Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Diskussion und Fragen zur Bibel

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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Daniel_8 » Fr 25. Okt 2019, 09:23

Es kann auch einfach nur sein, dass sich im Laufe der Zeit nach der Flut die Zirbeldrüse zurückgebildet hat. Die Zirbeldrüse halten Forscher für den Alterungsprozess vorrangig bestimmend.
Früher soll wohl die Zirbeldrüse mal 3 Zentimeter groß gesesen sein, heute ist sie nur noch ein paar Millimeter groß.

Übrigens ist heute Flourid der größte Feind der Zirbeldrüse, der diese schneller verkalken lässt.
P.S. schaut mal auf die Inhaltsstoffe eurer Zahncreme.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon onThePath » Fr 25. Okt 2019, 09:36

Na ja, ich mag zu viel Spekulatius nicht so gerne, halte mich deshalb lieber zurück mit Speklulationen zu den ganzen Themen wie Riesen, das menschliche Alter usw.

lg, otp
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Daniel_8 » Fr 25. Okt 2019, 11:49

OTP: komm schon, alles was ich bisher im Riesenthema schrieb ist aus der Schrift.
Aber du hast Recht zu viel Spekulatius erfordert im Nachgang zuviel fluorid-Zahncreme :D

btw es gibt auch fluoridfreie Zahncreme, was das Gedächtnis um die Zirbeldrüse wieder beleben könnte.
Ich bevorzuge daher zb Ajona.

Habatom Zahncreme mit Flourid oder ohne, wie stehts bei dir?
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Fr 25. Okt 2019, 13:57

Daniel_8 hat geschrieben:Übrigens ist heute Flourid der größte Feind der Zirbeldrüse, der diese schneller verkalken lässt.
P.S. schaut mal auf die Inhaltsstoffe eurer Zahncreme.



also am besten nicht mehr Zähneputzen um möglichst alt zu werden ..... :jump:
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Fr 25. Okt 2019, 13:59

onThePath hat geschrieben:Na ja, ich mag zu viel Spekulatius nicht so gerne, halte mich deshalb lieber zurück mit Speklulationen zu den ganzen Themen wie Riesen, das menschliche Alter usw.

lg, otp



Riesen tauchen nun mal definitiv in der Bibel auf. Insofern spekulieren wir hier nicht. Wobei ich mit einer Körpergröße von 194cm auch innerhalb eines Pygmänenstammes für ein Riese dann wohl gehalten werde...
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Gnu » Fr 25. Okt 2019, 14:13

Habatom hat geschrieben:
Daniel_8 hat geschrieben:Übrigens ist heute Flourid der größte Feind der Zirbeldrüse, der diese schneller verkalken lässt.
P.S. schaut mal auf die Inhaltsstoffe eurer Zahncreme.



also am besten nicht mehr Zähneputzen um möglichst alt zu werden ..... :jump:

Es gibt in den Reformhäusern ja gute Zahnpasten ohne Fluor. Sogar von anderen Herstellern als Weleda für die, denen bei Anthroposophie zuviel gnostische Zauberei drin ist. Leider sind alle Tuben aus Plastik, nur die Anthroposophen verwenden noch das bewährte Zinn. Und die Aromen der Weleda Produkte sind wie meistens 1A Qualität. Manchmal wünsche ich mir weniger Wissen über okkulte Hintergründe, dann wäre das Leben einfacher. :baby:
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Sa 26. Okt 2019, 10:52

Gnu hat geschrieben: Und die Aromen der Weleda Produkte sind wie meistens 1A Qualität. Manchmal wünsche ich mir weniger Wissen über okkulte Hintergründe, dann wäre das Leben einfacher. :baby:



Zumindest dein Umgang mit Zahnpasta... :D


Zurück zum Thema:

Zeitverdichtung --- wenn der Herr nicht die Tage verkürzt hätte....
wie werden Tage verkürzt?

Und jetzt bitte nicht mit der Zeitumstellung auf die Winterzeit morgen kommen....
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon onThePath » Sa 26. Okt 2019, 17:19

Ich hoffe, wir bewegen uns nicht in Richtung des Niveaus der Präastronautik. Ich mag nicht zu viel Spekulationen, die seltsam klingen. Spätestens wenn man die Logik zu sehr verbiegen muss, finde ich es gräuslich.

Was die Zeitangaben in der Bibel betrifft, möchte man sie ja gerne bestätigt sehen. Aber so wahrscheinlich klingen die Erklärungen des hohen Alters in der Bibel für mich nicht.

lg, otp
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Gnu » Sa 26. Okt 2019, 23:56

Zusammen mit der Erkenntnis, dass der allgegenwärtige Heilige Geist Gott ist und er ausserhalb der Schöpfung keine Chronologie kennt, sondern Gottes Zeitmass der kairos, der Augenblick ist, entfallen für mich alle Spekulationen bezüglich Grösse des Universums und scheinbare wissenschaftliche Messungen über Alter der Sterne und ähnlichen Stumpfsinn. Bei Gott sind alle Dinge möglich, egal wie sehr sich der griechisch-römisch verblödete Mensch dagegen auflehnt. Wenn ich jetzt noch die jüdische Unart, sich als die von Urzeit her von JHWH vorherbestimmten Herren der Welt zu verstehen, dazu nehme, habe ich berechtigte Hoffnung, dass ich eines nicht allzu fernen Tages die Bibel verstehen werde.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » So 27. Okt 2019, 08:38

onThePath hat geschrieben:
Was die Zeitangaben in der Bibel betrifft, möchte man sie ja gerne bestätigt sehen. Aber so wahrscheinlich klingen die Erklärungen des hohen Alters in der Bibel für mich nicht.

lg, otp




Gnu schließt mit der Ansicht, das Gott grundsätzlich ja alles möglich ist, also einfach Eins zu Eins dann alles übernehmen, was dort in der Bibel steht, und dann lehren wir einfach mal eine 6x24 Stunden Schöpfung in der christlichen Schule und sehen uns dann dem Kopfschütteln und dem Spott des gesunden Menschenverstandes ausgesetzt. Und meinen vielleicht hier noch als Christen dann ja sowieso nicht von Menschen verstanden werden zu können, die keinen Glauben an Gott haben. Weil man ja einfach nur für Wahrhalten muss, was dort in der Bibel steht und das ja dem Nichtchristen gar nicht möglich ist. Das der Glaube aber weitaus mehr ist, als ein einfaches für Wahrhalten dessen was in der Bibel steht, das haben diese Menschen dann nicht verstanden. Was es bedeutet, wenn im Hebräerbrief geschrieben steht:

Durch den Glauben erkennen wir, daß die Welt durch Gottes Wort erschaffen wurde, dass alles, was man sieht, aus dem Nichts geworden ist. Hebräer 11.3

Erkennen ist dann mehr, als nur ein "für Wahr halten".


Du, otp, drückst dich lediglich vornehm bedeckt über die Angaben in der Bibel zum hohen Alter der ersten Menschen aus. Ohne dann aber wirklich mit uns tiefer in den Text hineinblicken zu können/wollen.

Ich möchte dann als einziger hier jetzt auch nicht weiter und tiefer das Thema beleuchten, weil offensichtlich für ein tieferes Verständnis der Zusammenhänge bezüglich des Phänomens der "Zeit" hier jegliche Voraussetzungen fehlen, um in einer ernsthaften fruchtbringenden Diskussion dann voranzukommen. Und Monologe von mir werden seitens der Moderation dann ja nicht so gerne gesehen.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon onThePath » So 27. Okt 2019, 12:31

Voraussetzungen, lieber Habatom, scheinen auch sehr bei unangenehmen Themen zu fehlen. Wie der Besessenheit. Gut, man braucht dafür eine ganze Palette von Wissen dazu. Deine letzte Bemerkung zum Befreiungsdienst beruhte meiner Meinung nach auch auf ziemlich einseitigen Verständnis. Aber das Thema ist im Moment für mich auch nicht mal wieder dran. Es sei denn ich würde mich als allein Schreibender betätigen.

Da mein Allgemeinwissen breit genug gefächert ist, kann man mich bezüglich der Zeitabläufe der Bibel jedenfalls nicht mit ein paar bloßen Spekulationen überzeugen. Aber auch dazu ist gerade nicht Die Zeit, zudem geht mein Urlaub in einem anderen Land gerade zu Ende. Aber danach werde ich mir deine Ausführungen dennoch nochmal vor Augen führen. Jedenfalls benutze ich bei meinem Glauben außer den Glauben noch den Verstand dazu. Und zu den Zeitabläufen in der Bibel kann ich nur sagen, ich kann, zumindest noch, kein logisches JA dazu sagen.

Lg, otp
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Daniel_8 » Mo 28. Okt 2019, 12:11

ich finde deine Ausführungen zumindest interessant Habatom. Diese zeugen von doch einem größerem Hintergrundwissen, um die Zusammenhänge im Universum, die mir leider aktuell noch fehlen, ich aber lernen will.

Was mich aktuell interessiert: Siehst du Anzeichen, dass die Erdmasse vor der Flut zusammenhängend war, es also nur einen Kontinent gab?
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Mo 28. Okt 2019, 15:06

Lieber Otp, lieber Daniel_8,

danke für euer anhaltendes Interesse an diesem ja wirklich spannendem Thema. Woher wir kommen, wie das Universum entstanden ist und was uns die Bibel hier an Wissen zur Verfügung stellt, darüber nun Aussagen treffen zu können.

Während zum Thema der "Besessenheit" - der Einflussnahme und der völligen Inbesitznahme von dämonischen Geistern - dann in der Bibel schon so umfangreich berichtet ist, das ich nicht auch noch auf ausserbiblische Quellen und Autoren zurückgreifen muss und meine persönliche Erfahrung mit belasteten Menschen mir dann ausreichende Erkenntnisse vermitteln kann, helfen beim Beleuchten der Schöpfungsgeschichte einige physikalische Grundkenntnisse deutlich weiter.


Das unsere 5 Kontinente nun einmal einen zentralen Kontinent darstellten, ergibt sich allein aus dem Kontinentaldrift, der etliche Zentimeter pro Jahr beträgt und auch an den Umrissen der aktuellen Kontinente wird sichtbar, dass hier mal was zusammengepasst hat, was sich dann losgerissen hat. Auseinander driftete.

Wenn Gott in der Schöpfungsgeschichte uns mitteilen tut, das von einem Planeten Erde, der anfangs mit Wasser bedeckt war, dann im Verlaufe der Entwicklung Land sichtbar wurde (aufgefaltet wurde), nachdem aus Wasser die Erdatmosphäre dann entstand, sodass nun von einem gasförmigem Aggregatzustand am zweiten Tag gesprochen wird (unserem, nun mehr blauem, vor der Sinnflut noch grauem Himmel - englisch: Sky ... nicht Heaven... --- wobei der 1. Himmel die Atmosphäre ist, der 2. Himmel der aktuelle Aufenthaltsort Gottes und der 3. Himmel, in den Paulus schon in einer Vision vordrang, der neue Himmel im neuen Universum ist), dann kann ich mit gut vorstellen, das sämtliche Landmasse dann noch verbunden gewesen sein kann. Auch wenn dies allein aus der biblischen Erzählung in 1. Mose 1 jetzt nicht zwingend ableitbar ist.

Um noch einmal auf eine möglicherweise zu Urzeiten anders erlebte Zeit zu kommen.
Psalm 90 (nach der Schlachter 2000):

10 Die Tage unserer Jahre sind siebzig Jahre, und, wenn in Kraft, achtzig Jahre, und ihr Stolz ist Mühe und Nichtigkeit, denn schnell eilt es vorüber, und wir fliegen dahin.

Die TAGE unserer Jahre. An anderer Stelle in der Bibel wird davon berichtet, das Gott die Tage in der Endzeit verkürzt. Was dann im Umkehrschluss bedeutet, dass die Tage früher länger waren. Sodass ich - wenn ich heute 80 Jahre alt werde (365 Tage mal 80 Lebensjahre) auf 29200 Lebenstage komme. Vergingen diese Tage aber in der Urgeschichte 10 mal langsamer, ich auf gefühlte 800 Jahre käme.


Inwiefern dies alles nun mit anderen Schwerkraftverhältnissen zu tun haben könnte, müssten Physiker, die noch mehr Fachverständnis haben als ich, dann eventuell befürworten können oder auch nicht. Tatsache ist - und das habe ich mal in einer Fernsehsendung gehört, das ein Erdenjahr vor allein schon ca. 40.000 Jahren noch 400 Tage lang war. Was auch etwas damit zu hat, das der Mond sich stetig um wenige Zentimeter pro Jahr von der Erde entfernt. Also unsere Schwerkraftverhältnisse sind allein in unserem Sonnensystem alles andere als stabil. Und wenn ich mir dann andere Galaxien mit dazu nehme, kann dies noch viel größere Auswirkungen auf Raum und Zeit haben.
Denn eines ist auch bewiesen. Das Raum und Zeit etwas mit der Schwerkraft zu tun haben. Durch Schwerkraft gebeugt/gekrümmt sind. Und wenn es eine Raumkrümmung gibt, dann ist hier auch von einem verändertem Zeitablauf auszugehen.


Das Thema könnte man sicher noch sehr viel mehr vertiefen. Ist mir dann jedoch auch nicht so wichtig - Angesichts der vielen anderen Themen in der Bibel - das ich hier all zuviel Zeit darauf verwenden möchte.

lg,
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Daniel_8 » Mo 28. Okt 2019, 15:54

Habatom ich frage das deswegen, weil ich eine Erklärung suche, warum teilweise auf allen Erdteilen ähnliche Relikte aus alten Zeiten gefunden wurden.
Zuletzt geändert von Daniel_8 am Mo 28. Okt 2019, 16:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon KoS » Mo 28. Okt 2019, 15:55

Daniel_8 hat geschrieben: Anzeichen, dass die Erdmasse vor der Flut zusammenhängend war, es also nur einen Kontinent gab?

1. Mose 10. Kapitel
25 Und dem Heber wurden zwei Söhne geboren: der Name des einen war Peleg, denn in seinen Tagen wurde die Erde verteilt; und der Name seines Bruders war Joktan.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon KoS » Mo 28. Okt 2019, 16:03

https://de.wikipedia.org/wiki/Kontinentaldrift

Die Zeiträume auf rund 4'300 Jahre stauchen und nicht an heutigen Messdaten abgleichen und es passt so ungefähr.
Chaos kann halt niemand erklären, Gott weiss jedes Detail davon.
Der Glaube fasst's, nicht der Intellekt.


https://www.wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=i04-1
https://www.wort-und-wissen.de/index2.p ... 221-3.html
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon onThePath » Mo 28. Okt 2019, 16:15

Irgendwo beginnt christlicher Kadavergehorsam.
Ich glaube, denke und warte, bis für mich alles zusammenpasst.

Ich weiß es nicht ist jedenfalls ehrlicher als zu allem ja sagen.


Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Mo 28. Okt 2019, 16:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon KoS » Mo 28. Okt 2019, 16:18

onThePath hat geschrieben:Ich glaube, denke und warte, bis für mich alles zusammenpasst.

Wirst du vollumfänglich erst im Ewigkeitsbereich Gottes, im Himmel, intellektuell verstehen können. Dann glaubst du nicht mehr, sondern kommst vom Glauben zum Schauen. Bis dahin glauben die Kinder Gottes an das was das Wort Gottes vermittelt, wie ein Kind dem Vater halt.
Zuletzt geändert von KoS am Mo 28. Okt 2019, 16:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon onThePath » Mo 28. Okt 2019, 16:22

KoS hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Ich glaube, denke und warte, bis für mich alles zusammenpasst.

Wirst du vollumfänglich erst im Ewigkeitsbereich Gottes, im Himmel, intellektuell verstehen können. Dann glaubst du nicht mehr, sondern kommst vom Hlauben zum Schauen. Bis dahin glauben die Kinder Gottes an das was das Wort Gottes vermittelt, wie ein Kind dem Vater halt.


Das auf jeden Fall. Und wir haben Ewigkeiten, Gottes Schöpfung mehr und mehr zu verstehen.

Ich halte mich nicht für klug, lieber für einen begnadeten Dep-pen, unter der Gnade und Führung Gottes.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon KoS » Mo 28. Okt 2019, 16:35

Lieber otp
Ein "*****" ist höchstes jemand der nicht glaubt.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon onThePath » Mo 28. Okt 2019, 16:58

KoS hat geschrieben:Lieber otp
Ein "*****" ist höchstes jemand der nicht glaubt.


Bin ich auch meinetwegen, aber gerne begnadet und gerettet

lg, oTp
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Di 29. Okt 2019, 07:46

Daniel_8 hat geschrieben:Habatom ich frage das deswegen, weil ich eine Erklärung suche, warum teilweise auf allen Erdteilen ähnliche Relikte aus alten Zeiten gefunden wurden.



was ja ebenfalls ein Hinweis darauf wäre, das alle Kontinente am Anfang einen Urkontinent darstellten. Für Wissenschaftler steht dies übrigens ausser Frage. Für Christen spricht nichts dagegen.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Di 29. Okt 2019, 07:55

onThePath hat geschrieben:Irgendwo beginnt christlicher Kadavergehorsam.
Ich glaube, denke und warte, bis für mich alles zusammenpasst.

Ich weiß es nicht ist jedenfalls ehrlicher als zu allem ja sagen.


Lg, otp




Nun heißt es aber, das wir durch den Glauben (dadurch das wir das, was Gott uns in der Bibel sagt, erstmal für wahr halten und dann darauf aufbauend überlegen, wie es sich im Einzelnen zugetragen haben kann) erkennen können, dass das Universum von Gott aus dem Nichts heraus geschaffen wurde.

Nur jetzt hier in dieser Diskussion dann festzuhalten, das Du es dann nicht weißt, mag ja ok für dich sein, hilft allen anderen aber nicht weiter, otp.

Und ja, es gibt einen Kadavergehorsam, wo manch einer versucht, auf Biegen und Brechen anhand geologischen Erkenntnissen dann eine 6000 Jahre alte Erde erklären zu wollen. Und auch solche Anstrengungen haben sicherlich irgendwo ihre Berechtigung und ihren Wert. Für mich wäre es dann aber wichtig, nicht den Bibeltext aus den Augen zu verlieren und hier tiefer drüber nachzudenken, wie manches vielleicht auch noch verstanden werden kann. Gerade bezüglich einer Beschleunigung von Zeit.


Und hier hab ich auch nochmal einen Link, der hier bezüglich der immer größer werdenen Entfernung Mond-Erde mal Gedankenanstöße geben kann:

https://www.welt.de/wissenschaft/weltra ... eiter.html
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon onThePath » Di 29. Okt 2019, 09:09

Ich glaube kein Christ kann wissen, dass die Schöpfungsgeschichte streng nach Bibel ablief.
An dieser Situation werden auch alle Aspekte dazu hier kaum Wesentliches ändern.

Es gilt, mit wachem Verstand zu prüfen.

Mir ist zB Manches bewusst.
Etwa dass die Erde sich langsamer oder schneller drehen kann. Dadurch wären Tage anders lang.

Wir können ja Fakten hier sammeln.

lg, oTp
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon KoS » Di 29. Okt 2019, 09:53

onThePath hat geschrieben:Ich glaube kein Christ kann wissen, dass die Schöpfungsgeschichte streng nach Bibel ablief.
Doch ich kann das, ... weil ich glaube. Ich kann es aber nicht erklären. Ich kann aber auf das Wort Gottes hinweisen es zu lesen und es zu glauben.
Christen wissen alles aus der Schrift. Der Glaube ist das Mittel um sich an diesem vermittelten Wissen festzuhalten, durch alle Fragen und Gedanken und Nöte und Umstände des ganzen Lebens hindurch.
Wer sich selber durch Intellekt und Verstand aber ohne Glauben versucht festzuhalten, driftet unweigerlich von der Wahrheit ab.

Beispielsweise die genannte 600 Jahre kommen niemals aus der Geologie oder niemand kann die Geologie restlos anhand 6000 Jahren erklären, auch wenn laufend immer wieder Hinweise gefunden werden diese Grössenordnung gegenüber den Weltbehauptungen der Millionen Jahre plausibel machen.
Die rund 6000 Jahre kommen beim mittels Glauben wissenden Kind Gottes einzig und alleine durch das Studium der Geschlechterfolgen seit Adam.

Es gilt, mit wachem Verstand zu prüfen.
Ja. Einzig am Wort Gottes und nur daran.

1. Johannes 2,20 Und ihr habt die Salbung von dem Heiligen und wisset alles.
21 Ich habe euch nicht geschrieben, weil ihr die Wahrheit nicht wisset, sondern weil ihr sie wisset, und daß keine Lüge aus der Wahrheit ist.


Hebräer 11,3 Durch Glauben verstehen wir, daß die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so daß das, was man sieht, nicht aus Erscheinendem geworden ist.


Psalmen 33,4 Denn gerade ist das Wort Jehovas, und all sein Werk in Wahrheit. 5 Er liebt Gerechtigkeit und Recht; die Erde ist voll der Güte Jehovas. 6 Durch Jehovas Wort sind die Himmel gemacht, und all ihr Heer durch den Hauch seines Mundes. 7 Er sammelt die Wasser des Meeres wie einen Haufen, legt in Behälter die Fluten. 8 Es fürchte sich vor Jehova die ganze Erde; mögen sich vor ihm scheuen alle Bewohner des Erdkreises! 9
Denn er sprach, und es war; er gebot, und es stand da.

Liebe Grüsse, KoS
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Helmuth » Di 29. Okt 2019, 13:20

onThePath hat geschrieben:Ich glaube kein Christ kann wissen, dass die Schöpfungsgeschichte streng nach Bibel ablief.

Wie dann? Und wozu stehst es dann so geschrieben, wie es geschrieben steht, wenn es ohnehin anders war? Ist Gott zu blöd verständlich zu reden?

Wo hört Glaube auf und wo beginnt es ein Mythos zu werden? Ich sage es redet heute immer noch unentwegt die Schlange zu jedem, auch zu den Christen. Sie bilden keine Ausnahme.

- So so, Gott hätte also gesagt, dass ...
- Papperlapp, keineswegs hat Gott gesagt ... , sondern ...

Die zwei Techniken nennt man scheinheiliges Infragstellen und vorsätzliches Lügen.
Herzliche Grüße
Helmuth
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Di 29. Okt 2019, 15:40

onThePath hat geschrieben:Ich glaube kein Christ kann wissen, dass die Schöpfungsgeschichte streng nach Bibel ablief.



Zumindest dem König Salomon wurden hier bestimmte Zusammenhänge offenbar. Offenbar gemacht, durch die Weisheit, die Gott ihm gab und die wir dann auch beim Studium der Bibel finden können:

Weisheit 7,
17 Denn er hat mir gegeben gewisse Erkenntnis aller Dinge, dass ich weiß, wie die Welt gemacht ist, und die Kraft der Elemente;
18 der Zeit Anfang, Ende und Mitte; wie der Tag zu- und abnimmt; wie die Zeit des Jahres sich ändert,
19 und wie das Jahr herumläuft; wie die Sterne stehen;
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Daniel_8 » Di 29. Okt 2019, 16:24

Warum wurde das Buch der Weisheit aus der Bibel entfernt?
Ist es unbiblisch?
Ist es freimaurerisch?
Warum verehren die Freimaurer Salomo? Das wäre einen eigenen Faden wert!
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Di 29. Okt 2019, 19:34

Daniel_8 hat geschrieben:Warum wurde das Buch der Weisheit aus der Bibel entfernt?
Ist es unbiblisch?
Ist es freimaurerisch?
Warum verehren die Freimaurer Salomo? Das wäre einen eigenen Faden wert!



Ich denke, dass manche Stellen in den Apokryphen schnell missverstanden werden können - z.B. beim Buch Tobias eine Lustfeindlichkeit in der Ehe abgeleitet werden könnte, oder im Buch Tobias dann bezüglich der Leber eines großen Fisches, der die Wirksamkeit eines Dämon binden soll, dann auf eine gänzlich falsche Spur geführt werden könnte.
Martin Luther meinte mal, das die Apokryphen nützlich und gut zu lesen sind. Nicht unwahr. Aber auch nicht zwingend notwendig, insofern das alles, was Gott uns an wichtigem mitteilen möchte, im Kanon der Bibel schon enthalten ist. Auf den man sich dann hat einigen können.
So ist es dann auch nicht zwingend notwendig zu wissen, wie Gott das Universum genau aufgebaut hat. Interessant ist es dann aber allemal.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Daniel_8 » Mi 30. Okt 2019, 12:47

Gibt es hier schon einen eigenen Faden über die Zusammenstellung des Bibel-Kanon?
Ich konnte auf Anhieb mit der Suche nichts finden...
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Zippo » Mi 30. Okt 2019, 14:08

Hallo zusammen,

Habatom, du hast viele interessante Gedanken zusammengetragen. Sprachkenntnisse sind auch ganz interessant und haben etwas Sprichwörtliches bekommen.
So weiß ich mittlerweile auch , wo das Wort "tohu wabohu" herkommt. Vor "olam olam" gab es tohu wabohu".

Dann kamen der Reihe nach die Schöpfungstage und ich habe auch schon oft versucht, mir das bildlich vorzustellen. Aber eigentlich bin ich bei der wissenschftlichen Deutung gescheitert.

Aber interessant ist es, wie in der Bibel an den Schöpfungswerken angeknüpft wird. Da wird so allerhand über Licht und Finsternis gesagt. Jes 60,1; Ps 112,4

Unser Herr Jesus Christus ist das Licht der Welt Joh 8,12. Dieses Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen. Joh 1,5
Wer ist hier mit Finsternis gemeint ? Ist es der Satan, der ewige Kontrahent unseres Herrn, der sich von Anfang anbemüht hat das neugeborene Kindlein umzubringen ?
Z. Bsp. als die drei Weisen aus dem Morgenland erscheinen ?

Die Scheidung von Licht und Finsternis könnte geistlich bedeuten, daß Gott diejenigen, die dem Licht nachfolgen von denjenigen trennen will, welche der Finsternis folgen.

Warum hat uns Gott diese Schöpfungsgeschichte gebracht ? Einmal wollte er sich als Schöpfer ausweisen, dann brauchte der Mensch eine gewisse Lebensumgebung. Ohne Licht und Finsternis , ohne Nahrung kann kein Mensch und kein Tier leben.

Der tiefere Sinn aber geht einem bei weiteren Lesen der Bibel auf, wenn Gott in das Geschaffene eine tiefere Bedeutung hineinlegt.

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Helmuth » Mi 30. Okt 2019, 15:08

Wilkommen hier Thomas :praise:

Zippo hat geschrieben:Dann kamen der Reihe nach die Schöpfungstage und ich habe auch schon oft versucht, mir das bildlich vorzustellen. Aber eigentlich bin ich bei der wissenschftlichen Deutung gescheitert.

Und unerschütterlich steht das Wort:
2.Mo 20:11 hat geschrieben:Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und geheiligt.

Dabei machen wir die Erfahrung "Abend/Morgen ein neuer Tag" im realen Leben Tag für Tag und Woche für Woche. Nur hätte Gott es vielleicht nicht niederschreiben lassen solle. Seitdem verwirrt es. ;)
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Zippo » Mi 30. Okt 2019, 17:41

Helmuth hat geschrieben:Wilkommen hier Thomas :praise:

Zippo hat geschrieben:Dann kamen der Reihe nach die Schöpfungstage und ich habe auch schon oft versucht, mir das bildlich vorzustellen. Aber eigentlich bin ich bei der wissenschftlichen Deutung gescheitert.

Und unerschütterlich steht das Wort:
2.Mo 20:11 hat geschrieben:Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und geheiligt.

Dabei machen wir die Erfahrung "Abend/Morgen ein neuer Tag" im realen Leben Tag für Tag und Woche für Woche. Nur hätte Gott es vielleicht nicht niederschreiben lassen solle. Seitdem verwirrt es. ;)

Ja hallo Helmuth :comeon:

wir sollen es eben machen, wie unser Schöpfer. Ein Tag Ruhe muß sein. Auch wenn es für Christen eben der Sonntag ist, weil der Herr Jesus am ersten Tag der Woche auferstanden ist.

Für den ersten Tag der Schöpfung gilt die Erschaffung des Lichtes, für den 8 Tag, also den ersten Tag der neuen Woche steht die Auferstehung. So, wie auch der Name Jesus die Zahlensumme 888 hat.

Man sagt, daß der Herr Jesus an einem besonderen Sabbat im Grab geruht hat, an dem Festsabbat des Passahfestes.
Da ruhte er von seinem Werke, nachdem er 6 Stunden am Kreuz gelitten hatte.

Von solchen Zusammenhängen lebt die Bibel. Das macht sie so besonders.

Der Schöpfungsbericht ist weniger ein wissenschaftlicher Bericht, eher noch der Anspruch unseres Schöpfers. Jeder , der die Bibel aufschlägt soll wissen. Hier spricht der Schöpfer des Himmels und der Erde.
Die Botschaften , die er hat, gehen in die Tiefe, aber nur, wenn man die zahlreichen Beziehungen erkennt, die dort zu finden sind und sich teilweise durch die ganze Bibel hindurch immer wieder finden lassen.

Licht und Finsternis sind ein Beispiel. Aber auch das Sterben und daraus resultierende Leben , Joh 12,24. Der Herr Jesus als sterbendes Weizenkorn.
Zu Pfingsten wurden immer die Erstlinge des Weizens vor Gott gebracht.

Da hat doch Gott schon bei der Schöpfung darüber nachgedacht, wie er das Evangelium anknüpfen kann.

Oder warum wird z. Bsp. gesagt, daß der Mensch aus Lehm gemacht wurde ? Ist er wirklich aus Lehm gemacht oder heißt es nicht vielmehr, daß wir mit unserer ganzen Bedürfnisstruktur an diese Erde gebunden sind.
Wir können uns keinen Platz vorstellen, wo wir lieber wären.

Der Himmel ist uns fremd und unheimlich. Eigentlich wollen wir da gar nicht hin.

Dann gibt es diese Blöße, die sich der Mensch nach dem Sündenfall gibt. Dieses Bild der Blöße bezieht sich auf die Sünde und dieses Bild zieht sich durch die ganze Bibel.
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Liebe Grüsse Thomas
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Daniel_8 » Mo 4. Nov 2019, 10:25

Tolle Zusammenhänge Thomas, danke.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Helmuth » Mo 4. Nov 2019, 16:28

Zippo hat geschrieben:Dann gibt es diese Blöße, die sich der Mensch nach dem Sündenfall gibt. Dieses Bild der Blöße bezieht sich auf die Sünde und dieses Bild zieht sich durch die ganze Bibel.
Hes 16,36 , Off 16,15

Zustimmung, wobei ich nun meine, dass diese Blöße auch eine tatsächliche war. Adam und Eva schämten sich ihrer Nacktheit. Diese äußere Zustand widerspiegelt ebenso den inneren. Wenn man heute jemand abverlangt nackt durch die Straßen einer Großstadt zu laufen, so empfindet er das in derselben Art.

Das ist was Sünde aus Unschuld macht. Ich kann mich noch in meiner Kindheit daran erinnern, dass Kleinkinder in öffentlichen Bädern nackt herumliefen und weder empfanden es die Kinder noch die Eltern damals als befremlich. Auch das ist heute verlorengegangen. Eltern schämen sich nun sogar für ihre Kinder.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon bigbird » Mo 4. Nov 2019, 18:02

Helmuth hat geschrieben: Eltern schämen sich nun sogar für ihre Kinder.


... und andererseits hört und sieht man so viel scham-loses!
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Daniel_8 » Di 5. Nov 2019, 13:17

Helmuth, warum mussten die Geschlechtsteile von Adam und Eva abgedeckt werden, wenn sie doch einen Apfel aßen?

Ich kann es inzwischen nicht mehr ausschließen, dass sie Sex mit der Schlange hatten!

Zum Abdecken musste ein Tier geschlachtet werden. Das erste Sühneopfer der Menschheitsgeschichte.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Thelonious » Di 5. Nov 2019, 13:24

Hier muss ich energisch eingreifen!

Dieses "Feigenblattgehabe" ist ein Ausdruck der Wahrnehmung der eigenen Nacktheit und damit (eben nach dem diesbezüglichen -Fall) des getrennt Seins des (vorherigen, also paradischieschen) Zustandes. Alle weiteren derben Spekulationen dazu müssen bitte konsequent unterbleiben. Speziell in "Bibel" hat hier so etwas Platz.

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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Helmuth » Di 5. Nov 2019, 14:28

Daniel_8 hat geschrieben:Helmuth, warum mussten die Geschlechtsteile von Adam und Eva abgedeckt werden, wenn sie doch einen Apfel aßen?

Von einem Apfel wird nicht berichtet.

Daniel_8 hat geschrieben:Ich kann es inzwischen nicht mehr ausschließen, dass sie Sex mit der Schlange hatten!

Ich bin für das absolute Ernst nehmen des Wort Gottes, nicht aber für wüstes Hineininterpretieren.

Daniel_8 hat geschrieben:Zum Abdecken musste ein Tier geschlachtet werden. Das erste Sühneopfer der Menschheitsgeschichte.

Zunächst machten sie sich selbst eine Abdeckung, was mir zeigt, wie stümperhaft es ist vor Gott sich zu verbergen. Aber es ist menschlich und man erwischt sich selbst dabei auch auf die gleiche Art und Weise.

Eine richtige Bedeckung erhielten sie von Gott. Ob Gott dazu Tiere geschlachtet hat weiß ich nicht, weil das nicht geschrieben steht. Es ist denkbar.

Ebenso denkbar ist, dass er sie einfach gemacht hatte, wie er ja auch aus simpler Erde den Menschen geformt hatte oder den Stab Mose in eine Schlange verwandeln konnte.

Ich habe mit der Zeit aufgehört immer nach natürlichen Ursachen für alles zu suchen. Was über Gott geschrieben steht, das darf man beim Wort nehmen. Im AT kann man das für bare Münze nehmen, nur im NT sehe das an einigen Stellen etwas differenzierter.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Thelonious » Di 5. Nov 2019, 17:15

Liebe Leute,

noch mal:

Thelonious hat geschrieben:Hier muss ich energisch eingreifen!

Dieses "Feigenblattgehabe" ist ein Ausdruck der Wahrnehmung der eigenen Nacktheit und damit (eben nach dem diesbezüglichen -Fall) des getrennt Seins des (vorherigen, also paradiesischen) Zustandes. Alle weiteren derben Spekulationen dazu müssen bitte konsequent unterbleiben. Speziell in "Bibel" hat hier so etwas Platz.

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D.h. auch alle weiteren eindeutig/zweideutigen Schlange/Eva-Phantasien würden gelöscht

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