Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden?

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden?

Beitragvon Thelonious » Mi 3. Jul 2019, 09:11

Hallo,

ich freude mich freuen, wenn wir hier - selbstverständlich einzig sachlich und themenbezogen - über den Umgang mit Fremden schreiben, so wie ihn die Bibel aufzeigt.

Aktuell gibt es in diesem Kontext ja ganz schrille Hintergründe, Fremdenhass, nationale Abschottungsversuche und und und. Wichtig: das Tagespolitische gehört hier nicht hinein, denn dafür gibt es bereits entsprechende Threads. Hier geht es um die Einschätzung eines Pro oder ggf. auch eines Contra.

Ich fange mal wie folgt an: im AT. In der israelit. Gesellschaft gab es Einheimische und Fremdlinge, die Mitten unter den Israeliten wohnten, Rechte hatten und unter den Schutz der Stammeshäupter gestellt waren. Man nannte sie die Beisassen und man durfte sie nicht Bedrängen oder Bedrücken

Den Fremdling sollst du nicht bedrängen noch bedrücken; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen im Land Ägypten. (2. Mose 22,20).

Weil Gott auch den Fremdling lieb hat, soll Israel - die ja selbst Fremdlinge in Ägypten gewesen sind - in ebenfalls lieben

der der Waise und der Witwe Recht schafft und den Fremdling lieb hat, sodass er ihm Speise und Kleidung gibt.
19 Und auch ihr sollt den Fremdling lieben, denn ihr seid ebenfalls Fremdlinge gewesen im Land Ägypten

(5. Mose 10,18 + 19).

Die Nächstenliebe ist ein maximal integraler Bestaddteil der Lehre und der Nachfolge Jesu und genießt einen ganz hohen Stellenwert (bzw. sollte geniessen). Und das DARF nicht an den Doft-Stadt-Kantons-Landesgrenzen enden bzw. nicht bei Nachbarn, Angehörigen des gleichen Umfeldes usw. Ganz im Gegenteil! Dieses bis hin zur Feindesliebe. So eine falsche Haltung widerspräche Jesu Worten und Taten.

Noch mal: weil in den anderen Foren mit Bezug auf Migration usw. jeweils so schnell ganz hässliche Kommentare kamen. Hier geht es um die biblischen Beweg- und Hintergründe, Hassparolen machen nirgends Sinn und Verstand. Ich vertraue, dass Ihr das so allesamt berücksicht.

Gibt es ein Interesse hier Merkmale der biblischen Haltung zu diesem Thema zusammenzutragen?

Gruß
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Columba » Mi 3. Jul 2019, 09:35

Danke für diesen Thema:

Livenet hat auch mal dieses Thema aufgenommen:

https://www.jesus.ch/magazin/gesellscha ... bibel.html

Der Schlussabsatz ist darin eine schöne Zusammenfassung:
Die Bibel fordert uns also im Bereich Migrationspolitik und Migrationsethik ganz schön heraus, und das Neue Testament zeigt, dass auch dies ein Aspekt unserer Identität ist: Uns als Fremde und Gäste hier zu begreifen, die auf dem Weg in eine bessere, ewige Heimat sind. Ein solches Selbstverständnis scheint mir die Voraussetzung für den Umgang mit Migranten bei uns. Es wird uns helfen, sie als unsere Nächsten und quasi als Schicksalsgenossen zu sehen und ihnen barmherzig zu begegnen.


Abraham, Jakob, Mose waren Fremde an ihren Aufenthaltsorten. Jakob kann man sogar sagen, er sei Wirtschaftsflüchtling gewesen. Auch David war lange Flüchtling. Es gab also viele Gründe für Flucht im Ersten Testament.

Auch im Zweiten Testament in der Apostelgeschichte 8,1 mussten Christen flüchten vor den ersten Verfolgungen.

...und ganz in der Mitte der Zeit ist im Zentrum Jesus Christus: Die Heilige Familien musste vor Herodes nach Ägypten fliehen.

Die Frage, was die Bibel zum Umgang mit Fremden sagt, ist doch die allgemeine Frage: Wie wollen wir, wenn wir einmal verfolgt und flüchten müssen aus irgend welchen Gründen, aufgenommen werden in einem sicheren Ort? Wie wollen wir, dass mit uns umgegangen wird, am Asylort? Wie ist es uns zumute an einem fremden Ort?

2. Mose 23.9: Und den Fremden sollst du nicht bedrücken. Ihr wisst ja selbst, wie es dem Fremden zumute ist, denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen.



Grüsse Columba
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Columba » Mi 3. Jul 2019, 10:03

Hier noch der biblische Beleg für meine Schlussfragen im vorigen Beitrag


Lukas 6.31 Und wie ihr wollt, dass die Leute mit euch umgehen, so geht auch mit ihnen um.
Matthäus 7.12 Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.



Grüsse Columba
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon onThePath » Mi 3. Jul 2019, 10:12

Ich erinnere mich auch an den barmherzigen Samariter. Waren die nicht damals auch abgegrenzt ?

Masseneinwanderung bringt aber sowieso Destabilisierung. Rom wurde damals quasi überrannt und damals gab es viele Massenwanderungen, die alles veränderten. Es entstand Verändeung und Chaos aber danach kamen die Staaten wieder zur Ruhe.

Wir haben in der Vergangenheit Länder beobachtet, die christlich waren und nun islamisch sind. Solch eine Islamisierung, diesmal durch Masseneinwanderung, möge uns erspart bleiben. Aber hat das abendländische Christentum überhaupt noch eine gesellschaftliche Kraft ? Oder ist die Entwicklung sogar eine Chance für unser Christentum, sich zu besinnen und wieder stärker zu werden ?

Die Masseneinwanderung ist auf jeden Fall problematisch. Wir schaffen das schon ist ein guter Wunsch. Und wir tun gut daran, den Maßstab von Jesus anzuwenden.

Lg, otp
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Thelonious » Mi 3. Jul 2019, 10:50

onThePath hat geschrieben:Die Masseneinwanderung ist auf jeden Fall problematisch. Wir schaffen das schon ist ein guter Wunsch. Und wir tun gut daran, den Maßstab von Jesus anzuwenden.

Lg, otp


Hallo oTP,

der Duktus "Masseneinwanderung" impliziert hier gleich wieder ein mögliches Abgleiten in die diesbezüglich aktuell vorherrschende Hysterie. Und das will ich hier unverändert absolut vermieden wissen.

Um gleich wieder zum Thema zurückzukommen: wie siehst Du also den den jesuanischen Maßstab, zu dem zurückgekehrt werden soll?

Gruß
Thelo
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Thelonious » Mi 3. Jul 2019, 10:52

Columba hat geschrieben:Danke für diesen Thema:

Livenet hat auch mal dieses Thema aufgenommen:



Das ist insgesamt ein schöner input zu diesem Thema, vielen Dank Columba!

Gruß
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon onThePath » Mi 3. Jul 2019, 11:40

Nicht nur vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich. Auch vor Gott. und das ist der Maßstab der über allen anderen Maßstäben steht.
Aber deine Antwort gerade zeigt ja, dass christliche Nächstenliebe um so schwieriger wird, je problematischer, belastender und schwieriger die Annahme und Integration von Fremden wird, die unsere Hilfe dringend brauchen.


Wir bezahlen auch für die Ausbeutung durch den Kolonialismus. Für die Versäumnisse gegenüber der sogenannte dritten Welt. Das sind dann Sünden, deren Folgen wir nun tragen müssen. Und unsere Probleme werden immer globaler. Schutz durch Entfernung besteht nicht mehr. Aktuell ist die Ausbeutung durch die Kleiderindustrie.

Am Rande: Nostradamus soll nach Interpretationen vor den Chinesen gewarnt haben, sie würden Europa überrollen. Ich halte von Nostradamus gar nichts. Muss aber darüber lächeln, dass die so weiten Chinesen quasi nun die ganze Erde erobern. Hatte ich auch so nicht erwartet. Übrigens investieren sie auch in Afrika.

Der Kolonialismus und die Ausbeutung durch die Kolonialländer war damals schon unchristlich. Heutzutage haben wir noch unchristliche wirtschaftliche Ausbeutung.

Und sind gefragt, was wir gegen das weltweite Elend tun sollen ? Ignorieren können wir es nicht, es kommt selbst zu uns. Wir können uns nicht mehr blind und taub stellen.

lg, oTp
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Columba » Mi 3. Jul 2019, 16:15

Wenn wir den Stammbaum von Jesus anschauen in Matthäus 1, wird dort auf fünf Frauen hingewiesen:

    Rahab
    Rut
    Tamar
    Batseba
    Maria

Die Herkunft von Tamar ist unbekannt, der Name aber deutet auf eine Hebräerin hin und Maria ist Jüdin. Interessant ist aber, dass Rahab, Rut, Batseba, quasi Ausländerinnen (oder Seconda) waren. In der Genalogie von Jesus sind also drei der fünf Frauen, die Matthäus nennt, Fremde gewesen.

Warum wohl nennt Matthäus gerade diese 5 Frauen, wovon sogar 3 nicht mal aus dem eigenen Volk stammten? Wäre eine weitere Frage. Aber anscheinend ist bei Matthäus keine Angst, dass "fremdes Blut" in Jesus einging. Das heisst doch auch, dass der Fremde genau so geachtet werden muss wie der Einheimische.


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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Thelonious » Mi 3. Jul 2019, 17:29

Hallo Columba,

ich habe diesbezüglich mal in einer Auslegung von John MacArthur nachgesehen. Lt. MacArthur war Tamar eine Kanaaniterin, die Juda verführte (siehe 1. Mose 38, 13-30). Ruth war ja eine Moabiterin, Bathseba beging bekanntlich Ehebruch mit David.

Also alles Frauen, die die Gnade Gottes besonders benötigten.

LG
Thelo
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Columba » Mi 3. Jul 2019, 18:48

Danke für die Info. Die Angaben von Tamar habe ich gerade nicht in der Bibel gefunden, als ich das geschrieben habe.

Ja, Gott kann alle Menschen brauchen. Sie müssen nicht einfach gut sondern willens sein.

Grüsse Columba
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Columba » Do 4. Jul 2019, 09:37

Dieser Abschnitt über das Weltgericht, wie Luther und die Zürcher Bibel diese Verse nennen, ist in diesem Zusammenhang auch noch wichtig. Ich zitiere hier den ganzen Absatz.

Vom Weltgericht

31 Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sich setzen auf den Thron seiner Herrlichkeit, 32 und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, 33 und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken. 34 Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! 35 Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. 36 Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen. 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben? Oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? 38 Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen? Oder nackt und haben dich gekleidet? 39 Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? 40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. 41 Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! 42 Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. 43 Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen und ihr habt mich nicht besucht. 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. 46 Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.


Deutlich wird hier, dass es nicht um spezielle politische Aspekte geht und auch nicht um spezielle Ethnien. Es geht um eine generelle ethische und glaubende Haltung der Mitmenschlichkeit und der Achtsamkeit gegenüber allen Menschen. Diese Haltung umfasst das ganze Leben, die ganze Zeit bei allen Aktivitäten. Das Argument, dass man die Bibel nicht einfach politisch umsetzen kann, ist fehl am Platz, denn die Haltung der Gottzugewandtheit, die auch das Doppelgebot der Liebe umfasst, ist ganzheitlich.


Grüsse Columba
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon firebird » Do 4. Jul 2019, 10:13

Grüezi mitenand,

es ist nun wirklich Zeit geworden, dass auch ich zur Frage im Threadtitel Stellung beziehe.

Wenn wir fragen "Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden?" so müssen wir neben dieser Frage auch fragen, was sagt die Heilige Schrift eben nicht. Oder auch im Sinne der Heiligen Schrift, wie wollen wir behandelt werden, falls wir einmal in einem anderen Land unser Leben retten müssen?

Thelonious hat geschrieben:Ich fange mal wie folgt an: im AT. In der israelit. Gesellschaft gab es Einheimische und Fremdlinge, die Mitten unter den Israeliten wohnten, Rechte hatten und unter den Schutz der Stammeshäupter gestellt waren. Man nannte sie die Beisassen und man durfte sie nicht Bedrängen oder Bedrücken

Den Fremdling sollst du nicht bedrängen noch bedrücken; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen im Land Ägypten. (2. Mose 22,20).

Weil Gott auch den Fremdling lieb hat, soll Israel - die ja selbst Fremdlinge in Ägypten gewesen sind - in ebenfalls lieben

der der Waise und der Witwe Recht schafft und den Fremdling lieb hat, sodass er ihm Speise und Kleidung gibt.
19 Und auch ihr sollt den Fremdling lieben, denn ihr seid ebenfalls Fremdlinge gewesen im Land Ägypten
(5. Mose 10,18 + 19).


Ganz sicher dürfen wir Fremde nicht ausbeuten. Bedrängen oder bedrücken heisst, dass wir den Fremden an die Existenz gehen würden. Also wenn es ums Existenzielle geht, so sollen sie den Bürgern des Landes gleichgestellt sein. Damals im alten Israel war es weit mehr als heute so, dass wenn einer Frau der Mann weggestorben ist, dass es damit im gleichen Zug ans Existenzielle ging. Diesen trifft Waise ebenso.

Da ist also mit keiner Silbe die Rede von einer Umverteilung in Richtung klassenloser Gesellschaft im Sinne von Karl Marx. Wenn man einmal den Begriff Sozial von Karl Marx abkoppelt, dann kann man sogar sagen, dass die Heilige Schrift ausgesprochen sozial ist.

Für mich sind biblische Aussagen wie "der Arbeiter ist seines Lohnes wert" oder "man soll dem Ochsen der da drischt nicht das Maul verbinden" ausgesprochen sozial. Mit anderen Worten, ein arbeitsamer Mensch soll die Früchte seiner Arbeit geniessen dürfen, ohne dass er sie an einen riesigen staatlichen Topf abgeben muss, der Millionen von fragwürdigen Menschen im Giesskannensystem fast unbedacht unterstützt.

Geben im biblischen Sinne heisst, "einen fröhlichen Geber hat Gott lieb". Mit anderen Worten es soll freiwillig und mit Engagement geschehen. Dem steht aber eine staatliche Zwangsabgabe im Sinne von Karl Marx diametral entgegen.

Fortsetzung folgt.

Freundlicher Gruss
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Helmuth » Do 4. Jul 2019, 12:42

Columba hat geschrieben:Deutlich wird hier, dass es nicht um spezielle politische Aspekte geht und auch nicht um spezielle Ethnien.

Doch, es gibt Unterschiiede. Stell dir die Frage:

- Wer sind die Schafe?
- Wer sind die Böcke?
- Wer sind die Brüder Jesu?

Anders gefragt. Wen stellt Jesus gegenüber? Fällt dir auf, dass er nicht die Schafe den Böcken gegenüberstellt, sondern beide Gruppen den Brüdern?

Das Threadthema ist umgekehrt. Wie behandeln wir, die Brüder (!), die Schafe und die Böcke. Und darin mache ich keine ethnischen Unterschiede, sondern wenn schon, dann geistliche.

Ich meide Böcke, nicht dass ich den Umgang generell verweigere, aber sie hassen mich, also was soll ich tun? Und ich versuche Schafe für Jesus zu gewinnen, damit ihnen das Gericht erspart bleibt und sie zu Brüdern werden.

In einer erweiterten Bedeutung wird hier das Volk Israel den Nationen gegenübergestellt. Diese Weissagung Jesu hat also eine doppelte Perspektive. Wir sollen Israel segnen. Ihnen wiederum wurde zuerst verkündet, keine Unterschiede zu machen zwischen den Fremden, das sind wir aus den Nationen, und ihresgleichen.

Das Gesetz dazu ist schon uralt (älter als die 10 Gebote):

2 Mose 12,49 hat geschrieben:Ein Gesetz soll gelten für den Einheimischen und für den Fremdling, der sich mitten unter euch aufhält.
Herzliche Grüße
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Thelonious » Do 4. Jul 2019, 12:54

firebird hat geschrieben:Grüezi mitenand,

es ist nun wirklich Zeit geworden, dass auch ich zur Frage im Threadtitel Stellung beziehe...


Grüezi Firebird,

hiermit meinst Du also die Belastung unserer Sozialsysteme durch Migranten. Aber es ist so, dass es da sooo viele gelungene Integrationsbeispiele gibt. Und oftmals sind es doch wir mit unseren Ausbildungs- und Beschäftigungsgesetzgebungen, die es den Arbeitswilligen erschweren oder erst mal unmöglich machen, auf eigenen Füssen zu stehen.

Natürlich gibt es "schwarze Schafe", aber man muss doch erst einmal vom Positiven ausgehen und darf keinesfalls verallgemeinern!

Gruß
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Thelonious » Do 4. Jul 2019, 13:33

Hallo,

auch für mich ist der wesentlichste biblische Schlüssel das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter (eigentlich müsste man richtig Samaritaner sagen, aber Samariter hat sich so eingebürgert.

Das Gleichnis ist eines derer (wie beim verlorenen Sohn usw.) wo man so leicht abwinkt und denkt "kenne ich doch schon seit meiner Kindheit". Gerade in solche Bibelstellen vertiefe ich mich gern noch mal besonders, denn durch diesen "Kindheitsrefeflex" verbirgt sich einem viellecht mal die volle Tiefe.

Also - obwohl es bestimmt alle fast auswendig können - hier noch mal der Text aus Lk. 10, 25-37 gem. SCHL2000

25 Und siehe, ein Gesetzesgelehrter trat auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?
26 Und er sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Wie liest du?
27 Er aber antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst!«1
28 Er sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue dies, so wirst du leben!
29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Und wer ist mein Nächster?
30 Da erwiderte Jesus und sprach: Es ging ein Mensch von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und liefen davon und ließen ihn halb tot liegen, so wie er war.
31 Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er auf der anderen Seite vorüber.
32 Ebenso kam auch ein Levit, der in der Gegend war, sah ihn und ging auf der anderen Seite vorüber.
33 Ein Samariter2 aber kam auf seiner Reise in seine Nähe, und als er ihn sah, hatte er Erbarmen;
34 und er ging zu ihm hin, verband ihm die Wunden und goss Öl und Wein darauf, hob ihn auf sein eigenes Tier, führte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.
35 Und am anderen Tag, als er fortzog, gab er dem Wirt zwei Denare und sprach zu ihm: Verpflege ihn! Und was du mehr aufwendest, will ich dir bezahlen, wenn ich wiederkomme.
36 Welcher von diesen dreien ist deiner Meinung nach nun der Nächste dessen gewesen, der unter die Räuber gefallen ist?
37 Er sprach: Der, welcher die Barmherzigkeit an ihm geübt hat! Da sprach Jesus zu ihm: So geh du hin und handle ebenso!

In Kurzform: der Priester und der Levit verweigern - aus verschiednen Gründen - dem im Sterben liegenden die Hilfe. Der Samaritaner - also jemanden, von dem man es nicht erwartet hätte bzw. erwarten konnte (die geschichtlichen und religiösen Auseinandersetzungen dieser beiden Volksgruppen sind bestimmt bekannt) - hilft. Und wie er hilft! Das Erbarmen, welches dem Priester und dem Leviten fehlt, treibt ihn.

Dazu passt Jak.2. 13 mit
Denn das Gericht wird unbarmherzig ergehen über den, der keine Barmherzigkeit geübt hat; die Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht. .

Das Resümee: mehr als der Samaritaner tat, kann man nicht tun. Er tat das ohne Kalkül, er hatte nichts davon. Ihm war auch egal, dass es was kostete.

Der Gesetzeskundige, dem Jesus dieses Geschehnis (und ich bin mir absolut sicher, dass das auch historisch exakt so passierte), gab auf Jesu Anschlussfrage
Welcher von diesen dreien ist deiner Meinung nach nun der Nächste dessen gewesen, der unter die Räuber gefallen ist?
die richtige Antwort:
Der, welcher die Barmherzigkeit an ihm geübt hat!.

Das war die richtige Antwort. Das reichte aber Jesus noch nicht, denn wiederum antwortete Er: Da sprach Jesus zu ihm: So geh du hin und handle ebenso!.

Jesus will nicht nur die Theorie, das Verstehen. Jesus will die barmherzige Tat!. Und dieses von jedem einzelnen von uns / von jeder einzelnen von uns.

Das ist der Kontext für den Umgang mit den Fremden, den Hilfesuchenden, den Vertriebene, den Verlassenen, den Hungernden...

Die quasi nächste Ebene über diesem historischen Geschehen:

Jesus ist der Barmherzige! Er hilft, wo auch keine Priester und Leviten helfen können! Er kam zu uns "unter die Räuber gefallenen Menschen" (Sünde, Tod und Teufel). Er - allein Er macht uns wieder heil. Wenn wir Ihn als unseren Herrn und Gott annehmen.

Seinem Vorbild müssen wir in allem nachfolgen. Auch und ganz besonders in puncto Barmherzigkeit (auch, wenn uns der Nächste erst einmal ganz, ganz fern erscheint) und Nächstenliebe!

Gruß
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Thelonious » Do 4. Jul 2019, 14:06

Hallo,

nur noch mal quasi zur Abrundung des direkt zuvor geschriebenen - ich möchte einfach nicht, dass das ggf. missverstanden wird.

Allein durch gute Taten kommt man nicht in den Himmel! Erlösung geschieht einzig und allein durch die ganz persönliche Annahme von Jesu Opfertat auf Golgatha. Das Tun von Werken wie das der Barmherzigkeit ist dann die quasi vorgegebene Frucht darus.

Als ich meinen Text eben noch mal durchlas, dachte ich, es könne zu solchen Missverständnissen kommen. Daher noch diese Anmerkung. Nicht, dass man das sonst noch als eine Art der Werkgerechtigkeit auffasst!

Gruß
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Columba » Do 4. Jul 2019, 18:33

Ich habe es schon richtig verstanden. Das gleiche Problem hatte ich bei meinem zitierten Abschnitt. Darum habe ich von der glaubenden Haltung und nicht z.B. von Liebestätigkeiten gesprochen.

Grüsse Columba
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Columba » Fr 5. Jul 2019, 08:27

Helmuth hat geschrieben:Doch, es gibt Unterschiiede. Stell dir die Frage:

- Wer sind die Schafe?
- Wer sind die Böcke?
- Wer sind die Brüder Jesu?

Anders gefragt. Wen stellt Jesus gegenüber? Fällt dir auf, dass er nicht die Schafe den Böcken gegenüberstellt, sondern beide Gruppen den Brüdern?

Ohne weiter darauf einzugehen, sehe ich das nicht so wie Du. Dein Hinweis auf Exodus ist auch etwas verkürzt, weil es gewisse Nuancen gibt in dieser Frage im Ersten Testament.

Auch geistliche Unterschiede haben Auswirkungen auf die christlich-ethischen Haltungen. Demzufolge kann ich hier, wo es um den "Umgang mit Fremden" geht, in meinen Antworten vorläufig mal den Schwerpunkt setzen im christlich-ethischen Bereich.


Grüsse Columba


PS
Wenn ich hier von Ethik rede, dann meine ich nicht eine allgemeine vom religiösen Glauben abgekoppelte Ethik, sondern immer die biblisch-christliche Ethik.
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Columba » Fr 5. Jul 2019, 08:58

Zwei weitere Gedanken zum Fremden in der Bibel.

Zwei Bibelstellen, die doch zeigen, wie in den wichtigsten sozialen Fragen "In- und Ausländern" gleichgestellt sind.
Maleachi 3.5 Und ich will zu euch kommen zum Gericht und will ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer, Ehebrecher, Meineidigen und gegen die, die Gewalt und Unrecht tun den Tagelöhnern, Witwen und Waisen und die den Fremdling drücken und mich nicht fürchten, spricht der HERR Zebaoth.

Sacharja 7.10 und tut nicht Unrecht den Witwen, Waisen, Fremdlingen und Armen, und denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen!



Was sind gemäss Bibel die Gründe für eine Flucht oder anders gefragt: wie wird man Fremder?

    Flucht bei Hungersnot (also Wirtschaftsflüchtlinge): z.B. Abraham in Genesis 12, 10 Es kam aber eine Hungersnot in das Land. Da zog Abram hinab nach Ägypten, dass er sich dort als ein Fremdling aufhielte; denn der Hunger war groß im Lande.

    Flucht vor Krieg: 2. Samuel 4.3 ...dann aber flohen die Beerotiter nach Gittajim und wohnten dort gastweise bis auf den heutigen Tag.

    Flucht vor einer Strafverfolgung: z.B. Mose Exodus 2.12 Da schaute er sich nach allen Seiten um und als er sah, dass kein Mensch da war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sande.
Quelle: https://www.bibelwissenschaft.de/de/wib ... 1bd2cfd18/ Ein langer Lexikontext, aber wer dieses Thema genau studieren will, bekommt aus dieser Quelle sehr viel Input.


Grüsse Columba


PS
Georg Simmel, einer der Begründer der modernen Soziologie, schrieg 1908 den Aufsatz "Exkurs über den Fremden". Es ist fast eine Migrationstheorie. Der Fremde wird definiert als:
Es ist hier also der Fremde nicht indem bisher vielfach berührten Sinn gemeint, als der Wandernde, der heute kommt und morgen geht, sondern als der, der heute kommt und morgen bleibt - sozusagen der potentiell Wandernde, der, obgleich er nicht weitergezogen ist, die Gelöstheit des Kommens und Gehens nicht ganz überwunden hat
Quelle: https://userpages.uni-koblenz.de/~luetj ... /sifre.pdf

Der Fremde ist also nicht der Tourist, der heute kommt und morgen wieder geht, sondern der Immigrant, der heute kommt und morgen bleibt, aber es ist möglich, dass er wieder einmal geht.


.
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Helmuth » Fr 5. Jul 2019, 13:01

Columba hat geschrieben:Wenn ich hier von Ethik rede, dann meine ich nicht eine allgemeine vom religiösen Glauben abgekoppelte Ethik, sondern immer die biblisch-christliche Ethik.

Ich auch. Und um das ging des dem TE auch. Er wollte allgemein biblische Grundsätze. Davon habe ich einen gegeben.

Israel erhielt sie zuerst, heute kämpft es mit völlig anderen Problemen, ja es ist nicht einmal ein Volk. Darum meine ich liegt die gegenwärtige Verantwortung bei den Heiden, die sich Gott zugewandt haben. Was willst du aber eine säkulare Regierung betrachten, die nach gottlosen Maßstäben Gesetze schreibt?

Insoferne sind wir Licht für deren Dunkelheit. Man soll moralisch differenzieren. Es ist dabei gleichgültig welche Nationalität oder sozialen Status man hat, denn, um es auf die biblische Ebene zu bringen, es steht geschrieben:
2 Mose 23,3 hat geschrieben:Auch den Geringen sollst du in seinem Rechtsstreit nicht begünstigen.

Diese Grundsätze aus dem Gesetz des AT sind Gottes Maßstab. Jesus hat daran nichts geändert.
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon kingschild » Fr 5. Jul 2019, 17:55

Helmuth hat geschrieben:
- Wer sind die Schafe?
- Wer sind die Böcke?
- Wer sind die Brüder Jesu?




Hallo Helmuth

Du erwähnst die 10 Gebote und die finde ich eben sehr wichtig auch gerade beim Umgang mit Fremden, die weder Rechtstaatliche Gesetze noch Biblische Gebote beachten:

2. Mose. 20. 17 Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses! Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles dessen, was dein Nächster hat!

Sowohl für den Fremden und den Einheimischen gilt:

Spr 1:19 Dies ist das Schicksal aller, die nach ungerechtem Gewinn trachten: er kostet seinen Besitzern die Seele!

Man müsste also die Frage auch stellen: Wie regelt die Heilige Schrift den Umgang mit Fremden, die Gottlos handeln oder gegen den Rechtstaat des Gastlandes agieren?

Das man Fremde fair behandelt darin sind wir uns einig. Die Frage ist ja oft, wird der Einheimische Fair behandelt wenn der Fremde das Gastrecht mit Füssen tritt und umgehen will?

Für den Fremden würde also auch gelten:

Rö 13:2 Wer sich also der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Ordnung Gottes; die aber widerstreben, ziehen sich selbst die Verurteilung zu.

Was ist aber wenn der Rechtstaat, die belohnt welche sich der Ordnung wiedersetzen? Darüber sagt die Heilige Schrift auch viel.

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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Helmuth » Fr 5. Jul 2019, 21:43

kingschild hat geschrieben:Man müsste also die Frage auch stellen: Wie regelt die Heilige Schrift den Umgang mit Fremden, die Gottlos handeln oder gegen den Rechtstaat des Gastlandes agieren?

Ich meine, in etwa so wie man den Unterschied macht zwischen denen, die zu deinem Hausstand gehören und Gästen. Ungebührlichen Gäste gebührt keine Gastfreundschaft. Ich setze sie vor die Türe. Auch der Apostel Johannes und Paulus lehren das.

Bei den eigenen Kindern geht das notgedrungen schwerer, aber auch sie sollen entsprechend gezüchtigt werden. Die härteste Maßnahme wäre die Todesstrafe. Bei Gott gibt es wahrlich kein Ansehen der Person. Und wenn es ein Dienstnehmer ist, dann kündigt man diesen. So wurde z.B. Hagar entlassen. Nicht einmal der leibliche Sohn Ismael stimmte Gott dabei um. So eine soll nicht miterben.

Ich denke das Bild der einzelnen Familie und dessen Haustand ist nichts anderes als der Staat in seiner kleinsten Einheit. Gäste haben nicht dasselbe Staatsbürgerrecht wie Einheimische. Sie können es aber erwerben. Nicht anders interpretiere ich Gottes Gesetz.

Die Problematik war immer derselbe. Gottes Gesetze sind normativer Natur, verwirklicht hat sie allerdings noch keine Sippe auf Erden oder ein Staat, ebensowenig Israel, wiewohl ihnen das Gesetz anvertraut wurde. Das ändert nichts an dessen ewigen Gültigkeit für diese Welt.
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Zippo » So 7. Jul 2019, 12:23

onThePath hat geschrieben:Ich erinnere mich auch an den barmherzigen Samariter. Waren die nicht damals auch abgegrenzt ?

Masseneinwanderung bringt aber sowieso Destabilisierung. Rom wurde damals quasi überrannt und damals gab es viele Massenwanderungen, die alles veränderten. Es entstand Verändeung und Chaos aber danach kamen die Staaten wieder zur Ruhe.

Wir haben in der Vergangenheit Länder beobachtet, die christlich waren und nun islamisch sind. Solch eine Islamisierung, diesmal durch Masseneinwanderung, möge uns erspart bleiben. Aber hat das abendländische Christentum überhaupt noch eine gesellschaftliche Kraft ? Oder ist die Entwicklung sogar eine Chance für unser Christentum, sich zu besinnen und wieder stärker zu werden ?

Die Masseneinwanderung ist auf jeden Fall problematisch. Wir schaffen das schon ist ein guter Wunsch. Und wir tun gut daran, den Maßstab von Jesus anzuwenden.

Lg, otp

Ich erinnere mich , daß so etwas in Nordafrika passiert ist. Die dort lebenden Christen haben flüchtende Muslime freundlich aufgenommen. Dann ergaben sich im Laufe der Zeit größere Bevölkerungsanteile der Muslime und schließlich wurde das Land isalmisiert.

Soviel ich weiß , ist das eine ganz bewußte Strategie des Islam, diese Religion in aller Welt auszubreiten. Auch in Deutschland könnte das ganz gut funktionieren.
Es werden hier ja immer mehr Moscheen gebaut und der Papst küßt schon den Koran und spricht das islamische Glaubensbekenntnis nach.

Da kommen nicht nur fremde in unser Land , sie bringen auch ihre Religion mit. Und da kommt eine Angst vor Überfremdung auf, auch bei nichtgläubigen Menschen.
Sie gehen nach Lidl und sehen überall Kopftücher, sie sehen überall Moscheen im Land und haben Angst um ihre Freiheit.

Wenn zuviele Afrikaner ins Land kommen, dann entsteht auch Unbehagen. Da kommen ja zwei sehr unterschiedliche Kulturen zusammmen.
Und wenn sie nicht auf legalem Wege bekommen können, was sie haben wollen, dann werden sie möglicherweise kriminell werden.
In letzter Zeit ist mir aufgefallen , daß gerade Ausländer in den größten und luxeriösesten Autos sitzen.

Wir retten sie aus dem Meer und was machen sie dann in Europa ? Ist das nicht der Grund , weshalb manche Politiker , z. Bsp. in Italien eine insgesamt zu harte Haltung annehmen, wenn es darum geht Gerettete aufzunehmen ?

Man spricht immer von Menschen in Seenot. Das ist allerdings etwas kurz gedacht.
Die Notlage ist ja leider nicht nur auf dem Meer , sie fängt ja in Afrika an. Warum ist es eigentlich so unmöglich, den Betroffenen schon in ihrem Land zu helfen ?

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon kingschild » So 7. Jul 2019, 20:49

Helmuth hat geschrieben:
Ich denke das Bild der einzelnen Familie und dessen Haustand ist nichts anderes als der Staat in seiner kleinsten Einheit. Gäste haben nicht dasselbe Staatsbürgerrecht wie Einheimische. Sie können es aber erwerben. Nicht anders interpretiere ich Gottes Gesetz.



So sehe ich das auch und die Familie oder der Staat bestimmt, wer adoptiert wird und wieviel der ganzen Familie oder dem Staat gut tut und was nicht. Hat eine Familie oder ein Staat diese Weisheit nicht, geht sie dabei wohl selbst zugrunde. Des Landes bestes suchen, heisst nicht das Land zugrunde richten, durch falsche Vorstellungen und Sozialistisches Gedankengut, mit den Werten der Bibel vertauschen.

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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Helmuth » Mo 8. Jul 2019, 10:23

Grüß dich Thomas, alter Kumpel. :]

Zippo hat geschrieben:Die Notlage ist ja leider nicht nur auf dem Meer , sie fängt ja in Afrika an. Warum ist es eigentlich so unmöglich, den Betroffenen schon in ihrem Land zu helfen ?

Ich denke wegen der Souveränität der einzelnen Staaten. Die Dinge sind politisch brisant und man kann nicht gegen die Politik eines Landes so mir nichts dir nichts eingreifen.

Auch in der Syrienkrise ging das nicht. Wenn ein Land innerlich dermaßen in Konflikt ist, dann zerfällt es, das lehrt Jesus. Einmischungspolitik ist aber das letzte was Sinn macht meiner Meinung nach. Ich gebe dir jedoch Recht, man muss nicht Ausländer zwangsintegrieren bzw die Schuld bei denen suchen, die alternative Lösungen suchen. Unsere Stadt ist hier einfach auf dem Holzweg, denn im Grunde genommen kapieren sie nicht, dass sie damit à la longue den Islam integrieren.

Ich habe nichts gegen Ausländer, ich habe aber etwas gegen den Islam. Diesen Unterschied erkennt der Großteil unserer Politiker leider nicht, höchstens eine Handvoll, und diese überhäuft man mit dem Vorwürfen wie Rechstradikalismus, Ausländerhass und Volksverhetzung.

Nicht Neues unter der Sonne. Gott sei Dank dürfen wir uns an Jesus orientieren und müssen bei dem nicht mitmischen.
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Thelonious » Mo 8. Jul 2019, 11:20

Hallo,

ich bitte um noch etwas mehr Fingerspitzengefühl bei den postings-Zuordnungen. Ganz bewusst soll es hier - wie gesagt - um den Umgang dieses wichtigen Themas unter rein biblischen Gesichtspunkten gehen.

Für sämtliche quasi tagespolitischen Aspekte zum Umgang mit Hilfsbedürftigen gibt es bereits einen thread, nämlich hier.

Bitte berücksichtigt das so konsequent.

Ein Grund: ich will nicht, dass die Hektik, die dort (im verlinkten thread) immer wieder zu spüren ist, auch hier hineinschwappt.

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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Helmuth » Mo 8. Jul 2019, 11:44

Thelonious hat geschrieben:ich bitte um noch etwas mehr Fingerspitzengefühl bei den postings-Zuordnungen. Ganz bewusst soll es hier - wie gesagt - um den Umgang dieses wichtigen Themas unter rein biblischen Gesichtspunkten gehen.

Danke für die Zurechtweisung. Wir nicht wieder vorkommen. ;)
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Thelonious » Mo 8. Jul 2019, 11:49

Danke für Dein Verständnis, Helmuth.

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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Thelonious » Mo 8. Jul 2019, 12:38

Ich finde Lev 19 sollte man sich insges. immer und immer mal wieder durchlesen.

Aber zum Threadthema

"Wenn ein Fremdling bei dir in eurem Land wohnen wird, so sollt ihr ihn nicht bedrücken.
34 Der Fremdling, der sich bei euch aufhält, soll euch gelten, als wäre er bei euch geboren, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen im Land Ägypten. Ich, der HERR, bin euer Gott.
" (3. Mose 19, 33 und 34, SCHL2000).

Klare Worte, aber was bedeutet das nun für uns ganz persönlich? Ich muss ihn - den Fremden - überhaupt erst mal kennenlernen. Ich muss mich mit ihm erst mal zusammensetzen, ihm zuhören. Versuchen, mich gedanklich in seine Lage zu versetzen. Dazu gehört natürlich auch zu versuchen, die Ursachen für die Flucht (wenn es denn Flüchthintergründe waren) zu verstehen. ER unterstreicht das mit aller Seiner Autorität.

Lest, wie wichtig Gott das ist.

Gruß
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon KoS » Mo 8. Jul 2019, 14:17

Thelonious hat geschrieben:unter rein biblischen Gesichtspunkten gehen.


Thelonious hat geschrieben:Ich finde Lev 19 sollte man sich insges. immer und immer mal wieder durchlesen.

Aber zum Threadthema

"Wenn ein Fremdling bei dir in eurem Land wohnen wird, so sollt ihr ihn nicht bedrücken.
34 Der Fremdling, der sich bei euch aufhält, soll euch gelten, als wäre er bei euch geboren, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen im Land Ägypten. Ich, der HERR, bin euer Gott. " (3. Mose 19,33 und 34, SCHL2000).

Klare Worte, aber was bedeutet das nun für uns ganz persönlich? Ich muss ihn - den Fremden - überhaupt erst mal kennenlernen. Ich muss mich mit ihm erst mal zusammensetzen, ihm zuhören. Versuchen, mich gedanklich in seine Lage zu versetzen. Dazu gehört natürlich auch zu versuchen, die Ursachen für die Flucht (wenn es denn Flüchthintergründe waren) zu verstehen. ER unterstreicht das mit aller Seiner Autorität.

Lest, wie wichtig Gott das ist.


Lieber Theolonius

Biblische Gesichtspunkte werden von geistlichen Menschen (Christen bei denen der Geist Christi wohnt) geistlich beurteilt.
2. Korinther 2,12 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, auf daß wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind;
13 welche wir auch verkündigen, nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten, gelehrt durch den Geist, mitteilend geistliche Dinge durch geistliche Mittel.
14 Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird; 15 der geistliche aber beurteilt alles, er selbst aber wird von niemand beurteilt; 16 denn "wer hat den Sinn des Herrn erkannt, der ihn unterweise?" Wir aber haben Christi Sinn.

Weshalb stellst du dich gedanklich unter das Gesetz Israel und beurteilst nach dem Gesetz des irdischen Volk Gottes die Frage nach dem Umgang mit Fremden (-Nationalitäten)?

- Der Fremde in Israel kaum aus ausserhalb Israels aus den Nationen.
- Israel kam aus Ägypten. Ihre Hauptstadt war Jerusalem, der Ort wo sie Gott anbeten sollten.
- Jerusalem ist geistlicherweise Sodom und Ägypten (Off 11,8), also voller Sünden wie Hurerei, Götzendienst, Mord, Gier, Neid, usw. usf., tot in Sünden und voller Schuld.

Selbst verständlich soll ich mich moralisch nach Gottes Gedanken ausrichten.
Zum regierungsmässigen (politischen) Umgang mit Fremden aus anderen Nationen, z.Bsp. in D oder in der CH aber habe ich zu 100% nichts mitzubestimmen! Israel war eine Theokratie! Ich bin ein Fremdling hier, nicht von dieser Welt (Joh 17).
Römer 13 und Kolosser 2,8 u.a. sprechen doch eine so klare Sprache an Geistliche ... oder nicht??
Weshalb mischt man sich, - entgegen dieser klaren Weisung Gottes an geistlich gesinnte Menschen-, in Politik ein und wundert sich dann auch noch, dass nur Zank und Streit entsteht, wie man hier laufend sehen kann?

Zu Fremden in meinem Haus, meiner Wohnung, also da wo ich Hausherr bin, da kann ich sicherlich sehr viel grundsätzliches, moralisches lernen aus dem ganzen Wort Gottes, auch aus Levitikus, das aber für meine Person und den Gast den ich in mein Haus aufnehme oder da wo ich arbeite oder lebe, aber nie massgebend sein wollend für Weltmenschen - Vorbild ja.

Und wie 3. Mose 19 geistlicherweise auf uns Wiedergeborene angewendet werden kann, so ist dieses Verhalten ja sicher dem frisch bekehrten Bruder und der Schwester im Herrn welche in unser "Glaubens-Haus" aufgenommen wurden durch unseren Herrn Jesu, so also auch ich ihn in Qualität aufnehme, derjenige errettete Mensch, der bis zu seiner Bekehrung geistlicherweise in Sodom und Jerusalem lebte wie ich damals auch.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Zippo » Mo 8. Jul 2019, 14:44

Hallo zusammen,

Hi , Helmuth. Hier dürfen wir leider nicht weiter plaudern.

Hier gehts streng biblisch zu.

Thelounius brachte diesen Vers:

Wenn ein Fremdling bei dir in eurem Land wohnen wird, so sollt ihr ihn nicht bedrücken.
34 Der Fremdling, der sich bei euch aufhält, soll euch gelten, als wäre er bei euch geboren, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen im Land

Hier geht es um einzelne Fremdlinge, die im Lande Israel wohnen durften, nicht um gewaltige Migrantenströme.
Israel war zunächst nur die Familie Jakobs, die sich aufgrund der Hungersnot gezwungen sahen, nach Ägypten auszuwandern. Dann wurden sie immer mehr und die Ägypter bekamen es auch mit der Angst zu tun. Ich denke , wir sollten es nicht zum Anlass nehmen, die Fremdlinge zu bedrücken.

Ich finde es dagegen gut, wenn du dich mit den Migranten beschäftigen willst, Thelounius. Tu es doch mal, Asylantenheime gibt es genug.

Die andere Frage ist die, wie Europa mit dem Zuwanderungsstrom fertig werden will. Was erwartet Gott in diesem Fall ? Steht das auch in der Bibel ?

Gruß Thomas
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Columba » Mo 8. Jul 2019, 15:02

Zippo hat geschrieben:...
Die andere Frage ist die, wie Europa mit dem Zuwanderungsstrom fertig werden will. Was erwartet Gott in diesem Fall ? Steht das auch in der Bibel ?

Gruß Thomas


Ja!

z.B. steht da in der Bibel
Hesekiel 47
22 und wenn ihr das Los werft, um das Land unter euch zu teilen, so sollt ihr die Fremdlinge, die bei euch wohnen und Kinder unter euch zeugen, halten wie die Einheimischen unter den Israeliten; mit euch sollen sie ihren Erbbesitz erhalten unter den Stämmen Israels,
23 und ihr sollt auch ihnen ihren Anteil am Lande geben, jedem bei dem Stamm, bei dem er wohnt, spricht Gott der HERR.


...und wenn böse Stimmen meinen, die Fremden zu abzulehnen und ihnen Böses tun, dann sagt die Bibel:
Sprüche 31
8 Tue deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind. 9 Tue deinen Mund auf und richte recht und räche den Elenden und Armen.
Wer also Asylheime anzündet oder auch "nur" fremdenfeindlich, rassistisch agiert, der soll gemäss Gesetz bestraft werden.


Grüsse Columba
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Johelia » Mo 8. Jul 2019, 19:16

Columba hat geschrieben:
Zippo hat geschrieben:...
Die andere Frage ist die, wie Europa mit dem Zuwanderungsstrom fertig werden will. Was erwartet Gott in diesem Fall? Steht das auch in der Bibel?

Gruß Thomas


Ja!

Ja das steht auch in der Bibel.
Denn Derjenige der den Bund mit den Vielen schliesst und nach 3 1/2 Jahren wieder brechen wird, wird aus dem von Gott abgewendeten Europa aufstehen.
Was wir heute sehen ist der Bühnenbau, der die Machtergreifung für ihn vorbereitet.


Columba hat geschrieben:..... oder auch "nur" fremdenfeindlich, rassistisch agiert, der soll gemäss Gesetz bestraft werden.


Grüsse Columba

Jetzt machst du dich aber schon etwas lächerlich. 8-)

Wer die Fremdlinge gegen die geltende Gesetzgebung in Europa einschleust gilt bei den Linken als Held und soll straffrei durchgehen, wer aber möchte dass die geltenden Gesetze eingehalten werden, soll als Rassist mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden.

Ist das nicht scheinheilig?
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon lionne » Mo 8. Jul 2019, 20:54

Johelia hat geschrieben:Wer die Fremdlinge gegen die geltende Gesetzgebung in Europa einschleust gilt bei den Linken als Held und soll straffrei durchgehen, wer aber möchte dass die geltenden Gesetze eingehalten werden, soll als Rassist mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden.

Ist das nicht scheinheilig?

So ist eben die Logik der Linken.... :lol: :mrgreen:
Scheinheilig und ich würde meinen heuchelerisch ist es auf jeden Fall!
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Columba » Mo 8. Jul 2019, 21:23

Johelia hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:
Zippo hat geschrieben:...
Die andere Frage ist die, wie Europa mit dem Zuwanderungsstrom fertig werden will. Was erwartet Gott in diesem Fall? Steht das auch in der Bibel?

Gruß Thomas


Ja!

Ja das steht auch in der Bibel.
Denn Derjenige der den Bund mit den Vielen schliesst und nach 3 1/2 Jahren wieder brechen wird, wird aus dem von Gott abgewendeten Europa aufstehen.
Was wir heute sehen ist der Bühnenbau, der die Machtergreifung für ihn vorbereitet.

Columba hat geschrieben:..... oder auch "nur" fremdenfeindlich, rassistisch agiert, der soll gemäss Gesetz bestraft werden.

Grüsse Columba

Jetzt machst du dich aber schon etwas lächerlich. 8-)

Wer die Fremdlinge gegen die geltende Gesetzgebung in Europa einschleust gilt bei den Linken als Held und soll straffrei durchgehen, wer aber möchte dass die geltenden Gesetze eingehalten werden, soll als Rassist mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden.

Ist das nicht scheinheilig?


Nicht links oder rechts ist hier in diesem Thread das Zentrum - in der geistigen Mitte steht der dreieinige Gott! Sein Wort ist der Ausgangspunkt dieses Threads. Es wird Dir, Johelia, nicht gelingen, den Thread zu zerstören mit politischen Provokationen. Es ist ein biblischer Thread.

Es ist nämlich so, dass auch damals viele Leute auch nicht gut auf die Fremden zu sprechen waren. Wahrscheinlich waren auch damals Ängste gegenüber den Fremden gross. Das können wir daraus schliessen, dass es durch die ganze Bibel hindurch immer wieder regelmässige Predigten, Anweisungen und Gebote brauchte, dass Fremde unvoreingenommen und fair behandelt werden müssen. Wie wir bis jetzt schon in diesem Thread in Bibelzitaten sahen, mussten die Propheten, Gesetzeslehrer und Weisheitslehrer immer wieder die Menschen darauf aufmerksam machen, wie sie handeln müssen. Wenn alles zum Besten gestanden wäre, wären die biblischen Worte in dieser Sache gar nicht nötig gewesen. Das sich auch Fremde an die gesetzliche Ordnung halten muss, war wahrscheinlich damals schon klar und man musste es nicht noch speziell erwähnen.

Also nichts Neues unter der Sonne. Auch heute müssen halt Kirchen und Gemeinden immer wieder laut sagen, was Gott in seinem Wort zum Fremden meint.


Grüsse Columba
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon lionne » Mo 8. Jul 2019, 22:28

Vielleicht man den Begriff "Fremder" hinterfragen. Und unter diesem Aspekt die Verse der Bibel (AT und NT) betrachten.
Es ist noch gar nicht so lange her, da war derjenige/diejenige vom Nachbarsdorf schon ein Fremder/eine Fremde. Oder derjenige/diejenige hinter der Berg, auf der anderen Seite des Passes?
Der Begriff hat ja doch eine grosse "Veränderung" erfahren!
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Helmuth » Di 9. Jul 2019, 05:12

Zippo hat geschrieben:Hi , Helmuth. Hier dürfen wir leider nicht weiter plaudern.

Doch, dürfen wir. Aber eben jeweils im Thema für sich, was ich gut finde. Gründe einfach ein Thema, dich brennen ja 100 Fragen auf einmal ;)

Zippo hat geschrieben:Hier gehts streng biblisch zu.

What else? :]

Zippo hat geschrieben:Die andere Frage ist die, wie Europa mit dem Zuwanderungsstrom fertig werden will. Was erwartet Gott in diesem Fall ? Steht das auch in der Bibel ?

Ich meine ja. Die Bibel wurde nicht für Europäer allein geschrieben, sondern gilt universell. Mehrere allgemeine Grundsätze wurde schon beigesteuert. Ich meine fast, dass nichts weiter zu sagen ist.

Für mich gilt nicht die Frage zu klären, wie die Politik damit umgehen soll, sondern wie wir Christen mit Fremden in unserer Heimat umgehen sollen. Mein erster Pastor war Jamaikaner, und die Gemeinde bestand aus einer bunten Mischung.

Dazu sagte ich, dass ich nicht nach Nationalität unterscheide sondern danach, wie sie sich verhalten. Ich habe mit jedem Umgang, der es erlaubt und mich nicht über die Maßen strapaziert.

Ich hatte einmal eine Imam bei mir zu Hause, den ich wiederum über pakistanische Schulfreunde meiner Frau kennengelernt hatte, die bei uns eingewandert sind und denen wir über Jesus erzählten. Sie meinte ich solle zuerst mit ihrem Imam reden und er besuchte mich. Wir führten ein angeregtes Gespräch, von dem er sich erhoffte ich würde seiner Religion etwas abgewinnen.

Als sich herausstellte, dass es umgekehrt war, dass wir anderen Christus näherbringen wollen, war die Gemeinschaft schnell wieder gelöst. Er wollte von mir nichts weiter wissen und war auch nicht mehr interessiert, dass ich zu ihm komme.

Jesus scheidet die Geister schnell. Entweder sie kommen wieder, wie die Schulfreundin meiner Frau weiter zu uns kam, oder sie bleiben fern. Es ist so, dass der Herr jeden einen Platz zuweist. Ich bin nicht für Flüchtlinge da, aber in der Stadt leben ohnehin mittlerweile mehr Ausländer als Inländer. Man kommt mit ihnen in Berührung, ob man das will oder nicht, es geht gar nicht mehr anders.

Ich finde das Absondern nicht hilfreich, wie ich es bei Ausländern sehe, es sei denn damit jeder seine eigene Kultur gebührend pflegt. Es gibt für alles ein natürliches Maß. Zwangsintegration lehne ich jedenfalls ab. Das ist m.E. nicht gottgewollt.

Ich werde mein eigenes Land aber ebenso nicht preisgegeben. Besucht mich jemand, muss er damit rechnen, dass ich ihm Wr. Schnitzel und nicht Falafel serviere und er die Tanzschritte des Wr. Walzers lernt. Wer das nicht will, braucht nicht kommen. Und umgekehrt lerne ich auch gerne andere Menschen kennen.

Ich verkehre mit jedermann, solange es möglich ist die Gemeinschaft so zu teilen, dass man dadurch nicht kompromitiert wird. Beginnt jemand zu lästern, nicht nur über Christus sondern auch über mich, ist es mir egal ob Inländer oder Ausländer. Ich muss mich hierein für nichts schämen.
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Thelonious » Di 9. Jul 2019, 09:31

Johelia hat geschrieben:Wer die Fremdlinge gegen die geltende Gesetzgebung in Europa einschleust gilt bei den Linken als Held und soll straffrei durchgehen, wer aber möchte dass die geltenden Gesetze eingehalten werden, soll als Rassist mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden.

Ist das nicht scheinheilig?


Generell: Um das Überleben kämpfenden Menschen die helfende Hand zu reichen ist christlich, nicht scheinheilig, Johelia.

Du kommst jetzt aber (auch) wieder mit tagespolitischen Aspekten. Ist es für Dich/Euch wirklich nicht zu schaffen, über das Threadthema bibelbezogen zu diskutieren, ohne gleich wieder auf Sea-Watch 3 und Carola Rackete zu (oder welche Tagesaktualität du jetzt auch immer meinen magst) zu sprechen zu kommen???

Ich verstehe das nicht bzw. hätte tatsächlich mehr Souveränität im Umgang bzw. in der Unterscheidung zwischen "was sagt die Bibel" und wovon laufen gerade die sozialen Medien über erwartet.

Dieses "was würde Jesus in dieser Sache tun? Was sagt mir die Heilige Schrift in diesem Kontext oder wie auch immer formuliert" ist doch eigentlich in unseren Köpfen fest verankert. So geht man doch schon an das Tageseinerlei ran. Warum geht das scheinbar nicht bei Themen, wo es z.B. um nacktes Überleben geht. Das verstehe ich nicht.

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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Thelonious » Di 9. Jul 2019, 10:02

Wie kann man bzw. sollte jesuanische Nachfolge praktizieren? U.a. in dem man notleidenden Menschen hilft. Wer mein Nächster ist (also wem ich helfen soll), ist - wie ich ja auch schon in Bezug auf die Erzählung zum Barmherzigen Samariter schrieb - für Jesus eine absolut wichtige bzw. entscheidenden Frage. Ein echtes Lehrstück!

Kurz zu springen und zu sagen: Meine Angehörigen, Nachbarn usw. sind meine Nächsten - den helfe ich, ist hier nicht der Maßstab. Da hilf (bzw. sollte jeder) sowie helfen. Jesu Maßstab geht dazu weit, weit hinaus. Seit der Rückkehr aus der babylonischen Gefangenschaft bestand intensive Feindschaft zwischen Juden und Samaritaner. Das betraf auch ganz integrale Religionsbestandteile, wie die Frage, wo angebetet werden soll etc.

So eine Kluft überbrückt der barmherzige Samariter und hilft unvoreingenommen und ohne Berührungsängste und Kalkül.

Davon finde ich bei den hiesigen Hilferelativierern bzw. -Verweigerern nichts - aber auch garnichts - wieder.

Gibt Euch das wirklich nicht zu denken?

Gruß
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Re: Was sagt die Heilige Schrift über den Umgang mit Fremden

Beitragvon Thelonious » Di 9. Jul 2019, 10:47

Zippo hat geschrieben:Die andere Frage ist die, wie Europa mit dem Zuwanderungsstrom fertig werden will. Was erwartet Gott in diesem Fall ? Steht das auch in der Bibel ?

Gruß Thomas


Die Bibel hat keine Art von Stichwortregister à la "warte mal, ich schaue unter "Z" wie Zuwanderungsstrom...warte mal ich habe es gleich, bin noch bei Z wie Zivilgesellschaft. Ach so, klaro ... 2. Buch..Kapitel... Nein, das ist nicht die Heilige Schrift. Das richtige Bibelverständnis schenkt der Heilige Geist und natürlich darf man auch ganz doll den eigenen Grips anstrengen, Zippo. Und so stößt man dann ganz schnell auf das Thema Hilfeleistung, Barmherzigkeit, Rettungshandeln - Und exakt das - was sagt die Bibel dazu in Bezug auf den Umgang mit "Fremden" sagt - diskutieren wir ja gerade hier.

Zippo hat geschrieben:Ich finde es dagegen gut, wenn du dich mit den Migranten beschäftigen willst, Thelounius. Tu es doch mal, Asylantenheime gibt es genug.


Danke für den Tipp, aber der kommt einfach zu spät, denn das praktiziere ich schon seit Jahren (das gehört aber hier wirklich nicht her).

Wenn dir die eigentliche Fragestellung, um die es in diesem thread geht, vielleicht noch nicht so in letzter Ausformung klar sein sollte, dann frage selbstverständlich gern.

Nochmal zur Sicherheit: Die Grundaussage ist - hier wiederhole ich mich gern : weg von dem Tagesgeschehen, der Tagespolitik (die hat hier auch dazu selbstverständlich an anderer Stelle ausreichend Raum). Hier geht es um die Frage: was die Bibel dazu sagt,

Gruß
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