Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Diskussion und Fragen zur Bibel

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Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon manfred » Di 5. Jan 2016, 12:24

1Kor 3,16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?

Wie versteht ihr diesen Satz?
Werde ich erst durch gute Führung zum Tempel?
Kann ich als unreiner Tempel zum reinen Tempel werden?
Was würde das für euch bedeuten, wenn man danach leben würde?
Wie gelingt die Tempelreinigung?
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Reginald 32 » Di 5. Jan 2016, 21:18

Lieber Manfred, diesen Text sehe ich nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit anderen biblischen Aussagen. Da ist die Aussage, dass der Gläubige ein Baustein im Tempel Gottes ist, also zusammen mit anderen Gläubigen den Tempel bildet. Da wird auch die Gemeinde als Tempel bezeichnet. Und der Antchrist wird sich in den Tempel Gottes setzen, also in Gottes Gemeinde breit machen.

Da der Tempel der irdische Wohnort Gottes ist und der Heilige Geist im Herzen des Menschen wohnen möchte, gibt es aber auch die Möglichkeit, dass wir unseren Leib als Tempel des Heiligen Geistes ansehen, den wir auf keinen Fall verunreinigen, schädigen, marode machen sollen. Damit ist dann der Zusammenhang zwischen Glauben und täglicher Lebensführung gegeben.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Christustraeger » Mi 6. Jan 2016, 02:09

Lieber Manfred,

es kommt nicht auf äußere Reinheit an, sondern auf innere. Konkret heißt das, dass Dein Herz rein sein sollte. Das machst Du am besten auch mit Gottes Hilfe im Gebet - Stichworte Sündenvegebung, Klärung unreiner Gedanken.

In Liebe
Christof
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Schoham » Mi 6. Jan 2016, 17:41

Wenn ich Gott liebe!

Gott HERR sein lasse
Raum im Herzen gebe
Er macht Leben hell
Träger des Lichtes sein



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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon manfred » Do 7. Jan 2016, 20:46

Also Paulus schreibt an die Korinther wegen ihrer sexuellen Unreinheit.
Und er schreibt darüber. Ihr verunreinigt den Tempel der ihr ja seid.
Manche glaube dass man erst durch Halten der Gebote zu diesem Tempel wird.
Aber das stimmt so nicht.
Ein Tempel kann immer darniederliegen auch ein Tempel aus Stein.
Es kann in diesem Tempel schlechter Dienst gemacht werden so wie im eigenen Leben.
Aber Paulus sagt hier auch: Es ist möglich, diesen Tempel wieder zu säubern.
Es gibt natürlich Hindernisgründe, z.B. falsch verstandene Gnade.
Doch ich denke wir sollten uns dieser Gnade bewußt sein und aus Dankbarkeit nach mehr Heiligkeit streben.
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon jes_25913 » Do 7. Jan 2016, 22:02

manfred hat geschrieben:
Es gibt natürlich Hindernisgründe, z.B. falsch verstandene Gnade.
Doch ich denke wir sollten uns dieser Gnade bewußt sein und aus Dankbarkeit nach mehr Heiligkeit streben.


Dankbarkeit allein ist zu kraftlos. Man muss erkennen, dass weder im anderen Geschlecht, noch in sonst einem Objekt der Welt Erfüllendes liegt. Das sieht nur der gefallene Mensch willkürlich in diese hinein. Erst dadurch entsteht in ihm das Begehren nach diesen Dingen.
Man muss wissen, dass nur das Ewige die völlige Erfüllung ist. Und die kann man jetzt haben. Oder man wird sie nie haben.

LG,
jes
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Christustraeger » Do 7. Jan 2016, 22:12

Lieber jes, ich verstehe kein Wort. Glaubst Du wirklich, dass Du durch Verzicht auf dei Welt, Gott mehr gefallen kannst als duch Dankbarkeit?

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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon jes_25913 » Do 7. Jan 2016, 22:32

Christustraeger hat geschrieben:Lieber jes, ich verstehe kein Wort. Glaubst Du wirklich, dass Du durch Verzicht auf dei Welt, Gott mehr gefallen kannst als duch Dankbarkeit?

In Liebe
Christof


Hallo Christof,
ich wollte nur anmerken, dass Dankbarkeit allein nicht ausreicht um von den Bindungen an die Welt frei zu werden.
Und was den Verzicht auf die Welt betrifft: Es sind doch die Abhängigkeiten von ihr, die uns - auch wenn es uns oft anders erscheint ( = "Täuschung Satans") unglücklich und krank machen und einen früheren Tod befördern. Erlösung kann immer nur in der Loslösung von der Welt bestehen (1. Jo. 2,15). Das bedeutet nicht, dass man dann hier keine Freude mehr hätte - im Gegenteil.

Was ich auch sagen wollte, und Du nicht verstanden hast: Das, was uns zum Beispiel an einer bestimmten Musik Freude macht, liegt nicht in der betreffenden Musik selbst - denn wäre es so, dann müssten alle Menschen die gleiche Musik lieben. Aber der Volksmund weiß ja, dass die Geschmäcker unterschiedlich sind, d.h. mit anderen Worten jeder einzelne projiziert erst das schön oder nichtschön, das gut oder schlecht in alles hinein. Nun wäre weiter zu fragen, was ist die Ursache dafür?

LG,
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Christustraeger » Fr 8. Jan 2016, 00:59

Lieber jes, ich könnte jetzt behaupten Dich verstanden zu haben, aber das tue ich nicht, weil ich es ebn noch nicht tue, Du hast recht hohe Gedaeken, die nicht leicht zu verstehen sind. Bleiben wir doch bei der Dankbarkeit, die Du do gering erachtestetst. Dankbarkeit ist das wichtigste übehaupt, überhaupt wenn man erkannt hat was für ein Mensch man durch Satan wurde. Gott war immer da um Dir zu helfen, Ist da nicht ein guter Grund zur Dankbarkeit. Und Gott wird dies auch erkennen und (an)erkennen - sei Dir da gewiß. Jetzt wüsche ich Dir ein Herz voller Dankbarkeit....


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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon jes_25913 » Fr 8. Jan 2016, 16:32

Christustraeger hat geschrieben:Lieber jes, ich könnte jetzt behaupten Dich verstanden zu haben, aber das tue ich nicht, weil ich es ebn noch nicht tue, Du hast recht hohe Gedaeken, die nicht leicht zu verstehen sind. Bleiben wir doch bei der Dankbarkeit, die Du do gering erachtestetst. Dankbarkeit ist das wichtigste übehaupt, überhaupt wenn man erkannt hat was für ein Mensch man durch Satan wurde. Gott war immer da um Dir zu helfen, Ist da nicht ein guter Grund zur Dankbarkeit. Und Gott wird dies auch erkennen und (an)erkennen - sei Dir da gewiß. Jetzt wüsche ich Dir ein Herz voller Dankbarkeit....


In Liebe
Christof


Lieber Christoff,
nein, ich verachte nicht die Dankbarkeit. Ich bin bestrebt, immer und für alles zu danken (Eph. 5,20). Auch gerade für das, was erst einmal nicht gefällt und angenehm ist. Denn eine solche Dankbarkeit, bei der man fragend wird, ist sehr für das Wachstum förderlich, weil man so tiefer in die Gedanken Gottes eingeführt wird. Weil ich immer das beherzigt habe, bin ich auch zu tieferen Erkenntnissen gekommen, die Dir jetzt noch zu hoch erscheinen. Es ist eben bedauerlich, dass dergleichen nicht in den Kirchen gelehrt wird. Man bleibt eben in seichten Gewässern. Um Dir aber noch einmal die genannten Gedanken zu verdeutlichen, möchte ich Dich einladen, eine kleine Erzählung zu lesen, die ich schon vor Jahrzehnten schrieb, und die sie deutlich macht. Falls Du Lust hast: "Vom Tod zum Leben".

LG,
jes
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Christustraeger » Fr 8. Jan 2016, 17:47

Lieber jes, schöne Geschicht, die Du damals in der DDR schriebst. Besonders wichtig fand ich die Stelle als die Liebe ins Herz einzog. Solche Liebe ist nicht einfach da - sie kommt von unserem Gott, der seinen Kindern diese Liebe gibt. Ich erkannte diese daran, dass der Mann die Frau und ihhre zwei Kinder lieben konnte. Es stimmt zwar, dass so eine Liebe das Höchste ist, aber vergiß nicht von wem sie kommt.

In Liebe
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P.S.: Gott achtet solche dankbaren Empfänger seiner Liebe auch wenn sie keine Christen sind.
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Thelonious » Fr 8. Jan 2016, 18:48

Liebe? Es gilt das gut reformatorische Solus Christus, dass - aber auch allein dieses ist, was zählt. Seine Tat auf Golgatha

Verlassen auf gute Werke, auf Gefühle oder sonst was auch immer? Abschüssig, ganz abschüssig!

Gruß
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon lionne » Fr 8. Jan 2016, 19:27

Zu diesem Thema (>>> Liebe) passt der Text des (Abreiss-)Kalenders 'Die gute Saat' von heute, 8. Januar 2016:
Kaum wird jemand für einen Gerechten sterben; denn für den Gütigen könnte vielleicht noch jemand zu sterben wagen. Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.
Römer 5,7.8

Für einen anderen sterben? Da müsste es aber schon weit kommen! Und dann für einen Gerechten? – Sicher schätzen wir Menschen, die zu allen gerecht sind, niemand benachteiligen und sich immer korrekt verhalten. Gäbe es nur mehr davon, dann sähe es anders aus in dieser oft so ungerechten Welt. Aber für solch einen sterben? Wohl kaum. Dazu fehlt einem doch irgendwie die Glut im Herzen. Allerdings, wenn es um einen Gütigen geht, der über die Gerechtigkeit hinaus durch seine Zuwendung unser Herz gewonnen hat, dann ist das schon etwas anderes. Dann kommt in uns Zuneigung auf, und die könnte uns etwas für ihn wagen lassen. Das hat es gegeben unter Eltern und Kindern, unter Freunden und Kameraden, unter Liebenden und unter Glaubensbrüdern, dass einer für den anderen das Leben gewagt und hingegeben hat. Das ist das Höchste, was ein Mensch tun kann, und wir empfinden Bewunderung dafür.
Dennoch zeigt uns die Bibel, dass da, wo menschliche Liebe ihr Höchstmaß erreicht hat, Gottes Liebe erst ihren Anfang nimmt. Seine Liebe erweist sich uns gegenüber darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch „Sünder“ waren, also weder gerecht noch gütig, sondern Gottes Feinde. – Solcher Art ist Gottes Liebe! Er erweist sie denen, die Ihm gar keinen Anlass dazu gegeben haben. So etwas können Menschen nicht. Und die Größe dieser Liebe ist allein daran zu messen, dass es Gottes eigener Sohn war, der für Sünder gestorben ist. Wie glücklich ist jeder, der im Glauben an Ihn sagen kann: „Als wir noch Sünder waren“!
Quelle: http://www.gute-saat.de/
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Thelonious » Fr 8. Jan 2016, 19:44

Amen, Lionne.
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Christustraeger » Fr 8. Jan 2016, 22:43

Thelonious hat geschrieben:Liebe? Es gilt das gut reformatorische Solus Christus, dass - aber auch allein dieses ist, was zählt. Seine Tat auf Golgatha

Verlassen auf gute Werke, auf Gefühle oder sonst was auch immer? Abschüssig, ganz abschüssig!

Gruß
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Irrtum, nur die Liebe zählt. Wer an Jesus glaubt, glaubt auch automatisch an die Liebe, das stimmt, aber wer an die Liebe in seinem Herzen glaubt, der glaubt auch an Gott, denn Gott ist Liebe.

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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Thelonious » Fr 8. Jan 2016, 23:02

Ich schreibe Solus Christus, verweise auf Seine Gnadentat auf Golgatha und du nennst dieses "Irrtum"?

Das lässt (leider) tief blicken. Oder habe ich dich hier missverstanden, 'traeger? Wenn ja, dann kläre dieses Missverständnis bitte sofort auf.

Gruß
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Christustraeger » Fr 8. Jan 2016, 23:08

Nein, lieber Thelo, das tue ich jetzt nicht und bitte Dich meiner Beiträge etwas positiver zu betrachten. Ich habe Dir keinesfalls widerprochen, sondern zugestimmt. Ich habe die Sache allerdings auf den Punkt gebracht - es ist der Glaube an die Liebe (auch in Christus) der zählt. und Dein Solus Christus wirst Du in der Bibel nicht finden - ich lasse mich da gerne belehren. und nenne mich bitte bei meinenm ganzen Namen, sonst fühle ich mich doch glatt herabgesetzt und das will ich nicht.
Zuletzt geändert von Christustraeger am Fr 8. Jan 2016, 23:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Thelonious » Fr 8. Jan 2016, 23:13

Aha? Nee, oje.

Das "solus Christus" (allein Christus) reicht dir nicht? "'Traeger"? Oder doch?

Bitte äussere dich (wenn du magst, hier ist alles freiwillig), doch mal klar
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Christustraeger » Fr 8. Jan 2016, 23:15

Für die Verkleinerung meines Namens ohne meine Zustimmung erwarte ich hier und jetzt eine Entschuldigung. Wenn nicht, werde ich Dich einfach ignorieren.

Ich warte noch auf die Bibelstelle ... Solus Christus, Du erinnerst Dich?
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Thelonious » Fr 8. Jan 2016, 23:23

Okay, um auch mit dir im Gespräch zu bleiben, Christof (übrigens: hast du meinen nick bislang mal vollständig & fehlerfrei geschrieben??? Ich wüsste jedenfalls nicht):

Joh. 14,6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich

sagt es doch. Brauchst du noch weitere Erläuterungen zu "solus Christus? Wenn ja, dann gebe ich sie die gern.

Gruß
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Christustraeger » Fr 8. Jan 2016, 23:30

Du nennst Dich doch selber Thelo. Dann dachte ich, dass ich das auch dürfe. Wenn Du aber drauf bestehst, dann nenne ich Dich bei Deinem vollständigen Namen, kein Problem.

Christus ist der einzige Weg zum Vater, das stimmt. Ich meine mit ewigem Leben aber etwas anderes. Es ist so, dass der Geist von solchen Liebenden nicht sterben wird. War wohl ein Missverständnis...

Und was ist mit der Stelle aus den Johannesbriefen wo es Heißt: Gott ist Liebe und wer inder Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Jetzt kann man durchaus sagen, dass es um eine Liebe geht, die von Christus kommt, das würde ich gelten lassen.

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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Thelonious » Fr 8. Jan 2016, 23:43

Christustraeger hat geschrieben:Du nennst Dich doch selber Thelo. Dann dachte ich, dass ich das auch dürfe. Wenn Du aber drauf bestehst, dann nenne ich Dich bei Deinem vollständigen Namen, kein Problem.

Christus ist der einzige Weg zum Vater, das stimmt. Ich meine mit ewigem Leben aber etwas anderes. Es ist so, dass der Geist von solchen Liebenden nicht sterben wird. Wird das jetzt klarer?

In Liebe
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Ja, bitte für dich Thelonious.

Du, setzt "ewiges Leben" quasi gegen "der Geist von solchen Liebenden nicht sterben", richtig? Hey, was ist für dich ewiges Leben??? Darf ich dich bitten, dich mit dieser dann sicherlich folgenden Antwort auf b i b l i s c h e Aussagen zu beziehen ? Ich will keine "Phantasmen", ich will biblische Belegstellen! Also ich gab jedenfalls welche.
Die Heilige Schrift ist hier nun einmal der Massstab, an welchem sich selbstverständlich auch deine akt. Aussagen messen lassen müssen.

Also ganz präzise: aus welcher Bibelstelle leitest du dein
Christustraeger hat geschrieben:...der Geist von solchen Liebenden nicht sterben...
denn ab?

Gruß
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Christustraeger » Fr 8. Jan 2016, 23:52

Lieber Thelonious,

Sach 10,9: Und ich will sie unter den Völkern säen<D.h. sie vermehren (wie Hosea 2,25).>, und in den fernen <Ländern> werden sie sich an mich erinnern; und sie werden mit ihren Kindern leben und zurückkehren.

es gibt noch andere STellen, die andeuten, dass der Geist der Väter und Mütter in den Kindern weiterlebt. Deshalb waren die Juden ja auch wie selbstverständlich verheiratet und hatten Kinder. Warum wohl? Wäre es nicht viel besser sich ganz auf Gott und nicht auf die Ehefrau zu konzentrierne. Braucht noch andere Stellen, oder bist Du schon mal zufrienden. Dauert dann halt...

In Liebe
Christof

5. Mo 30,6: Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, damit du am Leben bleibst.

Hab ich noch spontan gefunden....
Zuletzt geändert von Christustraeger am Fr 8. Jan 2016, 23:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon lionne » Fr 8. Jan 2016, 23:53

Kurzer Exkurs zu Solus Christus:

Was versteht man unter Solus Christus?
Es war die Lehre der römisch-katholischen Kirche, dass der Mensch nicht nur Christus sondern auch andere Mittler braucht, um die Gnade Gottes zu empfangen. Das sind die Jungfrau Maria und die Heiligen, die für ihn durch ihre Gebete ein gutes Wort bei Gott einlegen können.

Für die Reformatoren hilft nur das, was Jesus Christus am Kreuz vollzogen hat. Es reicht vollkommen, um die Fülle der Gnade Gottes zu empfangen.

Denn es ist "ein" Gott und "ein" Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass dies zu seiner Zeit gepredigt werde.
1 Timotheus 2, 5-6

Aus Wiki:
Die Formel solus Christus fasst einen theologischen Grundsatz der Reformation und der reformatorischen Theologie zusammen. Dieser Grundsatz lautet, dass Jesus Christus der alleinige Heilsmittler (1 Tim 2,5–6 EU u. a.) ist. Er allein habe durch seinen Selbstopferung am Kreuz die Erlösung des sündigen, von Gott getrennten und somit todgeweihten Menschen erwirkt. Dieses reformatorische Prinzip spielt in der Auseinandersetzung mit der römischen Kirche (Heiligen- und Marienverehrung, Mitwirkung des Menschen am Heilswerk Gottes) eine große Rolle, weiter auch in der Auseinandersetzung mit Modeströmungen, mit Bibelkritik und Fundamentalismus.

Auch nach römisch-katholischem Verständnis ist allein das Opfer Christi die Ursache allen Heils, jedoch so, dass die Mitwirkung von Menschen dadurch nicht ausgeschlossen, sondern ermöglicht und ermächtigt wird.
>>> (Quelle) https://de.wikipedia.org/wiki/Solus_Christus

Gute Nacht allerseits,
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon toemu » Sa 9. Jan 2016, 00:13

Lieber Manfred,

Du hast am Anfang die Frage gestellt, wie wir das verstehen:
1Kor 3,16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
Aus meiner Sicht geht es letzendlich um das Wandeln im Geist.
Zu dem Thema kann ich Dir das Buch von Watchman Nee "Der geistliche Christ" empfehlen.
Für mich war die Lektüre des Buches eine Bereicherung.
Aber: Prüfet alles und das Gute behaltet.

LG
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Thelonious » Sa 9. Jan 2016, 00:19

Lieber toemu,

bitte lasse mich durchaus mal ein herzliches Willkommen und gut, daß Du den Weg zu uns gefunden hast, ich wünsche Gottes reichen Segen anmerken.

Hab' hier fruchtvolle Dialoge!

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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Thelonious » Sa 9. Jan 2016, 00:44

Christustraeger hat geschrieben:Lieber Thelonious,

Sach 10,9: Und ich will sie unter den Völkern säen<D.h. sie vermehren (wie Hosea 2,25).>, und in den fernen <Ländern> werden sie sich an mich erinnern; und sie werden mit ihren Kindern leben und zurückkehren.

es gibt noch andere STellen, die andeuten, dass der Geist der Väter und Mütter in den Kindern weiterlebt. Deshalb waren die Juden ja auch wie selbstverständlich verheiratet und hatten Kinder. Warum wohl? Wäre es nicht viel besser sich ganz auf Gott und nicht auf die Ehefrau zu konzentrierne. Braucht noch andere Stellen, oder bist Du schon mal zufrienden. Dauert dann halt...

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5. Mo 30,6: Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, damit du am Leben bleibst.

Hab ich noch spontan gefunden....



du willst also allem ernstes einem bedeutsamen Solus Christus u.a. ein effektiv mageres
Christustraeger hat geschrieben:es gibt noch andere STellen, die andeuten, dass der Geist der Väter und Mütter in den Kindern weiterlebt
und
Christustraeger hat geschrieben:Braucht noch andere Stellen, oder bist Du schon mal zufrienden. Dauert dann halt...
entgegenstellen??? Ist es wirklich dieses, was du mir hier / uns entgegnen möchtest? Nein, das reicht tatsächlich noch nicht einmal ansatzweise.


Schaue dir also bitte auch Lionnes Erläuterungen dazu an!

Also, auf welche NT-Stellen beziehst du dich damit konkret? Bitte nicht erneut in der Antwort abweichen. Bitte!

Gruß
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Re: Wann bin ich ein Tempel Gottes?

Beitragvon Thelonious » Sa 9. Jan 2016, 00:49

lionne hat geschrieben:Gute Nacht allerseits,
LG lionne :baby:


Schlaf gut!

VG
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