlegenswert. :))
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Joggeli » Mo 2. Sep 2002, 13:01

Die Frauen die ich bisher erlebt habe waren nun wirklich nicht so anders wenn sie ihre Tage hatten.


Jetzt fehlt dir eben die Hintergrundinformation -> Die Phase, die dem Mann das Leben schwer machen kann, ist vor allem die premenstruale Phase. Danach geht es langsam wieder aufwärts.
(Hängt eben mit den Hormonspiegeln zusammen).

Eine skizzenhafte Kurve findest du hier:

[url=
[URL]http://www.shukra.de/mens.html[/url]]Hormonspiegel der Frau[/url]

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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Joggeli » Mo 2. Sep 2002, 13:05

Zitat von sb
so dass es frau auch leichter sein wird, mal zu ihrer familie zu sagen "hey, ich bin heut tierisch mies drauf, lasst mir einfach meine ruhe"


Das ist übrigens genau der Grund, weshalb eine Frau an bestimmten Tagen (Premens) gewisse Berührungen nicht erduldet oder gar schätzt, wahrend den der Postmens genau das Gegenteil der Fall sein kann.
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Shadow » Mo 2. Sep 2002, 13:35

Öhm und inwiefern macht das die Frau denn nun labiler? Labiler als ich es bin zum Beispiel? Ich bin recht Jähzornig. Bei mir braucht es viel, bis ich echt sauer werde. Aber dann ist mit mir auch nicht gut Kirschenessen. Oder wenn ich ne depressive Phase habe, werde ich auch leicht ungemütlich. Inwiefern macht mich das dann zuverlässiger als eine Frau?
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