Nahtod

Was Sie immer schon mal fragen wollten

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Nahtod

Beitragvon Nudeleintopf » Fr 22. Sep 2017, 22:47

Ich bin neu hier und möchte mich zum Nahtod äußern. Leider finde ich die Kommentare nicht mehr, an die ich mich anschließen wollte. Darum jetzt ein neues Thema.
Mit Nahtoderfahrungen lässt sich ne Menge Geld machen. Die Anhänger diverser Sekten wie z.B. die Neo-Christen, haben da ihre Bauernfangmethoden. Begeistert erzählen sie von ihren jenseitigen Erlebnissen und natürlich sind sie dabei Jesus begegnet. Zumeisst waren sie vorher noch die total ungläubigen. Das sind dann die angeblichen Stars, die auferstandenen, die dann von Ort zu Ort reisen um ihre Träume gewinnbringend zu verkaufen. Und die machen damit Kasse, reichlich. Ich frage mich, warum begegnet niemals einem Christen, Buddha oder der Affengott Hanuman. Sie begegnen oder sehen nur Dinge, die ihnen bekannt sind. Selbst im Phantasieren beschränkt sich der Mensch. Übrigens, wer den Nahtod erfahren hat war noch nicht tot. Der Mensch lebt noch und sein Phantasieorgan arbeitet noch, wahrscheinlich ist es da ganz besonders am arbeiten. Wenn wir dabei an die wirklich sterbenden denken, ist es tröstlich zu wissen, dass die Natur noch einen schönen Trip vorgesehen hat.
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Sa 23. Sep 2017, 13:38

Hallo Nudeleintopf,

es scheint als hättest Du schon eine feste Meinung zu diesem Thema. Wenn es Dir nur darum geht, Deine Meinung bestätigt zu bekommen, hat ein Austausch keinen Wert, weil es kein Austausch ist. Nur wenn wirkliches Interesse an der Wahrheit vorhanden ist, macht es Sinn.

LG,
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Sa 23. Sep 2017, 14:14

Bis man sich hier wieder in Rage hineinsteigert:

Es ist etwas dran an deinen Darstellungen.
Selbst ein Jesus kann ein Hirngespinst sein beim Nahtod oder beim Meditieren. Ein hinduistischer Affengott wäre natürlich eine leicht zu durchschauende Vorgaukelung.

Wenn sogar Jakob Böhme davor warnt in der Meditation schönen Erscheinungen zu glauben dann wird doch deutlich dass nicht alle Nahtoderlebnisse stimmen können.

LG otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Remo » Do 5. Okt 2017, 18:04

Hallo, das Thema Nahtod ist naturgemäss eines, das auf allerhand faktenfernen Behauptungen, Meinungen etc. anfällig ist. Wer schon so ein Erlebnis hatte, ist meist völlig davon überzeugt, tatsächlich das Paradies gesehen zu haben. Wer noch kein solches Erlebnis hat, kann im Grunde nichts darüber aussagen.

Nehmen wir aber einmal an, dass es sich bei Nahtoderfahrungen um einen vom Gehirn erzeugten, nicht von aussen beeinflussten Bewusstseinszustand handelt. Dann müsste man fragen, was das Gehirn ist, woher es kommt und um was für eine Art Organ es sich handelt, das seinen eigenen Tod simulieren kann?

Die Hirnforschung dürfte da nicht viel beizutragen haben, sie hat - wie man schätzt - erst 1 % des Gehirns verstanden ...

Was bleibt ist die Gretchenfrage: Und was sagt Dir Dein Glaube?

Mein Glaube sagt mir: Gott, der Schöpfer, hat wie alles, was es gibt, auch das Gehirn erschaffen und sich entwickeln lassen. Weil Gottes Möglichkeiten unermesslich sind, halte ich es für denkbar, dass Nahtoderlebnisse durchaus Tatsache sein können und die Menschen, die solche Erfahrungen machen, tatsächlich eine irgendwo zwischen Himmel und Erde gewesen sind.

Andererseits stellt sich die Frage, warum nur manche Menschen einen Nahtod erleben und warum sie ins irdische Leben zurückkehren? Worin liegt da der Sinn?

Es ist also nicht ganz so einfach, nicht einfach schwarz-weiss, "gibt es - gibt es nicht" etc. Vielleicht gibt die Bibel Auskunft - kennt jemand eine biblische Geschichte, in der jemand in einem Zustand geschildert wird, von dem man sich denken könnte, dass es sich um ein NT handelt?
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Re: Nahtod

Beitragvon Jure » Do 5. Okt 2017, 18:33

Remo hat geschrieben:Was bleibt ist die Gretchenfrage: Und was sagt Dir Dein Glaube?
Mein Glaube sagt mir, dass diese Menschen von der Chemie ihres Gehirns genarrt worden sind. Ich denke, dass wir heute so viele solcher "Erlebnisse" hören und lesen, weil die Medizin immer näher an die Grenzen des wirklichen Todes herangekommen ist. Geprägt von der Programmierung durch unserem Schöpfer, unserer fest verankerten Genetik und dem großen Wunsch, in der Ewigkeit nicht verloren zu sein glauben Menschen nur allzugerne, dass solche Bilder "Fingerzeige von drüben" sind. Bis ich aufgehört habe, mich in diesem Themenbereich zu informieren, las ich einfach zu viele gleichartige Geschichten, las über gleiche / ähnliche Bilder usw. Eigenartig auch, dass es nur so wenige waren, die über eine Fahrt zur Hölle, in die ewige Finsternis, berichtet haben.

Nein, ich glaube nicht, dass diese Erlebnisse etwas anderes sind, als die Illusionen, die ein unter höchstem Stress stehendes Gehirn samt seinem dazugehörigen Körper dem Menschen bereitet.
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Re: Nahtod

Beitragvon Gnu » Fr 6. Okt 2017, 08:47

An meinem früheren Wohnort hielt ein Evangelist Vorträge, der hatte auch ein Nahtoderlebnis, in welchem er die Hölle sah. Der Grund, weshalb ausgerechnet er ein solches Erlebnis hatte, ist ja wohl klar. :idea:
Zuletzt geändert von Gnu am Fr 6. Okt 2017, 08:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Fr 6. Okt 2017, 08:48

Es gibt ausser Nahtoderlebnisse auch Anderes was dann darauf hinweist, dass der Verstand des Menschen auch Dinge erleben kann die Raum und Zeit überschreiten. Ich kann es mir deshalb nicht zu einfach machen und sagen, all das sei pure Einbildung. Aber unser Gehirn unterliegt bei Allem auch viel Lug und Trug. Deshalb ist es sehr schwer Aussagen über den Wahrheitsgehalt zu machen.

Sehr zu denken gibt mir, dass auch in der christlichen Mystik bekannt ist, dass schöne Erscheinungen selbst von Jesus keine Beachtung finden sollen. Sogar Böhme soll gesagt haben, dass dies nichts bringt wenn man darauf achtet.
Ich rechne auch damit dass Dämonen schöne und echt wirkende Bilder in unser Gehirn induzieren können.
Ich denke auch an den Esoteriker dem ein Geistwesen erschien das er zuerst für Jesus hielt, das sich aber als ein hohes Wesen vorstellte. Es wollte ihn lehren. Kontrollgeister und Schutzgeister sind deshalb auch keine puren Einbildungen.

Oft kann man schlussfolgern dass man nicht selber was erlebt sondern mit Hilfe von Geistwesen, wohl Dämonen. So ist es ja auch wie angeblich höhere Fähigkeiten funktionieren.
Wer also was erlebt muss sich zuallererst fragen ob es die Einwirkungen der verführerischen Geister sind die da zumindest mitwirken. Zumal auch das NT sagt, dass diese uns leider nahe sind.

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Re: Nahtod

Beitragvon Remo » Mo 9. Okt 2017, 17:38

Jure hat geschrieben:Nein, ich glaube nicht, dass diese Erlebnisse etwas anderes sind, als die Illusionen, die ein unter höchstem Stress stehendes Gehirn samt seinem dazugehörigen Körper dem Menschen bereitet.


So etwas in die Richtgung habe ich auch gelesen. Die These lautet: Weil der Mensch, wenn er dem Tod nahe ist, sprich in einer äusserst lebensgefährlichen Situation steckt, zum einen jede Menge Adrenalin und zum anderen jede Menge Glückshormone ausschüttet. Der Mix solcher Hormone steigert die Leistungsfähigkeit (um dem Tod zu entrinnen) und machen machen schmerzunempfindlich. Im Endeffekt könnte sich das wirklich anfühlen, als wäre man dem Himmel nahe. Ausgelöst wurde dieses Gefühl aber nicht durch Gott, sondern durch - im Grunde - durch den Überlebenstrieb, also dem Stammhirn.

Dennoch bleibt da die Unschärfe, ob Gott, der mit dem Menschen auch das Gehirn geschaffen hat, nicht doch eine Art "Schaufenster zum Himmel" in unsere Hirne gelegt hat. Wäre möglich, ist nicht zu beweisen. Und glaubwürdig wäre das erst, wenn die Bibel dazu etwas sagen würde.
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mo 9. Okt 2017, 17:43

Du setzt auf eine Vermutung wahrscheinlich von Gehirnforschern, Remo. Ein durch und durch materialistisches Konzept. Ich beurteile diese Erklärung als unreflektiert weil völlig uninformiert. Es ist nicht schwer, Einiges mehr darüber zu wissen.

Dein nebulöse Hinweis "Schaufenster zum Himmel" wird klarer wenn man die okkulten Fähigkeiten kennt. Die findet man zB im "Koch" - Buch wo man das ABC dieser Möglichkeiten, sich mit dem Jenseits zu verbinden, kennen lernt. Ich sagte ja schon dass auch Astralreisen ähnlich wie Nahtoderlebnisse sein. Jedenfalls gibt es Möglichkeiten Türen zu öffnen zum Jenseits. Sie sind okkult oder werden durch Meditation geöffnet.
Wer allein nur Nahtoderlebnisse kennt weiss zu wenig
Manche Seelsorger haben bei Sterbenden erlebt dass sich ähnlich wie bei Stephanus der Himmel öffnete. Auch das gehört zum Thema dazu.
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Re: Nahtod

Beitragvon Hanspeter » Di 10. Okt 2017, 08:54

Gnu hat geschrieben:An meinem früheren Wohnort hielt ein Evangelist Vorträge, der hatte auch ein Nahtoderlebnis, in welchem er die Hölle sah. Der Grund, weshalb ausgerechnet er ein solches Erlebnis hatte, ist ja wohl klar. :idea:


Nein, mir ist nicht wirklich klar, welchen Grund du meinst. Ich habe zwar meine Vermutung, kannst du mir aber erklären, weshalb genau du meinst, dass ausgerechnet er ein solches Erlebnis hatte?

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Re: Nahtod

Beitragvon Gnu » Di 10. Okt 2017, 14:59

Hanspeter hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:An meinem früheren Wohnort hielt ein Evangelist Vorträge, der hatte auch ein Nahtoderlebnis, in welchem er die Hölle sah. Der Grund, weshalb ausgerechnet er ein solches Erlebnis hatte, ist ja wohl klar. :idea:

Nein, mir ist nicht wirklich klar, welchen Grund du meinst. Ich habe zwar meine Vermutung, kannst du mir aber erklären, weshalb genau du meinst, dass ausgerechnet er ein solches Erlebnis hatte?

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Weil der, welcher ihm das Nahtod-Erlebnis gab, wollte, dass er evangelisieren sollte. Hast du mal die Predigt von Wilhelm Busch gelesen, in welcher er sagt, was er denen antwortet, die ihn fragen, weshalb er dauernd von Jesus predigt?
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Re: Nahtod

Beitragvon Hanspeter » Di 10. Okt 2017, 22:20

Gnu hat geschrieben: Hast du mal die Predigt von Wilhelm Busch gelesen, in welcher er sagt, was er denen antwortet, die ihn fragen, weshalb er dauernd von Jesus predigt?


Nein, von Wilhelm Busch kenne ich nur "Jesus, unser Schicksal". Was antwortet er denn?

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Re: Nahtod

Beitragvon Gnu » Mi 11. Okt 2017, 04:58

Hanspeter hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben: Hast du mal die Predigt von Wilhelm Busch gelesen, in welcher er sagt, was er denen antwortet, die ihn fragen, weshalb er dauernd von Jesus predigt?


Nein, von Wilhelm Busch kenne ich nur "Jesus, unser Schicksal". Was antwortet er denn?

Hanspeter

Ich finde die Predigt im Moment nicht mehr, aber eine seiner Antworten auf die Frage, warum er jeden Sonntag über Jesus redet, war (aus dem Gedächtnis zitiert) „weil ich Angst habe, dass die Leute sonst in die Hölle kommen“.

Um zum Thema Nahtoderlebnis zurückzukommen, der Evangelist hat genau wie Wilhelm Busch Gewissheit gehabt, dass man mit Jesus in den Himmel und ohne Jesus in die Hölle kommt.
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Mi 11. Okt 2017, 13:38

Gnu hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:An meinem früheren Wohnort hielt ein Evangelist Vorträge, der hatte auch ein Nahtoderlebnis, in welchem er die Hölle sah. Der Grund, weshalb ausgerechnet er ein solches Erlebnis hatte, ist ja wohl klar. :idea:

Nein, mir ist nicht wirklich klar, welchen Grund du meinst. Ich habe zwar meine Vermutung, kannst du mir aber erklären, weshalb genau du meinst, dass ausgerechnet er ein solches Erlebnis hatte?

LG Hanspeter

Weil der, welcher ihm das Nahtod-Erlebnis gab, wollte, dass er evangelisieren sollte. Hast du mal die Predigt von Wilhelm Busch gelesen, in welcher er sagt, was er denen antwortet, die ihn fragen, weshalb er dauernd von Jesus predigt?

Hallo Gnu,

"klar" ist hier überhaupt nichts. Zunächst ist es wichtig zu erfahren, ob derjenige, der das Nahtoderlebnis hatte, selbst sich in einem höllenartigen Zustand wiederfand, oder ob ihm Menschen in einem solchen gezeigt wurden? - Im ersteren Fall wäre es die eigene Verderbnis, im zweiten, die der anderen. Da hätte er von der "Hölle" nur erfahren, weil sie in seinem Interessenbereich lag.

LG,
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mi 11. Okt 2017, 13:41

Warum so theoretisch. Praktisch: Ian McCormacks Höllen und Himmelserlebnis.

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Re: Nahtod

Beitragvon Gnu » Mi 11. Okt 2017, 17:10

Unterdessen habe ich die Stelle bei Wilhelm Busch gefunden: «Jesus unser Schicksal» Gott ja, aber wozu Jesus? 2. Jesus ist die rettende Liebe Gottes
Ich muss Ihnen das erklären. Vor einiger Zeit hatte ich ein Gespräch mit einem Journalisten, der mich interviewte und fragte: »Warum halten Sie eigentlich solche Vorträge? Darauf habe ich ihm geantwortet: »Die halte ich, weil ich Angst habe, daß die Leute in die Hölle kommen.« Da lächelte er und erwiderte: »Gibt's doch gar nicht!« Und da habe ich gesagt: »Warten Sie's doch ab! In hundert Jahren wissen Sie es, ob Sie recht haben oder Gottes Wort. Sagen Sie«, habe ich ihn gefragt, »haben Sie sich schon mal vor Gott gefürchtet?« »Nein!« antwortete er. »Vorm lieben Gott hat man doch keine Angst!« Da habe ich ihm erklärt: »Sie sind aber „unterm Strich“! Wer auch nur eine dumpfe Ahnung von Gott hat, der muß doch begreifen, daß es nichts Schrecklicheres gibt als ihn, den heiligen und gerechten Gott, den Richter unserer Sünden. Meinen Sie, er schwiege zu Ihren Sünden? Sie sprechen vom „lieben Gott“? Die Bibel sagt das so nicht. Die Bibel sagt vielmehr: „Schrecklich ist's, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.“«
(Seite 12 der Taschenbuchausgabe 1988)
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Re: Nahtod

Beitragvon Gnu » Mi 11. Okt 2017, 17:20

@jes_25913

In meiner Erinnerung handelt es sich um den 2. Fall, also er wurde nur an den Rand des Ereignisses geführt. Er brauchte das wohl, damit ihm der Ernst der Entscheidung vor Augen geführt wurde, also um in ihm den Eifer der Evangeliumsverkündigung zu wecken, sonst wäre er ein durchschnittlicher Evangelist geworden und nicht ein brennender. Bei Pfarrer Wilhelm Busch war es ein Kriegserlebnis im ersten Weltkrieg, das ihn zu Jesus trieb und seine Erlebnisse danach, die ihn zu einem begabten Evangelisten machten.
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Mi 11. Okt 2017, 19:45

Gnu hat geschrieben:@jes_25913

In meiner Erinnerung handelt es sich um den 2. Fall, also er wurde nur an den Rand des Ereignisses geführt. Er brauchte das wohl, damit ihm der Ernst der Entscheidung vor Augen geführt wurde, also um in ihm den Eifer der Evangeliumsverkündigung zu wecken, sonst wäre er ein durchschnittlicher Evangelist geworden und nicht ein brennender. Bei Pfarrer Wilhelm Busch war es ein Kriegserlebnis im ersten Weltkrieg, das ihn zu Jesus trieb und seine Erlebnisse danach, die ihn zu einem begabten Evangelisten machten.


Tja, wozu man motiviert wird, hängt ja immer auch von einem selbst ab. Die meisten Menschen, die ein Nahtoderlebnis hatten, wurden motiviert zu lieben. Sie selbst fasten erstmals oder, wenn sie solches bereits hatten, größeres Vertrauen in Gott.

Das Evangelium besteht ja nicht darin, Menschen vor der Hölle, sondern aus dem Tod zu retten, d.h. ihnen zu zeigen, dass es nichts im gesamten Weltall gibt, das der Mensch fürchten müsste. Es ist also keine Drohbotschaft, die den Menschen zu ihren schon bestehenden Ängsten, zusätzlich Angst machen soll.

Lg,
jes
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mi 11. Okt 2017, 20:06

...dass der Mensch nichts im Weltall fürchten muss.
Jes_
Es sind Verallgemeinerungen: erlebte Liebe im Nahtoderlebnisse, Vertrauen zu Gott fassen dass man völlig unbesorgt sein kann.

Ausserdem sagt das NT dass wir mit Gott gar nichts fürchten müssen. Und das NT erklärt uns im Gegensatz zu dir mit vielen Worten die Voraussetzungen dafür.

Die im Nahtoderlebnis Vertrauen zu Gott fassen, tun sie es in Übereinstimmung mit dem NT, sodass sie die Voraussetzungen kennen? Oder glauben Sie was sie wollen ?

Warum soll man völlig sicher sein, dass nach dem Tod nichts Negatives geschehen wird ?

Natürlich predigt die Bibel nicht Hölle und zusätzliche Ängste, aber sie sagt ganz klar was uns schaden kann und für den Mensch zum Höllenzustand werden kann.
Das gesunde Mass ist richtig. Das heisst, sich nicht von Ängsten beherrschen zu lassen aber verantwortungsvoll richtig leben. Das Leben ist nun mal ein gefährlicher Balanceakt zwischen Gut und Böse. Da muss man sich ganz bewusst sein was einem schaden kann. Ohne dass man sich von Ängsten dabei lähmen lässt.
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Do 12. Okt 2017, 07:04

onThePath hat geschrieben:...dass der Mensch nichts im Weltall fürchten muss.

Das ist die Botschaft des Evangeliums.
Jes_
Es sind Verallgemeinerungen: erlebte Liebe im Nahtoderlebnisse, Vertrauen zu Gott fassen dass man völlig unbesorgt sein kann.
Ja, zu der Liebe fühlen sich die Menschen hingezogen, so dass sie gar nicht mehr weg wollen. Die meisten sagen, die Angst vor dem Tod haben sie aufgrund dieses Erlebnisses für immer verloren. Sie gehen mit neuen Werten (Liebe, und sich um wahres Wissen zu bemühen) ins Leben.

Ausserdem sagt das NT dass wir mit Gott gar nichts fürchten müssen. Und das NT erklärt uns im Gegensatz zu dir mit vielen Worten die Voraussetzungen dafür.

Klar, wie sollte ich mich noch vor etwas fürchten, wenn ich ewig bin?

Die im Nahtoderlebnis Vertrauen zu Gott fassen, tun sie es in Übereinstimmung mit dem NT, sodass sie die Voraussetzungen kennen? Oder glauben Sie was sie wollen ?
Sie glauben, was sie erlebt haben. Sie nehmen die irdischen Dinge, wie Wohlstand, Karriere usw. nicht mehr (so) wichtig. Sie haben ja auch in der Rückblende auf ihr vergangenes Leben gesehen, was Leid bewirkt. Da zieht man natürlich viel besser die Lehren daraus als aus zweiter Hand.

Warum soll man völlig sicher sein, dass nach dem Tod nichts Negatives geschehen wird ?

Weil es nur in der irdischen Welt böses und Leid gibt. Wenn man nach dem Tod Leid erlebt, dann nur, weil man Lieblosigkeit und alles das, was Sünde ist, verinnerlicht hat. Man erlebt also, dass man nicht in eine liebevolle Welt passt.

Natürlich predigt die Bibel nicht Hölle und zusätzliche Ängste, aber sie sagt ganz klar was uns schaden kann und für den Mensch zum Höllenzustand werden kann.
Eben. Jeder Mensch schafft sich selbst Himmel oder Hölle oder beides nach seinen Begierden, ob sie zum Guten gehen oder zum Negativen.
Das gesunde Mass ist richtig.
Nein. Vollkommene Liebe ist allein richtig. Losgelöstheit von der Welt und ihren Dingen.
Das heisst, sich nicht von Ängsten beherrschen zu lassen aber verantwortungsvoll richtig leben. Das Leben ist nun mal ein gefährlicher Balanceakt zwischen Gut und Böse.
Das Leben in der Welt ist gefährlich. Deshalb will hier jeder überleben und bildet deshalb Egoismus aus, und da man oft frustriert wird, andere negative Eigenschaften oder Begierden - damit man "wenigstens etwas vom Leben hat"- Das alles ist natürlich falsch.
Da muss man sich ganz bewusst sein was einem schaden kann. Ohne dass man sich von Ängsten dabei lähmen lässt.


Wenn ich weiß, dass ich ewig bin, kann ich allmählich alles Negative aufgeben. Dann nehme ich mein irdisches Leben nicht mehr bierernst, sondern nur meinen Weg zur herrlichen Freiheit.

LG,
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Do 12. Okt 2017, 08:57

Hallo, Jes_

Ich fasse ja das was du geantwortet hast nach meinem Verständnis auf. So wie du es formuliert hast kann ich es selber akzeptieren.
Auch wenn ein klein Wenig noch Hinduismus da herausschaut.
Da klingt ein Wenig an, wir würden gute und schlechte Existenzen sähen die uns wieder zu einem irdischen Leben zwingen. Und das sei vorbei wenn wir an nichts mehr hängen. Das ist der Wiedergeburt-Glaube. Erst dann gibt es Differenzen wenn man nicht der Bibel glaubt, dass man einmal lebt und dann das Gericht, das Urteil kommt. Wenn wir unsere Unvergänglichkeit und unseren göttlichen Kern glauben und das eine Leben von insgesamt tausenden je nach Lebenshunger glauben, dann kann jede Angst verschwinden. Dieses eine Leben was wir jetzt leben ist dann völlig unwichtig und wir können uns Zeit lassen und alles geniessen. "Gedenke Mensch, dass du nur ein Leben hast um mit Gott zu harmonieren" diese Mahnung verliert völlig ihre Bedeutung.

Du schreibst dass ein Mensch das Böse verinnerlicht und dann nach dem Tod nicht zu Gottes Welt passt. Da langt die spiritistische Erklärung. Mehr sage ich aus wenn ich erkläre dass der Mensch nach seinem Tod all das Böse ist, das ihn von Gott trennt. Auch im Jenseits lebt er gefangen in seiner jämmerlichen Welt der Lieblosigkeit und des Egoismus. Das ist was man Hölle nennt.
Kurt E. Koch lehnt mit Sicherheit die Wiedergeburt ab. Lässt aber noch Spielraum dass verlorene Seelen sich noch ändern können.

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Re: Nahtod

Beitragvon Jure » Sa 14. Okt 2017, 15:48

onThePath hat geschrieben:Wenn wir unsere Unvergänglichkeit und unseren göttlichen Kern glauben und das eine Leben von insgesamt tausenden je nach Lebenshunger glauben, dann kann jede Angst verschwinden.
Das sehe ich diametral entgegengesetzt. Mir vorzustellen, ich würde wieder und wieder auf die Erde geworfen, um ein weiteres Mal zu leben - das ist für mich eine Vorstellung, die meiner Vorstellung einer Hölle schon sehr nahekommt.
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Sa 14. Okt 2017, 17:14

Jure hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Wenn wir unsere Unvergänglichkeit und unseren göttlichen Kern glauben und das eine Leben von insgesamt tausenden je nach Lebenshunger glauben, dann kann jede Angst verschwinden.
Das sehe ich diametral entgegengesetzt. Mir vorzustellen, ich würde wieder und wieder auf die Erde geworfen, um ein weiteres Mal zu leben - das ist für mich eine Vorstellung, die meiner Vorstellung einer Hölle schon sehr nahekommt.


Ja, ist aber der Glaube der Hindus und Buddhisten, von vielen Esoterikern, Theosophie, Anthroposophie. Wird positiv dargestellt von Befürwortern.
Die Realität in Indien: Niedrige Kasten. Diese Menschen sollen eben ihr schlechtes Karma ausleben. Und Heilige Kühe. Sogar Kuh- Altersheime. Rattentempel, Affentempel. Um einiges Negative zu nennen.
Und was nützt es schlechtes Karma abzubauen wenn man keinerlei Bewusstsein von dem angeblichen schlechten vorherigen Leben hat ?

Wer möchte kann diesen Glauben ja positiv darstellen.

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Re: Nahtod

Beitragvon Jure » Sa 14. Okt 2017, 18:57

Naja - heilige Kühe Gips bei uns ja auch zuhauf, man nennt sie nur anders. Aber sonst - kein Bedarf am Karma. :lesen:
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mi 18. Okt 2017, 08:28

Nudeleintopf,
Man hat den Eindruck, und das kommt von der Einseitigkeit all deiner Beiträge, als handeltest du auch mit Heiligen Kühen. Deine streng atheistische Einstellung ist dabei auch schon wieder nicht modern sondern traditionell und leicht angestaubt. Weil die Wissenschaft inzwischen wieder das Staunen gelernt hat. Sie findet immer wieder Neues. Natürlich bildet sie sie sich immer noch ein, einmal alles verstehen und erklären zu können.
Genügt es dir, dir selber zuzuhören beim Proklamieren ? Jedenfalls gehst du auf nichts ein was wir als Christen sagen.
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Re: Nahtod

Beitragvon Fellow » Do 19. Okt 2017, 18:43

Nahtod........, physisch tot, aber im Geist noch lebendig.... schwieriges Thema... habe auch schon Bücher wie "90 Minuten im Himmel" gelesen.... und mich dabei gefragt, wie das geht. Aber alle Erklärungsversuche enden in noch grösserer Unwissenheit, was wahr ist oder wahr sein kann. Da halte ich es mit Remo, der anfang dieses Threads diese Frage gestellt hat, um vielleicht mehr Klarheit zu erlangen:
Remo hat geschrieben:Es ist also nicht ganz so einfach, nicht einfach schwarz-weiss, "gibt es - gibt es nicht" etc. Vielleicht gibt die Bibel Auskunft - kennt jemand eine biblische Geschichte, in der jemand in einem Zustand geschildert wird, von dem man sich denken könnte, dass es sich um ein NT handelt?

Spontan ist mir dabei die Stelle aus 2. Korinther 12 in den Sinn gekommen, wo Paulus über eine Entrückung, eine Vision (oder gar eine Nahtodeerfahrung?) berichtet:

"Freilich ist solches Eigenlob im Grunde Unsinn und nützt niemandem. Aber ihr lasst mir ja keine Wahl. Deshalb will ich jetzt diesen Gedanken zu Ende führen und von Visionen und Offenbarungen berichten, die der Herr schenkt. Ich kenne einen Menschen, der mit Christus eng verbunden ist. Vor vierzehn Jahren wurde er in den dritten Himmel entrückt. Gott allein weiß, ob dieser Mensch leibhaftig oder mit seinem Geist dort war. Und wenn ich auch nicht verstehe, ob er sich dabei in seinem Körper befand oder außerhalb davon – das weiß allein Gott –, er wurde ins Paradies versetzt und hat dort Worte gehört, die für Menschen unaussprechlich sind. Was dieser Mensch erlebt hat, das will ich rühmen. Bei mir selbst aber lobe ich nur meine Schwachheit. Doch auch wenn ich mich selbst loben würde, wäre ich noch lange nicht verrückt, schließlich entspräche es der Wahrheit. Ich verzichte aber darauf, denn niemand soll mich überschätzen, sondern mich nur nach dem beurteilen, was er an meinem Leben sehen und aus meinen Worten hören kann."

2. Korinther 12:1-6
https://www.bible.com/bible/73/2CO.12.1-6


Mich beeindruckt an dieser Beschreibung von Paulus, dass er bescheiden bleibt und nicht dazu aufruft, dass auch erleben zu müssen. Kein Druck! Kein Gesetz! Sondern Gott allein weiss, wie es gewesen ist, was er oder einer anderer erlebt hat. Ich kann eine Geschichte, die ich über Nahtod höre nur im Gespräch mit dem Allerhöchsten klären, bzw. Klarheit erhalten..., sofern Gott meint, dass ich Klarheit darüber haben muss. Vielleicht muss ich darüber gar nicht mehr wissen, als ich mit meinem Verstand bis jetzt wahrgenommen habe.

Übrigens halte ich es mit onThePath auch für schade, dass Nudeleintopf keine Stellung nimmt zu dem von ihm angerissenen Thema. Nudeleintopf, wo bist du?

lg, fellow
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Fr 20. Okt 2017, 13:19

Weil nudeleintopf alles in einen Topf schmeisst was mit dem Verstand nicht zu begreifen ist, ob Nahtod, Übernatürliches Jesus oder Gott, hier was zum Grübeln.
Der Parapsychologe Lucadou hat selber erlebt wie Steine ohne Grund im Zimmer umhergeflogen sind. Daran und an ähnlichen Fällen von sich bewegenden Gegenständen gibt es keinen Zweifel mehr. Er erklärt das damit, und ich lache herzhaft dabei, dass das Menschen mit psychischen Problemen bewirken können. Fähigkeiten die so mancher Esoteriker beherrschen möchte werden völlig von der angeblich verursachenden Person bewirkt ohne dass sie den geringsten Willen dazu hat, dies zu tun. Erklärungen der Parapsychologen zeigen deutlich, dass sie völlig keine Ahnung haben wie das funktionieren soll. Aber in einem Atemzug sagt Lucadou, dass es keine Geister gibt und diese deshalb als Ursache ausfallen.
Ich halte fest: Ein psychisch kranker Mensch projiziert seine unbewussten Spannungen in seine Umgebung und bringt Steine zum Fliegen. Seltsame Welt, seltsame Erklärungen, seltsame Psyche.
Ich denke mir noch so Einiges dazu, aber was sagt ihr, sagst Du, nudeleintopf, dazu ?
Ich vermute, dass zwar psychische Probleme dabei beteiligt sind, daß aber bei Weitem nicht die ganze Wahrheit ist die dahinter verborgen ist.

LG otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Jure » Fr 20. Okt 2017, 21:43

Die psychischen Probleme werden wohl die seelischen Auswüschse der "Geisterei" sein.
onThePath hat geschrieben:Der Parapsychologe Lucadou hat selber erlebt wie Steine ohne Grund im Zimmer umhergeflogen sind
Ohne Grund - das ist gegen das Recht, schlechthin illegal. Im übrigen habe ich auch persönlich etwas gegen Steine, welche ordnungswidrig ihren angestammten Platz verlassen.
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Fr 20. Okt 2017, 22:28

Tja. Ich vermute auch die Mitwirkung von dämonischen Wesen die sich bei diesem personengebundenen Spuk irgendwie an diesen Mensch anheften. Jetzt wird es ungemütlicher: Nicht nur ein Seelsorger spricht von Materialisationen bei heftig dämonisieren Personen. Auch hier tauchen plötzlich Gegenstände auf. Sie materialisieren sich wie das wohl auch bei den Steinen war.
Mir macht das keine Angst aber ich verzichte auf genaue Beschreibungen. So etwas erlebt Lucadou anscheinend nie. Und nichts von dem heftigen Durcheinander was sich in diesem Zusammenhang ereignet.

Atheisten sollten mal darüber nachdenken dass es erwiesenermassen Dinge gibt die kein Wissenschaftler erklären kann. Dabei ärgert mich, dass man gerne auf Erklärungen des Okkulten C G Jung zurückgreift und meint damit habe man was erklärt.

LG otp
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