Salz, das seine Kraft verliert?

Diskussion und Fragen zur Bibel

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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon Freya » Mo 6. Jan 2003, 15:03

@ J. Liecht

So als ganz kleine Information:

Vollrohrzucker wird sehr umweltschädigend um die halbe Welt transportiert. Der Zucker, der z.B. in der Zuckermühle Rupperswil hergestellt wird, stammt aus der einheimischen Zuckerrübe.

Wenn Du wirklich gesundheitsbewusst süssen möchtest, dann empfehle ich Dir, Zucker ganz zu meiden, und stattdessen Birnendicksaft, oder Honig zu verwenden.

Ich verstehe schon, was Du mit "Chemie" ausdrücken möchtest: Du meinst künstlich (d.h. durch Menschenhand geschaffene) erzeugte Lebensmittel, wie Kochsalz (künstlich mit Jod versetzt) oder Hors-sol Gemüse (mit Nährlösungen hochgepäppeltes Gemüse ohne Erde).

Nur empfehle ich Dir, Dich genau mit den vorgegebenen Bedingungen auseinanderzusetzen. Wenn, wie schon erwähnt, das Trinkwasser mit Jod angereichert ist, braucht es keines im Salz.
Wenn es aber, wie z.B. in Zürich "normal" ist, benötigen gerade Kinder das zusätzliche Jod, welches das Salz hat.

Es gibt auch Jodiertes Meersalz (Auch in der Migros), also brauchst Du an Deinen Gewohnheiten nichts zu ändern. (Man salzt schon anders mit Meer oder Kochsalz - Meersalz hat gröbere Körner - ich übersalze meistens ^.^; )

Viele Grüsse
Freya, die auch gerne mit Meersalz kocht - aber einfach, weil ein Glas mit Meersalz im Regal hübscher aussieht ^.^
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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon Florian T » Mo 6. Jan 2003, 15:54

Hallo Freya,

nach meinen Erfahrungen übersalzen Leute aus dem Süden (was bei mir erst einmal Bayern und BaWü ist) meistens. Der Körper holt sich halt, was er braucht.

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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon Freya » Mo 6. Jan 2003, 16:30

Eben - der Rest wird dann wieder ausgeschieden...
Andererseits finde ich das Essen im Norden eher fade.
Das liegt aber imho nicht am Salz - ich schmeiss eben noch immer irgendwelche Kräuter und Gewürze rein, vermutlich fehlen die mir dann eben.
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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon Scardanelli » Mo 6. Jan 2003, 17:22

Mk. 9,50 Das Salz (Gesetz) ist gut; wenn aber das Salz (Gesetz) salzlos geworden ist, womit wollt ihr es würzen? Habt Salz (das Gesetz) in euch selbst, und haltet Frieden untereinander!

Mt. 5,13 Ihr seid das Salz (Gesetz) der Erde; wenn aber das Salz (Gesetz) kraftlos geworden ist, womit soll es gesalzen werden? Es taugt zu nichts mehr, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden.

LK 14,34 Das Salz (Gesetz) ist gut; wenn aber auch das Salz (Gesetz) kraftlos geworden ist, womit soll es gewürzt werden? 14,35 Es ist weder für das Land noch für den Dünger tauglich; man wirft es hinaus.

Hallo Salzstreuer,
in den drei Überlieferungen des Sinnspruchs Jesu passt das Gesetz nur bei Matthäus nicht. Bei Markus würde ein Gläubiger als das Salz im Sinne von Matthäus keinen Sinn machen, denn dann hieße es: „habt euch in euch selbst und haltet Frieden.“ Entweder hat Matthäus eine schlechte Quelle gehabt, oder er hat den Ausspruch nicht verstanden, oder in der Übersetzung aus dem Aramäischen ins Griechische ist ein Übersetzungsfehler aufgetreten. Möglicherweise hat es bei Matthäus etwa geheißen: „Ihr habt das Salz.“ In diesem Fall wäre aber die Mahnung von Jesus überflüssig, denn sie hätten ja schon, was er ihnen anempfiehlt.
Die Überlieferung von Matthäus ist deshalb eher aus der Gemeindesituation entsprungen und bezieht sich demnach auf den bereits auferstandenen Jesus und nicht auf den noch lehrenden, wie dies bei Markus und Lukas der Fall ist. In dieser Weise hat Matthäus diese Worte Jesu in ihrem Sinn umgeformt und in dieser Umformung unterscheidet er sich von der Überlieferung des Markus und Lukas, als etwas anderes.
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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon Farfallina » Mo 6. Jan 2003, 20:48

Solche Sorgen wie "welches Salz soll ich zum Kochen verwenden" sollten uns nun aber wirklich nicht belasten!

Dazu die Bibel:

Markus 16, 16 Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird errettet werden; wer aber nicht gläubig geworden ist, wird verdammt werden.
17 Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden,
18 werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.

Lukas 10,19 Siehe, ich gebe euch die Macht, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über die ganze Kraft des Feindes, und nichts soll euch irgendwie schaden.

Hingegen scheint es mir überaus wichtig, dass wir das ursprüngliche Salz im geistigen Sinne bewahren und weitertragen!

Gruss
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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon Salzstreuer » Di 7. Jan 2003, 08:30

@scardanelli

Diese Erklärung mit dem Gesetz höre ich zum ersten Mal. Ich werde mal in meiner Bibel nachschlagen, was zum Wort Salz so geschrieben steht und mich morgen wieder melden.


Gruss
-salzstreuer

Falls ich mich morgen nicht melde - schreib mir doch ne PN, dann habe ich s vergessen. habe festgestellt, dass ich gerne was verspreche und dann vergesse... tut mir leid.
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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon Florian T » Di 7. Jan 2003, 08:54

Hallo Farfallina,

tja, seltsam nur, dass ich noch nie einen Christen erlebt habe, auf den dies zutraf. Scheint im Himmel einsam zu sein, denn nur, wer wirklich glaubt kommt doch in den Himmel, oder?

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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon Farfallina » Di 7. Jan 2003, 15:08

Zu meinem letzten Beitrag muss ich noch etwas hinzufügen.

Ich wollte damit nicht eine gesundheitsbewusste Ernährung in Frage stellen. Wenn wir der Überzeugung sind, dass gewisse Dinge für unseren Körper und Geist schädlich sind, dann ist es bestimmt nicht falsch, nach ausgewogeren Nahrungsmitteln zu suchen. Ich wollte damit niemanden beleidigen oder lächerlich machen!

Bei der Lektüre von Römer 14 ist mir bewusst geworden, dass wir einander nicht verurteilen sollen nach unseren persönlichen Erkenntnissen. Jeder Mensch hat ein anderes Verständnis der Bibel und solange wir nicht gegen ausdrückliche Gebote verstossen, sollten wir andere Einstellungen akzeptieren.
So dürfen wir niemandem eine eigene Erkenntnis aufdrängen, wenn derjenige sich mit ehrlichem Willen anhand der Bibel auseinandergesetzt hat und dadurch zu einer anderen Erkenntnis gekommen ist. Wir sollen nicht richten, wer die Wahrheit erkannt hat und wer nicht.
Entscheidend ist schlussendlich, ob wir der Gerechtigkeit, dem Frieden und der Freude im heiligen Geist nacheifern, nicht was wir jeden Tag zu uns nehmen. So lasst uns alle einander ertragen und nicht verurteilen!

Gruss
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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon chillipepper » Mi 8. Jan 2003, 12:23

Die Aussage über das Salz ist im orientalischen Kontext zu verstehen. Die Bedeutung von Salz war vierfältig: Symbol der Treue, Liebe, Gastfreundschaft und Integrität.
Dazu kam die wirtschaftliche Bedeutung. In früheren Zeiten war das Salz in jener Gegend die Basis für Wohlstand, da es ein grosser Industriezweig war. - Salz ist zudem ein Konservierungsmittel.
Die Aussage in diesem Kontext sagt klar aus, dass wenn keine Treue, Liebe, Gastfreundschaft und Integrität mehr in Dir ist, bist Du zu nichts mehr Nütze als zertreten zu werden.
Hoffe das hilft. - Gruss Chillipepper
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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon Farfallina » Mi 8. Jan 2003, 14:15

Habe auch noch was zur Symbolik gefunden:

Das Salz ist zugleich ein Gewürz und ein Mittel, die Nahrung einzulegen (u. a. die Fische in Palästina). Es ist also das Symbol für alles, was kostbar und auch haltbar ist. Bezeichnenderweise stammt im Französischen das Wort "salaire" (der Lohn) vom Wort "sel", das Salz (sal, auf Lateinisch), als Erinnerung an die Römerzeit, wo die Soldaten als Lohn Salz von der Regierungen erhielten.

Durch gemeinsames Essen von Salz besiegelte man früher einen Freundschaftsvertrag mit jemandem: Der "Salzpakt" war unauflöslich. Im Tempel wurde viel Salz gebraucht (es gab sogar eine Salzkammer), um die geopferte Tiere oder den duftenden Weihrauch damit zu bestreuen. Die Neugeborenen wurden mit Salz abgerieben, was bestimmt auf einen religiösen Gebrauch zurückzuführen ist, durch den man dem Kind Weisheit und moralische Reinheit wünschte.

Wenn Salz mit anderen Gewürzen vermengt wurde, konnte es seinen Geschmack verlieren und schal werden.

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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon Farfallina » Fr 17. Jan 2003, 11:09

Habe da nochmals einen interessanten Artikel zum Thema Salz gefunden:

EIN PROBLEM VIELER CHRISTEN: DAS SALZ

Was ein Salzstock ist, weiß inzwischen fast jeder: ein Salzkörper unter der Erde mehrere hundert oder gar tausend Meter dick! Dieses Salz muß irgendwie einmal dem Meer entzogen worden sein! Und hier beginnt die Schwierigkeit: Wie soll so viel Meerwasser in flachen Lagunen innerhalb einer biblisch kurzen Zeit verdampft sein, daß es Salzlager bis zu Kilometerdicke zu bilden vermochte? Sind es nicht wieder nur die wissenschaftlich Unbelehrbaren unter den Christen, die an den biblischen Eckdaten der Erdgeschichte - Schöpfung vor ca. 6000 Jahren und Sintflut vor ca. 4400 Jahren - meinen festhalten zu müssen?

Zunächst einmal: durchgehende Salzablagerungen von Kilometerdicke gibt es nicht! Die "Salzstöcke" entstehen, wenn von einem ausgedehnten Salzflöz ein Teil in Form von Salzdomen oder Salzmauern nach oben gedrückt wird. Salz ist zu einem gewissen Grade plastisch und reagiert mit Verformung, wenn die Last des über dem Salzflöz abgelagerten Gesteins ungleich ist. Diese Vorgänge sind heute längst Vergangenheit. Auf diese Weise sind jedoch die gewaltigen Salzdome und -mauern entstanden, die Teile Norddeutschlands, Osteuropas, Südrusslands bis in den Iran und darüber hinaus unterlagern!

Die Verformung zu kilometerdicken Strukturen erklärt aber noch nicht, wann und auf welche Weise so riesige Mengen von Salz dem Meer entzogen wurden! Wenn Kochsalz (NaCl) ein Stoff wäre, der von Anfang an da war, dann müßte seine Gesamtmenge auf der Erde durch alle erdgeschichtlichen Zeitalter hindurch gleichgeblieben sein, ob man diese nun über Jahrmillionen ablaufen läßt oder aber biblisch definiert. Und es müßte vom Präkambrium an über alle Abfolgen der fossilführenden Gesteine des "Erdaltertums", des "Erdmittelalters" und der "Erdneuzeit" immer wieder Meersalz ausgeschieden worden sein, so daß sich Salzlagerstätten in allen Erdzeitperioden nachweisen ließen! Die Wirklichkeit ist jedoch anders! Im Präkambrium (die untersten Gesteine, die keine Fossilien enthalten) gibt es überhaupt kein Salz! In den darauffolgenden Zeitabschnitten dagegen sind es einzelne Höhepunkte der Salzbildung, die mit den Höhepunkten vulkanischer Tätigkeit zusammenfallen. Bei vulkanischen Ausbrüchen wird nämlich Chlor freigesetzt. Einer dieser Höhepunkte war der permische Vulkanismus. Er hat uns das Zechsteinsalz hinterlassen. Ob wir nun an eine Entwicklung über Jahrmillionen glauben oder an Schöpfung und Sintflut: Die Menge des Salzes war NICHT von Anfang an da! Es wurde im Verlauf der Erdgeschichte sowohl gebildet als auch dem Meer wieder entzogen. Das geschah nahezu gleichzeitig; denn sonst hätte es riesige Schwankungen des Salzgehalts in den Meeren gegeben! Damit sind wir bei der wichtigsten Frage angekommen: Wie geschah dieser Entzug?

Eine beinahe unscheinbare Beobachtung enthält die Antwort: Die Steinsalz- Pseudomorphosen auf dem Sandstein der Abbildung gehen auf Salzkristalle zurück, wie sie während "Perm" und "Trias" über Tausende oder Millionen von Quadratkilometern auf Wattflächen ausgeblüht sind. Jede neue Schichtflut über sinkendem Grund sammelte solche Salzwürfel ein, lagerte sie als Schicht ("Flöz";) übereinander ab und deckte sie mit Ton zu. Das war jeweils das Werk von nur wenigen Stunden oder Tagen! Meist ist das Salzflöz frei von Verunreinigungen. Wurde jedoch der Ton mitttransportiert, spricht man von "Tonwürfelsalz". Im Berchtesgadener Land und im Salzkammergut heißen die verunreinigten Salze "Haselgebirge". Wie jeder sieht: Der Zeitfaktor spielt bei der Bildung der Steinsalzlager in Wirklichkeit eine ganz untergeordnete Rolle! Es ist geradezu unwissenschaftlich, für die Bildung von Salz "geologische Zeiträume" verantwortlich machen zu wollen! Die Ausblühung der Salzkristalle unter der Sonne geschah selbstverständlich NACH der Sintflut, denn das Flutwasser war im wesentlichen süß! wenn die Sintflut als Tatsache genommen wird, ist es völlig vernünftig, an den biblischen Eckdaten der Erdgeschichte festzuhalten!

© Joachim Scheven 1997
KURATORIUM LEBENDIGE VORWELT e.V.


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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon Florian T » Fr 17. Jan 2003, 11:19

Hallo Farfallina,

was entnehmen wir dem Artikel:

a) Behauptung, dass sich die Salzstöcke hauptsächlich erst nach der Flut gebildet haben

b) Behauptung, diese hätten sich an Flut/Ebbe Küsten gebildet.

Frage des interessierten Lesers, wie sind dann dann die Salze von der Nordseeküste u.a. nach Gorleben oder auf den Himalaya gekommen???

Dazu handelt es sich um eine Scheinantwort, da es daruf ankommt, welche Menge in 24 Stunden ausfallen kann und wie hoch die Lagermengen sind und auf das Problem geht er gar nicht ein.

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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon Farfallina » Fr 17. Jan 2003, 11:23

Hast Du eine bessere Antwort?
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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon Wolfi » Fr 17. Jan 2003, 14:20

Hallo Florian! Klar, ein paar Salkörner können über die Athmosphäre immer irgendwohin gelangen auf diesem runden "blauen" Planeten. Was aber die Masse anbetrifft, dürften die von Dir in Frage gestellten Behauptungen wohl schon zutreffen... :)
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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon Florian T » Fr 17. Jan 2003, 14:34

Hallo Farfallina,

also, wir stellen fest, die These, das Salz hätte sich nach der Flut gebildet und ist dann den Himalay hoch oder in das Berchtesgardener Land gewandert können wir getrost unter "nicht haltbar" ablegen.

Ja, meine These ist ganz einfach die, dass die Erde ein paar Millionen Jahre älter ist, so dass diese millimeterdicken Ablagerungen (es gibt übrigens Gegenden, da sind abwechselnd Erd- und Salzschichten anzutreffen)sich haben anlagern könne, bzw. austrocknende Meere beim Zusammenstoß von Kontinentalplatten diese Salzstöcke hinterlassen haben.

Was spricht dafür: Millionen von Tonnen von Salz und reichlich andere Belege Was spricht dagegen, die Bibel. Was spricht für die Schöpfungslehre: Die Bibel, was spricht gegen die Schöpfungslehre? U.a. Millionen von Tonnen von Salz.

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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon Farfallina » Fr 17. Jan 2003, 14:45

Auf welche Erkenntnisse stützt Du denn Deine These? Bist Du Geologe? Du gehst vom momentanen Stand der Wissenschaft aus, um gewisse Fragen zu beantworten. Ich versuche vom Standpunkt der Göttlichen Schöpfung an die Fragen heranzugehen. Sind wir nicht beide voreingenommen in der Auswahl der Argumente?
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Re: Salz, das seine Kraft verliert?

Beitragvon Florian T » Fr 17. Jan 2003, 15:27

Hallo Farfallina,

also, nehmen wir einmal an, meine These, die sich ganz hervorragend mit den Fakten deckt, ist falsch. Was hast Du zu bieten? Den Fakt, dass Salzstöcke hunderte Kilometer weit weg vom Meer existieren wirst Du kaum bestreiten können. Dass diese Salzstöcke teilweise meterdick sind, ja, es Schichten bis zu 400m Mächtigkeit gibt, in denen sich Salz mit Gesteinsformationen regelmäßig abwechselt auch kaum.

Und dass diese Salzformationen bis zu einigen hundert Metern unter der Erdoberfläche liegen auch nicht.

Welche These erklärt diese Fakten? Die von Dir zitierte ganz offensichtlich nicht, denn Du wirst jetzt kaum behaupten wollen, dass in nur 2000 Jahren das Salz von den Meeresküsten die Berge hochgewandert ist und sich dort begraben hat. :D

Wenn Dir also nicht eine These einfällt, wie man eine junge Erde und eine Flut vor 4300 Jahren mit dem Fakt dieses Salzes in Einklang bringen kann, dann ist es völlig egal, ob meine These richtig ist, oder ob sie falsch ist. Deine These der jungen Erde ist widerlegt. Es geht hier nicht um ein entweder-oder, es geht darum, dass Du Belege für Deine Theorie finden musst und ein Gegenbeleg (hier in Form von seeeeeeeehr viel Salz) reicht aus um sie zu widerlegen.

Florian

P.S. Würdest Du bei einer Krankheit lieber nach den heutigen wissenschaftlichen Methoden behandelt werden oder nach den Behandlungsregeln der Bibel? Würdest Du als Frau gerne 7 Tage als unrein angesehen werden, weil Gott in der Bibel Geschlechtskrankheiten nicht von der Monatsblutung unterscheiden konnte?
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