Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Frauenemanzipation: was sagt die Bibel dazu?

Ich finde es gut, dass sich die Frauen immer mehr emanzipieren.
15
33%
Ich finde die Entwicklung der Emanzipation nicht gut.
23
51%
Ist mir eigentlich egal
7
16%
 
Abstimmungen insgesamt : 45

Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Yehudit » Mo 19. Aug 2002, 19:45

Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Ich hoffe, die Frauen prügeln jetzt nicht mit Bratpfannen auf mich ein ;)

In letzter Zeit beschäftige ich mich immer mehr mit diesem Thema. Der Ausschlag zu diesem Beitrag hat mir ein Leserbrief in einer Zeitung gegeben. Ein Mann schrieb da: Freuentennis ist nicht mehr so schön anzusehen. Wo früher noch Frauen um den Sieg kämpften, da sind es heute fast nur noch Muskelprotzen, die eine hübsche Frau entstellen( angesprochen war dabei Martina H.)

Das ist jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber mal ehrlich; ist es nicht so, dass die Frauen den Männern immr ähnlicher werden wollen? Wir wollen alles, was die Männer haben und können, auch, ausser den Körper. Ich bin auch der Meinung, dass Frauen, die das Zeugs dazu haben, Männerberufe ausüben können. Warum sollte eine Frau nicht mit Hammer und Motorsäge umgehen können? Solange sie die Kraft für die Maschine aufbringt? Und warum soll ein Mann zu Hause nicht im Haushalt mithelfen, wenn beide berufstätig sind?

Doch immer wieder kommt die Frage: Hat Gott nicht Mann und Frau grundverschieden geschaffen? Hat er nicht jedem seine Aufgabe gegeben? Hat er nicht die Frau unter den Mann gestellt? Was massen wir Frauen uns eigentlich an, die Männer in Wirtschaft und Politik ausstechen zu wollen? Hat Gott nicht gesagt, wir sollen uns dem Mann unterordnen? Wir sollen ihn unterstützen , aber uns nicht über ihn stellen. Ich will damit nicht sagen, dass wir den Mund halten und immer ja und amen sagen sollen, oh nein!!

Ist es richtig, wenn wir Karriere vor Familie setzen? Ist es so schlimm, "nur" Hausfrau und Mutter zu sein? Ist es o.k., wenn wir vor lauter Karrieredenken keine Zeit mehr für den Partner haben und die Kinder in eine Krippe abschieben? (Erziehen können die Anderen, ich hab besseres zu tun) Funktioniert eine Beziehuzng nicht besser, wenn Gegensätze da sind, wenn man sich ergänzen kann?

Als Kind wollte ich immer ein Bub sein. Ich war auch einer. Vor 20 Jahren wollte ich mich noch umoperieren lassen. Ich habe mich mit Händen und Fässen dagegen gesperrt, eine Frau zu werden. Mit 18 Jahren habe ich begonnen, es zu akzeptieren und heute bin ich froh und stolz, eine Frau zu sein. Ich denke, ich bin auch eine richtige Frau geworden. Wo ich früher recht männlich und rauh gewirkt haben im Verhalten, meiner Gangart usw., so hat mich Jesus in der Zwischenzeit zu einer weiblichen Person geformt und ich fühl mich bestens dabei. Auf keinen Fall möchte ich heute ein Mann sein.

Eine gewisse Emanzipation ist wichtig. Aber führt diese Entwicklung, wie wir sie in den letzten Jahren erleben, zu etwas Gutem?

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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Shadow » Mi 28. Aug 2002, 11:04

Emanzipation ist böse. Nämlich darum, weil es sehr oft in Männerfeindlichkeit umschlägt und sogenannte Emanzen oft glauben, besser als die Männer zu sein. Eine Gleichstellung ist wichtig. Und ich pfeiffe drauf, was Gott dazu sagt :).

Eine Frau muss ihr Leben genau so wenig oder viel zurückstellen, wenn sie eine Familie gründet, wie ein Mann. Es ist sicher nichts schlechtes daran eine Hausfrau zu sein. Aber genau so wenig ist es schlecht Hausmann zu sein. Man sollte das tun, was man für richtig hält. Und eine Frau hat das gleiche Recht NICHT Mutter zu werden, wie ein Mann das Recht hat NICHT Vater zu werden.

Was aber wichtig wäre: Man sollte die Emanzipation und die ganzen Quotenregelungen abschaffen und Leute nur noch nach ihrem Können beurteilen und einstellen. Wenn eine Frau für einen Job besser geeignet ist als ein Mann, so hat sie nicht nur die Stelle sondern auch ein angemessenes Gehalt zu bekommen! Das gilt aber auch für Männer in "frauenberufen".

Man sollte nie vergessen: Vor Gott sind ALLE Menschen gleich. Weder Hautfarbe, noch Glauben, noch Geschlecht werten uns! Nur unsere Taten sind in der Lage uns einen Wert zu geben!
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Yasha » Mi 28. Aug 2002, 11:17


wow, da war wohl ein Serverfehler:)

tja, als ebenfalls weibliches Wesen muss ich sagen, dass ich nicht gerne ein Mann wäre. Da würde mich echt viel einfach nur nerven:)

die Emanzipation wie sie heute zwanghaft von gewissen Politikerinnen gefordert wird, damit meine ich z.B. Quotenzahlen etc., finde ich aber nicht richtig. Nicht dass, Frauen weniger politisch gut denken könnten als Männer. Aber es ist tatsache, dass in der Politik Männer in der Mehrzahl sind. Aber gerade in so einem wichtigen Dossier sollte man auf Qualität achten. Es sollten nur die besten Leute reinkommen, und nicht zwanghaft einfach eine Frau, damit da eine Frau ist.

Es sollten einfach alle gleich behandelt werden und alle mit denselben Kriterien beurteilt. Niemand bevorteilt, niemand benachteilt. So sollte es sein, leider schiesst die Emanzipation oft etwas über das Ziel hinaus.
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon horst » Mi 28. Aug 2002, 12:03

ist es nicht so, dass die menschen das in der bibel geschriebene schlicht falsch umgesetzt haben?

man zitierte nur die stellen, die die frau unterdrücken sollte. dass das heilige buch aber auch klar aufzeigt, dass der mann eigentlich nicht mehr als die frau ist, wurde unter den tisch gekehrt. er trägt die verantwortung für die familie vor gott.

bei diesen diskussionen pflege ich immer zu erwähnen, dass der mann nicht einfach das oberaupt der familie ist, sondern, dass er sich das verdienen muss. das heisst: nur wenn er in der hingabe zu gott steht und die gebote hält, wird ihn seine frau als oberhaupt akzeptieren.

was ist ein oberhaupt?
auf jeden fall nicht der knallharte, unterdrüchende macho.
wie jesus soll das oberhaupt der geringste sein, als er die füsse seiner jünger wusch.
klingt irgendwie unlogisch für uns, ist aber göttlich genial und war.

denkt mal an euch selber.
könnt ihr einen menschen eher akzeptieren, der regierend, oder der demütig daherkommt.
demut soll bitte nicht mit arschkriechen verwechselt werden.

genau wie jesus seinen jünger die füsse wusch, um ihnen zu zeigen, dass er sich zu ihnen, ja sogar unter sie begab, sollten auch wir menschen in demut einander annehmen.

wenn wir nach den ordnungen und vorstellungen gottes leben würden, so hätte sich die frau gar nie emanzipieren müssen, denn sie stünde bereits auf dem sockel, der ihr gebührt.

segensgruss

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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Shadow » Mi 28. Aug 2002, 13:12

Ein höchst produktiver Input, bi, wir sind alle stolz auf dich ;)
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon bo » Mi 28. Aug 2002, 13:35

Original von Shadow
Ein höchst produktiver Input, bi, wir sind alle stolz auf dich ;)


BO nicht BI, kleiner, aber feiner Unterschied... ;)

Aber ist ja schon wieder gelöscht. So schnell waren die Mods noch nie. RESPEKT!!!
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Shadow » Mi 28. Aug 2002, 14:08

Oh sorry... aber was liegen die Buchstaben auch gleich nebeneinander :)
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Yehudit » Mi 28. Aug 2002, 18:45

Danke Horst
hast du sehr schön gesagt. :))
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon horst » Mi 28. Aug 2002, 18:50

hallo zauberweib

du versuchst den christlichen glauben wieder an einem mensch aufzuhängen.

zum anderen empfinde ich paulus überhaupt nicht als frauenhasser. vielleicht hättest du noch fakts, wo er sich nicht nach gottes vorstellung verhalten hat.

segensgruss

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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Ahk » Mi 28. Aug 2002, 18:56

Ja....da wäre ich auch sehr gespannt......wo gibt sich paulus als frauenhasser?
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Murphy » Mi 28. Aug 2002, 20:40

Hallo zauberweib
mich würde noch interessieren wo in der Bibel steht,dass eine Frau weniger wert ist als ein Mann.
Im Übrigen bin ich froh darüber eine Frau zu sein.
Liebe Grüsse Murphy :))
God bless you
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Xenon » Do 29. Aug 2002, 10:04


Nein, das stimmt überhaupt nicht.
Du hast in den Paulus-Briefen wieder einmal nur das rausgepickt, was dir nicht passt, damit du wieder mal über die bösen Christen wettern kannst!

Paulus schreibt sehr wohl, dass sich eine Frau dem Manne unterzuordnen hat. Aber darauf schreibt er auch,dass die Männer ihre Frauen ehren und lieben sollen.

Du musst auch nicht vergessen, das Paulus vor gut 2000 Jahren gelebt hat. Es war eine ganz andere Zeit. Das kannste sicher nicht analog auf heute übertragen. Damals gabs noch keinen Feminismus und Emanzipation.

Lies wenigstens die Bibel richtig, wenn du schon ständig über uns Christen wetterst.

Gruss Daniel
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Xenon » Do 29. Aug 2002, 10:09

Und noch was Zauberweib:

Glaubst du wirklich, dass das Christentum die Frauenfeindlichkeit erfunden hat?

Schau dich doch mal nen bisschen in den anderen Religionen um.
Im Islam ( zB.unter den Taliban) hatten die Frauen noch tausend Mal weniger Rechte. Du könntest mal vielleicht darüber wettern.

Dagegen ist das Christentum ja gerade Frauenfreundlich.
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Xenon » Do 29. Aug 2002, 11:25


Hallo Zauberweib:

Das mit der Frauenfeindlichkeit ist ein gesellschaftliches Problem, das sich über Jahrhunderte hinweg manifestierte.
Da kannste sicher nicht sagen, dass dies vorallem dem Christentum zu verdanken sei.
Ich persöhnlich glaube, dass wir jetzt genug Emanzipation haben.Wo soll denn dieses ewige Gejammer überhaupt noch hinführen? (Ich beziehe das auf die Schweiz -In anderen Ländern ist das natürlich noch nicht so.)


Gruss Daniel
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon fly » Do 29. Aug 2002, 11:31

Naja Daniel

Die Männerwelt hat diese einseitig betrachteten Verse schon benutzt um die Frauen zu unterdrücken.
Das können wir nicht leugnen.

Das heisst noch lange nicht, dass Emanzipation die richtige Antwort ist, oder das Christentum falsch sei.

Wenn du einen Microwellenherd bekommst, und deinen Hund darin trocknest, dieser implodiert und ist danach tot.
Wer ist nun Schuld ? Der nachlässige Benutzer oder der Hersteller ?

Genauso ist es mit der Bibel, dem Christentum etc.

Nur weil das Bodenpersonal Gottes versagt hat, weil es die Bedienungsanleitung nicht las, ist Gott noch lange nicht so wie sein Personal. Oder ?
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Xenon » Do 29. Aug 2002, 11:38


Ja natürlich wurden auch Fehler gemacht.
Das ist schon richtig so.
Aber ich halte mich an den Grundsatz:

"Die beste Emanzipation ist die, wenn überhaupt nicht von Emanzipation gesprochen wird"

Es sollte eigentlich etwas normales sein.
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Peace » Do 29. Aug 2002, 11:48

Original von Daniel Spycher

Ich persöhnlich glaube, dass wir jetzt genug Emanzipation haben.Wo soll denn dieses ewige Gejammer überhaupt noch hinführen? (Ich beziehe das auf die Schweiz -In anderen Ländern ist das natürlich noch nicht so.)




Hallo Daniel

In der Schweiz gibt es vermutlich weniger körperliche und geistige Unterdrückung als in gewissen anderen Ländern. Das ist aber wirklich noch nicht lange so und die Schweizer sind ganz bestimmt keine Musterschüler/innen n Sachen Gleichstellung (ich verwende bewusst nicht Emanzipation, weil dieses Wort sehr negativ belastet ist).

Es kann aber kaum als "Gejammer" abgetan werden, wenn (auch in der Schweiz) Frauen nach wie vor direkt und undirekt benachteiligt werden. Es ist nicht einzusehen, weshalb ich für die gleiche Arbeit nicht den gleichen Lohn erhalten sollte, nur weil ich eine Frau bin. Es ist auch nicht einzusehen, warum Frauen "im gebährfähigen Alter" bei Vorstellungsgesprächen über ihre Familienplanung ausgefragt werden - bei Männern spielt das einfach keine Rolle. Es ist ebenfalls nicht klar, weshalb Frauen bei Beförderungen ab einer gewissen Stufe einfach übergangen werden oder wieso sie bei politischen Ämtern ab einer gewissen Stufe in der klaren Minderheit sind (auf gemeindeebene ist es nämlich oft genau umgekehrt...).

Die Liste der direkten und indirekten Benachteiligungen liesse sich noch verlängern - z.B. auch mit Beispielen über die physische Gewalt, der die Frauen auch in der Schweiz und auch in der Familie ausgesetzt sind!

Es ist also wohl kaum als Gejammer zu bezeichnen, wenn solche Missstände und Ungerechtigkeiten endlich thematisiert werden!

Ausserdem sehe ich ganz und gar nicht ein, weshalb ich mich meinem Mann unterordnen sollte. Wir sind ein Team, jeder hat seine Aufgaben (und meine beschränken sich durchaus nicht auf Haushalt und Kinder - seine beschränken sich nicht nur auf die Arbeit ausser Haus). Wir haben die gleichen Rechte und Pflichten: unsere Familie zu erhalten.

Wenn ich "nur" zu Hause wäre und mich mit Haushalt und Kindern abgeben würde, wäre ich ganz einfach nicht glücklich und ausgefüllt. Meine Familie würde darunter mit Sicherheit mehr leiden, als wenn ich einer Arbeit ausser Haus nachgehe und in meiner Zeit zu Hause ganz für sie da bin. Das heisst aber nicht, dass ich Frauen, die sich für Haushalt und Familie entschieden habe weniger achte. Wenn es für sie so stimmt und sie ausgefüllt sind, dann ist es i.O. Sehr oft erlebe ich aber auch, dass bei disen Frauen eine grosse Unzufriedenheit mit der Situation da ist, sie sich aber nicht getrauen, etwas daran zu ändern, weil es schwierig ist (Betreuungsplätze!!!, Teilzeitjobs!!!) oder weil das Umfeld darauf einfach mit Unverständnis reagiert. Diesen Frust müssen dann die Kinder spüren (und der Mann...).

Die Bibel ist ganz einfach in einer anderen Zeit mit anderen gesellschaftlichen Normen geschrieben worden. Die Ansprüche an die Männer bezüglich der Stellung und der Behandlung ihrer Frauen waren da wohl schon als revolutionär zu werten. Das heisst aber nicht, dass es nun für alle Zeiten so zementiert worden wäre. Für Gott sind ALLE Menschen gleich wichtig und gleich wertvoll. Gott hat jedem Menschen seine Gaben mitgegeben. Wenn er nun einer Frau die Begabung für Politik und Wirtschaft gegeben hat, wird das wohl kein Zufall sein!!

Liebe Grüsse
Peace
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Xenon » Do 29. Aug 2002, 11:57

Ja stimmt, ich habe das vielleicht ein wenig zu derb ausgedrückt.
Aber wir sollten jetzt auch nicht das Blatt ganz umdrehen wollen, die Frau über alles stellen wollend.
(Ich kenne da z.B viele Feministische T-Shirts mit aufschriften wie:
"Männer haben nur 2 Probleme. 1. Alles was sie sagen,
2. Alles was sie tun.)

Diese entwicklung finde ich auch nicht so toll.

Gruss Daniel
Xenon
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon fly » Do 29. Aug 2002, 12:04

Naja Peace

Scheint mir z.T. sehr egoistisch, deine Argumente.

Das Gott die Frauen genauso lieb hat wie die Männer, und sie genauso viel Wert sind, ist unumstritten.
Nur wollen sie auch die gleichen Aufgaben bestreiten, was mener Meinung nach nicht korrekt ist.

Frauen und Männer sind nicht gleich geschaffen.

Gewisse Aufgaben sind somit nicht für Männer, andere nicht für Frauen gedacht.

Natürlich können wir das ignorieren, indem wir sagen, die Bedienungsanleitung ist veraltet, obschon das Gerät noch dasselbe ist.

Was daraus wird, sehen wir ja in der heutigen Gesellschaft, die ihre Kinder vernachlässigt, weil jeder sich verwirklichen möchte, Moral ist ein Fremdwort, die Darwinsche Evolutionslehre gibt uns das Recht zu töten, denn nur der stärkere wird überleben, zudem sind wir ein Zufallsprodukt ohne Wert etc.

Viele Frauen möchten sich verwirklichen und fragen sich, wenn die Kinder Teens werden, was haben wir falsch gemacht.

Kinder sind nun mal eine enorme Verantwortung, der man sich bewusst sein sollte, bevor man sich unbedacht besteigt.
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon bo » Do 29. Aug 2002, 12:26

Original von Daniel Spycher

Du musst auch nicht vergessen, das Paulus vor gut 2000 Jahren gelebt hat. Es war eine ganz andere Zeit. Das kannste sicher nicht analog auf heute übertragen. Damals gabs noch keinen Feminismus und Emanzipation.



Und andere sagen wieder, man muss nach der Bibel leben und werfen hier mit klugen Sprüchen um sich, betreffend Ornanieren, Drogen und was weiss ich. Dann kann ich auch sagen, die Zeiten haben sich geändert.

Immer schön passend machen alles...
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Peace » Do 29. Aug 2002, 12:30

Hi Fly

Wie kommst du darauf, dass Frauen, die ausser Haus arbeiten, weniger verantwortungsbewusst sind als solche, die sich "nur" um Haushalt und Kinder kümmern? Und was treibt dich zu der Annahme, dass diese Frauen (und Männer) ihre Kinder weniger bewusst gewünscht und geplant hätten und sich einfach nur gedankenlos "besteigen"?

Es ist ausser Zweifel, dass Frauen anders "gebaut" sind als Männer und ich möchte keine Sekunde lang, dass das anders wäre (oder dass ich ein Mann wäre).

Frauen und Männer haben einen anderen Bezug zu den Dingen, gehen Probleme anders an und bringen sich anders ein. Das ist auch sehr gut so. Aber es war eben lange so, dass die Frauen, wenn überhaupt, nur zu Hause etwas zu sagen hatten und in Wirtschaft und Politik nicht gehört wurden. Das hat meines Erachtens viel zu den Problemen der Welt beigetragen (die männliche Art der Konfliktbewältigung ist nun mal von Natur aus etwas aggressiver und kraftbezogener - das ist kein Vorwurf, aber es ist einfach so). Frauen sind oft (auch nicht immer) verhandlungsfähiger.

Ich schätze die Männer mit all ihren Eigenschaften und schätze die Frauen mit den ihren. Wenn du aber sagst, dass Frauen sich einfach auf gewisse Bereiche zu beschränken hätten, ist das einfach kurzsichtig.

Jeder sollte sich unabhängig von seinem Geschlecht dort einbringen und betätigen können, wo es ihm und seinen Gaben (die er oder sie ja von Gott hat!) am besten entspricht. Und wenn ein Vater teilzeit arbeitet und in der Zeit, wo seine Frau arbeiet, zu Hause zu seinen Kindern schaut dann ist das ganz sicher eine Bereicherung für alle!

Und auch wenn die Kinder ausser Haus betreuut werden, lässt sie das noch lange nicht zu kriminellen, verantwortungslosen, drogenabhängigen Teenagern werden. Das ist statistisch überhaupt nicht so! Im Gegenteil - es gibt Studien, die Kindern mit ausserfamiliärer Betreuung eine erhöhte Sozialkompetenz bescheinigen.

Wir haben unsere Familie sehr bewusst geplant und gewünscht. Wir sind im ständigen Austausch über unsere Gefühle mit der Situation und würden etwas ändern, wenn es für jemanden (Mann, Frau, Kinder) nicht mehr stimmen würde. Ich bin sicher, dass das nicht in allen Familien der Fall ist! Ich kenne einige Frauen, die sich für Haushalt und Familie entschieden haben, und die Kinder nicht mehr sehen, als ich meine. Wenn ich zu Hause bin, dann kümmere ich mich um meine Kinder und schenke ihnen meine Aufmerksamkeit und meine Liebe. Um das geht es doch! Ist es denn besser, 100 % Hausfrau und Mutter zu sein und die Hälfte der Zeit die Kinder zum Spielen abzuschieben und die andere Hälfte genervt zu sein, weil die Kinder Lärm machen? Ich freue mich jeden Tag auf und an meinen Kindern (auch wenn ich damit nicht sage, dass sie mich nie ärgern)!


Mein Posting mag dir egoistisch scheinen - deine Antwort scheint mir dafür verallgemeinernd und auch nicht gerade von Toleranz überfliessend!

Liebe Grüsse
Peace
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon fly » Do 29. Aug 2002, 12:56

Hallo Peace

Besten Dank für deine offene Stellungnahme.
Fand ich sehr bereichernd.

Meine Aussage ist allgemein gehalten, das stimmt, weil ich auch die Allgemeinheit meine.

Oft ist es leider Realität, dass Mütter sich verwirklichen wollen, und die Kinder abgeschoben werden. Damit meine ich nicht, dass der Vater schaut, oder sie mal einen Nachmittag oder so bei der Oma sind, sondern wirklich abgeschoben werden.

Toleranz ist heute ein sehr einseitig gebrauchtes Wort.
Wenn mit Toleranz, Akzeptanz gemeint ist, dann bin ich definitiv nicht tolerant. Und das find ich gut so.

Das mit der Konfliktfähigkeit von Frauen und Männer mag so sein. Doch könne sich Männer auf den "Grind" geben und danach doch noch ein Bier miteinander trinken gehen, sprich sich wieder versöhnen.
Bei Frauenstreitigkeiten habe ich das selten erlebt.

Es grüsst, Fly
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Joggeli » Do 29. Aug 2002, 13:20

@alle Nichtchristen

Der Titel diese Threads lautet klar:

Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?


Umsomehr wunder es mich, dass Leute, die klar nicht an die Bibel glauben (z.B. Zauberweib u.a.) sich in dieser Diskussion so stark beteiligen. Ihr könnt zwar Fragen stellen - aber eine Beantwortung anhand einer Bibel, an die man ja sowieso nicht glaubt - finde ich nun doch etwas anmmassend. Es ist nicht gefragt, was der Mensch zur Emmanzipation der Frau für eine Meinung hat, es klar gefragt, welche Haltung die Bibel zu dieser Frage ein nimmt.

Vielleicht sollte man solche Themen besser in einen
ander Teil des Forum zügeln:

z.B. Forum » Christsein » Die Bibel
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Peace » Do 29. Aug 2002, 14:32

Original von Joggeli
@alle Nichtchristen

Der Titel diese Threads lautet klar:

Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?


Hallo Joggeli

Wenn man den Titel dieses Themas so eng sehen würde, dann könnte man ja gar nicht diskutieren darüber. Über Frauenemanzipation steht nichts in der Bibel. ;)

Ich persönlich glaube an die Bibel. Trotzdem diskutiere ich auch gerne mit Leuten darüber, die nicht (oder noch nicht) daran glauben. Aus diesem Grund finde ich es auch etwas seltsam, wenn du dich über die Diskussionsbeiträge von nicht bibel-gläubigen wunderst. Reden kann man ja schliesslich über alles und mit jedem. Man muss ja nicht gleicher Meinung sein. Ausserdem kann man die Bibel auch kennen und darüber sprechen, wenn man nicht daran glaubt (es gibt ja auch einige Pfarrer, die das oft und gerne tun...).

Liebe Grüsse

Peace
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Alesca » Do 29. Aug 2002, 15:37

Prima Beitrag. Das stimmt für mich. Ich hatte früher vieles falsch verstanden zu diesem Thema, aber seit ich Frieden geschlossen habe, fühle ich mich wohl als Frau und Mensch in der Kirche. Unser Bibelkreis hat mir auch sehr geholfen zum besseren Verständnis, Jesus als mein bester Freund und Berater hilft mir überall, ich bin nun endlich gerne eine Frau, auch das Körpergefühl ist gut. Ich hatte unter vielem zu leiden als Kind und als Jugendliche, viele Fehler gemacht, trotzdem bin ich wieder rundum ganz geworden.

En liebe Gruess a alli

Alesca
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon CorvusCordis » Do 29. Aug 2002, 15:46

Sei gegrüsst Daniel

Paulus schreibt sehr wohl, dass sich eine Frau dem Manne unterzuordnen hat. Aber darauf schreibt er auch,dass die Männer ihre Frauen ehren und lieben sollen.

ist wie beim Vieh, es hat sich unterzuordnen, aber man soll lieb sein zu ihm, gelle :D Klingt irgendwie nach humaner Sklaverei, der Mann steht über der Frau, aber er soll so gnädig sein mit ihr.

Du musst auch nicht vergessen, das Paulus vor gut 2000 Jahren gelebt hat. Es war eine ganz andere Zeit. Das kannste sicher nicht analog auf heute übertragen. Damals gabs noch keinen Feminismus und Emanzipation.

hmmmm, hier im Forum wird mir immer gesagt, wer vom hl.Geist berieselt wird, der verstehe die Bibel. Nun sagen aber die einen dieser Berieselten, die Bibel sei wörtlich zu nehmen, andere sehen sie im historischen Zusammenhang. Gibt es verschiedene heilige Geister oder wie erklärt sich das, dass selbst Christen sich nicht einigen können, wie die Bibel nun zu lesen sei?`

Damit Du mich nicht falsch verstehst, ich finde Deine Einstellung seeeeehr lobenswert (nicht ironisch gemeint), für mich ist auch klar, dass der Kopftuchzwang von Leviticus nicht für heute gedacht ist, also heute nicht mehr passt. Doch warum wird in der EWIGEN SCHRIFT sowas geschrieben, wenn es irgendwann keine Gültigkeit mehr hat?

es grüsst
CorvusCordis....... froh dass nicht jeder die Bibel wörtlich nimmt
[ALIGN=center]Nur indem religiös Gläubige darauf verzichten,
ihre Überzeugung vom Besitz der Wahrheit andern aufzuzwingen,
werden sie unter der Herrschaft der Menschenrechte frei,
eben dies zu glauben, ohne dabei bedroht zu werden.

(Hubert Markl, Max-Planck-Gesellschaft)[/ALIGN]
CorvusCordis
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Ahk » Do 29. Aug 2002, 15:56

hmmmm, hier im Forum wird mir immer gesagt, wer vom hl.Geist berieselt wird, der verstehe die Bibel. Nun sagen aber die einen dieser Berieselten, die Bibel sei wörtlich zu nehmen, andere sehen sie im historischen Zusammenhang. Gibt es verschiedene heilige Geister oder wie erklärt sich das, dass selbst Christen sich nicht einigen können, wie die Bibel nun zu lesen sei?`


Naja......wenn ich darauf eine direkte antwort geben würde, dann wäre das nur meine meinung....(und ein teil der berieselten würde sich ärgern...)
Aber evtl. geht es so: Wie soll man die Bibel auslegen? wortwörtlichg oder sinngemäss? Nun ja..... "an ihren früchten werdet ihr sie erkennen". .....na dann guten appetit :D
Ahk
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Yehudit » Do 29. Aug 2002, 17:49

Mit Unterodnung ist bestimmt nicht ein negatives Unterordnen gemeint!! Wir ordnen uns Gott ja auch unter und sind deswegen keine Sklaven. Was hat das mit Sklaven zu tun?
Ich selber finde im Moment keine Worte, dieses Wort richtig zu beschreiben, aber ich denke, fly versteht mich ganz gut und vertritt recht gut meine Meinung. Vielleicht kann er dieses Wort etwas besser umschreiben?

Grüessli Yehudit
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Yasha » Do 29. Aug 2002, 18:29


Sorry,ich bin jemand, der sich generell nicht gern unterordnet;)

Ich finde schon, dass sich dem Mann unterzuordnen diskriminierend für die Frau wäre. Auch wenn du sagst, dass sich Christen auch Gott unterordnen, ohne Sklaven zu sein, ein Mann ist nunmal nicht Gott! Denn anders als dieser hat er sehr wohl Fehler, und das kann die Frau zu spüren bekommen.

Ich wäre mir jedenfalls viel zu schade mein Leben nur einem Kerl anzupassen. Denn sich unterordnen heisst auch gehorchen! Dads heisst wenn eine Frau arbeiten will, und der Mann sagt nein, dann dürfte sie auch nicht. Findest du sowas etwa gerecht?

Zum Thema der Kindeserziehung das Aufgeführt worden ist:
Ich weiss noch nicht, ob ich einmal Kinder möchte. Aber WENN, dann würde ich nicht ganz aufhören zu arbeiten. Immerhin hat der Vater auch Erziehungspflichten und die soll er gefälligst miterfüllen. Und wenn es darauf hinausläuft, dass beide eltern 50% arbeiten.
Wenn also mangelde Kindererziehung angeprangert wird, sollen sich die Männer auch mitverantwortlich fühlen, denn sind auch ihre Kinder!

Ich bin keine Emanze, ich bin nur dafür, die Rollenverteilung endlich aufzulösen und endlich neu und gerecht zu verteilen, so dass weder Frau noch Mann weniger/mehr Freiheiten und Rechte hat als der andere.

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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Xenon » Do 29. Aug 2002, 19:12

An CorvusCordis:

Die Worte der Bibel sind ewig. Dennoch ist sie nicht in unserer Zeit entstanden und sprechen von einer früheren Zeit.Jetzt überleg doch mal, wenn jetzt in der Bibel etwas über Computer und Telefon stehen würde (weiss sie ja deiner Ansicht nach zeitlos sein muss) was hätten dann die Menschen vor 2000 Jahren damit anfangen können?
Für das die Bibel schon so alt ist, ist sie dennoch modern und auf unseres heutiges Leben übertragbar.

Ja, vielleicht war Paulus ein Patriarch. Aber das ändert nichts an der glaubwürdigkeit der Schrift. Du kannst da gut finden oder nicht. Es ist sicher nicht gegen den Willen Gottes, wenn auch die Frau sich frei und glücklich fühlen kann.
Ich persöhnlich bin der Meinung das es die Aufgabe des Mannes ist, seine Frau zu behüten, weil sie das schwächere Geschlecht ist. Das heisst nicht, dass sie was schlechteres ist.

Gruss Daniel
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon fly » Do 29. Aug 2002, 20:04

aber aber, Alchemistin

Da wirst du nicht alt werden. Du ordnest dich wahrscheinlich mehr unter, als dir bewusst ist.
Oder vielleicht gehorchst du z.T. auch nur.

Sei das bei der Arbeit, beim Busfahren, Bergsteigen, Einkaufen etc.

Viel Spass beim Nachdenken. :D
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Wenn sie aber ihren Auftrag erfüllt, verändert sich die Welt
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Shadow » Do 29. Aug 2002, 20:10

fly: Das stimmt schon. Aber für diese Unterordnung gibt es Gründe. Warum sollte sich eine Frau einem Mann unterordnen? Weil dem da was zwischen den Beinen baumelt?

Viel Spass beim Nachdenken :)
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Re: Frauenemanzipation: Was sagt die Bibel dazu?

Beitragvon Yasha » Do 29. Aug 2002, 20:16

sagen wirs mal so: ich weiss, dass ich mich oft unterordne. Ich kann nicht immer machen was ich will, wenn das jeder täte wäre ein Zusammenleben mit anderen Menschen unmöglich.

Aaaaber, bei jedem dieser Unterordnungen bin ich mir bewusst, dass ich es mache, denn ich kenne auch die Konsequenzen. Das man das Busbillet löst ist gegenüber den anderen Fahrgästen sozial, im Geschäft kann es einem manchen Ärger ersparen.
Aaaaber, bei sowas macht es SINN sich unterzuordnen, was bei unterordnung der Frau dem Mann gegenüber nicht der Fall ist. Verstehst du, was ich meine?

Es ist auch wichtig, sich in manchem der Gesellschaft anzupassen, nur nicht in den Dingen, die dein eigenes Selbst darstellen. Da darf man sich niemals verleugnen.
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