Warten bis zur Ehe ...?

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Moderator: doro

Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon blakki » Do 25. Jun 2009, 12:08

sugi hat geschrieben:
blakki hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Wenn es um unsere menschlichen Gefühle und Vorstellungen geht, dann ist das ehrlich gemeint, natürlich und heutzutage völlig normal- aber Gott möchte, dass wir anders mit der Sexualität umgehen.

ich bin mir da nicht so sicher, die Bibel gíbt zum Thema Sexualität m.E. sehr wenig her.

..Lies mal das Hohelied.. ;) 8-)


Ich muss für ein paar Tage geschäftlich nach Kairo :jump: ich kann erst Mitte nächste Woche antworten.

Machs gut..und komm gesund wieder :umarm:


Liebe sugi,

ich bin wieder da, Kairo war grossartig, ich war allerdings fast ausschliesslich in Fabriken und bei Behörden und Banken unterwegs, die Pyramiden habe ich nur im Vorbeigehen gesehen, vielleicht bietet sich später eine Gelegenheit zum Sight seeing,

Das Hohelied hat m.E. nur bedingt mit Sexualität zu tun, ist sehe es eher als ein erotisches Lied oder Gedicht an.

Mit der ehelichen Sexualität hat das nichts zu tun, es wird hier auch nicht von der Ehefrau, sondern von der Geliebten gesprochen.

Ähnliches gab es im Mittelalter mit den Minnesängern.

LB
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Di 30. Jun 2009, 11:16

Hi blakki!

blakki hat geschrieben:
Liebe sugi,

ich bin wieder da, Kairo war grossartig,

..schön :)


Das Hohelied hat m.E. nur bedingt mit Sexualität zu tun, ist sehe es eher als ein erotisches Lied oder Gedicht an.

Nicht?

Mit der ehelichen Sexualität hat das nichts zu tun, es wird hier auch nicht von der Ehefrau, sondern von der Geliebten gesprochen.

Ähm, blakki..mein Mann ist doch mein Geliebter... Oder ist man eine Geliebte, vor der Heirat :shock: :D
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Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon blakki » Di 30. Jun 2009, 15:40

Hallo Sugi,

das Hohelied ist für mich eine sehr schöne poetische Liebeserklärung, geschrieben in der blumigen Sprache des Orients.

Es ist pure Erotik, aber keine Sexualität; unter Sexualität verstehe ich die rein körperlichen Aktivitäten, das Hohelied
ist dagegen etwas für die Sinne.

Dass hier nur Ehegatten angesprochen sind, kann ich dem Text allerdings nirgends entnehmen.

Natürlich finde ich es schön, wenn der Ehegatte zugleich der Geliebte ist und dieses Gefühl lebenslang anhält.

LG
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Mi 1. Jul 2009, 15:04

Hi blakki!

blakki hat geschrieben:Hallo Sugi,

das Hohelied ist für mich eine sehr schöne poetische Liebeserklärung, geschrieben in der blumigen Sprache des Orients.

Es ist pure Erotik, aber keine Sexualität; unter Sexualität verstehe ich die rein körperlichen Aktivitäten, das Hohelied
ist dagegen etwas für die Sinne.

..wo irgendwo anfängt..und irgendwo endet ;)
Es gehört zusammen! Finde ich.


Dass hier nur Ehegatten angesprochen sind, kann ich dem Text allerdings nirgends entnehmen.

Es betrifft die Beziehung zweier Menschen..nicht?!?!

Natürlich finde ich es schön, wenn der Ehegatte zugleich der Geliebte ist und dieses Gefühl lebenslang anhält.

Ein Ehegatte ist doch ein Geliebter..also, ich kann mir das nicht anders erklären..
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon blakki » Mi 1. Jul 2009, 23:49

D´accord liebe Sugi, :umarm:

ich finde das Hohelied einfach schön

LG blakki
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Do 2. Jul 2009, 14:41

Ist angekommen blakki :))
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Philo » Do 2. Jul 2009, 19:22

Hallo,

mir fallen bei solchen Diskusionen immer arge Defizite auf, die besonders im Bereich der Sexualität deutlich werden.

Ich finde, dass Sexualität auf eine falsche Weise tabuisiert worden ist.
Körperfunktionen gilt es moralisch und ethisch nicht anders zu behandeln bzw. zu thematisieren, wie auch sonstige Empfindungen die sich aus Hunger, Durst, Freude, Leid u.s.w. u.s.f ergeben.
Schon kleine Kinder erkunden ihren gesamten Körper in allen Bereichen und kennen überhaupt keine moralisch und ethisch abgrenzenden Bewertungen all der verschiedenen Körperfunktionen.
Mit zunehmendem Alter gilt es halt nur zu lernen, dass der gesamte Körper grundsätzlich nur einem selbst gehört und auch nur gehören kann.
Richtige Aufklärung heißt daher, dass alles, was man sich und seinem Körper zumutet, letztendlich selbst verantworten muss.
Auf diese Weise lässt sich auch dem sexuellen Missbrauch weit aus besser vorbeugen, denn je mehr der speziell geschlechtliche Bereich tabuisiert und mit Schamgefühlen behaftet wird, um so größer wägen sich Phädophiele in Schutz vor Verrat.
Ganz extrem machen sich noch immer Glaubenskulturen einem Fehlverhalten schuldig, indem gegen alle Natürlichkeit völlig groteske, halt nach Sündenwahnvorstellungen, purer Unsinn gelehrt wird.
So können sich auch Glaubenskulturen nicht auf ihre heiligen Schriften berufen, denn was moralisch und ethisch daraus abgeleitet werden kann, bzw. sogar muss, disqualifiziert jede sich geistlich nennende bzw. orientierte Zunft.
Ich würde daher meinen, dass nur einzig und allein die Natur jene Maßstäbe vorgibt, die sich als vernünftig und richtig vertreten lassen.

Herzlichst, Philo ;)
Was viele Menschen nicht wissen, siehe...
http://de.wikipedia.org/wiki/Zirkelschluss
http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchhausen-Trilemma

Wir sind nur deshalb, weil geschah, was nun mal geschah, und wäre eine andere Geschichte geschehen, so wäre sie ebenso sinnreich bedeutungslos. [Philo]
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Gnu » Do 2. Jul 2009, 19:46

Teentalk :?:

Ihr seid doch nicht wirklich Teenies? Oder doch?
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon blakki » Do 2. Jul 2009, 22:07

jevangan hat geschrieben:Teentalk :?:

Ihr seid doch nicht wirklich Teenies? Oder doch?


Dem Körper nach vielleicht nicht, dem Geist nach vielleicht doch :mrgreen:
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Fr 3. Jul 2009, 10:19

Philo hat geschrieben:Ich finde, dass Sexualität auf eine falsche Weise tabuisiert worden ist.


..es hätte sich kaum irgendwie anders entwickelt. Denke ich nicht..!

Es ist im Prinzip ein Grundbedürfnis..!!

Gott gab Adam und Eva Fell, um sich zu bedecken..
1Mo 3,21 Und Gott, der HERR, machte Adam und seiner Frau Leibröcke aus Fell und bekleidete sie.

Sie wussten nach dem Fall, was es heisst, Scham zu haben..!!
1Mos 6,und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und er aß. 7 Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie erkannten, dass sie nackt waren; und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.

1Mos 21,9 Und Gott, der HERR, rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du? 10 Da sagte er: Ich hörte deine Stimme im Garten, und ich fürchtete mich, weil ich nackt bin, und ich versteckte mich. 11 Und er sprach: Wer hat dir erzählt, dass du nackt bist?

1Mos 21,22 Und Gott, der HERR, sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses.

Darum denke ich, dass es sich anders kaum besser entwickelt hätte..
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon doro » Fr 3. Jul 2009, 16:08

Hallo

Ich habe hier ein bisschen gelöscht (2 Beiträge).

Die Gründe:
- OT (Netikettenpunkt 7)
und für einen der Beiträge zusätzlich:
- ging in Richtung Gotteslästerung (Netikettenpunkt 18)
- "abschätzige oder beleidigende Aussagen gegen den christlichen Glauben" (Netikettenpunkt 4)

Bitte kehrt doch wieder zum Thema zurück. :))

lg, doro - Admin
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Philo » Fr 3. Jul 2009, 16:13

Hallo sugi,

Über Sexualität gilt es sachlich ebenso gleichwertig aufzuklären, wie dies auch in anderen Lebensbereichen sein sollte.
Die Frage, ob Paare sich schon vor der Ehe, oder erst ab der Ehe, sexuell ausleben dürfen oder nicht, ist eine höchst persönliche Frage, die rundum aufgeklärte Menschen nur für sich selbst zu entscheiden haben, und sonst niemand.
Dass eine Institution wie beispielsweise die Kirche sich überhaupt einen Kopf darum macht, zudem sogar versucht, Gefühle zu reglementieren, ist mEn eine Freschheit hoch endlos.
Würden solche Gottesvertreter selbst nicht so derart sexuell unbefriedigt sein, wie dessen Keuchheitslehren es vorgeben, so wäre es ihnen peip egal, wer jungfräulich in eine Ehe geht, oder nicht, und das gilt für beide Geschlechter.
Außerdem sollte nicht der Eheschluss als formale Vorgabe maßgebend sein, um sich dem Leben mit allem drum und dran anzunehmen, inklusive der Begierden die auf Gegenseitigkeit beruhen, sondern die Liebe und Vollmündigkeit selbst.
Für denkbare Probleme im Bereich der Sexualität, stehen ebenfalls speziell dazu ausgebildete Leute zur Verfügung.
Diese Leute, die man nicht umsonst Ärzte nennt, unterliegen der Schweigepflicht und sind durch ihre entsprechend akademischen Ausbildungen befähigt genug, um sich solcher Problematiken sachlich kompetent anzunehmen.

Gruss, Philo :comeon:
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon tiktak » Fr 3. Jul 2009, 16:23

jevangan hat geschrieben:Teentalk :?:

Ihr seid doch nicht wirklich Teenies? Oder doch?

Nein-wir sind schon so alt geboren worden und waren selber nie Teenies! ;)
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Crescenda » Di 21. Jul 2009, 01:23

Ich denke, dass man bis zur Ehe warten sollte.
Für mich ist Sexualität ein riesen Geschenk, das man nur mit einer Person teilen
sollte, und ich glaube einfach auch, dass Gott sich das auch so ausgedacht hat.
Allerdings ist man einfach in einer riesen Zwickmühle, wenn man einen Freund/in hat, wenn man
sehr jung ist (16, 17 oder noch jünger) weil ich nicht glaube, dass man dann bis zur Ehe warten kann.
Ich selber habe einfach die Erfahrung gemacht, dass eine Beziehung nur aus Sexualität bestehen kann
und das ist irgendwie auch nicht gesund, wenn nur noch dies eine Rolle spielt.
Ich denke, schlussendlich muss sich jede Person selber darüber klar werden, was er/sie will,
und ich denke einfach auch, dass man sich als Paar damit beschäftigen muss und vor allem die Wünsche des anderen
respektieren muss und auch dass man Gott in diese Frage mit einbeziehen sollte.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon tiktak » Di 21. Jul 2009, 01:59

Crescenda hat geschrieben:Ich denke, dass man bis zur Ehe warten sollte.
Für mich ist Sexualität ein riesen Geschenk, das man nur mit einer Person teilen
sollte, und ich glaube einfach auch, dass Gott sich das auch so ausgedacht hat.
Allerdings ist man einfach in einer riesen Zwickmühle, wenn man einen Freund/in hat, wenn man
sehr jung ist (16, 17 oder noch jünger) weil ich nicht glaube, dass man dann bis zur Ehe warten kann.
Ich selber habe einfach die Erfahrung gemacht, dass eine Beziehung nur aus Sexualität bestehen kann
und das ist irgendwie auch nicht gesund, wenn nur noch dies eine Rolle spielt.
Ich denke, schlussendlich muss sich jede Person selber darüber klar werden, was er/sie will,
und ich denke einfach auch, dass man sich als Paar damit beschäftigen muss und vor allem die Wünsche des anderen
respektieren muss und auch dass man Gott in diese Frage mit einbeziehen sollte.

Ich sags mal,wie ich es sehe!
Man geht viel zu leichtsinnig mit den eigenen Körper um und gibt oft zu schnell der Lust nach,lässt sich betören oder hat rosa Brille auf, wenn man verliebt ist und der Verstand wird verblendet etc.
Man geht zu schnell mit jemanden ins Bett ohne überhaupt vorher zu prüfen ob man überhaupt zusammen passt,eventuell gleiche Interessen oder Lebensansichten hat, das selbe Ziel verfolgt! Und so wechselt man dann die Partner und wird doch nie glücklich! Man befriedigt zwar bestimmte Bedürfnisse-aber glücklich sein, ist das nicht!
Es gibt aber auch Menschen, die bekamen als Kind keine Liebe und versuchen es bei einem Partner zu bekommen, weil sie ausgehungert sind und die Nähe, Geborgenheit , Verständniss etc. suchen und nehmen sich den nächst besten, wo sie meinen, diese Person kann das geben oder werden dann benutzt, weil sie blind sind!
Was das Thema Sex vor oder nach der Ehe betrifft-ist meine Meinung, wenn ich schon weis, das ich ne bestimmte Person heiraten will,warum dann nicht Sex schon vor dem Unterzeichnen der Papiere oder den Segen von Menschen(kirchliche Trauung)
Und auch ne(christliche) Ehe ist keine Garantie! Was dann?
Oder was ist, wenn man als Unbekehrter verheiratet war sich scheiden lies, aber dann nen Christen kennen lernt und heiraten möchte?
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon valdes » Di 21. Jul 2009, 11:18

tiktak hat geschrieben:Man befriedigt zwar bestimmte Bedürfnisse-aber glücklich sein, ist das nicht!


kein sex macht auch nicht glücklich.
zu sagen: "hier herrscht freiheit" ist immer ein irrtum, oder auch eine lüge, denn freiheit herrscht nicht. erich fried
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon tiktak » Di 21. Jul 2009, 12:36

valdes hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben:Man befriedigt zwar bestimmte Bedürfnisse-aber glücklich sein, ist das nicht!


kein sex macht auch nicht glücklich.

Es gibt Menschen die keinen Sex haben-und trotzdem glücklich sind ;)
Wenn ich mein Glück von 15 Sekunden Orgasmus abhängig mache, bin ich ein Gefangener meiner Bedürfnisse :mrgreen:
LG
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon valdes » Di 21. Jul 2009, 13:20

tiktak hat geschrieben:Es gibt Menschen die keinen Sex haben-und trotzdem glücklich sind ;)
es gibt auch menschen, die sex haben und trotzdem glücklich sind.
zu sagen: "hier herrscht freiheit" ist immer ein irrtum, oder auch eine lüge, denn freiheit herrscht nicht. erich fried
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon valdes » Di 21. Jul 2009, 13:22

tiktak hat geschrieben:Wenn ich mein Glück von 15 Sekunden Orgasmus abhängig mache, bin ich ein Gefangener meiner Bedürfnisse :mrgreen:
LG
wenn ich mein glück vom nichtvorhandensein eines orgasmus' abhängig mache, bin ich ein gefangener meiner vorurteile.
zu sagen: "hier herrscht freiheit" ist immer ein irrtum, oder auch eine lüge, denn freiheit herrscht nicht. erich fried
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Argus Magnus » Do 28. Okt 2010, 21:47

Ich bin seit längerem auf der Suche nach einer (biblisch begründeten) Antwort auf dieser Frage..
Ich habe bis jetzt keine Stelle gefunden, die zum Ausdruck bringt, dass Sex vor der Ehe schlecht für uns oder gar Sünde ist.
Was kennt ihr für Bibelstellen diesbezüglich?

mfg
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Sandrono » Do 28. Okt 2010, 22:18

Was ich immer wieder erstaunlich finde ist, wie schierig sich es vieel Christen mit dem Thema Sexualität machen. Beispielsweise heißt es ja irgendwo im Evangelium, daß jemand, der eine fremde Frau nur ansehe die Ehe breche. Gleichzeitig heißt es auch, daß jemand, der seinen Bruder als "Narr" bezeichnet, dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein solle (Blutsgerichtsbarkeit), und daß man überhaupt nicht schwören solle.

Üblicherweise werden die zweite und dritte Aussage von Christen meist nicht wörtlich genommen, sondern einer bewußt übertreibenden, orientalischen Rede zugeordnet. Auch Christen (die meisten) schwören, wenn sie etwa vor Gericht aufgefordert werden, und verweigern dies nicht mit Hinweis auf ihren Glauben; auch wurde selbst in christlichen Staaten normalerweise niemand wegen einer Verbalinjurie hingerichtet, und es dürfte kaum ein Christ solches fordern.
Sobald es aber um sexuelle Themen geht, aknn eine Auslegung gar nicht wörtlich und streng genug sein. Es tut mir leid, aber ich finde diese Haltung inkonsequent.

Ich vermute, daß viele Christen einfach deshalb zu ihrer Auffassung kommen, weil sie durch die christliche Tradition geprägt sind und Angst haben, diese infragezustellen, so als stellten sie damit die bibel oder unmittelbar Gott infrage und würden es sich "zu leicht" machen.

Was ich auch interessant finde, sind die hochgradig spekulativen, unbewiesenen und unplausiblen Argumente, mit denen manche Christen ihre strenge Sexual-Moral rechtfertigen möchten. Dabei wird deutlich, daß diese Menschen nicht deshalb zu ihrer Position kommen, weil sie so überzeugende Argumente haben, sondern daß sie ihre Überzeugung bereits beseitzen und dann nachträglich Argumente [b]SUCHEN(/b](!!!), die ihre Position stärken sollen.

Beosnders eigentümlich ist es in meinen Augen, wenn angebliche sexuelle Sünden mit "Unreinheit" in Verbindung gebracht werden. Biblisch ist das sicher nicht; denn im Evangelium werden ALLE "Sünden" mit Unreinheit in Verbindung gebracht, "sexuelle vergehen" in keinster Weise mehr als die Verletzung irgendeines Gebotes. Und "Reinheit" bedeutet hierbei keineswegs eine spezielle Freiheit von "sexuellen" Sünden, sondern von "sündigem Tun" insgesamt.

Wie sich die abstruse Einengung des Begriffs "Reinheit" auf einen sexuellen Kontext durchsetzen konnte, bleibt mir schleierhaft.


Ich frage mich auch, woher dieses ganze Denken eigentlich kommt, abgesehen von der eignenen Tradition, die durch manichäische Einflüsse belastet ist.

Manchmal wird so getan, als stünde es eindeutig in der Bibel:

Ich finde slche Aussagen unwahrhaftig.
Denn ganz offenbar gibt die Bibel solches nicht her. Man vergleiche dazu bitte die folgende Analyse, die wohl ziemlich umfassend sowohl hinsichtlich AT wie NT sein dürfte:
http://www.charismatiker.eu/sex%20und%20ehe2.pdf

Es scheint aber so zu sein, daß viele lieber behaupten, daß ihre Position chrisstlich sei, als daß sie dise Meinung kritisch hinterfragen oder überzeugend begründen.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Do 28. Okt 2010, 22:55

Das Problem liegt schon bei diesem Satz liegt darin: warten bis zur Ehe?
Als ob je ein Mensch rein in eine Ehe geht.. Jesus sagt in der Bergpredigt, was Ehebruch ist.
Es gibt kein Mensch der absolut rein in eine Ehe geht. Nur Jesus war rein!

Keiner muss sich was vormachen..oder sagen wollen, wer wartet, der wird gesegnet.
In erster Linie ist das alles nach aussen, um auch gut dazustehen..jedoch Gott sieht in die Herzen.

Sex gehört in die Ehe und ist eigentlich nicht dazu da, sie auszuleben
wie man will.. Aber das muss jeder für sich selber wissen! Aber welch Schaden es anrichtet, welch
Verletzungen gemacht werden...

Man kann sich fragen, ja wann fängt denn die Ehe an? Da wo zwei Menschen ein Fleisch werden..
Und jetzt wird doch einigen klar werden, wieviele schon verheiratet werden, ohne es zu wollen, weil
sie Vergewaltigt wurden..

Naja, soll jeder selber wissen..ich mache mir nichts vor.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Sandra73- » Do 28. Okt 2010, 23:05

Ja, dies ist das eigentliche Problem hinter dieser "Regelung", die zur Dogmaik wurde ohne dass sie erklären würde worum es bei der Sache überhaupt geht.

genau das ist das Problem: Dass jede sexuelle Vereinigung ein "Ein Fleisch werden" ist und deshalb diese beiden Menschen im Unsichtbaren auch seelisch und geistlich aneinander zusammengebunden werden. Auch wenn äusserlich davon nichts zusehen ist.
Wenn man also den ersten Partner nach Jahren dann heiratet, ist das ja keine Tragödie.
Aber wenn wir viele sexuelle Kontakte gehabt haben vor der Ehe, dann haben die alle ihre geistlichen, seelischen udn körperlichen Auswirkungen hinterlassen.
Wir sind dann zu einem Teil noch an andere Menschen gebunden innerlich und das fehlt dann sozusagen bei der sexuellen Vereinigung und überhaupt in der Ehe mit dem rechtmässigen Partner oder es ist etwas Ungutes mit hineingekommen das da nicht hineingehört.

Und ja - es steht in der Bibel, wer Sexualkontakte hat, wird en Fleisch bezw. ein Geist mit dem Sexualpartner.
Und dass die Ehe mit der sexuellen Vereinigung geschlossen ist.

Es steht nirgends direkt, man solle vor der Ehe keinen Sexualkontakt haben.
Aber es wird doch deutlich gemacht, was das Problem ist, wenn es geschieht.
"Werfet Euer Vertrauen nicht weg, welches eine grosse Belohnung hat."
Hebräer 10,35 ( cori, 5. Oktober 09 )

"Defrommiert!" 30.10.2011
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Gnu » Do 28. Okt 2010, 23:46

Argus Magnus hat geschrieben: Was kennt ihr für Bibelstellen diesbezüglich?

Ich kenne einen ganzen Haufen von Bibelstellen, aber leider niemanden, der sich von Bibelstellen überzeugen lässt. Deshalb bin ich auch schon wieder weg aus dem Teenie-Forum. :mrgreen:
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon alegna » Fr 29. Okt 2010, 07:18

Sandra73- hat geschrieben:Es steht nirgends direkt, man solle vor der Ehe keinen Sexualkontakt haben.
Aber es wird doch deutlich gemacht, was das Problem ist, wenn es geschieht.

Danke Sandra für Dein starkes Post :respekt:
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Robby » Fr 29. Okt 2010, 08:24

Sandra73- hat geschrieben: Wenn man also den ersten Partner nach Jahren dann heiratet, ist das ja keine Tragödie.


Und dennoch nicht im Sinne Gottes. Jesus ist doch unser Vorbild. 2. Korinther 11,2 sagt, wie die christliche Gemeinde dem Bräutigam Jesus Christus als reine Jungfrau zugeführt werden soll. Der Ehebund dient an verschiedenen Orten als Vergleich der Beziehung Jesu Christi zur Gemeinde. Und die Verlobte, also die zukünftige Braut, soll eine reine Jungfrau sein (gilt natürlich auch für den Mann, in diesem Vergleich mit Christus ist das natürlich ausser Frage).
Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer; denn ich habe euch verlobt mit einem einzigen Mann, damit ich Christus eine reine Jungfrau zuführte.

Und ja - es steht in der Bibel, wer Sexualkontakte hat, wird en Fleisch bezw. ein Geist mit dem Sexualpartner.
Und dass die Ehe mit der sexuellen Vereinigung geschlossen ist.


Abgeschlossen, so würde ich das formulieren. nicht jeder Sex ist eine Verheiratung, da die sexuelle Ebene nur ein Teil des Ganzen ausmacht. Dazu ein sehr guter Link:
http://www.2jesus.de/bibel-faq/ehe-schliessung-durch-sex.html


Es steht nirgends direkt, man solle vor der Ehe keinen Sexualkontakt haben.
Aber es wird doch deutlich gemacht, was das Problem ist, wenn es geschieht.


Das dachte ich jahrelang. Dabei ist die Bibel voll von Anweisungen, Informationen und Beschrieben über die Ehe und die Reinheit davor und währenddem. Ich gebe zu, dass ich das aber jahrelang nicht erkannt hatte. Heute weiss ich es besser. Denn das Verständnis ist nicht in einzelnen Geboten zu finden wie, "Du darfst vor der Ehe keinen Sex haben", sondern im Kontext des (Ehe-)Bundes, als auch in Beispielen wie Maria und Josef, wo deutlich wird, dass sexueller Kontakt vor der Ehe nie eine Option gewesen ist.


Lieber Gruss
Robby
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Fr 29. Okt 2010, 09:00

Sandra73- hat geschrieben:Aber wenn wir viele sexuelle Kontakte gehabt haben vor der Ehe, dann haben die alle ihre geistlichen, seelischen udn körperlichen Auswirkungen hinterlassen.

Ich denke, dass Geheimnis liegt tiefer..

Was spielt sich alles im Kopf ab! Bei Mann UND Frau!!
Und genau da muss man anfangen.. Nicht das, was von aussen sichtbar ist..

Die Frauen vergleichen ihre Männer gerne mit anderen..oder schwärmen für andere!
Ohne, das es der Partner weiss. Ist das richtig so? -Nein! Es steht was dazwischen.


Wir sind dann zu einem Teil noch an andere Menschen gebunden innerlich und das fehlt dann sozusagen bei der sexuellen Vereinigung und überhaupt in der Ehe mit dem rechtmässigen Partner oder es ist etwas Ungutes mit hineingekommen das da nicht hineingehört.

Das kann man nicht verallgemeinern.. Gebunden? Für Gott ist es nie zu spät..der Mensch denkt anders, aber Gott?
Wir meinen meist zu wissen, wie Gott denkt! Aber, Gott ist die Liebe, und will, dass es dem Mensch gut geht..dazu muss er aber auch umkehren.............................

Und ja - es steht in der Bibel, wer Sexualkontakte hat, wird en Fleisch bezw. ein Geist mit dem Sexualpartner. Und dass die Ehe mit der sexuellen Vereinigung geschlossen ist.

Aber auch da fängt alles an..ich meine, das innere wachsen!!! Kein Mensch wird keine "Angriffe" des Widersachers erfahren.. Und alles kommt schleichend. Von Füsse hochlagern können wir nicht reden ;)
(ich weiss, dass du das nicht gesgat hast) :)
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Taube » Fr 29. Okt 2010, 09:11

sugi hat geschrieben:
Sandra73- hat geschrieben:Aber wenn wir viele sexuelle Kontakte gehabt haben vor der Ehe, dann haben die alle ihre geistlichen, seelischen udn körperlichen Auswirkungen hinterlassen.
Ich denke, dass Geheimnis liegt tiefer..

Was spielt sich alles im Kopf ab! Bei Mann UND Frau!!
Und genau da muss man anfangen.. Nicht das, was von aussen sichtbar ist..

Sandra, drückt doch genau das aus, was Du jetzt sagst?

Gruss Taube
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Fr 29. Okt 2010, 10:07

Nein Taube! Ich bin einen Schritt weiter..tiefer!! Das Eheleben selbst!
Nicht das was von aussen sichtbar ist!!

So viele Christen leben nach aussen.. Es sieht alles gut aus!
Aber Mensch bleibt Mensch, und nur Gott kann die Menschen verändern, solange es auch dieser zulässt und nicht immer selbst und alles in die Hand nehmen will und tut!!!! Eingestehen, Busse tun, umkehren..dies hört nie auf ;)

Es ist keiner besser dran, denn Gott liebt alle gleich!
Menschen können das nicht, Menschen sind ungerecht.. Menschen schubladisieren..
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Taube » Fr 29. Okt 2010, 10:09

sugi hat geschrieben:Nein Taube! Ich bin einen Schritt weiter..tiefer!! Das Eheleben selbst!
Nicht das was von aussen sichtbar ist!!
...

Ich habe es ganau so bei Sandra verstanden.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon onThePath » Fr 29. Okt 2010, 10:51

Sandrono,

kannst Du Deine Einstellung nicht selber mit einigen Worten darstellen, anstatt zu verlangen, einen langen Text zu lesen ?

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Fr 29. Okt 2010, 15:28

Taube hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Nein Taube! Ich bin einen Schritt weiter..tiefer!! Das Eheleben selbst!
Nicht das was von aussen sichtbar ist!!
...

Ich habe es ganau so bei Sandra verstanden.


Hier nochmals das Zitat:
Wenn man also den ersten Partner nach Jahren dann heiratet, ist das ja keine Tragödie.
Aber wenn wir viele sexuelle Kontakte gehabt haben vor der Ehe, dann haben die alle ihre geistlichen, seelischen udn körperlichen Auswirkungen hinterlassen.
Wir sind dann zu einem Teil noch an andere Menschen gebunden innerlich und das fehlt dann sozusagen bei der sexuellen Vereinigung und überhaupt in der Ehe mit dem rechtmässigen Partner oder es ist etwas Ungutes mit hineingekommen das da nicht hineingehört.


Da kann einer noch so keusch in eine Ehe gehen..er ist auch dann nicht rein! Weil es das nicht gibt!
Abgesehen davon, wieviele sexuellen Kontakte vorher gelebt wurden..denn wieviele Menschen gibt es, die erst in einem "reiferen Alter" Gott in ihr Leben aufnehmen? Ist der dann immer noch belastet, mit seinen Sachen? Oder vergibt Gott nicht alles?! Eben, Gott vergibt alles..es ist der Mensch, der nicht (so gut) vergeben kann!! Der immer alles selbst sich erdenken muss. Gott aber tut es! Man muss NUR daran glauben.. Es ist wie Lot's Frau, die zurückschaut (und erstart)..wir aber sollen vorwärts gehen..Jetzt ist noch Zeit, um für Gott zu Leben!!

Ich finde es ehrlich gesagt schade, wie der Mensch immer alles abwägen tut..

Es ist das gleiche wie bei diesem Beispiel: (nach aussen beurteilen)
Eine Frau, gläubig und getauft fragte mich, ob ich getauft bin! Ich: Nein: Sie: Oh, dann kommst du ja nicht in den Himmel :shock: Schrecklich, einfach schrecklich Gott so kleinlich hinzustellen!!
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Fr 29. Okt 2010, 15:31

Es soll aber auch nicht heissen; Hej, macht was ihr wollt, lebt euere Sexleben aus, Gott vergibt euch ja wieder.. Nene, Gott lässt sich nicht versuchen, und er weiss, wer es ernst meint! Ich möchte nur aufzeigen, dass der Mensch nicht alles von aussen her beurteilen kann..! Was er aber leider leider zu oft tut :(
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Oli4 » Fr 29. Okt 2010, 17:53

sugi hat geschrieben:Es soll aber auch nicht heissen; Hej, macht was ihr wollt, lebt euere Sexleben aus, Gott vergibt euch ja wieder.. Nene, Gott lässt sich nicht versuchen, und er weiss, wer es ernst meint! Ich möchte nur aufzeigen, dass der Mensch nicht alles von aussen her beurteilen kann..! Was er aber leider leider zu oft tut :(

Ich versteh von Anfang an was Du meinst Sugi; aber nicht zuletzt weil ich dich eine Weile kenne.
Aber ich muss auch sagen, wir alle haben alle oftmals Mühe einander via unsere eigenen Worte richtig zu verstehen. Darin dürfen wir immer auch nachsichtig zueinander sein. :))
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Taube » Fr 29. Okt 2010, 20:40

sugi hat geschrieben:Es ist das gleiche wie bei diesem Beispiel: (nach aussen beurteilen)
Eine Frau, gläubig und getauft fragte mich, ob ich getauft bin! Ich: Nein: Sie: Oh, dann kommst du ja nicht in den Himmel :shock: Schrecklich, einfach schrecklich Gott so kleinlich hinzustellen!!


Kommt da nicht eine Doppelmoral zum Ausdruck? Einerseits bist Du sehr streng, wenn es um vorehelichen Sex geht. Bei der Taufe bist Du Dir gegenüber jedoch um einiges toleranter. Es wäre doch gut, wenn man dem HERRN in beiden Sachen gehorsam wäre?

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Sandra73- » Fr 29. Okt 2010, 22:44

sugi hat geschrieben:Hier nochmals das Zitat:
Wenn man also den ersten Partner nach Jahren dann heiratet, ist das ja keine Tragödie.
Aber wenn wir viele sexuelle Kontakte gehabt haben vor der Ehe, dann haben die alle ihre geistlichen, seelischen udn körperlichen Auswirkungen hinterlassen.
Wir sind dann zu einem Teil noch an andere Menschen gebunden innerlich und das fehlt dann sozusagen bei der sexuellen Vereinigung und überhaupt in der Ehe mit dem rechtmässigen Partner oder es ist etwas Ungutes mit hineingekommen das da nicht hineingehört.


Da kann einer noch so keusch in eine Ehe gehen..er ist auch dann nicht rein! Weil es das nicht gibt!


Liebe sugi,

ich denke, dass wir eigentlich dasselbe meinen, aber ein grosses Verständigungsproblem haben durch das Schriftliche.

Ich habe jedenfalls zum Thema Reinheit gar nichts geschrieben, noch weniger, dass jemand rein in die Ehe geht wenn er keusch in die Ehe geht und was auch immer.
Rein ist eh niemand weil wir eben alle in die Sünde hineingeboren wurden. Aber das ist ja gar nicht das Thema, sondern die Frage geht um den vorehelichen Sexualverkehr.

Abgesehen davon, wieviele sexuellen Kontakte vorher gelebt wurden..denn wieviele Menschen gibt es, die erst in einem "reiferen Alter" Gott in ihr Leben aufnehmen? Ist der dann immer noch belastet, mit seinen Sachen?


Ja, natürlich ist er immer noch mit all dem belastet. Nicht im Sinne der Sünde, aber im Sinne von den Folgen, also dass jemand dann innerlich noch Heilung bedarf weil er plötzlich erkennt weshalb z.B. sein Sexualleben so schwierig war all die Jahre oder warum er sich nie wirklich ganz gefühlt hat.

Oder vergibt Gott nicht alles?! Eben, Gott vergibt alles..es ist der Mensch, der nicht (so gut) vergeben kann!! Der immer alles selbst sich erdenken muss. Gott aber tut es! Man muss NUR daran glauben.. Es ist wie Lot's Frau, die zurückschaut (und erstart)..wir aber sollen vorwärts gehen..Jetzt ist noch Zeit, um für Gott zu Leben!!


Es geht doch nicht darum dass Gott nicht vergeben würde! Das hat Jesus erledigt durch die Busse und die Umkehr.
Aber vielfach haben wir uns ja auch selbst verletzt in der Zeit in der wir ohne Jesus gelebt haben, im seelischen und geistlichen Bereich, und gherad eim sexuellen Bereich, auch wenn wir es als schön empfunden haben....Dinge angehäuft, die uns nicht gut getan haben.
Und das ist nicht alles automatisch weg bei der Bekehrung. Die Sümnden sind vergeben, aber gewisse Konsequenzen tragen wir immer noch in uns. Und das kann sich dann auf eine Ehe auswqirken. Vor allem eben dann wenn wir es uns nicht bewusst sind! Können wir mit dem dann aber zu Jesus kommen, so geschieht auch da wieder Heilung und Ordnung in uns drin.
Und gewisse Sachen könne wir uns eben auch ersparen, wenn wir uns das bewusst sind vorher.

Ich finde es ehrlich gesagt schade, wie der Mensch immer alles abwägen tut..


Wo habe ich "immer alles abgewägt"?
Was meinst Du denn damit?

Ich habe eigentlich im Grunde nur das bestätigen wollen was Du bereits geschrieben hast, nichts anderes :?:

Es ist das gleiche wie bei diesem Beispiel: (nach aussen beurteilen)
Eine Frau, gläubig und getauft fragte mich, ob ich getauft bin! Ich: Nein: Sie: Oh, dann kommst du ja nicht in den Himmel :shock: Schrecklich, einfach schrecklich Gott so kleinlich hinzustellen!!


Wo habe ich etwas nach aussen beurteilt?
Ich habe doch im Gegenteil eben ein Beispiel gebracht, wo es ums Innen geht, nicht um das was aussen ist.
Ich habe versucht zu erklären, weshalb es uns schadet, auch wenn äusserlich alles gut aussehen mag.
Edit dazu: Eben auch umgekehrt: Etwas, das innerlich im Reinen ist mit Gott, muss nicht unbedingt von aussen auch so ersichtlich sein und deshalb nicht einfach so beurteilbar, schon gar nicht durch dogmatische Vorstellungen das das Problem ist einer Aussenstehenden Person. (Dein Beispiel).

Wo ist zwischen uns der Knoten vom Missverständnis?
Wo habe ich Gott irgendwo klein gemacht?

Liebes Grüessli,
Sandra
Zuletzt geändert von Sandra73- am Sa 30. Okt 2010, 00:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon onThePath » Fr 29. Okt 2010, 23:54

Ich habe im Moment wenig Lust, hier mit zu schreiben.

Ich stehe aber gerne auf sandras Seite. Sie spricht wichtige Punkte gut an.

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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Argus Magnus » Sa 30. Okt 2010, 11:42

Gnu hat geschrieben:
Argus Magnus hat geschrieben: Was kennt ihr für Bibelstellen diesbezüglich?

Ich kenne einen ganzen Haufen von Bibelstellen, aber leider niemanden, der sich von Bibelstellen überzeugen lässt. Deshalb bin ich auch schon wieder weg aus dem Teenie-Forum. :mrgreen:


Das nützt mir jetzt natürlich ungemein ;)

Das ist keine Triviale Frage, die man so einfach mit "das ist Sünde" oder "das ist keine Sünde" beantworteten kann. Ich finde zwar die Meinungen, die andere Leute hier mit uns teilen interessant und auch hilfreich, aber ich möchte noch etwas mehr Bibelfundiertes lesen... (Ich muss ehrlich sein, ich habe nicht alle 11 Seiten komplett durchgelesen, wenn ihr das also schon mal hattet, tut mir das leid)

Eine Frage, die beantwortet werden muss, bevor man überhaupt über das "Sex vor der Ehe" Thema diskutieren kann, ist: Wann beginnt die Ehe vor Gott? Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass der allmächtige Gott an ein irdisches Ritual, wie z.B. die standesamtliche Trauung, dass zudem von Region zu Region und Kultur zu Kultur variiert, gebunden ist.. Falls es also so ist, wie einige hier denken (ich tendiere auch in diese Richtung), dass die Ehe mit dem ersten Sex beginnt, wie kann man dann "Sex vor der Ehe" überhaupt praktizieren?
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon Robby » Sa 30. Okt 2010, 12:22

Argus Magnus hat geschrieben: Falls es also so ist, wie einige hier denken (ich tendiere auch in diese Richtung), dass die Ehe mit dem ersten Sex beginnt, wie kann man dann "Sex vor der Ehe" überhaupt praktizieren?


Sehr guter Punkt. Wenn Geschlechtsverkehr eine Ehe besiegeln würde, dann gäbe es keinen vorehelichen Geschlechtsverkehr! Denn mit jedem ersten Mal Sex wäre die Ehe ja geschlossen und somit nicht "vorehelich". Ich weiss nicht woher die Theorie des Startes der Ehe durch Sex kommt. Ich weiss aber, dass schon in Mose steht, dass es nicht so ist:
2.Moses.22,15 Wenn ein Mann eine Jungfrau verführt, die noch nicht verlobt ist, und er
liegt bei ihr, so muss er sie sich durch Bezahlung des Brautpreises zur Ehefrau nehmen.


Das heißt also, sollte es zu Unzucht zwischen zwei Unverheirateten gekommen sein, gab es
nur eine Möglichkeit, nämlich die baldige Eheschließung! Wie kann ich eine Ehe schliessen, die schon geschlossen ist? Nein, Sex bedeutet Eins zu werden. Aber es ist noch keine Ehe geschlossen. Wer ausserhalb der Ehe Eins wird mit jemandem, der begeht Unzucht (porneia).
Jede Hure wäre mit hunderten/tausenden von Männern verheiratet, da sie mit diesen ja Geschlechtsverkehr geübt hat.

Das Beispiel der Ehebrecherin am Tempel zeigt, dass sexueller Verkehr alleine nicht bedeutet, dass man mit dem Sexpartner verheiratet ist:

Johannes 4, 17-18 (Schlachter 2000):
Jesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann! Denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Da hast du die Wahrheit gesprochen!



Lieber Gruss
Robby
Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süss und Süsses bitter nennen!Jesaja 5,20
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Re: Warten bis zur Ehe ...?

Beitragvon sugi » Mo 1. Nov 2010, 11:55

Taube hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Es ist das gleiche wie bei diesem Beispiel: (nach aussen beurteilen)
Eine Frau, gläubig und getauft fragte mich, ob ich getauft bin! Ich: Nein: Sie: Oh, dann kommst du ja nicht in den Himmel :shock: Schrecklich, einfach schrecklich Gott so kleinlich hinzustellen!!


Kommt da nicht eine Doppelmoral zum Ausdruck? Einerseits bist Du sehr streng, wenn es um vorehelichen Sex geht. Bei der Taufe bist Du Dir gegenüber jedoch um einiges toleranter. Es wäre doch gut, wenn man dem HERRN in beiden Sachen gehorsam wäre?

Gruss Taube

Ich bin froh und glücklich darüber, dass Gott in das Herz schaut :]
Habe zwar das Beispiel gebracht, jedoch geht es nicht um das Thema. 8-)
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