Was macht den Glauben wirklich aus?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Mariette M. » Di 12. Mär 2019, 10:44

Helmuth hat geschrieben: Eine solche Umkehr kann nur durch Jesus erfolgt sein.

Woran machst Du diese Einschätzung fest?
Mir erscheint das nicht zwingend.
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Di 12. Mär 2019, 17:33

Mariette M. hat geschrieben:Woran machst Du diese Einschätzung fest?

Erstens legt Lukas über sein apostolisches Wirken Zeugnis ab und auch an seinen späteren Aussagen über sich wie z.B. solche:

Galater 2, 20 hat geschrieben:ich bin mit Christus gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt lebe im Fleische, lebe ich durch Glauben, durch den an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.

Römer 15, 18 hat geschrieben:Denn ich würde nicht wagen, von irgendetwas zu reden, das nicht Christus durch mich gewirkt hat, um die Heiden zum Gehorsam zu bringen durch Wort und Werk.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Mariette M. » Mi 13. Mär 2019, 01:36

Helmuth hat geschrieben:Erstens legt Lukas über sein apostolisches Wirken Zeugnis ab und auch an seinen späteren Aussagen über sich

Nun gut,... das beweist aber nur, dass selbst Paulus überzeugt war, dass er Jesus gesehen und reden gehört hatte. Obs tatsächlich so gewesen ist, ist Glaubenssache... auch bei uns. nicht?
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Mi 13. Mär 2019, 07:50

Helmuth hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Denn irgendetwas Einschneidendes muss passiert sein, sonst hätte Paulus nicht eine solch plötzliche Kehrtwendung im Glauben gemacht.

Genau darum geht es. Eine solche Umkehr kann nur durch Jesus erfolgt sein. Dann aber darf man dem Bericht auch Glauben schenken. Mein Glaube, damit meine ich nun den biblischen Glauben, fußt allein auf dem Werk Jesu. Das ist das Zentrum des Glaubens, mein innerstes Wesen, dadurch kommt es zur Versiegelung mit dem Heiligen Geist. Was nun Paulus durch den HG bezeugt, ist auch mit mir geschehen, darum verstehe ich seine Worte auch sehr gut.

Und wieso glaubst Du mir dann meine Umkehr zu Jesus Christus nicht? Etwa weil ich sage:
Helmut hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Ich glaube, ich kann Dir - und anderen Christen - nur sehr schwer vermitteln, dass ich Mose oder Paulus für meinen Glauben schlichtweg nicht brauche.

Und was Mose betrifft, also du leugnest dann schlichtweg, dass JHWH von Angesicht zu Angesicht mit ihm sprach samt allen Zeichen, die damit verbunden waren. So erklärt man die Thora zum Märchenbuch, was Atheisten ja tun.

Sagen wir es so, ich kann mir den Zustand unserer Welt ohne die Existenz der Tora nur schwer vorstellen, auch wenn das aus meinem Mund nun merkwürdig klingt. Oder ohne Abraham.

Den folgenden Satz habe ich zwar nicht geschrieben, aber er stimmt dennoch...
Helmut hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Du hast ja seinen Wort auch nur von Menschen, wie du sagst.

Wenn du damit das physische Buch "Bibel" merinst gebe ich dir recht. Ich erachte sie aber zustandegekommen durch den Wirken dieses HG, von Mose, den Propheten und Aposteln. Insofern ist es dieser HG, der mich dadurch anspricht.

Helmut, Du musst in meinem Glauben grundsätzlich berücksichtigen, dass Jesus Christus als Menschensohn auf Erden eine absolute Alleinstellung hat. Es gibt für mich überhaupt keinen anderen absolut vertrauenswürdigen „menschlichen Stellvertreter Gottes“ als allein IHN - völlig gleich wie er heißt und welche "Stellung" er hat.
Helmut hat geschrieben:Ich habe hierin ein größeres Vertrauen in die Zuverlässigkeit als du. Von deinen sog. Eingebungen müsstest du mir mehr berichten. Ich kenne niemand, zu dem der HG anders spricht als durch das überlieferte Wort. Ich schließe es nicht aus, aber hörst du du z.B. die Stimme auch physisch? Das schließe ich nicht aus, aber es kommt nur selten vor, sagen 1:100.000.000.

Nein, es sind pure Gedanken, aber die "Stimme" kenne ich. Doch es ist sinnlos – selbst eine echte Offenbarung Christi - jemanden zu überreichen, der dafür nicht frei und offen ist, weil er in seinem Glauben nicht hungrig, sondern bereits satt ist - oder sich gar davor fürchtet.
Du hast von Träumen geredet. Sind sie wahrlich von Gott? Denn es gibt m.E. nur einen zuverlässigen Check: Das Wort Gottes. Ansonsten wird alles rasch zur Selbsttäuschung. Ich will dich in keinster Weise mit Ungläubigen vergleichen, aber Erscheinungen, Eingebungen, Träume etc. über das Wort zu stellen ist für mich definitv nicht die Stimme Gottes.
Dieser Täuschung sind viele schon erlegen und gründeten dann Sekten wie z.B. die Mormonen oder verbreiteten allmögliche Irrlhren. Paulus, dem du halt nicht glaubst sagt, sie waren aufgeblasen.
Es gibt aber auch auch den Prophetencheck gem. 5 Mose 18. Hast du das schon mal getan?

Es ist eben schwer Christus und damit Gottes Geist in sich zu haben, ohne dazu verleitet zu werden, sich selbst Ihnen absolut ebenbürtig zu fühlen. Das ist ein ganz schmaler Weg.

Den „Check“ muss insofern nicht ich machen, was für ein Prophet ich bin, sondern Du...
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Mi 13. Mär 2019, 10:11

Mariette M. hat geschrieben:
Helmuth hat geschrieben:Erstens legt Lukas über sein apostolisches Wirken Zeugnis ab und auch an seinen späteren Aussagen über sich

Nun gut,... das beweist aber nur, dass selbst Paulus überzeugt war, dass er Jesus gesehen und reden gehört hatte. Obs tatsächlich so gewesen ist, ist Glaubenssache... auch bei uns. nicht?


Bei Paulus seinem Zeugnis ist die Urgemeinde von Anfang an mit im Spiel. Zudem kenne wir ja seine Früchte, in Form seiner Briefe.

Ananias wurde vom Herr bezeugt: Apg. 9.15 Aber der Herr sprach zu ihm: Gehe hin, denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, um meinen Namen vor Heiden und Könige und vor die Kinder Israel zu tragen!

......

17 Da ging Ananias hin und trat in das Haus; und er legte ihm die Hände auf und sprach: Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir erschienen ist auf der Straße, die du herkamst, damit du wieder sehend und mit dem heiligen Geiste erfüllt werdest!

Warum Glauben wir? Weil der Geist der uns errettet hat, es bestätigt und weil die Schriften es so bestätigen. Hätte Paulus eine schlechte Frucht hervorgebracht, wüssten wir das im Jesus nicht begegnet ist.

Paulus hat im Gegensatz zu anderen, die auch behaupten das Ihnen Christus begegnet ist, nie gegen die Schriften gepredigt. Dies ist ein weiteres Zeugnis, das wir nicht lediglich im Glauben davon ausgehen müssen, das ihm der wahre Christus begegnet ist.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Mi 13. Mär 2019, 10:18

Lazar hat geschrieben:
Den „Check“ muss insofern nicht ich machen, was für ein Prophet ich bin, sondern Du...
Du weisst ja, was Christus über die Propheten gesagt hat.



Der Check ist ja längst gemacht worden. Leider glaubst Du nicht das die Schrift zuverlässig ist und somit auch der Check.

Nochmals für Dich Lazar: Der echte Christus hat nie gegen den Höchsten freche reden geführt, er hat nie den Erlösungsweg verleugnet, er hat nie die Gebote Gottes als Greuel bezeichnet. Er hat nicht gepredigt das er im stillen wiederkommen wird am letzten Tag und er hat nie das Gericht über das Böse als schlecht bezeichnet. Er war zudem immer konform mit den Propheten des AT und hat sie weder verleugnet noch verachtet.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Mi 13. Mär 2019, 10:24

Lazar hat geschrieben:Und wieso glaubst Du mir dann meine Umkehr zu Jesus Christus nicht? Etwa weil ich sage:

Das habe ich nirgendwo angezweifelt. Wir reden lediglich über unterschiedliche Auffassungen, die ja vorliegen, und das aber als Brüder.

Lazar hat geschrieben:Nein, es sind pure Gedanken, aber die "Stimme" kenne ich.

Verstehe, deinen eigenen Eingebungen darfst du niemals ungeprüft folgen, weil genau so Verführung funktioniert. Du musst sie mit dem Wort Gottes abgleichen. Dieses richtet deine Gedanken auf rechte Weise, indem sie in dein Gewissen hineinwirken. Genau darum sind die Schriften unerlässlich.

Deine Gedanken kommen aus deinem eigenen Geist. Du kennst die Gedanken Gottes nicht, außer durch das geoffenbarte Wort. Warum sollten deine Gedanken von einem anderen Geist kommen als aus deinem? Wenn du also keine echte Stimme hörst, wie Mose aus dem Dornbusch, dann denkt einfach dein Geist. Das ist legitim, gottgegeben und auch gewollt.

In diese Gedanken mischen sich nun andere Stimmen, von anderen Menschen, aus Büchern, Filmen etc. etc.. Und hier üben entweder Gott oder der Teufel Einfluss auf dich aus, je nachdem welchen Einflüssen du dich aussetzt.

Was Träume betrifft sollte man noch vorsichtiger sein. Auch diese müssen durch denselben Filter. Ich hatte auch schon einen, dessen Bestätigung bis heute nicht gekommen ist. Also wird dem nicht so lange weiter nachgegangen.

Gottes Wort ist die einzige legitme Quelle. Trinkst du aus einer anderen Quelle können sich auch Dämonen einmischen. Das direkte Reden Gottes zu Menschen kommt vor, wenn Gott wirklich jemand persönlich für ein großes Werk beruft.

Hierin wollen viele halt etwas "Großes" sein. Dieser Wunsch allein zeigt mir, dass sie ein falsches Motiv treibt. Denn du bist genau dort richtig, wo Gott dich hinstellt, und wenn es die Portierloge von BMW ist, auch dann. Aber diese Demut muss man auch erst lernen. Es ging mir dabei nicht anders. ;)

Lazar hat geschrieben:Den „Check“ muss insofern nicht ich machen, was für ein Prophet ich bin, sondern Du...

Habe ich hiermit getan.

Prophetische Gabe allgemeiner Art in Form von Weissagung gem. 1 Korinther 14,31 habe alle, sind wir auch bloß kleine Weizenkörner aus Jesu Gesamternte und darin diene ich. Es liegt an dir den Worten Paulus eine höhere Bedeutung zu geben als den eigenen Vorstellungen, da er von Jesus direkt beauftragt wurde.

Gott zum Gruße. :))
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 13. Mär 2019, 11:55

Hallo, Lazer

Den Bedenken von Helmuth wegen deiner Eingebungen muß ich zustimmen. Er hat die wichtigen Fakten dazu jedenfalls genannt.

Verlassen kann man sich letztlich nur auf einen scharfen Verstand, der sich auf die Aussagen der Bibel stützt. Alles Andere ist vage und unzuverlässig.

Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Richard3 » Mi 13. Mär 2019, 14:59

onThePath hat geschrieben:Verlassen kann man sich letztlich nur auf einen scharfen Verstand, der sich auf die Aussagen der Bibel stützt. Alles Andere ist vage und unzuverlässig.

Apg 9
3 Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel;
4 und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich?
5 Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst.
6 Steh auf und geh in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst.
7 Die Männer aber, die seine Gefährten waren, standen sprachlos da; denn sie hörten zwar die Stimme, sahen aber niemanden.

Apg 22
6 Es geschah aber, als ich dorthin zog und in die Nähe von Damaskus kam, da umleuchtete mich plötzlich um die Mittagszeit ein großes Licht vom Himmel.
7 Und ich fiel zu Boden und hörte eine Stimme, die sprach zu mir: Saul, Saul, was verfolgst du mich?
8 Ich antwortete aber: Herr, wer bist du? Und er sprach zu mir: Ich bin Jesus von Nazareth, den du verfolgst.
9 Die aber mit mir waren, sahen zwar das Licht, aber die Stimme dessen, der mit mir redete, hörten sie nicht.

2. Kor 12
2 Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren – ist er im Leib gewesen? Ich weiß es nicht; oder ist er außer dem Leib gewesen? Ich weiß es nicht; Gott weiß es –, da wurde derselbe entrückt bis in den dritten Himmel. 3 Und ich kenne denselben Menschen – ob er im Leib oder außer dem Leib gewesen ist, weiß ich nicht; Gott weiß es –, 4 der wurde entrückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte, die kein Mensch sagen kann. 5 Für denselben will ich mich rühmen; für mich selbst aber will ich mich nicht rühmen, außer meiner Schwachheit. 6 Denn wenn ich mich rühmen wollte, wäre ich kein Narr; denn ich würde die Wahrheit sagen. Ich enthalte mich aber dessen, damit nicht jemand mich höher achte, als er an mir sieht oder von mir hört. 7 Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe. 8 Seinetwegen habe ich dreimal zum Herrn gefleht, dass er von mir weiche.


Wenn ich das tue, oTP, dann drängt sich mir auch eine nicht-spirituelle Deutung auf, eine medizinische.

Gruß Richard
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 13. Mär 2019, 15:00

Ist mir bewusst, lieber Richard3.

Aber stelle es ruhig mal medizinisch dar.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Richard3 » Mi 13. Mär 2019, 15:18

onThePath hat geschrieben:Ist mir bewusst, lieber Richard3.
Aber stelle es ruhig mal medizinisch dar.


In Irland gibt es eine Krankheitsbezeichnung "Saint Paul's disease".
Es ist die Epilepsie. Sie ist heute recht gut erforscht und behandelbar.
Früher hieß sie Fallsucht.
Bei dem Neuronengewitter sind Lichterscheinungen und Stimmen hören nichts Ungewöhnliches.
Sein "Pfahl im Fleisch" lässt vermuten dass er häufiger davon betroffen war.
Wenn man zwar die Nummer des Himmels kennt, aber nichts davon zu berichten weiss, ist das schon recht mager.
Was mich ein bisschen wundert, dass Schreiber und Übersetzer nicht merkten, dass die Schilderungen des Damaskus-Erlebnisses voneinander abweichen.
Kann auch sein, dass es nicht nur einmal aufgetreten ist.

Gruß Richard
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 13. Mär 2019, 15:35

Richard3,
Aber angenommen es gibt durch Epilepsie ausgelöste Erscheinungen, so wären wir nur bei einem Bruchteil der Schauungen die berichtet werden. Somit ist es nicht zulässig, nur an Epilepsie als Ursache von Schauungen zu denken.

Wir haben die Schauung, die Begegnung des Saulus mit Christus. Da gibt es verschiedene Erklärungsmöglichkeiten. Aber man darf das Ereignis nicht nur isoliert sehen sondern im ganzen Zusammenhang der Berichte in der Apostelgeschichte. So gesehen können die Berichte über Paulus stimmen.

Schauungen des Himmels sind ja auch verschieden zu deuten. Ich mache hinter die Offenbarungen des Johannes allerdings ein größeres Fragezeichen. Und bei Paulus finde ich gut, daß er seine Himmelserlebnisse nicht beschreibt. Ich finde das weise. Bei Johannes haben wir viel Symbolhaftes. Das macht Probleme. Und mag deutlich machen, daß jeder Mensch Himmlisches seinen Fähigkeiten gemäß aufnimmt. Seine Vorstellungen und Gedanken sind stark damit verbunden. Und möglich ist ja auch, daß Himmelserlebnisse gänzlich ein eigenes Produkt der Person sind.

Ob Paulus Epilepsie hatte ? Weiß ich nicht mit Sicherheit zu äußern.

Ein Parapsychologe, der von all solchen Erlebnissen gehört hat, würde auch mehr in Betracht ziehen als nur Epilepsie als Ursache. Allerdings werden die meisten der Parapsychologen natürliche, krankhafte und PSI- Ereignisse vermuten. Sie beschäftigen sich nicht weiter mit möglichen anderen Ursachen. Besessenheit ist für sie ja auch immer nur eine psychische Krankheit. Von Gott wollen sie nichts wissen. Ich rechne zusätzlich mit der Dimension Gott, dem Leben nach dem Tod und mit satanischen Mächten.

Aber ich rechne zumindest auch nicht alle Erlebnisse mit Gott auch wirklich Gott zu. Aber Erlebnisse mit Gott muß ich grundsätzlich als möglich ansehen.

Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Mi 13. Mär 2019, 17:21

Mariette M. hat geschrieben:
Helmuth hat geschrieben:Erstens legt Lukas über sein apostolisches Wirken Zeugnis ab und auch an seinen späteren Aussagen über sich

Nun gut,... das beweist aber nur, dass selbst Paulus überzeugt war, dass er Jesus gesehen und reden gehört hatte. Obs tatsächlich so gewesen ist, ist Glaubenssache... auch bei uns. nicht?

Ja klar, grundsätzlich ist es Glaubenssache. Aber ich stelle fest, er ist immer mehr gewachsen.

Also ich noch jung im Glauben war, klang das Damaskus-Erlebnis für mich noch etwas schräg. Und ich dachte auch, dass manches möglicherweise zu subjektiv überliefert wurde.

Aber man braucht einen Gesamtbefund. D.h. man muss mehr als nur diesen einen Bericht lesen. Das Wirken Paulus hat ja einen relativ großen Anteil am NT.

Weiters wächst Erkenntnis, man erkennt stückweise. Früher las ich verstand nicht alles und ließ es dabei. Ich erkannte Jesu umwälzende Lebensveränderungen in meinem Leben, das trieb mich weiter an. D.h. andere Worte kamen schneller in Einklang mit meinem Glauben. Insoferne war ich nicht von vornherein nur rein skeptisch.

Heute lautet der Gesamtbefund bei mir so: Das Damaskus Erlebnis ist eine Tatsachenbeschreibung der Geschehnisse durch Lukas wie es sich eriegnet hat. Es wird schlicht berichtet, kein Gramm zu viel und konzentriert sich aufs Wesentliche.

Man kann davon ausgehen, dass Lukas es persönlich von Paulus hatte, da er Reisebegleiter und Mitarbeiter des Apostels war. Als solcher erlebte er andere Wunder mit, damit glaubte ihm Lukas auch.

Heute gehe ich sogar noch einen Schritt weiter und sage, es stand der Herr Jesus höchstpersönlich vor dem Saul, nur ist der Anblick für den Menschen unerträglich. Jesus musste die Situation also kontrollieren, wie ja auch später bei Johannes.

Das erste was passierte, er wurde geblendet. Die Vollmacht, die Jesus hat bewirkte auch, dass er mit Saul auf Hebräisch reden konnte, während die Begleiter daneben nicht verstanden, was geredet wurde. Sie hörten nur Stimmen.

Jesus vertritt den lebendigen Gott selbst und er bezeugte seine Macht auch in zwei, drei Lebenssituationen an mir. Damit ist für mich an sich nichts mehr unmöglich, was für andere ein ewiger Kritikpunkt oder Anstoß bleiben wird. Und wer andere Erklärungen wünscht wird auch diese erhalten, wie z.B., er litt an Epilepsie.

Im Spekulieren, und wenn es noch so an der Haaren herbeigezogen ist, bewies man immer schon einen größeren "Glauben" als im einfachen Gottesvertrauen, dass das, was Gott sagt auch so war und ist war und nicht anders. :]
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Do 14. Mär 2019, 09:19

kingschild hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Den „Check“ muss insofern nicht ich machen, was für ein Prophet ich bin, sondern Du...
Du weisst ja, was Christus über die Propheten gesagt hat.

Der Check ist ja längst gemacht worden. Leider glaubst Du nicht das die Schrift zuverlässig ist und somit auch der Check.

Nochmals für Dich Lazar: Der echte Christus hat nie gegen den Höchsten freche reden geführt, er hat nie den Erlösungsweg verleugnet, er hat nie die Gebote Gottes als Greuel bezeichnet. Er hat nicht gepredigt das er im stillen wiederkommen wird am letzten Tag und er hat nie das Gericht über das Böse als schlecht bezeichnet.
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Lieber Kingschild,
die Juden haben beim Sohn Gottes auch einen "Check" gemacht - und doch wussten viele nicht, woher Er kommt?
Doch ich erkenne Ihn.

Der "letzte Tag" und das "Gericht" auf Erden findet doch gleichsam statt, während Du lebst? Christus kommt und erweckt Dich eines Dir unbekannten Tages auf wie von den Toten, um Dich zu retten - und Du glaubst an Ihn.
Wie Lazarus. Er nimmt dich an der Hand und richtet dich wieder auf, fängt danach an dich als Hirte im Leben zu führen. Weil man kein Wolf ist, sondern nur ein schwarzes Schaf. Er findet die Seinen - immer.

Ist dann nicht nur noch eines wichtig, nämlich die eigene enge Beziehung zu Ihm im zunehmenden Vertrauen zu Gott - und das viel mehr als irgendeines anderen Gericht?

Viele Grüße
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Do 14. Mär 2019, 10:56

@ Helmut

onThePath hat geschrieben:Hallo, Lazer
Den Bedenken von Helmuth wegen deiner Eingebungen muß ich zustimmen. Er hat die wichtigen Fakten dazu jedenfalls genannt.
Verlassen kann man sich letztlich nur auf einen scharfen Verstand, der sich auf die Aussagen der Bibel stützt. Alles Andere ist vage und unzuverlässig. Lg, otp

Lieber oTP,
ich fürchte, mein Verstand ist scharf genug bezüglich Aussagen in der Bibel, und schon allein deshalb empfinden mich manche hier als nichts als nur völlig unberechenbare "Bedrohung" für sich im Glauben. Schließen bereits beim Lesen meines Namens sofort die Augen - anstatt, dass sie erst einmal genau zuhören, was ich sage.
Warum sollte ich meinen Verstand dann aber ausgerechnet bei meinen "Eingebungen" ausschalten? Mit Sicherheit nicht! Ich korrigiere von Christus aus auch etwas tausendmal, wenn es sein muss. Oder lösche es für immer.

Die Eröffnung der Schrift habe ich vom Herrn nicht dazu bekommen, um mich damit zu brüsten oder mich vor Menschen zu "beweisen" oder gar Schlimmeres. Wer es denn sehen will - alles, was ich sage, stimmt immer mit Seinen Worten aus der Bibel überein - nur eben an anderer Stelle - und damit letztendlich auch mit Seinem Credo
"Ich bin der Weg - die Wahrheit - und das Leben".

Denn wenn Christus sagt "Ich", dann meint er auch ICH.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Do 14. Mär 2019, 11:15

Lieber Lazar,
Jesus und seine Zeugen kritisieren niemals die Lehren des AT. Das magst du bedauernd. Andererseits sollte es dir als Beispiel dienen, nicht eine Aversion gegen die Inhalte des AT zu entwickeln. Wenn das NT keine Gegensätze zum AT äußert, dann stört das AT wohl kaum dabei, ein guter Christ zu werden.

Deshalb ist deine Aufregung und Oposition wegen des AT ein Aufreger für dich selber, der dich unzufrieden machen kann. Und zu viele Worte hier im Forum gegen den Gott des AT Andere unnötig aufwiegeln. Es ist ein Kampfthema für dich.

Gut daß du hier unverblümt auch von deinen inneren Erfahrungen redest. Aber auch hier kann es kritisch werden, wenn deine inneren Eingebungen auch den Konflikt mit dem Gottesbild des AT verschärfen können. Deine inneren Eingebungen spiegeln jedenfalls deinen Konflikt mit dem AT und können ihn verstärken. Zumal du auch Erfahrungen mit bedrohenden Mächten hast, mußt du auf dich aufpassen.

Jesus kam mit dem Glauben der Juden klar, ohne harte und scharfe Worte gegen das Gottesbild der Juden, das durch das AT vermittelt wird. Das ist eben Teil der Pädagogik von Jesus. Sie ist frei davon, Konflikte mit dem Gottesbild des AT zu erzeugen.

Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Do 14. Mär 2019, 11:53, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Do 14. Mär 2019, 11:43

Lazar hat geschrieben:Warum sollte ich meinen Verstand dann aber ausgerechnet bei meinen "Eingebungen" ausschalten?

Den Verstand einschalten steht gar nicht zur Debatte, sondern von welcher Quelle eine "Eingebung" stammt. Wäre die Quelle Gott, bedürfte sie keiner Prüfung sondern des Gehorsams.

Nun bestätigst du selbst alles mit Jesu Wort abzugleichen. Das ist gut so. Ich sagte dass eigene "Eingebungen" aus dem eigenen Geist stammen. Woher wohl sonst?

Aber das ist wichtig zu verstehen, Gott durchdringt dich via dein Gewissen. Das programmiert er neu. Jetzt hole ich mal wieder Paulus aus meinem Repertoire:
Röm 12, 2 hat geschrieben:Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung [eures] Sinnes, dass ihr prüfen möget, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.

Und danach redet er über die gesunde Selbsteinschätzung. Darin mangelt es oft bei Chrsiten im Übereifer, sie überschätzen sich.

Ist dir schon aufgefallen, dass man durch Christus einen sogenannten Sinneswandel vollzieht? Demnach beginnst du Dinge zu lieben die Pro-JC sind und andere zu hassen die Kontra-JC sind. Und derart ändern sich Einstellungen. Wenn dem nicht so ist, dann bist du möglicherweise noch gar nicht vom HG wiedergeboren.

Durch diesen Gesinnungswandel programmiert der HG dein Gewissen neu. Darum nennt Jesus es auch "Neugeburt" (Joh. 3,3). Das alte Ich muss sterben. Wer nicht derart neugeboren ist, kann das Reich Gottes und dessen gültige Maßstäbe auch nicht sehen.

Es ist also zuerst das Herz, das geändert werden muss. Ein scharfer Verstand ist erst dann nutzbringend, wenn der Geist dazu richtig eingestellt ist. Scharf denken können auch Atheisten und etliche sind mir darin überlegen. Ihre Ergebnisse führen aber zu grundverschiedenen Ansichten bzgl. Jesu Wort. Somit ist ihr Verstand, obwohl er funktioniert, dennoch verfinstert.

Das Herz denkt geistlich. Der Intellekt teilt Dinge neu ein in gut und böse aufgrund der gewonnenen Erfahrungen durch den HG. Das kommt nicht via "Eingebung" sondern ist ein Ergebnis des dauerhaften Wirkens des HG im Gehorsam gegenüber Gottes Geboten. Wir brauchen dazu aber eine gesicherte Grundlage, eben die Schrift.

Das sog. direkte Reden Gottes sind Ausnahmeerscheinungen, ich will es nicht ausschließen, aber es ist nicht der Alltag. Gott erklärt dir nicht, welche Schuhe du heute anziehen sollst, das entscheidest du. :]

Eingebungen entsprechen damit der gegenwärtigen Denkart und beinhalktet auch spontane Impulse. Das ist auch gut so, denn wir sind geliebte Kinder, mit denen unser Vater Gemeinschaft haben will und haben darin Freiheit. Nur dürfen wir dabei nie unsere Gedanken über seine stellen, oder sie ihm zuordnen.

Für anderen Eingebungen von außen, wenn z.B. ein Freund dir eine Bordellnacht anbietet, muss wohl die Prüfung negativ erfolgen. Mehr noch, du musst solche Angebote hassen lernen. Anders wärst du weiterhin wie Paulus es ausdrückt "gleichförmig dieser Welt".
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Do 14. Mär 2019, 12:25

Lazar hat geschrieben:
Lieber Kingschild,
die Juden haben beim Sohn Gottes auch einen "Check" gemacht - und doch wussten viele nicht, woher Er kommt?


Hallo Lazar, sagen wir es so: Diejenigen die diesen Check gemacht haben die haben Ihn angenommen, weil sie sahen er war nicht contra des Wortes Gottes unterwegs und deshalb hatte er auch die Vollmacht.


Doch ich erkenne Ihn.


Das deine Behauptung. Würdest Du Ihn kennen würdest Du von Ihm zeugen und würdest das tun, was er lehrte.

Der "letzte Tag" und das "Gericht" auf Erden findet doch gleichsam statt, während Du lebst?


Die Erlösung findet statt, das Gericht wartet auf die welche nicht erlöst sind.

Christus kommt und erweckt Dich eines Dir unbekannten Tages auf wie von den Toten, um Dich zu retten - und Du glaubst an Ihn.
Wie Lazarus. Er nimmt dich an der Hand und richtet dich wieder auf, fängt danach an dich als Hirte im Leben zu führen. Weil man kein Wolf ist, sondern nur ein schwarzes Schaf. Er findet die Seinen - immer.


Auch Mohammed wurde an die Hand genommen, was für eine Frucht daraus entstanden ist zeugt nicht von Leben. Wie ich Dir sagte Lazar man kann noch lange sagen Christus hat mich erweckt und gefunden, wenn dann als Frucht daraus der Antichrist bezeugt wird, ist etwas nicht rund gelaufen.



Ist dann nicht nur noch eines wichtig, nämlich die eigene enge Beziehung zu Ihm im zunehmenden Vertrauen zu Gott - und das viel mehr als irgendeines anderen Gericht?


Wie ich Dir oben sagte: Mohammed vertraute angeblich auch Gott, als er von den Juden und Christen ermahnt wurde, hat es Ihn nicht interessiert. Was daraus entstanden ist, wissen wir heute.

Spr 13:18 Wer aus der Schule läuft, gerät in Armut und Schande; wer aber auf Zurechtweisungen achtet, kommt zu Ehren.

Wer gegen das Wort lehrt, der kann sagen er sei von Christus persönlich belehrt worden so viel er will, was daraus entstanden ist, wird dadurch nicht Heilig so lehrt es das Wort.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Do 14. Mär 2019, 15:00

kingschild hat geschrieben:1.)Hallo Lazar, sagen wir es so: Diejenigen die diesen Check gemacht haben die haben Ihn angenommen, weil sie sahen er war nicht contra des Wortes Gottes unterwegs und deshalb hatte er auch die Vollmacht.

Lazar hat geschrieben:Doch ich erkenne Ihn.


2) Das deine Behauptung. Würdest Du Ihn kennen würdest Du von Ihm zeugen und würdest das tun, was er lehrte.

Lazar hat geschrieben:Der "letzte Tag" und das "Gericht" auf Erden findet doch gleichsam statt, während Du lebst?


3) Die Erlösung findet statt, das Gericht wartet auf die welche nicht erlöst sind.

4) Wer gegen das Wort lehrt, der kann sagen er sei von Christus persönlich belehrt worden so viel er will, was daraus entstanden ist, wird dadurch nicht Heilig so lehrt es das Wort.

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Also Deine teils aus meiner Sicht ungerechtfertigten Worte an Lazar kann ich so, nachdem was ich von Dir respektive von ihm so lese nicht einfach so stehen lassen.

1.) Jene jüdischen Hohepriester, die Jesus Kreuzigung forderten befanden Jesus aufgrund dessen was er -von Gott dem himmlischen Vater und allein wahren Gott bevollmächtigt!!!! - lehrte und wirkte als Sünder, Gotteslästerer zu tötenden Volksverderber.

Zu jenen Juden, die begannen IHM (nur AN IHN bleibt nicht selten fruchtlos) zu glauben sagte er doch klar:
Joh. 8, 31 Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
Wann zeugt denn Lazar Deiner Ansicht nach nicht von Christus? Vielleicht habe ich etwas diesbezüglich unbewusst übersehen?Dann danke ich Dir für allfällig entsprechendes Posting.

2) Bei Lazars postings geht doch aus meiner Sicht ganz klar hervor, dass er die Reden Jesus Christus -vor allen andern in der Bibel gesprochenen Worten- priorisiert was ich bei einer Mehrzahl von UserInnen hier vermisse.

3) Das Gericht geht an ALLE kingschild, jeder Mann und jede Frau werden für ihr Handeln Rechenschaft ablegen müssen. Und wenn dann solche die meinen "erlöst" zu sein, weil sie bezeugten AN Jesus zu glauben( und dass er auch für deren Sünden am Kreuz gebüsst habe), dann aufgrund ihres entsprechenden Verhaltens auf die Bockseite gestellt werden, wird wohl erst dann ein Licht aufgehen, dass man mit dem -Bekehrungsgelübde - allein doch nicht den Gutschein zum Einlass in den Himmel mit Sicherheit in der Tasche hat.

4) Also wo Lazar oder Eleazar wie er sich auch nennt, gegen die Worte Jesus Christus gelehrt haben soll, das habe ich bis jetzt nicht mitbekommen. Mir scheint eher, dass er durch Dranbleiben an Christi Worten sein Glaubenshaus auch auf Fels gebaut hat, wie Jesus ja denen attestierte die SEINE Rede nabst zu hören auch umsetzen.

Somit sind doch auch Reden von anderen Personen in der Bibel vorkommenden an denjenigen von Jesus Christus zu messen. Zumindest ist das für mich DIE chrsitliche Glaubensgrundlage. Und damit bin ich bis jetzt immer bestens gegen Anläufe des Teufels gewappnet gewesen, wie von Jesus Christus denen verheissen, die IHM nachfolgen.

Gruss John
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Do 14. Mär 2019, 15:08

John1955 hat geschrieben: (….) UserInnen (…)

Du hast das Gendersternchen vergessen! :mrgreen: :lol:
Gruss lionne
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Fr 15. Mär 2019, 09:09

kingschild hat geschrieben:Wie ich Dir sagte Lazar man kann noch lange sagen Christus hat mich erweckt und gefunden, wenn dann als Frucht daraus der Antichrist bezeugt wird, ist etwas nicht rund gelaufen.

Sprichst du hier allgemein oder meinst du damit Lazar persönlich? Mein Eindruck ist, du vermischt Glaube mit Erkenntnis.
Herzliche Grüße
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Richard3 » Fr 15. Mär 2019, 12:30

kingschild hat geschrieben:Wie ich Dir oben sagte: Mohammed vertraute angeblich auch Gott, als er von den Juden und Christen ermahnt wurde, hat es Ihn nicht interessiert. Was daraus entstanden ist, wissen wir heute.


Es hat ihn gewaltig interessiert.

Mohammed wollte ein weiterer Prophet in der Reihe Abraham, Mose und Jesus werden.
Die Juden haben ihn, wie Jesus auch, abgelehnt.
Eine Gottessohnschaft Jesu hat er, analog der Juden, erst recht abgelehnt.
Und als Spitze noch den Kult um die Gottesmutter.
Ihm galt das Christentum als polytheistische Religion.
Das historische religiöse Vermächtnis endete für die Juden beim Propheten Maleachi.

So hat er begonnen, sich an den jüdisch-christlichen Stämmen zu rächen.
Die ersten hat er nur enteignet, später hat er sie vertrieben und noch später exzessiv verfolgt. Er wurde immer kriegerischer.
Die Gewaltaufforderungen kann man im Koran nachlesen.
Da die meisten diese nicht im historischen Kontext sehen, richten diese Suren auch heute noch beträchtlichen Schaden an.
Jedenfalls ist der Islam die Rückkehr zum konsequenten Monotheismus mosaischer Prägung.

Gruß Richard
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Fr 15. Mär 2019, 12:59

Es gibt zwar Offenbarungen. Aber ich gehe nicht davon aus, wenn Mohammed den Koran offenbart bekommen hat, daß er aus göttlicher Quelle stammt.
Genauso wenig wie esoterische oder christliche Neuoffenbarungen.

Im Osten kursiert die Meinung, daß Mohammed mit Hilfe Anderer den Koran verfasst hat.

Mich hat der Islam immer abgeschreckt statt angezogen. Nach Jesus entstanden macht er inhaltlich für mich gar keinen Sinn.

Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Fr 15. Mär 2019, 13:56

Richard3 hat geschrieben:Jedenfalls ist der Islam die Rückkehr zum konsequenten Monotheismus mosaischer Prägung.

Absolut nicht. Islam ist Götzendienst. Man betet einen Dämon Namens Alllah an. Für Jesus hingegen ist JHWH sein Vater. Der eine hat mit dem anderen absolut nichts zu tun.

Du solltest erst Jesus kennenlernen. Kennst du ihn? Er allein zeigt den Weg zum wahren Gott. Woran glaubst du derzeit?
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Knecht » Fr 15. Mär 2019, 18:14

Helmuth hat geschrieben:Absolut nicht. Islam ist Götzendienst. Man betet einen Dämon Namens Alllah an.

Solche geistlichen Aussagen können nur von einigen absolut wahren Christen kommen.
Das spricht für sich, das ist die allein wahre göttliche Intelligenz, inspiriert vom Heiligen Geist…. uahhhhhh….
Kein qualitativer Unterschied besteht zwischen Antisemitismus und Antiislamismus ... uahhhhhh……
Aber gut, die vor Gott demütigen Antiislam-Messiasse hier im christlichen Forum wissen es wohl besser, höchst glaubwürdig haben sie - und nur sie allein, jeder für sich - einen direkten Draht zum wahren Heiligen Geist und zu
Gott und zu Jesus…. Bei so viel differierenden heiligem Wissen, bleibt einem glatt die Spuke weg….da muss auch Jesus noch was lernen...

Gruß
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Fr 15. Mär 2019, 19:04

Zum Thema "Christentum vs. Islam", "Jesus vs. Mohammed", "Gott der Christen" vs. "Gott der Moslems", usw., usf. gibt es schon genügend Threads hier im Forum!

>>> Suchfunktion - Da werden Sie geholfen! :mrgreen:

Gruss lionne

P.S.: Im übrigen lautet die Thread-Frage hier: "Was macht der Glauben wirklich aus?", wobei ich davon ausgehe, dass wir hier über den christlichen Glauben diskutieren!
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Fr 15. Mär 2019, 19:20

Knecht hat geschrieben:
Helmuth hat geschrieben:Absolut nicht. Islam ist Götzendienst. Man betet einen Dämon Namens Alllah an.

Solche geistlichen Aussagen können nur von einigen absolut wahren Christen kommen.
Das spricht für sich, das ist die allein wahre göttliche Intelligenz, inspiriert vom Heiligen Geist…. uahhhhhh….
Kein qualitativer Unterschied besteht zwischen Antisemitismus und Antiislamismus ... uahhhhhh……
Aber gut, die vor Gott demütigen Antiislam-Messiasse hier im christlichen Forum wissen es wohl besser, höchst glaubwürdig haben sie - und nur sie allein, jeder für sich - einen direkten Draht zum wahren Heiligen Geist und zu
Gott und zu Jesus…. Bei so viel differierenden heiligem Wissen, bleibt einem glatt die Spuke weg….da muss auch Jesus noch was lernen...

Gruß
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1Jo 2:23 Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.

Jes 9:6 (9-5) Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft kommt auf seine Schulter; und man nennt ihn: Wunderbar, Rat, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst.

Mr 1:11 Und eine Stimme erscholl aus dem Himmel: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden!

Mat. 16.16 Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!
17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel!



Sure 9.30 sagt alles aus über die welche an den Sohn glauben, Petrus. Der Koran lehrt das Allah keinen Sohn hat.

Jesus bestätigt seinen Vater im Himmel. Der Vater im Himmel bestätigt seinen Sohn.



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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Richard3 » Fr 15. Mär 2019, 19:44

Helmuth hat geschrieben:Absolut nicht. Islam ist Götzendienst. Man betet einen Dämon Namens Alllah an. Für Jesus hingegen ist JHWH sein Vater. Der eine hat mit dem anderen absolut nichts zu tun.

Jeder kann hier seine Meinung sagen und wenn sie noch so wirklichkeitsfremd ist.
Dass der Islam eine der drei abrahamitischen Religionen ist wusste schon Lessing vor 300 Jahren und hat das in "Nathan der Weise" mit seiner Ringparabel thematisiert.
Man erfährt sowas, indem man auch mal was anderes als die Bibel liest.
Du solltest erst Jesus kennenlernen. Kennst du ihn? Er allein zeigt den Weg zum wahren Gott. Woran glaubst du derzeit?

Ich habe Jesus schon mit der Muttermilch verabreicht bekommen, durfte deswegen im kommunistischen Teil Deutschland auch nicht aufs Gymnasium und zum Studium.
Da halfen auch keine Gebete zu Jesus.
Erst als ich als 17-Jähriger dem kommunistischen Jugendverband beigetreten bin ging das alles problemlos. Davon habe ich bis heute profitiert und wenn es nur um sowas einfaches wie die Sinnerfassung von geschriebenem Text geht.

So jetzt ist's erst mal genug von mir zu diesem Thema.

Gruß Richard
Zuletzt geändert von Richard3 am Fr 15. Mär 2019, 19:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Fr 15. Mär 2019, 19:45

John1955 hat geschrieben:
Zu jenen Juden, die begannen IHM (nur AN IHN bleibt nicht selten fruchtlos) zu glauben sagte er doch klar:
Joh. 8, 31 Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
Wann zeugt denn .... Deiner Ansicht nach nicht von Christus? Vielleicht habe ich etwas diesbezüglich unbewusst übersehen?Dann danke ich Dir für allfällig entsprechendes Posting.



Hallo John1955 ich möchte mich hier nicht über einzelne User unterhalten.

Ich sage Dir aber Konkret etwas zum wahren Glauben: Einer der Jahwe hasst der ist nicht in Jesus seinen Worten unterwegs, jemand der das Gesetz Gottes verachtet von dem kein Jota vergehen wird gem. Christi, ist nicht in Christus, jemand der den Apostel Paulus ablehnt und die Offenbarung und seine eigenen Neu Offenbarungen über die Propheten, Apostel und Christus stellt, ist für mich nicht in Jesus Christus.

Jemand der einen Heilsweg lehrt, welcher an Christus vorbei geht, ist für mich und auch gem. Christus seinen Worten nicht auf dem rechten Weg auch wenn er sagt, das sei Christus seine direkte Offenbarung an IHN.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Knecht » Fr 15. Mär 2019, 22:05

kingschild hat geschrieben:
Sure 9.30 sagt alles aus über die welche an den Sohn glauben, Petrus. Der Koran lehrt das Allah keinen Sohn hat.

Jesus bestätigt seinen Vater im Himmel. Der Vater im Himmel bestätigt seinen Sohn.

Ihr Messiasse haltet euch aber nicht an Jesus, der sagte: „Richtet nicht…“ Katholiken und andere Großkirchen... haben das Gott sei Dank großteils abgelegt, dieses dumme mittelalterliche Richten. Deswegen mögt ihr sie nicht. Mit euren arroganten finsteren Gedanken macht ihr das immer noch, z. B. sprecht ihr vom Antichristen, Götzendiener usw. In euren Herzen habt ihr Mohammed bereits gerichtet, das spricht gegen euch. Verwerflich missbraucht ihr (unwissentlich) Gott, Jesus und den Heiligen Geist, für eure missionierenden Zwecke und eure Geltungssucht, weil ihr hochmütig glaubt, ihr habt allein die Weisheit mit dem Löffel geschluckt; so kommt es jedenfalls rüber. Ähnlich wie die Islamisten oder die heuchlerischen Schriftgelehrten und Pharisäer agiert ihr (mit Engelszungen) - und nicht im Sinne Jesu.
Wie heißt es so schön: „Denn wovon das Herz überfließt, davon spricht der Mund.“ Viele Christen, die halbwegs einen Verstand haben, merken das früher oder später, darum habt ihr auch keinen oder fast keinen Erfolg. Euch bleibt nur, das ohne Demut sich selber Erhöhen, immer wieder sagt ihr in eurer unendlichen Selbstüberschätzung, ihr seid Wiedergeborene oder vom Heilgen Geist Geführte...., und großspurig wähnt ihr euch sicher im Himmel. Ein Trauerspiel ist das mit euch ``demütig`` Wissenden, wenn ihr aufeinandertrefft, stellt sich bald heraus, dass eure vom Heiligen Geist geführten Gotteserkenntnisse oft verschieden sind. Unglaubwürdig seid ihr ihn eurer Selbsterhöhung, den es gibt nur eine Weisheit Gottes.
Ein Gutes hat es aber, bis jetzt dient ihr leider nur als schlechtes Beispiel. So wie ihr agiert, sollte kein aufrichtiger Christ werden. Daher wünsche ich euch keinen Erfolg bei eurem falschen guruhaften Missionieren.
Zu diesem Thread passend, ist das nämlich genau das, was den wirklichen Glauben nicht ausmacht.


Gruß
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Fr 15. Mär 2019, 22:49

Also ich brauche weder Islam noch Mohammed als Künder von Gott. Die machen meinen Glauben nicht aus. Ich brauche ihre Mischung aus Wahrheiten mit Unwahrheiten nicht. Diese Neuauflage 600 Jahre nach Christus.

Aber möge jeder rechtschaffene Muslime inneren Frieden und Gnade vor Gott finden. So wie ich hoffe, daß jeder rechtschaffene Mensch die Gnade Gottes erlangt. Und die eigenen Irrtümer der Christen sind groß genug, daß wir alle Gnade brauchen. Zumal wir schwache Geschöpfe sind, mit Irrtümern, schwacher Erkenntnis und viel persönlichem Unvermögen.


Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Fr 15. Mär 2019, 23:21

onThePath hat geschrieben:Lieber Lazar,
Jesus und seine Zeugen kritisieren niemals die Lehren des AT. Das magst du bedauernd. Andererseits sollte es dir als Beispiel dienen, nicht eine Aversion gegen die Inhalte des AT zu entwickeln. Wenn das NT keine Gegensätze zum AT äußert, dann stört das AT wohl kaum dabei, ein guter Christ zu werden.

Deshalb ist deine Aufregung und Oposition wegen des AT ein Aufreger für dich selber, der dich unzufrieden machen kann. Und zu viele Worte hier im Forum gegen den Gott des AT Andere unnötig aufwiegeln. Es ist ein Kampfthema für dich.

Gut daß du hier unverblümt auch von deinen inneren Erfahrungen redest. Aber auch hier kann es kritisch werden, wenn deine inneren Eingebungen auch den Konflikt mit dem Gottesbild des AT verschärfen können. Deine inneren Eingebungen spiegeln jedenfalls deinen Konflikt mit dem AT und können ihn verstärken. Zumal du auch Erfahrungen mit bedrohenden Mächten hast, mußt du auf dich aufpassen.

Jesus kam mit dem Glauben der Juden klar, ohne harte und scharfe Worte gegen das Gottesbild der Juden, das durch das AT vermittelt wird. Das ist eben Teil der Pädagogik von Jesus. Sie ist frei davon, Konflikte mit dem Gottesbild des AT zu erzeugen.

Lg, otp


Also wenn Du, otp Jesus Christus Kritik am Opferkult bezüglich AT in Mt 9,13 und 12,7nicht wahrzunehmen weisst, ebensowenig seine Kritik an mosaisch geforderten Auge um Auge Massnahmen, was dann die Jünger und Apostel nicht in Moses sondern in Christi Sinn weiterlehrten, dann frage ich mich, wo für Dich überhaupt christliche Grundwerte stehen, im AT oder mit Jesus Christus Lehrtätigkeit im NT.

Gruss John
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Fr 15. Mär 2019, 23:24

Ich finde es sehr erhellend festzustellen, wie hier die Masken fallen.... :mrgreen:
Ist doch gut, dann weiss man, voran man ist! :D
Gruss lionne

P.S. Beziehe mich hier auf die letzten paar Postings.... (>>> Christenbashing!)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Fr 15. Mär 2019, 23:29

John, das ist nicht die Frage. Es geht um Lazar, und darum, daß seine Eingebungen nicht verlässlich sind und auch nicht von dir als Instrument gegen das AT brauchbar sind. Und für Lazar können die Eingebungen zum Persönlichkeitsprobem werden.

Ich halte es wie Jesus und kämpfe wie er nicht gegen das AT.

Aber vielleicht wäre es mal ein Thema, was Jesus denn am A T kritisiert hat.

Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Fr 15. Mär 2019, 23:49

Wir haben ja nun hier gesehen: Auf die Frage "Was macht den Glauben wirklich sus?" kommen die verschiedensten Antworten aus den verschiedensten Richtungen! :oops:

Die Frage ist und bleibt: Was macht den (christlichen) Glauben aus?
Keine möglichen und unmöglichen Moral-Standards, nicht irgendeine Kirchenmitgliedschaft; auch nicht ein (banales) Statement, dass man "irgendwie" an Gott (an welchen?) glaubt! Nichts von alledem ist es, was zählt.
Ich versuche (stückhaft!) zu definieren: Christsein ist für mich der Glaube an die Bibel (Wort Gotte), an das Erlösungswerk Jesu am Kreuz von Golgatha, der Glaube an sein Wirken in Galiläa....
Gott will nicht irgendeinen Glauben – zum Beispiel an das Gute im Menschen oder an ein höheres Wesen –, sondern er will den Glauben an Jesus, den Sohn Gottes, geboren aus der Jungfrau Maria. Ein Christ glaubt also an Christus. Ein Christ glaubt nicht nur daran, dass die Kreuzigung Jesu eine historische Tatsache ist, sondern er glaubt, dass Jesus für ihn persönlich und für seine Schuld gestorben ist. Das ist die Kernbotschaft des christlichen Glaubens.

(Fortsetzung folgt.... ;) )

LG lionne
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Sa 16. Mär 2019, 00:35

onThePath hat geschrieben:John, das ist nicht die Frage. Es geht um Lazar, und darum, daß seine Eingebungen nicht verlässlich sind und auch nicht von dir als Instrument gegen das AT brauchbar sind. Und für Lazar können die Eingebungen zum Persönlichkeitsprobem werden.

Ich halte es wie Jesus und kämpfe wie er nicht gegen das AT.

Lg, otp


Jesus Christus kämpfte für die Erkenntnis von wahrem Gottesglauben, otp und darum wurde er von seinem Vater, der allein glaubwürdiger Gott in der Bibel ist wohl kaum so rein zufällig zu den Verlorenen Schafen des Hauses Israel geschickt.

Paulus hatte ja früher den gleichen Gott/Vater, wie jene, die Jesus aufgrund seiner Lehren und ausnahmslos heilsamen Wunder verfolgten und glaubten, vermeintlich zu Wohle des jüdichen Volkes, für immer zum Schweigen bringen zu müssen.
Und dieser Paulus gestand, dass er früher meinte, die GEMEINDE GOTTES zerstören zu müssen. Wer trieb ihn dazu an?
Gal 1,13 Denn ihr habt ja gehört von meinem Leben früher im Judentum: wie ich über die Maßen die Gemeinde Gottes verfolgte und sie zu zerstören suchte


Und warum machte Paulus glaubensmässig in Sache Gott und dessen Willen eine 180 Grad Wende indem er plötzlich lehrte was er früher glaubte zerstören zu müssen und dann selbst durch Verbreitung Jesus Lehren von einst Seinesgleichen verfolgt wurde?
Apg 9,21 Alle aber, die es hörten, entsetzten sich und sprachen: Ist das nicht der, der in Jerusalem alle vernichten wollte, die diesen Namen anrufen, und ist er nicht deshalb hierher gekommen, dass er sie gefesselt zu den Hohenpriestern führe?22 Saulus aber gewann immer mehr an Kraft und trieb die Juden in die Enge, die in Damaskus wohnten, und bewies, dass dieser der Christus ist.23 Und nach vielen Tagen hielten die Juden einen Rat, dass sie ihn töteten.24 Ihr Plan aber wurde Saulus bekannt. Sie bewachten Tag und Nacht auch die Tore, um ihn zu töten.25 Da nahmen ihn seine Jünger bei Nacht und ließen ihn in einem Korb die Mauer hinab.26 Als er aber nach Jerusalem kam, versuchte er, sich zu den Jüngern zu halten; doch sie fürchteten sich alle vor ihm und glaubten nicht, dass er ein Jünger wäre.


Moses Herr war ein Gott des Krieges und der Zerstörung, der Forderung für dies und das zu töten oder für dies und das zu opfern, oder eben auch Auge um Auge, Leben um Leben. zu gebieten. Dies liest man im gesamten AT mehrmals, was auch Dir nicht unverborgen sein kann.

Wie nennt denn Paulus Gott den Vater unseres Herrn Jesus? Gott des Friedens und der Liebe, der Hoffnung und der Gnade.
Phil 4,9 Was ihr gelernt und empfangen und gehört und gesehen habt an mir, das tut; so wird der Gott des Friedens mit euch sein.


1. Tim1, 12 Ich danke unserm Herrn Christus Jesus, der mich stark gemacht und für treu erachtet hat und in das Amt eingesetzt,13 mich, der ich früher ein Lästerer und ein Verfolger und ein Frevler war; aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren, denn ich habe es unwissend getan, im Unglauben.

14 Es ist aber desto reicher geworden die Gnade unseres Herrn samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist.15 Das ist gewisslich wahr und ein teuer wertes Wort: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin.

16 Aber darum ist mir Barmherzigkeit widerfahren, dass Christus Jesus an mir als Erstem alle Geduld erweise, zum Vorbild denen, die an ihn glauben sollten zum ewigen Leben.
17 Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen und Unsichtbaren, der allein Gott ist, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen.

Amen!

Alle Jünger und Apostel vertraten das von Jesus Christus, ihrem Meister und weisen Lehrer vermittelte Gottverständnis.
1Petr 1,3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten,


Und Jesus lehrte in der Bergpredigt: Selig sind die Friedfertigen, respektive die Friedenstifter. denn sie werden Kinder (dem von ihm verkörperten) Gottes heissen.

Mein Gottesglaube orientiert sich nun mal in der Bibel und im Alltag einzig und allein an demjenigen von Jesus Chrsistus absolut zu 100 % glaubwürdig Offenbarten. Das allein verschafft mir schon Ewiges Leben wie mein Herr und Meister klar in Johannes 17.3. erwähnte
Joh 17,3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.


Ich bin kein Hebräer sondern Schweizer und Christ im Sinne Jesus Christus wohlverstanden. Somit kann den Gott der Hebräer von mir aus anbeten wer will, ich bevorzuge die innige Verbundenheit mit dem Vater im Himmel. Dieser ist nicht anders, als so, wie er uns durch seinen Sohn wohl meines Erachtens absolut glaubwürdig offenbarte.

Wie wertest Du denn die Aussage Jesus
Mt 11,27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.


Oder wie stehst Du zu solchen Aussagen
?Joh 1,18 Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat es verkündigt.


1Joh 4,12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen.


Ja, wenn man doch den Gott der Hebräer schon x mal in Menschengestalt gesehen hat, auch wie er beinahe Mose getötet hätte
,2. Mose 4.24 und auch die Israeliten diesen mehrmals gesehen haben,

2Mo 33,11 Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet. Dann kehrte er zum Lager zurück; aber sein Diener Josua, der Sohn Nuns, ein junger Mann, wich nicht aus dem Zelt.

2 Mose 24, 9 Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf
10 und sahen den Gott Israels. Unter seinen Füßen war es wie eine Fläche von Saphir und wie der Himmel, wenn es klar ist.11 Und er reckte seine Hand nicht aus wider die Edlen der Israeliten. Und als sie Gott geschaut hatten, aßen und tranken sie.


dann ist es doch für solche Christen, die Jesus Christus glauben, dass nur ER den allein wahren Gott kannte und dieser in und aus ihm jene heilsamen Wunder wirkte, die man wohl beim Gott der Hebräer niemals zu Gesicht bekam.

Oder hat Jesus währen seiner Wahrheitsoffenbarung über glaubwürdige Göttlichkeit je jemanden fast oder ganz getötet oder zum Töten von Andersgläubigen aufgerufen? Nein, hat er nicht. Im Gegenteil.

Jesus hat auch keine Plagen oder Krankheiten gewirkt, somit auch sein Vater in ihm nicht. Jesus hat Aussätzige, Blinde, Lahme geheilt, was vom Gott der Hebräer wohl keineswegs nachlesen kann. Dieser verlangte, dass keiner von Aarons Nachkömmlingen sich seinem Heiligtum nahen durfte, der irgend ein Fehl hatte.

Wusstest Du, dass jener HERR von Mose verlangt hat, dass die Hüte ganz genau so gebaut werden musste, wie Mose dessen Wohnung auf dem Berg gesichtet hat?
2Mo 26,30 So sollst du die Wohnung in der Weise aufrichten, wie du sie auf dem Berge gesehen hast
Hallo, mussten die Israeliten wohl deshalb Gold und andere edlen Sachen, kostbaren Stoffe, von den Aegyptern nehmen und mitlaufen lassen um die Zweitwohnung ebenso feudal auszustatten wie sie Mose auf dem Berg vorfand? Gott, also der Vater Jesus Christus, der Geist ist, braucte doch keine 2 Wohnungen.

Ich bin mir so ziemlich sicher, dass auch Lazar sich in der Bibel hauptsächlich an dem von Jesus Christus offenbarten Gottesglauben hält, was sicher nebst mir wohl auch Jesus Christus selbst und insbesondere unser aller Vater im Himmel sehr freut. Dann hat er nämlich seinen Sohn nicht für die Katz hingegeben Joh. 3,16 um die Wahrheit über ihn zu offenbaren.

2Joh 9 Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn.


Also ich bleibe schon seeeeehr lange in der Lehre meines Erlösers vom einst mir falsch vermittelten Gottesglauben, der da ist Jesus Christus Sohn dessen der ihn gesandt hat dessen Lehren zu bringen, das wahre WORT GOTTES zu offenbaren.

Gruss john
John1955
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Sa 16. Mär 2019, 01:06

Als Christ/Christin glaube ich an die Bibel, auch "Heilige Schrift"/"Wort Gottes" genannt, bestehend aus Altem Testament (AT) und Neuem Testament (NT)).
Man kann das NT nicht einfach abtrennen vom AT; das AT weist auf Jesus Christus hin und Jesus ist bereits im AT zu erkennen.
Gruss lionne
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Sa 16. Mär 2019, 11:36

John, was Lazar angeht, mache ich mir auch Sorgen um seine psychische Ausgeglichenheit. Im Zusammenhang mit inneren Erlebnissen, die nicht einfach zu handhaben sind. Verführerisches und belastend Dämonisches muß z.B. bewältigt werden.
Diese Situation hatte im äußersten Extrem Pater Pio.

Die zweite Sache ist dann seine völlige Ablehnung des Gottes der Juden. Was aber auch rückwirkt auf seine Eingebungen.

Es wäre weiterführend, wenn man genau bestimmen könnte, was Jesus am Glauben, den Vorstellungen und den Riten der Juden geändert hat.

Und ich reduziere den Gott des AT nicht zu einem grausamen Stammesgott. Zu einer solchen Aussage hat mich schon ein hochtrabender, wenn auch ziemlich intelligent auftretender Atheist zwingen wollen vor Kurzem. .

Ausgewogenheit in der Lehre ist nicht einfach, weil das schnell überfordert. Als Ansatz zur Frage, wie Gott ist, landen wir zuerst auch bei der ewigen Verdammnis, oder der Auslöschung der von Gott Verworfenen oder eben bei der Allversöhnung, jenachdem wie wir Gott deuten. Und darüber sollten wir doch so denken wie Jesus es bestimmt ? Auch wenn es unangenehm für uns werden könnte, so zu denken

Auch ich habe meine Schwerpunkte und bevorzugten Blickwinkel. Wir können nur uns bemühen die Bibel differenzierter in ihrer Gesamtheit zu verstehen. Aber sicher ist auch daß unser Auffassungsvermögen, unser Denkvermögen Grenzen hat.


Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Sa 16. Mär 2019, 13:31

Knecht hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:
Sure 9.30 sagt alles aus über die welche an den Sohn glauben. Der Koran lehrt das Allah keinen Sohn hat.

Jesus bestätigt seinen Vater im Himmel. Der Vater im Himmel bestätigt seinen Sohn.

Ihr Messiasse haltet euch aber nicht an Jesus, der sagte: „Richtet nicht…“


Es geht nicht ums richten in dieser Frage, es geht um das hier:

1Jo 4:1 Geliebte, glaubet nicht jedem Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten hinausgegangen in die Welt.

Gerichtet ist die Lehre des Koran bereits vor seiner Entstehung durch das Wort des AT:

5Mo 13:3 (13:4) dann sollst du nicht auf die Worte jenes Propheten hören oder auf den, der die Träume hat. Denn Jahwe, euer Gott, prüft euch, ob ihr ihn mit Herz und Seele liebt.


und die Worte Christi, denn Christus hat gelehrt:

Joh 12:48 Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tage.

Von daher müssen Christen nichts richten, was schon seinen Richter hat.

Ein Lehre welche den Vater und den Sohn verleugnet, das Kreuz verleugnet, die Versöhnung Gottes mit den Menschen fundamental angreift, sich über Gottes Wort überhebt, stammt nie von Gott.

Christen sind lediglich aufgefordert die Sünde (Irrlehre) nicht an zu nehmen, sondern sie ans Licht bringen, damit sie verworfen werden kann.

Christen sind nie aufgefordert worden Satanische Lehren zu lieben oder um des Friedens willen, Satanische Lehren an zu nehmen.

5Mo 18:15 Einen Propheten wird Jahwe, dein Gott, aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern, für dich erstehen lassen so wie mich. Auf ihn sollt ihr hören.

Jeder der auf diesen hört ist aus Gott geboren. Jeder der diesen verleugnet oder sich gar selber als diesen ausgibt, wenn er es nicht ist, der ist nicht aus Gott geboren.

Sure 9.30 lehrt das der Gott (Allah) des Islam mich strafen soll, weil ich Christus glaube.

Die Bibel lehrt:

Jes 53:5 aber er wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat; die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

Wenn ein falscher Christus kommt oder ein falscher Prophet und dies verleugnet, sollen und müssen Christen nicht auf Ihn hören. Aber auf Christus sollen sie hören und sein Wort bewahren.

Wer sein Wort bewahren will, der soll sich um dieses Wortes willen, lieber in den Feuerofen werfen lassen als das er einen Kniefall macht vor dem Götzen.

Was macht den wirklichen Glauben aus: Man ist getrennt vom Götzendienst, durch Christus seine Gnade. Kommt der Götzendienst in das Leben eines wahrhaft Gläubigen, tut er Busse darüber und redet nicht den Götzendienst schön.

Busse tun, abgesondert sein, sich trennen von der Sünde hat nichts mit richten zu tun, sondern damit das man das Gute annimmt mit Freuden und lehrt das Böse zu verwerfen.

Eine Lehre welche das Böse gut heisst und das Gute Böse, ist zu verwerfen und auch wenn man dafür von den Götzendienern gehasst wird, verfolgt wird, verleumdet wird, das macht den wirklichen Glauben aus.

Ist eine Lehre von Gott, sage man als Christ AMEN, ist eine Lehre nicht von Gott so trenne man sich in Ehrfurcht vor dem Allmächtigen, durch die Gnade und Wahrheit Christi davon.

Mr 13:22 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden Zeichen und Wunder tun, um womöglich auch die Auserwählten zu verführen.

Sollten wir diese richten, nein. Sollten wir Ihre Lehre annehmen, nein. Wenn uns Gott selbst durch sein Wort und seinen Sohn, vor Ihnen gewarnt hat, sollten wir uns aber distanzieren von der falschen Lehre.

Ein wahrer Glauben richtet nicht, was schon seinen Richter hat. Ein wahrer Glauben distanziert sich aber von falschen Propheten und Christussen. Warum? Weil er durch Christus der Sünde abgestorben ist und dem Hirten folgen soll, nicht den falschen Hirten soll er nachfolgen.

Joh 10:27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach.

Vor diesem Vers steht auch was den Glauben wirklich ausmacht:

Joh 10:5 Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm; denn sie kennen der Fremden Stimme nicht.

Wahrer Glauben heisst also dem fremden Hirten, nicht zu folgen, sonder vor ihm zu fliehen. Denn guten Hirten aber zu hören, sein Wort zu an zu nehmen und zu bewahren und mit IHM allein verbunden zu bleiben und sich von Ihm allein heiligen zu lassen.

Kommt der Fremde Hirte und ein Schaf zeigt absolut null Fluchtreaktion, läuft etwas nicht Rund im Glauben.

Kommt eine Lehre, wo Vater und Sohn verleugnet wird, so fliehen die Schafe.

Kommt eine Lehre, wo der Vater den Sohn (Christus) bestätigt und der Sohn den Vater (Jahwe) und diese beiden befinden sich in IHREM Wort, mit Vollmacht, so folgen die Schafe IHNEN nach, das macht den Glauben wirklich aus.

God bless
Kingschild
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Sa 16. Mär 2019, 13:47

onThePath hat geschrieben:John, was Lazar angeht, mache ich mir auch Sorgen um seine psychische Ausgeglichenheit. Im Zusammenhang mit inneren Erlebnissen, die nicht einfach zu handhaben sind. Verführerisches und belastend Dämonisches muß z.B. bewältigt werden. Diese Situation hatte im äußersten Extrem Pater Pio.

Das ist lieb von Dir, dass Du Dir Sorgen um mich machst, oTP, wirke ich wirklich so unausgeglichen? Ich habe mich an die Attacken von Dämonen schon gewöhnt. Sogar im Schlaf weiß ich, wen ich dann allein um Hilfe rufen muss: "Jeschua"/Gott
Und Er kommt - zuverlässig - um uns Menschen von all dem zu befreien.
Ich glaube, nur wenige hier - Du schon - erahnen wie stark unser Herr als Retter dafür sein muss, denn wenn Satans beste Helfer einen packen, gibt es kein Entkommen. Wer Jesus noch als hilflos blutendes Opfer am Kreuz vor Augen hat, hat jedenfalls ein völlig falsches Bild von unserem Herrn. Nur das zur Beruhigung.
Die zweite Sache ist dann seine völlige Ablehnung des Gottes der Juden. Was aber auch rückwirkt auf seine Eingebungen

Bloß, um auch das jetzt unmissverständlich klar zu stellen:
Hier wird über eine Schrift gesprochen, die noch keiner aus dem Forum jemals gesehen hat - bis auf ein paar "schöne Bruchstücke", die hier irgendwo herumfliegen, aber es wird darüber durchweg negativ geurteilt? Warum?
Darin steht nichts explizit "gegen Mose und das AT" und auch nicht gegen "Mohammed und den Islam".
Christus will die Menschen untereinander nicht voneinander abspalten, sondern verbinden, sonst würde er nicht regelmäßig auch absolut fundamentale Juden und Muslime und Atheisten aus uns "erwecken", die plötzlich friedlich zueinander finden.
Es wäre weiterführend, wenn man genau bestimmen könnte, was Jesus am Glauben, den Vorstellungen und den Riten der Juden geändert hat.

Jesus hat in seinem Glauben an Gott und seinen Geboten die Latte für uns Menschen noch einmal eine gute Stufe höher gelegt! Es reicht nicht mehr, den anderen nur nicht mehr zu töten oder zu hassen, die Frau nicht mehr körperlich zu betrügen, nicht zu stehlen oder ewig fasten zu können - im Himmel herrscht unter den Engeln ein solch hohes geistiges Niveau, dass kein Mensch ohne Gottes Gnade jemals hineinkommen könnte.
Denn erst in Christus Vollkommenheit wird all unsere Unvollkommenheit offenbar.

Und Christus hat eben diese Barmherzigkeit.

Herzliche Grüße
Eleazar
Zuletzt geändert von Lazar am Sa 16. Mär 2019, 14:29, insgesamt 1-mal geändert.
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
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