Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Diskussion und Fragen zur Bibel

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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon kingschild » Sa 5. Jan 2019, 14:43

Jimmy hat geschrieben:Hallo Kingschild,

ich verstehe deine Antworten nicht. Denn laut Markus und Matthäus hat Jesus immer und ausschließlich zum Haus Israel in Gleichnissen geredet und nicht offen:

Mr 4,34 Ohne Gleichnis aber redete er nicht zu ihnen;

Mt 13,34 Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu der Volksmenge, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen,


Wo steht das, daß er offen geredet hat? Das würde doch dann Markus und Matthäus widersprechen, oder?


Hallo Jimmy wie Du ja weisst hat Jesus auch das gesagt:

Mt 3:2 und spricht: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!

Bei den Auslegung redete er dann in Gleichnissen, beim Busse tun das war damals in Israel nicht ein Geheimnis.


Und als eben die Jünger Jesus fragten, warum er denn nur und ausschließlich in Gleichnissen zum Haus Israel (zum ganzen Volk) redet, hat er folgendes geantwortet:

Mr 4,10-12 Als er mit seinen Begleitern und den Zwölf allein war, fragten sie ihn nach dem Sinn seiner Gleichnissen. Da sagte er zu ihnen: euch ist das Geheimnis des Reich Gottes anvertraut; denen aber; die da draußen sind, wird alles in Gleichnissen gesagt; denn sehen sollen sie, sehen, aber nicht erkennen; hören sollen sie, hören, aber nicht verstehen, damit sie sich nicht bekehren und ihnen vergeben wird.

Warum redet also Jesus ausschließlich in Gleichnissen zum Haus Israel? Warum redet Jesus nicht offen ohne Gleichnisse, so daß seine Zuhörer (= Haus Israel, das ganze Volk!) sich bekehren und ihnen dann vergeben wird? Warum will er nicht, daß die Schafe des Hauses Israels sich bekehren und ihnen vergeben wird?



Wie du ja weisst haben viele im Volk ihn angenommen und verstanden. Verstockt waren nur die welche sich weigerten, das waren die welche nicht Busse taten, obschon sie diese bitter nötig gehabt hätten. Ihre eigene Sünde hinderte sie zu verstehen. Christus hat aber nicht immer nur in Gleichnissen geredet. Er hat auch offen, konkrete Auslegung betrieben bezüglich den Schriften und wie Du ja weisst, nur die Sünder haben es nicht verstanden, die welche ihn annahmen, haben verstanden.

Mr 4:11 Und er sprach zu ihnen: Euch ist gegeben, das Geheimnis des Reiches Gottes zu erkennen, denen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen zuteil,

Draussen sind nur Sünder, welche nicht Busse taten. Selbst die Pharisäer wussten aus dem Wort:

Jes 5:15 Also wird der Mensch gebeugt und der Mann gedemütigt, und die Augen der Hochmütigen sollen erniedrigt werden;

Sprüche 3.34 Fürwahr, der Spötter spottet er, den Demütigen aber gibt er Gnade.

5Mo 18:15 Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern; auf den sollst du hören!

Verstehst Du Jimmy, da kam Jesus liess Tote auferstehen, machte Blinde sehend, liess Lahme aufstehen und was sagten die Hochmütigen Spötter? Das hat er mit der Macht des obersten Dämon getan, obschon sie von den Schriften wissen mussten, das keine Dämonen Leben geben können und Gott nur auf Gerechte hört.

Sie erhoben sich in Hochmut über den Herrn aller Herrn und das war Ihre Sünde und wegen dieser Sünde verstockte Gott Ihr Herz, hätten sie Busse getan, so hätten sie das Reich Gottes gesehen.


Deine Antwort war: "Weil zu dem der keinen Frieden schliesst mit Gott zwar offen geredet wird er aber das nicht verstehen kann." Wollte also das ganze Haus Israel keinen Frieden mit Gott schliessen?


Wie gesagt, die welche Frieden schlossen, haben verstanden und das waren nicht wenige im Haus Israel zu der Zeit alle die demütig auf den Messias warteten, haben Ihn auch erkannt:

Joh 12:13 nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus, ihm entgegen, und riefen: Hosianna! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel!


Hier ist es was er den Hochmütigen sagte und ja das ist offene Rede, weil die Werke die er tat offenbar waren:

Joh 10:25 Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubet es nicht; die Werke, die ich tue im Namen meines Vaters, diese zeugen von mir.

In Joh. 5.46 Denn wenn ihr Mose glaubtet, so würdet ihr auch mir glauben; denn von mir hat er geschrieben.
47 Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubet, wie werdet ihr meinen Worten glauben?

Verstehst Du das war Ihre Sünde. Sie glaubten der Schrift nicht und darum sprach Jesus teilweise offen zu Ihnen und teilweise eben nur in Gleichnissen. Beides verstanden sie nicht, weil sie keinen Frieden hatten mit Gott und weil sie dem Frieden Feind waren und keine Busse taten, darum wurden Ihre Herzen verstockt.

Von denen die nicht Hochmütig handelten, lesen wir:

Joh 1:12 Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;

Denen die Gott ablehnen dieser Gruppe schenkt Gott Verstockung. Die anderen welche auf Gott hören und Busse tun, denen schenkt er Freiheit, Erlösung und Frieden.

Der Erlöser wurde abgelehnt von den Bösen Menschen und aus dieser Bösen Tat schaffte Gott wieder Gutes für die Bösen aber eben nicht für die welche Böse bleiben wollen.

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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon PEDRO1 » So 6. Jan 2019, 05:45

Jimmy hat geschrieben:Und als eben die Jünger Jesus fragten, warum er denn nur und ausschließlich in Gleichnissen zum Haus Israel (zum ganzen Volk) redet, hat er folgendes geantwortet:

Mr 4,10-12 ... euch ist das Geheimnis des Reich Gottes anvertraut; denen aber; die da draußen sind, wird alles in Gleichnissen gesagt; denn sehen sollen sie, sehen, aber nicht erkennen; hören sollen sie, hören, aber nicht verstehen, damit sie sich nicht bekehren und ihnen vergeben wird.


Mein lieber Jimmy,

Du erstaunst mich sehr. Bleibe weiter in der Schrift und folge nicht deinen eigenen Gefuehlen oder Gedanken.

Der natuerliche Mensch ist eine geistliche Leiche:

Eph 2,1 "— ... TOT ... durch Übertretungen und Sünden,"

Das von der Suende beherrschte "Ich" ist damit tot. Was kann der natuerliche Mensch denn als 'geistliche Leiche' tun, was zu seinem Seelenheil nuetzlich ist? Absolut gar nichts ...

Der natuerliche Mensch kann Geistliches ueberhaupt nicht begreifen:

1Kor 2,14 "Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist;

Wie sollte sich also LAUT BIBEL ein natuerlicher Mensch aus freien Willen fuer den GOTT der Bibel entscheiden koennen? Das ist schlichtweg laut Bibel unmoeglich ...

Und allein dieser eine Bibelvers widerlegt alle ihre wirren Gedanken und Hineinlesen in die Schrift:

Jer 10:23 Ich weiß, Jahwe: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand, keiner bestimmt selbst, wohin sein Lebensweg führt.

Wenn ein Mensch also sein Schicksal nicht selber in der Hand hat, wie soll er sich dann bittesehr aus freiem Willen aktiv fuer den "wahren" JESUS CHRISTUS entscheiden? Er wuerde ja sein Schicksal selber in die Hand nehmen ...

Bleibe weiter in der Schrift und dichte nichts hinein oder verdrehe die Verse.
Wahrer Glauben: Immer der eigene Glauben und kein anderer. Volker Dittmer
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Habatom » So 6. Jan 2019, 14:57

PEDRO1 hat geschrieben:Wie sollte sich also LAUT BIBEL ein natuerlicher Mensch aus freien Willen fuer den GOTT der Bibel entscheiden koennen? Das ist schlichtweg laut Bibel unmoeglich ...

Und allein dieser eine Bibelvers widerlegt alle ihre wirren Gedanken und Hineinlesen in die Schrift:

Jer 10:23 Ich weiß, Jahwe: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand, keiner bestimmt selbst, wohin sein Lebensweg führt.

Wenn ein Mensch also sein Schicksal nicht selber in der Hand hat, wie soll er sich dann bittesehr aus freiem Willen aktiv fuer den "wahren" JESUS CHRISTUS entscheiden? Er wuerde ja sein Schicksal selber in die Hand nehmen ...



Wie war es denn bei der Bekehrung von Saulus?

Er wurde "überwältigt" von Gott. Gott griff in das Leben eines Saulus auf eine solche Art und Weise ein, das er am Ende Glauben konnte.

Und so weiß Gott mit jedem Menschen im genau richtigen Maße all das aufzubieten, was diesen Menschen dann letztendlich überzeugen tut.


Der Punkt bleibt in unserer Diskussion dann aber der, das wir hier diesem Willen und Eingreifen Gottes WIDERSTREBEN können....
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon kingschild » So 6. Jan 2019, 19:49

PEDRO1 hat geschrieben:
Jimmy hat geschrieben:Und als eben die Jünger Jesus fragten, warum er denn nur und ausschließlich in Gleichnissen zum Haus Israel (zum ganzen Volk) redet, hat er folgendes geantwortet:

Mr 4,10-12 ... euch ist das Geheimnis des Reich Gottes anvertraut; denen aber; die da draußen sind, wird alles in Gleichnissen gesagt; denn sehen sollen sie, sehen, aber nicht erkennen; hören sollen sie, hören, aber nicht verstehen, damit sie sich nicht bekehren und ihnen vergeben wird.


Mein lieber Jimmy,

Du erstaunst mich sehr. Bleibe weiter in der Schrift und folge nicht deinen eigenen Gefuehlen oder Gedanken.

Der natuerliche Mensch ist eine geistliche Leiche:

Eph 2,1 "— ... TOT ... durch Übertretungen und Sünden,"

Das von der Suende beherrschte "Ich" ist damit tot. Was kann der natuerliche Mensch denn als 'geistliche Leiche' tun, was zu seinem Seelenheil nuetzlich ist? Absolut gar nichts ...

Der natuerliche Mensch kann Geistliches ueberhaupt nicht begreifen:

1Kor 2,14 "Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist;

Wie sollte sich also LAUT BIBEL ein natuerlicher Mensch aus freien Willen fuer den GOTT der Bibel entscheiden koennen? Das ist schlichtweg laut Bibel unmoeglich ...

Und allein dieser eine Bibelvers widerlegt alle ihre wirren Gedanken und Hineinlesen in die Schrift:

Jer 10:23 Ich weiß, Jahwe: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand, keiner bestimmt selbst, wohin sein Lebensweg führt.

Wenn ein Mensch also sein Schicksal nicht selber in der Hand hat, wie soll er sich dann bittesehr aus freiem Willen aktiv fuer den "wahren" JESUS CHRISTUS entscheiden? Er wuerde ja sein Schicksal selber in die Hand nehmen ...

Bleibe weiter in der Schrift und dichte nichts hinein oder verdrehe die Verse.


Du willst einfach wieder mit ein paar Bibelstellen belegen das der Mensch nichts tun kann. Sehr wohl kann der Mensch etwas tun nämlich das was IHM von Gott gesagt wird:

5Mo 4:29 Wenn du aber daselbst den HERRN, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden, ja wenn du ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen wirst.

Jesus sagte dazu:

Joh 8:12 Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.

Wir können nachfolgen oder nicht nachfolgen. Wir können suchen oder nicht suchen.

Unsere Leben sind alle in Gottes Hand aber daraus zu folgern das wir nichts tun sollten ist schlichtweg falsch, den Gott ruft und er wartet auf eine Antwort von uns. Er sagt sucht, dann findet Ihr. Er sagt folgt mir nach, dann werdet Ihr nicht in der Finsternis bleiben.

Selbst Mose hat schon dem Volk vorgelegt Segen und Fluch:

5Mo 30:19 Ich nehme heute Himmel und Erde wider euch zu Zeugen: Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt; so erwähle nun das Leben, auf daß du lebest, du und dein Same,

Jesus selbst hat gesagt:

Lu 11:9 Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan werden!

Dieses sind klar Anweisungen zum handeln, wo der Mensch aktiv bitten, suchen und anklopfen soll und Jesus sagt wer das tut, dem wird aufgetan, der wird finden, dem wird gegeben.

Jeder der ein Hirn hat kann suchen, jeder der einen Geist hat von Gott, kann bitten, jeder der weiss was anklopfen bedeutet kann aufrichtig mal mit anklopfen versuchen und aktiv werden.

Jesus sagt auch:

Joh 6:58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; nicht wie eure Väter das Manna gegessen haben und gestorben sind; wer dieses Brot ißt, der wird leben in Ewigkeit!


Joh 11:25 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt;

Mit glauben anfangen, mal essen anstatt das Essen verweigern, mal suchen anstatt zu sagen die Suche bringt nichts, wenn Gott das Gegenteil bestätigt, mal anklopfen anstatt immer sagen, ich kann nicht.

Was ist also der Wille Gottes:

Mt 18:14 Also ist es auch nicht der Wille eures Vaters im Himmel, daß eines dieser Kleinen verloren gehe.

Und ja er fordert uns selbst und durch Christus auf aktiv zu werden.

Lu 8:48 Er aber sprach zu ihr: Tochter, dein Glaube hat dich gerettet; gehe hin in Frieden!

Anstatt, ich kann nicht, ich kann nicht, ich kann nicht, vielleicht mal sagen ich will anfangen das Rechte zu Glauben auch wenn ich es noch nicht verstehen und fassen kann, Herr hilf meinem Unglauben.

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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon PEDRO1 » Mo 7. Jan 2019, 03:27

kingschild hat geschrieben:Joh 11:25 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt;

Mit glauben anfangen, mal essen anstatt das Essen verweigern, mal suchen anstatt zu sagen die Suche bringt nichts, wenn Gott das Gegenteil bestätigt, mal anklopfen anstatt immer sagen, ich kann nicht.

Mein lieber kingschild, nicht DU, sondern JESUS ist sowohl der Anfaenger als auch der Vollender des Glaubens:

Heb 12:2 indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens,

Glaubst du tatsaechlich ernsthaft, dass DU den den wahren Glauben JESU CHRISTI hast, mein lieber kingschild? Wirklich? Bist du nicht eher zu voll von dir selbst, als zu voll von Glauben? Aber du kannst die Echtheit deines Glaubens ganz einfach testen:

Mar16:17 Diese Zeichen aber werden denen folgen, die GLAUBEN: ... Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.

Folgt dir alleine dieses Zeichen, kingschild?

Es steht klar und deutlich: "Zeichen ...werden folgen, die glauben". Wenn du also wirklich glaubst, folgt dir dieses Zeichen! Bist du dir sicher, dass du den richtigen Glauben hast? Kannst du in eine Kinderkrebsstation gehen und wie JESUS Gutes tun, deine Haende auflegen und die Kinder heilen?

Das ist eine glasklare Verheissung an diejenigen, die wirklich den Glauben JESUS CHRISTUS haben! Und auch JESUS CHRISTUS VERSICHERTE hoechstpersoenlich:

Joh 14:12 Ich versichere euch: Wer an mich GLAUBT, wird dieselben Dinge tun, die ich getan habe, ja noch größere, denn ich gehe, um beim Vater zu sein.

Kannst du dieselben Dinge wie JESUS tun und noch Groessere, mit deinem aus eigener Kraft produzierten Glauben? Oder kann vielleicht sogar ein buddhistischer Moench noch groessere Dinge mit seinem aus eigener Kraft produziertem Glauben tun als du? Wahrer Glaube, mein lieber kingschild ist vielmehr Gnade und ein Geschenk Gottes - er ist gottgewirkt:

Eph2:9 Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch GLAUBEN, UND DAS NICHT AUS EUCH, GOTTES GABE IST ES; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

Das bedeutet, dass keinerlei Vorleistung des Menschen erforderlich ist, auch nicht die sogenannte freie Entscheidung für Gott. Gnade ist ein unverdientes und unverdienbares Geschenk Gottes!

Der Glauben ist uns von Gott gegeben worden, mein lieber kingschild – nur weil Gott es wollte. Wenn man aufgrund eigener Denkleistung oder eigenem Willen zum wahren Glauben kommen koennte, wäre der Weg nicht mehr weit, auf andere herab zu sehen. Weil dem nicht so ist, gibt es keinen Grund, sich zu ruehmen!

Daher sagte JESUS CHRISTUS ja auch:

Joh 6:29 "Jesus antwortete und sprach zu ihnen: DAS IST DAS WERK GOTTES, DASS IHR an den GLAUBT, den er gesandt hat."

Und Paulus bestaetigt nochmals:

Phil1:29-30 Denn euch ist es im Blick auf Christus GESCHENKT WORDEN, nicht allein AN IHN ZU GLAUBEN, sondern auch für ihn zu leiden,

Paulus schreibt, dass GOTT die Thessalonicher GOTT sowohl zur Rettung erwaehlt hat, als auch zum Glauben an die Wahrheit:

2Thess2:13-14 Wir aber müssen Gott allezeit für euch danken, vom Herrn geliebte Brüder, dass Gott euch von Anfang an erwählt hat zur Rettung in Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit,

Soll ich jetzt dir und deinen Gedanken glauben oder der Bibel, mein lieber kingschild?
Zuletzt geändert von PEDRO1 am Mo 7. Jan 2019, 03:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon PEDRO1 » Mo 7. Jan 2019, 03:37

Jimmy hat geschrieben:Wenn du dich mit der Thematik beschäftigt hast, dann weißt du, daß die Allwissenheit Gottes ein sehr starkes Argument gegen den freien Willen des Menschen ist, denn Allwissenheit schließt freien Willen komplett aus.

Warum Allwissenheit dem freien Willen widerspricht?

Nehmen wir an Jimmy, Du bist allwissend und ich bin frei in meinem Willen.

Willensfreiheit bedeutet im Minimum, dass ich, vor dem Kuehlschrank stehend, ein Bier oder eine Cola nehmen kann. Vollkommen frei.

Falls Du allwissend bist, dann kannst Du heute in Deine Kristallkugel schauen, und feststellen, dass ich morgen vor dem Kuehlschrank stehend ein Bier nehmen werde.

Nun meine Frage: Habe ich noch immer die Freiheit, trotzdem eine Cola zu nehmen?

Wenn nein, dann bin ich nicht frei, wenn ja, dann bist Du nicht allwissend.

Alleine GOTTES Allwissenheit legt alle meine Entscheidungen fest und nimmt mir den freien Willen.

Und wie du schon in einem anderen Thread richtig bemerkt hast, ist laut Bibel nur und ausschliesslich der VATER allwissend:

Mt 24:36 Von jenem Tag aber und jener Stunde WEISS NIEMAND, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern DER VATER ALLEIN.

Laut diesem Bibelvers besitzt allein der Vater Allwissenheit, denn von jenem Tag und jener Stunde weiß NIEMAND (auch nicht der SOHN und der HEILIGE GEIST!) - sondern nur der Vater ALLEIN.

Bleibe weiter kontinuierlich in der Schrift Jimmy, lasse dich nicht verunsichern, glaube nur, was in der Bibel steht und vergesse alle menschengemachten Lehren, auch wenn sie dir schon von Kind auf wie z.B. die Dreieinigkeitslehre als Gehirnwaesche suggeriert wurde! Sie dichten und erfinden nur zu den Bibelversen dazu! Sie verdrehen die Schrift und luegen sich ihre menschengemachten Lehren zusammen und dann folgen sie unbussfertigen Massenmoerdern und Bibelfaelschern, wie z.B. Luther einer war, in den Tod! Du bist auf dem richtigen Weg! Lasse dich weiterhin vom Geist und nicht von Menschen leiten und gehe nicht ueber die Schrift hinaus - das hat schon Paulus gesagt! Glaube das, was in der Bibel geschrieben steht!
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Helmuth » Mo 7. Jan 2019, 07:32

Ich schließe aus dem Wort, dass wir im Bilde Gottes geschaffen wurden, dass wir geistig wie geistlich über dieselben Fähigkeiten wie Gott verfügen. Vielmehr mangelt es hier, und das wohl auch bei mir, ernsthaft am Glauben.

Wenn Jesus sagt, wir könnten zu einem Berg sagen, er soll sich ins Meer verfrachten, nun was soll ich dazu sagen? Oder dem der glaubt ist alles möglich. Was soll ich also dazu sagen? Ich glaube das nicht? Damit bestätige ich ja meinen Unglauben selbst.

Mein persönlicher Wille ist es aber Jesus uneingeschränkt zu glauben. Und ich meine diesen Wilen haben wir und müssen ihn nun selbst formen und bilden. Gott macht das nicht an unserer statt, was er von uns einfordert. Er selbst schuf uns ja so dazu. Er hilft uns aber, und das Gott sei Dank.

Wieder sei betont, dass Wille und Vermögen zwei paar Schuhe sind, aber mit dem Glauben irgendwie miteinander gekoppelt sind, denn dem, der mehr glaubt, dem ermöglicht Gott auch mehr.
Herzliche Grüße
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Habatom » Mo 7. Jan 2019, 12:06

PEDRO1 hat geschrieben:Alleine GOTTES Allwissenheit legt alle meine Entscheidungen fest und nimmt mir den freien Willen.




Wäre dies so, könnte kein Mensch dem Willen Gottes widerstehen oder sich ihm widersetzen. Unser Wille ist dagegen immer gefragt, sich dem Willen Gottes anzuschließen/einzufügen.
Anderenfalls wären wir Marionetten. Überwältigte des Satans, dem wir, in den Bindungen, in denen er uns hält, nicht anders als nur gefügig sein können.

Bei der Magd mit dem Wahrsagegeist aus Apostelgeschichte war dies z.B. so.

Von Christen wird jedoch etwas anderes berichtet:

1. Korinther 9,
14 So hat auch der Herr denen, die das Evangelium verkündigen, verordnet, vom Evangelium zu leben.
15 Ich aber habe von keinem dieser Dinge Gebrauch gemacht. Ich habe dies jedoch nicht geschrieben, damit es so mit mir geschehe; denn es wäre mir besser, zu sterben, als - meinen Ruhm soll mir niemand zunichte machen.
16 Denn wenn ich das Evangelium verkündige, so habe ich keinen Ruhm, denn ein Zwang liegt auf mir. Denn wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigte!
17 Wenn ich dies nämlich freiwillig tue, so habe ich Lohn zu erwarten, wenn aber unfreiwillig, so bin ich nur mit einer Verwaltung betraut.
18 Was ist nun mein Lohn? Dass ich bei meiner Verkündigung das Evangelium kostenfrei mache, so dass ich von meinem Recht am Evangelium keinen Gebrauch mache.


In diesem Abschnitt wird deutlich, das sich Paulus zwar als Diener und Knecht Gottes versteht, aber sich gleichzeitig auch dafür - Kraft seines freien Willens - entscheidet, etwas so oder so zu handhaben. Er ist in seinem Dienst kein willenloses Medium, wie die Frau mit dem Wahrsagegeist, die nur etwas hinausposaunt:

Apg. 16,
16 Es geschah aber, als wir zur Gebetsstätte gingen, dass uns eine Magd begegnete, die einen Wahrsagegeist hatte; sie brachte ihren Herren großen Gewinn durch Wahrsagen.
17 Diese folgte dem Paulus und uns nach und schrie und sprach: Diese Menschen sind Knechte Gottes, des Höchsten, die euch den Weg des Heils verkündigen.
18 Dies aber tat sie viele Tage. Paulus aber wurde unwillig, wandte sich um und sprach zu dem Geist: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, von ihr auszufahren! Und er fuhr aus zu derselben Stunde.
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon onThePath » Mo 7. Jan 2019, 12:47

Helmuth hat geschrieben:Ich schließe aus dem Wort, dass wir im Bilde Gottes geschaffen wurden, dass wir geistig wie geistlich über dieselben Fähigkeiten wie Gott verfügen. Vielmehr mangelt es hier, und das wohl auch bei mir, ernsthaft am Glauben.

Wenn Jesus sagt, wir könnten zu einem Berg sagen, er soll sich ins Meer verfrachten, nun was soll ich dazu sagen? Oder dem der glaubt ist alles möglich. Was soll ich also dazu sagen? Ich glaube das nicht? Damit bestätige ich ja meinen Unglauben selbst.

Mein persönlicher Wille ist es aber Jesus uneingeschränkt zu glauben. Und ich meine diesen Wilen haben wir und müssen ihn nun selbst formen und bilden. Gott macht das nicht an unserer statt, was er von uns einfordert. Er selbst schuf uns ja so dazu. Er hilft uns aber, und das Gott sei Dank.

Wieder sei betont, dass Wille und Vermögen zwei paar Schuhe sind, aber mit dem Glauben irgendwie miteinander gekoppelt sind, denn dem, der mehr glaubt, dem ermöglicht Gott auch mehr.


Eigentlich ein umstrittenes Thema ist das, Helmuth ?
Kennt du Yonggi Cho ? Er lehrt er bekomme alles von Gott, wenn es sich vorher ganz intensiv und genau vorstellt. Weisst du, wo da noch Abgrenzungen gegenüber esoterischer magischer Praltiken sein sollen ? Oder Bonnke der ein Kraftevangelium lehrt und der behauptet, massenhaft Heilungen miterlebt zu haben? Da fehlen oft die Nachweise wie bei Hinn. Da wird es schwierig ein gesundes Mass an Erwartung zu haben.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Jimmy » Mo 7. Jan 2019, 13:46

Habatom hat geschrieben:... Anderenfalls wären wir Marionetten. Überwältigte des Satans, dem wir, in den Bindungen, in denen er uns hält, nicht anders als nur gefügig sein können.

... 1. Korinther 9, ... 16 Denn wenn ich das Evangelium verkündige, so habe ich keinen Ruhm, denn ein Zwang liegt auf mir. Denn wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigte! 17 Wenn ich dies nämlich freiwillig tue, so habe ich Lohn zu erwarten, wenn aber unfreiwillig, so bin ich nur mit einer Verwaltung betraut.

In diesem Abschnitt wird deutlich, das sich Paulus zwar als Diener und Knecht Gottes versteht, aber sich gleichzeitig auch dafür - Kraft seines freien Willens - entscheidet, etwas so oder so zu handhaben. Er ist in seinem Dienst kein willenloses Medium,


Lese doch mal den Vers 17 und 18: "Wenn ich dies nämlich freiwillig tue ...". Hier eine sinngemässe Übersetzung "Hoffnung für alle" der Verse 17 und 18:

1 Kor 9,17 Hätte ich die Aufgabe freiwillig übernommen, so könnte ich dafür Lohn beanspruchen. Doch Gott hat mich dazu beauftragt, ich habe keine andere Wahl.

Paulus hatte keine andere Wahl ... er konnte nicht freiwillig entscheiden ...

Hier die "Gute Nachricht Übersetzung":

1 Kor 9,17 Nur wenn ich sie aus eigenem Antrieb verkünden würde, könnte ich dafür einen Lohn erwarten. Aber ich tue es nicht freiwillig, sondern weil ich mit einem Amt betraut bin.

Paulus tut es nicht freiwillig, weil er keinen freien Willen hat ...

Und hier die "Neue Leben Übersetzung":

1 Kor 9.17 Wenn ich es aus freiem Entschluss täte, hätte ich eine Bezahlung verdient. Doch ich wurde von Gott erwählt. Er hat mir diese Aufgabe anvertraut, sodass ich keine andere Wahl habe.

Kein freier Entschluss ... von Gott erwählt ...

Es ist wie PEDRO1 gesagt hat: Die Schrift wird verdreht, bis die menschenge-machten Lehren hineingelogen sind, bis sie dem Geschmack und Verständnis der Menschen und Theologen entsprechen. Aber deswegen sind sie nicht biblisch. Die Wahrheit tut weh.

Jean Cocteau hat gesagt: Man darf die Mehrheit nicht mit der Wahrheit verwechseln.
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Gnu » Mo 7. Jan 2019, 14:00

Also spätestens dann, wenn Philosophen miteinander über die Bibel diskutieren, ist der Wille nicht mehr frei, oder noch nicht frei. Was ja, weil Gott ewig ist, das gleiche ist.
:mrgreen:
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon kingschild » Mo 7. Jan 2019, 16:50

PEDRO1 hat geschrieben:Mein lieber kingschild, nicht DU, sondern JESUS ist sowohl der Anfaenger als auch der Vollender des Glaubens:

Heb 12:2 indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens,

Glaubst du tatsaechlich ernsthaft, dass DU den den wahren Glauben JESU CHRISTI hast, mein lieber kingschild? Wirklich? Bist du nicht eher zu voll von dir selbst, als zu voll von Glauben? Aber du kannst die Echtheit deines Glaubens ganz einfach testen:

Mar16:17 Diese Zeichen aber werden denen folgen, die GLAUBEN: ... Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.

Folgt dir alleine dieses Zeichen, kingschild?


Ja aber beim Text danach bist Du wieder einmal mehr soweit über das Ziel hinaus geschossen und lehrst etwas was die Bibel nicht lehrt, indem du gewisse Texte aus dem Kontext reisst.




Eph2:9 Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch GLAUBEN, UND DAS NICHT AUS EUCH, GOTTES GABE IST ES; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

Das bedeutet, dass keinerlei Vorleistung des Menschen erforderlich ist, auch nicht die sogenannte freie Entscheidung für Gott. Gnade ist ein unverdientes und unverdienbares Geschenk Gottes!


Ja alles was wir haben ist von Gott auch die Gnade. Trotzdem sagte Gott durch seinen Sohn:

Mt 11:28 Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!

Kommen und alle steht dort. Entweder man sagt ja ich komme oder nein ich komme nicht und ja wer sagt nein ich komme nicht, der bleibt halt beladen und versteht nicht was damit gemeint ist.

Der Glauben ist uns von Gott gegeben worden, mein lieber kingschild – nur weil Gott es wollte. Wenn man aufgrund eigener Denkleistung oder eigenem Willen zum wahren Glauben kommen koennte, wäre der Weg nicht mehr weit, auf andere herab zu sehen. Weil dem nicht so ist, gibt es keinen Grund, sich zu ruehmen!

Daher sagte JESUS CHRISTUS ja auch:

Joh 6:29 "Jesus antwortete und sprach zu ihnen: DAS IST DAS WERK GOTTES, DASS IHR an den GLAUBT, den er gesandt hat."

Und Paulus bestaetigt nochmals:

Phil1:29-30 Denn euch ist es im Blick auf Christus GESCHENKT WORDEN, nicht allein AN IHN ZU GLAUBEN, sondern auch für ihn zu leiden,

Paulus schreibt, dass GOTT die Thessalonicher GOTT sowohl zur Rettung erwaehlt hat, als auch zum Glauben an die Wahrheit:

2Thess2:13-14 Wir aber müssen Gott allezeit für euch danken, vom Herrn geliebte Brüder, dass Gott euch von Anfang an erwählt hat zur Rettung in Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit,

Soll ich jetzt dir und deinen Gedanken glauben oder der Bibel, mein lieber kingschild?



Ich würde Dir empfehlen Jesus zu bitten das Du von deiner Sünde erlöst wirst. Und ja Christus hat dir sowohl Mund, Hirn und Willen gegeben, das eben zu tun oder zu lassen.

Dein Wille es nicht zu tun, ist nicht Gottes Wille.

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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon kingschild » Mo 7. Jan 2019, 16:52

Gnu hat geschrieben:Also spätestens dann, wenn Philosophen miteinander über die Bibel diskutieren, ist der Wille nicht mehr frei, oder noch nicht frei. Was ja, weil Gott ewig ist, das gleiche ist.
:mrgreen:


Ja die welche die Gebundenheit lieben, denen sei sie belassen.

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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Helmuth » Mo 7. Jan 2019, 22:03

Gnu hat geschrieben:Also spätestens dann, wenn Philosophen miteinander über die Bibel diskutieren, ist der Wille nicht mehr frei, oder noch nicht frei. Was ja, weil Gott ewig ist, das gleiche ist.
:mrgreen:

Ich muss sagen, dass ich auch nicht freiwillig jede Bibelverdreherei und Wortklauberei mitdiskutieren muss. Manche wollen eine Sache so uns so sehen, dann ist es für sie so. Argumente werden dadurch zwecklos, ist aber dafür wieder nur ein Indiz ihres klaren Eigenwillens.

Versucht aber mal gegen meinen Willen mir etwas aufzuzwingen. Mal sehen wer es drauf hat. Selbst Folter vermag das nicht.

In welchen Bereich gehört denn der Wille? Zum Leib, zur Seele, zum Geist? Vielleicht reden wir mal darüber, um etwas mehr Einsicht zu erhalten.
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Habatom » Mo 7. Jan 2019, 23:09

Jimmy hat geschrieben:
Paulus hatte keine andere Wahl ... er konnte nicht freiwillig entscheiden ...

Hier die "Gute Nachricht Übersetzung":

1 Kor 9,17 Nur wenn ich sie aus eigenem Antrieb verkünden würde, könnte ich dafür einen Lohn erwarten. Aber ich tue es nicht freiwillig, sondern weil ich mit einem Amt betraut bin.

Paulus tut es nicht freiwillig, weil er keinen freien Willen hat ...


Kein freier Entschluss ... von Gott erwählt ...

Es ist wie PEDRO1 gesagt hat: Die Schrift wird verdreht, bis die menschenge-machten Lehren hineingelogen sind, bis sie dem Geschmack und Verständnis der Menschen und Theologen entsprechen. Aber deswegen sind sie nicht biblisch. Die Wahrheit tut weh.

Jean Cocteau hat gesagt: Man darf die Mehrheit nicht mit der Wahrheit verwechseln.



Hallo Jimmy,

wenn du in Zukunft vermeiden würdest zu unterstellen andere würden die Schrift verdrehen wäre ich dir sehr dankbar. Solche Aussagen helfen in einer fruchtbaren Diskussion nicht weiter. Und um eine fruchtbare Diskussion sind wir ja bemüht - hoffe ich zumindest. Insofern kann ich auch die Beiträge von Gnu nicht gerade begrüßen hier.

Eigentlich hatte ich alles zu diesem Thema hier schon gesagt. Aber ich muss mich wohl wiederholen.


Von Gott erwählt zu sein schließt einen freien Willen nicht aus.

Paulus spricht von seiner Verantwortlichkeit gegenüber Gott, hier das Evangelium weiter geben zu müssen. Nicht, weil er in seinem Willen hier gebunden ist und nicht anders kann, als vom Evangelium zu predigen, sondern weil er - mit Gott zusammen - um das Seelenheil anderer besorgt und bemüht ist.

Es ist so, wie ein Sprichwort es nennt. Wer das Wasser in der Wüste kennt und es verschweigt, der macht sich mitschuldig, wenn andere deswegen verdursten.

Das es einen freien Willen gibt, den es aufzubringen gibt und einzusetzen gibt zeigt auch das Gebet von Jesu in Gethsemane. Hier ringt er im Gebet mit seinem Vater, Angesichts des Weges, der ihm vorgezeichnet ist, ob nicht sein Vater im Himmel ihm dieses "Schicksal" ersparen könne, falls es möglich sei. Am Kreuz einsam zu sterben. Getrennt vom Vater im Himmel.

Doch Jesus ringt sich hier durch, indem er sagt: Doch nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe.

Seinen Willen (unseren menschlichen Willen) in die Hand des Vaters im Himmel zu legen, kostet manchmal Kraft und Überwindung. Und hier sind wir gefragt.

Gebe es keinen freien Willen, hätte Jesus hier nicht ringen brauchen. Dann gebe es für ihn einfach keinen anderen Weg und keinen anderen Wunsch als nur den, den der Vater ihn zeigt. So ist es aber nicht. Und auch von Jesus heißt es, das er an dem, was er litt (hier in Gethsemane) Gehorsam lernte.

Wenn schon Jesus Gehorsam lernen musste, dann wir erst recht.

Also unser Wille ist und bleibt gefragt bei Gott. Ein unabwendbares Schicksal, in das wir nicht gefragt sind einzuwilligen, gibt es also nicht.

Gott nimmt Rücksicht auf unsere Willensäußerungen. Und hat dann halt Plan B oder Plan C für uns. Auch wenn er schon im voraus weiß, wie wir uns entscheiden. Aufzwingen tut er seinen Willen seinen Kindern nicht.

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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Habatom » Mo 7. Jan 2019, 23:13

Helmuth hat geschrieben:
In welchen Bereich gehört denn der Wille? Zum Leib, zur Seele, zum Geist? Vielleicht reden wir mal darüber, um etwas mehr Einsicht zu erhalten.



Ich würde sagen, das Willensäußerungen eine Funktion unseres Denkvermögens sind. Also unseres Geistes, dem wiederum aufgeholfen wird, bzw. der inspiriert sein kann durch letztendlich dem heiligen Geist (durch Gott selbst) oder anderen geistigen Einflüssen/Philosophien/Prägungen etc.
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Habatom » Mo 7. Jan 2019, 23:24

PEDRO1 hat geschrieben:Das bedeutet, dass keinerlei Vorleistung des Menschen erforderlich ist, auch nicht die sogenannte freie Entscheidung für Gott. Gnade ist ein unverdientes und unverdienbares Geschenk Gottes!


Daher sagte JESUS CHRISTUS ja auch:

Joh 6:29 "Jesus antwortete und sprach zu ihnen: DAS IST DAS WERK GOTTES, DASS IHR an den GLAUBT, den er gesandt hat."




Hallo Pedro1,

auch wenn das nicht mehr ganz unser Thema ist.
Aber der Mensch ist schon gefragt sich mit einer Erwartung an Gott zu richten.

Er kann also schon seinen Blick Gott zu wenden, oder seinen Blick Gott gegenüber abwenden. Diese Erwartung stellt Gott an den Menschen. So wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, war es für das Volk Israel nötig, hier den Blick zu erheben. Hin zur erhöhten Schlange, auf das sie nicht sterben mussten dann.

Das allein ist aber noch nicht diese Form von Glauben, die uns als Christen dann geschenkt wird. Wenn wir Erlösung und Vergebung der Sünden geschenkt bekommen haben.

Dann beinhaltet dieser Glaube (nach Hebräer 11):
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

Dann sind wir felsenfest davon überzeugt, das wir das, worum wir Gott bitten, auch erhalten werden. Ohne jegliche Zweifel. Dieser Glaube ist dann schon ein Geschenk.

Aber die Hinwendung zu Gott - den erhobenen Blick - die anfängliche Erwartung an Gott überhaupt erstmal hier Rettung zu erfahren (nach dem Leiden unter dem Gift der Sünde - der Schlangen in der Wüste) - das ist unser Part.

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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Habatom » Mo 7. Jan 2019, 23:53

Ich finde es trotzdem schwer zu fassen und festzumachen, inwiefern der Mensch gefragt und beteiligt ist, an dem was Gott tut.

Eines kann ich für mich festhalten. Das man sich dem Ziehen und Werben Gottes verweigern kann. Und das man vom Ziehen und Werben Gottes "überwältigt" werden kann, sodass man sein Kind wird. Zum "Glauben" findet.

Folgenden Bibelvers habe ich hierzu noch gefunden:

Johannes 12:
32 Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen.

Gott zieht in Jesus also schon - ALLE - Menschen. Warum nun manche sich Gottes Werben gegenüber verschließen und andere von ihm überzeugt werden, das weiß wohl nur Gott allein.

Eingeladen sind auf jeden Fall alle. Sodass keiner am Ende Gott Vorwürfe machen kann, er sei halt nicht auserwählt gewesen.

In unserer Verantwortung steht es, in Gottes Werben einzuwilligen. In Gottes Verantwortung steht es dann, dort wo wir eingewilligt haben und an ihm festhalten, uns dann zum Ziel zu bringen.
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Helmuth » Di 8. Jan 2019, 00:39

Habatom hat geschrieben:Ich würde sagen, das Willensäußerungen eine Funktion unseres Denkvermögens sind. Also unseres Geistes, ...

Sehe ich auch so. Und beim Geist unterscheiden wir zwischen dem Geist Gottes und dem Geist des Menschen.

Wieder nur mal Basics, ohne auf Näheres einzugehen.

Es es dann nicht legitim anzunehmen, dass dadurch auch der Wille Gottes vom Willen des Menschen unterschieden werden muss, als dieser ja quasi Bestandteil des Geistes ist?
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon PEDRO1 » Di 8. Jan 2019, 03:07

Habatom hat geschrieben:Das allein ist aber noch nicht diese Form von Glauben, die uns als Christen dann geschenkt wird.

In welcher Form unterscheidet denn sich denn der euch Christen geschenkte Glauben von dem geschenkten Glauben eines Moslems?

Wenn man die Bibel gelesen hat, dann kann man ueber den Glauben von euch Christen nur lachen. Denn ihr glaubt gar nicht, was in der Bibel geschrieben steht. Hier mal ein paar (von ca. 60 gesammelten) Beispielen:

Die Bibel sagt ... bibeltreue Christen antworten:

1.
JESUS sagt, dass man getauft sein muss, um gerettet zu werden:

Mar16:16 Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden.

Was antworten "bibeltreue Christen" unserem Herrn JESUS:

Das steht so nicht wirklich in der Bibel, das ist falsch JESUS, denn: man muss NICHT getauft sein um gerettet zu werden.

2.
Paulus sagt, nur Taeter des Gesetzes (= Menschen, die das Gesetz befolgen!) werden gerechtfertigt werden (in der Zukunft!):

Rom2:13 - es sind nämlich nicht die Hörer des Gesetzes gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden.

Was antworten "bibeltreue Christen" Paulus:

Das stimmt so nicht lieber Paulus, wir wissen es besser: Wir werden nicht in der Zukunft als Taeter des Gesetzes gerechtfertigt werden, sondern wir sind "Allein aus Glauben" am Anfang unseres Glaubenslebens gerechtfertigt worden, OHNE Taeter des Gesetzes zu sein. Da irrst du sehr Paulus! Druecke dich bitte besser aus Paulus!

3.
JESUS sagte, wer dem Sohn nicht gehorcht (sprich: die Gebote nicht befolgt) wird nicht ins Reich GOTTES eingehen:

Joh 3,36: Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

Was antworten "bibeltreue Christen" JESUS:

Das stimmt so nicht lieber JESUS, wir wissen es besser: Wir muessen dir nicht gehorchen, um das Leben zu sehen, denn niemand kann deine Gebote halten und wir sind unter Gnade und "Allein aus Glauben" gerechtfertigt worden und nicht unter Gesetz. Druecke dich bitte besser aus JESUS!

4.
Johannes sagt, der VATER ist der alleinige GOTT:

1Kor8:6 Wir aber wissen, DASS ES NUR EINEN GOTT GIBT, DEN VATER, ...

"Bibeltreue Christen" antworten:

Wir wissen es besser, Johannes! GOTT ist eine Dreieinigkeit (Trinitaet): 3 Personen und Ein GOTT! Der Vater ist nicht der alleinige GOTT! GOTT ist der VATER, der SOHN und der HEILIGE GEIST!

5.
Die Bibel sagt, niemand hat sein Schicksal selber in der Hand:

Jer10:23 Ich weiß, Jahwe: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand, keiner bestimmt selbst, wohin sein Lebensweg führt.

Bibeltreue Christen antworten:

Das stimmt so nicht. Jeder hat sein Schicksal durch eine freie Entscheidung fuer JESUS CHRISTUS in der eigenen Hand.


Also mein lieber Habatom, komme mir also nicht mit dem Glauben von euch Christen. Ihr widersetzt euch eurem Gott immer und immer wieder ... alles was euch nicht passt (ca. 500 Verse!!!) sind dann aus dem Kontext gerissen, muessen im Zusammenhang gesehen werden, sind ganz anders zu verstehen usw. ... Also einen groesseren Unglauben habe ich noch nie angetroffen. Durch euren Unglauben an die Schrift, bzw. an das Wort, wiegt ihr euch in einer falschen Sicherheit! Paulus sagt: ALLE Schrift ist gottgehaucht! Alle! Aber ihr sagt immer und immer wieder: Das steht da so nicht drinnen ... da luegt die Bibel...
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon PEDRO1 » Di 8. Jan 2019, 03:10

kingschild hat geschrieben:
Mar16:17 Diese Zeichen aber werden denen folgen, die GLAUBEN: ... Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.

Folgt dir alleine dieses Zeichen, kingschild?

Ja aber beim Text danach bist Du wieder einmal mehr soweit über das Ziel hinaus geschossen und lehrst etwas was die Bibel nicht lehrt, indem du gewisse Texte aus dem Kontext reisst.

Hier mal der ganze Bibelabschnitt:

Mar16:14ff Später erschien er den elf Jüngern, während sie gemeinsam aßen. Er rügte ihren Unglauben, ihre hartnäckige Weigerung, denen zu glauben, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten. 15 Und er sagte zu ihnen: »Geht in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Botschaft. 16 Wer glaubt und getauft wird2, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden. 17 Und diese Zeichen werden die begleiten, die glauben: Sie werden in meinem Namen Dämonen austreiben und sie werden neue Sprachen sprechen. 18 Sie werden Schlangen anfassen oder etwas Tödliches trinken können, und es wird ihnen nicht schaden. Sie werden Kranken die Hände auflegen und sie heilen.« 19 Nachdem Jesus, der Herr, zu ihnen gesprochen hatte, wurde er in den Himmel hinaufgehoben und setzte sich auf den Ehrenplatz an die rechte Seite Gottes.

Was habe ich denn genau aus dem Kontext gerissen, mein lieber kingschild? Was habe ich denn bittesehr gelehrt, was die Bibel nicht lehrt? Warum behauptest du staendig so etwas? Deines Erachtens habe ich im letzten Monat ca. 150 Bibelverse aus dem Kontext gerissen und etwas gelehrt, was die Bibel nicht lehrt ...

Also noch einmal: Hier steht eine klare Verheissung in der Bibel an diejenigen, die den wahren Glauben haben und so kannst du spielend leicht die Echtheit deines Glaubens ueberpruefen:

Mar16:16 Und diese Zeichen werden die begleiten, die glauben: ... Sie werden Kranken die Hände auflegen und sie heilen.

Hast du also den wahren Glauben JESU CHRISTI, mein lieber kingschild? Folgt dir alleine dieses Zeichen, kingschild?

Es steht klar und deutlich: "Zeichen ...werden folgen, die glauben". Wenn du also wirklich glaubst, folgt dir dieses Zeichen! Bist du dir sicher, dass du den richtigen Glauben hast? Kannst du in eine Kinderkrebsstation gehen und wie JESUS Gutes tun, deine Haende auflegen und die Kinder heilen?

Das ist eine glasklare Verheissung an diejenigen, die wirklich den Glauben JESUS CHRISTUS haben! Und auch JESUS CHRISTUS VERSICHERTE hoechstpersoenlich:

Joh 14:12 Ich versichere euch: Wer an mich GLAUBT, wird dieselben Dinge tun, die ich getan habe, ja noch größere, denn ich gehe, um beim Vater zu sein.

Auch das ist eine glasklare Verheissung an diejenigen, die an JESUS CHRISTUS glauben! JESUS hoechstpersoenlich versichert das! Und er hat Tote zum Leben erweckt ... Also entweder tut einer diese Dinge die JESUS getan hat, wenn er an ihn glaubt oder JESUS luegt ... Kannst du also dieselben Dinge wie JESUS tun und noch Groessere, mit deinem aus eigener Kraft produzierten Glauben mit deiner freien Entscheidung fuer JESUS CHRISTUS? Oder kann vielleicht sogar ein buddhistischer Moench noch groessere Dinge mit seinem aus eigener Kraft produziertem Glauben tun als du?

Und schau mal, was JESUS noch denjenigen versichert, die an ihn glauben:

Joh 6:47 Ich versichere euch: Wer an mich glaubt, hat schon das ewige Leben.

Glaubst du denn kingschild, dass du schon das ewige Leben hast, obwohl du nicht die Dinge tust, die JESUS getan hat? Beides versichert JESUS hoechstpersoenlich:

Joh 14:12 Ich versichere euch: WER AN MICH GLAUBT, wird dieselben Dinge tun, die ich getan habe, ja noch größere ...

Joh 6:47 Ich versichere euch: WER AN MICH GLAUBT, hat schon das ewige Leben.


... Glaubst du also wirklich an JESUS CHRISTUS? Tust du die Dinge die JESUS getan hat? Glaubst du tatsaechlich du hast schon das ewige Leben? Oder pickst du dir die Verheissung des ewigen Lebens heraus, weil es nicht nachweisbar ist und du dir das in deiner bluehenden Phantasie einbilden kannst? Kann es sein, dass du dich vielleicht in einer falschen Sicherheit wiegst?
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon bigbird » Mi 9. Jan 2019, 11:37

Pedro, wo schreibst du das alles eigentlich ab? Du weisst, dass du eine Quellenangabe machen musst!

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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Natascha » Mi 9. Jan 2019, 13:14

PEDRO1 hat geschrieben:Joh 14:12 Ich versichere euch: WER AN MICH GLAUBT, wird dieselben Dinge tun, die ich getan habe, ja noch größere ...

Joh 6:47 Ich versichere euch: WER AN MICH GLAUBT, hat schon das ewige Leben.


... Glaubst du also wirklich an JESUS CHRISTUS? Tust du die Dinge die JESUS getan hat? Glaubst du tatsaechlich du hast schon das ewige Leben? Oder pickst du dir die Verheissung des ewigen Lebens heraus, weil es nicht nachweisbar ist und du dir das in deiner bluehenden Phantasie einbilden kannst? Kann es sein, dass du dich vielleicht in einer falschen Sicherheit wiegst?


Hallo PEDRO1, das was du schreibst, ist das Heftigste, was ich jemals gelesen habe und diese Frage hat mich im Innersten getroffen. Man sollte sich nie zu sicher sein ...

Du hast mit vielem so Recht. Warum liest du als selbsterklärter Nichtchrist überhaupt die Bibel? Und wie liest du sie? Liest du sie wirklich erst seit 4 Jahren? Bist du Atheist oder glaubst DU an Jesus Christus?


Kannst du bitte folgende Frage beantworten, die du vor ca. einem Monat hier im Forum gestellt hast, denn deswegen habe ich mich extra hier im Forum angemeldet:

PEDRO1 hat geschrieben:Was hast du denn fuer ein Problem mit GOTT, Helmuuth?

P.S. Hast du das Testament JESU, seine letzte Willenserklaerung, schon im Neuen Testament gefunden oder bist du noch am Suchen?

Bitte beantworte diese Frage, da ich mich deswegen hier im Forum angemeldet habe.

Wo findet man das Testament von Jesus Christus, seine letzte Willenserklärung im NT?

Ob du es glaubst oder nicht, ich lese die Bibel, aber habe das Testament von Jesus Christus nicht gefunden. Ich dachte, er hat einen Bund geschlossen:

Mr 14:24 Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut, das des neuen Bundes, welches für viele vergossen wird.

Sein Blut wird mit dem neuen Bund gleichgesetzt, aber nicht mit seinem Testament. Diesen neuen Bund findet man in Hebräer 8. Ein Bund ist doch etwas anderes als ein Testament. Ein Bund ist ein zweiseitiger Vertrag zwischen zwei Parteien. Diese Frage läßt mir seit einem Monat keine Ruhe. Keiner weiß die Antwort.

Wenn jemand anderes die Antwort weiß - vielen Dank.
Zuletzt geändert von Natascha am Mi 9. Jan 2019, 13:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Habatom » Mi 9. Jan 2019, 13:46

Natascha hat geschrieben:Ob du es glaubst oder nicht, ich lese die Bibel, aber habe das Testament von Jesus Christus nicht gefunden. Ich dachte, er hat einen Bund geschlossen:

Mr 14:24 Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut, das des neuen Bundes, welches für viele vergossen wird.

Sein Blut wird mit dem neuen Bund gleichgesetzt, aber nicht mit seinem Testament. Diesen neuen Bund findet man in Hebräer 8. Ein Bund ist doch etwas anderes als ein Testament. Ein Bund ist ein zweiseitiger Vertrag zwischen zwei Parteien. Diese Frage läßt mir seit einem Monat keine Ruhe. Keiner weiß die Antwort.

Wenn jemand anderes die Antwort weiß - vielen Dank.



Hallo,

es gibt mehrere Bünde in der Bibel. Einen hatte Gott schon mit Noah geschlossen, indem er Noah (und hier dann auch allen Erdenmenschen) zusicherte, dass er die Erde nicht noch mal komplett vernichten wolle. Das Zeichen dafür war der Regenbogen.

Ein Gnadenbund.

Dann gibt es wohl einen Bund des Gesetzes. Der von Gottes Gerechtigkeit handelt. Die auch bestehen bleibt.

Und dann gibt es durch Jesus wieder einen Bund der Gnade. Der für die Menschen gilt, die hier dieses Angebot, das Evangelium von der Vergebung von Sünde, annehmen.


Markus 14:
22 Und während sie aßen, nahm er Brot, segnete, brach und gab es ihnen und sprach: Nehmt, dies ist mein Leib!
23 Und er nahm einen Kelch, dankte und gab ihnen den; und sie tranken alle daraus. 24 Und er sprach zu ihnen: Dies ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.

Es ist schon für alle vergossen wurden. Nicht nur für viele.

so wie Johannes der Täufer über Jesus sagt:

Joh 1,29 Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!

Aber gültig wird es erst für die, die dies im Glauben ergreifen.

Die hier aus dem Kelch trinken, aus der Gnade leben. Vergebung der Sünden in Empfang genommen haben.

Insofern sind es dann hier die "vielen" - die daraus trinken. Aber halt nicht alle nehmen die Vergebung der Sünden an. Lassen sich von Gott begnadigen.

Verstocken sich in ihrem Willen, dort wo sie Gottes Stimme vielleicht hören, aber ihn nicht in ihr Leben (Herzen) hinein lassen.

Die ihn dann angenommen haben, die sich Gott hier erwählt hat (und beides ist nötig - wir müssen ja sagen zum Angebot Gottes, was sich - wenn wir ja sagen dann als unsere Erwählung erweist..).
Für die heißt es:

Hebräer 8
10 Denn dies ist der Bund, den ich dem Haus Israel errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Meine Gesetze gebe ich in ihren Sinn und werde sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen Gott und sie werden mir Volk sein.

Indem wir Gott aufnehmen, Jesus in unser Leben aufnehmen, werden wir auch verändert. Verwandelt. Ihm nach und nach mehr und mehr ähnlich. Erhalten wir ein neues fleischernes Herz und einen neuen beständigen Geist.
Sodass wir dann in die Lage versetzt werden, das Gesetz Gottes, den Willen Gottes, auch zu tun. Zu erfüllen.



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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Gnu » Mi 9. Jan 2019, 19:09

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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon kingschild » Mi 9. Jan 2019, 22:41

PEDRO1 hat geschrieben:
Was habe ich denn genau aus dem Kontext gerissen, mein lieber kingschild? Was habe ich denn bittesehr gelehrt, was die Bibel nicht lehrt? Warum behauptest du staendig so etwas? Deines Erachtens habe ich im letzten Monat ca. 150 Bibelverse aus dem Kontext gerissen und etwas gelehrt, was die Bibel nicht lehrt ...

Also noch einmal: Hier steht eine klare Verheissung in der Bibel an diejenigen, die den wahren Glauben haben und so kannst du spielend leicht die Echtheit deines Glaubens ueberpruefen:

Mar16:16 Und diese Zeichen werden die begleiten, die glauben: ... Sie werden Kranken die Hände auflegen und sie heilen.


Hast du also den wahren Glauben JESU CHRISTI, mein lieber kingschild? Folgt dir alleine dieses Zeichen, kingschild?



Ja wahren Glauben habe ich das ist zu 100% nicht der welcher Du mir mit ein paar Bibelstellen vermitteln möchtest.

Schau das ist wieder so ein klassisches Beispiel: Du nimmst eine einzige Stelle der Verheissung der Kranken Heilung aber sagst nichts wie sie von statten geht und was für Voraussetzungen es dafür braucht und das es auch Situationen gibt wo man nicht frühzeitig die Hände auflegen soll. Das es da auch geregelte Abläufe braucht und man eben Gott nicht versuchen darf und das jedes Ding seine Zeit hat. All das lässt Du aus.

Das man alle diese wichtigen Dinge auch als Kind Gottes beachten und hören soll was Christus sagt, das lässt Du einfach alles aus. Das ich die Rebe bin und er der Weinstock ist und das ich ohne Ihn gar nichts tun kann lässt du auch einfach aus, ist aber das wichtigste Element von allen, gerade wenn es um Kranken Heilung geht.

Das auch jeder Christ am Ende bittet aber nicht mein Wille sondern, Dein Wille geschehe. Das am Ende nicht der geheilt wird den ich heilen will, sondern der welcher Gott möchte das er geheilt wird und eben genau an dem Tag und zu der Stunde, wo Gott ihm Heilung schenken möchte und nicht dann wenn ich möchte, das es passiert. Alle diese Details lässt du aus und aus lässt Du auch das die Gaben unterschiedlich verteilt werden usw. so nach dem Moto hier:

posting.php?mode=quote&f=17&p=856894

Geh hier oder dort hin (Krebstation) und wenn es nicht geschieht, könnte es sein das du nicht das richtige hast? Das ist nichts als perfide Fragezeichen der Versuchung.

Wo käme ich hin, wenn meine Glaube von Deiner Lehre abhängig wäre oder vom Sehen? Mein Glaube ist in Christus gegründet und dem vollen Evangelium und nicht auf einzelnen Textstellen basierend.

Das ist das System Satans, wo der Satan dem Herrn in der Wüste eine einzige Textstelle hinknallte und Ihn mit dieser Stelle in Versuchung brachte, etwas zu tun, was der Vater im Himmel nie wollte, das Jesus es je tun sollte:

Mt 4:6 und spricht zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: « Er wird seinen Engeln deinethalben Befehl geben, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht etwa an einen Stein stoßest. »

Und der Herr Jesus musste den Teufel widerstehen und sagen aber es steht auch geschrieben:

Mt 4:7 Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht geschrieben: « Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen. »

Von daher Jesus war der Sohn Gottes weil er der Irrlehre widerstand und ich als Nachfolger halte mich an IHN und lasse mich nicht mit einzigen Bibelstellen und ein paar Fragezeichen zur Sünde verleiten mal einfach auf einer Krebs Station willkürlich nach meinem Willen, mit Bibelstellen und Gebeten um mich zu schlagen.

Von daher sage ich Dir ich weiss sehr wohl wann und wo ich die Hände auflegen werde und ja es gibt auch beim wirken Jesus wie bei seinen Nachfolgern alles zu beachten. Beachten muss man auch das dort wo Menschen im Unglauben alles ablehnen es auch Grenzen gab, selbst für Christus:

Mr 6:5 Und er konnte daselbst kein Wunder tun, außer daß er wenigen Kranken die Hände auflegte und sie heilte.

Und auch dies gibt es auch welches für bestimmte Situationen eintrifft, gerade in der heutigen Zeit:

Mt 24:24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um womöglich auch die Auserwählten zu verführen.

oder auch dies:

Mt 16:4 Das böse und ehebrecherische Geschlecht fordert ein Zeichen; aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als nur das Zeichen des Propheten Jona. Und er verließ sie und ging davon.

Zudem steht auch das Menschen in seinem Namen Dämonen austreiben und sie trotzdem nicht seine Kinder sind und er sie nicht kennt. Kind Gottes ist man also noch lange nicht wenn man Wunder wirken kann oder Dämonen austreiben kann, sondern dann wenn man alles tut was dem Reich Gottes dient.

Also zu deiner Frage, ja Gott kann durch mich Kranke heilen aber der Tag und die Stunde bestimmt er und nicht ich. Ob ich Tausend heilen soll oder wenige bestimme nicht ich, sondern er.

Darum zu Dir und deinem Text gehört es auch alle diese Dinge zu beachten, welche ich Dir gesagt habe und wer sie nicht beachtet, der bewahrt nicht die Lehre Christi, welche auch sagt:

1Ti 5:22 Die Hände lege niemandem schnell auf, mache dich auch nicht fremder Sünden teilhaftig; bewahre dich selbst rein!

Rein halten von falscher Versuchung etwas zu tun was gar nicht Gottes Wille ist. Nicht so zu handeln wie Eva als sie versucht wurde.

Es gilt auch bei der Kranken Heilung dies zu beachten:

Joh 15:4 Bleibet in mir, und ich bleibe in euch! Gleichwie das Rebschoß von sich selbst keine Frucht bringen kann, wenn es nicht am Weinstock bleibt, also auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibet.

Das heisst eben auch die Details zu achten, die Abläufe verstehen und zu wissen was zu tun ist oder eben wissen ein aus dem Kontext gerissener Text, kann auch nur in falsche Versuchung führen anstatt gute Frucht bringen, wenn man nicht alles bewahrt und in Christus bleibt.

Von daher schon nur das ich deine Rede nicht annehme, reicht völlig aus für mich zu wissen das ich ein Kind Gottes bin. Selbst wenn ich noch nie gesehen hätte das ein Kranker heil wurde, würde das meine Glauben keinen Abbruch tun.

Wenn Gott bestimmt das durch mich keiner geheilt werden sollte, so heisst das nicht das ich nicht andere Gaben hätte, welche ich ein zu setzen weiss.

Ich kann Dich beruhigen gerade vorletzt wusste ich das ich für eine Bruder beten muss und ich folgte der Stimme Gottes, betete im Glauben und ja er wurde, geheilt. Weil das die Stunde Gottes war und ich nicht meinen Willen Tat sondern seinen Willen tat, darum geschah es und weil der Bruder im Glauben empfing.


Von daher einmal mehr, ein Text verdrehen oder aus dem Kontext reissen, führt nichts an Ziel sondern lediglich in Versuchung.

Gott genau hören, am Weinstock bleiben, das Wort nicht verdrehen, das alleine führt ans Ziel, damit am Ende die gute Frucht folgt zu seiner Zeit und ja manchmal braucht es Zeit wo man glaubt bis dann der Tag kommt wo man vom Glauben, zum sehen kommt, alles schön zu seiner Zeit.

Und am Ende gilt auch für die Nachfolger Christi, was für Christus gilt:

Joh 5:30 Ich kann nichts von mir selbst tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist gerecht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.

Weiter gilt bei der Krankenheilung auch dies zu beachten:

1Kor 7:7 Denn ich wollte, alle Menschen wären wie ich; aber jeder hat seine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so.

1 Kor. 12.7 Einem jeglichen aber wird die Offenbarung des Geistes zum allgemeinen Nutzen verliehen.
8 Dem einen nämlich wird durch den Geist die Rede der Weisheit gegeben, einem andern aber die Rede der Erkenntnis nach demselben Geist;
9 einem andern Glauben in demselben Geist; einem andern die Gabe gesund zu machen in dem gleichen Geist;
10 einem andern Wunder zu wirken, einem andern Weissagung, einem andern Geister zu unterscheiden, einem andern verschiedene Arten von Sprachen, einem andern die Auslegung der Sprachen.


Aber nun zu Dir und zurück zum Thema, warum kannst Du nicht sagen Herr Jesus komm und heile mich?

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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon PEDRO1 » Do 10. Jan 2019, 04:33

kingschild hat geschrieben:Du nimmst eine einzige Stelle der Verheissung der Kranken Heilung aber sagst nichts wie sie von statten geht und was für Voraussetzungen es dafür braucht und das es auch Situationen gibt wo man nicht frühzeitig die Hände auflegen soll. Das es da auch geregelte Abläufe braucht und man eben Gott nicht versuchen darf ... Von daher sage ich Dir ich weiss sehr wohl wann und wo ich die Hände auflegen werde und ja es gibt auch beim wirken Jesus wie bei seinen Nachfolgern alles zu beachten. ... Das heisst eben auch die Details zu achten, die Abläufe verstehen und zu wissen was zu tun ist oder eben wissen ein aus dem Kontext gerissener Text, kann auch nur in falsche Versuchung führen anstatt gute Frucht bringen, wenn man nicht alles bewahrt und in Christus bleibt. ... Von daher einmal mehr, ein Text verdrehen oder aus dem Kontext reissen, führt nichts an Ziel sondern lediglich in Versuchung.

Lange Rede - kurzer Sinn: Nein, du kannst keine kranken Kinder auf einer Kinderkrebsstation heilen und gutes wie JESUS CHRISTUS tun, weil das Versprechen in der Bibel und von JESUS CHRISTUS mal wieder aus dem Kontext gerissen und der Text verdreht wurde und es viiieeele Vorraussetzungen braucht und man die Ablaeufe verstehen muss, um Kranke zu heilen.

Glaubst du nicht, dass das nur noch ....sinn ist, was du da schreibst? Schau mal was die Bibel zu deinen Vorraussetzungen und "geregelten" Ablaeufen steht:


Mat4:24 und sie brachten zu ihm alle Leidenden, die mit mancherlei Krankheiten und Qualen behaftet waren, und Besessene und Mondsüchtige und Gelähmte; und er heilte sie.

Sie brachten die Kranken - und er heilte sie. Fazit: keine Vorraussetzungen und er hat es nicht als Versuchung angesehen.


Mat8:16 Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus mit seinem Wort, und er heilte alle Leidenden,

Sie brachten - er heilte. Fazit: keine Vorraussetzung und er hat es nicht als Versuchung angesehen.


Mr 3:10 Denn er heilte viele, so dass alle, die Leiden hatten, sich auf ihn stürzten, um ihn anzurühren.

... sich auf ihn stuerzten ... heilte ... keine Vorraussetzung und keine Versuchung ...


Lu 6:19 Und die ganze Volksmenge suchte ihn anzurühren, denn Kraft ging von ihm aus und heilte alle.


Da JESUS CHRISTUS versicherte, dass jeder, der an ihn glaubt, dieselben Dinge tun wird wie er und noch groessere, schauen wir auf seine Nachfolger:

Joh 14:12 Ich versichere euch: WER AN MICH GLAUBT, wird dieselben Dinge tun, die ich getan habe, ja noch größere ...


Act5:12-16 Aber durch die Hände der Apostel geschahen viele Zeichen und Wunder unter dem Volk; ... hinzugetan, Scharen von Männern und auch Frauen, so dass sie die Kranken auf die Straßen hinaustrugen und auf Betten und Lager legten, damit, wenn Petrus käme, auch nur sein Schatten einen von ihnen überschatten möchte. Es kam aber auch die Menge aus den Städten um Jerusalem zusammen, und sie brachten Kranke und von unreinen Geistern Geplagte, die alle geheilt wurden.


... die ALLE geheilt wurden ... Auch bei Petrus: keine Vorraussetzungen, keine Bedingungen, keine Versuchung ...


Act19:11 Und Gott wirkte ungewöhnliche Wunder durch die Hände des Paulus, so daß sogar Schweißtücher oder Gürtel von seinem Leibe weg auf die Kranken gelegt wurden und die Krankheiten von ihnen wichen ...


Act8:5 Philippus ... viele Menschen geheilt, die gelähmt oder verkrüppelt gewesen waren.


Fazit: Bei seinen wahren Nachfolgern (z.B. Philippus, Paulus, Petrus) hat JESUS sein Versprechen, dass er versichert hat, gehalten:

Joh 14:12 Ich versichere euch: WER AN MICH GLAUBT, wird dieselben Dinge tun, die ich getan habe, ja noch größere ...

Haelt JESUS seine Versprechen bei dir nicht, mein lieber kingschild? Ist JESUS ein Luegner?

Und zudem versprach er:

Joh 6:47 Ich versichere euch: WER AN MICH GLAUBT, hat schon das ewige Leben.

Wie kannst du dir dann sicher sein, dass er dieses Versprechen bei dir haelt und du schon (natuerlich "Allein aus Glauben") das ewige Leben hast?

Ist dir eigendlich noch nie in den Sinn gekommen, dass du einfach nicht den wahren Glauben an JESUS CHRISTUS hast, weil man sich aus freiem Willen nicht fuer den wahren JESUS CHRISTUS entscheiden kann?

Jer10:23 Ich weiß, Jahwe: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand, keiner bestimmt selbst, wohin sein Lebensweg

Die Bibel sagt: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand

kingschild sagt: Der Mensch hat sein Schicksal selber in der Hand und kann sich aus eigenem Willen fuer JESUS CHRISTUS entscheiden

Steht also eine Unwahrheit = Luege in der Bibel, mein lieber kingschild???

Warum glaubst du das nicht, was in der Bibel steht? Ist vielleicht jede "freie Entscheidung" fuer JESUS CHRISTUS eine Entscheidung fuer einen falschen, bzw. anderen, JESUS? Betest du vielleicht, wie jeder Moslem auch, daher zu einem Goetzen, ohne es zu merken?


Ach ja, habe ich ja vergessen, du hattest ja schon eine imaginaere fuer niemanden nachzuvollziehende Heilung wie ALLE Christen und Moslems auch, da du ja der Stimme GOTTES gefolgt bist und im "Glauben" gebetet hast - und schwups wurde er geheilt:

kingschild hat geschrieben:Ich kann Dich beruhigen gerade vorletzt wusste ich das ich für eine Bruder beten muss und ich folgte der Stimme Gottes, betete im Glauben und ja er wurde, geheilt. Weil das die Stunde Gottes war und ich nicht meinen Willen Tat sondern seinen Willen tat, darum geschah es und weil der Bruder im Glauben empfing.

Ganz toll gemacht, mein lieber kingschild. Ganz toll ... gaaaanz suuper wie er da im Glauben gebetet hat ... supertoll ... Bravo ... und wie er im Geheimen den Willen Gottes getan hat und seinen eigenen Willen verleugnet hat ajajajaja - ganz toll gemacht ... da hat aber der Bruder Glueck gehabt, dass du fuer ihn gebetet hast.

Ist es denn ein Wunder, dass euch Christen niemand ernst nehmen kann?

Mar16:16 Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: ... Sie werden Kranken die Hände auflegen und sie heilen.

Das, mein lieber kingschild, ist eine Verheissung GOTTES an ALLE, die den wahren Glauben an den echten JESUS haben und nicht den Glauben an einen selbstgebas-telten JESUS, den du hast!
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon PEDRO1 » Do 10. Jan 2019, 04:36

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Zuletzt geändert von Thelonious am Fr 11. Jan 2019, 22:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon PEDRO1 » Do 10. Jan 2019, 05:31

Natascha hat geschrieben:Warum liest du als selbsterklärter Nichtchrist überhaupt die Bibel?

Auf mir liegt, genauso wie auf Paulus, ein Zwang:

1Co 9:16 Denn wenn ich das Evangelium verkündige, so habe ich keinen Ruhm, denn ein Zwang liegt auf mir. Denn wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigte!

Wehe mir, wenn ich die Bibel nicht lese!


Natascha hat geschrieben:Und wie liest du sie?

Von vorne nach hinten, immer und immer wieder - seit 4 Jahren.

Davor hatte ich mir noch nicht mal die Buchhuelle angeschaut gehabt! Ich habe nicht mal gewusst, dass es noch andere Christen als die Katholiken gibt. Hat mich alles nicht interessiert!


Natascha hat geschrieben:Bist du Atheist oder glaubst DU an Jesus Christus?

Bis vor ca. 4,5 Jahren war ich ein gesunder Atheist. Das heisst: Ich habe nicht unbedingt geglaubt, dass kein GOTT existiert, aber ich habe auch nicht wirklich an die Existenz eines GOTTES geglaubt.

Ob ich an JESUS CHRISTUS Existenz glaube?

Stelle dir eine vergammelte Garage vor, an der du jeden Tag vorbeigehst, weil sie nahe an deinem Haus ist, aber du beachtest sie nie, weil sie so heruntergekommen ist. 43 Jahre lang kommst du jeden Tag an dieser Garage vorbei. Und wie du wieder einmal vorbeikommst, beobachtest du, wie der Besitzer dieser vergammelten Garage das Tor aufmacht und der schoenste Ferrari, den du jemals gesehen hast, drinnen steht. Du erzaehlst diese Geschichte jedem, den du kennst - doch niemand glaubt dir das mit dem Ferrari und die Garage bleibt wieder verschlossen.

Musst du jetzt daran glauben, dass ein Ferrari in der Garage steht oder weisst du es?

Wie soll ich an JESUS CHRISTUS Existenz glauben, wenn ich weiss, dass er existiert? JESUS CHRISTUS ist GOTT!!!

Aber dadurch bin ich leider noch lange, lange, lange nicht gerettet. Denn "Aus Glauben Allein", meine liebe Natascha, wird man nicht gerechtfertigt:

Jas 2:24 Ihr seht also, dass ein Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein.

Denn der Glauben ist erst der Anfang DES SCHMALEN PFADES ZUR RETTUNG DER SEELE und dieser Pfad ist so was von krass, liebe Natascha, dass ich nicht glaube, dass ich es schaffe, ihn bis zum Ende zu gehen und fuer mich sind das voellig durchgeknallte und irre Typen, die es geschafft haben (wie z.B. Paulus), diesen Pfad bis zum Ende zu gehen. Aber leider habe ich es mir nicht aussuchen koennen an ihn zu glauben. Und niemals haette mich ein Mensch von JESUS ueberzeugen koennen, genauso wenig wie Paulus ein Mensch fuer JESUS haette ueberzeugen koennen. Und wenn ich koennte - ich wuerde mich immer GEGEN JESUS entscheiden - genauso wie Paulus. Er hat mich aber - genauso Paulus auch - nicht gefragt - er hat einfach die Garage geoeffnet. Ich habe mich niemals fuer JESUS entschieden - genauso wenig wie ein Blinder sich dazu entscheidet, zu sehen! Er sieht einfach! Eine Entscheidung fuer JESUS ist eine Entscheidung fuer einen falschen, bzw. anderen, JESUS CHRISTUS!

Wer haette denn auch gedacht in dieser Welt, die voll von Leid ist, wo Kinder elendigst verhungern und vergewaltigt werden usw. dass JESUS tatsaechlich existiert? ER existiert aber!!! Warum laesst er dann dieses Leid zu und greift nicht ein??? Da war es besser zu glauben, dass er nicht existiert ... Jetzt weiss ich, dass er existiert und dass er das Leid zulaesst ... ich habe mir nicht ausgesucht zu glauben ... Ist doch kein Wunder, dass ein Normalmensch nicht an JESUS glauben kann bei all dem Leid auf dieser Welt und all den Widerspruechen in der Bibel ... ich kann jeden Atheisten sehr gut verstehen ... Haette er mich nicht in Ruhe lassen koennen? Ich habe mein ganzes Leben nicht nach GOTT gefragt ... Weisst du, was er geantwortet hat, als ich ihn fragte, was das soll? Hier seine Antwort:

Ro 10:20 "Ich bin gefunden worden von denen, die mich nicht suchten, ich bin offenbar geworden denen, die nicht nach mir fragten."

Die Rettung der Seele, meine liebe Natascha, ist das Endziel des Glaubens - aber nicht der Anfang, wie es Luther irrlehrte:

1Pe 1:9 und so erlangt ihr das Endziel eures Glaubens: die Rettung der Seelen.

editiert


Natascha hat geschrieben:Wo findet man das Testament von Jesus Christus, seine letzte Willenserklärung im NT?

Wie du siehst, waren die Antworten von Gnu und Habatom voelliger Unsinn, da sie - genauso wie Helmuuth - die Bibel nicht lesen. Als Kind GOTTES - als Erbe des Reiches - sollte man doch eigendlich das Testament von JESUS kennen, oder? Was steht denn genau in diesem Testament von JESUS drinnen? Ist es schon gueltig?

Schicke ich dir als PN.

Du bist auf dem richtigen Weg, liebe Natascha, denn du fraegst! Hinterfrage alles - vor allem die menschengemachten Lehren der Christen!

Und wenn ihr Christen nicht umdenkt (= Busse tut) geht ihr verloren! Da koennt ihr euch noch so haeufig gegenseitig rechtfertigen! Es waere ein guter Anfang, wenn ihr mal glauben wuerdet, was in der Bibel steht!
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Habatom » Do 10. Jan 2019, 13:52

Ich würde mal sagen, das war zuvor lange Rede und kurzer Sinn:

Jak 2,22 Du siehst, dass der Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte und der Glaube aus den Werken vollendet wurde.

Wobei hier unmissverständlich der Glaube am Anfang steht.

So wie die Vergebung der Sünden am Anfang eines jeden Christenlebens steht. Und aus dieser Gnade können wir dann schöpfen. Können wir dann (auf)leben.

Weil wir halt nicht mehr gerichtet und verdammt werden, wenn wir in Schuld fallen. Weil Gott uns gnädig zugewandt ist und uns erzieht, uns aufhilft und in Zucht nimmt.

Psalm 89
31 Wenn seine Söhne mein Gesetz verlassen und nicht wandeln in meinen Rechtsbestimmungen,
32 wenn sie meine Ordnungen entweihen und meine Gebote nicht halten,
33 so werde ich ihr Vergehen mit der Rute und ihre Ungerechtigkeit mit Schlägen heimsuchen.
34 Aber meine Gnade werde ich nicht von ihm weichen lassen und nicht verleugnen meine Treue.
35 Ich werde meinen Bund nicht entweihen und nicht ändern, was hervorgegangen ist aus meinen Lippen.
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon kingschild » Do 10. Jan 2019, 20:35

PEDRO1 hat geschrieben:Lange Rede - kurzer Sinn: Nein, du kannst keine kranken Kinder auf einer Kinderkrebsstation heilen und gutes wie JESUS CHRISTUS tun, weil das Versprechen in der Bibel und von JESUS CHRISTUS mal wieder aus dem Kontext gerissen und der Text verdreht wurde und es viiieeele Vorraussetzungen braucht und man die Ablaeufe verstehen muss, um Kranke zu heilen.

Glaubst du nicht, dass das nur noch ....sinn ist, was du da schreibst? Schau mal was die Bibel zu deinen Vorraussetzungen und "geregelten" Ablaeufen steht:


Mat4:24 und sie brachten zu ihm alle Leidenden, die mit mancherlei Krankheiten und Qualen behaftet waren, und Besessene und Mondsüchtige und Gelähmte; und er heilte sie.

Sie brachten die Kranken - und er heilte sie. Fazit: keine Vorraussetzungen und er hat es nicht als Versuchung angesehen.


Lange Rede kurzer Sinn und Du drehst wieder alles um, diese Verse belegen das es genau so geht und nicht anderes und das hier schon von einem Ablauf die Rede ist:

Joh 15:5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

Joh 5:19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.

Genau so läuft das und nicht anders. Zudem habe ich Dir die Stelle gezeigt wo Jesus keine Wunder wirken konnte und nur wenige Kranke heilte, selbst die Gründe dafür kann man dort in der Schrift nachlesen. All diese ignorierst Du und gehst nicht darauf ein und knallst einfach Bibelstellen hin ohne sie im Kontext der ganzen Bibel zu betrachten

Ich kenne alle deine Stellen und ja wenn sie nicht im Kontext zu den Stellen gelesen werden, welche ich Dir zeige, dann kommt ein verdrehtes und falsches Evangelium heraus und nicht das volle Evangelium Gottes.



Warum glaubst du das nicht, was in der Bibel steht? Ist vielleicht jede "freie Entscheidung" fuer JESUS CHRISTUS eine Entscheidung fuer einen falschen, bzw. anderen, JESUS? Betest du vielleicht, wie jeder Moslem auch, daher zu einem Goetzen, ohne es zu merken?


Deinen aus dem Kontext gerissenen Verdrehungen glaube ich nicht. Der Bibel und den Aussagen Christi glaube ich und ja die müssen im Gesamt Kontext erkannt werden.


Ach ja, habe ich ja vergessen, du hattest ja schon eine imaginaere fuer niemanden nachzuvollziehende Heilung wie ALLE Christen und Moslems auch, da du ja der Stimme GOTTES gefolgt bist und im "Glauben" gebetet hast - und schwups wurde er geheilt:

Ganz toll gemacht, mein lieber kingschild. Ganz toll ... gaaaanz suuper wie er da im Glauben gebetet hat ... supertoll ... Bravo ... und wie er im Geheimen den Willen Gottes getan hat und seinen eigenen Willen verleugnet hat ajajajaja - ganz toll gemacht ... da hat aber der Bruder Glueck gehabt, dass du fuer ihn gebetet hast.


Mir und anderen hier willst Du erklären, wie ich die Bibel zu verstehen habe mit einer Fülle aus dem Kontext gerissenen Stellen und das wahre Wirken Gottes dafür hast Du reichlich Spott und Hohn übrig. Der Weisheit Anfang ist nicht das man die Bibel verdreht mit Tausend Versen und über Gottes wirken spottet.

Mar16:16 Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: ... Sie werden Kranken die Hände auflegen und sie heilen.

Das, mein lieber kingschild, ist eine Verheissung GOTTES an ALLE, die den wahren Glauben an den echten JESUS haben und nicht den Glauben an einen selbstgebas-telten JESUS, den du hast!


Als ich bezeugte, das es passiert, hast Du oben nur gespottet, von daher musst Du mir nicht erklären, was ich habe, denn dein Werk ist offenbar.

Wenn Du so sehr die Bibel kennst, solltest Du ja auch wissen was dieser Vers bedeutet:

Lu 8:10 Er aber sprach: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu erkennen, den andern aber in Gleichnissen, auf daß sie sehen und doch nicht sehen, und hören und doch nicht verstehen.

Die Bibel wird nicht von denen ausgelegt, welche über Gottes wirken spotten.

Spr 14:6 Sucht ein Spötter Weisheit, so findet er keine; der Verständige aber begreift leicht.

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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon kingschild » Do 10. Jan 2019, 22:42

PEDRO1 hat geschrieben:
Die Bibel sagt: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand

kingschild sagt: Der Mensch hat sein Schicksal selber in der Hand und kann sich aus eigenem Willen fuer JESUS CHRISTUS entscheiden


Du verdrehst da wieder etwas.

Joh 6:35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.

Die Frage war an Dich gerichtet, warum sagst Du: Ich kann nicht kommen Jesus?

Wenn du weisst, was der Wille Gottes ist und der Wille Christus?

Mt. 18.11 Denn des Menschen Sohn ist gekommen, das Verlorene zu retten.

....

Mt 18:14 Also ist es auch nicht der Wille eures Vaters im Himmel, daß eines dieser Kleinen verloren gehe.

Das ist sein Wille und Christus sein Wille, was aber ist Dein Wille, das war die Frage und warum willst Du darauf keine Antwort geben?

Weiter sagt Jesus:

Mt 11:28 Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!

Mit alle bist auch du gemeint, warum gibst Du darauf keine Antwort? Ich kann nicht, es ist Gott sein Schicksal das ich nicht zu den kleinen und beladenen gehöre oder was genau ist deine Antwort auf die Frage: Kommet alle? Oder sagst Du ich weiss nicht, was kommen und alle bedeutet, Gottes Schicksal ist, das ich das nicht verstehe?

Weitere Frage: Warum konnte der verlorene Sohn zum Vater umkehren und du kannst nicht? Hast Du gegen den Heiligen Geist gesündigt?

Hier mal was der Wille des verlorenen Sohnes war und was er tat:

Lu 15. 18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir,
19 ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!
20 Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater.


Gib doch konkret einfach mal ehrlich Antwort warum kann der verlorene Sohn zurück gehen zum Vater und sagen ich habe gesündigt? Und warum willst Du es diesem Sohn, nicht gleich tun?

Weisst Du Pedro1 auf diese Fragen gehst Du nie ein, obschon ich schon zig mal auf dein Bibelstellen herumschleudern, immer eingegangen bin.

Konkret also, warum kannst Du nicht, wenn der verlorene Sohn sich aufmachen konnte zum Vater und Jesus sagt er sei gekommen das verlorene zu retten? Und er sagt, nur eine Sünde kann nicht vergeben werden, hast Du die getätigt? Wenn ja, dann ist klar das Du nicht kannst, ansonsten sagt der Sohn:

Lu 11:9 Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan werden!

Deine Sünde Dich als Oberlehrer über die Christen, Christus und Gott zu erheben auch die kann dir vergeben werden aber solange Du diese Mission eben mehr liebst als umkehr und Busse tun, dann ist ja klar du kannst nicht, weil Du nicht willst und diese Finsternis bezw. deine Mission eben mehr liebst, als das Licht.

Also was ist so schwierig zu beten Herr vergib mir meine Sünden hier bin ich und will umkehren zu Dir?

Hast Du gegen den Heiligen Geist gesündigt?

Warum liebst Du deine Mission mehr als Christus? Wer hilft Dir bei Deiner Mission hier?

Es ist mein Schicksal unehrlich zu sein und ich kann nicht auf Fragen eingehen, weil Christus und Gott das so bestimmt hat für mein Leben das ich unehrlich bleibe und ihm keine Antwort geben kann und will? Ist das deine Antwort oder ich kann nicht anders ablenken und möchte lieber Kingschild beweisen, das er einen falschen Glauben hat und das am liebsten mit der Bibel? Das ist meine wahre Mission?

Es ist nicht der Wille Gottes das Du deine Mission mehr liebst, als demütig Busse zu tun. Aber wer die Busse verweigert, der kann wirklich nicht, zu Gott kommen, alle anderen können zurück zum Vater, weil der Vater durch seinen Sohn die Kraft schenkt, das man auf die Knie gehen kann und Busse tun kann.

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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Jimmy » Fr 11. Jan 2019, 06:49

kingschild hat geschrieben: PEDRO1 hat geschrieben:

Die Bibel sagt: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand

kingschild sagt: Der Mensch hat sein Schicksal selber in der Hand und kann sich aus eigenem Willen fuer JESUS CHRISTUS entscheiden


Du verdrehst da wieder etwas.

Ich bin mir bei dem Thema "Freier Wille" nicht mehr ganz so sicher, wie ich es mal gewesen bin und will mich nicht auf die eine oder andere Seite stellen. Auch große Prediger wie Charles Spurgeon und John Bunyan (Autor der Pilgerreise) waren strikte Vertreter der Prädestinationslehre.

Aber deine Behauptung, PEDRO1 hat da etwas verdreht, kann ich nicht nachvollziehen. Der Bibelvers lautet:

Jer10:23 Ich weiß, Jahwe: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand, keiner bestimmt selbst, wohin sein Lebensweg

Dann schreibt PEDRO1:

Die Bibel sagt: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand. (Das ist 1:1 das, was Jeremia sagt)

kingschild sagt: Der Mensch hat sein Schicksal selber in der Hand und kann sich aus eigenem Willen fuer JESUS CHRISTUS entscheiden.

Dann antwortest du: Du verdrehst da wieder etwas.

Was hat PEDRO1 an diesem Bibelvers denn verdreht?


Ich kann den Gedankengang von PEDRO1 sehr gut nachvollziehen. Du behauptest das Gegenteil von dem, was in der Bibel geschrieben steht!
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Helmuth » Fr 11. Jan 2019, 08:20

Natascha hat geschrieben:Kannst du bitte folgende Frage beantworten, die du vor ca. einem Monat hier im Forum gestellt hast, denn deswegen habe ich mich extra hier im Forum angemeldet:

PEDRO1 hat geschrieben:Was hast du denn fuer ein Problem mit GOTT, Helmuuth?

Du hast dich tatsächlich wegen dieser einen Frage angemeldet? Such dir lieber Diskussionspartner aus, von denen du profitieren kannst. Man findet sie mit der Zeit schon. :]

Ich beantworte solche Fragen nicht weiter, wenn mit der Zeit klar wird, dass sie keiner gemeinsamen Auferbauung zu Diensten ist, sondern manche sich nur in Szene setzen. Ein Kennzeichen sind endlos viele und unnütze Worte, das meiste davon OT.

Thema ist der freie Wille und nicht was ich für ein Problem habe. Es liegt halt in der Natur des Menschen immer von dem abzuschweifen, was der gottgegebene Sinn und Zweck einer bestimmte Sache ist, das gilt auch für mich.

Man kann aber auch lernen an dem mitzuarbeiten was Gottes Wille ist, was also z.B. nützlich ist, was der freie Wille ist und wozu wir ihn auch bekommen haben.
Herzliche Grüße
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon onThePath » Fr 11. Jan 2019, 11:50

Mir genügt es zu wissen, dass ich Entscheidungen machen kann, wie ich mein Leben gestalte. Das ist freier Wille. Wer will denn aus der Sicht Gottes so genau urteilen, wie es aus seiner geistigen absoluten Höhe aussieht damit ? Gottes Denken und Sein, von dem wir nur kleine Bruchstücke begreifen ?

Die Aufforderung von Jesus, Gottes Wege zu gehen, setzt doch auch einen freien Willen voraus.


Ich verbeisse mich nicht in einzelne Aussagen des AT. Wieviel Streit, verschiedene Auslegungen und Rechthaberei dabei herauskommen sieht man hier ja immer wieder neu. Da ist es gleich klärender, wenn man Jesus an erste Stelle setzt, auch seine Botschaft.


Wäre interessant, wenn sich jeder Schreiber hier äußern würde, welcher christlichen oder schon sektenartigen Richtung er sich zuordnet. Dann ist man gefasster, was da wieder kommt an Ansichten, und warum.

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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Natascha » Fr 11. Jan 2019, 13:22

Helmuth hat geschrieben:Du hast dich tatsächlich wegen dieser einen Frage angemeldet? Such dir lieber Diskussionspartner aus, von denen du profitieren kannst. Man findet sie mit der Zeit schon.

Thema ist der freie Wille und nicht was ich für ein Problem habe.

Das ist ja eine Frechheit. Was bist denn du für ein unverschämter Mensch? Zum einen war das nicht die Frage, weswegen ich mich hier angemeldet habe, sondern das war die Frage:

Wo findet man im NT das Testament Jesu Christi, seine letzte Willenserklärung?

Diese Frage hat hier im Forum keiner beantwortet - oder beantworten können!

Zum anderen darf ich mich hier anmelden aus was für einen Grund auch immer!

Und du bist garantiert nicht nicht ein Diskussionspartner, von dem ich profitieren kann. Das ist sowieso keine Diskussion hier: Bevor ihr zu diskutieren angefangen habt, seid ihr euch alle einig gewesen, daß der Mensch einen freien Willen hat. Und diese Position bestätigt ihr euch dann die ganze Zeit gegenseitig! Als einziger vertritt hier PEDRO1 eine andere Position und ihr geht auf ihn los, wie die Juden auf Jesus. Dabei hat PEDRO1 die stichhaltigsten und klarsten Beweise von euch allen aus der Bibel erbracht. Als Nichtchrist! Und eure Antwort ist immer dieselbe: Das ist aus dem Kontext gerissen. Er führt euch vor - daher geht ihr auf ihn so los! Ich kann ihm bei seinen Ausührungen folgen. Und viele andere auch! Ich habe so etwas vorher noch nie gelesen. Er hat mich mit vielen Aussagen im Innersten getroffen. Er spricht vieles so frei heraus, was mich schon immer beschäftigt hat. Er hat mich zum Nachdenken gebracht. Das ist ein Diskussionspartner, von dem ich profitieren kann! Aber sicher nicht von dir!

Zum freien Willen:

Gibt es ein einziges Beispiel in der ganzen Bibel, wo sich jemand für Gott aus freiem Willen entschieden hat? Ja oder Nein?

Wieviele Beispiele gibt es, wo Gott erwählt hat?

Wen hat Gott nicht erwählt?
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Habatom » Fr 11. Jan 2019, 13:32

onThePath hat geschrieben:Mir genügt es zu wissen, dass ich Entscheidungen machen kann, wie ich mein Leben gestalte. Das ist freier Wille. Wer will denn aus der Sicht Gottes so genau urteilen, wie es aus seiner geistigen absoluten Höhe aussieht damit ? Gottes Denken und Sein, von dem wir nur kleine Bruchstücke begreifen ?

Die Aufforderung von Jesus, Gottes Wege zu gehen, setzt doch auch einen freien Willen voraus.


Wäre interessant, wenn sich jeder Schreiber hier äußern würde, welcher christlichen oder schon sektenartigen Richtung er sich zuordnet. Dann ist man gefasster, was da wieder kommt an Ansichten, und warum.

lg, oTp




Ich kann mich diesem Thema nur annähern. Wobei ich insgesamt mehr dem Verständnis Luthers von der "Unfreiheit des Willens" abgewinnen kann.

Und hier dem Menschen dann nur eine bedingte - von Gott ermöglichte - Willensfreiheit zugestehen würde, die ihm mehr oder weniger dann durch "Sünde(n)" abhanden kommen kann.


Empfehlen kann ich hierzu den Eintrag in Wikipedia vom Freien Willen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Freier_Wille

Interessant fand ich hier die neusten Erkenntnisse aus der Hirnforschung:

Neueste (Stand 2015) experimentelle Forschungsergebnisse u. a. von Haynes weisen aber darauf hin, dass solche Gehirnaktivitäten – nachdem sie unwillkürlich gestartet wurden – willentlich gestoppt werden können: "Die Probanden sind den frühen Hirnwellen nicht unkontrollierbar unterworfen. Sie waren dazu in der Lage, aktiv in den Ablauf der Entscheidung einzugreifen und eine Bewegung abzubrechen", so Haynes. "Dies bedeutet, dass die Freiheit menschlicher Willensentscheidungen wesentlich weniger eingeschränkt ist, als bisher gedacht. Dennoch gibt es einen Punkt im zeitlichen Ablauf von Entscheidungsprozessen, ab dem eine Umkehr nicht mehr möglich ist, den ‚point of no return’."

Heißt, wir können uns gegen bestimmte Impulse aus unserem Unbewusstem entscheiden, die uns eine bestimmte Willensaktion zwingend nahelegen. Dies aber nur bis zu einem gewissen Punkt - wo Argumente für eine bestimmte Willensaktion dann noch nicht Überhand genommen haben.

Wäre eine bedingte Freiheit, von etwas Abstand zu nehmen, worin ich mich noch nicht zu sehr verstrickt habe.

Auf der anderen Seite die Möglichkeit mich zu entscheiden, das Gute zu tun, was mir vor Gott als gut erscheint.


Auch wenn es nach Jeremia 10 gilt:

23 Ich habe erkannt, HERR, dass der Weg des Menschen nicht in seiner Macht steht und dass es keinem, der geht, gegeben ist, seinen Schritt zu lenken.

Und Jeremia deswegen auf die Zurechtweisung (Führung) Gottes angewiesen ist:

24 Züchtige mich, HERR, doch mit rechtem Maß, nicht in deinem Zorn, damit du mich nicht aufreibst!


Gilt es auch - eine Wahl zu haben:

5. Mose 11:
26 Siehe, ich lege euch heute Segen und Fluch vor:
27 den Segen, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, gehorcht, die ich euch heute gebiete,
28 und den Fluch, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, nicht gehorcht und von dem Weg, den ich euch heute gebiete, abweicht, um andern Göttern nachzulaufen, die ihr nicht kennt.



Allerdings - wer kann nur den Geboten Gottes gehorchen, wenn Gott ihn nicht zuvor dazu befähigt? Sein Gesetz in seinen Sinn schreibt. Seinen heiligen Geist schenkt.

Und das wir als Christen zu Kinder Gottes wurden - das ist ebenso wenig unser Verdienst, wie es unser Verdienst war, das unsere leiblichen Eltern uns gezeugt haben, sodass wir geboren wurden.

Wäre es unserer Entscheidung zu verdanken, müsste ich alle Bibelstellen, die von einem "Auserwähltsein vor Grundlegung der Welt" streichen. Macht ein Buch des Lebens keinen Sinn. Würde nicht Gott sich Menschen und ein Volk erwählen, sondern Menschen aus freiem Willen für ihn entscheiden.


mfg,
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Habatom » Fr 11. Jan 2019, 13:38

Natascha hat geschrieben:
Wo findet man im NT das Testament Jesu Christi, seine letzte Willenserklärung?




Es gibt keine (ausdrücklich) letzte Willenserklärung von Jesus Christus.

Ihm war stets ein Anliegen, das der Wille des Vaters im Himmel geschehe.

Und der Wille Gottes ist vielfältig in seinen Absichten mit der Welt und den Menschen. Geprägt von Liebe. Geprägt von Gerechtigkeit und Gnade.
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon kingschild » Fr 11. Jan 2019, 18:01

Jimmy hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben: PEDRO1 hat geschrieben:

Die Bibel sagt: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand

kingschild sagt: Der Mensch hat sein Schicksal selber in der Hand und kann sich aus eigenem Willen fuer JESUS CHRISTUS entscheiden


Du verdrehst da wieder etwas.

Ich bin mir bei dem Thema "Freier Wille" nicht mehr ganz so sicher, wie ich es mal gewesen bin und will mich nicht auf die eine oder andere Seite stellen. Auch große Prediger wie Charles Spurgeon und John Bunyan (Autor der Pilgerreise) waren strikte Vertreter der Prädestinationslehre.

Aber deine Behauptung, PEDRO1 hat da etwas verdreht, kann ich nicht nachvollziehen. Der Bibelvers lautet:

Jer10:23 Ich weiß, Jahwe: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand, keiner bestimmt selbst, wohin sein Lebensweg

Dann schreibt PEDRO1:

Die Bibel sagt: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand. (Das ist 1:1 das, was Jeremia sagt)

kingschild sagt: Der Mensch hat sein Schicksal selber in der Hand und kann sich aus eigenem Willen fuer JESUS CHRISTUS entscheiden.

Dann antwortest du: Du verdrehst da wieder etwas.

Was hat PEDRO1 an diesem Bibelvers denn verdreht?


Ich kann den Gedankengang von PEDRO1 sehr gut nachvollziehen. Du behauptest das Gegenteil von dem, was in der Bibel geschrieben steht!



Jimmy Manipulation des Wortes ist wenn man sowohl die Bibel verdreht, wie auch die Aussagen eines Auslegers und einfach wild nach seinem gut dünken etwas zusammenstellt, das ein verzerrtes Bild er eigentlichen Aussage ergibt.

Wenn Du sagst: Alle müssen, vielleicht sterben und ich dann schreibe Zitat Jimmy: Alle müssen sterben am Ende.

Würdest Du dann sagen super das ist meine Aussage?

Oder würdest Du sagen, da wurde A: Etwas verschwiegen und B: Noch etwas hinzugefügt und damit wurde meine Aussage total verfälscht?


Also nochmal nachlesen die ganze Fülle aller meiner Aussagen und nicht ein falsch zusammen gestellter Wortschnitt mit noch einem eingefügten Bibelvers, den ich so im Zusammenhang nie erwähnte, sondern lediglich konkret und ausführlich auf beides einging.

Das Schicksal ist in Gottes Hand habe ich nie bestritten aber noch ein wenig dazu ausgeführt, was er möchte, mit dem was er uns geschenkt hat.

Das ist es ja was ich Pedro1, deinem und Nataschas gutem Freund immer erkläre.

Zudem frage ich auch Dich: Warum konnte der verlorene Sohn zurück zum Vater gehen?

Das Schicksal der Menschen das in Gottes Hand ist, sieht vor, das der Mensch mit einem freien Willen eine Entscheidung für IHN oder gegen IHN treffen kann.

Das Schicksal Gottes das für mich und alle bestimmt ist, das ich und Du, JA oder Nein sagen können zum Frieden mit Gott oder Nein zum Frieden mit Gott. Ja zu einer Beziehung mit IHM oder NEIN zu einer Beziehung und Frieden mit IHM.

ER hat gesagt ich will das der Mensch den neuen Bund mit mir annimmt aber er respektiert jeden der sagt, Nein. und ja der kann dann nicht sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und meinen mit ein paar Bösen Werken, könne er dann in den Himmel gelangen, weil die Wahl des Bösen, endet nicht dort wo der Böse sagt, das er enden möchte, sondern genau dort wo Gott sagt, das er enden wird.

Jeder der Sünde tut, Gott und seine Kinder in ein Böses und schlechtes Licht rückt, der wird keine Erlösung haben, jeder der sagt von solch Bösen Werken, will ich umkehren und Busse tun, der hat eine offene Türe zum Reich Gottes, das ist das Schicksal das Gott so bestimmt.

Jimmy sage mir doch mal ganz ehrlich, in welchem Verhältnis stehst Du zu Pedro1?

Hast Du einen freien Willen, mir eine ehrliche Antwort zu geben oder mir eine unehrliche (Lüge) zu geben?

Gottes Wille ist, das Du Aufrichtig und Ehrlich bist. Was ist aber dein Wille in dieser Sache?

Was möchte und tut Jimmy mit seinem Willen in dem Fall, für was entscheidest Du Dich?

Keine Antwort und ablenken? Tun als verstehe ich die Frage nicht? Eine Lüge als Antwort geben? Oder ehrlich und offen ohne zu Lügen, antworten?

Nicht Gott oder sein Schicksal entscheidet für den Jimmy, was er tut.


Das ist deine Freie Entscheidung. Lüge, Wahrheit oder Schweigen ist das was Du entscheidest und nicht Gott hat das für Dich entschieden, was Du auf diese Frage von mir als Antwort gibst.

Wie gesagt, der verlorene Sohn konnte sagen: Ich will zurück zum Vater denn ich habe es versifft. Der Sohn der sagt, habe ich nicht nötig, der bleibt halt fern von allem Guten des Vaters.

Das ist das Schicksal, des Menschen das er ja zum Guten und Bösen sagen kann und was er wählt das wird er ernten, genau so wie es bestimmt ist von Gott.

Was er aber wählt, das bestimmt nicht Gott für mich, den er hat bestimmt das ich wählen kann, Erlösung oder Gefangen, Segen oder Fluch, Lüge oder Wahrheit?

Die einen werden links stehen, die anderen Rechts aber nicht aus der Willkürlichkeit Gottes heraus steht der eine hier oder der andere dort.

Den der Mensch wurde nicht als Roboter erschaffen oder nach dem Bilde eines Roboters. Der Mensch wurde erschaffen das er das Gute wählt und tut, durch die Ursünde gelingt im das nicht immer aber Gott hat einen Weg zurück geschaffen.

Ich kann sagen Frieden mit Dir Jimmy oder eben das Gegenteil.

Du kannst sagen Frieden mit Gott oder nein, ich will lieber weiter sündigen.

God bless
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Re: Freier Wille - ab wann ist der Wille frei

Beitragvon Helmuth » Fr 11. Jan 2019, 18:57

Natascha hat geschrieben:Das ist ja eine Frechheit. Was bist denn du für ein unverschämter Mensch?

Ups! :warn:

Du als Newcomer und schon solche Töne, alle Achtung. Mir steht es ja auch frei mit wem ich mich hier austausche. Manche erreichen aber ab einem gewissen Punkt bei mir Ende Gelände und dann will ich nicht mehr. Punkt.

Übrigens, hier in diesem Forum gefällt mir diesbezüglich sehr gut die Arbeit der Moderatoren. Sie sorgen schon für eine gewisse Disziplin und Ordnung. Ich wollte das auch mal lobend erwähnt wissen.


Aber in medias res:
Natascha hat geschrieben:Wo findet man im NT das Testament Jesu Christi, seine letzte Willenserklärung?

Was meinst du mit "letzter" Willenserklärung. Die letzte kurz vor seinem Tod? So wie man bei uns etwa ein Testament abfasst?

Man könnte vielleicht Jesu Gebet in Johannes 17 derart betrachten. Dort steht folgende klar formulierte Willenserklärung:
Joh 17, 24 hat geschrieben:Vater, ich will, dass die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, auf dass sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.

Wollen wir weiter diskutieren? Sag nicht, wenn du darauf nun antwortest, man habe dich gegen deinen Willen gezwungen. :mrgreen:
Herzliche Grüße
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