Die Tageslosung

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Wolfi » Mo 24. Sep 2007, 14:18

Hallo F.R.O.G

@Wolfi: nicht aufregen........

Ich liebe es aber, mich aufzuregen ... ;)

Nein, Gott hat kein Schubladendenken, wie manch einer, der hier schreibt.......was wissen wir schon....

Ja, aber man muss es solchen Leuten halt immer wieder sagen, auch wenn´s ein Kampf gegen Windmühlen ist ...

Gott schaut sich die Herzen an und was ER darin findet, sieht kein Mensch.

Nun, wäre schön, wenn dem so wäre... Aber selbst das wissen wir ja nicht. Wir wünschen uns einfach, dass Gott sich derart für uns interessiert. Aber das hängt vielleicht auch nur damit zusammen, dass wir uns (oder die Relevanz Gottes für uns) halt viel zu wichtig nehmen ...
lg, wolfi
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6880
Registriert: Di 31. Dez 2002, 13:50

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon LordAlm » Mo 24. Sep 2007, 14:22

Original von Wolfi
Meinetwegen, ich habe nichts dagegen, dass Gott real sein soll. Ich finde es aber eine Riesenfrechheit, wenn sich Christen wie Du anmassen, zu behauten, sie wüssten, wie Gott sei, was Gott könne, was er liebe und was er verurteile. Ein derartiges Schubladendenken wird Gott niemals gerecht werden können!
Hallo Wolfi,
Verstehe mich bitte richtig, wenn ich jeweils so schreibe, möchte ich nicht persönlich angreifen, ich schreibe so, um allgemein mitzuteilen, wie die Bibel darüber schreibt. Die Bibel hat viele Antworten und z.T. auch Wiedersprüchliche, daher ist ein Bibelstudium unumgänglich sie zu verstehen. Gott lässt sich von denen finden, die ihn suchen. Anscheinend kennst du Gott besser als ich, wäre schön wenn dem so wäre, würde mich ehrlich freuen.

Gott will nicht analysiert werden, er will geliebt sein. Mit gegenseitigen Anschuldigungen geben wir Ihm nichts. Wir müssen Ihn lieben, damit er uns zeigt. In der Hoffnung auf dein Verständnis. LG LA
Nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören, nichts (Böses) reden.
Benutzeravatar
LordAlm
Senior-Moderator im Ruhestand
 
Beiträge: 4282
Registriert: Sa 27. Apr 2002, 22:01
Wohnort: Surselva

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon F.R.O.G » Mo 24. Sep 2007, 14:28

Original von Wolfi
Nun, wäre schön, wenn dem so wäre... Aber selbst das wissen wir ja nicht. Wir wünschen uns einfach, dass Gott sich derart für uns interessiert. Aber das hängt vielleicht auch nur damit zusammen, dass wir uns (oder die Relevanz Gottes für uns) halt viel zu wichtig nehmen ...
Da ich gläubig bin, glaube ich, dass Gott die Menschen liebt.......sonst hätte er kaum seinen Sohn Jesus geopfert......für uns alle.

Da stellt sich wohl alleine die Frage, ob ich dies alles glauben kann/will oder nicht.
There is none in heavens like you,,
And upon the earth, who´s your equal?
You are far above, You´re the highest of hights,
And i´m bowing down to exalt you.
Benutzeravatar
F.R.O.G
Wohnt hier
 
Beiträge: 3604
Registriert: So 12. Aug 2007, 18:58

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon F.R.O.G » Mo 24. Sep 2007, 14:29

Original von LordAlm
Gott will nicht analysiert werden, er will geliebt sein. Mit gegenseitigen Anschuldigungen geben wir Ihm nichts. Wir müssen Ihn lieben, damit er uns zeigt.
Was soll Gott uns zeigen, wenn wir IHN lieben? SEINE Liebe?

Wenn du das meinst, widerspreche ich dir:

Nein, wir müssen gar nichts - ER liebt auch so.....
.....das ist Gnade!
There is none in heavens like you,,
And upon the earth, who´s your equal?
You are far above, You´re the highest of hights,
And i´m bowing down to exalt you.
Benutzeravatar
F.R.O.G
Wohnt hier
 
Beiträge: 3604
Registriert: So 12. Aug 2007, 18:58

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Wolfi » Mo 24. Sep 2007, 14:37

@ F.R.O.G :

Da ich gläubig bin, glaube ich, dass Gott die Menschen liebt.......sonst hätte er kaum seinen Sohn Jesus geopfert......für uns alle.


Da fällt mir doch gerade der christliche Vater ein, der kürzlich seinen Sohn umgebracht hat ... Mich schaudert´s!
Nein! Sorry, aber Menschenopfer gehen mir einfach gänzlich gegen den Strich.

Da stellt sich wohl alleine die Frage, ob ich dies alles glauben kann/will oder nicht.


Und genau das finde ich so gefährlich am Glauben: Was da für Handlungen aus Glaubensgründen getätigt werden ... :shock: :tongue:
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6880
Registriert: Di 31. Dez 2002, 13:50

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Wolfi » Mo 24. Sep 2007, 14:43

@ LordAlm :

Gott will nicht analysiert werden, er will geliebt sein.

Du schliesst einmal mehr von dem Bedürfnis der Menschen auf das Bedürfnis Gottes. ;)

Mit gegenseitigen Anschuldigungen geben wir Ihm nichts.

Was weisst Du: Vielleicht amüsiert er sich ja göttlich darüber ... ;)

Wir müssen Ihn lieben, damit er uns zeigt.

Damit er uns wen oder was zeigt?-

Und: Nein, ich kenne Gott auch nicht besser als Du. Ich hüte mich allerdings davor, mir ein Bild von ihm zu machen oder irgendwelche Erwartungen an ihn zu richten. ;)

In der Hoffnung auf dein Verständnis. LG LA

Wofür soll ich Verständnis zeigen?-
lg, wolfi
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6880
Registriert: Di 31. Dez 2002, 13:50

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Enggi » Mo 24. Sep 2007, 15:07

Ach und ich habe mal gehört, dass einer seine Grossmutter umgebracht habe. Seither hasse ich Mohammed. :tongue:
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
Benutzeravatar
Enggi
My home is my castle
 
Beiträge: 11111
Registriert: Fr 6. Feb 2004, 21:16
Wohnort: 11. Rang der Vielschreiber*innen und Vielschreiber*aussen

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon F.R.O.G » Mo 24. Sep 2007, 15:12

Original von Wolfi
Da fällt mir doch gerade der christliche Vater ein, der kürzlich seinen Sohn umgebracht hat ... Mich schaudert´s!
Nein! Sorry, aber Menschenopfer gehen mir einfach gänzlich gegen den Strich.
Mich schauderts ebenfalls.....
Wie war das für uns Menschen? Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst? Dieser christliche Vater muss sich wohl im Glauben verirrt haben bei seiner Tat.....

Und genau das finde ich so gefährlich am Glauben: Was da für Handlungen aus Glaubensgründen getätigt werden ...
Ja, das ist es tatsächlich am Glauben, da geb ich dir Recht......

Tue ich etwas aus Glaubensgründen, so sollte dies zuminst durch das Wort, die Bibel, abgedeckt sein......

Lukas 10,25-28
25 Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muß ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe?
26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du?
27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt*, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18 ).
28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben.




There is none in heavens like you,,
And upon the earth, who´s your equal?
You are far above, You´re the highest of hights,
And i´m bowing down to exalt you.
Benutzeravatar
F.R.O.G
Wohnt hier
 
Beiträge: 3604
Registriert: So 12. Aug 2007, 18:58

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Johncom » Di 25. Sep 2007, 06:54

Original von seelöwin
Hallo John-com

Wenn man sich über nichts mehr Gedanken macht,was Andere sagen und denken, dann sitzt man auf einem spirituellen Ego-Thron! Und ja, dieses "ich bin gerettet bzw. ich habe die Wahrheit erfasst" ist bei bei den Christen, bei Esoterikern und andern Religionsvertretern sehr weit verbreitet! Viele sind gar nicht umgekehrt, sondern sie haben einfach die Ebene gewechselt, statt im materiellen/weltlichen Bereich leben sie jetzt ihren Egoismus halt einfach im spirituellen Bereich aus! :roll: Gegen sowas bin ich höchst allergisch! Dann sind mir jene, die mit einem Ego-T-Shirt rumlaufen noch lieber! Die stehen wenigstens zu ihrem Ego-Trip und müssen diesen nicht in ein "edles" Mäntelchen stecken! :P

gruss


Hallo Seelöwin,

da seh ich auch das Hauptproblem der Menschheit, das wir irgendwie alle auf einem Thron sitzen. Dier Thron heißt Stolz ! .... auf was ? Auf den Glauben, auf den Beruf, auf das Geld auf der Bank, auf das was man aus seinem Leben macht ... Früher waren die Leute stolz auf ihr Land, sogar auf ihr Dorf ! Heute empfinden wir solchen nach außen getragenen Stolz auch als Arroganz.

Die sehe ich jetzt bei dem Schreiber dieses Threads nicht so. Ich glaub er ist leidenschaftlicher Sportler .. ? Und jemand der bestimmt das intensive Gebet täglich übt. Und er ist bestimmt nicht der Intellektuelle schlechthin, aber er nimmt sich die Zeit regelmässig seine ´frommen Gedanken´ zu der Tageslosung (wahrscheinlich ein Kalender) hier rein zu schreiben. Und ohne daß es rüberkommt als ein ´Ich bin der bessere´.

Das müsste doch in Ordnung gehn wenn jemand ganz einfach seine Gedanken mitteilt, und ich kanns verstehn daß der Schreiber vielleicht die Lust verloren hat, ständig auf Kritik zu antworten.

Gruß
Benutzeravatar
Johncom
Wohnt hier
 
Beiträge: 2575
Registriert: Di 21. Mär 2006, 08:46
Wohnort: Deutschland

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon seelöwin » Di 25. Sep 2007, 08:01

Hallo JOhncom

Ein Fundi-Christ glaubt immer, dass der heilige Geist direkt durch ihn spricht. Gerade wenn ein Christ ein bestimmtes Bibelzitat in die Stille mitnimmt und darüber betet, wird er dann die kommenden Gedanken als "Reden Gottes" deuten.

Jede Kritik wird er folglich als Angriff des Bösen oder als geistlose Aussage von Nichtgläubigen deuten. Und mit denen sollte man sich, laut Bibel, nicht an denselben Tisch setzen, demnach "muss" er uns ignorieren.

Ich denke, dass er sich sehr wohl als Sprachrohr Gottes sieht und uns mit seinen täglichen KUrz-Predigten wahrscheinlich "segnen und beschenken" möchte.

Lieber Gruss

seelöwin
Gesperrt
 
Beiträge: 337
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 15:03

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Wolfi » Di 25. Sep 2007, 08:48

Hallo Johncom

da seh ich auch das Hauptproblem der Menschheit, das wir irgendwie alle auf einem Thron sitzen. Dier Thron heißt Stolz ! .... auf was ? Auf den Glauben, auf den Beruf, auf das Geld auf der Bank, auf das was man aus seinem Leben macht ... Früher waren die Leute stolz auf ihr Land, sogar auf ihr Dorf ! Heute empfinden wir solchen nach außen getragenen Stolz auch als Arroganz.


Stolz geht Hand in Hand einher mit Eitelkeit. Ich finde beide Eigenschaften ziemlich fragwürdig.
Aber etwas anderes: Früher war es doch so, dass Derjenige, der auf einem Thron sass, gleichzeitig eine persönliche Verantwortung zu tragen hatte. Und wie sieht das heute aus?- Und wie sieht das heute damit aus?- Vor einigen Tagen eröffnete ich ein Thema "Verantwortlichkeit". Kannst selber schauen, wieviele dazu bisher was zu hatten ... ;)

Die sehe ich jetzt bei dem Schreiber dieses Threads nicht so.

Nein?- Ich schon ...

Ich glaub er ist leidenschaftlicher Sportler .. ?

Na ja, wenn man "English Walking" als Sport bezeichnen will ... :tongue:

Und jemand der bestimmt das intensive Gebet täglich übt.

Nun, solange er betet, züchtigt er seine Kinder wenigstens nicht mit dem Stock ...

Und er ist bestimmt nicht der Intellektuelle schlechthin

Aber, aber JohnCom ... :warn: :D

aber er nimmt sich die Zeit regelmässig seine ´frommen Gedanken´ zu der Tageslosung (wahrscheinlich ein Kalender) hier rein zu schreiben.

Falsch: Es sind nicht seine frommen Gedanken, sondern eben solche, die er sich irgendwoher geliehen hat. Zudem finde ich, dass er dies besser in einer Kirche tun sollte. Denn das hier ist nun mal ein Diskussionsforum! Und wann, lieber JohnCom, hat denn dieser Schreiber hier das letzte mal irgendwo mit diskutiert?-

Und ohne daß es rüberkommt als ein ´Ich bin der Bessere´.

Vielleicht nicht er als Person, aber er als Christ der Bessere, das kommt sehr wohl und immer wieder rüber ...

Das müsste doch in Ordnung gehn wenn jemand ganz einfach seine Gedanken mitteilt, und ich kanns verstehn daß der Schreiber vielleicht die Lust verloren hat, ständig auf Kritik zu antworten.

Tja, wenn er diese Lust verloren haben sollte, wie Du vermutest, was bitteschön, sucht er denn noch in einem Diskussionsforum?-
Und: Warum hat er denn (,wenn dem tatsächlich so sein sollte) die Lust verloren?- Vielleicht weil er keinen Widerspruch aushalten kann?- Weil er sich gar nicht mit sich oder Anderen auseinandersetzen will vielleicht?-;)
lg, wolfi
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6880
Registriert: Di 31. Dez 2002, 13:50

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Bernhard » Mi 26. Sep 2007, 06:20

Mittwoch, 26.9.2007

Tu, was dir vor die Hände kommt; denn Gott ist mit dir. 1.Samuel 10,7

Wer weiß, Gutes zu tun, und tut´s nicht, dem ist´s Sünde. Jakobus 4,17

Alles was ich selber tun kann, soll ich tun. Alles was nicht in meiner Macht steht, darf ich Gott überlassen und ihm für alles Danken.
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
Benutzeravatar
Bernhard
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5619
Registriert: Sa 28. Dez 2002, 10:36
Wohnort: Schweiz

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Wolfi » Mi 26. Sep 2007, 06:36

Guten Morgen, Bruder Bernhard
Du neigst schon etwas dazu, Dinge zu einfach zu sehen:

Alles was ich selber tun kann, soll ich tun.

Weiss ich denn so genau, was ich selber tun kann und was nicht?- Wie oft meine ich doch, dass ich etwas nicht tun könne und versuche es schon gar nicht erst ...
Und weiter: Je mehr ich selber im Laufe des Lebens erlerne, je mehr kann ich also auch selber tun. Ist es denn nun falsch, mir dies oder jenes abnehmen zu lssen?-

Alles, was nicht in meiner Macht steht, darf ich Gott überlassen und ihm für alles danken.


Ein Beispiel: Mein Kind fällt vom Baum und zieht sich dabei diverse Verletzungen zu. Da ich kein Arzt bin, soll ich nun den Balg einfach Gott überlassen?- Wohl kaum ... ;)
lg, wolfi
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6880
Registriert: Di 31. Dez 2002, 13:50

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Johncom » Mi 26. Sep 2007, 07:24

Original von Bernhard

Alles was ich selber tun kann, soll ich tun. Alles was nicht in meiner Macht steht, darf ich Gott überlassen und ihm für alles Danken.




´Alles was nicht in MEINER Macht steht, darf ich Gott überLASSEN und ihm für alles DANKEN´.

... da ist es doch genau auf den Punkt gebracht. :)
Benutzeravatar
Johncom
Wohnt hier
 
Beiträge: 2575
Registriert: Di 21. Mär 2006, 08:46
Wohnort: Deutschland

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Johncom » Mi 26. Sep 2007, 07:28

Original von seelöwin
Hallo JOhncom

Ein Fundi-Christ glaubt immer, dass der heilige Geist direkt durch ihn spricht. Gerade wenn ein Christ ein bestimmtes Bibelzitat in die Stille mitnimmt und darüber betet, wird er dann die kommenden Gedanken als "Reden Gottes" deuten.

Jede Kritik wird er folglich als Angriff des Bösen oder als geistlose Aussage von Nichtgläubigen deuten. Und mit denen sollte man sich, laut Bibel, nicht an denselben Tisch setzen, demnach "muss" er uns ignorieren.

Ich denke, dass er sich sehr wohl als Sprachrohr Gottes sieht und uns mit seinen täglichen KUrz-Predigten wahrscheinlich "segnen und beschenken" möchte.

Lieber Gruss



Segnen und beschenken .. daran ist ja wirklich nichts zu kritisieren. Aber was Du meinst ist wohl eine Haltung die Du wahrnimmst. Wie die Haltung jemandes, der die ´eine Wahrheit´ hat, oder den einzig rechten Glauben. Und der Dich fühlen lässt ... Du hast sie nicht, Du bist immer noch ein armes fehlgeleitetes Wesen, ja ?

Wenn das wirklich so ist, also wenn jemand glaubt er zitiere Bibelsätze und lobt sie dann als persönliches ´Zeugnis´ - dann aber, wenn er jede andere Einstellung normaler Menschen als satanische Angriffe wertet, dann wäre dieser Mensch noch nicht richtig ´Mensch geworden´, also noch ein bischen grün hinter den Ohren. Anders gesagt, er wäre noch sehr jung auf dem geistigen Weg. / Sag ich als Meinung, als Sichtweise im Moment.

Lieber Gruß

Benutzeravatar
Johncom
Wohnt hier
 
Beiträge: 2575
Registriert: Di 21. Mär 2006, 08:46
Wohnort: Deutschland

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Johncom » Mi 26. Sep 2007, 07:30

Original von Wolfi
Falsch: Es sind nicht seine frommen Gedanken, sondern eben solche, die er sich irgendwoher geliehen hat. Zudem finde ich, dass er dies besser in einer Kirche tun sollte. Denn das hier ist nun mal ein Diskussionsforum! Und wann, lieber JohnCom, hat denn dieser Schreiber hier das letzte mal irgendwo mit diskutiert?
Weiss nicht. Müsste man auf Suchfunktion gehen. Aber warum soll es nicht möglich sein, sich einfach nur zu äussern ohne zu diskutieren. Ich kenne ein spirituelles Forum in dem ´private Threads´, sogenannte Tagebücher möglich sind, da schreibt nur einer für sich und seine Leser. Geht auch. Aber warum regst Du Dich auf, vielleicht liest der Bernhard ja auch die Kritiken und nimmt sie ernst. Aber gerade das sich irgendwann mal - verweigern zur ´never ending´ Diskussion - sollte auch erlaubt sein.

Original von Wolfi Und: Warum hat er denn (,wenn dem tatsächlich so sein sollte) die Lust verloren?- Vielleicht weil er keinen Widerspruch aushalten kann?- Weil er sich gar nicht mit sich oder Anderen auseinandersetzen will vielleicht?-;)
.. worüber man mal nachdenken sollte. Kann Diskussionskultur wirklich zu religiöser Erfahrung verhelfen ? In Diskussion kann gelernt werden daß es andere Sichtweisen als nur die eigene gibt, man kann dazulernen. Aus meiner bisherigen Erfahrung sag ich aber lieber daß echte ´religiöse Erfahrung´ eher abseits des allgemeinen Bla Bla stattfindet ... also im Innern, im stillen Kämmerlein.

In dem Punkt hättest Du schon recht, es ist ein Diskussionsforum. Also wenn Bernhard gefragt oder kritisiert wird sollte er schon antworten. Oder erklären wann oder warum er keine Zeit hat. Aber auch wenn er hier zu ebenfalls nichts sagen will, warum nicht auch das verstehen ?

Lieber Gruß
Benutzeravatar
Johncom
Wohnt hier
 
Beiträge: 2575
Registriert: Di 21. Mär 2006, 08:46
Wohnort: Deutschland

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Wolfi » Mi 26. Sep 2007, 07:49

Hallo Johncom
Müsste man auf Suchfunktion gehen.

Habe ich doch schon gemacht, bevor ich so was schrieb. ;) :)

Aber warum regst Du Dich auf, vielleicht liest der Bernhard ja auch die Kritiken und nimmt sie ernst. Aber gerade das sich irgendwann mal - verweigern zur ´never ending´ Diskussion - sollte auch erlaubt sein.

Das mit dem Aufregen ist ein Gen, das ich von meinem Vater vererbt kriegte. Deshalb enpfinde ich Bernhard gegenüber auch so was wie Dankbarkeit und reagiere auch immer wieder auf seine Posts ... ;)

Aus meiner bisherigen Erfahrung sag ich aber lieber daß echte ´religiöse Erfahrung´ eher abseits des allgemeinen Bla Bla stattfindet ... also im Innern, im stillen Kämmerlein.

Das sehe ich auch so.

In dem Punkt hättest Du schon recht, es ist ein Diskussionsforum. Also wenn Bernhard gefragt oder kritisiert wird sollte er schon antworten. Oder erklären wann oder warum er keine Zeit hat. Aber auch wenn er hier zu ebenfalls nichts sagen will, warum nicht auch das verstehen ?

Verstehen kann ich´s so nicht. Ohne dass er sich dazu äussert, kann ich nur darüber spekulieren. Aber wie gesagt: Mir ist das auch recht so, da ich mich so beliebig "aufregen" darf ... ;)
lg, wolfi
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6880
Registriert: Di 31. Dez 2002, 13:50

Re: Gedanken zu St. Bernhard

Beitragvon Scardanelli » Mi 26. Sep 2007, 11:28

Alles was ich selber tun kann, soll ich tun. Alles was nicht in meiner Macht steht, darf ich Gott überlassen und ihm für alles Danken.
Der Mensch ist ja in der Lage herauszufinden, was in seiner Macht so alles zum liegen kommt. Und wenn er das alles untersucht hat, wird er feststellen, dass dieses Ich gar keine Macht hat, denn es ist so für sich nur der Schein eines anderen.
Benutzeravatar
Scardanelli
Gesperrt
 
Beiträge: 9346
Registriert: So 6. Okt 2002, 20:02

Re: Gedanken zu St. Bernhard

Beitragvon bigbird » Mi 26. Sep 2007, 14:55

Liebe Leute

Wir sind hier im Unterforum Bibel. Bernhard zitiert hier die täglichen Losungen. Ich habe nichts gegegen, wenn eine Frage gestellt wird zu den Losungen, oder eine Erfahrung geteilt wird.

Aber ich bitte euch dringend, sofort mir eurer Diskussion über Bernhard aufzuhören.
Das ist weder grundsätzlich wünschenswert noch zum Thema gehörend. Weitere Beiträge dazu werde ich löschen!

bigbird
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
Benutzeravatar
bigbird
Administrator
 
Beiträge: 46019
Registriert: Do 7. Mär 2002, 07:25
Wohnort: Raum Bern

Re: Gedanken zu St. Bernhard

Beitragvon Wolfi » Mi 26. Sep 2007, 19:22

@ Scardanelli :

Der Mensch ist ja in der Lage herauszufinden, was in seiner Macht so alles zum liegen kommt.

Und wenn Einem es nicht beim ersten mal gelingt, heisst das noch lange nicht, dass es ihm nicht später dann doch gelingen könnte ...

Und wenn er das alles untersucht hat, wird er feststellen, dass dieses Ich gar keine Macht hat, denn es ist so für sich nur der Schein eines anderen.

Dann lebt man aber ein ziemlich selbstentfremdetes Leben, nicht?- Nun, ob´s das wirklich bringt?- Dieses "Ich" hat doch wohl eine Macht: Es ist dieses "Ich" das meiner Hand sagt, etwas so oder so in die Finger zu nehmen und es danach so oder so zu behandeln/zu bedienen. Oder etwa nicht?- Es sit dieses "Ich", das sich selber fragt, ob etwas nun so, oder so anpacken soll/will. Oder verheddere ich mich jetzt einmal mehr in Deinem Netz mit dem "an und für sich"-Ding?-
lg, wolfi
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6880
Registriert: Di 31. Dez 2002, 13:50

Re: Gedanken zu dem der zitiert

Beitragvon Scardanelli » Mi 26. Sep 2007, 19:33

@bigbird,
mit Verlaub, Bernhard zitiert nicht bloß etwas, es sei denn, er hat schon den Rang, dass seine Kommentare zur Tageslosung von selbst den Status eines Zitates tragen. Das halte ich aber mal für ein Gerücht, denn sonst hätten wir für Bernhard den Rang: Der zitiert.

@Wolfi,
Der Schein eines anderen zu sein, ergibt sich aus der Liebe, wenn sie nicht begriffen ist.
Benutzeravatar
Scardanelli
Gesperrt
 
Beiträge: 9346
Registriert: So 6. Okt 2002, 20:02

Re: Gedanken zu dem der zitiert

Beitragvon bigbird » Mi 26. Sep 2007, 19:56

Original von Scardanelli
@bigbird,
mit Verlaub, Bernhard zitiert nicht bloß etwas, es sei denn,
Hallo Scardi

Bernhard zitiert , aber nicht "bloss" etwas - dazu gibt er einen persönlichen Gedanken weiter.

Ich wiederhole nochmals, dass hier nicht endlos diskutiert wird, sondern dass man sich wirklich auf die Tageslosung konzentrieren soll!

dankeschön!

bb
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
Benutzeravatar
bigbird
Administrator
 
Beiträge: 46019
Registriert: Do 7. Mär 2002, 07:25
Wohnort: Raum Bern

Re: Gedanken zu dem der zitiert

Beitragvon Wolfi » Mi 26. Sep 2007, 19:59

@ Scardanelli :

@Wolfi,
Der Schein eines anderen zu sein, ergibt sich aus der Liebe, wenn sie nicht begriffen ist.


Autsch! Du meinst mit "nicht begriffen" wohl so Dinge, wie zum Beispiel bei mir, wenn ich hie und da auf Diesen oder Jenen einbeisse?- Oder hast Du´s eher auf etwas Anderes/jemand Anderen bezogen?- Wann hat man denn, nach Deiner Meinung, die Liebe begriffen?- Was muss meine Liebe beinhalten, damit der Andere sagt: "Doch, sie/er hat die Liebe begriffen."?-
lg, wolfi

@bb:
Bitte noch dieser kleine Umweg; dann sind wir (jedenfalls, was mich anbetrifft, wieder nur beim "Gedanken des Tages"... ;)
lg, wolfi
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6880
Registriert: Di 31. Dez 2002, 13:50

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Bernhard » Do 27. Sep 2007, 07:45

Donnerstag, 27.9.2007

Gott der Herr wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen. Jesaja 25,8

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Römer 12,12

Ich habe durch Jesus Christus eine Hoffnung, die über den Tod hinaus geht. Dies gibt mir Geduld, auch schweren Zeiten, nicht aufzuhören Gott um alles zu bitten.
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
Benutzeravatar
Bernhard
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5619
Registriert: Sa 28. Dez 2002, 10:36
Wohnort: Schweiz

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Wolfi » Do 27. Sep 2007, 08:01

Guten Morgen Bernhard

Ich habe durch Jesus Christus eine Hoffnung, die über den Tod hinaus geht.

Warum ist Dir an Hoffnung, die über unseren Tod hinaus geht, gelegen?- Das würde mich echt interessieren ...

Dies gibt mir Geduld, auch in schweren Zeiten, nicht aufzuhören, Gott um alles zu bitten.

Ist das nicht etwas vermessen, Gott um alles zu bitten?- Hmmm... Danke für den Gedanken zu Deiner Tageslosung!
lg, wolfi
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6880
Registriert: Di 31. Dez 2002, 13:50

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Johncom » Fr 28. Sep 2007, 05:18

Original von Wolfi

Dies gibt mir Geduld, auch in schweren Zeiten, nicht aufzuhören, Gott um alles zu bitten.

Ist das nicht etwas vermessen, Gott um alles zu bitten?



Aber ... warum bitten ? Gibt es denn etwas was man nicht hat, ist nicht eigentlich alles .. schon da ?

Mein Ansatz wäre eher DANKEN statt bitten.

Hier schliess ich mich Wolfi an: Danke Bernhard für Deine regelmässigen Mitteilungen. :)
Benutzeravatar
Johncom
Wohnt hier
 
Beiträge: 2575
Registriert: Di 21. Mär 2006, 08:46
Wohnort: Deutschland

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Bernhard » Fr 28. Sep 2007, 05:25

Freitag, 28.9.2007

Sechs Tage sollst du arbeiten; am siebenten Tage sollst du ruhen. 2.Mose 34,21

Jesus sprach: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen. Markus 2,27

Gott meint es so gut mit uns und schenkt und einen Ruhetag in der Woche. Leider nütze ich an diesen geschenkten Ruhetag zu wenig aus.
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
Benutzeravatar
Bernhard
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5619
Registriert: Sa 28. Dez 2002, 10:36
Wohnort: Schweiz

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Wolfi » Fr 28. Sep 2007, 06:26

@ Bernhard

Gott meint es so gut mit uns und schenkt und einen Ruhetag in der Woche. Leider nütze ich an diesen geschenkten Ruhetag zu wenig aus.

Würdest Du diesen Tag nutzen, wär´s ja auch kein Ruhetag mehr ... ;)
Aber mal abgesehen davon: Brauche ich denn einen Ruhetag?- Und: Brauche ich denn, dass mir vorgeschrieben wird, wann dieser Ruhetag zu sein habe?- ;) Sollte das mit diesen "Ruhetagen" nicht auch wieder mal überdacht und überarbeitet werden?- Die gesellschaftlichen Umstände und die Beanspruchung des einzelnen Menschen haben sich doch von damals zu heute ziemlich verändert?-

Und welchen Ruhetag sollte ich denn berücksichtigen?- Den Freitag, wie es die Juden tun, den Sonntag der Christen, oder vielleicht gar auch noch den Ramadan?- Am besten ich berücksichtige sie gleich alle und hoffe, dass ich damit meinen Jahreskalender komplett voll kriege. ;)
lg, wolfi
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6880
Registriert: Di 31. Dez 2002, 13:50

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Wolfi » Fr 28. Sep 2007, 06:33

@ Johncom :

Aber ... warum bitten ? Gibt es denn etwas was man nicht hat, ist nicht eigentlich alles .. schon da ?

Mein Ansatz wäre eher DANKEN statt bitten.


Da musst Du aber schon eine arg vergeistigte Stufe erklimmen, bevor Du so weit kommst, dass Du Gott auch für Dir zustossendes Leid danken möchtest. Aber warum auch nicht? ;)
lg, wolfi
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6880
Registriert: Di 31. Dez 2002, 13:50

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon SunFox » Fr 28. Sep 2007, 06:44

Original von Wolfi


Und welchen Ruhetag sollte ich denn berücksichtigen?- Den Freitag, wie es die Juden tun,


Das üben wir aber noch ein bisschen lieber Wolfi! ;)

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Wolfi » Fr 28. Sep 2007, 06:50

Ach ja, es ist ja der Samstag ... :tongue: (Weisst Du: Mir fielen grad all die Juden ein, die ich jeweils Freitag Abend im Familien-/Sippenbund in Zürich durch ihre Quartiere gehen sehe; deshalb der Ausrutscher ;) ).
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6880
Registriert: Di 31. Dez 2002, 13:50

Re: Gedanken zu St Bernhard

Beitragvon Scardanelli » Fr 28. Sep 2007, 08:27

Gott meint es so gut mit uns und schenkt und einen Ruhetag in der Woche. Leider nütze ich an diesen geschenkten Ruhetag zu wenig aus.
Die rechte Form ist die, Gott macht es vor und der Mensch tut es ihm gleich. Gott arbeitet und was er tat, war gut, und am siebten Tag ruhte er aus.
Das bedeutet, der Mensch arbeitet, und was er getan hat ist gut, und am siebten Tag ruht er aus.
Warum ruht der Mensch am siebten Tag nicht aus und zwar ganz offensichtlich nicht? Das liegt daran, dass es nicht gut ist, was er da arbeitet.
Eben ruhelos ist der, der nichts Gutes tut. Wer aber trotzdem ruht, der macht seine Mitmenschen ruhelos.
Benutzeravatar
Scardanelli
Gesperrt
 
Beiträge: 9346
Registriert: So 6. Okt 2002, 20:02

Re: Gedanken zu St Bernhard

Beitragvon Thelonious » Fr 28. Sep 2007, 19:08

@ Scardanelli:

Original von Scardanelli
Die rechte Form ist die, Gott macht es vor und der Mensch tut es ihm gleich. Gott arbeitet und was er tat, war gut, und am siebten Tag ruhte er aus.
Das bedeutet, der Mensch arbeitet, und was er getan hat ist gut, und am siebten Tag ruht er aus.
Warum ruht der Mensch am siebten Tag nicht aus und zwar ganz offensichtlich nicht? Das liegt daran, dass es nicht gut ist, was er da arbeitet.
Eben ruhelos ist der, der nichts Gutes tut. Wer aber trotzdem ruht, der macht seine Mitmenschen ruhelos.



Nein, es geht hier nicht um "Form" oder die Frage der "Güte der Arbeit", sondern um Glauben an Jesus.
Den Gläubigen verheißt Gott Seine Sabbatruhe. So wie es der Verfasser des Hebräerbriefes in Kap. 4,1-13 beschreibt:

"So laßt uns nun fürchten, daß nicht etwa, während doch eine Verheißung zum Eingang in seine Ruhe hinterlassen ist, jemand von euch als zu spät gekommen erscheine! Denn auch uns ist die gute Botschaft verkündigt worden, gleichwie jenen; aber das Wort der Predigt half jenen nicht, weil es durch die Hörer nicht mit dem Glauben verbunden wurde. Denn wir, die wir gläubig geworden sind, gehen in die Ruhe ein, wie er gesagt hat: «Daß ich schwur in meinem Zorn, sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen». Und doch waren die Werke seit Grundlegung der Welt beendigt; denn er hat irgendwo von dem siebenten [Tag] also gesprochen: «Und Gott ruhte am siebenten Tag von allen seinen Werken»,und in dieser Stelle wiederum: «Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen!» Da nun noch vorbehalten bleibt, daß etliche in sie eingehen sollen, und die, welchen zuerst die gute Botschaft verkündigt worden ist, wegen ihres Ungehorsams nicht eingegangen sind,
so bestimmt er wiederum einen Tag, ein «Heute», indem er nach so langer Zeit durch David sagt, wie schon angeführt: «Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht!» Denn hätte Josua sie zur Ruhe gebracht, so würde nicht hernach von einem anderen Tage gesprochen. Also bleibt dem Volke Gottes noch eine Sabbatruhe vorbehalten; denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch selbst von seinen Werken, gleichwie Gott von den seinigen. So wollen wir uns denn befleißigen, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand als gleiches Beispiel des Unglaubens zu Fall komme. Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens;
und keine Kreatur ist vor ihm unsichtbar, es ist aber alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, welchem wir Rechenschaft zu geben haben.
"

Gruß
Thelonious
Göttliche Liebe ist nicht weich wie eine Weihnachtsschnulze, sondern hart wie eine Krippe und ein Kreuz aus Holz.
(Arno Backhaus)
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 15890
Registriert: So 12. Aug 2007, 19:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands

Re: Gedanken zu St Bernhard

Beitragvon Scardanelli » Fr 28. Sep 2007, 20:09

@Thelonious,
Nein, es geht hier nicht um "Form" oder die Frage der "Güte der Arbeit", sondern um Glauben an Jesus.
Ach ja! Glauben ist auch eine Form.
Benutzeravatar
Scardanelli
Gesperrt
 
Beiträge: 9346
Registriert: So 6. Okt 2002, 20:02

Re: Gedanken zu St Bernhard

Beitragvon Thelonious » Fr 28. Sep 2007, 20:12

Original von Scardanelli
@Thelonious,
Nein, es geht hier nicht um "Form" oder die Frage der "Güte der Arbeit", sondern um Glauben an Jesus.
Ach ja! Glauben ist auch eine Form.


Ach nee! Glaube ist keine Form, sondern Inhalt.

Gruß
Thelonious
Göttliche Liebe ist nicht weich wie eine Weihnachtsschnulze, sondern hart wie eine Krippe und ein Kreuz aus Holz.
(Arno Backhaus)
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 15890
Registriert: So 12. Aug 2007, 19:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands

Re: Gedanken zu St Bernhard

Beitragvon Scardanelli » Fr 28. Sep 2007, 20:33

@Thelonius,
Ach nee! Glaube ist keine Form, sondern Inhalt.
Glaube ist eine Organisation, wie ein beliebiger Inhalt für einen sei. Eine andere Organisationsform wäre die Bezeugung. Thomas hat nach einem Zeugnis verlangt und Jesus hat dies vom Glauben unterschieden.
Gleicher Inhalt kann zuerst durch Glauben sein und muss irgendwann zur bezeugten Gewissheit werden. Irgendwann muss schon das, was man geglaubt hat, sich als das, was geglaubt wurde, zeigen.

Glauben ist eine Form, wie Inhalte beliebiger Art für wahr gehalten werden.

Es wundert allerdings kaum, wenn Christen nach Paulus den Glauben künstlich aufblähen wollen, denn nur mit Glauben steht man eben wie mit leeren Händen da.
Benutzeravatar
Scardanelli
Gesperrt
 
Beiträge: 9346
Registriert: So 6. Okt 2002, 20:02

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Bernhard » Sa 29. Sep 2007, 06:20

Samstag, 29.9.2007

Wohl denen, die das Gebot halten und tun immerdar recht! Psalm 106,3

Paulus schreibt: Wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.Galater 1,8

Wenn alle Menschen die 10 Gebote halten würden, so brächten die Mensch nicht das meiste Geld für den Krieg auszugeben. Wie bin ich froh, dass ich dem wahren Evangelium vertraut habe, und so zu meinem Wohl und zum Wohl der Menschen leben kann.
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
Benutzeravatar
Bernhard
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5619
Registriert: Sa 28. Dez 2002, 10:36
Wohnort: Schweiz

Re: Gedanken zu St Bernhard

Beitragvon Thelonious » So 30. Sep 2007, 15:32

Original von Scardanelli
Glaube ist eine Organisation, wie ein beliebiger Inhalt für einen sei....


Oje, Scardanelli.

Echter, also biblischer Glaube ist
"… ein Beharren auf dem, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht….Durch Glauben erkennen wir, daß die Weltzeiten durch Gottes Wort bereitet worden sind, also das, was man sieht, aus Unsichtbarem entstanden ist…Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommen soll, muß glauben, daß er ist und die, welche ihn suchen, belohnen wird." (Hebr. 11, 1+3+6)
und
"Darum werden wir nicht entmutigt; sondern wenn auch unser äußerer Mensch zugrunde geht, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert. Denn unsere Trübsal, die zeitlich und leicht ist, verschafft uns eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig." 2. Kor. 4,16-18 ).

Gruß
Thelonious
Göttliche Liebe ist nicht weich wie eine Weihnachtsschnulze, sondern hart wie eine Krippe und ein Kreuz aus Holz.
(Arno Backhaus)
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 15890
Registriert: So 12. Aug 2007, 19:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands

Re: Gedanken zu St Bernhard

Beitragvon Bernhard » So 30. Sep 2007, 22:05

Sonntag, 30.9.2007

So spricht der Herr: Ich will mich selbst als Wache um mein Haus lagern. Sacharja 9,8

Unser Herr Jesus Christus ist für uns gestorben, damit, ob wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben. 1.Thessalonicher 5,10

Ich bin Jesus Christus von ganzem Herzen dankbar, dass er für alle meine Sünden gestorben ist, und dadurch bereit ist mir immer wieder zu vergeben. Das gibt mir Mut mir selber und auch den anderen Mitmenschen zu vergeben.
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
Benutzeravatar
Bernhard
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5619
Registriert: Sa 28. Dez 2002, 10:36
Wohnort: Schweiz

Re: Gedanken zur Tageslosung

Beitragvon Bernhard » Mo 1. Okt 2007, 14:09

Montag, 1.10.2007

Nun hat der Herr mir die Bitte erfüllt, die ich an ihn gerichtet hatte. 1.Samuel 1,27

Paulus schreibt: Wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung. Römer 5,3-4

Oft sieht man erst hinterher, dass Leidenszeiten auf ganz besonderer Weise auch Segenszeiten waren, die man hinterher nicht missen wollte. -Auch in der Bedrängnis ist mir Jesus ganz nah und segnet mich, auch wenn ich es nicht spüre.
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
Benutzeravatar
Bernhard
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5619
Registriert: Sa 28. Dez 2002, 10:36
Wohnort: Schweiz

VorherigeNächste

Zurück zu Bibel

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast