"Denn seht, das Reich Gottes ist inwendig in euch"

Diskussion und Fragen zur Bibel

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"Denn seht, das Reich Gottes ist inwendig in euch"

Beitragvon Dreieck » Do 29. Sep 2016, 00:15

Am Beispiel Lukas 17, 21 sei gezeigt, wie extrem wichtig genaue Formulierung sein kann.
Strangnamensgebender Satz aus der "NeueLuther Bibel 2009":

"Das Reich Gottes ist ...

-wie es unter Lukas 17, 21 in einer anderen Bibelversion http://www.bibelwissenschaft.de/online- ... s+17%2C+20 heißt-
"mitten unter euch" ...



Das
ist was ganz anderes als
...
"inwendig in euch".



Die Formulierung mit dem "unter euch" gefällt mir ohnehin nicht, was meine intuitive Bevorzugung
des "...inwendig in euch" zusätzlich bekräftigt. :)
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Re: "Denn seht, das Reich Gottes ist inwendig in euch"

Beitragvon onThePath » Do 29. Sep 2016, 08:55

Mit Jesus war schon das Reich Gottes mittn unter ihnen gegenwärtig. Deshalb passt es.

Inwendig im Menschen ist es, weil Jesus sagt, er und sein Vater wir in uns Wohnung nehmen.

lg, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: "Denn seht, das Reich Gottes ist inwendig in euch"

Beitragvon maria139 » Do 29. Sep 2016, 11:20

onThePath hat geschrieben:Mit Jesus war schon das Reich Gottes mittn unter ihnen gegenwärtig. Deshalb passt es.

Inwendig im Menschen ist es, weil Jesus sagt, er und sein Vater wir in uns Wohnung nehmen.

lg, otp


Hallo otp

Das Reich Gottes ist nicht dort oder da, verstehe ich so, dass das Reich Gottes nicht örtlich gebunden ist, sondern dort anzutreffen ist, wo Jesus Lehren gefruchtet haben und deshalb den Bedingungen des Evangeliums vom Reich Gottes entsprechen. Das Reich Gottes ist dort reell, wo Menschen füreinander da sind, so wie in der Apostelgeschichte bei einer der 1. Gemeinden Gottes im Himmel. (die Stelle fällt mir nicht gerade ein, Du kennst sie sicher)

Inwendig ist das Reich Gottes aber nur dort, wo Jesus geglaubt wurde/wird und man statt nur Leser auch Täter Jesus Lehren ist, Wohnung nehmen im Hause Jesus Vaters kann NUR wer sich an seine Worte/Lehren hält, steht im Johannesevangelium.

Ein Übergabebet macht noch keinen Christen....es ist eher so eine Art Verlobungsritual...erst die Hochzeit mit Jesus als Bräutigam das Bleiben an SEINEN Lehren zeigt wahres Christsein, lässt das Reich Gottes inwendig gegen aussen leuchten, ist meine Ansicht durch Erfahrung.

lg Maria
Jesus Christus ist für mich Masstab für wahre Göttlichkeit in AT und NT.z.B. betr. Johannes 12.45 / 14.9 I love Jesus deep down in my heart...
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Re: "Denn seht, das Reich Gottes ist inwendig in euch"

Beitragvon Mariette M. » Do 29. Sep 2016, 15:09

Dreieck hat geschrieben:Die Formulierung mit dem "unter euch" gefällt mir ohnehin nicht,

Inwiefern hat dein Missfallen an der Übertragung allgemeingültigen Wert?
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: "Denn seht, das Reich Gottes ist inwendig in euch"

Beitragvon Orpheus » Do 29. Sep 2016, 18:05

Dreieck,
im Thomas Evangelium findest du weitere Zitate von Jesus, die deiner Intuition nahe kommen dürften.
Gruss Orpheus
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Re: "Denn seht, das Reich Gottes ist inwendig in euch"

Beitragvon maria139 » Fr 30. Sep 2016, 06:02

Dreieck hat geschrieben:
Die Formulierung mit dem "unter euch" gefällt mir ohnehin nicht, was meine intuitive Bevorzugung
des "...inwendig in euch" zusätzlich bekräftigt. :)


Man könnte auch sinnieren, dass es nur unter euch sein kann, wenn es inwendig in euch ist und aus euch wirkt.
Jesus Christus ist für mich Masstab für wahre Göttlichkeit in AT und NT.z.B. betr. Johannes 12.45 / 14.9 I love Jesus deep down in my heart...
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Re: "Denn seht, das Reich Gottes ist inwendig in euch"

Beitragvon POW » Fr 30. Sep 2016, 09:14

maria139 hat geschrieben:
Dreieck hat geschrieben:
Die Formulierung mit dem "unter euch" gefällt mir ohnehin nicht, was meine intuitive Bevorzugung
des "...inwendig in euch" zusätzlich bekräftigt. :)


Man könnte auch sinnieren, dass es nur unter euch sein kann, wenn es inwendig in euch ist und aus euch wirkt.


Man könnte aber auch sinnieren, das Gott das allgegenwärtige All-Transzendente ist, das über unsere, also die menschliche Erfahrung weit Hinausgehende, letztendlich Gott als ein Kontinuum, das über alles menschliche Erkenntnisvermögen weit hinausgeht.

Gott über den Wolken schwebend? Gott irgendwo im Universum behaust? Oder Gott permanent in uns anwesend, in Gläubigen ebenso anwesend und wirkend, wie im Gottesleugner.

Gott als ewig Seiendes, als Anfang und Ende alles Seienden überhaupt (in seinem Heilsplan mit dem Menschen), dieser Gott wirkt in uns auch, gerade in seiner Schöpfung, und es gibt wohl nichts, in dem Gott nicht ist.
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Re: "Denn seht, das Reich Gottes ist inwendig in euch"

Beitragvon onThePath » Fr 30. Sep 2016, 10:18

Pow, das ist mir zu viel schwelgen und zu schwärmerisch.

Gott in Allem Innewohnend ?

Anscheinend ist die Erde und ist der Mensch doch etwas separiert von Gott.
Sogar diese ganze Schöpfung, da es auch noch unsichtbare unbekannten Räume und Kråfte gibt.

Sogar die Harmonie und verbindende Liebe der Gottesverbundenheit ist hier fern.

Bleibt nur noch, Gott in sich selber, in uns, Raum zu geben. Da Gott auch unter dieser Voraussetzung nicht unmittelbar deutlich da oder wirksam ist, bleiben nur Glaube und Hoffnung, bis wir ihn sehen bleibt die Liebe zu ihm und den Mitmenschen.

Wer Gott nicht in sein Wesen hinein lässt, praktiziert hingegen jetzt schon die Gottferne, die auch nach dem Tod gültig bleibt.

lg, otp
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Re: "Denn seht, das Reich Gottes ist inwendig in euch"

Beitragvon POW » Fr 30. Sep 2016, 15:24

onThePath hat geschrieben:Pow, das ist mir zu viel schwelgen und zu schwärmerisch.

Gott in Allem Innewohnend ?

Anscheinend ist die Erde und ist der Mensch doch etwas separiert von Gott.
Sogar diese ganze Schöpfung, da es auch noch unsichtbare unbekannten Räume und Kråfte gibt.

Sogar die Harmonie und verbindende Liebe der Gottesverbundenheit ist hier fern.

Bleibt nur noch, Gott in sich selber, in uns, Raum zu geben. Da Gott auch unter dieser Voraussetzung nicht unmittelbar deutlich da oder wirksam ist, bleiben nur Glaube und Hoffnung, bis wir ihn sehen bleibt die Liebe zu ihm und den Mitmenschen.
Und ein Gott, der nicht in auch jedem Atom seiner Schöpfung permanent anwesend ist, das wäre wohl mehr ein Demiurg.

Wer Gott nicht in sein Wesen hinein lässt, praktiziert hingegen jetzt schon die Gottferne, die auch nach dem Tod gültig bleibt.

lg, otp


Ob wir Gott in unser Wesen lassen, oder auch nicht, das ist allein im ewigen Plan Gottes vorgesehen und nur Ihm allein kenntlich. Denn wenn Gott will, das aus einem Saulus ein Paulus wird, dann können wir uns mit Händen und Füßen dagegen wehren und sträuben, am ende sind wir doch Paulus.

Und was das hier betrifft:

Anscheinend ist die Erde und ist der Mensch doch etwas separiert von Gott.
Sogar diese ganze Schöpfung, da es auch noch unsichtbare unbekannten Räume und Kråfte gibt.


ich weiß, dein Spezialgebiet ist die "Dämonologie" und dessen schon teilweise beängstigende Mystifikation.
Allerdings sind das finstere Reiche, Mächte und Gewalten, vor denen wir allein niemals bestehen würden. Trotz aller konfessionell "hauptberuflicher" Befreiungsdienste, oder auch Teufels- oder Dämonenaustreibungen.

Denn ich bin der Meinung, das uns allein nur Jesus/Gott vor den dunklen Reichen des Bösen und seinen schwarzen Dienern beschützen kann, nicht Menschen, auch nicht die konfessionellen Cheff-Exorzisten mit zweifelhaften Beschwörungsriten und murmelnd wispernden Ritualen.

Obwohl sich hier die Frage stellt: ist das Böse überall dort, wo Gott gerade nicht ist, oder ist Gott gerade nicht dort, wo das Böse anwesend ist? Und jede Antwort hinterlässt hier so ein gewisses Geschmäckle mit theologischen "Nachwehen" und jeder Menge Fragezeichen.

Es gibt keinen Gott neben Gott, und wenn manche übereifrige Zeitgenossen auch dem Gottseibeiuns und seinen Dämonen eine Macht zugestehen, die einem schon recht nachdenklich macht, so hat entweder Gott auch alle und jede Macht über das Böse und seinem finsteren Reich, oder Gott wäre zu nichts, zu absolut nichts nütze.

Denn wenn nicht Gebete uns vor dem dunklen Reich und seinen Scharen beschützen, wenn nicht (präventiv) Gott selbst uns hilfreich und helfend zur Seite steht, vor dem Bösen an sich, wer dann?

Nein, dem Bösen, oder das Böse, das gebe ich allein Gott/Jesus anheim, dort ist es schon gut "aufgehoben", dieses fundamentale und auch existenzielle Ur-Vertrauen gestatte ich mir zuerst und grundsätzlich.
POW
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Re: "Denn seht, das Reich Gottes ist inwendig in euch"

Beitragvon onThePath » Fr 30. Sep 2016, 16:30

POW,
Ich sprach von dem, was im Jenseits an Macht Gottes vorhanden ist.

Und deine Erklärungen mit zeitgeistigen Tendenzen zu den dämonischen Mächten müsste ich erst mal berichtigen, damit deine Sicht nicht noch andere zeitgeistlich prägen. Da sind schieflagige Tendenzen, die mir missfallen. Aber kommt Zeit, kommt von mir Entgegnung zu jedem Satz, da ich es etwas anders sehe.

Du liebe Zeit, ich sehe es sachlich und du versuchst meine christliche Sicht zu mystifizieren. Was glaubst du, unzählige Stunden an Nachforschung und Denkarbeit so lapidar aburteilen zu können, noch dazu vertretbare christliche Ansichten dazu ?

Einen Schritt weiter und du glaubst nicht mehr, was die Bibel über den Bösen sagt ? Das wäre konsequent der Zeitgeist. Ich bin kein Zeitgeistschaf. Ich bilde mir meine Meinung.


lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am Fr 30. Sep 2016, 17:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Denn seht, das Reich Gottes ist inwendig in euch"

Beitragvon onThePath » Fr 30. Sep 2016, 16:39

ich weiß, dein Spezialgebiet ist die "Dämonologie" und dessen schon teilweise beängstigende Mystifikation.
Allerdings sind das finstere Reiche, Mächte und Gewalten, vor denen wir allein niemals bestehen würden. Trotz aller konfessionell "hauptberuflicher" Befreiungsdienste, oder auch Teufels- oder Dämonenaustreibungen.


Hallo, POW
Ein, nur eines meiner Denkgegenstände.

Moment mal, du bist nicht auf dem letzten Stand dieser Dinge.
Beistand muss oft sein, Seelsorge, und die soll durch Gottes Wahrheiten etwaige Einflüsse des Dämonischen entmachten. Dabei ist der Wille entscheidend, die Änderung der inneren Haltung, sich Gott zuwenden, der Glaube und sich halten an Gottes Wahrheiten, und keine besondere Art der Austreibung und Befreiung. Im Gegenteil, tobende Dämonen so wenig wie möglich beachten.

Denn ich bin der Meinung, das uns allein nur Jesus/Gott vor den dunklen Reichen des Bösen und seinen schwarzen Dienern beschützen kann, nicht Menschen, auch nicht die konfessionellen Cheff-Exorzisten mit zweifelhaften Beschwörungsriten und murmelnd wispernden Ritualen.

Hab dich nicht so mit gruseligen Phantasien. Riten und Rituale sind sowieso falsch.
Natürlich kann uns Jesus beschützen, aber es ist eine Charakterfrage, wenn wir dunkle Mächte einziehen lassen in unser Denken. Und dann brauchen wir um so mehr Orientierung an Jesus. Und oft braucht der angegriffene Mensch dann seelsorgerischen Beistand.
Obwohl sich hier die Frage stellt: ist das Böse überall dort, wo Gott gerade nicht ist, oder ist Gott gerade nicht dort, wo das Böse anwesend ist? Und jede Antwort hinterlässt hier so ein gewisses Geschmäckle mit theologischen "Nachwehen" und jeder Menge Fragezeichen.


Ich finde das gar nicht so kompliziert. Überall, wo Gottlosigkeit im Menschen ist, kann ein dämonischer Einfluß sich einschleichen. Muß aber nicht. Und Hölle ist die Abwesenheit Gottes, mehr nicht.



Es gibt keinen Gott neben Gott, und wenn manche übereifrige Zeitgenossen auch dem Gottseibeiuns und seinen Dämonen eine Macht zugestehen, die einem schon recht nachdenklich macht, so hat entweder Gott auch alle und jede Macht über das Böse und seinem finsteren Reich, oder Gott wäre zu nichts, zu absolut nichts nütze.

Was ist das denn für eine Frage? Natürlich hat das Böse eine sehr begrenzte Macht. Aber der Mensch ist zum Schlechten Verführbar, gute Engel nicht. Was meinst du, sagt die Bibel dazu ?

Denn wenn nicht Gebete uns vor dem dunklen Reich und seinen Scharen beschützen, wenn nicht (präventiv) Gott selbst uns hilfreich und helfend zur Seite steht, vor dem Bösen an sich, wer dann?

Nicht nur Gebete, auf die innere Haltung kommt es an. Auf reine, gottgefällige Gedanken etwa.

Nein, dem Bösen, oder das Böse, das gebe ich allein Gott/Jesus anheim, dort ist es schon gut "aufgehoben", dieses fundamentale und auch existenzielle Ur-Vertrauen gestatte ich mir zuerst und grundsätzlich


Ja, ja in der Bibel steht wohl unnütz, dass wir nicht gegen Fleisch du Blut kämpfen. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, nicht Augen zu und durch. :) Ich hoffe, du schließt nicht aus, dass zum Urvertrauen auf Gott auch der Umgang mit sich selber wichtig ist, was man denkt, fühlt und tut. Oder was aus meiner Vergangenheit noch negativ in mir wirkt.

Hast du schon mal daran gedacht, dass ich Dinge wissen musste, weil ich mich seelsorgerlich betätigen musste ?
Da hilft kein einfaches Rezept oder eine vage Zutatenliste wie anscheinend Deines, da hilft nur ein umsichtiges Konzept. Also ein Umgang mit allen Fakten, die mir bekannt sind. Wer nur etwas weiß, der macht wenn es drauf ankommt, leicht Fehler.

Ich bekenne mich klar zu dem im NT gezeichneten Bild von der jenseitigen Welt, und da sind nun mal nicht nur süße Engelchen.


lg, oTp
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Re: "Denn seht, das Reich Gottes ist inwendig in euch"

Beitragvon Dreieck » Mo 3. Okt 2016, 15:21

Viele versuchen, den Anderen zu "berichtigen", die eigene Ansicht höherwertig als die des Anderen darzulegen. Das ist also das mit dem "u n t e r euch".
Und wenn etwas einfach als gleichberechtigt stehengelassen werden kann, ohne dass sich gleich korrigierender Widerstand rege, dann ist's "inwendig in euch".
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Re: "Denn seht, das Reich Gottes ist inwendig in euch"

Beitragvon onThePath » Mo 3. Okt 2016, 15:29

Viele versuchen, den Anschein zu erwecken, als seien ihre Ansichten richtiger als das was man aus der Bibel wirklich lesen kann. Das sollte man nicht so stehen lassen, sondern dem etwas entgegen setzen. Aufrichtiger wäre es, Dreieck, wenn du deine Meinung dazu sagst und riskiert, sie im Lichte der Bibel prüfen zu lassen. Nur scheuen einige anzuecken mit ihren besseren und freieren Ansichten. Wenn Sie besser sind und waschecht kann man sich doch frei äußern.
Ich mache mich ja gerade ausdiskutierbar wenn ich meine Meinung sage. Wichtig Ist, ob ich Anerkennung bei ausgewogen Bibelkundigen bekomme oder Ablehnung von Leuten, die von der Bibel abweichende eigene Ideen durchsetzen möchten.
Ich lasse mich ja gerne korrigieren und habe keine Angst vor Kritik.

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Re: "Denn seht, das Reich Gottes ist inwendig in euch"

Beitragvon xp » Mo 3. Okt 2016, 16:15

Dreieck hat geschrieben:Am Beispiel Lukas 17, 21 sei gezeigt, wie extrem wichtig genaue Formulierung sein kann.
Strangnamensgebender Satz aus der "NeueLuther Bibel 2009":

"Das Reich Gottes ist ...

-wie es unter Lukas 17, 21 in einer anderen Bibelversion http://www.bibelwissenschaft.de/online- ... s+17%2C+20 heißt-
"mitten unter euch" ...



Das
ist was ganz anderes als
...
"inwendig in euch".



Die Formulierung mit dem "unter euch" gefällt mir ohnehin nicht, was meine intuitive Bevorzugung
des "...inwendig in euch" zusätzlich bekräftigt. :)



Er sprach direkt zu den Pharisäern und Schriftgelehrten, die ihn später ans Holz gebracht haben: Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch. Die Pharisäer wären zu Hochform aufgelaufen, hätte er ihnen dies bescheinigt. Nein, inwendig seien sie voller Raub und Unmäßigkeit, hat er ihnen attestiert. Mt.23,25 Das Reich Gottes hingegen bezog er vielmehr auf sich selbst.
Je größer mir Christus wird, um so kleiner wird mir alles andere
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