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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Di 9. Jul 2019, 10:49
von firebird
Grüezi mitenand,

die Zitate und Auslegungen des Gleichnisses vom barmherzigen Samaritaners kommen bei mir abgekürzt rüber.

Der Vers 35 von Lukas 10 wird dabei glatt überlesen oder vermieden. Dort steht nämlich:

Und am anderen Tag, als er fortzog, gab er dem Wirt zwei Denare und sprach zu ihm: Verpflege ihn! Und was du mehr aufwendest, will ich dir bezahlen, wenn ich wiederkomme.

Es war also der Samariter selbst, der für die Kosten der Pflege des Raubopfers aufkam. Er gab also freiwillig einen Teil seines Vermögens damit das Raubopfer wieder auf eigenen Beinen stehen konnte.

Es ist sehr leicht Gutmensch zu spielen und die Kosten an Andere zu überwälzen, also in unseren Ländern dem Staat bzw. den Steuerzahlern. Wenn es um hunderttausende von Opfern und "Opfern" geht, so stinkt das nach Umverteilung im Sinne von Karl Marx.

Um gleich wieder zum Gleichnis zurückzukehren:

Gar nicht so selten sind solche "Opfer von Räuber" eben selbst Räuber, also Kriminelle. Schon seit Jahren wird gelafert und gelafert, dass dies nur Einzelfälle sind. Die Mehrheit der kriminellen "Flüchtlinge" finden Gutmenschen als Juristen oder Richter welche fast immer die Härtefallklausel anwenden.

Wenn schon die Heilige Schrift gefragt ist, dann gehört eben diese Aussage auch dazu.

Jesaja 5 Vers 20
Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süß und Süßes bitter nennen

Es Grüessli
Firebird

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Di 9. Jul 2019, 11:12
von Zippo
Hallo Thelounius,

hast du schon Kontakt mit Fremdlingen oder strebst du das an ?

Eigentlich ist es ziemlich eindeutig, wie wir mit Fremden umgehen sollen, denn das Gesetz: Liebe deinen Nächsten , wie dich selbst, schließt ja alle Menschen ein. Was willst du da in der Bibel noch erfahren ?

Vielleicht fragst du dich, wen Gott speziell im Sinn hat, denn nicht alle Menschen sind gut , die zu uns kommen und an manchen hat Gott vielleicht gar kein Interesse ?
Bei manchen Ausländern ist auch Vorsicht angesagt.

Aber mit Gottes Hilfe wirst du schon jemand finden, dem du deine Aufmerksamkeit schenken kannst.
Vor Jahren hatte ich mal ein Erlebnis. Da habe ich zuvor einen Bibelvers gelesen:

Spr 27,8 Wie ein Vogel, der aus seinem Nest flüchtet, so ist ein Mann, der aus seiner Heimat flieht.

Dann kam Bruder Noshy und fragte mich, ob ich einen Christen aus Jordanien unterbringen konnte.
Das habe ich dann, trotz sehr beengender Verhältnisse auch getan. Ein paar Monate ist das gut gegangen. Aber er bekam kein Asyrecht in Deutschland , da ist er dann nach England gegangen.

Sonst habe ich noch nicht viel Umgang mit Fremden gehabt.

Derzeit habe ich eben eine gewisse Angst vor Überfremdung. Wie soll ich damit umgehen ? Jeder 8 Mensch in Deutschland ist Ausländer. In bestimmten Ballungsgebieten sind es auch mehr , im Osten sind es weniger.
Außerdem macht mir die Religion Angst.
Was wäre gewesen, wenn in Israel Fremde gekommen wären und hätten den baals Kult dort etabliert ?
Wäre der HERR dann immer noch so gut auf die Fremden zu sprechen gewesen ?

Die Flüchtlinge sind ja zu allererst an unserem Wohlstand interessiert. Es ist klar, daß sie mit den paar 100 Euro Unterstützung , die sie in unserem Land bekommen , nicht zufrieden sind und dann werden sie der Versuchung unterliegen und kriminell werden.
Da kommen eben Gedanken auf, wenn ich laufend junge Ausländer in Luxuskarossen sehe. Man muß damit rechnen, daß sich die Zuwanderer nicht immer rechtens durch die Welt schlagen.
Es wäre natürlich eine Möglichkeit , sie daraufhin anzusprechen und sie auf die Botschaft des Evangeliums aufmerksam zu machen.

Die Zuwanderer sind oft muslimisch. Wie sollen wir dem als Christen begegnen ? Helmuth hats schon mal gut gemacht, obwohl schnell klar wird, daß da geistige Fronten aufeinanderstoßen.
Die Muslimen betreten eigentlich das Land der Ungläubigen. Wäre hier nicht so viel Reichtum und so ein offenes Grundgesetz und wären hier nicht so viele soziale Leistungen, dann würden sie woanders hingehen.
Mittlerweile haben sie überall ihre großen Moscheen stehen. Hassprediger ziehen auch deutsche Menschen auf ihre Seite und sie werden in ihren heiligen Krieg verwickelt.

Afrikaner haben sexuelle Gelüste und manche heiraten auch nur , um im Land bleiben zu dürfen. Was wäre, wenn ein Afrikaner deine Tochtet heiraten wollte. Meinst du , das würde gut gehen ? Und was würde aus den Kindern werden ?

Ist Gott an so einem kulturellen Mix interessiert oder würde er eher abraten ?

Da stoßen ja doch zwei sehr fremde Welten aufeinander.

Es ist mir übrigens klar, daß alle diese Ereignisse den Nährboden für nationalistische Tendenzen schafft , vielleicht sogar für den falschen Messias , den Antichristen.
Dem können wir uns leider nicht entziehen.

Wir können nur versuchen einen christlichen und realistischen Blick zu behalten. Den Fremden, den Gott uns vor die Nase stellt freundlich behandeln. Vielleicht hat Gott ein Interesse an ihm.

Liebe Grüsse Thomas

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Di 9. Jul 2019, 13:55
von Thelonious
Zippo hat geschrieben:Hallo Thelounius,

hast du schon Kontakt mit Fremdlingen oder strebst du das an ?

...
Sonst habe ich noch nicht viel Umgang mit Fremden gehabt.


Hallo Zippo,

(übringens, mein nick schreibst sich etwas anders, als wie Du es tust).

Eigentlich beantworte ich solche persönlichen Fragen nicht, aber okay, es scheint Dir sehr wichtig zu sein, deshalb: Gleich zu Anfang der sog. "Flüchtlingswelle" (also ab 2015) engagierte sich meine Kirchengemeinde intensiv in der Flüchtlingsarbeit, ich bin von Anfang an mit dabei

Zippo hat geschrieben:Derzeit habe ich eben eine gewisse Angst vor Überfremdung. Wie soll ich damit umgehen ? ...


Jesus will uns herausfordern. Jesus weiß natürlich, dass Angst ein Teil unseres Naturells ist. Jesus will, daß wir mit Ihm Ängste überwinden. Was macht Dir also genau Angst? Hast Du schon mal unangenehme Erfahrungen direkt gemacht oder ist das eher eine nebulöse Angst. Oder eine eher noch allgemeinere Angst vor Veränderung?

Zippo hat geschrieben:
Die Flüchtlinge sind ja zu allererst an unserem Wohlstand interessiert. Es ist klar, daß sie mit den paar 100 Euro Unterstützung , die sie in unserem Land bekommen , nicht zufrieden sind und dann werden sie der Versuchung unterliegen und kriminell werden...


So mit Vorurteilen zu hantieren, ist nie gut. Verabschiede Dich doch mal davon und versuche zumindest, die Menschen zu sehen, die aus katastrophalen Kriegs- bzw. Bürgerkriegshintergründen zu uns kommen wollen. Die grausamste Dinge hinter sich haben, die Gewalt in für uns ungeahnter Form ausgesetzt waren. Die tagtäglich dem Verhungern und dem Verdursten ausgesetzt waren. Ich könnte hierzu noch viel schreiben. Will es jetzt aber noch nicht. Will DICH fragen: kannst Du ermessen, was Du den (argumentativ) antust, wenn Du die argumentativ so über einen (Wirtschaftsflüchtlings- )Kamm scherst.
Hey, auch ich verschliesse meine Augen nicht. Aber - bitte glaube mir - v i e l mehr, als wie Du es jetzt siehst, verdienen unsere Hilfe.

Zippo hat geschrieben:Es ist mir übrigens klar, daß alle diese Ereignisse den Nährboden für nationalistische Tendenzen schafft , vielleicht sogar für den falschen Messias , den Antichristen.
Dem können wir uns leider nicht entziehen.


Danke, dass Du das jetzt so sagst. Alles überzogen nationalistische ist widerchristlich. Ich finde es gut, dass Du das so reflektierst !!!

Zippo hat geschrieben:Wir können nur versuchen einen christlichen und realistischen Blick zu behalten. Den Fremden, den Gott uns vor die Nase stellt freundlich behandeln. Vielleicht hat Gott ein Interesse an ihm.

Liebe Grüsse Thomas


Ich glaube, (auch) Du hast gestern ein bisschen (also negativ) missverstanden, dass ich hier tagesaktuelle Thematiken heraushalten will. Ist aber unverändert so. Hier geht es um die biblische Sicht. Danke auch für Dein Verständnis!

VG
Thelo

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Di 9. Jul 2019, 14:20
von lionne
Zippo hat geschrieben:Mittlerweile haben sie überall ihre großen Moscheen stehen. Hassprediger ziehen auch deutsche Menschen auf ihre Seite und sie werden in ihren heiligen Krieg verwickelt.

Ist ja von einem Teil eurer Landsgenossinnen und -ggenossen so gewollt/gewünscht
(>>> "Deutschland verrecke" - "Deutschland wird sich verändern und ich freue mich darauf")!
Schöns Tägli
lionne

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Di 9. Jul 2019, 14:29
von lionne
Zippo hat geschrieben:Afrikaner haben sexuelle Gelüste(..xxx…)

Das wiederum ist ziemlich menschlich. Seit Fürstin Gloria von Thurn und Taxis wissen wir jedoch diesbezüglich ein bisschen mehr! ;)
Gruss lionne

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Di 9. Jul 2019, 14:41
von Daniel_8
ich meine firebird hat es treffend formuliert: es muss freiwillig passieren, dass ich meinem nächsten helfe.

richtig ist auch, dass wir hier in bezug auf die uns im verstärkten - seit 2015 eintreffende - migration aus islamisch-stämmischen gebieten im gesamtkontext nicht von unserem nächsten sprechen können, sie können das nur im persönlichien einzelfall sein.
will sagen: wir sind hier bereits einen schritt zuweit.
klar ist, diese migration wurde von diversen mächten initiert, die gott entgegengestellt sind, nun wird von genau jenen jeder als böse gebrandmarkt, der die sinnhaftigkeit und gefahr dieser wirtschaftsmigration in frage stellt.
ich unterstelle dem gewöhnlichen deutschen und schweizer und österreicher, dass er zu jedem fremden freundlich sein wird und das selbst, wenn er die von mächtigen initierte migrationswelle anprangert, denn das sind zwei paar schuhe.

weil ich diesen bewusst initierten "clash of civilizations" erkenne und anprangere, bedeutet nicht, dass ich den einzelnen fremden missachte.

genau das wird aber ständig und mit absicht durchmischt.

wie geschrieben, geht es in die endzeitliche bestimmung europas.

klar kann ich die anprangern, die böse sind und diesen islamischen strom initiert haben, doch auch das ist der wille gottes:

lukas 22
3 Es fuhr aber der Satan in Judas, der mit Beinamen Ischariot genannt wird, welcher aus der Zahl der Zwölf war. 4 Und er ging hin und besprach mit den obersten Priestern und den Hauptleuten[1], wie er ihn an sie ausliefern wollte. 5 Und sie waren erfreut und kamen überein, ihm Geld zu geben. 6 Und er versprach es und suchte eine gute Gelegenheit, um ihn ohne Volksauflauf an sie

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Di 9. Jul 2019, 15:17
von Thelonious
firebird hat geschrieben:Grüezi mitenand,

die Zitate und Auslegungen des Gleichnisses vom barmherzigen Samaritaners kommen bei mir abgekürzt rüber.

Der Vers 35 von Lukas 10 wird dabei glatt überlesen oder vermieden. Dort steht nämlich:

Und am anderen Tag, als er fortzog, gab er dem Wirt zwei Denare und sprach zu ihm: Verpflege ihn! Und was du mehr aufwendest, will ich dir bezahlen, wenn ich wiederkomme....


Grüezi Firebird,

(vorweg: Mist, ein falscher klick und mein langer Antwortbeitrag an dich war weg. Aber okay, auf ein Neues).

Mein Beitrag hast Du demnach nicht so komplett gelesen. Ich habe den 35. Vers aus Lk 10 ausdrücklich mit zitiert und selbstverständlich auch in meinem Resümee bedacht.

Thelonious hat geschrieben:Das Resümee: mehr als der Samaritaner tat, kann man nicht tun. Er tat das ohne Kalkül, er hatte nichts davon. Ihm war auch egal, dass es was kostete.


firebird hat geschrieben:Es war also der Samariter selbst, der für die Kosten der Pflege des Raubopfers aufkam. Er gab also freiwillig einen Teil seines Vermögens damit das Raubopfer wieder auf eigenen Beinen stehen konnte.

Es ist sehr leicht Gutmensch zu spielen und die Kosten an Andere zu überwälzen, also in unseren Ländern dem Staat bzw. den Steuerzahlern. Wenn es um hunderttausende von Opfern und "Opfern" geht, so stinkt das nach Umverteilung im Sinne von Karl Marx.


Sonst wäre es ja auch nicht der als "barmherzig" titulierter Samaritaner. Und Karl Marx ist nun einmal nicht biblisch.

Selbstverständlich kostet Barmherzigkeit. Das MUSS kosten: mit einem warmen Händedruck und ein paar frommen Worten wäre damals dem unter die Räuber gekommenen nicht geholfen, ist auch 2019er Hilfsbedürftigen nicht geholfen. Hilfe kostet: kostet Geld oder kostet Zeit und Mühe. So neu ist das wirklich nicht.

Jesus ist selbstverständlich auch da unser Vorbild!

Ebenso selbstverständlich belastet das aktuelle Geschehen (weil es bei Dir immer wieder anklingt, Firebird, muss ich jetzt darauf zu sprechen kommen) auch unsere Sozialsysteme. Das MUSS auch unsere Sozialsysteme belasten. Wie sollen z.B. Gesundheitsmaßnahmen greifen, Integration funktionieren, wenn nicht auch unsere Gesundheits- und Sozialsysteme beansprucht werden?

Also gut so! Du steht ja auch nicht bei Schweizer Sozialhilfeempfänger dahinter und fragst "überwälzt" du uns hier vielleicht Kostenbelastungen? Das ist ganz bewusst eine Solidargemeinschaft und Solidarität ist christlich.

Der barmherzige Umgang mit den Armen ist sowieso eine wesentliche christliche Verhaltensweise. Warum ist dieses für Dich also demnach so passgesteuert?

Hier trennt sich für mich die (christlich gemeinte) Spreu vom Weizen. Du argumentierst spreugesteuert.

firebird hat geschrieben:
Um gleich wieder zum Gleichnis zurückzukehren:


Ja, ich habe ja nun schon mehrfach gebeten, hier die biblische und nicht die tagesaktuelle Sicht in den Blick zu nehmen. Trotz dieser Ankündigung schreibst Du aber weiter von "Gutmenschen", "Flüchtlingen", "Juristen" und "Richtern" :?:

firebird hat geschrieben:Gar nicht so selten sind solche "Opfer von Räuber" eben selbst Räuber, also Kriminelle. Schon seit Jahren wird gelafert und gelafert, dass dies nur Einzelfälle sind. Die Mehrheit der kriminellen "Flüchtlinge" finden Gutmenschen als Juristen oder Richter welche fast immer die Härtefallklausel anwenden.

Wenn schon die Heilige Schrift gefragt ist, dann gehört eben diese Aussage auch dazu.

Jesaja 5 Vers 20
Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süß und Süßes bitter nennen

Es Grüessli
Firebird

[/quote]

Es geht in diesen absolut wichtigen jesuanischen Aussagen im die Frage "wer ist dein Nächster"? Jesus klärt diese Frage mit dem Gesetzeskundigen. Jesus fragt nach der Samaritergeschichte Welcher von diesen dreien ist deiner Meinung nach nun der Nächste dessen gewesen, der unter die Räuber gefallen ist?. Der Gesetzeskundige antwortet absolut richtig "Der, welcher die Barmherzigkeit an ihm geübt hat!.. Schon da könnte man "Amen" sagen. Denn der, der hier so toll und selbstlos Barmherzigkeit übte, war jemand, der sich ganz bewusst über Nationalitäts und Religionsgrenzen hinwegsetzte (Du kennst sicherlich die Feindschaft zwischen den Juden und den Samaritanern, die bereits seit der Rückkehr aus der babylonischen Gefangenschaft herrschten). Du selbst hängst hier aber leider noch in Vorurteilen fest. Mit einem (sinngemäßen) wie viele aus diesem in Seenot geratenen Flüchtlingen - Männern, Frauen, Kinder, Babys - könnten potentielle "Räuber" sein??? Diese Gedanken hat sich der Barmherzige Samariter auch nicht gemacht.

Jesus geht aber noch weit darüber hinaus. Er forderten uns (Dich, auch mich) damit heraus, in dem Er sagte Da sprach Jesus zu ihm: So geh du hin und handle ebenso!. Ich will hier absolut nichts suggerieren, aber wo siehst Du Dich in diesem Handlungsgebot?

Auch Du gebrauchst "Gutmensch" in einer negativen Konotation. Gutmensch als die, die Kosten an andere überwälzen. "Gutmensch", also als Juristen oder Richter welche fast immer die Härtefallklausel anwenden.

Gutmensch ist ein Zusammenziehen von guter Mensch. Rechte gebrauchen dieses immer wieder als Schimpfwort. Guter Mensch also als Schimpfwort. Was kommt als Steigerung, wenn sich "Gutmensch" hierzu abnutzt? Gutchrist.

Gruß
Thelonious

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Di 9. Jul 2019, 15:47
von Thelonious
Daniel_8 hat geschrieben:ich meine firebird hat es treffend formuliert: es muss freiwillig passieren, dass ich meinem nächsten helfe.


Biblisch ist das jedenfalls nicht, Jesus gebiete die Fremdenhilfe. Das besagt u.a. die Geschichte vom Barmherzigen Samariter, ebenso ganz drastisch in Mt. 25, 34 bis36 mit
Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt!
35 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt;
36 ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.


Dazu gibt es noch viel mehr biblische Belege. Viele Dinge, die Jesu sagt, sind ein zweischneidiges Schwert, der Umgang mit dem Fremden gehört ganz explizit dazu.

Dann gehst Du weiter einzig auf aktuelle Flüchtlingsaspekte ein.
Daniel_8 hat geschrieben:..."clash of civilizations"...
etc. etc. darauf antworte ich zumindest hier nicht.

Zum wiederholten Mal hier geht es um die biblischen Aspekte dessen. Wieso ist das so schwer zu akzeptieren?

Thelonious

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2019, 13:50
von Daniel_8
das Problem ist lieber Thelonious, dass es dir -so meine Unterstellung- eigentlich eben um den initierten Flüchtlingsstrom seit dem Jahr 2015 geht und nicht um den einzelnen Fremden, der dir irgendwo begegnen könnte, wenn es um den geht, so ist sicher was du schreibst in Bezug auf die Schrift korrekt.
Aber ich meine du versuchst ein politisch initiertes Unterfangen eines Migrationstromes mit der Schrift zu rechtfertigen, das ist aber nicht möglich.

Das ist ein politischer Trick der Linken, nämlich die Hintergründe zu verschweigen und dann so zu tun, als sei alles zufällig so gekommen und nun müsse man helfen.
richtiger wäre es, die hintergründe herauszufinden, wie es dazu kommen konnte und was wirklich dahintersteckt und dahinter stecken nunmal gott entgegengestellte individuen. da, an der wurzel sollten wir beginnen, anstatt uns an den symptomen gegeneinander zu zerfleischen.

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Mi 10. Jul 2019, 16:40
von KoS
Hallo Theolonius
Thelonious hat geschrieben:Zum wiederholten Mal hier geht es um die biblischen Aspekte dessen. Wieso ist das so schwer zu akzeptieren?

Du magst biblisch Aspekte fordern, deine sind dabei jedenfalls nicht christlich.
Ich für mich unterscheide und glaube das so wie es mir die Schrift gebietet zu unterscheiden.
viewtopic.php?f=17&t=22416#p863212

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2019, 09:11
von Thelonious
@ Daniel_8
@ all

Daniel_8 hat geschrieben:das Problem ist lieber Thelonious, dass es dir -so meine Unterstellung- eigentlich ...


Hallo,

ich sehe das komplett anders. Es ist möglich jedes Thema konkret biblisch zu betrachten, also muss es doch auch möglich sein dieses Threadthema so konsequent im Fokus zu behalten.

Hier werden Bibelthemen konsequent rauf und runter diskutiert (und keiner freut sich mehr darüber, als ich). Nur bei diesem Thema geht das angeblich nicht?

Das tagesaktuelle Migrationsthema mit all seinen Facetten hat in diesem board doch seinen Platz, aber eben selbstverständlich nicht unter "Bibel".

Weil es in eben diesem Migrationsthread so "hektisch" zugeht, war/ist mein Ansinnen, an dieser Stelle die Thematik des Umgangs mit Fremden strikt unter biblischen Gesichtspunkten zu diskutieren. Es ist immer gut, bei aufwühlenden Themen zu schauen, was die Heilige Schrift einem dazu zu sagen hat. Was ist daran demnach so schwer zu verstehen?

Ich lasse nicht zu, dass dieser thread mit eben diesen tagesaktuellen statements zugeballert wird. Ganz selbstverständlich auch, weil hier nicht so eine Streiterei stattfinden soll, das ist der Bibelbereich.

Für mich sieht das jedenfalls aktuell so aus: es macht mich sogar sehr, sehr betroffen, dass hier eine einfache biblische Fragestellung wie meine "Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden?" allem Anschein nach nicht mehr seriös schriftorientiert diskutiert werden kann, ohne das in fast jedem thread eben diese tagesaktuellen Migrationsthemen kommen.

Denkt mal darüber nach. Ich finde das sehr bedenklich.

Ich schaue bei Bibelthemen natürlich auch immer sinngemäß "...und wie schaut es heute damit aus?". Aber es muss doch möglich sein, zu sagen: hier bitte bei der Heiligen Schrift bleiben. Also auch mal rauskommen aus dem "Streitmodus" und in Ruhe zu schauen, was Gottes schriftliche Offenbarung an uns Menschen dazu sagt. Und nichts anderes möchte ich erreichen und führe ich im Schilde.

Ich sehe das sogar noch ein bisschen anders: für mich wird hier immer deutlicher, dass scheinbar aktuell fast niemand in der Lage ist, diese Thematik bibelzentriert zu betrachten. Gleich kochen Emotionen und Aggressionen hoch. So "verpestet" die Flüchtlingsdiskussion. Mich macht so etwas jedenfalls sehr nachdenklich.

Also: hier bitte bei der biblischen Betrachtung bleiben. Wenn daran kein Interesse sein sollte (was mich wundern würde, denn das hier ist nun einmal ein christliches board), okay, dann schliesse ich hier.

Ich werde aber nicht zulassen, dass die Diskussion hier auch quasi (um beim vorherigen Beispiel zu bleiben) "verpestet" wird. Kommt also alle bitte sofort zum effektiven Threadthema zurück.

Ich hoffe, meine diesbezüglichen Gedanken nun wirklich für jeden/jede nachvollziehbar gemacht zu haben und bitte natürlich auch sofort mit den viel zu persönlichen Angriffen und Unterstellungen aufzuhören. Danke.

Thelonious - Senior-Mod.

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2019, 11:07
von Helmuth
Thelonious hat geschrieben:Es ist möglich jedes Thema konkret biblisch zu betrachten, also muss es doch auch möglich sein dieses Threadthema so konsequent im Fokus zu behalten.

Tipp von einem Jungspatz im Forum (obendrein gratis): :]

Anstelle seitenlanger Litaneinen und Lamenti fasse das Gesagte (was davon im biblischen Kontext erfolgte) zusammen und stelle kurz dar, was wer meint. Dann kann man thematisch daran anknüpfen.

Das ist effizienter, und Hand aufs Herz, ich mag seitenange Aufforderungen im Thema zu bleiben ebensowenig wie du die bibelferne Diskussion.

Tschilp. :-P

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2019, 11:31
von Daniel_8
das Thema ist doch auch mit einem Satz beendet: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2019, 15:06
von Thelonious
Helmuth hat geschrieben:Tipp von einem Jungspatz im Forum (obendrein gratis): :] ...


Hallo Helmuth,

demnach hast Du vielleicht noch nicht in letzter Konsequenz verstanden, was mich mittlerweile auch sehr bewegt, weil hier so unschön nachvollziehbar.

Scheinbar können gegenwärtig viele user eine biblische Betrachtung, in der das Wort "Fremde" vorkommt, nicht mehr emotionslos führen.

Und jetzt: back to topic please.

Thelonious - Senior-Mod.

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2019, 15:16
von KoS
Hallo Thelonious

Ich habe dir ausführlich zu deinen Forderungen geschrieben und in deinem eigenen Forderungslicht versucht darzulegen, was Gott von Kindern Gottes im Lichte Gottes wünscht, dann nochmals darauf hingewiesen und du forderst und forderst weiter, aber gehst nicht darauf ein und erkennst in letzter Konsequenz dein selbst herbeigeführtes Problem nicht? Ich staune da etwas, bin aber keineswegs überrascht.

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2019, 15:21
von Columba
KoS hat geschrieben:Hallo Thelonious

Ich habe dir ausführlich zu deinen Forderungen geschrieben und in deinem eigenen Forderungslicht versucht darzulegen, was Gott von Kindern Gottes im Lichte Gottes wünscht, dann nochmals darauf hingewiesen und du forderst und forderst weiter, aber gehst nicht darauf ein und erkennst in letzter Konsequenz dein selbst herbeigeführtes Problem nicht? Ich staune da etwas, bin aber keineswegs überrascht.


Warum bist Du nicht überrascht?

Ehrlich gesagt, ich selbst sehe auch nicht, dass Dein Statement eine Antwort auf die Frage dieses Threads ist. Kannst Du bitte nochmals ergänzend mit anderen Worten Deine Position aufzeigen?

Grüsse Columba

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2019, 18:09
von kingschild
Thelonious hat geschrieben:
Jesus ist selbstverständlich auch da unser Vorbild!



Hallo Thelonious

Wenn Jesus unser Vorbild ist und wir heilen und helfen wollen, müssen wir das Thema Konsequent von der Weltlichen Betrachtungsweise abkoppeln, wie die Welt die Probleme angehen will.

Steht ein Fremder unter dem Fluch, müssen wir Ihn über die Prinzipen von Segen und Fluch aufklären, damit er vom Fluch befreit werden kann.

Hat ein Fremder falsche Hoffungen, müssen wir Ihm die richtige Hoffnung nahe bringen.

Hat ein Fremder, eine Not so müssen wir sein vorgelagertes Bedürfnis angehen, aber nie so, das weitere Menschen dadurch zu schaden kommen.

Was wir aber nie dürfen ist einen Menschen ihn seinem Fluch oder sündigen vorhaben unterstützen, wenn wir in der Weisheit Gottes handeln wollen.

Wir dürfen nie zum Handlanger dieser sündigen Welt werden, das ist der Ansatz den Kos ein wenig einbringen wollte zur Thematik.

Um das Thema konkret angehen zu können braucht es auch gewisse Fallbeispiele, anhand denen, man das ganze betrachten kann. Umgang des Fremden in der Gemeinde, in der Gesetzgebung von Staaten, in der persönlichen Begegnung usw.

Ohne Fallbeispiele, wird hier immer der Migrations Thread als Fall Beispiel genommen werden. Wenn Du das wirklich nicht willst und du sauber trennen willst, braucht es andere Fall Beispiele auf die man konkret eingehen kann. Beispiel eben Theokratie, Demokratie, Rechtsstaat, Persönlicher Umgang usw.

God bless
Kingschild

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2019, 19:16
von Columba
kingschild hat geschrieben:Hat ein Fremder falsche Hoffungen, müssen wir Ihm die richtige Hoffnung nahe bringen.

Hat ein Fremder, eine Not so müssen wir sein vorgelagertes Bedürfnis angehen, aber nie so, das weitere Menschen dadurch zu schaden kommen.


Was meinst du damit?

Übrigens glaube ich nicht, dass Theloious meinte, dass gar keine Beispiele genannt werden dürfen, sondern dass die Heilige Schrift im Zentrum steht - daraus folgt dann das Handeln von Christen und Christinnen. Also nach gut zwinglianischer Haltung: Der Alltag soll Gottesdienst sein. Das heisst, wir müssen die Heilige Schrift als Schnur für unser ganzes alltägliche Handeln machen. Christen sind nicht Handlanger der sündigen Welt, aber sie gerufen in dieser Welt zu handeln.

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2019, 23:00
von kingschild
Columba hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Hat ein Fremder falsche Hoffungen, müssen wir Ihm die richtige Hoffnung nahe bringen.

Hat ein Fremder, eine Not so müssen wir sein vorgelagertes Bedürfnis angehen, aber nie so, das weitere Menschen dadurch zu schaden kommen.


Was meinst du damit?


Damit meine ich echte Hilfe, ist das Evangelium.

Zum zweiten. Wenn ich helfe, darf ich dies aber nicht, indem ich anderen Schaden zufüge.

Übrigens glaube ich nicht, dass Theloious meinte, dass gar keine Beispiele genannt werden dürfen, sondern dass die Heilige Schrift im Zentrum steht - daraus folgt dann das Handeln von Christen und Christinnen. Also nach gut zwinglianischer Haltung: Der Alltag soll Gottesdienst sein. Das heisst, wir müssen die Heilige Schrift als Schnur für unser ganzes alltägliche Handeln machen. Christen sind nicht Handlanger der sündigen Welt, aber sie gerufen in dieser Welt zu handeln.


Dies ist mir soweit klar.

Trotzdem braucht es konkrete Fallbeipiele wenn eben die Migration nicht als Fallbeispiel herhalten soll.

Beispiel: Wie mit dem Gast umgehen der Fremder ist und gegen das Gesetz des Staates handelt?

Sollen wir ihn von der Schrift her verteidigen oder lassen wir zu das die Obrigkeit, die Gesetze anwendet?

Petrus handelte aus Barmherzigkeit und trotzdem Menschlich und gegen die Bestimmung Gottes. Sein Ansatz war nicht schlecht angedacht aber berücksichtige nicht den Willen Gottes und war somit Humanistisch, darum wurde er so belehrt:

Mr 8:33 Er aber wandte sich um und sah seine Jünger an und schalt den Petrus und sprach: Weiche hinter mich, Satan! Denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich!


God bless
Kingschild

Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

BeitragVerfasst: Fr 12. Jul 2019, 08:23
von Helmuth
kingschild hat geschrieben:Beispiel: Wie mit dem Gast umgehen der Fremder ist und gegen das Gesetz des Staates handelt?

Es gelten die beiden Rechtsgrundsätze:

- Es gibt kein Ansehen der Person vor Gott
- Es gibt nur ein Gesetz

kingschild hat geschrieben:Sollen wir ihn von der Schrift her verteidigen oder lassen wir zu das die Obrigkeit, die Gesetze anwendet?

Ein Strafgericht klärt die Schuldfrage, sonst nichts. Das Gesetz kann dafür allerdings Bestimmungen zur Abschiebung als Strafe erlassen. Ich fände das gerecht ausländische Verbrecher abzuschieben anstatt auf Staatskosten zu inhafiteren.

Das Problem bei der Abschiebung ist, dass die Rechtssprechung im anderen Land oft anders ist und der Täter dort wieder frei herumläuft. Besonders wenn es z.B. um Terroristen geht. Darum weiß man und das ist keine Seltenheit.

Ein weiteres Probelm ist, dass Fremde m.E. zu rasch die Staatsbürgerschaft erwerben. Dann musst du sie zwangsweise wie Bürger behandeln, wiewohl viele keinerlei Interesse an unserem Land haben.

Wir behandeln sie gleich, während wir ihnen sch...egal sind. Auch das ist ein biblisches Vergehen dessen man sich schuldig machen kann. Viele haben keinen Respekt vor dem Gesetz oder unserer Kultur.

In 3 Mose 24 gibt es einen Fall, wo ein Auslänger lästerte. Das war eines der heiligsten Gesetze. Jetzt sehen wir mal davon ab, dass es um Gott geht und betrachten die Sache nüchtern juristisch. Er beging keine Straftat im übliche Sinne wie Stehlen oder Vergewaltigen, aber er lästerte und das war gesetzlich verboten.

Das Urteil über ihn war die Todesstrafe, wie es das Gesetz forderte und man vollzog es. Mir geht es nicht um die Todesstrafe, sondern um diese Respektlosigkeit mit der sich Auslänger bei uns benehmen.

Vielleicht kannst du nachvollziehen was ich meine. Wir ahnden das einfach nicht und so entsteht m.E. der Volkshass. Wir sollen sie als Christen keinesfalls hassen, aber stillschweigend hinnehmen möchte ich die Verachtung uns gegenüber auch nicht.