Warum gibt es so viele Religionen?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon ThomasW » So 13. Jan 2019, 16:34

lionne hat geschrieben:Sorry, aber ich kann hier in diesem Forum (ist nicht die richtige Plattform!) nicht einen 'Einführungskurs in das Christentum' mal so schnell hinlegen! Dafür gibt es andere Möglichkeiten (für seriös Interessierte)!
Gruss lionne


Alles klar. Die zweite, die unehrlich ist und sich drückt. Es fasziniert mich wie einer nach dem anderen aufgibt, wenn er merkt, dass seine Argumentation fehlerhaft ist. Das macht Glaube mit den Menschen. Selbst wenn alles gegen sie spricht . . . es muss einfach stimmen. Also glaubt man weiter.

Faszinierend ist vor allem, dass sie mit dieser Unehrlichkeit die Kernessenz ihres Glaubens verraten und sich genau so nicht verhalten, wie sie sich nach ihrem Kodex verhalten müssten.

Ich habe dir mehrer Chancen gegeben. Du hast sie nicht genutzt. Ab auf Ignor, mit dir. :umarm:

Gibt es keine intelligenten Christen, die mir dies erklären können? Ich würde so gerne mit jemandem diskutieren, der die Moralvorstellung des AT akzeptiert und erklären kann.
Die Unwahrheit bleibt auch dann unwahr, wenn man glaubt, dass sie wahr wäre. Egal wie schwierig es auch sein mag, man sollte immer nach Wahrheit suchen und sich nie mit bequemer Unwahrheit zufrieden geben.





https://www.youtube.com/watch?v=p_-zqHJA8Us
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon onThePath » So 13. Jan 2019, 17:45

So intelligent wie du, klar gibt es sie hier. Ist ja nicht so, dass du alles begreifen würdest, mehr als Christen.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon lionne » So 13. Jan 2019, 18:29

ThomasW hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Sorry, aber ich kann hier in diesem Forum (ist nicht die richtige Plattform!) nicht einen 'Einführungskurs in das Christentum' mal so schnell hinlegen! Dafür gibt es andere Möglichkeiten (für seriös Interessierte)!
Gruss lionne


Alles klar. Die zweite, die unehrlich ist und sich drückt. Es fasziniert mich wie einer nach dem anderen aufgibt, wenn er merkt, dass seine Argumentation fehlerhaft ist. Das macht Glaube mit den Menschen. Selbst wenn alles gegen sie spricht . . . es muss einfach stimmen. Also glaubt man weiter.

Faszinierend ist vor allem, dass sie mit dieser Unehrlichkeit die Kernessenz ihres Glaubens verraten und sich genau so nicht verhalten, wie sie sich nach ihrem Kodex verhalten müssten.

Ich habe dir mehrer Chancen gegeben. Du hast sie nicht genutzt. Ab auf Ignor, mit dir. :umarm:

Gibt es keine intelligenten Christen, die mir dies erklären können? Ich würde so gerne mit jemandem diskutieren, der die Moralvorstellung des AT akzeptiert und erklären kann.

Es geht hier nicht um "aufgeben" oder "sich drücken". Meine Argumentation, wenn ich denn überhaupt angefangen habe, hier zu argumentieren ;) :oops: , kann nicht als fehlerhaft abgestempelt werden! Ich habe mit dir überhaupt nicht "argumentiert" - Argumentieren geht bei mir ganz anders! Von daher laufen deine (lächerlichen) "Anschuldigungen" ins Leere... :D
Du brauchst auch kein (scheinheiliges!!!) :umarm: zu posten - das ist einfach nur peinlich!
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon John1955 » So 13. Jan 2019, 19:06

onThePath hat geschrieben:Warum hat wohl Jesus das Judentum reformiert? Aber selbst das hat er möglichst sanft gemacht. Aber es war dennoch so radikal dass die Schriftgelehrten ihn beseitigt haben wollten.

Lg, otp


Wie habe ich über diese Deine Worte hier gestaunt, onThePath und mich gefreut Jesus kam doch biblisch mehrfach nachweisbar um zu versuchen, das damalige Judentum zu reformieren, und natürlich damit verbunden die bislang Verlorenen Schafe des Hauses Israel über längst fällig gewesenes wennschon glaubwürdiges Gottverständnis aufzuklären und natürlich zu lehren und vorzuleben wie man als wahrer Mensch lebt.

Nur so hätten die jüdischen Glaubensgeschwister von den moralisch unvertretbaren Gesetzen Mose befreit und damit verbunden von ihren Sünden erlöst werden können. Da Jesus unter Erfüllung der Gesetze und Propheten was ganz anderes verstand, als in den Büchern Mose stand, viele Israeliten sich einleuchtenderweise zu Jesus Lehren hingezogen fühlten, war dies dem Hoheprieser Kaiphas ein Greuel und er hielt es für das Beste dass dieser Mann getötet werden müsse, damit nicht immer mehr Juden sich der Sekte des Nazareners anschlossen.

Pilatus erkannte ja auch, dass die Schriftgelehrten Jesus aus Neid mit allen Mitteln haben für immer zum Schweigen bringen wollen (später blühte dasselbe Schicksal Jesus Nachfolger, wie Jesus ja ob der Uneinsichtigkeit, verheerenden Buchstabenfixiertheit seiner Feinde, die er auch als Feinde Gottes bezeichnete, ebenso voraussagen konnte, wie seine eigene Hinrichtung.)

Wären Jesus Reformversuche erfolgreich verlaufen, so hätte man im damaligen Judentum schon vor 1000 Jahrenall jene mosaischen Gesetze, die zu lieb- und erbarmungslosem Verhalten aufforderten längst an den Nagel gehängt, was sich bis heute wohl höchst positiv ausgewirkt hätte, insbesondere für beispielsweise homosexuelle Menschen, die ja noch heute in vielen angeblich christlichen Gemeinde sicherlich zu unrecht als Sünder/Kranke bezeichnet werden.
Gruss John
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon onThePath » So 13. Jan 2019, 20:20

Hallo, John

Ich sehe mich schon als ein Kind des NT. Und bin von Jesus überzeugt. Sonst wäre ich vielleicht Buddhist oder Yogie geworden, hätte ich zur Wahl nur das Judentum gehabt. Aber dafür halte ich auch von Jesus mehr als von Buddha und der Mystik.

Lg, otp
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon John1955 » Mo 14. Jan 2019, 10:13

onThePath hat geschrieben:Hallo, John

Ich sehe mich schon als ein Kind des NT. Und bin von Jesus überzeugt. Sonst wäre ich vielleicht Buddhist oder Yogie geworden, hätte ich zur Wahl nur das Judentum gehabt. Aber dafür halte ich auch von Jesus mehr als von Buddha und der Mystik.

Lg, otp


Tja, onThePath hätte sich das damalige Judentum von Jesus im Sinne des wahrhaftigen Gottes, der Geist ist und von Jesus als Vater im Himmel bezeichnet wurde, welcher ihn ja wohl gezielt zu den Verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt hat (und nicht nach Asien oder sonstwo) dann gäbe es womöglich heute kein Christentum sondern ein christianisiertes Judentum, das die Ethik- und Glaubenslehre Jesus Christus schon seit 2000 Jahren über die einstigen mosaischen Gesetze, welche dagegen sprechen gestellt hätte.

Keine Christenverfolgung, keine Glaubenskriege, womöglich auch keinen Islam. Na, dann wäre womöglich das was Jesus als Reich Gottes bezeichnete, also die dort herrschenden Zustände des ewigen Friedens und dem vollkommen respektivollen Miteinander aller Menschen, wohl längst Realität.
Mir gefällt die Präambel der Schweizerischen Bundeverfassung sehr gut, zum Reich Gottes sehr passend, wie auch, das hier: und dass die Stärke eines Volkes sich misst am Wohl der Schwachen.

Gruss John
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Gnu » Mo 14. Jan 2019, 10:59

Ich lebte bewusst drei Tage abstinent vom Internet. Heute nacht hatte ich einen Traum, dessen Auslegung mir genau zeigte, was ich in diesem Thread schreiben soll:

Nichts. 8-)

Was ich hiermit getan habe. :baby:
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon onThePath » Mo 14. Jan 2019, 11:21

Hallo John1955,
Ich sehe auch immer wieder eine Grundsatzfrage. Die Frage, mit welcher Deutlichkeit sich Gott offenbart um den Menschen den Weg zur Rettung zu zeigen. Ich habe den Eindruck, dass Gott das anscheinend auch von den Menschen abhängig macht.

Ein Beispiel am Rande. Warum entzog sich Jesus nicht der Kreuzigung. Vorher ist er doch schon mal aus einer Menschenmenge verschwunden ohne dass die Menschen ihn festhalten konnten. Jesus zeigt auch eine Macht, der Menschen nicht gewachsen sind. Aber er hat seine Macht nicht dazu eingesetzt, sich völlig durchzusetzen.

Und noch etwas, was dazu passt. Jesus hat nicht alles umfassend klar gemacht, sonst gäbe es nicht so viel Auslegungsstreitigkeiten unter Christen. Und seine Jünger scheinen ja genug Probleme gehabt zu haben, ihn richtig zu begreifen, zu erfassen was er sie lehrte.

Achtet Gott die Freiheit der Menschen so sehr, dass er sich so zurücknimmt ? Dadurch wird es für uns Menschen auch schwieriger ihn genau zu erkennen oder überhaupt zu glauben.
Es fällt ja auch schwer, an Wunder zu glauben, weil viele Menschen sie nicht miterleben. Viele Menschen erleben ja auch nicht mit voller Deutlichkeit das Eingreifen Gottes in ihr Leben, oder seine deutliche Anwesenheit.

Lg otp
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon John1955 » Mo 14. Jan 2019, 11:44

onThePath hat geschrieben:Hallo John1955,
Ein Beispiel am Rande. Warum entzog sich Jesus nicht der Kreuzigung. Vorher ist er doch schon mal aus einer Menschenmenge verschwunden ohne dass die Menschen ihn festhalten konnten. Jesus zeigt auch eine Macht, der Menschen nicht gewachsen sind. Aber er hat seine Macht nicht dazu eingesetzt, sich völlig durchzusetzen.
LG otp


Also ich bin überzeugt onThePath, dass Jesus damals als er aus einer Menschenmenge verschwunden war, noch nicht die ganze Wahrheit über wahre Göttlichkeit dessen, der ihn gesandt hat ihn auf Erden zu verherrlichen dem Volk zur Erlösung aus ihren Sünden-Gesetzen zu helfen mitgeteilt hat.

Jesus sagte ja vor der Kreuzigung, also im Gebet zum einzigen, und allein wahren Gott:
Joh 17,4 Ich habe dich verherrlicht auf Erden [b]und das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tue.

Jesus wusste, dass er nicht wirklich endgültig Tot sein würde, sondern dass er auferweckt würde. (Gemäss dem Buch "das Urchristentum," sei seitens Jesus mit Nikodemus und Josef von Arimathäa zuvor ein Plan gefasst und umgesetzt worden)

Einen vermeintlich Totgeglaubten verfolgt man ja nicht mehr, man glaubt das Ziel, Jesus für immer zum Schweigen gebracht zu haben (im Irrlglauben dies sei zum Wohle des jüdischen Volkes vonnöten) erreicht zu haben?

Gruss John
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon John1955 » Mo 14. Jan 2019, 11:46

Gnu hat geschrieben:Ich lebte bewusst drei Tage abstinent vom Internet. Heute nacht hatte ich einen Traum, dessen Auslegung mir genau zeigte, was ich in diesem Thread schreiben soll:

Nichts. 8-)

Was ich hiermit getan habe. :baby:


Hättest Du das "nichts" nicht dort schreiben müssen, wo es um die Frage ging, wer Träume deuten könne? :comeon:
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon John1955 » Mo 14. Jan 2019, 12:30

onThePath hat geschrieben:Hallo John1955,

Und noch etwas, was dazu passt. Jesus hat nicht alles umfassend klar gemacht, sonst gäbe es nicht so viel Auslegungsstreitigkeiten unter Christen. Und seine Jünger scheinen ja genug Probleme gehabt zu haben, ihn richtig zu begreifen, zu erfassen was er sie lehrte.

Lg otp


Die Jünger damals hatten meines Erachtens begriffen worum es Jesus in Wahrheit ging. Sie waren ja vorher wennschon vorwiegend mit dem durch die Schriftgelehrten in den Synagogen aus der Tora gelesenen angeblichen Gottesglauben vertraut und wurden ja auch verfolgt, gefangengenommen, wenn sie Jesus Gottesglauben und dessen Verhaltens- und Vergebungslehren trotzdem weiterlehrten, also auch ihr Leben für die Erfüllung Jesus Missionsauftrag und Evangelium vom Reich Gottes gaben, opferten.
Lk 16,16 Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes. Von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt, und jedermann drängt mit Gewalt hinein.

Zu welcher Gotterkenntnis kamen also Jesus Jünger und was rieten sie überall wo sie hingingen für ein künftiges Verhalten um Mitbauer an dem von Jesus verbreiteten Evangelium Reiches Gottes werden zu können?
Mk 1,15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Buße (kehrt, respektive denkt um) und glaubt an das Evangelium!


Paulus war erkennbar zum Teil zwischen den beiden Gottverständnissen hin- und hergerissen. Doch auch er weibelte sozusagen aus Freude über die Gnade die ihm, dem einstigen Christenverfolger seitens dem Vater im Himmel widerfuhr für Jesus Evangelium vom Reich Gottes durch -wie er es nannte- nurmehr im Geiste zu wandeln um einstige fleischliche Gesinnung gemäss Gal. 5. 19-21 ablegen zu können. Warum dies vonnöten war erklärt er hier:
Gal. 5.19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung,
20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen,
21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.


Aber wie Johannes erkannte, dass aufgrund Jesus Aufklärung, Gott Liebe ist und dass wer Liebe lebt, dem Nächsten nichts Böses tue, und somit wer Liebe lebt, göttliches Gesetz erfüllt.
Jakobus folgerte aus Jesus Gottesoffenbarung, dass alles Gute von oben, Jakobus 1.17 also vom Vater im Himmel, dem Vater des Lichts kommt, in dem keine Finsternis ist.
oder: Gott verführt weder zu Bösem also zu entsprechenden Vergeltungsmassnahmen von denen Jesus abriet später auch Paulus ihm gleich) oder gar Töten, und selbst tut er solches auch nicht.(im Gegensatz zu Moses Herrn, wer immer der in Wahrheit war, aber sicherlich nicht wesensgleich mit dem Sohn des wahren Gottes)
Jak 1,13 Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand.

Dies und noch viel mehr, also auch die wahre Bekehrung, wie sie Petrus lehrte, zeigt mir doch, dass die Jünger und Apostel erkannt hatte,Apg 3.26 Euch zuerst hat Gott, als er seinen Knecht Jesus erweckte, ihn gesandt, um euch zu segnen, indem ein jeder von euch sich von seiner Bosheit bekehrt!

warum Gott seinen Sohn aus Liebe zu den damaligen Menschen hergab, losschickte, also geistlich gesehen:Joh
3,16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn (IHM) glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Joh 3,17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.


Also ich finde, das ist ein kleiner Teil als Beweis dafür, dass die Jünger und Apostel damals genau wussten, worum es Jesus ging. Wie Du ja selbst treffend schriebst = Jesus kam um ihm Auftrag des einzig glaubwürdigen Gottes zu versuchen, das damalige Judentum in dessen Sinn zu reformieren.

Gruss John
Es gäbe wohl schon allein deswegen weniger Religionen/Konfessionen, wenn damals und auch bis heute geglaubt würde, was sein Missionsauftrag war, den er ja an seine Jünger weitergab und nicht, was daraus entartet wurde.
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon onThePath » Mo 14. Jan 2019, 13:40

Was du sagst, John, zeigt auch wieder, dass Gott es nicht verhindert, wenn seine Botschaft von Menschen verfälscht wird.

Gott verhinderte aber das Töten von Jesus, bis sein Plan erfüllt war.
Gott hat nicht geplant gehabt, Jesus steinalt werden zu lassen, dass er möglichst genau und möglichst umfassend Gott offenbarte.


lg, oTp
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Rattenfreundin » Mo 14. Jan 2019, 14:11

Mich würde interessieren wie Christen mit dieser Kritik umgehen und welche Argumente sie haben weiter an ihrem Glauben festzuhalten.


Ich sehe es so, dass Gott an keiner Stelle in der Bibel sagt, dass er der einzige Gott ist. Er sagt vielmehr, dass er der einzige wahre Gott ist. Das kann ja schon bedeuten, dass es noch andere Götte gibt. Nur sollen wir uns von denen eben fern halten.

Ich habe auch ein Problem mit Christen, welche meinen sie müssten Menschen mit einem anderen Glauben um jeden Preis missionieren. Es gibt z.B. 1,6 Milliarden Muslime und knapp eine Milliarde Hindus. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass sich so viele Menschen irren können. Für unmöglich erachte ich es jedoch nicht.

Es passt für mich auch nicht in das Bild eines barmherzigen liebenden Gottes, wenn dieser nach der Rückkehr Jesu alle Menschen in die Hölle schicken würde die nicht an ihn glauben. Das wären ja derzeit über 7 Milliarden Menschen plus ca. 70 Milliarden bereits verstorbene Nicht-Christen.

Dennoch bin ich zuversichtlich, dass Gott auf all das eine Antwort hat, die er uns eines Tages offenbaren wird.
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Jimmy » Mo 14. Jan 2019, 14:47

Rattenfreundin hat geschrieben:Ich sehe es so, dass Gott an keiner Stelle in der Bibel sagt, dass er der einzige Gott ist. Er sagt vielmehr, dass er der einzige wahre Gott ist. Das kann ja schon bedeuten, dass es noch andere Götter gibt.

Es gibt noch mehr Götter, da die Bibel immer recht hat und Jahwe immer die Wahrheit sagt. Und diese anderen Götter werden vor Gericht gestellt:

Ex12:12 "Auch an allen Göttern Ägyptens werde ich ein Strafgericht vollstrecken, ich, Jahwe."


Ausserdem steht in der Bibel entgegen der landläufigen Meinung, dass es sich bei Dämonen um gefallene Engel handelt, dass es sich bei Dämonen um die Götter fremder Völker handelt:

5Mo32:17 "Sie opferten den Dämonen, die nicht Gott (eloah) sind, Göttern (elohim), die sie nicht kannten, neuen, die erst vor kurzem aufgekom-men waren, die eure Väter nicht verehrten."
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Jimmy » Mo 14. Jan 2019, 15:07

ThomasW hat geschrieben:Das macht Glaube mit den Menschen. Selbst wenn alles gegen sie spricht . . . es muss einfach stimmen. Also glaubt man weiter.

Ja, man kann sich so alles "zusammenglauben".

Es fehlt euch Atheisten einfach an Schuldgefühlen, weil euch zu selten jemand gesagt hat, was für schlechte, verdorbene, verdammungswürdige und abgrundtief böse Menschen ihr doch seid, und dass ihr (entgegen aller staatlichen Legislative)
ohne Ausnahme die Todesstrafe verdient habt.

Und diese frohe Botschaft übermitteln wir Christen unbedingt allen Menschen, auf dass die Menschheit errettet werde.
Zuletzt geändert von Jimmy am Mo 14. Jan 2019, 15:32, insgesamt 1-mal geändert.
Das Hohelied in all seiner Erotik:

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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Jimmy » Mo 14. Jan 2019, 15:20

ThomasW hat geschrieben:Durch die Aufforderungen für das Töten für dies und das?


Und auch du müsstest Gewalt anwenden, wenn du deinen persönlichen Glauben verbindlich durchsetzen willst, genau wie es alle anderen taten!

Und du kennst ja GOTT gar nicht, ThomasW:

Er will, dass wir NICHT töten (5. Gebot!), dass Ehebrecherinnen gesteinigt werden, dass wir Zauberinnen nicht am Leben lassen, und dass wir unseren Nächsten lieben wie uns selbst. Also sollten wir im Zweifelsfall auch uns selbst steinigen, falls wir mal die Ehe brechen, allerdings ohne uns dabei zu töten, denn töten darf man nicht.

Schau: Er ist halt der Gott des Friedens:

Ro 16:20 Der Gott des Friedens aber wird in kurzem den Satan unter euren Füßen ZERTRETEN.
Das Hohelied in all seiner Erotik:

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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon ThomasW » Mo 14. Jan 2019, 15:38

Jimmy hat geschrieben:
Und du kennst ja GOTT gar nicht, ThomasW:

Er will, dass wir NICHT töten (5. Gebot!), dass Ehebrecherinnen gesteinigt werden, dass wir Zauberinnen nicht am Leben lassen, und dass wir unseren Nächsten lieben wie uns selbst. Also sollten wir im Zweifelsfall auch uns selbst steinigen, falls wir mal die Ehe brechen, allerdings ohne uns dabei zu töten, denn töten darf man nicht.

Schau: Er ist halt der Gott des Friedens:

Ro 16:20 Der Gott des Friedens aber wird in kurzem den Satan unter euren Füßen ZERTRETEN.


Ich glaube du musst noch ein bisschen in der Bibel lesen, mein Freund. Du hast da einiges nicht verstanden.

Der Gott der Bibel ist Antihumanist.

Er rottet ganze Völker aus und lässt sich noch dafür feiern (2. Mose 17:13-16);
er verlangt ausdrücklich öffentliche Vergewaltigungen (2. Samuel 12, 11f)
und möchte, dass du deine Mutter umbringst, wenn Sie Nicht-Christin ist (5. Mose 13, 7-11),
er befürwortet das Halten und Misshandeln von eigenen Sklaven (2. Mose 21, 20 – 21);
ermordet skrupellos unschuldige Säuglinge (2. Mose 12,12);
akzeptiert Sexsklavinnen als Kriegsbeute (5. Mose 21, 11);
fordert die Todesstrafe für aufbegehrende Kinder (5. Mose 21, 18-21)
und die Steinigung für vorehelichen Sex (5. Mose 22:20-21);
er ist ein Sadist (5. Mose 28, 63);
homophob (3. Mose 18, 22); befiehlt (5. Mose 20, 11-12) oder vollführt (Josua 10, 11-13) beispiellose Massenmorde, ist antipazifistisch (5. Mose 7, 16),
erschafft das Übel in der Welt (Jesaja 45, 7);
möchte Menschen entblößen und mit Kot bewerfen (Nahum 3, 5-6)
und lässt sich auch mal durch sterbende und leidende Menschen besänftigen (4. Mose 25, 3-4).
Die Unwahrheit bleibt auch dann unwahr, wenn man glaubt, dass sie wahr wäre. Egal wie schwierig es auch sein mag, man sollte immer nach Wahrheit suchen und sich nie mit bequemer Unwahrheit zufrieden geben.





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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Jimmy » Mo 14. Jan 2019, 15:50

ThomasW hat geschrieben:Ich glaube du musst noch ein bisschen in der Bibel lesen, mein Freund. Du hast da einiges nicht verstanden.

Ich bin kein Freund eines ungläubigen, gottlosen Atheisten!

Ihr seid alles potenzielle Verbrecher, und ihr folgt dem Pfad ins Verderben. Wer will schon mit solchen bösen Menschen wie euch Umgang pflegen und sich vielleicht noch zur Sünde verführen lassen..

Und jetzt haue ich dir die Bibelverse um die Ohren über euch ungläubigen gottlosen Atheisten:

4 Mo 16:26 "Und er redete zu der Gemeinde und sprach: Weicht doch von den Zelten dieser gottlosen Männer, und rührt nichts an, was ihnen gehört, damit ihr nicht weggerafft werdet in allen ihren Sünden!"

Pre3:8 "Sollst du so dem Gottlosen helfen und die lieben, die den HERRN hassen? Darum ist auf dir Zorn vonseiten des HERRN."

Ps39:2 "Ich will auf meine Wege achthaben, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge; ich will meinen Mund im Zaum halten, solange der Gottlose vor mir ist."

Du willst mir nur meinen selbst zusammengeglaubten Glauben kaputtmachen und mich zur Sünde verführen! Aber der HERR ist mein Hirte und mein Fels!!!
Zuletzt geändert von Jimmy am Mo 14. Jan 2019, 16:05, insgesamt 1-mal geändert.
Das Hohelied in all seiner Erotik:

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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon ThomasW » Mo 14. Jan 2019, 16:02

Jimmy hat geschrieben:
ThomasW hat geschrieben:Ich glaube du musst noch ein bisschen in der Bibel lesen, mein Freund. Du hast da einiges nicht verstanden.

Ich bin kein Freund eines ungläubigen Atheisten!

Ihr seid alles potenzielle Verbrecher, und ihr folgt dem Pfad ins Verderben. Wer will schon mit solchen bösen Menschen wie euch Umgang pflegen und sich vielleicht noch zur Sünde verführen lassen..

Und jetzt haue ich dir die Bibelverse um die Ohren über euch ungläubigen Atheisten:

4 Mo 16:26 "Und er redete zu der Gemeinde und sprach: Weicht doch von den Zelten dieser gottlosen Männer, und rührt nichts an, was ihnen gehört, damit ihr nicht weggerafft werdet in allen ihren Sünden!"

Pre3:8 "Sollst du so dem Gottlosen helfen und die lieben, die den HERRN hassen? Darum ist auf dir Zorn vonseiten des HERRN."

Ps39:2 "Ich will auf meine Wege achthaben, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge; ich will meinen Mund im Zaum halten, solange der Gottlose vor mir ist."


Würdest du bitte auf die von mit geposteten Bibelstellen eingehen?
Sie beweisen meines Erachtens, dass Gott nicht der friedfertige Geselle war (oder ist), für den du ihn siehst. Danke !
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon ThomasW » Mo 14. Jan 2019, 16:12

Wir können uns ja einmal auf einige wenige Stellen und Mose konzentrieren (es gibt tausende von diesen Stellen):

Gott ist für Sklavenhaltung, gegen Schwule, dafür, dass man Frauen die außerehelichen Sex haben, verbrennt und gegen Frieden und Toleranz Richtig oder falsch?

2. Mose 21, 20 – 21. "Wenn einer seinen Sklaven oder seine Sklavin mit dem Stock so schlägt, dass er unter seiner Hand stirbt, dann muss der Sklave gerächt werden. Wenn er noch einen oder zwei Tage am Leben bleibt, dann soll den Täter keine Rache treffen; es geht ja um sein Eigentum.“

3. Mose 18, 22. „Du sollst nicht beim Knaben liegen wie beim Weibe, denn es ist ein Greuel.“

1.Mose 38, 24: „Nach drei Monaten wurde Juda angesagt: Deine Schwiegertochter Tamar hat Hurerei getrieben; und siehe, sie ist von ihrer Hurerei schwanger geworden. Juda sprach: Führt sie heraus, dass sie verbrannt werde.“

2. Mose 34, 12 – 13."Hüte dich, dass du nicht einen Bund machest mit den Einwohnern des Landes, da du hineinkommst, dass sie dir nicht ein Fallstrick unter dir werden; sondern ihre Altäre sollst du umstürzen und ihre Götzen zerbrechen und ihre Haine ausrotten."
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Jimmy » Mo 14. Jan 2019, 16:21

ThomasW hat geschrieben:Würdest du bitte auf die von mit geposteten Bibelstellen eingehen?
Sie beweisen meines Erachtens, dass Gott nicht der friedfertiger Geselle war
(oder ist), für den du ihn siehst.

Hier erkennst du eindeutig die Liebe Gottes:

hos14:1 Samaria wird büßen, denn es ist widerspenstig gewesen gegen seinen Gott. Sie werden durchs Schwert fallen, ihre Kinder werden zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt.

Nur Samaria mußte büßen und sonst keine andere Stadt! Er war also ein sehr friedfertige Geselle den anderen Städten gegenüber - weil er halt der Gott der Liebe ist!

Und hier erkennt man die Liebe Gottes in Könige:

2kön2:23-24 Und er (Elia) ging von dort hinauf nach Bethel. Wie er nun den Weg hinaufging, kamen kleine Jungen aus der Stadt heraus und verspotteten ihn
und sagten zu ihm: Komm herauf, Kahlkopf! Komm herauf, Kahlkopf! Er aber wandte sich um, sah sie an und verfluchte sie im Namen des HERRN. Da kamen zwei Bärinnen aus dem Wald und zerrissen von ihnen 42 Kinder.


Das ist die Liebe Gottes, dass er 2 Bären beauftragt, 42 Kinder zu zerfleischen, weil sie Elia "Kahlkopf" genannt haben! Du musst blind sein, wenn du seine Liebe hier nicht erkennst. Die Bären sind hungrig gewesen - sonst hätten sie ja nicht alle 42 Kinder zerrissen! Und wenn mich ein Kind von 7 Jahren auf der Straße Kahlkopf nennt, dann verfluche ich es auch, wie der große Prophet Elia im Namen des HERRN!
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon ThomasW » Mo 14. Jan 2019, 16:40

Jimmy, ich kann an Massenmord und Mord an Kindern nichts humorvolles oder positives finden.
Dein Post ist abscheulich. Wenn du nicht an einer sachlichen Diskussion interessiert bist, kannst du es sagen.
Die Unwahrheit bleibt auch dann unwahr, wenn man glaubt, dass sie wahr wäre. Egal wie schwierig es auch sein mag, man sollte immer nach Wahrheit suchen und sich nie mit bequemer Unwahrheit zufrieden geben.





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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Jimmy » Mo 14. Jan 2019, 16:50

ThomasW hat geschrieben:Wenn du nicht an einer sachlichen Diskussion interessiert bist, kannst du es sagen.

Dann bleibe mal beim Thema!
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon ThomasW » Mo 14. Jan 2019, 16:52

Jimmy hat geschrieben:
ThomasW hat geschrieben:Wenn du nicht an einer sachlichen Diskussion interessiert bist, kannst du es sagen.

Dann bleibe mal beim Thema!


Du gehst von einem barmherzigen und guten Gott aus.
Ich habe dir gezeigt, dass dem anscheinend nicht so ist. Wie ist deine Meinung dazu?
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon onThePath » Mo 14. Jan 2019, 20:17

Ein Atheist der mich auffordert über den Tellerrand zu schauen kommt mir vor wie ein Blinder der mich auffordert die Augen aufzumachen.

Was wohl ein Atheist nicht kapiert, dass er Menschen die an Gott glauben für naiv, stupide und dumm hält ? Der mit missionarischen Eifer erklärt, es gäbe keinen Gott, dieser Gedanke sei völlig abwegig ?

Dass es hochintelligente Menschen gibt, die nicht an Gott glauben, ist kein Beweis sondern ein Zeichen von viel Blindheit.

Ihr Herren auf dem hohen Ross von Intelligenz und Wissen, macht eure Hausaufgaben und forscht in den Wissensgebieten die relevant sind für die Existenz Gottes. Eine höhere Dimension kann man nicht durch "Erbsenzählen" erkennen (nicht durch physikalische oder chemische Gesetzmässigkeiten).
Ihr langweilt mich mit eurem wichtigtuerischen, streitenden Gezeter.

Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Mo 14. Jan 2019, 20:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Thelonious » Mo 14. Jan 2019, 20:23

Hallo und guten Abend,

insgesamt muss hier ab jetzt wieder mit "gebremsten Schaum" (soll heißen: weniger aufgeregt und nicht mehr persönlich werden) weitergeschrieben werden. Sonst müsste ich temporär sperren.

Also bitte locker bleiben.

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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon onThePath » Mo 14. Jan 2019, 20:46

Wissen die Atheisten, dass es Offenbarungen gibt, die durch automatisches Schreiben entstehen oder durch das Hören einer inneren Stimme ? Eine Hausaufgabe für Parawissenschaftlern die sich mit Spiritismus und ähnlichen Bereichen beschäftigen und auskennen.

Das ist eins der Gebiete die Atheisten total überfordern. Einer der mehr weiss als diese Atheisten, der Psychologe C G. Jung ordnete dies immerhin einer höheren Wirkebene zu. Er war selber Spiritist und kannte sich mit diesen ungewöhnlichen Dingen aus. Er war nicht so dumm, es vor dem Nachforschen darüber als Dummheit zu bezeichnen. Er prägte Begriffe wie kollektives Unbewusstes. Seine Deutungen sind dennoch atheistisch zu nennen. Viele Wissenschaftler, auch Parapsychologen, scheuen Vorstellungen von einer anderen Dimension wie der Teufel das Weihwasser.

Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Mo 14. Jan 2019, 21:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Gnu » Mo 14. Jan 2019, 21:16

Dank dem Traum von gestern nacht kann ich ganz locker bleiben, denn er offenbarte mir ja, dass ich mich nicht einmischen solle. :mrgreen:
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon lionne » Mo 14. Jan 2019, 21:28

Auf die konkrete Frage "Warum gibt es so viele Religionen?" habe ich nun keine Antwort (genauso wenig wie auf die Frage "Warum ist die Banane krumm?" ;).)
Wir können uns aber die Frage stellen, was wir Christen über die anderen Religionen sagen. Die modernen Kommunikationsmittel haben uns diese ja mehr und mehr zu Bewusstsein gebracht. In Fernseh- und Radiosendungen begegnen wir den unterschiedlichsten Religionsgemeinschaften; aber nicht nur dort, sondern bei persönlichen Kontakten in Schule, Berufsleben, im gesellschaftlichen Leben und in der Nachbarschaft. Vielleicht sind wir ja auch in der Welt rumgekommen und haben gesehen, wie andere Menschen ihren Glauben leben....
Vielleicht könnten wir also fragen: Wie sollen wir uns (als Christen) zu diesen (vielen anderen) Religionen stellen?
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Jimmy » Di 15. Jan 2019, 01:24

ThomasW hat geschrieben:Du gehst von einem barmherzigen und guten Gott aus.
Ich habe dir gezeigt, dass dem anscheinend nicht so ist. Wie ist deine Meinung dazu?

Wie ist DEINE Meinung dazu? Ist Gott barmherzig und gut und Liebe oder nicht?

Was meinst du?
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon onThePath » Di 15. Jan 2019, 08:36

ThomasW hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Was weisst du schon von dieser Welt, die so überwältigend großartig und groß ist ?
Sie zeigt eindeutig, dass dahinter eine schöpferische Intelligenz wirkt.

Und wenn du dich nie gefragt hast, was alles über den Rand deines kleinen atheistischen Weltbildes herausragt, dann weisst du gar nicht wovon du so selbstüberzeugt redest.

Lg, otp


Ich denke, dass ein religiöses Weltbild sehr klein und primitiv ist und unserer Existenz und den Wundern des Universums nicht gerecht wird. Größe und Großartigkeit sind kein Beweis für einen Schöpfer. Ganz im Gegenteil. Komplexität entwickelt sich immer aus Einfachheit. Setzt man einen Schöpfer an den Beginn, wäre das eine Aussage, die gegen alles geht, was wir heute wissen. Ohne Beweis ist das schwer zu akzeptieren. Es wäre ja nicht so, als wenn man die Entstehung der Erde nicht anders erklären könnte.

Ich finde es auch ziemlich arrogant zu behaupten, dass es nur ein Schöpfer gewesen sein kann. Hast du wirklich alle wissenschaftlichen Theorien gelesen und verstanden, kennst du unser gesamtes Universum mit seinen Billionen von Lichtjahren, allen Gesetzten und Phänomenen die dort wirken? Kennst du alle Theorien und Errungenschaften, die der Mensch in Zukunft machen wird zu dem Thema? Nur dann könntest du sagen, dass es nur ein Schöpfer gewesen sein kann.

Momentan wissen wir, dass alles auf Evolution hindeutet. Die schiere Tatsache, dass über 99 Prozent aller Tiere ausgestorben sind und auch der Mensch aussterben wird deutet darauf hin, dass es kein Design war. Ich finde zum Beispiel den Kehlkopfnerv ein tolles Beispiel als Beweis gegen einen Schöpfer:

Normalerweise verlaufen Nerven auf direktem Weg vom Zentralnervensystem zu ihrem Zielorgan. Am menschlichen Kehlkopf findet sich eine anatomische Ausnahme. Der Kehlkopfnerv nimmt keinen direkten Weg vom Gehirn zum Kehlkopf, sondern macht erst einen Umweg von der Schädelbasis in den Brustkorb, zieht dort eine Schlinge um ein Blutgefäß, um dann wieder zurück zum Hals und zum Kehlkopf aufzusteigen. Warum dieser nutzlose Umweg?

Das kann man mit Schöpfung nicht erklären. Mit der Tatsache, dass wir von Fischen kommen, schon.
Die haben nämlich keinen Hals und der Weg des Nerves ist direkt.

Es gibt Tausende solcher Beispiel von ,,schlechtem Design" die entweder beweisen, dass der Schöpfer ziemlich dumm war oder, dass es ihn nicht gab. Da er das Universum gemacht haben soll, ist Dummheit vermutlich keine Option.


Bla bla. Will heißen, dass es reine Auffassungssache ist. Deine totale Überzeugung, die Schöpfung komme ohne Schöpfer aus, kommt mir eben aus guten Gründen blind vor. Schon warum an der Spitze einer Evolution der Mensch steht als intelligentes Wesen zeigt meiner Meinung deutlich, dass die Schäpfung einem Plan folgt. Gott Zufall sehe ich da nicht wirken. Welches Weltbild halte wohl ich für primitiv und klein.

Die materielle Welt ist wie ein Baukasten, so, dass man viel mit den Einzelteilen (Atomen etc) gestalten kann. Und mit Zufall kann man gar nichts gestalten.


Solange du dich nicht auskennst mit Wissensgebieten die ich ansprach, kannst du eh nicht über den Tellerrand deiner Überzeugungen und Geprägtheit hinwegschauen. Allerdings erfordert es viel Denkarbeit.

Ich kann selber nicht gravierende Defizite an Erkenntnisfähigkeit durch mangelndes Wissen haben. Dafür bin ich viel zu wissbegierig.

Die Schöpfung für ziemlich dumm zu halten, am Beispiel des Kehlkopfes ist ja das dollste was du bisher ausgesagt hast.
Lg, otp
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon ThomasW » Di 15. Jan 2019, 10:09

Jimmy hat geschrieben:
ThomasW hat geschrieben:Du gehst von einem barmherzigen und guten Gott aus.
Ich habe dir gezeigt, dass dem anscheinend nicht so ist. Wie ist deine Meinung dazu?

Wie ist DEINE Meinung dazu? Ist Gott barmherzig und gut und Liebe oder nicht?

Was meinst du?


1. Glauben ohne Beweis ist kein vernünftiger Weg um eine Entscheidung treffen zu können was wahr ist. Der Grund ist, das alles als wahr und unwahr bezeichnet werden kann, wenn mal Beweise als obsolet betrachtet. Wenn alles als wahr oder unwahr bezeichnet werden kann, ist es unmöglich Wahrheit von Unwahrheit zu unterscheiden und Diskussionen mit unterschiedlicher Position sind von Beginn an in einer Pattsituation. Deshalb haben die Menschen Logik erfunden und fordern Beweise für Aussagen ein. Dies gilt insbesondere für Aussagen, die übernatürliche Phänomene betreffen.

2. Die Aussage, dass es einen Gott gibt ist eine Aussage über ein übernatürliches Phänomen und erfordert die Erbringung eines objektiven Beweises. Bringt man diesen nicht, ist die Aussage deshalb von wenig Wert, weil sie sich von anderen übernatürlichen Aussagen (Außerirdische, Menschen mit magischen Kräften, Einhorn, Weihnachtsmann) nicht abgrenzt und somit nur den gleichen Wahrheitsanspruch hat.

3. Hat man den Beweis erbracht, dass es einen Gott gibt, muss nun bewiesen werden welcher der 5000 Götter dieser ist. Das heißt der Beweis muss so dargebracht werden, dass es nur einer dieser Götter sein kann, dass die anderen 4999 es nicht sein können oder, dass es mehrer Götter sind. Bringt man diesen Beweis nicht, haben alle Götter den gleichen Wahrheitsanspruch.

4. Hat man bewiesen, dass es nur der Gott von Abraham sein kann, dann muss man die Quellen heranziehen, die ihn beschreiben. Das ist in diesem Fall die Bibel. Dort wird er wie folgt beschrieben:

Er rottet ganze Völker aus und lässt sich noch dafür feiern (2. Mose 17:13-16);
er verlangt ausdrücklich öffentliche Vergewaltigungen (2. Samuel 12, 11f)
und möchte, dass du deine Mutter umbringst, wenn Sie Nicht-Christin ist (5. Mose 13, 7-11),
er befürwortet das Halten und Misshandeln von eigenen Sklaven (2. Mose 21, 20 – 21);
ermordet skrupellos unschuldige Säuglinge (2. Mose 12,12);
akzeptiert Sexsklavinnen als Kriegsbeute (5. Mose 21, 11);
fordert die Todesstrafe für aufbegehrende Kinder (5. Mose 21, 18-21)
und die Steinigung für vorehelichen Sex (5. Mose 22:20-21);
er ist ein Sadist (5. Mose 28, 63);
homophob (3. Mose 18, 22); befiehlt (5. Mose 20, 11-12) oder vollführt (Josua 10, 11-13) beispiellose Massenmorde, ist antipazifistisch (5. Mose 7, 16),
erschafft das Übel in der Welt (Jesaja 45, 7);
möchte Menschen entblößen und mit Kot bewerfen (Nahum 3, 5-6)
und lässt sich auch mal durch sterbende und leidende Menschen besänftigen (4. Mose 25, 3-4).
Die Unwahrheit bleibt auch dann unwahr, wenn man glaubt, dass sie wahr wäre. Egal wie schwierig es auch sein mag, man sollte immer nach Wahrheit suchen und sich nie mit bequemer Unwahrheit zufrieden geben.





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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Helmuth » Di 15. Jan 2019, 10:11

oTP, ist dir mittlerweile nicht klargeworden, dass der TE kein Fragender oder Suchender ist?

Darum predige ich das Kreuz und sehe mir die Reaktion an. Und ich mache das von Herzen, mit Überzeugung, nicht bloß programmgemäß. Das schafft in der Regel Klarheit durch den Heiligen Geist.

Er ist ein mehr oder weniger überzeugter Atheist, der sein Weltbild des Humanismus predigen will. Ob nun aus Frust oder anderen Motiven erforsche ich gar nicht weiter. Gott hat hier Feinschaft gesetzt gem. 1 Mose 3.15. Man merkt diese anhand seiner Reaktionen.

Hingegen tausche ich mich mit dir sehr gerne aus, denn du und ich wir wollen wirklich immer einen Schrit im Glauben weitergehen und Antworten auf Fragen, die bislang unbeantwortet blieben, auch erhalten.

Eine gesegneten Tag :praisegod:
Herzliche Grüße
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon ThomasW » Di 15. Jan 2019, 10:24

Helmuth hat geschrieben:
Er ist ein mehr oder weniger überzeugter Atheist, der sein Weltbild des Humanismus predigen will. Ob nun aus Frust oder anderen Motiven erforsche ich gar nicht weiter.


Ich denke, dass man als rationaler und mitfühlender Mensch eine Pflicht hat zu erforschen warum Menschen aufgrund ihres Glaubens Gräueltaten begehen und sich viele Gläubige gegen die Menschenrechte wie Gleichheit von Mann und Frau, Homosexualität, usw. stellen. Die einfache Einstellung ,,erforsche ich gar nicht weiter" ist mir da ein bisschen zu einfach. Ich habe oben dargelegt, warum der Mensch Gräueltaten und moralisch fragwürdige Taten aufgrund seines Glaubens begehen kann. Dieses Problem auszublenden halte ich für grob fahrlässig und wird einem mitfühlenden Menschen nicht gerecht.
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Columba » Di 15. Jan 2019, 10:25

lionne hat geschrieben:Auf die konkrete Frage "Warum gibt es so viele Religionen?" habe ich nun keine Antwort (genauso wenig wie auf die Frage "Warum ist die Banane krumm?" ;).)


Warum es so viele Religionen gibt?

Die Antwort ist relativ einfach: ...weil der Mensch schon früh erkannt und erahnt hat, dass die sichtbare, sinnlich erfahrbare Welt noch lange nicht alles ist, was existiert. Die Menschen spürten, dass ihre Existenz nie so frei ist, dass alles in der eigenen Macht liegt. Menschen haben früh gewusst, dass die "fremde" Gottesmacht eine ist, die einem unbedingt etwas angeht.

Die Antwort darauf waren die vielen Religionen und "Ersatzreligionen". Heute stehen viele traditionellen Religionen zwar nicht mehr so hoch im Kurs, dafür gibt es verstecktere Formen: Fussball, Geld, etc. Die mächtigste Ersatzreligion ist der Neuzeit ist der Atheismus. Nur die allgemeine menschliche Überzeugung und Wissen, dass es Gott gibt, lässt es überhaupt zu, dass man negieren kann. Schaut doch einmal den missionarischen Eifer der Freidenker an - oftmals sehr fundamentalistisch. Kann man die Religionen nicht ganz abschaffen, versucht man krampfhaft, diese in den Privatraum abzuschieben. Die Angst vieler Atheisten sieht man auch bei ihren Kindern, die Angst der Eltern ist permanent da, dass Kinder in Kitas, Kindergärten und Schulen von religiösen Sachen beeinflusst werden. Diese Angst ist fast so arg, wie diejenige Angst von z.B. fundamentalistischen Christen und Moslems, dass ihre Kinder mit anderen Sichtweisen in Kontakt kommen. Selbst Homeschooling wird geschätzt, um Kinder von fremden Einflüssen zu schützen.


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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Jimmy » Di 15. Jan 2019, 10:27

ThomasW hat geschrieben:Er rottet ganze Völker aus und lässt sich noch dafür feiern (2. Mose 17:13-16);
er verlangt ausdrücklich öffentliche Vergewaltigungen (2. Samuel 12, 11f)
und möchte, dass du deine Mutter umbringst, wenn Sie Nicht-Christin ist (5. Mose 13, 7-11),
er befürwortet das Halten und Misshandeln von eigenen Sklaven (2. Mose 21, 20 – 21);
ermordet skrupellos unschuldige Säuglinge (2. Mose 12,12);
akzeptiert Sexsklavinnen als Kriegsbeute (5. Mose 21, 11);
fordert die Todesstrafe für aufbegehrende Kinder (5. Mose 21, 18-21)
und die Steinigung für vorehelichen Sex (5. Mose 22:20-21);
er ist ein Sadist (5. Mose 28, 63);
homophob (3. Mose 18, 22); befiehlt (5. Mose 20, 11-12) oder vollführt (Josua 10, 11-13) beispiellose Massenmorde, ist antipazifistisch (5. Mose 7, 16),
erschafft das Übel in der Welt (Jesaja 45, 7);
möchte Menschen entblößen und mit Kot bewerfen (Nahum 3, 5-6)
und lässt sich auch mal durch sterbende und leidende Menschen besänftigen (4. Mose 25, 3-4).

Du weichst ganz geschickt meiner Frage aus!

Ist Gott jetzt barmherzig und gut und Liebe oder nicht?
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon ThomasW » Di 15. Jan 2019, 10:39

Jimmy hat geschrieben:
ThomasW hat geschrieben:Er rottet ganze Völker aus und lässt sich noch dafür feiern (2. Mose 17:13-16);
er verlangt ausdrücklich öffentliche Vergewaltigungen (2. Samuel 12, 11f)
und möchte, dass du deine Mutter umbringst, wenn Sie Nicht-Christin ist (5. Mose 13, 7-11),
er befürwortet das Halten und Misshandeln von eigenen Sklaven (2. Mose 21, 20 – 21);
ermordet skrupellos unschuldige Säuglinge (2. Mose 12,12);
akzeptiert Sexsklavinnen als Kriegsbeute (5. Mose 21, 11);
fordert die Todesstrafe für aufbegehrende Kinder (5. Mose 21, 18-21)
und die Steinigung für vorehelichen Sex (5. Mose 22:20-21);
er ist ein Sadist (5. Mose 28, 63);
homophob (3. Mose 18, 22); befiehlt (5. Mose 20, 11-12) oder vollführt (Josua 10, 11-13) beispiellose Massenmorde, ist antipazifistisch (5. Mose 7, 16),
erschafft das Übel in der Welt (Jesaja 45, 7);
möchte Menschen entblößen und mit Kot bewerfen (Nahum 3, 5-6)
und lässt sich auch mal durch sterbende und leidende Menschen besänftigen (4. Mose 25, 3-4).

Du weichst ganz geschickt meiner Frage aus!

Ist Gott jetzt barmherzig und gut und Liebe oder nicht?


Deine Frage ist irrational, da ich nicht an Gott glaube. Das ist als wenn ich dich fragen würde ob ein Einhorn pink ist oder Zeus Chinesisch konnte. Ich definiere ein Wesen das zur Steinigung von Frauen aufruft, homophob ist, Massenmorde begeht und Sklaverei befürwortet als nicht gut und barmherzig. Deshalb ist der in der Bibel beschriebene Gott nicht barmherzig und nicht gut. Ich hoffe das beantwortet deine Frage.

Falls du ihn als barmherzig und gut findest, bitte ich dich die oben erwähnten Stellen zu erläutern (diese Bitte habe ich schon mehrmals gestellt).
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon ThomasW » Di 15. Jan 2019, 10:42

Columba hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Auf die konkrete Frage "Warum gibt es so viele Religionen?" habe ich nun keine Antwort (genauso wenig wie auf die Frage "Warum ist die Banane krumm?" ;).)


Warum es so viele Religionen gibt?

Die Antwort ist relativ einfach: ...weil der Mensch schon früh erkannt und erahnt hat, dass die sichtbare, sinnlich erfahrbare Welt noch lange nicht alles ist, was existiert. Die Menschen spürten, dass ihre Existenz nie so frei ist, dass alles in der eigenen Macht liegt. Menschen haben früh gewusst, dass die "fremde" Gottesmacht eine ist, die einem unbedingt etwas angeht.

Die Antwort darauf waren die vielen Religionen und "Ersatzreligionen". Heute stehen viele traditionellen Religionen zwar nicht mehr so hoch im Kurs, dafür gibt es verstecktere Formen: Fussball, Geld, etc. Die mächtigste Ersatzreligion ist der Neuzeit ist der Atheismus. Nur die allgemeine menschliche Überzeugung und Wissen, dass es Gott gibt, lässt es überhaupt zu, dass man negieren kann. Schaut doch einmal den missionarischen Eifer der Freidenker an - oftmals sehr fundamentalistisch. Kann man die Religionen nicht ganz abschaffen, versucht man krampfhaft, diese in den Privatraum abzuschieben. Die Angst vieler Atheisten sieht man auch bei ihren Kindern, die Angst der Eltern ist permanent da, dass Kinder in Kitas, Kindergärten und Schulen von religiösen Sachen beeinflusst werden. Diese Angst ist fast so arg, wie diejenige Angst von z.B. fundamentalistischen Christen und Moslems, dass ihre Kinder mit anderen Sichtweisen in Kontakt kommen. Selbst Homeschooling wird geschätzt, um Kinder von fremden Einflüssen zu schützen.


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Atheismus (das Ablehnen von Religion und Dogmen) als Religion oder Dogma zu bezeichnen ist ein Widerspruch in sich.

Zu erfahren und zu erkennen, dass die sichtbare und sinnlich erfahrbare Welt nicht die Einzige ist, ist ein Widerspruch in sich.
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Orpheus » Di 15. Jan 2019, 10:45

Hallo zusammen,

ThomasW,
Glaube, Überzeugung, Erfahrung... spielt sich in Jedem und Jeder von uns ab.
Bescheidenerweise darf ich sagen:
Ich glaube und erlebe es so.
Sobald ich jedoch den Anspruch erhebe,
meine Sicht, meine Auslegungen für Andere verbindlich zu erklären, wirds lächerlich bis brandgefährlich.
(Ich bin stärker, weiss es besser, nur mein Glaubensbekenntnis siegt, Tod den "un"Gläubigen, oder ewige Qual für die Lebensunwerten, und so fort.)


" Mach dir kein Bildnis und auch kein Gleichnis..." ist für mich so einfach wie genial.

Du denkst an deine Tochter und wohl an die ganze Fülle von Angeboten, Heilslehren und Eindrücken, denen sie begegnen wird.
Als Papa wirst du ihr in allem Gewusel das Vertrauen geben , auf ihr Gewissen zu hören und ihre eigene Welt zu entdecken.
Nicht immer einfach, aber lohnend und wunderbar.

Alles Gute wünsche ich euch dabei.
Gruss
Orpheus
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon ThomasW » Di 15. Jan 2019, 10:47

Columba hat geschrieben:Warum es so viele Religionen gibt?

Die Antwort ist relativ einfach: ...weil der Mensch schon früh erkannt und erahnt hat, dass die sichtbare, sinnlich erfahrbare Welt noch lange nicht alles ist, was existiert. Die Menschen spürten, dass ihre Existenz nie so frei ist, dass alles in der eigenen Macht liegt. Menschen haben früh gewusst, dass die "fremde" Gottesmacht eine ist, die einem unbedingt etwas angeht.


Wenn du mit ,,nicht alles ist" damit meinst, dass die Menschen wenig über die Welt wussten (insbesondere damals), dann ist dies eine gute Erklärung für die These, dass Götter vom Menschen erschaffen wurde und nicht der Mensch von Gott.
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