Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Christustraeger » Fr 20. Mär 2015, 22:42

Liebe Pilgrim,

komisch von Gefühlen habe ich ja gar nicht geschrieben. Aber wenn wir schon beim Thema sind:
Spr 3,5: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand.


Für mich ist es wichtig Gott ganz zu erfahren - da reicht der Verstand nicht. So wird man nie eine wirkliche Nähe zu Gott erreichen, wenn man sich nicht emotional engagiert und lernt seinen Gefühlen zu vertrauen.

In Liebe
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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon jes_25913 » Sa 21. Mär 2015, 10:28

Pilgrim hat geschrieben: Alle Wahrheit ist uns in der Schrift gegeben und wir haben keinen weiteren Offenbarungsbedarf...alles was wir benötigen ist uns in der Schrift gegeben. Der Geist spricht zu uns durch das Wort. Durch Gottes Gnade können wir und durch den Geist haben wir Beleuchtung/Erläuterung um das Wort zu verstehen.


Komisch, dass Jesus, der Sohn Gottes meditierte und betete. Von den Aposteln wird uns dergleichen berichtet. Also schließt das Lesen der Bibel keinesfalls das Wort auf.
Weshalb habe nicht nur ich den Eindruck, dass gerade Du das Wort Gottes nicht verstehst?
Wer das Wort Gpttes versteht klebt nicht am Buchstaben und kann noch vieles sagen, das wahr ist und nicht explizit in der Bibel steht. Er kann außerdem das Wort Gottes so predigen, dass er von den heutigen Menschen verstanden wird und ihre Fragen beantwortet.
Was wäre das auch für ein lebendiger Gott, der sich dauernd der unverstandenen Texte und Beispiele aus alter Zeit bedienen müsste und nicht frei und direkt reden kann. Gott ist doch keine Klamottenkiste!

jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon onThePath » Sa 21. Mär 2015, 12:03

jes_25913 hat geschrieben:

Komisch, dass Jesus, der Sohn Gottes meditierte und betete. Von den Aposteln wird uns dergleichen berichtet. Also schließt das Lesen der Bibel keinesfalls das Wort auf.

jes


Jes, niergendwo in der Bibel werden Meditationstechniken gelehrt.
Deshalb ist Deine Aussage völlig irreführend.
Ersichtlich, weil die Bibel nicht dazu auffordert

Wenn Du Meditationstechniken brauchst um die Bibel zu verstehen, wird natürlich ein anderes Verständnis der Bibel dabei herauskommen. Was da aufgeschlossen wird, ist eine ziemlich andere Verständniswelt.

Wer meditiert läßt sich mit Kräften ein, die er gar nicht richtig kontrollieren kann, weil durch Psychotechniken ein Zugang zum Jenseits geöffnet wird. Das machen auch Spiritisten, Channeler und Schamanen.

In der Bibel wird hingegen eine Trennung von Jenseits und menschlicher Psyche gelehrt, die nicht durch Meditation überbrückt werden soll. Sondern es kommt auf den Lebenswandel an und auf Kontakt mit Gott durch Beten. Auf eine lebendige Beziehung eben mit Gott als Lebensmittelpunkt im Herzen.
Keine Rede ist in der Bibel von besonderen Bewußtseinszuständen, die den Kontakt zur jenseitigen Welt Gottes herstellen sollen.

Von Jesus wird berichtet, er habe gebetet. Nicht dass er meditiert habe.

Mönche haben sehr früh in der Geschichte des Christentums auch innere Wege gesucht, um mehr mit Gott verbunden zu sein. Allerdings gingen sie dabei auch geradezu heroische Wege der Abtötung und Selbstverleugnung. Und was da wirklich gut tut, kann Niemand ermessen, der in Meditation vernarrt ist, weil ja schon die Inder vor Jahrtausenden angeblich perfekt Gott durch Meditation gefunden haben.

Wenn Jesus sagt, er und sein Vater werden in uns Wohnung nehmen, hat er dabei nichts von Meditation gesagt als Möglichkeit, das zu verwirklichen. Damit muß man sich schon auseinander setzen.

Und damit, dass "Prophetie" spiritistisch, schamanistisch und Channeling sein kann. Alles ungesunde Mitarbeit mit verführerischen Mächten des Jenseits.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Pilgrim » Sa 21. Mär 2015, 19:49

Christustraeger hat geschrieben:...
Spr 3,5: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand.


Für mich ist es wichtig Gott ganz zu erfahren - da reicht der Verstand nicht. So wird man nie eine wirkliche Nähe zu Gott erreichen, wenn man sich nicht emotional engagiert und lernt seinen Gefühlen zu vertrauen.

Nur warnt dieser Vers ja gerade, sich nicht auf Gefühle zu verlassen. Ein Vers im Prediger 14 warnt zudem 12 Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod.. Wir benötigen die Präzision von Gottes Wort. Emotionen schwanken ziemlich wild und enthalten geistliche Gefahren; Gottes Wort ist jedoch solide.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Christustraeger » Sa 21. Mär 2015, 21:35

Liebe Pilgrim,

wenn das für Dich ein gangbarer Weg ist, dann geh ihn. Lasse aber Anderen ihren Weg. Für mich sind Gefühle nichts "Wildes", sondern verlässlich.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon onThePath » So 22. Mär 2015, 12:48

Klar ist, dass Emotionen unzuverlässig sind.
Und Harmonie der ganzen Psyche, dass sie quasi gesättigt ist vom Bewußtsein der Nähe Gottes, mit Emotionen zusammen, auch nicht die Regel ist.

Wenn der Mensch sich Gott nah fühlt, wenn Gottes Liebe, Kraft und Harmonie ihn erfüllen,
dann ist das auch untrennbar mit einem Gefühlszustand verbunden. Es ist etwas, was uns über uns selber hinaushebt, auch über unsere gewöhnlichen Gefühlszustände.

Zu solche Zuständen gehört es, andere Menschen zu lieben und das Gefühlserleben, von Gott geliebt zu sein und völlig geborgen. Das sind Zustände, die von Gott kommen oder durch die Liebe Gott näher bringen.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon lionne » So 22. Mär 2015, 13:21

onThePath hat geschrieben:Klar ist, dass Emotionen unzuverlässig sind.

http://www.joyce-meyer.de/fuer-jeden-ta ... b8ee307ebe

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon onThePath » So 22. Mär 2015, 13:25

lionne hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Klar ist, dass Emotionen unzuverlässig sind.

http://www.joyce-meyer.de/fuer-jeden-ta ... b8ee307ebe

LG lionne


Liebe lionne, kannst Du mir den Inhalt in einem kurzen Satz erklären ?

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon lionne » So 22. Mär 2015, 13:47

onThePath hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Klar ist, dass Emotionen unzuverlässig sind.
[size=85]

http://www.joyce-meyer.de/fuer-jeden-ta ... b8ee307ebe

LG lionne


Liebe lionne, kannst Du mir den Inhalt in einem kurzen Satz erklären ?

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>>> Verlass dich nicht auf deine Gefühle, sondern auf das Wort Gottes!
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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon onThePath » So 22. Mär 2015, 16:47

Ja, aber immerhin können Gefühle mitarbeiten, andererseits hinderlich sein, das Richtige zu tun.
Also lieber nicht nach Gefühlen richten.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Pilgrim » So 22. Mär 2015, 17:17

Christustraeger hat geschrieben:wenn das für Dich ein gangbarer Weg ist, dann geh ihn. Lasse aber Anderen ihren Weg. Für mich sind Gefühle nichts "Wildes", sondern verlässlich.

So zuverlässig sind deine "Gefühle" nun auch wieder nicht, denn weder habe ich dich angegriffen noch dir den Weg zu deinen Gefühlen versperrt, sondern lediglich was Gottes Wort über "Gefühle" sagt hervorgehoben... :oops: Auf was verlässt du dich in Situationen in denen deine "Gefühle" in die entgegengesetzte Richtung von Gottes Wort schreien?
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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Christustraeger » So 22. Mär 2015, 17:54

Liebe Pilgrim, die Frage ist mir zu hypothetisch - mach mal ein Beispiel.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Pilgrim » So 22. Mär 2015, 19:10

Christustraeger hat geschrieben:...die Frage ist mir zu hypothetisch - mach mal ein Beispiel.

Dann nehmen wir mal Hiob als Beispiel. Durch Gottes eigenes Zeugnis war Hiob ein gerechter Mann, "ein untadeliger und rechtschaffener Mann, der Gott fürchtete und das Böse mied"..."seinesgleichen gibt es nicht auf Erden" (Hiob 1:1,8). Hiob jedoch erlitt ganz besondere kaum denkbare, erdrückende, Lebens-zerstörende Tragik und Heimsuchungen und Hiob fühlte sich von Gott verlassen. Er fühlte sich von Gram und persönlichem Verlust überrumpelt.

Menschliche Emotionen helfen uns nicht diese Dinge zusammenzureimen. Wenn wir das Problem des Bösen aussortieren wollen, so müssen wir vernünftig und theologisch und biblisch denken und nicht Gefühle unsere Gedanken regieren lassen. Hätte Hiob sich von seinen Gefühlen leiten lassen, so hätte er ganz leicht von Bitterkeit, Selbstmitleid, Zorn und Frustration verzehrt werden können...und wäre womöglich versucht gewesen den Rat seiner Frau zu befolgen: "Fluche Gott und sterbe!"

Hiob hat sich jedoch nicht von seinen Gefühlen leiten lassen, sondern stand fest in was er wusste sicher war. Es war gesunde Theologie, nicht seine Gefühle, die Hiob befähigten den unmittelbaren Schock der Nachrichten zu überstehen, dass seine Kinder und all sein Habgut für immer verloren waren. Und darum ist gesunde Theologie so wichtig...und so intensiv praktisch!
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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Christustraeger » So 22. Mär 2015, 19:16

Liebe Pilgrim,

na ja, das Bespiel mit Hiob fand ich jetzt nicht so representativ.

Aber was soll`s - ich lass Dir Deine Einstellung, lass Du mir meine - irgendwie ticken wir wohl unterschiedlich. Bei mir sind Gefühl und Verstand nicht so weit auseinander wie bei Dir. Deshalb stimme ich Dir hier vorsichtshalber zu - vertraue dem Wort Gottes und nicht Deinen Gefühlen. Wie Gott bei mir diese Einheit oder Ergänzung von Verstand und Gefühl hingekriegt hat weiß ich nämlich nicht, deshalb mein Rat.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon onThePath » So 22. Mär 2015, 19:48

:)
Da sind ja schon wirklich große Unterschiede von Mensch zu Mensch.
Von sprunghaft gefühlsgesteuerten Menschen weiß man ja auch, die ihre Gefühle nicht mit ihrem Verstand prüfen und ihre Impulse nicht kontrollieren.

Das würde dann dem gefühlsschwelgerischen Charismatiker entsprechen, der nicht ganz auf dem Boden der Nüchternheit und Vernunft bleibt. Das führt zwangsläufig zu falschen Hsaltungen und Handlungen.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon firebird » So 22. Mär 2015, 20:07

Pilgrim hat geschrieben:
Christustraeger hat geschrieben:...
Spr 3,5: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand.


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Liebe Pilgrim,

wenn ich mir jetzt einfach einmal rein verstandesmässig die zitierten Bibelworte anschaue, so kann ich den beiden Versen in Sprüche 3 Vers 5 oder Prediger 14 Vers 12 nichts entnehmen das uns davon warnt, uns auf unsere Gefühle zu verlassen. In Sprüche 3 Vers 5 wird sogar das Stützen auf unsern Verstand verneint.

Natürlich brauchen wir die Präzision von Gottes Wort, nur müssen wir dementsprechend mit dem Worte Gottes präzise umgehen und nichts hineinlesen das nicht geschrieben steht.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Christustraeger » So 22. Mär 2015, 20:28

Lieber firebird,

danke für den Einwurf. Ich habe den Vers aus Sprüche 3 ja deshalb gewählt, weil Gott eben in der Lage ist unser Herz zu berühren, ja sogar in Besitz nehmen kann er es und so glaube ich ja auch mit dem Herzen und dem Verstand, eben mit allem was ich bin und geben kann. Wenn Pilgrim das (gefühlsmäßig) aber lieber lässt, dann ist das auch OK. Ich denke bei Gott zählt der gute WIlle auch ein stück weit - und wenn man sich etwas nicht zutraut, dann ist es besser die Finger davon zu lassen. Daher kann ich, glaube ich, Pilgrim mitlerweile ganz gut verstehen.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon firebird » So 22. Mär 2015, 20:47

onThePath hat geschrieben::)
Da sind ja schon wirklich große Unterschiede von Mensch zu Mensch.
Von sprunghaft gefühlsgesteuerten Menschen weiß man ja auch, die ihre Gefühle nicht mit ihrem Verstand prüfen und ihre Impulse nicht kontrollieren.

Das würde dann dem gefühlsschwelgerischen Charismatiker entsprechen, der nicht ganz auf dem Boden der Nüchternheit und Vernunft bleibt. Das führt zwangsläufig zu falschen Hsaltungen und Handlungen.

lg, oTp



Lieber oTp,

Also ein sprunghaft gefühlsgesteuerter Mensch entspricht dem gefühlsschwelgerischen Charismatiker der nicht ganz auf dem Boden der Nüchternheit und Vernunft bleibt.

Findest Du nicht, dass Du vor lauter Verallgemeinerungen völlig über das Ziel hinausgeschossen hast.

Ich weiss, dass es in den Reihen von Pfingstler und "Charismatiker" häufig solche Leute gibt. Aus eigener Erfahrung weiss ich aber auch, dass der Gebrauch von Charismen (Gaben) längst keine reine Gefühlssache ist.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon onThePath » So 22. Mär 2015, 21:10

Also ein sprunghaft gefühlsgesteuerter Mensch entspricht dem gefühlsschwelgerischen Charismatiker der nicht ganz auf dem Boden der Nüchternheit und Vernunft bleibt.

Findest Du nicht, dass Du vor lauter Verallgemeinerungen völlig über das Ziel hinausgeschossen hast.

Ich weiss, dass es in den Reihen von Pfingstler und "Charismatiker" häufig solche Leute gibt.


Lieber Firebird,

Das habe ich eben in keinster Weise, aber es gibt eben auch solche Pfingstler.
Wenn Du das schon selber sagst.....

Ich bin der letzte, der Charismatiker oder meinetwegen Katholiken ausgrenzen würde oder verallgemeinern mit Vorurteils-Scheuklappen. Es ging nur darum, die Möglichkeit fehlgeleiteter Gefühle aufzuzeigen. War das nicht etwa deutlich ?

Also dann
Das würde dann dem gefühlsschwelgerischen Charismatiker entsprechen


Das sollte ersichtlicher Weise das ausdrücken :
Das würde dann -auf christlicher Ebene-dem gefühlsschwelgerischen Charismatiker entsprechen. Manche machen diesen Eindruck auf mich. Wenn sie zu sehr sich auf Gefühle und "Eindrücke" verlassen.

Ist Dir das unmißverständlich genug formuliert ?

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon onThePath » So 22. Mär 2015, 22:17

Spr 3,5: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand.


Klar, firebird

Der Spruch beinhaltet aber, dass wir mit unserem Verstand nicht alles begreifen und deshalb das Vertrauen auf Gott wichtig ist.

Ich denke, dass unserer Verstand und unsere Gefühle geläutet werden müssen im Lichte Gottes.
Und dazu gehört dann noch dazu, Vertrauen, auch wenn der Verstand nicht weiter weiß. Und die Gefühle rebellieren.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Reginald 32 » So 22. Mär 2015, 23:29

Hallo.
Prophetie ist in erster Linie
Weissagung, also weise Ratschläge für gegenwärtige Probleme. Und erst in zweiter Linie manchmal auch Vorhersage zukünftiger Ereignisse. Dies geschah in Gottes Gemeinde im AT und NT bisher durch Männer und Frauen, die sich vom Heiligen Geist benutzen ließen. Manchmal wurden ihre Worte gesammelt und sie stehen bis heute in der Bibel. Es gab aber auch viele wichtige Propheten ihrer Zeit wie Elia, Elisa, Nathan, Hulda und andere, deren Weissagungen nicht auf geschrieben wurden oder die selbst gar nicht geschrieben haben. Deshalb sind sie aber nicht weniger Propheten.

Immer, wenn es für die Gemeinde brenzlig wurde, griff Gott gerne durch Propheten und Prophetinnen ein. So finden wir im AT die meisten Propheten vor und nach der Gefangenschaft.

Eins müssen wir aber fest halten: Die Bibel ist abgeschlossen. Ihr darf nichts hinzu gefügt werden. Alles, was heute an Weissagung geschieht, geschieht unterhalb des kanonischen Rahmens. Es ist aber ebenfalls von großer Wichtigkeit für die Gemeinde. Nicht umsonst hat Gott vorher gesagt, dass der "Geist der Weissagung" ein besonderes Kennzeichen der letzten Gemeinde Gottes ist, Offb. 12:17 + 19:10).

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Christustraeger » Di 24. Mär 2015, 11:33

Lieber Reginlad,

Du meinst also, dass Prophetie nie der Schrift widersprechen darf?

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Pilgrim » Di 24. Mär 2015, 18:53

Christustraeger hat geschrieben:Du meinst also, dass Prophetie nie der Schrift widersprechen darf?

Was könnte ein Prediger denn sagen, was nicht in der Schrift steht, da ja "alle Schrift von Gott eingegeben ist und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet." (2.Timotheus 3:16) Wir brauchen keine neue Richtung für unser Leben, da wir ja den Heiligen Geist haben der uns führt und die Schrift fähig ist uns vollkommen zu machen.

Um Christi Willen lasst uns um Urteilsvermögen beten, damit wir alle Dinge prüfen können, finden was gut ist und daran klammern, finden was böse ist und das vermeiden :pray:
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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Christustraeger » Di 24. Mär 2015, 20:18

Pilgrim hat geschrieben:Um Christi Willen lasst uns um Urteilsvermögen beten, damit wir alle Dinge prüfen können, finden was gut ist und daran klammern, finden was böse ist und das vermeiden :pray:


Liebe Pilgrim, das ist eine gute Idee mit dem Beten - möge uns der Geist Gottes zur Wahrheit leiten. Es ist auch Ihm zu verdanken, dass die wichtigsten Stellen in der Schrift sehr gut verständlich sind.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon kingschild » Mi 25. Mär 2015, 12:36

Christustraeger hat geschrieben:Lieber Reginlad,

Du meinst also, dass Prophetie nie der Schrift widersprechen darf?

In Liebe
Christof


Hallo Christof

Reginlad hat es eigentlich sehr gut ausgeführt. Die Gabe der Prophetie gibt es heute noch aber nicht in der Form das uns eben die Propheten auf das Heil hinweisen müssten oder auf was da kommen wird. Dieser Teil ist abgeschlossen. Es kann aber gut sein das eben ein Prophet berufen wird zu einem Volk, Gemeinde oder Staat zu sprechen im Namen Gottes, sich zu Ihm zu wenden. So gesehen, verkünden auch wir, wenn wir eben auf das Heil und auf das Ende der Zeit hinweisen, prophetische Worte. Wir zeugen ja von dem was wir durch Christus erfahren durften und geben es denen weiter, welche von Gott noch nicht gehört haben.

Ein echter Prophet der eben durch den Heiligen Geist von Gott einen klaren Auftrag bekommt, etwas zu verkünden kann aber nie ausserhalb des Wortes Gottes prophezeihen. Weil Gott kann in sich, eben nicht uneins sein.

Wenn also Differenzen entstehen zu Gottes Wort, so kann es sich nur um einen falschen Propheten handeln. Selbst ein Prophet, muss sein reden vor Gott prüfen, weil auch für Ihn gilt, nicht jedem Geist zu glauben. Ein Prophet hat also eine sehr grosse Verantwortung gegenüber Gott und seinen Mitmenschen. Manch einer hat da schon im Namen Gottes, in der Euphorie Dinge prophezeit, welche nicht von Gott sind und dadurch eben mehr Schaden als Nutzen angerichtet. Das sehen wir ja beim grössten falschen Propheten dieser Weltzeit, dieser wandelte völlig neben dem Wort Gottes und der Schaden denn er dadurch anrichtete, war eine sehr grosse Spaltung.

Offenbar ist:

Gal 5.19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinigkeit, Ausschweifung;
20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, 19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinigkeit, Ausschweifung;
20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Ehrgeiz, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Mord;
Ehrgeiz, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Mord;

Wir müssen mit dem Wort Gottes auch das Böse abspalten. Wer aber das Gute und Vollkommene anfängt zu spalten, der ist eben vom Flesich getrieben, vom Ehrgeiz, von der Feindschaft, von der Rebellion usw. Diese Merkmale findet man immer bei falschen Propheten, denn Gott hat uns gesagt, an den Früchten erkennen wir.

God bless
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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Christustraeger » Mi 25. Mär 2015, 13:25

Ein echter Prophet der eben durch den Heiligen Geist von Gott einen klaren Auftrag bekommt, etwas zu verkünden kann aber nie ausserhalb des Wortes Gottes prophezeihen. Weil Gott kann in sich, eben nicht uneins sein.


LIeber Kingschild,

das scheint klar, aber welche Aufgaben hätte dann ein Prophet? Wenn sein Wirken zu Spaltungen führt gebe ich Dir Recht. Eher wäre seine Aufgabe wohl die Vermittlung zwischen den einzelnen Glaubensrichtungen. Was uns verbindet ist doch der Glaube an das Opfer Christi.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Pilgrim » Mi 25. Mär 2015, 17:42

Christustraeger hat geschrieben:...aber welche Aufgaben hätte dann ein Prophet?

Heute ist ein Pastor/Prediger/Lehrer ein "Prophezeier", da er Gottes Anweisungen verkündet. Mit dem Abschluss des Neu Testament Kanon hat das Deklarieren (prophezeien) neuer Offenbarung auf das Deklarieren der von Gott schon gegebenen Offenbarung gewechselt. Der Glaube welchen wir halten ist für immer festgelegt und braucht keine weitere Ergänzung durch ausserbiblische Quellen.

Petrus sagl in seinem zweiten Brief, 2 Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden und deutet damit an, dass im Alten Bund Propheten waren, wobei die Gemeinde jetzt im Neuen Bund Lehrer hat.

Heute haben wir "den Glauben, der den Heiligen ein für alle Mal überliefert worden ist" (Judas 3), Sola Scriptura..
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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Christustraeger » Mi 25. Mär 2015, 18:07

Da widerspreche ich jetzt nicht, liebe Pilgrim. Mir leuchtet aber nicht so ganz ein warum wir denn dann überhaupt Prediger brauchen - in der Schrift steht doch alles. Und ich finde es ja auch gut, dass du die schriftliche Überlieferung so hoch hältst. Ist sie doch völlig ausreichend um einen stabilen Glauben an Jesus und den Vater hinzukriegen, oder nicht?
Was ist aber mit so Stellen wie
Joh 10,27: Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;

oder
Röm 8,14: Denn so viele durch <den> Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes.


Diese Stellen müssen Dir doch sinnmäßig verborgen bleiben, oder?

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Pilgrim » Mi 25. Mär 2015, 19:18

Christustraeger hat geschrieben:Was ist aber mit so Stellen wie
Joh 10,27: Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;

Naja, wenn wir das wörtlich nehmen würden müssten wir uns selbst ja auch als eigentliche Schafe sehen, nicht wahr? Wir sind jedoch Menschen. Wenn wir Gottes Wort lesen, so hören wir Jesus sprechen.
Christustraeger hat geschrieben:oder
Röm 8,14: Denn so viele durch <den> Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes.

Wir sind durch den Glauben in Gottes Familie geboren und adoptiert...das macht uns jedoch nicht zu Gott.
Christusträger hat geschrieben:Diese Stellen müssen Dir doch sinnmäßig verborgen bleiben, oder?

Verstehe grad nicht was du damit meinst, wenn du das noch ein bisschen anders vormulieren könntest... :pray:
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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Christustraeger » Mi 25. Mär 2015, 19:39

Wir sind durch den Glauben in Gottes Familie geboren und adoptiert...das macht uns jedoch nicht zu Gott.


...aber zu Söhnen von Gott, dachte ich mir dass Du das wieder mal falsch verstehst ;)

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Pilgrim » Mi 25. Mär 2015, 19:45

Christustraeger hat geschrieben:
Wir sind durch den Glauben in Gottes Familie geboren und adoptiert...das macht uns jedoch nicht zu Gott.

...aber zu Söhnen von Gott, dachte ich mir dass Du das wieder mal falsch verstehst ;)

Was verstehst du denn unter "Söhne von Gott"... :? Vergiss auch nicht, da die Bibel uns lehrt, dass nur ein wahrer Gott ist, so disqualifiziert jegliche Kreatur sich selbst von Natur aus, Gott zu sein.
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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Christustraeger » Mi 25. Mär 2015, 20:01

Röm 8,29: Denn welche er zuvor erkannt hat, die hat er auch zuvor bestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichförmig <zu sein>, damit er <der> Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.


Akzeptierst Du, dass Jesus göttlich war, oder ist das auch strittig?
Und so werden auch seine Brüder sein, die sich der Vater aus den Menschen erweckt - so sehe ich das.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Jeshu » Mi 25. Mär 2015, 21:32

Kingschild hat geschrieben:
Ein echter Prophet der eben durch den Heiligen Geist von Gott einen klaren Auftrag bekommt, etwas zu verkünden kann aber nie ausserhalb des Wortes Gottes prophezeihen. Weil Gott kann in sich, eben nicht uneins sein.


Aber genau das ist bei Mose Schriften permanent der Fall, Kingschild.
Gott ist in sich uneins!

Erst übergibt GOTT Mose die Tafeln mit dem Gesetz, die Er eigenhändig (kein Mensch) mit den zehn Geboten beschrieben hat und danach gibt Er Mose "mündlich" ohne Heiligen Geist zusätzlich lauter Gesetze, die diesen Geboten exakt entgegenstehen?
Als wie von Seinem Widersacher?

Denn GOTT führte uns doch strenggenommen permanent in Versuchung, die Gesetze von Ihm auf den Tafeln zu übertreten. Also Sünde zu tun.
Da muss man doch wenigstens ein bisschen mit sich zu hadern anfangen?

Denn man muss sich nun im Innern entscheiden:
Töte ich – oder töte ich nicht.
Raube ich – oder raube ich nicht.
Ein dazwischen gibt es nicht.

Und welches "Gesetz" zu welchem "Herrn" gehört ist dann eindeutig.
Und bei Gehorsam auch, wessen Kind man ist.

LG
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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon kingschild » Mi 25. Mär 2015, 21:50

Jeshu hat geschrieben:
Kingschild hat geschrieben:
Ein echter Prophet der eben durch den Heiligen Geist von Gott einen klaren Auftrag bekommt, etwas zu verkünden kann aber nie ausserhalb des Wortes Gottes prophezeihen. Weil Gott kann in sich, eben nicht uneins sein.


Aber genau das ist bei Mose Schriften permanent der Fall, Kingschild.
Gott ist in sich uneins!



Das ist reine Behauptung und diese Deine Erkenntnis teile ich nicht.

Der Sünde Sold ist der Tod.

Wer das Gesetz erfüllt, wird dadurch leben.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Johelia » Do 26. Mär 2015, 00:05

Lieber Jeshu

Ich könnte jetzt eine Quote Serie starten und dir vieles belegen, was einfach unwahr in deinen Betrachtungen. Aber, das würde nur zum Verderben der Zuhörer sein.

So wie ich das sehe lieber Jeshu, bist du zwar berufen, aber noch sehr unreif in den Kenntnissen der Bibel. Du saugst alles auf und fügst immer weitere Stücke hinzu. Doch fehlen die Verbindungen, die das Gesamtpaket „Die Bibel“, das Wort Gottes in deinem Innern aufblühen lassen. Momentan, kannst du das Kunstwerk der Bibel gar nicht würdigen, weil deine Gedanken noch voll Fleisches und entsprechenden alten Gedanken ist, die du damals hattest als du noch verloren warst.

Lese ich deine letzten Posts dann sehe ich eine grosse Anklage gegen meinen Lieben Vater. Du bezichtigst ihn der Zerrissenheit (uneins) und der Bösartigkeit von dem Böses auf die Menschen ausgeht.

Jeshu hat geschrieben:Denn GOTT führte uns doch strenggenommen permanent in Versuchung, die Gesetze von Ihm auf den Tafeln zu übertreten. Also Sünde zu tun.
Da muss man doch wenigstens ein bisschen mit sich zu hadern anfangen?

Naja, nun langsam kommst du dem Geheimnis auf die Spur. Das Gesetz wurde der Sünde wegen aufgestellt. Ohne Gesetz könnte man die Sünde nicht erkennen. Erst das Gesetz zeigte die Sünde und quantifizierte sie. (Wie willst du wissen ob du parken darfst, wenn es keine Gesetze gibt. Wir hätten Anarchie und keine Ordnung.)

Die Israeliten waren immer stur und wollten eine Extrawurst. So wollten das eine Mal Könige und das nächste Mal Richter, die dann ein Gesetz wollten.
Gott hat das Gesetz der Sturheit Israels wegen und als Hinweis darauf, dass kein Gerechter unter den Menschen ist gegeben. Wie du richtig erkannt hast ist es nach diesem Gesetz nicht möglich frei von Sünde zu leben. Und darum brauchen wir alle Jesus uns mit Gott zu versöhnen undunsere Sünden zu vergeben. Der neue Bund.

Das Gesetz Mose war wichtig ist nun aber in Jesus Christus erfüllt. Das Gesetz hatte die Sünde quantifiziert von der wir nun gerettet sind. Durch die Sühne im Blut Jesu sind wir durch Gnade errettet.
Hast Du dir schon mal überlegt warum wir aus Gnade errettet sind und nicht aus Werken.

Ich finde es schade, dass du nicht auf die besten Exegeten in diesem Forum hören willst und beharrlich ein anderes Evangelium predigst. Für mich ist das nicht diskutieren, sondern verbreiten einer Meinung. die Gott ablehnt.

Grüsse
Johel
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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Jeshu » Do 26. Mär 2015, 01:44

Johel hat geschrieben:
Lese ich deine letzten Posts dann sehe ich eine grosse Anklage gegen meinen Lieben Vater. Du bezichtigst ihn der Zerrissenheit (uneins) und der Bösartigkeit von dem Böses auf die Menschen ausgeht.


Lieber Johel,
wieso? Ist Mose Dein Vater? :?
Oder kannst Du Mose von Gott nur nicht mehr unterscheiden? Solltest Du aber.

Ich habe weder GOTT noch Jesus jemals und in irgendeiner Richtung einer "Zerrissenheit" bezichtigt, sondern immer zu 100% bestätigt, dass sie eins sind in Ihren Gesetzen als auch der Anwendung. Denn hier sollte man so wenig wie möglich unterscheiden.
Alles, was dagegen NICHT mit ihnen eins ist, kommt vom Satan.

Sein initiierter Teufelskreis auf Erden ist nahezu perfekt. Jeder, der versucht ihn auffliegen zu lassen, kann selbst als Teufel angeklagt werden, so wie es bereits bei Jesus Christus geschehen ist.
Wenn ich die Bibel so lese wie Jesus es mir gesagt hat, ist es völlig offenbar, welchen Weg der Fürst dieser Welt geht und was er vor hat - aber keiner sieht's, manch einer wandelt gar sicher und ohne Misstrauen selbst darauf herum.

Ich finde es schade, dass du nicht auf die besten Exegeten in diesem Forum hören willst und beharrlich ein anderes Evangelium predigst. Für mich ist das nicht diskutieren, sondern verbreiten einer Meinung. die Gott ablehnt.


"Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein".

Richtig, lieber Jakobus. Ich suche kein Ansehen bei Menschen, Johel, sondern allein bei GOTT.
Wer hier wen für die besten Exegeten hält, interessiert mich daher nicht, sondern allein das, was Jesus Christus mir gesagt und wie Er es mir mit Hilfe des HG ausgelegt hat. Wie kannst Du beurteilen, ob Gott "meine Meinung" ablehnt?
Er hat sie mir schließlich genau so übermittelt?

LG
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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Pilgrim » Do 26. Mär 2015, 18:09

Christustraeger hat geschrieben:Röm 8,29: Denn welche er zuvor erkannt hat, die hat er auch zuvor bestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichförmig <zu sein>, damit er <der> Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

Im Kontext hier bedeutet "erstgeboren" ganz offensichtlich einen ehrenhaften Status und ist bildlich gebraucht um Vormachtstellung zu praesentieren. Das hat nichts mit leiblicher Geburt zu tun, Jesus Christus ist nicht erschaffen, Er ist keine Kreatur, Er war schon immer Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Brueder ist ein Synonym fuer Glaeubige. Die Menschen die in Jesus Christus vertrauen werden Gottes adoptierte Kinder und Jesus, der wahre Sohn Gottes, ist so gnaedig sie Seine Brueder und Schwestern in Gottes Familie zu nennen (Matthaeus 12:50). Gottes Absicht ist, uns wie Christus zu machen, um eine grosse erloeste und verherrlichte Menschheit zu kreiern ueber die Er fuer immer herrschen und Vormachtstellung haben wird.
Christustraeger hat geschrieben:Akzeptierst Du, dass Jesus göttlich war, oder ist das auch strittig?

Jesus Christus war nicht nur "goettlich", sondern Er war und ist Gott Selbst.
Christustraeger hat geschrieben:Und so werden auch seine Brüder sein, die sich der Vater aus den Menschen erweckt - so sehe ich das.

Nein, Menschen werden nie Gott sein. Vergiss nicht, es gibt NUR EINEN wahren Gott und keine Kreatur kann je Gott sein. Die einzige Kreatur die sich selbst erhoehte um zu behaupten Gott zu sein ist Luzifer und andere die das behaupten folgen in seinen Fusstapfen.
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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Christustraeger » Do 26. Mär 2015, 18:45

Liebe Pilgrim,

Du liest zwar, aber mit dem Verstehen happerts aber ganz gewaltig - dazu liest ungenau. Zum Beipiel entspringt ganz Deiner Phantasie, dass ich eins Gott werde - das habe ich aber nie behauptet. Die Bibelstelle spricht davon, dass die Söhne Gottes Jesus ähnlich sind - das ist ein gewaltiger Unterschied, den Du aber offenbar nicht erkannt hast.

Un bevor Du mich hier als Satansjünger darstellst gehe lieber in Dich und lies mal was Paulus über die Rolle der Frau in der Gemeinde geschrieben hat. Da wirst Du finden, dass sich eine Frau nie lehrend über einen Mann erheben soll. Hälst Du Dich da dran oder ist das so ein unbedeutendes Relikt aus der Antike für Dich.

Ich bringe hier nochmal eine Stelle, die mir erst gestern bekannt wurde
2.Petr 1,4 durch die er uns die kostbaren und größten Verheißungen geschenkt hat, damit ihr durch diese Teilhaber der göttlichen Natur werdet, die ihr dem Verderben entflohen seid, das in der Welt ist durch die Begierde,


Hier steht genau, das was ich hier die ganze Zeit erzähle - wir werden Anteil an der göttlichen Natur haben und zwar durch Gott als unseren Lehrer - glaubs oder lass es bleiben. Ich weiß was ich glauben kann, auch wenn es zugegebenermaßen etwas unglaubliches an sich hat. Vertraue Du Deiner Bibel und nicht Deiner Phantasie und Vorstellung und lies ganauer und bitte vor dem Lesen Gott um Hilfe, sonst wird das nix.

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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Pilgrim » Do 26. Mär 2015, 19:26

Christustraeger hat geschrieben:Du liest zwar, aber mit dem Verstehen happerts aber ganz gewaltig...

Hoppala...welcher Esel schilt nun den anderen Langohr... :roll:
Christustraeger hat geschrieben:Un bevor Du mich hier als Satansjünger darstellst ...

Und bevor du mit ad hominem weiterfährst, lies Epheser 4:29... :pray:
Christustraeger hat geschrieben:was Paulus über die Rolle der Frau in der Gemeinde geschrieben hat.

Paulus schrieb dazu: Eure Frauen sollen in den Gemeinden schweigen; .
Das hier ist jedoch keine Gemeinde, sondern ein oeffentliches Diskussionsforum im Internet...kleiner Unterschied, meinst du nicht auch?
Christustraeger hat geschrieben:...eine Frau nie lehrend über einen Mann erheben soll...

Was, lieber Christof, gewaehrt mir, dass du in der Tat ein "Mann" bist... :oops:

Edit: Vers Addresse korrigiert.
Zuletzt geändert von Pilgrim am Do 26. Mär 2015, 20:14, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Gibt es die Gabe der Prophetie heute auch noch?

Beitragvon Christustraeger » Do 26. Mär 2015, 19:32

Was, lieber Christof, gewaehrt mir, dass du in der Tat ein "Mann" bist... :oops:


Ich kann Dir ja mal ein Foto schicken, aber - halt - das wäre für Dich ja wohl auch noch kein Beweis, so wie Du gerade drauf bist - könnte ja ein "fremdes" Foto sein. :)

Wie gehts in der "Sohnsache" vorwärts - schon neue Erkenntnisse. Aber beruhige Dich (und mich): Ich wollte es zuerst auch nicht glauben...

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