Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Diskussion und Fragen zur Bibel

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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Helmuth » Mi 2. Sep 2020, 13:02

Habatom hat geschrieben:Möchte noch jemand weitere Gedanken zu meinen bisherigen Gedanken äußern?

Ich nicht. Gut, dass du aber mal nachfragst. :]
Herzliche Grüße
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Do 3. Sep 2020, 02:13

Helmuth hat geschrieben:
Habatom hat geschrieben:Möchte noch jemand weitere Gedanken zu meinen bisherigen Gedanken äußern?

Ich nicht. Gut, dass du aber mal nachfragst. :]


Ich fand es zumindest eine gute Idee, hier nachzufragen. Umso mehr freue ich mich über deine Rückmeldung Helmuth.

Die Nacht ist weit vorangeschritten und es will Morgen werden. Da möchte ich es nicht versäumen mit Vers 17-20 fortzufahren um dann - Morgen - mit dem fünften Tag durchzustarten.

17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde

Und Gott machte - hieß es in Vers 16. Und Gott setzte heißt es nun in Vers 7 - innerhalb des 4. Tages, wo nun ein Akzent gesetzt wird. Eine Zeit bestimmt und festgelegt wird. Wo sich etwas "setzt", so wie Jesus im Himmel zur Rechten Gottes am Ende sitzt - als Herrscher ... Stephanus sieht in bei seinem Tod noch stehend zur Rechten Gottes - so steht hier nun das Regelwerk des Universums und darf seinen Lauf nehmen. Darf uns Menschen fortan als Uhr ticken. Auch wenn die Zeit - wie wir noch nicht alle wissen - relativ ist. Abhängig von der Gravititation des Sternen/Galaxien Systemes. Worin hier Einstein Pionierarbeit geleistet hat.

Das sie schienen - sie verweisen uns auf Vergangenes - auf Geschehenes - wenn das Licht der Sterne uns erreicht, dann zeigt es uns eine Vergangenheit der fernen Sterne auf, die oft hunderte und tausende von Lichtjahren von uns entfernt eine Vergangenheit beschreiben, die es so schon gar nicht mehr dort gibt. Da ihr Licht für uns solange brauchte, um davon zu zeugen - was einst geschah.

AUF DER ERDE -- heißt es nun....was einst geschah auf der Erde.... wir können anhand der Sterne auch auf unsere Vergangenheit schließen. So wie schon die Weisen aus dem Morgenland anhand der Sterne darauf schließen konnten, das ein König geboren werden sollte. In Bethlehem - Im Brothaus (übersetzt) - im Lande der Juden.



18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war.

das sie schienen und -- REGIEREN ... ja was nun regieren? - die Welt? - ein festgelegtes bestimmbares Schicksal, wie es die Römer in den Sternen wissen wollten, oder ein Spiel, wo es um eine Vereinigung der Götter (im Olymp) mit den Menschenkindern geht, wie es uns die Griechische Mythologie vermitteln möchte, wie es uns in 1. Mose 6 angedeutet wird, wo die Elohims - die Gottessöhne sich Frauen nahmen um ihnen Ehre und Macht zu verleihen, deren Söhne wir dann verehren - ?

Nein - regieren tun sie die Zeit. Die nicht immer gleichschnell vergeht, sondern als Raumzeit definiert, von Bewegung und Geschwindigkeit miteinander kommunizierender Massen und (elektro)magnetischer Felder bestimmt wird.

Und was tun diese Stern/Planeten "Massen"ansammlungen nun? Sie trennen sich. Sie stoßen sich ab - ab einem gewissen Fluchtpunkt, und sie ziehen sich an, ab einer gewissen Fallgeschwindigkeit. Darin regieren sie - scheiden sie - Licht von Finsternis. Fällt Licht in Masse und flieht Licht - zu anderen Massen hin. Sichtbares Licht - in seiner Eigenschaft als Botschafter - zwischen Materie und Energetischer Strahlung. Mit teils Teilchencharakter und teils Massencharakter. Das Photon.

Und Gott sah - er sieht es kommen ... - das es gut war, hier zu trennen ...auch diesen Zustand nun... die Anwesenheit von Licht und die Abwesenheit von Licht. Hier eine "Fluktation" - eine Flucht(bewegung) geschaffen zu haben. Die Bewegung erzeugt. Bewegung, die auf der Erde als Gravitation wahrgenommen wird.


19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.


Da ward - wieder wird eine abgeschlossene Entwicklung des gesamten Universums hier im Rückblick betrachtet. Als abgeschlossener Verlauf aus der Trennung - der Fluchtbewegung von Licht und dem Zugewinn, dem kommendem Einlaufendem Licht (ein) der vierte Tag innerhalb Gottes Schöpfungswirkens.


Ergänzung:
Der Vollständigkeit halber möchte ich noch (wiederholt zwar) darauf hinweisen, dass wir uns nicht in einem dualistischen System (Universum) befinden, sondern in einem Universum, dass zu Beginn eine Ausdehnung, ein Maß, eine "Spannung" erfuhr: durch eine Trennung von Licht in/aus Finsternis heraus --- "es werde Licht" ----.
Gott schuf am Anfang also ins/aus Leere - aus dem Nichts heraus. Und "Nichts" ist halt noch mal eine Dimension weniger als nur die Abwesenheit von Licht.
Im Tag 1 wurde also hier eine Urtiefe bemessen und beschrieben, aus der heraus Gott dann erst Licht - das wurde - aus dieser (Ur)Finsternis - die ohne Maß war, veranlasste, das Abend wurde, das Morgen wurde.

Hochenergetisches Licht/Massen, die dann zu dem geformt wurden, was wir heute als Sterne, die nun selbst Licht durch Fusion aus sich ansammelnden Wasserstoffatomen erzeugen, beobachten können.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Do 3. Sep 2020, 06:40

Guten Morgen liebe geneigte und gefundende Leserschaft,


ich habe Ihnen soeben ein Universum vor Augen gestellt, welches sich in drei
vierdimensionalen (Raum)"Blasen" darstellt und in der Ausbreitungen Schnittmengen findet --- für Energie und Materie gesprochen - sich manifestiert.

Welches sich also als ein Ereignis suchendes und ein in Existenz findendes Geschehen dann ausdrücken tut.

Dort, und das ist unsere Zukunft und unsere Gegenwart zugleich,
wo sich diese Räume zuspitzen, überlappen und in Definition kommen (Gestalt annehmen) -

sichtbar werden

um miteinander sich als gegenwärtiges Geschehen erleben lassen. Eine "Dreieinigkeit" allen Seins beinhalten darin.

--- um es mit Paulus auszudrücken:

Apg 17,28 Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts.

Noch Fragen und Anmerkungen, oder Gründe, warum dies nicht so sein kann, hierzu?
- ich würde mich freuen, diesmal... :angel:


lg,
habatom
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Do 3. Sep 2020, 09:33

Alle geneigten (wir denken an die Zeitzonen auf der Erde und unseren gekrümmten Horizont auf der Nord- und Südhalbkugel) und gefundenen Lesern,

möchte ich nun in den 5. Tag einführen.

Nachdem ich heute morgen ein ausgiebiges Schaumbad genommen hatte - mir vieles durch zwei Quitscheentchen mir vergegenwärtigt habe, mir dann mit Musik und Tanz dann den neuen heutigen Tag versüßte und wir jetzt nicht weiter bei Einfachzuckern (Fruchtzucker), Doppelzuckern (Haushaltszucker), Dreifachzuckern (Malz) bis zu Mehrfachzuckern (kurz Kohlenhydraten - lang in Filmen und Songs von mir und anderen nachzuempfinden) verweilen möchten .---- ich grad nicht...


; kommen wir zu den Quarzen und der Beschaffenheit von Sand/Salzen, sind über das Prinzip der Fotosynthese - aus der heraus bei Lichteinfall und Wasser (flüssig--- hier wäre unsere Athmosphäre mit im Bunde -- wenn ich an Nebel und Wolkenbildung denke -- unsere Athmosphäre der Erde, die von weitem (einer Feste gleichend) einer dünnen Schicht aufsteigenden Dunstes - gehalten von Sonne und Mond ... und den Sternen dann... sich nun hat entfalten können, mit pflanzlichem Leben - wo das Prinzip der Osmose eine Rolle spielt, was auch in der anorganischen und organischen Chemie eine durch Gravitation bedingte (Gravitation gleich "verdichtete Zeit" -- in Räumen...) Ausprägung erhält. Dann - irgendwann...

Was wir in den ersten drei (bis vier) Schöpfungstagen nun mal exemplarisch auf einen Punkt gebracht haben. --- Genauer gesagt: Wie ich es auf den Punkt dieser Erkenntnis gebracht habe...:

Um nun zu Vers 20 zu schauen-

Nun also - am fünften Tag (ohne hier jetzt auch noch 5 Elemente ins Spiel zu bringen --- was immer wieder gerne versucht wird... die Erde nicht nur über Feuer/Wasser/Erde/Luft zu erklären -- in der Alchemie und Astrologie -- sondern auch noch einen feinstofflichen Äther darin und darüber als Verbindungsglied zu benennen) --- was ich und der Bibeltext dann nicht --bzw. nicht ausschließlich -- hergibt.

Es ist schon ein wenig komplizierter.

Über Mose mit seinem Stab, der sich in eine Schlange vor dem Pharao verwandelte und dessen Stab dann die zwei Schlangen, in die sich die Stäbe der Zauberer des Pharaos verwandelten auffraß, können wir später noch reden.

Also zurück zu den Anfängen:


[b]1. Mose 1,
20 Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels.
[/b]

Und da komme ich grad auch an meine Grenzen als Erklärbär.
Vielleicht schauen wir doch morgen (am Freitag) dann erst weiter.


liebe Grüße,
euer Habatom
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Richard3 » Do 3. Sep 2020, 09:55

Habatom hat geschrieben:Noch Fragen und Anmerkungen, oder Gründe, warum dies nicht so sein kann, hierzu?
- ich würde mich freuen, diesmal... :angel:
lg,
habatom


"Mir wird von alledem so dumm, als ging mir ein Mühlrad im Kopf herum.", Faust I (Goethe)“

Ich bewundere deinen Fleiß und deine Phantasie, aber einen Schöpfungsmythos mit den gefundenen Realitäten wie Urknall und runde, sich und um das Galaxiezentrum drehende und mit fast 1 Mio km/h fliegende Erde gedanklich zur Deckung bringen zu wollen ist wie der Versuch der Quadratur des Kreises - zum Scheitern verurteilt.

Gruß Richard
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Gnu » Do 3. Sep 2020, 12:42

Richard3 hat geschrieben:Ich bewundere deinen Fleiß und deine Phantasie, aber einen Schöpfungsmythos mit den gefundenen Realitäten wie Urknall und runde, sich und um das Galaxiezentrum drehende und mit fast 1 Mio km/h fliegende Erde gedanklich zur Deckung bringen zu wollen ist wie der Versuch der Quadratur des Kreises - zum Scheitern verurteilt.

Richtig, und ich würde sogar noch weitergehen und behaupten, umgekehrt wird ein Schuh draus: Den wahren Schöpfungsbericht mit raffiniert ausgedachten, aber unbeweisbaren Theorien von mehreren parallelen 17 Mia Lichtjahren grossen Raum-Zeit-Kontinua harmonisieren zu wollen, ist eine lukrative Beschäftigung für Philosophen und Theologen.
Noch 7 :!: Beiträge bis zum Ende des Forums.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Do 3. Sep 2020, 12:53

Richard3 hat geschrieben: mit den gefundenen Realitäten wie Urknall und runde, sich und um das Galaxiezentrum drehende

Gruß Richard



nicht ganz - schraubende....

die Sonne -- und ihr folgende die Planeten unseres Sonnensystems --schraubt sich im Arm des Orions Richtung Zentrum der Milchstraße - einer Spiralgalaxie...


dadurch durchwandern wir ca. alle 24.000 Jahre die in der Astronomie und Astrologie bezeichneten 12 Tierkreiszeichen.

wodurch manche hier auch vom Anbruch des Wassermannszeitalter sprechen, was das Fischezeitalter (hatte ca. 2000 Jahre gedauert) dann ablöst...
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Do 3. Sep 2020, 12:57

Gnu hat geschrieben:Richtig, und ich würde sogar noch weitergehen und behaupten, umgekehrt wird ein Schuh draus: Den wahren Schöpfungsbericht mit raffiniert ausgedachten, aber unbeweisbaren Theorien von mehreren parallelen 17 Mia Lichtjahren grossen Raum-Zeit-Kontinua harmonisieren zu wollen, ist eine lukrative Beschäftigung für Philosophen und Theologen.




aber für Physiker ... und denen werden wir demnächst weiter zuhören...
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Do 3. Sep 2020, 12:58

Richard3 hat geschrieben:
"Mir wird von alledem so dumm, als ging mir ein Mühlrad im Kopf herum.", Faust I (Goethe)“



Gruß Richard



hatte der sich nicht der Magie verschrieben ... - nachdem er die Geister nicht mehr los wurde, die er rief --- und am Ende nach mehr Licht gebeten...?

lassen wir uns mal überraschen, wie es im Text demnächst weitergeht.... -
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Daniel_8 » Do 3. Sep 2020, 13:11

Also ich komm mit dem Lesen nicht ganz hinterher, Habatom schreibt für mich zuviel ohne viel Wesentliches zu sagen.
Ist keine allgemeine Kritik, nur mir persönlich fällt es mit meiner begrenzten Zeit schwer soviel zu lesen und dabei das Gefühl zu bekommen, nicht wirklich einen Mehrwert davon zu erhalten. In der Kürze liegt die Würze.

Was mich speziell daran hindert deine Texte alle zu lesen, ist der zwanghafte Versuch die Schöpfungsgeschichte mit "Wissenschaft" vermengen zu wollen, anstatt einfach mal die Geschichte offen zu interpretieren.

Mach dich mal frei von diesen "wissenschaflichen Erkenntnissen" und interpretiere dann.

Mit Sätzen wie "Nicht durch Zufall sondern durch Gottes schöpferisches Gestalten darf das Universum einen Lauf nehmen, in denen wir als Menschen mit eingeschlossen werden" komme ich persönlich nicht klar.

Das Universum darf seinen Lauf nehmen? Wo steht denn etwas davon in der Schrift?

Oder "Unser Universum fällt übrigens in sich zusammen letztendlich. Nachdem es Gott einmal aufgezogen/hingestellt hat."

Was soll das sein? Meinst du wenn Gott einen neuen HImmel und neue Erde schafft oder wo sonst steht das in der Schrift?

Aber du sagst ja selbst, dass du den Forschern nicht widersprechen willst sondern mit ihren Erkenntnisse versuchst die Bibel auszulegen. Du traust also auch NASA und Co, damit ist für mich das Thema mit dieser Auslegung nicht mehr interessant.
Ich sage dir, das ist ein Irrweg! Du musst umgekehrt vom Gott Wortes ausgehen und daran alles prüfen, das ist Glaube!

Andere Weltbilder, die evtl. viel logischer mit der Sicht der Bibel sein könnten, interessieren dich nicht. Hier zu nennen vor allem die Konkave Erde, der Innenweltkosmos.
Selbst wiki schreibt dazu:
Rein mathematisch steht die Theorie mit keiner klassischen physikalischen Theorie im Widerspruch

https://de.wikipedia.org/wiki/Innenweltkosmos

Hierüber wäre eine Analyse mit Abgleich der Schrift mal interessant!
Zuletzt geändert von Daniel_8 am Do 3. Sep 2020, 13:18, insgesamt 1-mal geändert.
Wachet !
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Do 3. Sep 2020, 13:16

Nun ergibt sich aus diesen Tatsachen - die mir jeder Physiker und Astronom bestätigen kann und wird, zwei Ausgangslagen.

In einem endlichen Universum - was einst einen Anfang hatte und einst ein Ende haben wird.

Die Frage nach dem Beobachtungsstandort. Die Frage nach dem Dreh- und Angelpunkt des Universums.

Denn wenn wir von einem Universum ausgehen, was sich einst entwickelte und nachdem es sich entwickelt hat und weiter entwickeln wird wir dann aus der Bibel hierzu einen wertvollen Hinweis erhalten:

Hebräer 1,

10 Und (Psalm 102,26-28): »Du, Herr, hast am Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.
11 Sie werden vergehen, du aber bleibst. Und sie werden alle veralten wie ein Gewand;
12 und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Gewand werden sie gewechselt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören.


Dreht sich alles um die Erde - oder was dreht sich nun um wen? Was ist der Dreh und Angelpunkt unseres Lebens - auf der Erde?


Die Erde. Und mit der fahren wir dann in kurzer Zeit vor.


Solange keine weiteren Fragen mehr auftauchen.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Do 3. Sep 2020, 13:31

Daniel_8 hat geschrieben: In der Kürze liegt die Würze.




das stimmt Daniel_8 und ich werde so kurz wie möglich auf deinen Beitrag eingehen.


Daniel_8 hat geschrieben:ist der zwanghafte Versuch die Schöpfungsgeschichte mit "Wissenschaft" vermengen zu wollen, anstatt einfach mal die Geschichte offen zu interpretieren.



bin darin ganz zwanglos - die Schöpfungsgeschichte mit menschlicher Beobachtungsgabe in Einklang versetzt zu sehen --- insofern es hier um Wahrheit geht, es hier um das geht, was Menschen geschrieben haben, die die Wahrheit um die Beschaffung des Universums erkannt haben. Und nun uns mit der Schöpfungsgeschichte mitteilen wollen.


Und ich gehe mit dir konform, das die Geschichte tatsächlich nach vorne hin offen ist. Noch nicht geschrieben ist. Die Vergangenheit ist dann dagegen abgeschlossen. Geschichte - zu der keiner mehr zurückfindet. Also keine Zeitmaschinen, mit der ich mal so eben 200 Jahre früher auftauchen kann.

Nur Gott ist hier allgegenwärtig schon präsent gewesen. Sieht die komplette Geschichte des Universums mit einem Blick in allen Einzelheiten. Da er ewig ist und aussen vor steht. Im Gegensatz zu uns Menschen. Im Gegensatz zu allen Engeln. Die hier aus der Ewigkeit heraus auch "nur" Zeugen wurden. Zeugen sind.

Daniel_8 hat geschrieben:Mach dich mal frei von diesen "wissenschaflichen Erkenntnissen" und interpretiere dann.

Mit Sätzen wie "Nicht durch Zufall sondern durch Gottes schöpferisches Gestalten darf das Universum einen Lauf nehmen, in denen wir als Menschen mit eingeschlossen werden" komme ich persönlich nicht klar.




In denen wir Menschen lernen dürfen, leben dürfen, Gott kennenlernen können. Uns freien Willens nach ihm ausstrecken können. Oder unser eigen Ding drehen können.

Daniel_8 hat geschrieben:.

Das Universum darf seinen Lauf nehmen? Wo steht denn etwas davon in der Schrift?

Oder "Unser Universum fällt übrigens in sich zusammen letztendlich. Nachdem es Gott einmal aufgezogen/hingestellt hat."

Was soll das sein? Meinst du wenn Gott einen neuen HImmel und neue Erde schafft oder wo sonst steht das in der Schrift?



Das Universum -- und da darf ich mich Dank dir korrigieren - NIMMT - sein Lauf. Den Lauf, dem es unterworfen und von dem es bestimmt ist. Nur ist der Mensch hier nicht wie das Universum als ganzes determiniert sonder berufen, so wie Gott zu sein - zu erkennen was gut und was böse ist und dann darin einen Weg zu suchen und zu finden, um Kind Gottes werden zu können.

Daniel_8 hat geschrieben:Aber du sagst ja selbst, dass du den Forschern nicht widersprechen willst sondern mit ihren Erkenntnisse versuchst die Bibel auszulegen. Du traust also auch NASA und Co, damit ist für mich das Thema mit dieser Auslegung nicht mehr interessant.
Ich sage dir, das ist ein Irrweg! Du musst umgekehrt vom Gott Wortes ausgehen und daran alles prüfen, das ist Glaube!




Was Glaube ist -- lesen wir auch im Hebräer Brief. Es ist nicht der Ausschluss aller anderen Möglichkeiten, die es dann nicht sein können oder das festhalten an einer richtigen Erkenntnis, die man meint gefunden zu haben:

Hebräer 11,
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
2 In diesem Glauben haben die Alten Gottes Zeugnis empfangen.
3 Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.


Daniel_8 hat geschrieben:Andere Weltbilder, die evtl. viel logischer mit der Sicht der Bibel sein könnten, interessieren dich nicht. Hier zu nennen vor allem die Konkave Erde, der Innenweltkosmos.
Selbst wiki schreibt dazu:
Rein mathematisch steht die Theorie mit keiner klassischen physikalischen Theorie im Widerspruch

Hierüber wäre eine Analyse mit Abgleich der Schrift mal interessant!



darüber können wir gerne auch noch diskutieren --- über Quantenphysik und mögliche Parallelwelten...

aber vielleicht dann an anderer Stelle... -?
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Daniel_8 » Do 3. Sep 2020, 15:15

Sorry was hat mein Hinweis mit einer Parallelwelt oder Quantenphysik zu tun?

Interessant wäre eine Ausarbeitung der göttlichen Aussagen in Bezug auf verschiedene Weltbilder, Flache Erde, Innenweltkosmos, heliozentrisches Weltbild.

Mal doof gefragt: Glaubst du, dass sich in der Mitte des/eines Universums die Sonne oder Gott befindet?
Wachet !
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Do 3. Sep 2020, 17:25

Daniel_8 hat geschrieben:Sorry was hat mein Hinweis mit einer Parallelwelt oder Quantenphysik zu tun?



Eine ganze Menge, wenn wir ein bestimmtes Maß an Grundlagewissen der Physik unser eigen nennen können.

Ich habe mir schon gedacht, dass es hier wohl für einige Leser Nachholbedarf gibt und möchte hier dann nur kurz darauf verweisen, das es neben den Schallwellen auch Funkwellen gibt, wo energetische Zustände dann "abgekoppelt" werden und je nach dem ob es sich um mechanische erzeugte Schwingungen (Sprache) handelt, die sich über die Luft (oder im Wasser) dann mit einer bestimmten Geschwindigkeit "fortpflanzt" , wir sprechen hier von der Schallgeschwindigkeit, so gilt das auch für elektrisch polarisierte Zustände (wie wir sie auch zwischen und in den Atomen vorfinden), die dann mit anderen Zuständen in Verbindung treten.
Als Beispiel hier das Spiel von 5 aufgehängten Kugeln in einem System. Schlägt die eine Kugel die nächste Kugel mit einer bestimmten kinetischen Energie an, überträgt sich hier ein Impuls, der dann nur die letzte Kugel in der Reihe in Bewegung setzt. Während die Kugeln zwischen den äußeren Kugeln nur die Energie weiterleiten. Das geschieht dann mit höherer Geschwindigkeit als Schallgeschwindigkeit, wenn hierin elektrische Felder eine Rolle spielen.
Also - ich hatte zwar früher Physik und Chemie Leistungskurs auf dem Gymnasium - aber ich bin hier auch nur ein (wenn auch leicht fortgeschrittener) Laie.

Daniel_8 hat geschrieben:
Interessant wäre eine Ausarbeitung der göttlichen Aussagen in Bezug auf verschiedene Weltbilder, Flache Erde, Innenweltkosmos, heliozentrisches Weltbild.




Also das wäre dann die Frage, die auch schon früher unter Vertretern der Kirche und Vertretern der Wissenschaft in Diskussion gestellt war. Dreht sich die Erde um die Sonne oder die Sonne um die Erde. Was dann aber nichts mit meiner These zu tun hat, das man im Gesamtuniversum durchaus die Erde als Mittelpunkt des Universums betrachten kann.


Daniel_8 hat geschrieben:Mal doof gefragt: Glaubst du, dass sich in der Mitte des/eines Universums die Sonne oder Gott befindet?



Mal doof geantwortet: "Glaubst" du es?
Ich denke, das Gott von allem aussen vor steht. Als Licht in einem Licht wohnt - schon auch als Person, in einer Dimension, in der wir als sterbliche Menschen keinen Zutritt haben.
In der Mitte unserer Milchstraße, die aus mehreren Milliarden (Millionen?) von Sonnensystemen besteht befindet sich dann ein schwarzes Loch, was hier einen Strudeleffekt erzeugt. Eine spiralförmige Kreisbewegung aller Sonnensysteme drum her rum in Gang hält.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Fr 4. Sep 2020, 06:41

Etwas in Gang zu halten ist das Eine, einen geraden Weg dann zu beschreiten, das andere.

Bewegen wir uns mit einer höheren Geschwindigkeit als der Schallgeschwindigkeit, nehmen das Umstehende mit einem Donnern wahr.

Bewegen wir uns mit Lichtgeschwindigkeit, werden wir gar nicht mehr wahrgenommen. Sind überall dort, wo wir gerade eintauchen, in Beziehung kommen. Das ist das Prinzip der Quantenphysik, den Aufenthaltsort eines Elektrons auf seiner Bahn um den Atomkern erst dadurch bestimmen zu können, das man ihn "bestimmt".

Wir bewegen und nun einmal "gedanklich" mit Überlichtgeschwindigkeit. Verlassen die räumliche Ebene unseres Denkens und Seins und Begreifens und tauchen ein in das Geschehen auf der Erde:

aus 1. Mose 1,

19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

Der vierte Tag, Donnerstag fand hier - bei uns - gestern - seinen Abschluss.
Der Freitag fängt nun nicht mit uns Menschen an. --- wie so oft ... und oft so selten

:praise: :umarm: :comeon: :clap:
:respekt:

er fängt heute auch nicht damit an, das ich von Robinson auf einer Insel spreche, der auf Freitag wartet - dieses Thema wollen wir am 6. Tag der Schöpfungsgeschichte behandeln.
Er fängt an mit:

20 Und Gott sprach:

Hier spricht nun nicht Zarathustra (hab ich Rechtschreibfehler? -- ihr verzeiht...)
Ein Musikstück was mir ansonsten sehr imponiert hat: Also sprach Zaratustra: Filmmusik zum Film 2001- Odysee im Weltall ... Ausserirdische richten einen Monolithen (ein Gegenstück zu den Geboten Gottes auf Stein, die Gott dem Mose gab) auf der Erde auf, die Menschen machen einen Entwicklungssprung dadurch und erlangen dadurch bedingt später die Fähigkeit diesen Monolithten auf dem Jupiter auszumachen und bringen ein Raumschiff, eine menschliche 3 köpfige Besatzung und einen hochentwickelten Roboter an Bord, auf den Weg dorthin.....
Zurück kommt ein "neuer" --"Riesenmensch" -- "Gigamensch" --oder Alphamensch (bei Huxleys "Schöner neuer Welt") wie ihn manche nennen mögen oder genannt haben ... in einer Frucht/Seifen Blase auf den Planeten Erde zu ----

NEIN ! ______________

UND _____
Gott (JHWE) der HERR
sprach (er spricht hier Worte die geschehen..... die wir rückblickend nun erleben, sehen und begreifen, am nächsten Tage benennen - sollen . . . . . .

Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels.


21 Und Gott schuf große Seeungeheuer und alles Getier, das da lebt und webt, davon das Wasser wimmelt, ein jedes nach seiner Art, und alle gefiederten Vögel, einen jeden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet das Wasser im Meer, und die Vögel sollen sich mehren auf Erden.
23 Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.



Wieder folgt aus einer Geraden - aus der Perspektive Gottes____ der mit und in Lichtgeschwindigkeit ist___wohnt -----------

ein Schöpfungsakt --------------_______________

innerhalb einer Entwicklung (nicht durch Zauberei - als ob sie sofort dann da wären. . . .)


große Seeungeheuer===============================

und hier will ich heute einmal verweilen und mit euch darüber nachdenken, was es für Ungeheuer der See bei euch so gibt - ?

bevor wir dann Vers 21 betrachten werden.
Und ich befürchte fast, das ein Freitag dafür heute nicht ausreichen wird, hier alles beleuchtet zu sehen.


:baby:
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Daniel_8 » Fr 4. Sep 2020, 09:24

Wobei ich vermute bei 2001 symbolisert der schwarze Monolith Gott. Wobei ich vermute, dass ist nicht unser Gott. Interessant dass dieser Gott dem Affen zeigt, dass Knochen auch Waffen sein können, also kann das kein guter Gott sein?

Im Gebetsraum der okkulten UNO steht dann was? Ebenso ein schwarzer Stein!

Der Grundstein Der Eisenerzquader, Altar und Erdreich zugleich darstellend, kommt aus der Erzgrube der Nordpolarkreisstadt Gällivare-Malmberget. Die Legende will wissen, dass das Material einem Eisenerz-Meteoriten (Holosiderit) entstammt, welcher sich vor prähistorischen Zeiten in Lapplands Boden gebohrt haben soll. Dag Hammarskjöld sagte über diesen Grundstein in seiner Eröffnungsansprache: »Wir können ihn als einen Altar ansehen, leer, nicht weil da kein Gott [anwesend] ist, … sondern weil er jener Gottheit gewidmet ist, welche die Menschen unter vielerlei Namen und in vielerlei Formen verehren.«
Man beachte, dass Hammarskjöld im Konjunktiv (»ansehen können «) sprach. Es gibt auch Stimmen, welche in diesem behauenen und geschliffenen Magnetgestein den formvollendeten Grundstein der Freimaurerei zu erkennen glauben. In der Symbolsprache der esoterischen Vereinigung der Freimaurer wird von der geistigen und charakterlichen Arbeit am »Rauhen Stein«, bzw. am noch rohen und unfertigen Bewusstsein der menschlichen Seele gesprochen.

http://www.hammarskjoeld.org/weltpoliti ... nsraum.php
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Fr 4. Sep 2020, 14:16

Ich wollte eigentlich erstmal bei den Seeungeheuern verweilen ... sie betrachtet wissen..

. 21 Und Gott schuf große Seeungeheuer und alles Getier, das da lebt und webt, davon das Wasser wimmelt, ein jedes nach seiner Art, und alle gefiederten Vögel, einen jeden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.


da waren also sogar die großen Ungeheuer - Seeungeheuer --- gut?

hmm.... Hiob berichtet davon.... vom Levithan ....

Anfangs gut? Die Schlange, die klüger war als alle anderen Tiere ...?
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Daniel_8 » Fr 4. Sep 2020, 14:26

Und immer die Betonung "jedes nach seiner Art"...keine veränderten Arten durch die gefallenen Engel, wie zb. so ich vermute, die Dinosaurier.

Die durften nämlich auch nicht mit auf die Arche, die mussten ausgerottet werden, auf die Arche durften auch nur Tiere "nach ihrer Art", wie sie Gott geschaffen hat. Darauf deutet auch "alle gefiederten Vögel" hin. Kennst du nicht gefiederte Vögel? Ja richtig, Flugsaurier! Durften auch nicht mit auf die Arche!
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Sa 5. Sep 2020, 15:57

Da die Bibel weder eine Weltanschauung vertritt, noch ausschließlich Märchenerzählern Stoff liefern will, versuchen wir uns den folgenden Text einmal durch Fragestellungen zu erschließen.

Daniel_8 hat geschrieben:Und immer die Betonung "jedes nach seiner Art"...keine veränderten Arten durch die gefallenen Engel, wie zb. so ich vermute, die Dinosaurier.

Die durften nämlich auch nicht mit auf die Arche, die mussten ausgerottet werden, auf die Arche durften auch nur Tiere "nach ihrer Art", wie sie Gott geschaffen hat. Darauf deutet auch "alle gefiederten Vögel" hin. Kennst du nicht gefiederte Vögel? Ja richtig, Flugsaurier! Durften auch nicht mit auf die Arche!



Flugsaurier --- durften auch nicht.....

Wenn wir uns den Bibeltext anschauen und uns Gedanken hierzu machen, sollten wir ersteinmal zur Kenntnis nehmen, das Gott kein Gott ist, der uns aufzeigt was geht, und was nicht geht.
Die Welt und Zeitgeschichte spitzt sich nicht zu in ausschließlichen Folgen von Ursachen und Wirkungen, von Möglichkeiten in ihrer Höherentwicklung und Unmöglichkeit in ihrem Aussterbungsprozessen.

Geschweige denn, dass wir bei der Entstehung der Artenvielfalt von pflanzlichem und tierischem Leben hier ein darwinistisches Modell von Mutation und Selektion -- ganz ohne Gottes eingreifen, anlegen können.


1. Mose 1,
22 Und Gott segnete sie und sprach:

Was bedeutet es eigentlich, wenn Gott etwas segnet?
Muss Gott alles segnen? Was will er segnen? -- hier ...?

Warum dann Adam und Eva ein Fluch traf, schauen wir uns später an. Hierjedoch schenkt Gott noch seinen uneingeschränkten Segen. Über das, was er anfangs mit Gut angesehen hatte.

Und Gott sah, das das Licht gut war und nannte das Licht Tag.

Kommt hier schon eine Nacht vor ? In diesem Geschehen hier?
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Sa 5. Sep 2020, 22:09

Ich war heute mal wieder in einem Termalbad, wo mir manchmal die besten Überlegungen und Ideen kommen. Zum Thema, Entstehung des Lebens, Ausbildung von organischen Molekülen über die Bindungsmöglichkeit von Kohlenstoff - wenn ich hier einmal an PVC - Polycarbonate (meine ich) denke, wo 6 Kohlenstoffatome einen Ring - ein Sechseck - bilden, an deren äußeren Bindungs"armen" Sauerstoff/Wasserstoff Moleküle (C6-OH-OH-OH-----) sitzen, sodass hier langkettige Moleküle entstehen.

Alles auch eine Folge von Anreicherungen durch zeitlich andauernde "Bestrahlung, von Sonnen/Lichtenergie unter Voraussetzung von Wasser, Kohlendioxid, Sauerstoff -- Salzen-- und anderen Spurenelementen.

Nicht das es jetzt hier aber keine Nacht gab, nur das wir hier am 3. (Planzliches Leben entsteht) und am 5. Tag (Tierisches Leben im Wasser entsteht) noch einmal unterschiedliche "Räume" betrachten.

[i] 22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet das Wasser im Meer[/i]


Segen ist hier die Fruchtbarkeit - das erfüllt werden mit etwas
in Folge der Weisung Gottes (und sprach) : wird diese - von Gott gewünschte - Entwicklung dann fortgesetzt - kommt in eine Reihe/Linie - die von Gott verfolgt wird sodass das Wasser im Meer davon erfüllt wird.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » So 6. Sep 2020, 15:21

, und die Vögel sollen sich mehren auf Erden. 23 Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.


Wir haben hier allein während dieses fünften Tages schon eine übergreifende Entwicklung von Leben. Aus dem Meer über die Erde (Vögel), auf der Erde ...

sollen sich mehren. Vermehren, in Beziehung gehen. Entwickeln. Nachwuchs gebären, der wiederum Nachwuchs gebärt, der wiederum Nachwuchs gebärt.... etc..


in 24 Stunden?

Da ward .... abgeschlossene Form in der Vergangenheit ---aus Abend und Morgen, aus einer sich ausbreitenden Entwicklung (es wurde Abend) und aus einem dieser Entwicklung einholendem Ausprägungserscheinung (es wurde Morgen)

der FÜNFTE -- Von Gott für uns nach Fortführung Teilung (Tag und Nacht) aus der Ewigkeit Gottes

TAG (Gott nannte das Licht Tag) -- der fünfte Abschnitt unter dem Wirken der gelegten Anfangs Gründe auf der Erde sichtbar gemacht.


Wir schreiten heute hier nahtlos weiter mit Vers 24-25:

24 Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, ein jedes nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art. Und es geschah so.
25 Und Gott machte die Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.


Gott sprach - und die Erde bringt etwas hervor --- zuvor hatten wir Leben aus dem Meer, sich über die Erde ausbreitend. Nun kommt etwas neues aus der Erde hervor.

Eine neue Qualität von Leben, die es noch näher zu betrachten gilt.


Die alte Frage nach der Frage des Lebens. Wie denn aus toter anorganischer Materie nun organisches Leben sich hat entfalten können.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Daniel_8 » Mo 7. Sep 2020, 09:42

Noch kurzer Einschub, dass das was die NASA uns (vor allem Christen) lehren will mit äußerster Skespis zu betrachten ist:

200109500613_26902.jpg


Die Gründung der NASA

Die NASA wurde offiziell am 29.07.1958 durch den „National Aeronautics and Space Act“ gegründet. Damit wurde durch Präsident Dwight D. Eisenhower entschieden, dass das zivile Raumfahrtprogramm von einer Raumfahrtorganisation durchgeführt werden soll. (1) Zum ersten Administrator der NASA wurde Thomas Keith Glennan ernannt. Welcher zuvor Studiomanager bei Paramount Pictures war. (2)

Die heutige NASA wäre nicht das, was sie heute ist, wären nicht zwei ganz spezielle Menschen maßgeblich am Aufbau des US-Raumfahrtprogrammes beteiligt gewesen.

Jack „John Whiteside“ Parsons und Wernher von Braun.

Mitte der 1930er formierte sich eine Gruppe um den Raketenbauer Jack Parsons, die sich selbst „suicide squad“, das Himmelfahrtskommando, nannte. (3)
Jack Parsons, übrigens der Großvater von Jim Parsons, der den Sheldon Cooper in der Serie „The Big Bang Theory“ spielt, gründete 1943 das „Jet Propulsion Laboratory“ im „California Institut of Technology“ in Pasedena, welches Raketen im Auftrag des US- Militärs entwickelte und heute, unter anderem für den Bau und die Steuerung von Satelliten und Raumsonden zuständig ist. (4)

So genial Jack Parsons als Raketentechniker war, so düster war sein Privatleben. Am Tag baute er Raketen – in der Nacht war er das Oberhaupt einer satanischen Sekte. Sein Lehrer und Meister war der britische Okkultist Aleister Crowley. (5)

Für Parsons waren Raumfahrt und Magie identisch.
Die Raumfahrt bedeutete für ihn in den Himmel zu fliegen und andere Galaxien zu entdecken. Ebenso wie die Magie, die für andere Dimensionen, Welten und Wesen steht. (6)

In der Nähe des „Devil’s Gate Dam“ im felsigen Umland von Pasadena, hielt Parsons seine okkulten Rituale ab. (7)
Dieses Gebiet galt bei der ahnungslosen Bevölkerung als mystischer Ort, an dem in den 1930er, 40er und 50er Jahre vermehrt Kinder spurlos verschwanden. (8)

Die dort abgehaltenen Rituale, Parsons nannte diese „Babalon working“, bestanden, unter anderem aus Blutopferungen und „Sex-Magick“, die er zusammen mit seiner Frau Betty und dem späteren Scientology-Gründer L. Ron Hubbard praktizierte. (9)

Groteskerweise war Parsons aber nicht nur ein Okkultist, sondern auch ein Zionist, der sich stark für die Gründung Israels engagierte. Das lässt den Zionismus in einem gänzlich anderen Licht erscheinen, denn Parsons war – wie die meisten Zionisten – kein Jude. Im Gegenteil arbeitete er eng mit Nazis zusammen, während seine Religion Aleister Crowleys „Thelema“ war. (10)

Der zweite im Bunde, der wesentlich am Erfolg der amerikanischen Raumfahrt mitgewirkt hatte, war Wernher von Braun, ein Nationalsozialist, unter dessen Leitung die V2 entwickelt wurde. Im Rahmen des Project Paperclip kam von Braun 1945 in die USA. (11)

Wernher von Braun gilt als Vater der Raumfahrt, jedoch wies er dies stets von sich und nannte stattdessen Jack Parsons. (12)

Von Braun verstarb am 16.06.1977. Interessant ist, dass auf von Brauns Grab, der sein Leben offiziell der atheistischen Wissenschaft widmete, der Psalm 19,1 eingraviert ist:
„Die Himmel erzählen von der Herrlichkeit Gottes; und das Firmament verkündet seiner Hände Werk.“ (13)

Die NASA, die eigentlich ein wissenschaftlich-rationales Weltbild vertreten sollte, ist in Wirklichkeit eine hochgradig okkulte Organisation, die von Satanisten, Nazis und Freimaurern gegründet wurde und offenbar bis heute von solchen Figuren geleitet wird.

Zudem untersteht sie dem Pentagon und verfolgt damit vorrangig militärische Zwecke. (14)

Das lässt erkennen, dass Politik, Wissenschaft und Okkultismus auf einer Linie liegen.


https://whoknows.me/newsticker/politik- ... -der-nasa/
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Zuletzt geändert von Daniel_8 am Mo 7. Sep 2020, 10:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Mo 7. Sep 2020, 10:03

Guten Morgen liebe Leser/innen,


bevor ich auf den kurzen Einschub von Daniel_8 eingehen werde, muss ich auch von einem kurzen Einschub berichtet zur Wirkungsweise von

Materie.


Der Gedanke hierzu kam mir im Schlaf in der Traumphase, bei der Betrachtung eines Turnschuhes - ich habe derweil mehrere unterschiedlichen Preisniveaus zur Begleichung meiner durch Genetik und Beanspruchung beanspruchten Senk/Spreizfüße.


Warum ich das erzähle?

Und Gott sah, dass es gut war.
26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei



Entwicklungen und Wirkungen, die in Gang gebracht werden. Und ich greife bezüglich der Wirkungen Gottes zuvor auf ein Prinzip zurück, was wir --ich-- "stille Anreicherungen" nenne möchte.
Und wir sind im Bereich der anorganischen und organischen Chemie/Physik.

Und jetzt verließen sie mich gerade - die guten, erklärenden Gedanken hierzu.
Gehen wir, auch im Sinne einer Leserschaft hier, die mir sonst nicht folgen könnte und wollte noch einen Schritt zurück und betrachten (uns-), (der Gedanke kam mir gestern abend im Thermalquellbad) den Aufbau eines Diamanten.

Kohlenstoff in nicht wie bei Graphit (Kohle) vierwertiger(armiger) Funktion sondern in fünfwertiger(armiger) Funktion. C5 statt C4

Eigenschaften:Sehr hart, durchscheinend. statt abreibend - schwarz.

Und nun eine Frage an Euch - ich lebe auch von eurem Fachwissen ...


Wann bricht sich erstmalig Licht im Wasser, sodass ein Regenbogen sichtbar wird?


bevor wir beleuchten:

Biologie - Botanik - Thermodynamik
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Di 8. Sep 2020, 08:01

Lasset uns Menschen machen -

_ _ _

bevor ich hier dieses Thema mit Euch weiter vertiefen und erklären werde, möchte ich noch zwei Schritte zurück gehen.

Ich hatte vor ca. 4 Monaten nach langen Überlegungen zur Berechnung von Kreisfunktionen innerhalb eines mehrdimensionalen Raumes Überlegungen zur Kreiszahl Pi angestellt. Und für dieses Problem dann mathematisch eine Formel gefunden.
Nun kommen folgende Erfahrungen dazu:

1. In Verbindung mit einem Computer Online Spiel, wo 10 Menschen, eingeteilt in zwei Manschaften zu je 5 Teamplayern das "Energieniveau" des Gegners auf 0 bringen müssen - durch Subtraktionen, Additionen, Multiplikationen (Divisionen).
2. Und ich hatte gestern in diesen Überlegungen zu diesen Spielfunktionen (ich bin mittlerweile sehr gut in diesem Spiel - ebenso im Schach...) Alexa gesagt, sie möge mal einen Chuck Noris Witz erzählen. Antwort: --- meine Antwort war 7..
3. Chuck Noris kennt die letzte Zahl von Pi ---- was mich wiederum veranlasste darüber nach zu denken und mir hier mir die Primzahlen zwischen 1-20 vor Augenzuführen ( es sind 5: 2-3-11-13-17
- wobei ich selbst erst 1 als unteilbar sah und 2 aussen vor ließ...
4. ich hatte vor dem Aufstehen heute morgen einen Traum - zuletzt... der mich zum aufwachen brachte...: In den Räumen(der Traumwelt) wo ich "agierte/reagierte" gab es zwei "Saurier" (ein kleineres und ein größeres Saurierraubtier - in Form von gebogenen Geraden), die sich hier nicht bewegten. Nur dann, wenn etwas dem größeren Saurier zu nahe kam, schnappte es danach mit seinen Zähnen. Konnte sich aber nicht bewegen. Erst als ich etwas direkter zu diesem Saurier hinwarf, konnte es plötzlich auch auf den Boden kriechen und verschwand schnell aus meinem Sichtkreis, befand sich aber noch im selben Raum mit mir. Dann war plötzlich auch der kleinere Saurier - frei... innerhalb diesen einen Raumes und ich fragte mich, wie ich die beiden wieder einfangen könnte.

La ss et -- uns Menschen machen (Macht geben dann auch....) -?

Wer ist mit "Lasset uns" gemeint?

Was meint ihr?
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Di 8. Sep 2020, 08:15

Daniel_8 hat geschrieben:
Das lässt erkennen, dass Politik, Wissenschaft und Okkultismus auf einer Linie liegen.[/color][/i]

https://whoknows.me/newsticker/politik- ... -der-nasa/




Lieber Daniel_8,


bevor ich vor 31 Jahren erkannte, dass Christus der Herr ist, hatte ich viele Jahre davor schon Kontakt (und sollte teils Mitglied werden) mit Scientologen und Rosenkreuzern. Beschäftigte mich selbst mit Aleister Crowley (am Rande) und studierte das Weltbild, was uns in den Tarot Karten vor Augen gemalt wird. Ein Weltbild ohne Gott, wo Gott - wo das Gute und das Böse - in dir selbst zu finden ist. Wo das Prinzip von Ying und Yang dargestellt wird. Lediglich der Mikrokosmos dem Makrokosmos gegenüber gestellt wird. Hatte vorher mich schon ausgiebig mit Astronomie und Astrologie beschäftigt. Hatte begonnen mein Wissen im Umgang mit den Tarot Karten weiter zu geben. Dieses zu lehren.

Ohne dieses hier jetzt weiter vertiefen zu wollen ist es dann aber zu pauschal ausgedrückt zu sagen, alle Politik (auch wenn Satan der Fürst dieser Welt ist und über den Menschen des Ungehorsames Macht ausübt) sei "vom Teufel" gesteuert.

Es gibt tatsächlich auch noch Menschen - wie einen Mose früher, der dem Pharao von Ägypten widerstand - , die im Sinne von Gott Geschichte schreiben.

Insofern halte ich es für zwar teilweise notwendig, sich mit solchen Themen einmal beschäftigt zu haben, aber nicht für sinnvoll, hier nun in eine Hysterie oder Panik zu verfallen. An Verschwörungstheorien nun --zu kleben.

Wir können unser Schicksal in Christus dann immer noch selbst in die Hand nehmen - indem wir uns Gottes Handeln hingeben. Sagen - nicht mein Wille geschehe, sondern Dein Wille geschehe.
Sagen: Du sollst Gott deinen Herrn anbeten (anbeten bedeutet eine Bitte an jemand richten..... ) - dort wo wir vom Satan versucht werden....

lg,
habatom
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Di 8. Sep 2020, 09:07

Guten Morgen,



Gut - ....

wir schauen uns innerhalb der Genesis weiter den Text an:

26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.

27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.



1Kor 13,12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.


wie war das doch gleich mit dem Regenbogen?
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Zippo » Di 8. Sep 2020, 11:09

Habatom, du betrachtest alles sehr wissenschaftlich und du hast dir sicher ein großes Wissen in dieser Hinsicht erworben.

Es ist eben die Frage, die andere Forenmitglieder auch bewegt, ob es der Sinn des Schöpfungsbericht ist, das Schöpfungswerk wissenschaftlich zu ergründen.

Da steht wortwörtlich, "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde". Das ist doch zunächst einmal nur eine Feststellung.
Dann kommt : " Die Erde war wüst und leer" und im Anschluß wird gezeigt, wie Gott Himmel und Erde mit Leben erfüllt.

Alles einfache Feststellungen ,die Gotr zum Schöpfer aller Dinge machen, er hat das alles geschaffen.

Frage: Warum hat er das so geschaffen ?

Warum schafft er Licht und Finsternis ?
Warum schafft er eine Natur, die durch ein sterbendes Samenkorn neues Leben hervorbringt ?
Warum schafft er die Menschen als Mann und als Frau und läßt sie im ehelichen Bündnis zusammenleben ?

Das sind doch fragen , deren tieferen Sinn vor allem das NT erklärt ?

Wer ist denn hier das Licht und was bzw. wer ist die Finsternis ? Joh 1,4-5, Joh 8,12
Wer hat durch sein Sterben neues Leben hervorgebracht ?
Wer wird im NT bildhaft mit dem Mann verglichen und wer ist die Frau ?

Ist das nicht der bessere Ansatz, um den Schöpfungsbericht zu begreifen ? Also darüber würde ich mich auch gerne weiter unterhalten.

Und auch über die Frage , wer gesagt hat: "Lasset uns Menschen machen, ein Bild das uns gleich sei." Werden im NT nicht zwei Personen als Schöpfer ausgezeichnet ? "Von Gott dem Vater sind alle Dinge und durch den Herrn Jesus Christus sind alle Dinge" 1 Kor 8,6

Gruß Thomas
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Di 8. Sep 2020, 12:21

Zippo hat geschrieben:Habatom, du betrachtest alles sehr wissenschaftlich und du hast dir sicher ein großes Wissen in dieser Hinsicht erworben.

Es ist eben die Frage, die andere Forenmitglieder auch bewegt, ob es der Sinn des Schöpfungsbericht ist, das Schöpfungswerk wissenschaftlich zu ergründen.

Da steht wortwörtlich, "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde". Das ist doch zunächst einmal nur eine Feststellung.
Dann kommt : " Die Erde war wüst und leer" und im Anschluß wird gezeigt, wie Gott Himmel und Erde mit Leben erfüllt.

Alles einfache Feststellungen ,die Gotr zum Schöpfer aller Dinge machen, er hat das alles geschaffen.

Frage: Warum hat er das so geschaffen ?

Warum schafft er Licht und Finsternis ?
Warum schafft er eine Natur, die durch ein sterbendes Samenkorn neues Leben hervorbringt ?
Warum schafft er die Menschen als Mann und als Frau und läßt sie im ehelichen Bündnis zusammenleben ?

Das sind doch fragen , deren tieferen Sinn vor allem das NT erklärt ?

Wer ist denn hier das Licht und was bzw. wer ist die Finsternis ? Joh 1,4-5, Joh 8,12
Wer hat durch sein Sterben neues Leben hervorgebracht ?
Wer wird im NT bildhaft mit dem Mann verglichen und wer ist die Frau ?

Ist das nicht der bessere Ansatz, um den Schöpfungsbericht zu begreifen ? Also darüber würde ich mich auch gerne weiter unterhalten.

Und auch über die Frage , wer gesagt hat: "Lasset uns Menschen machen, ein Bild das uns gleich sei." Werden im NT nicht zwei Personen als Schöpfer ausgezeichnet ? "Von Gott dem Vater sind alle Dinge und durch den Herrn Jesus Christus sind alle Dinge" 1 Kor 8,6

Gruß Thomas


Hallo „Thomas „,


Deren tieferer Sinn in der Schöpfung dann mehr und mehr offenbar werden soll.


Und wir sind noch nicht im NT, sondern bei den Urfesten/Maßen/ dem ursprünglichen Maß, welches uns schon hier vor Augen gehalten wird.

Diesbezüglich lege ich noch „eines“ nach:


Manche von uns kennen vielleicht das Buch oder den Film „per Anhalter durch die Galaxis „, wo einem hochentwickeltem Computer die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt wurde. Nach mehreren Millionen Jahren fand er eine dann seit Generationen von Menschheitsgechlechtern erwartete Antwort:

42

Und von daher zurück zur Zahl Pi:

3,14 42 ......


Insofern sind wir- ich - bei euch bei einer neuen Feststellung angelangt. Wir können nur begrenzt Farben definieren- sehen..,

Aber unbegrenzt grauabstufungen „wahrnehmen „

Was wir dann allzu schnell auf ein Schwarz Weiß Denken übertragen.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Zippo » Di 8. Sep 2020, 15:40

Hallo Habatom,

warum gehst du nicht in ein naturwissensxhaftliches Forum ?

Hier sind wir doch in einem Bibelforum und eigentlich sollte sich alles um die Bibel , speziell Jesus Christus drehen, der uns Sünden vergeben und das Geschenk des ewigen Lebens machen will.

Aber das begreifen wir nicht, indem wir die Bibel naturwissenschaftlich auslegen oder in wissenschaftlichen Fakten und Erkenntnissen schwelgen.
Da müßen wir den Gehalt für Geist und Seele herausfinden.

Gruß Thomas
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Di 8. Sep 2020, 17:51

Zippo hat geschrieben:Hallo Habatom,

warum gehst du nicht in ein naturwissensxhaftliches Forum ?




weil ich - wie das von mir eröffnete Eingangsthema: Genesis -- wörtlich zuverstehen --
nun mal hier naturwissenschaftlich nachweisbaren Fakten im Bibelwort gegenüber gestellt bin.
Manche Leser haben dies schon länger erkannt und stellen diesbezüglich auch keine Zwischenfragen mehr, wie du Zippo...


Zippo hat geschrieben:Hier sind wir doch in einem Bibelforum und eigentlich sollte sich alles um die Bibel , speziell Jesus Christus drehen,
Gruß Thomas


Das tut es auch, speziell um Jesus Christus auch -- aber nicht schon in der Genesis im Detail.

Zippo" der uns Sünden vergeben und das Geschenk des ewigen Lebens machen will.

[/quote]

Der --"UNS" ? dann hier gerade nicht mehr, wenn wir den Sündenfall betrachten der dann in 1. Mose 3 behandelt wird --- vergeben tut...

sondern die Menschen aus Eden verweist, damit sie halt nicht auch noch vom Baum des Lebens essen und in ihrem zum Bösen verführten Herzen dann ewig leben. -- immer wieder Heilung erfahren....


[quote="Zippo hat geschrieben:
Aber das begreifen wir nicht


das kann auch begriffen werden, für den aufmerksamen geduldigen Leser ...


Zippo hat geschrieben: indem wir die Bibel naturwissenschaftlich auslegen oder in wissenschaftlichen Fakten und Erkenntnissen schwelgen.
Da müßen wir den Gehalt für Geist und Seele herausfinden.

Gruß Thomas


Ich lade hier gerne auch zum Finden ein für Geist und Seele.
Wenn du uns etwas darüber erzählen möchtest - anhand der ersten 27 Verse aus 1. Mose 1, (1-27)

Dann tue dir keinen Zwang an....


Gruß Habatom
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Di 8. Sep 2020, 18:03

Muss mich korrigieren übrigens:

Pi : 3,14159...

abgekürzt: 3,142

Wir machen heute den Sack zu mit Tag 6.

28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.
29 Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.
30 Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so.
31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.


Gott segnet, Gott spricht, Seid fruchtbar UND mehret euch UND füllet die Erde UND machet sie euch UNTERTAN UND HERRSCHET über die Fische im Meer (es wird wieder rückwärts abgewickelt...) und über die Vögel unter DEM (Erdathmosphäre) Himmel (aber auch die Himmel - da Himmel im hebräischen wie bei uns das Wort Ferien immer in der Mehrzahl steht) und über alles Getier (die Schlange gehört dann auch dazu) .... nachdem sie von Gott abgefallen ist, dort wo sie sei dem auf dem Bauch kriechen muss...

das auf Erden kriecht. Engel Gottes kriechen übrigens nicht auf dem Boden...


29-31:
Rückblick -- Gott sprach ---- Sehet da ... ich habe euch gegeben....

aber: Allen Tieren..... --- später kommt hier die Schlange ins Spiel...

Und Gott sah an --- was sah er an? ALLES, was er gemacht hatte (auch die Engel also --- wir denken daran: Lasst uns Menschen machen....)...


und siehe --- es war sehr gut. Vorher gab es für Licht nur die Bezeichung Gut. Hier fällt das Prädikat: Sehr Gut ... für alles zusammen betrachtet ----- NOCH_____

Da ward aus Abend und Morgen --- alles im Rückblick betrachtet ....

der sechste Tag (Werktag).


Wir machen - falls keine geistreichen Zwischenbemerkungen mehr folgen, dann morgen weiter.


liebe Grüße,
habatom
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Mi 9. Sep 2020, 07:47

1. Mose 1,
30 Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so



ich möchte noch einen Augenblick bei der Schlange (einem Tier) bleiben.....um später hier dann keine Fragen mehr offen stehen zu lassen...

Wo wurde denn die, nach dem Sündenfall auf dem Boden kriechende, [u]Staub fressende Schlange[/u] erstmalig in den 5 Büchern Mose als eherne (bronzene) Schlange (auch das Symbol von Ärzten in dieser Form) wieder aufgerichtet?

Ein Wesen, von dem in Hesekiel 28,12 in Anlehnung an den König Kyrus berichtet wird:

... 6 Darum, so spricht Gott der HERR: Weil sich dein Herz überhebt, als wäre es eines Gottes Herz,

9 Was gilt's, wirst du dann vor deinen Henkern noch sagen: »Ich bin Gott«, während du doch nicht Gott bist,

13 In Eden warst du, im Garten Gottes, geschmückt mit Edelsteinen jeder Art, mit Sarder, Topas, Diamant, Türkis, Onyx, Jaspis, Saphir, Malachit, Smaragd. Von Gold war die Arbeit deiner Ohrringe und des Perlenschmucks, den du trugst; am Tag, als du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet.
14 Du warst ein glänzender, schirmender Cherub und auf den heiligen Berg hatte ich dich gesetzt; ein Gott warst du und wandeltest inmitten der feurigen Steine.
15 Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, als du geschaffen wurdest, bis an dir Missetat gefunden wurde.



Was ist mit diesem Cherub geschehen? Diesem einstigen Lichtengel, der dann Staub fressen musste...in 1.Mose 3,14 ....?

Jesaja 14,
12 [i]Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern!
Wie wurdest du zu Boden geschlagen, du Bezwinger der Völker!
13 Du aber gedachtest in deinem Herzen: »Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen, ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden.
14 Ich will auffahren über die hohen Wolken und gleich sein dem Allerhöchsten.« 15 Doch hinunter ins Totenreich fährst du, in die tiefste Grube!
[/i]

wir werden dieses im Laufe der Darstellungen der Bibel - im AT, wie auch im NT -dann noch ausführlicher und abschließend behandelt sehen...



2. Mose, 1
1 So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer.



Eigentlich hätten wir jetzt Vers 32 von 1. Mose 1 erwartet. Doch ein neues Kapitel wird hier aufgeschlagen. Es wird von einer Vollendung des/der Himmel und der Erde gesprochen --- mit ihrem ganzen --- HEER ...ihrer ganzen Herrschaft, allem was nun herrscht und beherrscht wird. Die Machtverhältnisse sind klar geordnet. Das Uhrwerk aufgezogen. Geschichte kann sich nun abspulen. Sie wird nur in den Bahnen laufen können, nur die Wege beschreiten können, die Gott hier gelegt hat.

? Wirklich? ... das werden wir noch genauer erörtern müssen..

2 Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.
4 Dies ist die Geschichte von Himmel und Erde, da sie geschaffen wurden. Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.


UND so vollendete GOTT (JHWE) -? hier musste ich selbst stutzen und habe nachgeschlagen in einer Interlinear Übersetzung (Hebräisch/Deutsch) -

und so vollendete Gott (LOHI`M) - das Wort für Gott, was auch in 1. Mose 1,1 auftaucht -

am siebten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.


Warum ruhte Gott nun? Muss er sich ausruhen? Hat ihn die Arbeit einer 6 Tagewoche so geschafft, das er erstmal Luft holen muss? Eine kleine Raucherpause vielleicht macht?

von allen seinen Werken, ....


ich will hier mal die Antwort vorwegnehmen, aber ihr könnt jetzt gerne wieder überall zwischenfragen....


UM einer Entwicklung nun einen Lauf zu geben.... und um eine Ruhe uns vor Augen zu stellen, zu der wir nach Hebräer 4 (wo von einer für uns Menschen verheißene Gottesruhe ---von den eigenen Werken gesprochen wird) finden mögen.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Zippo » Mi 9. Sep 2020, 09:18

Habatom hat geschrieben:
Zippo hat geschrieben:Hallo Habatom,

warum gehst du nicht in ein naturwissensxhaftliches Forum ?




weil ich - wie das von mir eröffnete Eingangsthema: Genesis -- wörtlich zuverstehen --
nun mal hier naturwissenschaftlich nachweisbaren Fakten im Bibelwort gegenüber gestellt bin.
Manche Leser haben dies schon länger erkannt und stellen diesbezüglich auch keine Zwischenfragen mehr, wie du Zippo...


Zippo hat geschrieben:Hier sind wir doch in einem Bibelforum und eigentlich sollte sich alles um die Bibel , speziell Jesus Christus drehen,
Gruß Thomas


Das tut es auch, speziell um Jesus Christus auch -- aber nicht schon in der Genesis im Detail.

Zippo" der uns Sünden vergeben und das Geschenk des ewigen Lebens machen will.



Der --"UNS" ? dann hier gerade nicht mehr, wenn wir den Sündenfall betrachten der dann in 1. Mose 3 behandelt wird --- vergeben tut...

sondern die Menschen aus Eden verweist, damit sie halt nicht auch noch vom Baum des Lebens essen und in ihrem zum Bösen verführten Herzen dann ewig leben. -- immer wieder Heilung erfahren....


[quote="Zippo hat geschrieben:Aber das begreifen wir nicht


das kann auch begriffen werden, für den aufmerksamen geduldigen Leser ...


Zippo hat geschrieben: indem wir die Bibel naturwissenschaftlich auslegen oder in wissenschaftlichen Fakten und Erkenntnissen schwelgen.
Da müßen wir den Gehalt für Geist und Seele herausfinden.

Gruß Thomas


Ich lade hier gerne auch zum Finden ein für Geist und Seele.
Wenn du uns etwas darüber erzählen möchtest - anhand der ersten 27 Verse aus 1. Mose 1, (1-27)

Dann tue dir keinen Zwang an....


Gruß Habatom

Hallo Habatom,

ich habe schon versucht einen geistlichen Bezug zu nehmen, aber du gehst ja nicht darauf ein. So funktionieren Forengespräche eigentlich nicht.
Du läufst daher, wie ein wildgewordener Esel und konfrontierst uns mit deinen naturwissensxhaftlichen Ergüßen.

Gott hatte aber nie vor, uns die naturwissenschaftlichen Details über seine Schöpfung anzuvertrauen. Es geht ihm in der Bibel doch um etwas anderes.
Und der Schöpfungsbericht ist kein wissenschaftlicher Bericht.

Du hast mich übrigens falsch zitiert:

Zippo hatte geschrieben:
Aber das begreifen wir nicht, indem wir die Bibel naturwissenschaftlich auslegen oder in wissenschaftlichen Fakten und Erkenntnissen schwelgen.


und du hast den Nebensatz einfach weggelassen.
Zippo
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Mi 9. Sep 2020, 09:42

Zippo hat geschrieben:Gott hatte aber nie vor, uns die naturwissenschaftlichen Details über seine Schöpfung anzuvertrauen.



Klingt wie :clap: "Niemand hatte je vor, eine Mauer zu bauen...."

die uns die Sicht auf die Details zur Erschaffung des Kosmos versperrt ---

Zippo hat geschrieben:ich habe schon versucht einen geistlichen Bezug zu nehmen, aber du gehst ja nicht darauf ein.
Du hast mich übrigens falsch zitiert:


und du hast den Nebensatz einfach weggelassen.



Na, sowas -- !
Seit wann muss hier jeder Forenteilnehmer auf jeden Beitrag eingehen?

Befinden wir uns in einem Verhör? Kann nicht jeder sagen oder nicht sagen, was er sagen will - ?

Also anders gesagt, möchtest du es mir - uns - zur Pflicht machen, auf alles was Forenteilnehmer nun hier schreiben, zwingend einzugehen?


mfg,
habatom
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Mi 9. Sep 2020, 09:48

Zippo hat geschrieben:ich habe schon versucht einen geistlichen Bezug zu nehmen



Versuche es noch einmal und entschuldige bitte mein Unhöflichkeit und Unachtsamkeit diesbezüglich -....
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Mi 9. Sep 2020, 19:44

Zippo hat geschrieben:Frage: Warum hat er das so geschaffen ?

Warum schafft er Licht und Finsternis ?
Warum schafft er eine Natur, die durch ein sterbendes Samenkorn neues Leben hervorbringt ?
Warum schafft er die Menschen als Mann und als Frau und läßt sie im ehelichen Bündnis zusammenleben ?

Das sind doch fragen , deren tieferen Sinn vor allem das NT erklärt ?




Die Frage nach dem "Warum" stellt sich hier noch nicht. Es wird kein Grund genannt. Warum Gott das Universum schafft, es mit "gut", am Ende sogar mit "sehr gut" betitelte.

Der Versuch in 1. Mose 1,2 nun einen Kampf zwischen Licht und Finsternis zu sehen muss dann scheitern am Gesamtzusammenhang. An dem roten Faden, den es hier gilt zu folgen. Und da greife wir nun mal nicht schon auf das NT vor, wenn wir hier die Genesis betrachten wollen.

Auch vom "Sterben" ist in diesen ersten 7 Tagen noch keine Rede.
Und vom Menschen wird hier lediglich berichtet, das er sie als Mann und Frau schuf. Als Männlich und Weiblich - den Menschen. In einer sexuellen Identität. Polarität.
Wie es dann weitergeht folgt erst in den nächsten 2 Kapiteln. Und hier greife ich halt noch nicht vor, sondern stelle erstmal das zur Betrachtung hin, was das Wort Gottes dort betrachtet haben möchte.

Zippo hat geschrieben:Ist das nicht der bessere Ansatz, um den Schöpfungsbericht zu begreifen ? Also darüber würde ich mich auch gerne weiter unterhalten.

Und auch über die Frage , wer gesagt hat: "Lasset uns Menschen machen, ein Bild das uns gleich sei." Werden im NT nicht zwei Personen als Schöpfer ausgezeichnet ? "Von Gott dem Vater sind alle Dinge und durch den Herrn Jesus Christus sind alle Dinge" 1 Kor 8,6

Gruß Thomas



Das ist also für mich kein Ansatz - den Schöpfungsbericht zu begreifen, indem ich hier vorgreife.

Lasset uns Menschen machen --- und hier war halt Gott (Elohim) und die Gottessöhne (Elohim s). Die Gottessöhne, von denen dann auch wieder in 1. Mose 6 berichtet wird.

"Von Gott dem Vater sind alle Dinge und durch den Herrn Jesus Christus sind alle Dinge" 1 Kor 8,6


Durch Jesus Christus -- was heißt denn das? Wenn es heißt, das Gesetz ist durch Mose gegeben, die Gnade ist durch Jesus Christus geworden?
Gibt es in den ersten 6 Kapiteln der Genesis schon das Thema "Gnade" ? Ich sehe es nirgendwo erwähnt....

Wenn es im Prolog des Johannesevangelium darum geht, heraus zu stellen, das das Wort (Gottes Wort ... das durch den Geist Leben schenkt) Jesus Christus als Licht dann den Menschen scheint, Jesus Christus in Maria dann geboren wird, dann sehe ich nicht begründbar, das Jesus Christus schon hier am Anfang der Schöpfungsgeschichte gegenwärtig war.

Er wird als Sohn eines Menschen, als Menschensohn bezeichnet. Gab es in den ersten 5 Tagen der Schöpfungsgeschichte schon Menschen? Ich lese nichts davon.

Johannes 1, 4-5 zeichnen uns einen großen Zeitrahmen vor Augen:

4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

Im Worte Gottes --- (in ihm) --- war das Leben. Und das (ewige) Leben - was in Jesus Christus dann Gestalt an nahm, war das Licht der Menschen.

5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht ergriffen


Dieses Licht hier ist aber nun nicht das Licht aus 1. Mose 1,

3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.



Warum? Weil Gott hier dieses Licht von der Finsternis erst trennte.
Während es von Jesus heißt, das die Finsternis ihn (Jesus, das Licht der Welt) nicht ergriffen hat.
Hier aber nun finden wir einen Zustand vor, wo Licht und Finsternis am Anfang ZUSAMMEN vorzufinden sind.
Es war zuerst Finsternis. Dann wurde es Licht. Und dann sah Gott, das das Licht gut war. Und dann SCHIED --- Gott das Licht von der Finsternis...

Hier wird eine Entwicklung innerhalb des ersten Tages der Universumsgeschichte aufgezeigt. Ein "Urlicht" mitten in Finsternis. Licht und Finsternis zusammen. Und diesen Zustand trennt Gott nun hier. Am ersten Tag. Daraus leitet sich Zeit ab. Leitet sich Gravitation ab. Leiten sich Räume und Dimensionen ab.
Das gilt es zu verstehen und nachzuvollziehen.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Do 10. Sep 2020, 12:25

1. Mose 2,

1 So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer.
Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.


3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.
4 Dies ist die Geschichte von Himmel und Erde, da sie geschaffen wurden. Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.


Wie kann man einen Tag heiligen?
Indem man auch von seiner Arbeit ruht. Aber warum heiligte Gott nun einen Tag? Heiligen bedeutet hier, diesen Tag abgesondert zu sehen, in Bezug auf das was Gott tut, tat, tun wird. Wir feiern diesen Tag durch einen Gottesdienst. Wo wir daran gedenken, was Gott für uns getan hat. Uns hierin ermutigen, ermuntern, ermahnen, trösten, erbauen. Einander - jeder mit den Gaben und Talenten, die ihm anvertraut wurden, die er sich erarbeitet hat, sich deren ermächtig dann ausweisen tut, in der Gemeinde, der Gemeinschaft der Heiligen. Zur Ehre Gottes.

Soli Deo Gloria - Allein Gott die Ehre, ein Ausspruch Luthers, hier sich darauf zu besinnen, das es nicht in unser Kraft steht noch stand, worin wir leben, woher wir kamen und worin wir stehen.

Nur wohin wir gehen, das liegt dann, entgegen Luthers Überzeugungen (die er in seinen Ausführungen "Vom unfreien Willen" erläutert wissen wollte), wiederum in unseren Händen. Das Tun, das Machen, der Gehorsam, in dem, was wir als richtig erkannt haben, dieses dann auch umzusetzen - mit Gottes Hilfe - der ja auch das Wollen und Vollbringen bewirkt, dort, wo er uns inspiriert und uns dann hilft, dort, wo wir im Gehorsam auf ihn Schritte tun, wo wir dann in eine Freiheit gelangen, aus Erfahrung über gute und schlechte Werke von uns, um daraus dann in Verantwortung hinein wachsen zu können, um das tun zu können, wonach unser Herz verlangt, im Wissen darübe,r das Gott uns über alles, was wir tun, auch zur Rechenschaft ziehen wird (Prediger 11,9 ) --

Sonntag - , also auch ein Tag, wo wir aufgefordert sind, zur Ruhe von den eigenen Werken zu kommen, um zu erleben, was Gott tut - durch uns, mit uns, um uns herum. Um dann das tun zu können, was wir den Vater im Himmel tun sehen. Darin erweisen wir uns als Nachfolger Jesu. Als Christen, als Kinder Gottes, als Erben des Reiches und Mitarbeiter Gottes am Reich Gottes (was nicht von dieser Welt ist), unseres Vaters im Himmel.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Gnu » Do 10. Sep 2020, 18:13

Habatom hat geschrieben:Wie kann man einen Tag heiligen?
Indem man ihn von den anderen Tagen absondert wie du weiter unten selber noch erwähnst. Schon von Anfang an war der siebente Tag der vorgesehene Festtag, welcher im Wochenrhythmus immer wieder zu halten geboten war, lange bevor er in Ägypten im versklavten Volk Gottes wieder eingeführt wurde, nachdem das kaputte Sonnenanbetungssystem des Pharao es entfernt hatte, weil der Pharao als Sohn Hams ein Sem-Hasser von Anfang an war.
Indem man auch von seiner Arbeit ruht. Aber warum heiligte Gott nun einen Tag? Heiligen bedeutet hier, diesen Tag abgesondert zu sehen, in Bezug auf das was Gott tut, tat, tun wird.
Heiligen bedeutet immer, nicht nur hier, ab- oder aussondern. Wenn Gott von einem heiligen Volk spricht, meint er ein Volk, das sich vom Rest der Welt unterscheidet und sich gefälligst nicht mit Heiden vermischt, was leider doch immer wieder geschah, mit den entsprechenden Folgen.
Wir feiern diesen Tag durch einen Gottesdienst. Wo wir daran gedenken, was Gott für uns getan hat. Uns hierin ermutigen, ermuntern, ermahnen, trösten, erbauen. Einander - jeder mit den Gaben und Talenten, die ihm anvertraut wurden, die er sich erarbeitet hat, sich deren ermächtig dann ausweisen tut, in der Gemeinde, der Gemeinschaft der Heiligen. Zur Ehre Gottes.

Soli Deo Gloria - Allein Gott die Ehre, ein Ausspruch Luthers, hier sich darauf zu besinnen, das es nicht in unser Kraft steht noch stand, worin wir leben, woher wir kamen und worin wir stehen.

Nur wohin wir gehen, das liegt dann, entgegen Luthers Überzeugungen (die er in seinen Ausführungen "Vom unfreien Willen" erläutert wissen wollte), wiederum in unseren Händen. Das Tun, das Machen, der Gehorsam, in dem, was wir als richtig erkannt haben, dieses dann auch umzusetzen - mit Gottes Hilfe - der ja auch das Wollen und Vollbringen bewirkt, dort, wo er uns inspiriert und uns dann hilft, dort, wo wir im Gehorsam auf ihn Schritte tun, wo wir dann in eine Freiheit gelangen, aus Erfahrung über gute und schlechte Werke von uns, um daraus dann in Verantwortung hinein wachsen zu können, um das tun zu können, wonach unser Herz verlangt, im Wissen darüber das Gott uns über alles, was wir tun, auch zur Rechenschaft ziehen wird (Prediger 11,9 ) --

Sonntag - , also auch ein Tag, wo wir aufgefordert sind, zur Ruhe von den eigenen Werken zu kommen, um zu erleben, was Gott tut - durch uns, mit uns, um uns herum. Um dann das tun zu können, was wir den Vater im Himmel tun sehen. Darin erweisen wir uns als Nachfolger Jesu. Als Christen, als Kinder Gottes, als Erben des Reiches und Mitarbeiter Gottes am Reich Gottes (was nicht von dieser Welt ist), unseres Vaters im Himmel.

Wir (und damit meine ich Angehörige meiner Sekte) feiern den Sonntag nicht, denn damit würden wir uns als Anhänger des Sonnenanbetungssystems zu erkennen geben.
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Habatom » Do 10. Sep 2020, 18:57

Gnu hat geschrieben:Wir (und damit meine ich Angehörige meiner Sekte) feiern den Sonntag nicht, denn damit würden wir uns als Anhänger des Sonnenanbetungssystems zu erkennen geben.



Wie auch schon in der Bibel geschrieben steht, der eine achtet einen Tag höher als den anderen, der andere achtet jeden Tag gleich (wichtig). Und jeder sei seiner Meinung gewiß.

Lohnt es sich jetzt, darüber streiten zu wollen, Gnu?
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Re: Genesis -- wörtlich zu verstehen?

Beitragvon Gnu » Do 10. Sep 2020, 19:54

Habatom hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Wir (und damit meine ich Angehörige meiner Sekte) feiern den Sonntag nicht, denn damit würden wir uns als Anhänger des Sonnenanbetungssystems zu erkennen geben.



Wie auch schon in der Bibel geschrieben steht, der eine achtet einen Tag höher als den anderen, der andere achtet jeden Tag gleich (wichtig). Und jeder sei seiner Meinung gewiß.

Lohnt es sich jetzt, darüber streiten zu wollen, Gnu?

Ich streite nicht über Fragen der Bibelauslegung, also lohnt es sich nicht. Ich erwähne aber andere Auslegungsmöglichkeiten im Rahmen der Meinungsäusserungsfreiheit.
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