Contra Gnosis

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Contra Gnosis

Beitragvon John1955 » Do 31. Okt 2019, 07:23

kingschild hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Aber dies kann doch nur mehr der Wahrheit entsprechen?


Ein Jesus Bild das in allen Punkten und immer Contra Gott und Gerechtigkeit gerichtet ist, entspricht nie der Wahrheit.

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Genau das Gegenteil sollte wohl für die Christenheit gelten, kingschild. Jesus Christus ist die Wahrheit, und lehrte wie Gott in Wahrheit "tickt". Erst durch Jesus Christus gelangten die Israeliten zur Einsicht betreffend WAHRHAFTIGEN Gott.

Das heisst: NUR durch den Sohn lernen wir den Vater kennen, Und was mit dessen WORTEN GOTTES unvereinbar ist zählt für Christen welche Jesus glauben nicht, tat es schon vor 2000 Jahren nicht mehr. (Siehe Briefe im NT wo man klar erkennt an wessen Gottesglauben man sich nach Jesus Erscheinen orientierte.

Ein in der Bibel -durch Mose vermitteltes vermeintliches Gottesbild -, welches NICHT in allen Belangen, sprich WORT UND TAT mit der durch Jesus Christus offenbarten einzig wahren Gotterkenntnis vereinbar ist, entspricht nicht der WAHRHEIT über Gott und dessen Willen, Kriterien zur Sündenvergebung und Versöhnungsprozedere.

Johannes war Dir schon vor 2000 Jahren bezüglich Gotterkenntnis um Vieles, ja gar vollkommen voraus wie mir scheint. Lies mal ein- oder besser mehrmals:
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist [color=#408000]und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen[/color]. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.


Gruss John
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon onThePath » Do 31. Okt 2019, 09:16

Da Jesus für ein richtiges Gottesverständnis gesorgt hat, wo ist das Problem mit dem AT ?

Aber es bringt garantiert Probleme, wenn man dieses Gleichgewicht verändern möchte.

Jesus benutzt das AT auch nur zur Belehrung während seiner Erdenzeit. Er zeigte keine Kritik und erst recht nicht Feindseligkeit gegen das AT.

Es zeigt sich auch, dass Gegner des AT die Botschaft Jesu zumindest teilweise umdeuten wollen. Also die ganze Botschaft Christi verändern wollen. Das ist eine leicht erkennbare Tendenz.

Es geht dabei um Fragen wie Allversöhnung.
Und um das Verständnis von Jesu, ihn zu vermenschlichen in dem Sinn, wir können alle wie Christus werden, nämlich mächtige Übermenschen, die jedenfalls Macht wie Jesus haben. Die Lehre der Esoterik, mit oder ohne Jesus. Auch die Infragestellung der Dreieinigkeit leitet in diese Richtung.

Jedenfalls bringt das alles nur Verwirrung und Spaltung. So war es ja schon in der Anfangszeit des Christentums. Auch in Form der Gnosis.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon kingschild » Do 31. Okt 2019, 12:35

onThePath hat geschrieben: Er zeigte keine Kritik und erst recht nicht Feindseligkeit gegen das AT.



Das ist der Unterschied vom echten Jesus zum falschen Jesus. Jesus bestätigte das Gesetz und die Propheten und brachte die Erlösung die verheissen war.

Jesus selbst sagte:

Mt 5:17 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Ein Erlöser erfüllt, er erklärt nicht das Gute, für Böse.

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Re: Contra Gnosis

Beitragvon kingschild » Do 31. Okt 2019, 13:06

John1955 hat geschrieben:
Ein in der Bibel -durch Mose vermitteltes vermeintliches Gottesbild -, welches NICHT in allen Belangen, sprich WORT UND TAT mit der durch Jesus Christus offenbarten einzig wahren Gotterkenntnis vereinbar ist, entspricht nicht der WAHRHEIT über Gott und dessen Willen, Kriterien zur Sündenvergebung und Versöhnungsprozedere.



Christus hat Mose und das Gesetz bestätigt und hat das Gesetz erfüllt.

Christus hat nichts anderes gelehrt als was wir hier lesen:

Hes. 18.21 Wo sich aber der Gottlose bekehrt von allen seinen Sünden, die er getan hat, und hält alle meine Rechte und tut recht und wohl, so soll er leben und nicht sterben.
22 Es soll aller seiner Übertretung, so er begangen hat, nicht gedacht werden; sondern er soll leben um der Gerechtigkeit willen, die er tut.
23 Meinest du, daß ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen, spricht der HERR HERR, und nicht vielmehr, daß er sich bekehre von seinem Wesen und lebe?
24 Und wo sich der Gerechte kehrt von seiner Gerechtigkeit und tut Böses und lebt nach allen Greueln, die ein Gottloser tut, sollte der leben? Ja, aller seiner Gerechtigkeit, die er getan hat, soll nicht gedacht werden; sondern in seiner Übertretung und Sünde, die er getan hat, soll er sterben.
25 Doch sprecht ihr: Der HERR handelt nicht recht. So höret nun, ihr vom Hause Israel: Ist’s nicht also, daß ich recht habe und ihr unrecht habt?
26 Denn wenn der Gerechte sich kehrt von seiner Gerechtigkeit und tut Böses, so muß er sterben; er muß aber um seiner Bosheit willen, die er getan hat, sterben.
27 Wiederum, wenn sich der Gottlose kehrt von seiner Ungerechtigkeit, die er getan hat, und tut nun recht und wohl, der wird seine Seele lebendig erhalten.
28 Denn weil er sieht und bekehrt sich von aller Bosheit, die er getan hat, so soll er leben und nicht sterben.

Der Gerechte wird leben, der Gotteshasser und Verächter des ersten Gebotes, hat das Leben nicht und wird es auch nicht bekommen, wenn er nicht umkehrt und sich bekehrt von seiner Sünde. Jesus hat genau zu dieser Umkehr gerufen.

Er hat nicht gelehrt verachte das erste Gebot, er hat gelehrt achte es den es ist das höchste.

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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Lazar » Do 31. Okt 2019, 17:21

kingschild hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Er zeigte keine Kritik und erst recht nicht Feindseligkeit gegen das AT.

Das ist der Unterschied vom echten Jesus zum falschen Jesus. Jesus bestätigte das Gesetz und die Propheten und brachte die Erlösung die verheissen war.
Jesus selbst sagte:

Mt 5:17 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Ein Erlöser erfüllt, er erklärt nicht das Gute, für Böse.

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Hi Kingschild & oTP!

Weder der Erlöser noch ich erklären das Böse für gut. Und das Folgende klingt von Jesus auch nicht ablehnend gegenüber dem AT ... ist es aber in Wahrheit:

"Ihr habt gehört, daß gesagt ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen."
Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, auf daß ihr Kinder seid eures Vater im Himmel
; denn er läßt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn so ihr liebet, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? Und so ihr euch nur zu euren Brüdern freundlich tut, was tut ihr Sonderliches? Tun nicht die Zöllner auch also?
Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist.
Matt. 5, 43-48

Dies wird jedoch von dem „echten Jesus“ gesprochen - und noch während Er spricht „richtet“ Er das Wort aus dem AT. Dies bedeutet im Umkehrschluss, auch Gott hasst keine Sünder, wie sonst könnten Vater & Sohn uns Menschen so vieles vergeben?
Dennoch hören Sie natürlich nie auf, Sünder zur Umkehr zu bewegen, solange, bis deren eigene Einsicht kommt und sie sich wandeln. Denn "gerecht" wird bei Ihnen ein Sünder auch durch Ihre Vergebung nicht, sondern nur durch gottgerechtes Handeln. Es heißt deshalb auch von Ihm:

"Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht auf, der hat schon seinen Richter; das Wort, welches ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage“. Joh. 12, 48.

Also an dem Tag, an dem wir sterben, werden vielleicht auch wir eine kleine "Lebensrückschau" erhalten.

Ich kann immer nur wieder betonen: wenn Jesus „ich“ sagt, meint Gottes Sohn auch „Ich“. Und erst einmal nicht, was Mose gesagt hat, Jesaja, Hesekiel oder sonst ein Prophet oder Apostel. Schließlich kann Jesus Christus auch ohne sämtliche Propheten zuvor Gottes Wort sprechen.

Herzliche Grüße
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon kingschild » Do 31. Okt 2019, 19:16

Lazar hat geschrieben:
Ich kann immer nur wieder betonen: wenn Jesus „ich“ sagt, meint Gottes Sohn auch „Ich“. Und erst einmal nicht, was Mose gesagt hat, Jesaja, Hesekiel oder sonst ein Prophet oder Apostel. Schließlich kann Jesus Christus auch ohne sämtliche Propheten zuvor Gottes Wort sprechen.



Guckst Du hier:

Lu 24:44 Er sprach aber zu ihnen: Das sind die Reden, die ich zu euch sagte, da ich noch bei euch war; denn es muß alles erfüllet werden, was von mir geschrieben ist im Gesetz Mose’s, in den Propheten und in den Psalmen.


Ein Erfülltes Gesetz zieht andere Konsequenzen nach sich als ein unerfülltes.

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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Lazar » Do 31. Okt 2019, 21:36

onThePath hat geschrieben:Hallo John und Lazar
Die christliche Lehre kann durch sehr viele Einflüsse verfremdet werden.

Dessen bin ich mir sehr bewusst, weil ich mich da hinein vertieft habe. Wäre ich nicht davon überzeugt, dass die Lehre Christi ausreicht, wäre ich Anthroposoph oder Rosenkreuzer geworden. Ich kenne ihre Lehren.

Aber gerade deshalb weiß ich auch zu schätzen, dass Jesus keine komplizierte Lehre und Selbsterlösung und Vervollkommnung lehrt wie diese Lehren, sondern seine Lehre ist für jeden Menschen verständlich und eigentlich keine Religion. Sie ist eine Lebensweise.

Hi oTP,
wie kann ausgerechnet Jesus Christus Lehre keine Religion sein?
Wenn man letztendlich nur in Ihm zum Vater/Gott kommt? Denn mit "Lebensweise" meinst Du doch bestimmt eher den gelebten Glauben an Ihn?

Die Rosenkreuzer wollen mehr, es sind Lehren, die einen Übermenschen formen wollen, der Zugriff auf die verborgene übergeordnete Welt des Jenseits haben wollen und ihre höheren Kräfte. Ob Esoterik oder Hinduismus, solche Lehren haben dies gemeinsam.

Im Prinzip können auch Christen zu "Übermenschen" werden, nur liegt bei ihnen der Focus auf etwas völlig anderem. Anstatt sich selbst immer wichtiger und "göttlicher" zu nehmen, weil man "die enorme Kraft und den Geist Gottes förmlich in sich verspürt", nimmt man sich selbst immer unwichtiger, weil man im tiefsten Inneren weiß, man vermag selbst nichts, sondern Gottes Kraft allein ist in Wahrheit alles.

Und dann nutzen Gottes Kinder diese nicht für ihre "eigene Erfüllung" sondern nur, um Christus zu dienen. Dieses Merkmal ist auch den Engeln Gottes zu eigen, denn sie sind bereits so erhöht, dass sie sich leicht "erniedrigen" lassen können.
Der Weg hin zu den genannten Lehren beginnt mit kleinen Veränderungen am christlichen Glauben.
Es wird oft hinterfragt, wer Jesus ist. Und wer Jahwe ist. Das leitet eben schnell zu einem anderen Glauben. Und hin zu einer universalen Religion wie der Hinduismus. Dort kann man fast alles glauben, alles kann im Hinduismus miteinander passen. Verständlich, dass dies zersetzend ist. lg, oTp

Aber ist das im christlichen Glauben nicht exakt dasselbe Problem, oTP?
Das sieht man bereits an den Antworten auf die Frage Christi an seine Jünger
"Wer sagen die Leute, daß des Menschen Sohn sei?" Matt. 16, 13

Wobei es bereits zu dieser Zeit in Israel bestimmt noch mehr Antworten und Ansichten gegeben hätte als nur die Namen von ein paar wiederauferstandenen Propheten... ;)
Und so ist es bis heute geblieben. Die "Zersetzung" findet im Christentum doch genau bei der gleichen Frage statt: "Wer sagt denn ihr, daß ich sei?"

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Re: Contra Gnosis

Beitragvon John1955 » Fr 1. Nov 2019, 00:34

onThePath hat geschrieben:Da Jesus für ein richtiges Gottesverständnis gesorgt hat, wo ist das Problem mit dem AT ?

Aber es bringt garantiert Probleme, wenn man dieses Gleichgewicht verändern möchte.

Warum wohl war es nötig, dass Jesus für ein richtiges Gottesverständnis sorgen musste? Wohl weil das den Israeliten zuvor vermittelte, wohl nicht der Wahrheit entsprach.

Das Problem lag doch damals darin, dass in den Büchern Mose jemand (Jahwe) behauptete Gott Israels zu sein und sich vollkommen anders verhielt als Jesus.

otp hat geschrieben:Jesus benutzt das AT auch nur zur Belehrung während seiner Erdenzeit. Er zeigte keine Kritik und erst recht nicht Feindseligkeit gegen das AT.


Jesus benutzt nur solche Bibelzitate aus dem AT, welche auf sein Kommen hinweisen oder um zu bekräftigen, dass Gott nie Wohlgefallen an Opfern hatte sondern an gelebter Liebe und Barmherzigkeit.

Zudem setzte Jesus das AT-Gesetz Auge um Auge, Zahn um Zahn ausser Kraft, rät strikte davon ab, was die Jünger und Apostel in Christi Sinn als Verzicht von Bösem mit Bösem weiterlehrten.

Ist ja wohl Kritik. Und wenn er denjenigen Jahwe-Anhängern,die ihn töten wollten attestierte sie hätten nicht Gott sondern den Teufel zum Vater, und würden tun wollen was sie von diesem gesehen haben? Keine Kritik? Diese harten Worte stammen von Jesus, wohlverstanden. In Johannes 8,38 bis 45 nachlesbar.

otp hat geschrieben:Es zeigt sich auch, dass Gegner des AT die Botschaft Jesu zumindest teilweise umdeuten wollen. Also die ganze Botschaft Christi verändern wollen. Das ist eine leicht erkennbare Tendenz.

Also ich bin, wie bereits erwähnt, kein Gegner des AT, auch dort trifft man auf einzelne Aussagen die mit dem von Jesus richtig gestellten Gottesglauben im Einklang sind (so in Psalmen, Sprüchen)

Eine leicht erkennbare Tendenz, Jesus Evangelium vom Reich Gottes in ein angebliches Evangelium zu verdrehen, das Jesus niemals so gelehrt hat findet man bei allzu dogmatisch belasteten Gläubigen.

otp hat geschrieben:Und um das Verständnis von Jesu, ihn zu vermenschlichen in dem Sinn, wir können alle wie Christus werden, nämlich mächtige Übermenschen, die jedenfalls Macht wie Jesus haben. Die Lehre der Esoterik, mit oder ohne Jesus. Auch die Infragestellung der Dreieinigkeit leitet in diese Richtung.

Wer immer so was behauptet, ich sehe mich durch die Nachfolge Jesus nicht als Übermensch sondern als Diener unseres Herrn Jesus und tue so gut es geht das, was gerade ansteht, was Gott mir ermöglicht zu tun.

Die Dreieinigkeit Gott als Gott-Vater, Gott-Sohn, Gott-Hl.Geist wird weder von Jesus noch sonst jemand in der Bibel in der Form gelehrt, ist nebst unbiblisch auch unchristlich. Der Vater im Himmel ist einzig wahrhaftiger Gott aller Zeiten. Jesus vertrat ihn auf Erden,nannte sich Menschensohn und den Vater im Himmel ALLEIN wahrer Gott.

otp hat geschrieben:Jedenfalls bringt das alles nur Verwirrung und Spaltung. So war es ja schon in der Anfangszeit des Christentums. Auch in Form der Gnosis.


Logisch gab es durch Jesus Erscheinen und seine Lehren damals Spaltungen, Entzweiungen zwischen eingefleischten Jahwe-Anhängern und jenen einfachen Juden, die wohl aus innerer Überzeugung zur sogenannten Sekte des Nazareners konvertierten. Jesus hat dies ja vorausgesagt. Denn seine Gotteslehre unterschied sich ja vollkommen von der damals Vorherrschenden.
[/quote]
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Thelonious » Fr 1. Nov 2019, 17:22

Um diesen hier über allem stehenden Dissens mal auf den Punkt zu bringen: wer die Hebräische Bibel - also das AT - zu einem fremden, damit nicht jesuanischen Text oder was auch immer erklärt, entfremdet sich damit auch und zugleich vom Christentum!

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Re: Contra Gnosis

Beitragvon John1955 » Fr 1. Nov 2019, 17:41

Thelonious hat geschrieben:Um diesen hier über allem stehenden Dissens mal auf den Punkt zu bringen: wer die Hebräische Bibel - also das AT - zu einem fremden, damit nicht jesuanischen Text oder was auch immer erklärt, entfremdet sich damit auch und zugleich vom Christentum!

Thelonious


Ach, hier ist wohl garantiert und biblisch mehrfach nachweisbar das Gegenteil der Fall, Theolonious. Im AT gab es noch keine Christen.

Und Johannes warnt alle, nicht über die heilsamen Lehren Jesu Christi hinauszugehen, geschweige zu lehren, weil solche sonst weder den Sohn noch den Vater haben. (Mose wird hier logischerweise nicht erwähnt)

Also, wer Tertullian oder Anselm von Canterbury nachfolgt statt Jesus Christus sollte wohl zu den einstigen noch intakten Wurzeln des Christentums zurückkehren. Dies bedeutet im Klartext, sich nurmehr an Jesus Christus Lehren in den Evangelien orientieren.

Was Jesus in den 3 Jahren seiner ihm vom Vater im Himmel in Auftrag gegebenen Lehrtätigkeit darüber wie Gott in Wahrheit ist und was bei ihm als Sünde zählt und wem er wann wie Sünden vergibt, sollten als DIE Glaubensgrundsätze im Christentum vorliegen.

Vor Erscheinen Jesus Christus am Jordan gab es doch wahrlich noch kein Christentum. Unter uns gesagt, Thelo, Jesus wollte eigentlich keine neue Religion gründen sondern den Verlorenen Schafe des Hauses Israel DER GUTE Hirte sein, der ihnen zu lange schon fehlte.

Gruss John
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Thelonious » Fr 1. Nov 2019, 18:08

Gottes schriftliche Offenbarung an uns Menschen besteht aus dem A- und aus dem NT, John1955! Dieses selbstverständlich auch unter Einbeziehung des fortschreitenden Offenbarungscharakters AT --> NT! Das NT ist unsere Heimstätte - das AT ist unsere Wurzel. Wer das AT - wie gesagt, unter Berücksichtigung dessen, was ich vorstehen bezüglich der "Offenbarungsdichte" schrieb, nicht würdigt, kann kein vollständig gesundes Christenleben führen, hat da einfach Defizite.

Gruß
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Helmuth » Fr 1. Nov 2019, 18:16

Thelonious hat geschrieben:Wer das AT - wie gesagt, unter Berücksichtigung dessen, was ich vorstehen bezüglich der "Offenbarungsdichte" schrieb, nicht würdigt, kann kein vollständig gesundes Christenleben führen, hat da einfach Defizite.

Ich würde es anders formulieren. Er hat Mangel an Erkenntnis. Wie sich das konkret auf ein "gesundes" Leben auswirkt können wird hier in einem reinen Diskussionforum nicht beurteilen. Dazu fehlen uns die damit verbundenen persönlichen Taten.
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Thelonious » Fr 1. Nov 2019, 18:21

Helmuth hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Wer das AT - wie gesagt, unter Berücksichtigung dessen, was ich vorstehen bezüglich der "Offenbarungsdichte" schrieb, nicht würdigt, kann kein vollständig gesundes Christenleben führen, hat da einfach Defizite.

Ich würde es anders formulieren. Er hat Mangel an Erkenntnis. Wie sich das konkret auswirkt können wird hier in einem sog. Diskussionforum nicht beurteilen, dazu fehlen uns persönliche Taten.


Ich weiß nicht, Helmuth. Konkreter gesagt: bei konkreter Ablehnung der AT - wie es hier in so manchem Beitrag mehr als nur durchscheint - handelt es sich damit also doch schon um bewusste Unkenntnis bzw. Negation. Das ist für mich deutlich mehr als "nur" Mangel an Erkenntnis. Eben ungesunder Mangel, weil es bewusst so herbeigeführt wird.

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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Lazar » Fr 1. Nov 2019, 20:12

Thelonious hat an John geschrieben:
Gottes schriftliche Offenbarung an uns Menschen besteht aus dem A- und aus dem NT, John1955! Dieses selbstverständlich auch unter Einbeziehung des fortschreitenden Offenbarungscharakters AT --> NT!

Das NT ist unsere Heimstätte - das AT ist unsere Wurzel. Wer das AT - wie gesagt, unter Berücksichtigung dessen, was ich vorstehen bezüglich der "Offenbarungsdichte" schrieb, nicht würdigt, kann kein vollständig gesundes Christenleben führen, hat da einfach Defizite.

Lieber Thelonious!
es ist auch bei mir nicht so, dass ich das AT in keinster Weise wertschätzen würde, dennoch könnte ich es niemals in seiner Gesamtheit als Gottes Wort absegnen - aber damit das NT genauso wenig. Warum?
Zu viele unbekannte Menschen haben sich in beiderlei Schriften für einen anderen ausgegeben (sowie es damals üblich war), um der eigenen Aussage/Glauben/Schrift "die nötige Autorität" zu verleihen - zudem ist das "Fehlsein" den Menschen grundsätzlich zu eigen - und so haben sie alle zusammen die Wahrheit über Gott ins unermessliche Chaos gestürzt - obwohl sie dennoch darin offenbar war!

Das heißt, weder Mose ist darin durchweg "Mose", noch der "Prophet Jesaja" immer derselbe Schreiber - und auch Jesus Christus Wort stammt daher leider nicht durchweg von Gottes Sohn. Summa Summarum:

Was unsere "Heiligen Schriften" anbelangt, klingt Gottes Sohn jedenfalls überhaupt nicht mehr "barmherzig". Denn wer darin den Heiligen Geist Seines Vaters lästert, dem kann dieses nicht einfach vergeben werden.

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Re: Contra Gnosis

Beitragvon kingschild » Fr 1. Nov 2019, 20:36

Lazar hat geschrieben:Lieber Thelonious!
es ist auch bei mir nicht so, dass ich das AT in keinster Weise wertschätzen würde, dennoch könnte ich es niemals in seiner Gesamtheit als Gottes Wort absegnen - aber damit das NT genauso wenig. Warum?


Lazar du bezeugst das dein Jesus Dir bezeugt, das dieses erste Gebot falsch ist.

Du hast somit auch mit allem was danach kommt deine Mühe. Würdest du es wertschätzen, würdest Du es bezeugen und hochhalten.

Du hast deine Neuoffenbarung und die stellst Du über Gottes Wort und dieses Wort bezeugt schon im Anfang, das solches handeln nicht zum Leben führt.

Es sei Dir belassen aber sage doch nicht immer das Du etwas wertschätzt das du ständig verleugnest.

Nimm es zur Kenntnis die 10 Gebote stammen von Gott, den lehnst Du ab und ja Mose hat die Gebote überbracht und den lehnst Du auch ab.

Es ist dein gutes Recht dies zu tun aber eben da befindest Du Dich im Bereich Sonderlehren und eben wieder einmal mehr ihm Bereich Mission für Sonderlehre. Das ist dein Problem das Du nicht zu deiner Mission stehen kannst, weil Mission für Sonderlehren hier nicht erlaubt ist.

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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Helmuth » Fr 1. Nov 2019, 20:41

Thelonious hat geschrieben:Ich weiß nicht, Helmuth. Konkreter gesagt: bei konkreter Ablehnung der AT - wie es hier in so manchem Beitrag mehr als nur durchscheint - handelt es sich damit also doch schon um bewusste Unkenntnis bzw. Negation. Das ist für mich deutlich mehr als "nur" Mangel an Erkenntnis. Eben ungesunder Mangel, weil es bewusst so herbeigeführt wird.

Wie du es sagst, sei es OK. Aber wir haben dennoch keine Beurteilungskompetenz. Da die Diskussion mit solchen erfahrungsgemäß nichts bringt empfehle ich das Gebet, wie Paulus schreibt:
1 Timotheus 2,1.4 hat geschrieben:So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit; denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon kingschild » Fr 1. Nov 2019, 21:19

Helmuth hat geschrieben:Wie du es sagst, sei es OK. Aber wir haben dennoch keine Beurteilungskompetenz. Da die Diskussion mit solchen erfahrungsgemäß nichts bringt empfehle ich das Gebet, wie Paulus schreibt:


Helmuth es gibt in der Bibel genau einen der das Wort Gottes verabscheut, es aber dann wieder nimmt um seine Wahrheit zu bezeugen und der heisst nicht Christus.

Dies haben bis jetzt alle Christen hier, Gott sei Dank erkannt, unabhängig von Ihrer Denomination.

Distanz und Gebet ist das eine. Nach vielen und Jahrelangen gutgemeinten versuchen und viel Geduld, vielen neuen Nicknamen wird dann irgend wann wieder der Hinweis auf die Forenregel fallen.

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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Lazar » Sa 2. Nov 2019, 11:41

kingschild hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Lieber Thelonious!
es ist auch bei mir nicht so, dass ich das AT in keinster Weise wertschätzen würde, dennoch könnte ich es niemals in seiner Gesamtheit als Gottes Wort absegnen - aber damit das NT genauso wenig. Warum?


Lazar du bezeugst das dein Jesus Dir bezeugt, das dieses erste Gebot falsch ist.

Du hast somit auch mit allem was danach kommt deine Mühe. Würdest du es wertschätzen, würdest Du es bezeugen und hochhalten.

Lieber Kingschild!
Wie kann ich einen Gott bezeugen, der selbst Juden ausrotten will, sobald sie ihm "ungehorsam" sind? Hat Abraham jemals Krieg begonnen, sogar noch bevor den Israeliten die zehn Gebote bekannt waren? Nein, im Gegenteil. Er war immer äußerst darauf bedacht gerecht zu sein, und mit den anderen Völkern in Frieden zu leben!

Du hast deine Neuoffenbarung und die stellst Du über Gottes Wort und dieses Wort bezeugt schon im Anfang, das solches handeln nicht zum Leben führt.

Dies habe ich nun einmal so von Christus empfangen, was ist falsch daran?

Trauet Ihr mir wahrlich zu
den Satans Dienern nahzu gleich zu sein
Die Euch zu Anfang Gottes Gebote überbringen
um Euch dernach zu deren Übertretung zu verleiten


Es sei Dir belassen aber sage doch nicht immer das Du etwas wertschätzt das du ständig verleugnest.
Nimm es zur Kenntnis die 10 Gebote stammen von Gott, den lehnst Du ab und ja Mose hat die Gebote überbracht und den lehnst Du auch ab.


Diese "meine Offenbarung" Christi trifft in Deinen Augen nun auch auf mich zu, in meinen Augen jedoch ebenso auf Mose. Denn wie kann ein Gott selbst auf die Tafeln schreiben "Du sollst nicht töten" und irgendwann später ist alles anders?
Gott ändert sein Wort nicht. Deswegen können Christen auch nicht einfach behaupten, sie hätten mit Jahwe (oder eventuell auch nur mit dem Engel Gabriel) einen neuen Bund?
Der ist nämlich nicht nur der oberste Engelsfürst, der angeblich aus purem Feuer besteht, sondern auch der Überbringer von Gottes Wort und gleichzeitig strafender, aber auch gnadenloser Todesengel.

Es ist dein gutes Recht dies zu tun aber eben da befindest Du Dich im Bereich Sonderlehren und eben wieder einmal mehr ihm Bereich Mission für Sonderlehre. Das ist dein Problem das Du nicht zu deiner Mission stehen kannst, weil Mission für Sonderlehren hier nicht erlaubt ist.

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Aber was kann denn mehr "Sonderlehre" sein, als die zehn Gebote nicht einzuhalten? Genau aus diesen in sich widersprüchlichen Stellen in der Bibel, hat sich doch auch in Israel die Lehre von einem anderen den Juden noch unbekannten Gott entwickelt? Denn viele tausend Israeliten wussten und glaubten daran, Jesus war der echte Menschensohn von Gott - so wie ich es tue - aber Jesus hat vor allem ganz oft anders gehandelt als Mose es angeschafft hat - und damit Gottes Wort erfüllt.

Das muss ich richtig ernst nehmen, wenn ich den Heiligen Geist nicht lästern will!

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Re: Contra Gnosis

Beitragvon onThePath » Sa 2. Nov 2019, 12:20

Ja, immerhin hat Mose von Gott die 10 Gebte bekommen, mit dem Gebot, nicht zu töten.

Ist Mose Gott denn identisch mit deinem Gott, Lazar ?
Obwohl er maßgeblich das AT prägte ?

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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Gnu » Sa 2. Nov 2019, 20:35

Ich orte da massive Missverständnisse bei Neuoffenbarern, weil sie nicht Hebräisch können, und nicht bereit sind, mehrere Ebenen (bis zu 70) der Bibelauslegung zuzulassen, was für Hebräer kein Problem darstellt, aber den hellenistisch geschulten Denkern schlaflose Nächte bereitet. („... und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein.”) :P
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon kingschild » Sa 2. Nov 2019, 22:18

Lazar hat geschrieben:
Aber was kann denn mehr "Sonderlehre" sein, als die zehn Gebote nicht einzuhalten?


2. Mose. 20.7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.

Nun Lazar jeder Mensch macht Fehler. Zu sagen Jahwe sei ein Teufel oder ähnliches auch nur in Gedanken oder Texten unterschwellig ständig angedeutet, zeugt nicht gerade davon, das eines dieser Gebote wirklich so wichtig für Dich wären, wie du es hier eben wieder einmal mehr darstellen möchtest, das Sie Dir wichtig wären.

Zur Erinnerung, das erste Gebot lautet, bis heute:

2  »Ich bin Jahwe, dein Gott! Ich habe dich aus dem Sklavenhaus Ägyptens befreit.
3 Du darfst keine anderen Götter vor mich stellen!

Und ja Jesus sagt dazu:

Mt 5:17 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.


Jesus hat die Propheten nicht verleugnet und auch nicht das Gesetz Gottes sondern, er hat das erste Gebot gehalten und nicht gebrochen. Was du vom ersten Gebot hälst, hast Du wieder mehr als deutlich offen kund getan.


Du selbst hast mehrmals bezeugt das Jahwe nicht dein Gott ist und auch nicht der Vater von Christus. Das Du Dich da geändert hast, entnehme ich deinen Texten bisher nicht und habe es noch nie entnommen. Wie immer, nur das pure Gegenteil.

Mt 21:12 Und Jesus ging zum Tempel Gottes hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel....

Es gab zur Zeit Jesus keinen anderen Tempel, als der welcher von Salomo für Jahwe gebaut war. Trotzdem das es schriftlich belegt ist, das Jesus diesen Tempel gegen die Wechsler verteidigte als Bethaus Gottes, sehe und sah ich von Dir nicht den geringsten Hinweis von Ehre diesem Gott gegenüber.

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Re: Contra Gnosis

Beitragvon onThePath » Sa 2. Nov 2019, 22:27

Gnu hat geschrieben:Ich orte da massive Missverständnisse bei Neuoffenbarern, weil sie nicht Hebräisch können, und nicht bereit sind, mehrere Ebenen (bis zu 70) der Bibelauslegung zuzulassen, was für Hebräer kein Problem darstellt, aber den hellenistisch geschulten Denkern schlaflose Nächte bereitet. („... und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein.”) :P


Gnu, ich habe irgendwo noch ein gutes Buch, wo im Zusammenhang mit der Bibel die kulturellen Eigenheiten und die Denkweise der Juden interessant erklärt werden. Sollte es mal wieder heraus kramen.

Lg, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Lazar » So 3. Nov 2019, 11:11

onThePath hat geschrieben:Ja, immerhin hat Mose von Gott die 10 Gebte bekommen, mit dem Gebot, nicht zu töten.
Ist Mose Gott denn identisch mit deinem Gott, Lazar?
Obwohl er maßgeblich das AT prägte ?

Diese Frage kann und will ich so pauschal nicht beantworten, oTP.
Es ist für mich auch nicht von Bedeutung, denn Jesus Christus für mich die oberste Instanz innerhalb göttlichem Denken. Letztendlich muss natürlich auch "der Vater" von Jesus Christus der Juden Gott sein, es gibt ja keinen anderen Gott?

onThePath hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Ich orte da massive Missverständnisse bei Neuoffenbarern, weil sie nicht Hebräisch können, und nicht bereit sind, mehrere Ebenen (bis zu 70) der Bibelauslegung zuzulassen, was für Hebräer kein Problem darstellt, aber den hellenistisch geschulten Denkern schlaflose Nächte bereitet. („... und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein.”) :P


Gnu, ich habe irgendwo noch ein gutes Buch, wo im Zusammenhang mit der Bibel die kulturellen Eigenheiten und die Denkweise der Juden interessant erklärt werden. Sollte es mal wieder heraus kramen.

Lg, otp


Gottes Sohn konnte aber hebräisch, liebes Gnu, und vermag es mit Sicherheit über noch wesentlich mehr als 70 Ebenen zu denken, weil Er ja selbst Gottes Wort IST. ;)

Meine "Offenbarung" Christi nimmt somit auch keinen direkten Bezug auf spezielles "Bibelwort", so wie Jesus es damals natürlich ebenso konnte.
Das heißt, es wäre auch meine Offenbarung komplett haltlos, wenn sie sich nicht auf Jesus Christus - und damit automatisch auf die Bibel - bezöge. Also auf Höchster Ebene.

Herzliche Grüße
Eleazar
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Lazar » So 3. Nov 2019, 14:23

kingschild hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Aber was kann denn mehr "Sonderlehre" sein, als die zehn Gebote nicht einzuhalten?


2. Mose. 20.7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.

Nun Lazar jeder Mensch macht Fehler. Zu sagen Jahwe sei ein Teufel oder ähnliches auch nur in Gedanken oder Texten unterschwellig ständig angedeutet, zeugt nicht gerade davon, das eines dieser Gebote wirklich so wichtig für Dich wären, wie du es hier eben wieder einmal mehr darstellen möchtest, das Sie Dir wichtig wären.

Der Vorwurf stimmt ja nicht, Kingschild, denn mit dem Gebot Jahwes oben gibst Du Dir die Antwort ja schon selbst. Wie konnte "Mose" im Namen Jahwes aber dann die Israeliten genau zu solchen Taten befehligen, die laut Jahwes "Zehn Geboten" verboten waren: Töten/steinigen & rauben.
Wieso heißt es dann auch nicht mehr "Gottes Gebote", sondern "Mose Gesetz"?
Ist Mose plötzlich Jahwe? Ein Mensch, der gleichsam zu Gott gemacht wird - aber Jesus hält man es hingegen vor?

Vielleicht hat "Mose", bzw. einige seiner Schreiber ja auch oft den Namen Jahwes missbraucht? So wie viele Propheten. Aber solange das niemand weiß, halte ich mich von alldem besser fern und dafür lieber an das "Gottes Wort" von Jesus Christus. Wer kennte Gott besser denn Sein Höchster Sohn?

Herzliche Grüße
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon kingschild » So 3. Nov 2019, 20:18

Lazar hat geschrieben:Wie konnte "Mose" im Namen Jahwes aber dann die Israeliten genau zu solchen Taten befehligen, die laut Jahwes "Zehn Geboten" verboten waren: Töten/steinigen & rauben.


Dies wurde Dir schon zig mal erklärt. Jedes Gesetz zieht Konsequenzen nach sich (Segen/Fluch), wenn ein Mensch es hält oder eben nicht. Was der Mensch sät, erntet er.

Gottes Hinweis an den Menschen war bezüglich der Sünde, wenn Du sie tust wirst Du sterben, nicht wenn du sie tust und daran festhälst, wirst Du das ewige Leben erhalten.

Genau gleich mit der Sünde gegen den Heiligen Geist, der Lohn dieser Sünde ist nicht das Leben, sondern der ewige Tod.

Wenn der Erlöser, Jesus, für den Mörder, den Tod auf sich nimmt, so ist der Lohn der Sünde für den Mörder bereits bezahlt und somit ist das Gesetz erfüllt. Wenn er den Tod auch für den Ehebrecher auf sich nimmt, ist der Lohn dieser Sünde auch bereits bezahlt und es gibt keine Rechnung die eben offen wäre. Darum ist vor Christus, nicht nach Christus.

Am Kreuz auf Golgata wurde die letzte Gnadenzeit, vor dem Jüngsten Gericht eingeläutet. Dort wurde das Gesetz erfüllt, ein für allemal. Somit ist das Gesetz nun erfüllt, für jeden der umkehrt und für den der nicht umkehrt, gilt der Ruf zur Umkehr bis zum Jüngsten Gericht, so wurde es von Gott angeordnet. Hört er diesen Ruf nicht oder missachtet IN oder lehnt er diesen ab, wird er dem Jüngsten Gericht zugeführt.

Zu Moses Zeiten galt, für Mord, Götzendienst, Ehebruch usw. der irdische Tod. Im Jüngsten Gericht gilt für diese Sünde der ewige Tod. Der Mensch der daran festhält, wird für ewig verloren sein, lehrt Jesus.

Dein Problem ist das Du das Kreuz gleich verleugnest, wie das Blut Christi und von daher nicht verstehst was dieses Blut bezw. Kreuz bewirkte. Jesus sagte am Kreuz, es ist Vollbracht. Ist ein Gesetz erfüllt, ist die Schuld mal getilgt, sofern der Beschuldigte dem Gesetzgeber glaubt und diese Tilgung auch annimmt. Nimmt er diese Tilgung an so verpflichtet er sich auch auf Besserung, mit Hilfe dessen der alle Schuld tilgen kann.

Ein Gericht kann sowohl eine Strafe anordnen oder eine Bewährungszeit anordnen. Bewährungszeit bedeutet, nutzt jemand diese Zeit und lässt sich von der Sünde befreien, genau so wie das Gesetz es fordert, kann das Gericht sagen, die Bewährungszeit hat zum gewünschten Erfolg geführt, dem Gesetz wurde genüge getan, eine Strafe ist deshalb nicht notwendig.

Selbst Irdische Gerichte verurteilen einen Menschen nicht, wenn dem Gesetz genüge getan wurde. Verstösst aber ein Mensch gegen ein Irdisches Gesetz, folgt zwangsläufig die Strafe.

Todsünde ist die Sünde gegen den Heiligen Geist, auf dieser Sünde hat Gott nicht Leben verheissen, für keinen der so handelt.

Wenn Satans Truppen die Heiligen töteten, so hat Gott eingegriffen, so wie er am Ende der Tage eingreifen wird, wenn diese wieder die Heiligen vernichten wollen. Im Moment gilt durch das was Jesus tat, die Gnadenzeit. Diese letzte Zeit nach dem Erlöser bis zum Jüngsten Gericht sollte jeder Mensch nutzen, um umzukehren von den Bösen Gedanken über Gott, sein Volk und seine Propheten. Wer diese Zeit nicht nützt zur Umkehr, der wird sich im Jüngsten Gericht wiederfinden.

Das Mose willkürlich gehandelt hat, ist deine Meinung, weil du nichts verstanden hast von Segen und Fluch und was ein gebrochenes Gesetz für folgen nach sich zieht und warum dafür einer am Kreuze hing.

Wer Gott hasst, nur weil er den Sünder ins Gericht bringt, der steht für Ungerechtigkeit ein. Wer die Ungerechtigkeit liebt und davon nicht umkehrt, der wird den Lohn der Ungerechtigkeit empfangen im Jüngsten Gericht.

Bis zu diesem Gericht, ruft Jesus dem Menschen zu: Für Dich hing ich am Kreuz, damit du endlich umkehrst und endlich aufhörst Gott, das Leben, die Gerechtigkeit und das Gericht über das Böse zu hassen. Höre endlich auf, bevor das Jüngste Gericht tagen wird. Ich hing am Kreuz um Dir zu helfen, damit Du Gott nicht mehr hassen musst, sondern erkennen kannst, warum das Gesetz dem Bösen kein ewiges Leben verheisst, dem der umkehrt und Busse tut aber ewiges Leben verheisst.

God bless
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Lazar » So 3. Nov 2019, 21:37

Hi Kingschild,
ich lasse dies nun mal so stehen... :|

Bis zu diesem Gericht, ruft Jesus dem Menschen zu: Für Dich hing ich am Kreuz, damit du endlich umkehrst und endlich aufhörst Gott, das Leben, die Gerechtigkeit und das Gericht über das Böse zu hassen. Höre endlich auf, bevor das Jüngste Gericht tagen wird. Ich hing am Kreuz um Dir zu helfen, damit Du Gott nicht mehr hassen musst, sondern erkennen kannst, warum das Gesetz dem Bösen kein ewiges Leben verheisst, dem der umkehrt und Busse tut aber ewiges Leben verheisst.

und komme diesbezüglich wieder auf das Thema zurück: "Contra Gnosis"

edit

Hilfe. Da hat natürlich vieles nicht einmal ansatzweise mehr mit christlichem Glauben zu tun, wenn man selbst Jesus nur noch gleichsam als "menschliches Prinzip" wahrnimmt oder Gott als "unpersönlichen Urgrund". Ich glaube, ich muss von meiner eigenen Bezeichnung, ich wäre eine Art "Gnostiker" wieder zurücktreten, denn das kann heutzutage schwerst missverstanden werden.

Vor allem hinsichtlich jeder Form von Selbsterlösung, wie zum Beispiel durch "geheimes Wissen" oder ganz besondere Zeremonien, die allein dabei helfen können in irgendeinen "Urgrund" oder zu Gott wieder zurückzufinden. Oder auch allmöglichen Trance-Zustände betreffend, bei denen man sich "entkörperlicht" oder sogar in recht extreme "Seins-Zustände" versetzt. Das reale menschliche Leben tritt dabei eigentlich mehr und mehr in den Hintergrund.
Da sage auch ich: "Contra Gnosis" - denn diese Einstellung führt von Christi Weg fort.

Es kann nicht der Sinn unseres Lebens sein, als Mensch auf die Welt zu kommen, um sich daraufhin mit Hilfe des Geistes wieder völlig aus dieser materiellen Welt zu entziehen? Denn dies bedeutete nichts als eine Flucht vor einer scheinbar nötigen Entwicklung, die aber bewusst im Fleisch stattfinden muss und nicht einfach übersprungen oder ausgelassen werden kann. Wie die Einsicht und Buße.

Wer jedoch nichts als nach eigener Erlösung strebt, der kommt vermutlich nicht weit.

Herzliche Grüße
Eleazar
Zuletzt geändert von Thelonious am Mo 4. Nov 2019, 10:44, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Editierung des links eines nicht netikettenkomnformen links. Auch wenn hier eher abschreckend gemeint.
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Thelonious » Mo 4. Nov 2019, 15:47

Hallo,

sind jetzt wirklich auch die letzten (ehemaligen) Apologeten dieses contra-jesuanischen Weg der Gnosis sozusagen geheilt? Dann hätte zumindest dieser thread ja ein einfach nur positives Ergebnis erreicht!

Gruß
Thelonious
Göttliche Liebe ist nicht weich wie eine Weihnachtsschnulze, sondern hart wie eine Krippe und ein Kreuz aus Holz.
(Arno Backhaus)
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Lazar » Di 5. Nov 2019, 10:59

Lieber Thelonious!
Was heißt "geheilt", ich selbst habe natürlich immer nur von der ursprünglichen christlichen "Gnosis" (Gottes Erkenntnis), die damals allein von Jesus Christus ausging, gesprochen! Sie ist auch im NT deutlich sichtbar.

Das heißt von einer ganz bestimmten Form von Gnosis, die allenfalls im ersten Jahrhundert n. Chr. kursierte (bis allerhöchstens ins 2. Jahrhundert hinein), und welche nicht all die phantasievollen Ausläufer in den Jahrhunderten danach betrifft, und damit in einem Wirrwarr von Pseudo-Geheimlehren von Jesus oder über den Himmel endet!
Sprich "Gnosis", die in ominöses "Geheimwissen" inklusive heilige Zeremonien, Zeichen und Geheimcodes/-wörter, kompliziertest beschriebene Himmelsregionen, Engel- und Planeten-Konstellationen - und letztendlich oft auch in eine völlige Vermischung des "Christentums" mit dem Buddhismus, Hinduismus oder sonstiges führt - vor allem mit Jesus darin als nur einen von den großen Meistern!

Genauso wenig wie Jesus Christus "nur einer von vielen Propheten ist".

Wer darauf hereinfällt und von Jesus Christus Gottes Sohn Status abdriftet, ist geistig schon verloren.

Herzliche Grüße
Eleazar
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Gnu » Di 5. Nov 2019, 11:16

Lazar hat geschrieben:[...], ich selbst habe natürlich immer nur von der ursprünglichen christlichen "Gnosis" (Gottes Erkenntnis), die damals allein von Jesus Christus ausging, gesprochen! Sie ist auch im NT deutlich sichtbar.
[...]

In dem Fall bist du nie beim Thema gewesen, und alles, was du seither geschrieben hast, ist für den Mülleimer. Thelonious meinte dagegen die von Paulus angeprangerte „fälschlich so genannte Erkenntnis” (aus 1. Tim. 6,20-21), eine philosophische Lehre von den Besserwissern.

    O Timotheus! Bewahre, was dir anvertraut ist, und meide das ungeistliche lose Geschwätz und das Gezänk der fälschlich so genannten Erkenntnis, die einige verkünden; sie sind vom Glauben abgeirrt. Die Gnade sei mit euch!
(zit. aus bibleserver.com Lut 2017)
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Re: Contra Gnosis

Beitragvon Lazar » Di 5. Nov 2019, 15:54

Gnu hat geschrieben: In dem Fall bist du nie beim Thema gewesen, und alles, was du seither geschrieben hast, ist für den Mülleimer. Thelonious meinte dagegen die von Paulus angeprangerte „fälschlich so genannte Erkenntnis” (aus 1. Tim. 6,20-21), eine philosophische Lehre von den Besserwissern.

:?:
Liebes Gnu,
vielleicht solltest Du Dir erst einmal vor langer Zeit gültige "gnostische Schriften" einverleiben, anstatt in Thelonious Namen nur einen Vers aus
1. Timotheus, 6, 17-21 völlig aus dem Zusammenhang zu reißen:

Mahnung an die Reichen

Den Reichen in dieser Welt gebiete, dass sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den unsicheren Reichtum, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darbietet, es zu genießen; dass sie Gutes tun, reich werden an guten Werken, gerne geben, zum Teilen bereit sind und sich selbst einen Schatz sammeln als guten Grund für die Zukunft, damit sie das wahre Leben ergreifen.

O Timotheus! Bewahre, was dir anvertraut ist, und meide das ungeistliche lose Geschwätz und das Gezänk der fälschlich so genannten Erkenntnis, die einige verkünden; sie sind vom Glauben abgeirrt. Die Gnade sei mit euch!

Ich kann hier gerne die "Gnosis", die das frühe Christentum maßgeblich prägte, weiter ausführen. Nämlich die nun "dualistische" Trennung von Gott und dem Satan.

Herzliche Grüße
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