Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon Hermann » Fr 13. Sep 2013, 15:52

Seltsamer hat geschrieben:
Hermann hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Ein Aspekt ist, dass die Bibel sagt, der Mensch habe im Paradies mit Gott im Einklang gelebt. Ob damit Vollkommenheit gemeint, ist dann noch die Frage.

Es war wohl völlige Harmonie. Da der Mensch damals aber eher tierähnlich und ohne wirklich freien Willen dahin"vegetierte" , war eine neue, "menschlichere Grundlage nötig. Daher die gute Idee unserer Vertreibung. Wer jetzt volle Harmonie mit Gott und den Menschen erreicht, hat viel mehr geschafft als damals möglich.

Das sollte heißen:

1. Den Paradies gibt es nicht mehr.

Was ich bezweifele.

2. Im Paradies die Harmonie mit Gott die Freien Willen benachteiligt.

Was für mich Unlogisch erscheint.

@Gnu:
Gnu hat geschrieben:Erklär mir bitte, weshalb die deutschen Bibeln überall dort, wo JHWH im Text steht, HERR schreiben. Herr ist kein Name Gottes, sondern der Name des kanaanäischen Gottes Baal.
Hab bei passendes Thema Der Name Gottes erklärt.


Paradies-Existenz Ja/Nein: Als geschichtlich belegter Zustand auf Erden gab es das, es kann und wird aber nie mehr so sein. Wir haben eben jetzt den freien Willen- und das ist gut so. Als Verfassung, der man sich in der geistigen Welt durchaus annähern kann, sehe ich das Paradies durchaus.
In Zukunft wird der Widerspruch von freiem Willen und voller Harmonie auf Erden wahrscheinlich mal aufgelöst sein. Das dürfte dann auch "Er-Lösung" genannt werden.
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Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon Schoham » Fr 13. Sep 2013, 20:20

Hermann hat geschrieben: Wir sind für unsere Sünden verantwortlich...


Ja. In dem Sinne, dass wir sie vor Gott, uns selbst und vor andern eingestehen und mit der Hilfe Gottes lassen. Niemand ist ohne Sünde und der Himmel ist nur für Heilige offen...Und es gibt nur einen Menschen der Heilig - also ohne eine Sünde ist und Sein Name ist Jesus Christus. Das ist das Evangelium der Gnade Gottes. Und jeder der sie erfährt hat den innigen Wunsch gerecht zu werden. Ein Kind Gottes....das von Herzen beten kann: Unser Vater im Himmel.

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Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon Schoham » Fr 13. Sep 2013, 20:30

Hermann hat geschrieben:.. das mich als Liebes-Religion (und von der Person des Gründers her) insgesamt am meisten überzeugt.


Darum habe ich euch gesagt, dass ihr sterben werdet in euren Sünden; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr sterben in euren Sünden.
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Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon onThePath » Fr 13. Sep 2013, 22:51

Ich sehe die derzeitige Welt besser als Du. Nur mal bedacht, dass noch nie ein so großer Prozentsatz Friedenspolitik von Herzen will. Zu Teilhard de Chardin: Auch er sieht die geistliche Evolution- nicht nur die Esos. Bin gespannt, ob Nigg nach Nietzsche und einigen Heiligen diesen großen Visionär auch mal auf seine unnachahmliche Art beleuchtet hat.


Hermann, das ist Sache des persönlichen Verständnisses und keiner weiß nichts Genaues. ;)
Man könnte auch skeptisch sein und sagen, dass vor nicht langer Zeit durch Hitler und Stalin mehr Menschen umgebracht wurden als jemals zuvor. Dazu kommt in der Gegenwart der "wohlstandsknick" wo Werte stark nachlassen bei der Jugend, eine innere Leere und Sinnlosigkeit. Oder die sinnlose Gewalt von Jugendlichen bis zum Todschlagen. Der Kapitalismus-Materialismus. Und der Mensch lebt bequem und luxeriös über seine Verhältnisse.

Da alles schön zu färben, wäre die berühmte rosarote Brille (mit der man auch rosarote Nashörner sehen kann und meint, die seien nun mal rosarot :mrgreen: ) , alles so aussieht wie man es erhofft und erträumt.

Ich träume nicht vom esoterischen Quantensprung, dem Entstehen des Übermenschen mit höheren psychischen Kräften, der sich quasi langsam selber aus den Fängen und Zwängen der Stofflichkeit befreit.

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Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon Hermann » Sa 14. Sep 2013, 07:56

otp, da ist ja nicht viel hinzuzufügen. Nur der letze Gedanke enthält wieder ein Missverständnis: Niemand aus meinen Kreisen meint, sich am Schopfe selbst aus dem Wasser des "Ego-und Bequemlichkeits-Teiches" ziehen zu können. Dazu bedarf es schon einer Form von Gnade. Die sich auch im Gebet zeigen kann. Und da Schoham auch sehr stark das Gebet betont, hier eine Darlegung des Verständnisses davon, das mir sehr gut gefällt:

Es gibt viele Menschen, die sich zwar an Gott wenden, doch suchen sie in ihm eher sich selbst. Dies wird aus ihren Gebetsintentionen sichtbar. Sie beten, indem sie einzig ihre eigenen Anliegen vor Gott bringen, anstatt Gott zuerst die Ehre zu geben. Ihr Besitzdenken lässt sie nur um sich selbst kreisen und ihre eitle Freude vermehrt ihre ichbezogenen Bitten. Um ins rechte Lot zu kommen, muss ihr Ausgangspunkt korrigiert werden. Dies kann auf verschiedene Weisen geschehen: durch intellektuelle Einsicht, durch unerwartete Veränderungen oder gar Schicksalsschläge oder durch das Gehen eines geistlichen Weges, bei dem das Bewusstsein gereinigt und von seiner Ichsucht befreit wird. Das Ich ordnet sich dem Schöpfer unter, indem es sich im Zusammenhang mit allem Geschaffenen sieht und sich – ohne als Erstes etwas zu wollen – auf Gott ausrichtet, um von ihm Licht und Liebe zu empfangen.
»Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben« (Matthäus 6, 33).

© Peter Dyckhoff, Geistlich leben nach Johannes vom Kreuz (Verlag Herder)
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Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon onThePath » Sa 14. Sep 2013, 09:33

Das Ich ordnet sich dem Schöpfer unter, indem es sich im Zusammenhang mit allem Geschaffenen sieht und sich – ohne als Erstes etwas zu wollen – auf Gott ausrichtet, um von ihm Licht und Liebe zu empfangen.


Oder man lobt Gott gerade inmitten von Problemen und Leid.

Die Geisteshaltung von christlichen Gottessuchern, die ihr Denken radikal ändern wollen, haben wir ja als Überlieferungen und als Anleitungen. Klar, dass dies segensreich und wichtig gerade für Wohlstandschristen wäre.

Die Demut ist enorm wichtig. Und die Gnade.
Beide sind auf der Plus-Seite der religiösen Vernunft. Und man findet sie vorrangig bei den Anweisungen in der christlichen Mystik. Wobei ich die echte christliche Mystik meine, nicht die ausufernde moderne "christliche Mystik", die alles zusammenwürfelt was es an Mystik in dieser Welt gibt. Da wird meiner Meinung zu sehr verschmolzen und gemutmaßt, was Wahrheiten der Bibel ergänzen oder Ersetzen kann. Und jeder Denker sieht es dann wieder anders. Verschiedene Denkmodelle werden kombiniert.
Sodass die Nähe zur Esoterik mehr oder weniger deutlich wird.

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Zuletzt geändert von onThePath am Sa 14. Sep 2013, 09:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon Hermann » Sa 14. Sep 2013, 09:44

onThePath hat geschrieben:
Das Ich ordnet sich dem Schöpfer unter, indem es sich im Zusammenhang mit allem Geschaffenen sieht und sich – ohne als Erstes etwas zu wollen – auf Gott ausrichtet, um von ihm Licht und Liebe zu empfangen.


Oder man lobt Gott gerade inmitten von Problemen und Leid.



Ja. Aber drauf schauen, dass man am Vorkommen von Leid meist selbst mitgewirkt hat, sollte man eben auch.
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Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon onThePath » Sa 14. Sep 2013, 10:03

Hermann hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Das Ich ordnet sich dem Schöpfer unter, indem es sich im Zusammenhang mit allem Geschaffenen sieht und sich – ohne als Erstes etwas zu wollen – auf Gott ausrichtet, um von ihm Licht und Liebe zu empfangen.


Oder man lobt Gott gerade inmitten von Problemen und Leid.



Ja. Aber drauf schauen, dass man am Vorkommen von Leid meist selbst mitgewirkt hat, sollte man eben auch.


Zu allgemein. Jeder verursacht Leid. Das Leid ist aber nicht gerecht "ausgeteilt" es beinhaltet Willkür. Dennoch sollen wir es hinnehmen von Gott. Obwohl es eher mitiniziiert wird durch "Zufall" und Satan. Aber der Sinn des Leidens erschließt sich erst, wenn man es hinnimmt als Chance und es nutzt zur Ehre Gottes.

Da gibt es Extreme, dass man anders denken möchte. Wenn etwa die ganze Familie eines Predigers bei einem Verkehrsunfall umkommt. Oder durch den Hass von Anderen eine hartnäckige dämonische Bedrängung einen Mensch völlig aus seinen normalen Bahnen wirft. Unverschuldet.

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Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon Hermann » Sa 14. Sep 2013, 10:38

Nun, otp: "Zufall" und "unverschuldet erleiden müssen" gibt es in meinen Augen wohl seltener, evtl. nie, weil wir nicht voll hinter die tieferen Zusammenhänge blicken. Natürlich stehe ich dem Karmagedanken, der ja letztlich nur "Was du säst, wirst du ernten." weiterdenkt, offener gegenüber als Du. Und ein Satz von Jesu, der die Folgen einer familiären Verfehlung (oder anderen Großereignisses) bis ins siebte oder achte Glied sich auswirken sieht, hat so manchen zu systemischem Hilfestellungen und "Therapien für Gesunde" gebracht. Auch hier steh ich grundsätzlich diesem Blickwinkel aufgeschlossener gegenüber.
Satan? Hast Du mal über die Möglichkeit nachgedacht, dass es das Dunkle -personalisiert oder als Energie- begrifflich und vorstellungsmäßig nicht geben könnte? Die Blickrichtung ändert sich sehr, wenn man nur Licht sieht oder eben als andere Möglichkeit einen unterschiedliche großen Mangel an ihm.
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Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon onThePath » Sa 14. Sep 2013, 10:50

Hermann, denke daran, dass ich in alle Richtungen geforscht habe.

Sogar aus den Erfahrungen der christlichen Mystik wird die Existenz gefallener Engel deutlich ersichtlich.
Gerade wenn man sich das Böse als Wesen nicht existierend denkt, ensteht ein erhebliches biblisches Defizit.
Und Entfernung zu Christus.

Der Karma-Gedanke ist für mich auch nur ein Zusammenreimen um Unbegreifliches einordnen zu können. Das vergrößert das sich Entfernen von der Bibel und Christus ebenfalls sehr.
Der Gedanke der "Vererbbarkeit" von Schuld hingegen ist ein biblischer Gedanke.

Die Blickrichtung ändert sich sehr, wenn man nur Licht sieht oder eben als andere Möglichkeit einen unterschiedliche großen Mangel an ihm.

Wirklich nettes Denkmodell. Demnach haben die gefallenen Engel ein heftiges Defizit an Gutem. ;)
Wenn man es nur als unpersönlichen Mangel an Gutem sieht, das Böse, ändert sich die Blickrichtung allerdings sehr: In Richtung der Ignoranz der Bibel gegenüber.
Besonders die Komunikation mit üblen Engeln verblendet Kontaktsuchende Esoteriker dann vollends. Und verführerische Lehren werden kritiklos aufgesogen, weil man ja alles nimmt, was man glauben möchte.
Die Mönche sind da schon mehr gewappnet was Erfahrungen mit der Dimension der unsichtbaren Wesen anbelangt.

Wenn man über die Existenz von gefallenen Engeln weiter nachdenkt und nachforscht, vermeidet man auch alle engstirnigen Vorurteile dazu, die gegen ihre Existenz aufgelistet werden.

Aber konzentrieren wir uns auf Licht und Liebe Gottes.
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Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon Hermann » Sa 14. Sep 2013, 16:12

OTP: Dein letzter Satz ist im Grunde eine Zusammenfassung meiner Linie zum Thema Schatten-das Böse-der Teufel.
Dass ich mich von der Bibel entferne, halte ich nur insofern für richtig, dass ich mich in den Punkten von Deiner Grundinterpretation entferne. Wenn Du an Deine Bemerkungen zu Albert Schweitzer und Anselm Grün denkst, dann stehe ich explizit deren Grund-Deutung näher, ja. Und sehe in Walter Nigg jemanden, den Du ein wenig zu Deiner Grundaussage hin zurrechtrückst, der aber letztlich mehr in meine Richtung geht. Dies lässt sich schon daran ablesen, dass er Friedrich Nietzsche ein aufwendiges, ihn als sehr wichtig darstellendes Werk widmet. Auch die Themenauswahl sagt eben viel über einen Autor.
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Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon onThePath » Sa 14. Sep 2013, 16:41

Hermann, das ist so eine übliche Opposition zu einer gegenteiligen Meinung:

Dass ich mich von der Bibel entferne, halte ich nur insofern für richtig, dass ich mich in den Punkten von Deiner Grundinterpretation entferne.


Es ist nämlich nicht meine Grundinterpretation. Es ist die Interpretation der Bibel selber.
Woran, an Umdeutungen, in der modernen Zeit viele Hobby-Interpreten arbeiten (von Psychologen über Mythenforscher bis Esoterikern).

Folglich bleibt nur festzustellen, dass Du Dich von der Bibel entfernst in solch wichtigen Punkten.

Wenn ich Nigg noch gut in Erinnerung habe über Antonius den Großen dann kann man nicht sagen, dass Nigg die Existenz der gefallenen Engel ablehnt.

Dem Anselm bin ich wirklich nicht grün. Würde aber das Richtige und Beste behalten. Auch Gold muß man erst reinwaschen aus dem Gestein heraus. Aber Gold suche ich besser da, wo es in Reinform vorkommt.

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Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon Schoham » Sa 14. Sep 2013, 20:32

Johannes vom Kreuz hat geschrieben:Es gibt viele Menschen, die sich zwar an Gott wenden, doch suchen sie in ihm eher sich selbst.


Wer anfängt Gott als den zu erkennen - der Er Ist - wird den Wunsch bekommen Ihm Freude zu bereiten.
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Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon Hermann » So 15. Sep 2013, 02:31

Ich möchte meine Beiträge hier mal abschließen. Ich danke Dir, werter OTP, für den doch weitgehend freundlichen und -gerade zuletzt- akzeptabel respektvollen Umgangston.
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Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon onThePath » So 15. Sep 2013, 10:32

Hallo, Hermann,

Es war angenehm diesmal.
Leider kommt es bei wichtigen Gegensätzen in der religiösen Überzeugung schnell zu unproduktiven "Schlammschlachten".
Das war diesmal besser. Deshalb freue ich mich auch auf weitere Beiträge von Dir.

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Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon Hermann » So 15. Sep 2013, 11:29

onThePath hat geschrieben:Hallo, Hermann,

Es war angenehm diesmal.
Leider kommt es bei wichtigen Gegensätzen in der religiösen Überzeugung schnell zu unproduktiven "Schlammschlachten".
Das war diesmal besser. Deshalb freue ich mich auch auf weitere Beiträge von Dir.

lg, oTp


Danke schön, onthepath! Ich schaue mal, wie meine Stimmung ist. Meine 2/3-Stelle als Sprach-Kursleiter für Ausländer geht morgen wieder los und so wird weniger Zeit sein...
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Re: Spiritualität- ein christlicher Wesenszug?

Beitragvon bigbird » So 15. Sep 2013, 12:08

Hermann hat geschrieben:Ich möchte meine Beiträge hier mal abschließen.

Ich nehme das zum Anlass, den Thread zu schliessen. Falls weitere Diskussionen erwünscht sind, meldet es mir bitte, dann kann ich den Thread wieder öffnen.

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Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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