Alkohol

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Moderator: doro

Re: Alkohol

Beitragvon viper187 » Mi 14. Jan 2009, 09:56

Versteht mich nicht falsch, auch ich kenne Leute die koksen o.Ä. aber mehr als sagen dass ichs nicht gut finde kann ich denen auch nicht. Wenn sie schon garnicht einsehen wollen, dass das nicht gut für sie ist, dann seh ich keinen Sinn darin noch weiter auf die einzuquatschen.
Ich zwinge niemandem meinen Willen auf, jeder soll machen was er für Richtig hält, und wenn es wer für richtig hält harte Drogen zu sich zu nehmen, dann werde ich ihn darauf hinweisen, aber sicherlich nicht mehr.... Mehr als ein Wink mit dem Zaunpfahl kann ich da nicht geben.

Und wenn wer dann sagt, dass er wirklich aufhören will, dann steh ich auch gerne hinter dem oder derjenigen, aber bevor diese Erkenntnis nicht von einem selbst kommt, halte ich es für ziemlich ausgeschlossen dass diese Person jemals davon loskommt....

Flat Six hat geschrieben:Dann sind psychisch kranke Menschen für dich eigentlich auch nicht krank, sondern einfach nur dumm und schwach?


Nein....

Bei Suchtmitteln nimmt sie jeder selbst. Meist freiwillig oder aus Gruppenzwang, wer dem nicht widerstehen kann, ist in meinen Augen schwach...

Psychische Schäden haben viele Menschen aufgrund von erlebten. Die wenigsten können da etwas dafür oder dagegen. Auch geistig Behinderte können nichts dafür, es ist ihnen meist angeboren.

Auch wenn ich sie auf menschlicher Ebene nicht als minderwertig ansehe, muss ich trozdem zugeben, dass sie evolutionstechnisch gesehen eben genau dies sind, so hart das auch klingen mag.
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Re: Alkohol

Beitragvon F.R.O.G » Mi 14. Jan 2009, 10:01

@ Viper: was du hier schreibst, ist sicherlich nicht falsch - nur sollte man sich überlegen, WAS hinter der Sucht steht....nur Schwäche? nur Gruppenzwang?

Klar, bei den einen mag das tatsächlich so sein - aber ist es nicht vielmehr so, dass eine grobes psychisches Problem dahinter steckt, welches nicht gehandlet werden kann?

Ein "die Welt nicht ertragen" können?
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Re: Alkohol

Beitragvon bigbird » Mi 14. Jan 2009, 10:07

Hallo Viper

In Kürze ein paar Gedanken meinerseits

- Psychische "Schäden" sind nicht zwingend dasselbe wie psychische "Krankheiten".
- Warum auch ein Süchtiger überhaupt mit Drogen angefangen hat, ist natürlich sehr unterschiedlich. Wenn er aber mal in der Sucht drin ist, so ist es wirklich eine Krankheit. Weil nämlich der Organismus (grad bei Alkohol ist das erwiesen) seinen Stoffwechsel verändert hat. Darum bleibt ein Alkoholiker ein Alkoholiker, auch wenn er jahrelang trocken war. Weil nämlich zwei Schlucke genügen, um den veränderten Stoffwechsel wieder kippen zu lassen.
- Ich finds ja auch doof zu kiffen, bloss damit man dabei ist (Gruppenzwang) - und natürlich ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass man dadurch weiter hineinrutscht.
- In einem stimme ich dir zu: Nur wer selber will, kommt aus einer Sucht heraus, dort lohnt es sich wirklich, ihm zu helfen. Darum müssen Alkoholiker meistens erst ganz am Tiefpunkt angelangt sein, bis sie merken, was es geschlagen hat.

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Re: Alkohol

Beitragvon Le Chef » Mi 14. Jan 2009, 10:09

Dem Verlangen nach der psychotropen Substanz werden nach Verständnis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Kräfte des Verstandes untergeordnet. Es beeinträchtigt die freie Entfaltung der Persönlichkeit und kann die sozialen Bindungen und die sozialen Chancen eines Individuums beeinträchtigen oder zerstören. Abhängigkeit wird von der WHO als Krankheit eingestuft[1] und nicht als Willens- oder Charakterschwäche.


Sprich, ist man erst einmal süchtig, was ja i.d.R. ein schleichender Prozess ist, den der Abhängige gar nicht mitbekommt, hat der Verstand praktisch keine Chance mehr, dagegen anzukämpfen. Das hat absolut nichts mit Schwäche oder Dummheit zu tun, sondern ist eben eine Krankheit.

Was meinst du, weshalb die meisten Alkis erst einen Entzug machen, wenn sie müssen. Wenn sie halb totgesoffen auf der Intensiv aufwachen und einen Zwangsentzug machen müssen?
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Re: Alkohol

Beitragvon viper187 » Mi 14. Jan 2009, 10:17

Ich denke schlussendlich hat hier jeder irgendwie recht mit seinen Ansichten, allerdings halte ich Süchte nach wie vor nicht für Krankheiten.
Auch Psychische "Krankheiten" oder Schäden sehe ich nicht wirklich als Krankheit an, es sind halt schlichtweg einfach nur Schwächen.
Ich behaupte keineswegs, dass ich frei von Schwächen bin, wer kann das schon von sich behaupten?!

Grundsätzlich:
Was einen Krankheitserreger hat (Virus, Bakterie, Geschwür o.Ä.) ist eine Krankheit.
Was man sich selbst zufügt und einen Krank macht: Sucht
Was einem zugefügt wird und/oder man nichts dafür oder dagegen kann: Schwäche

Klar ist es manchmal schwer das irgendwie abzugrenzen, aber das ist so meine grundsätzliche Ansicht. Und Alkoholismus halte ich eindeutig für eine Sucht. Mag ja sein, dass sie den Stoffwechsel verändert, aber dies erst NACHDEM man das zeug freiwillig literweise in sich reingeschüttet hat.

Flat Six hat geschrieben:Sprich, ist man erst einmal süchtig, was ja i.d.R. ein schleichender Prozess ist, den der Abhängige gar nicht mitbekommt, hat der Verstand praktisch keine Chance mehr, dagegen anzukämpfen. Das hat absolut nichts mit Schwäche oder Dummheit zu tun, sondern ist eben eine Krankheit.


Doch, genau das ist absolute Dummheit.
Wenn ich schon Drogen zu mir nehmen will, dann informier ich mich erstmal, was das ganze bewirkt und was die Folgen daraus sein könnten. Wo die "richtige" Dosis liegt usw. Wenn man das ganze dann als "nehmenswert" betrachtet, soll mans nehmen, wenn nicht, noch besser.
Wer einfach mal mir nichts dir nichts irgendwas in sich reinballert, der hat es nicht anders verdient....
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Re: Alkohol

Beitragvon Le Chef » Mi 14. Jan 2009, 10:22

Und was ist mit Glücksspiel, mit WoW, mit Pornographie etc.? Das sind doch schleichende Prozesse.
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Re: Alkohol

Beitragvon viper187 » Mi 14. Jan 2009, 10:26

Flat Six hat geschrieben:Und was ist mit Glücksspiel, mit WoW, mit Pornographie etc.? Das sind doch schleichende Prozesse.


Süchte... man muss es sich ja nicht Körperlich antun. Und mit genug durchhaltewille und wenn man wirklich davon loskommen will, schafft mans auch.
Vor wenigen Jahren sah mein Tagesablauf etwa so aus: 8h Arbeit, 8h WoW, 8h Schlaf (wobei beim Schlaf meist etwas gespart wurde, WoW zuliebe...)
Wie gesagt, auch ich bin/war nicht frei von Süchten oder Schwächen. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
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Re: Alkohol

Beitragvon thery » Mi 14. Jan 2009, 14:41

Natürlich ist mir klar das eine Sucht krank machen kann. Aber ich sehe das als reine Kopfsache.
Und ja, es ist eine enorme Anstrengung da wieder rauszukommen und es erfordert einiges an Willen und Durchhaltevermögen.
Und vorallem umdenken, und das ist nicht einfach. Darum würde ich einen Süchtigen nicht einfach als Dumm oder Willenlos darstellen. Es gibt Menschen die können das einfach nicht, die sind so in diesem Kreislauf der Sucht gefangen das sie diesen Kreis nicht mehr durchbrechen können.

Und wie Frog erwähnte - stimmt schon, irgendwo stimmt ja etwas mit der Psyche nicht......so betrachtet könnte man Sucht dann doch als Krankheit ansehen. Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht.


Liebe Grüsse von thery
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Re: Alkohol

Beitragvon SolaScriptura » Mi 14. Jan 2015, 12:00

Also


Rauchen:

"Der Körper ist ein Tempel Gottes", mit Rauchen schädigst du Absichtlich deinem Körper.

Alkohol:
Wieder = der Körper ist ein Tempel Gottes^^ UND
Die Bibel ruft zur Nüchternheit auf nicht zur Trunkenheit Babels.
Alkoholi ist an sich "ok", Jesus zb hat selber Wein getrunken. Sobald aber deine Lippen anfangen zu Kribbeln solltest du aufhöhren. Sprich solange der Alk deine Wahrnehumg / Handeln nicht beeinflusst ist es "ok".

Biblisch gsehen öffnen Bewusstseinserweiternde oder Bewusstseinsverändernde Substanzen ein Tor zu den Dämonen. Ein Grund warum Satanisten zb. Drogen / Alkohol für Ihre Sessionen einsetzen.

Betrunken zu sein ist also nie gut.

Zur Frage soll man dort hin gehen?

Ja und Nein.
Jesus hat selber mit den Zöllnern und Huren abgehangen. Jedoch nicht weil er Ihr treiben gut fand sondern um sie zu bekehren.

Gehst du auf eine Party wo jeder sich dem Saufgelage hingibt, gibt es als Christ dort nichts zu tun. Ausser du Missionierst dort.

Ist es eine Party wo es einigermassen gemässigt Zugeht und nicht jeder Unzucht treibt ist es "ok" da dort auch ich sag mal "Christlich Konformen" Tätigkeiten nachgegenagen wird.
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Re: Alkohol

Beitragvon hello » Di 26. Jul 2016, 13:50

Ich habe das letzte mal mit 19 Jahren Alkohol getrunken. Jetzt bin 34.
Lieber abwarten als gar nichts tun
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Re: Alkohol

Beitragvon lionne » Sa 30. Jul 2016, 16:39

Also meine Erfahrung ist: mit der Zeit - und es hat halt auch seine Zeit gebraucht - bin ich zum Schluss gelangt, dass ich an (fast) allen Zusammenkünften/Zusammensitzen mit 'Weltmenschen'* nicht mehr mitmache: es bringt einfach nichts: a) kann ich nicht von Gott sprechen und b) verliere ich nur (wertvolle) Zeit, die ich anders nützen kann und c) habe ich u.U. auch noch einen 'sturmen' Kopf, weil wieder zu viel Alk konsumiert wurde (ich bin mir das nicht mehr gewöhnt... )
*) Ausnahmen sind z.B. Grillieren mit Nachbarn, Klassenzusammenkunft, Mitarbeiter-Treffen, u.ä.
LG lionne
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Re: Alkohol

Beitragvon onThePath » Di 9. Aug 2016, 23:01

So lecker Alkohol auch sein kann-ich trinke fast nie welchen. Und betrinken schon mal gar nicht.
Weil ich es nach 8 Jahren Rauchen im Alter von 23 Jahren satt hatte, schädliche Genussmittel zu missbrauchen. Deshalb machte ich auch mit Alkohol als lockere Gewohnheit schluss. Wenn ich zb etwas lecketen Baileys getrunken habe, ist sofort für mindestens Wochen Schluss. Leider haben sich im Laufe der Jahre etliche Flaschen Alkohol angesammelt, die alle ungeöffnet bleiben. Ich hatte noch nie Probleme damit, mir Alkohol so auf Abstand zu halten. Und wenn wir mal auf einer Hochzeit sind, kann ich als Autofahrer nur geringste Mengen genießen. Aber ein Schluck ist ja schon Genuss. Warum mehr trinken ?

lg, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Alkohol

Beitragvon lionne » Mi 10. Aug 2016, 07:22

Wir sind ja hier im Thread Teens and Twens:
Jeder Rausch schadet der Gesundheit! Der Alkoholkonsum der Jugendlichen hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr erhöht >>> Generation Alkohol :cry:
Für viele Jugendliche gehört es zu einem gelungenen Wochenende dazu, sich hemmungslos zu betrinken – Saufgelage, Komasaufen, Flatrate-Party.
Hier einige Fakten zu Alkohol (in der Schweiz sieht's nicht anders/besser aus!)
http://www.focus.de/gesundheit/videos/d ... 67788.html
LG lionne
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Re: Alkohol

Beitragvon bluna » Di 16. Aug 2016, 12:00

Hallo,es gibt einige Bibelstelle zu Alcohol und bibel, weiteres steht in kostenloses heftli. "hilfe von oben"gibt in div. sprachen, in Nederland heisst es hulp van boven. mehr bei mir habe infos schreibe pn.
Sind wir nicht Alle ein Bischen Bluna???
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Re: Alkohol

Beitragvon doro » Di 16. Aug 2016, 12:39

Hallo Le Chef und lionne

Lasst bitte die Zankereien hier. Ich habe je einen Beitrag löschen müssen.

@all: Das hier ist der Teens und Twens Bereich. Sprich: überlassen wir das Feld doch bitte primär den Jüngeren.

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Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

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Re: Alkohol

Beitragvon Le Chef » Mi 17. Aug 2016, 10:01

Le Chef fragt sich gerade:

Wenn Alkohol kurzfristig das Kurzzeitgedächtnis blockiert, was macht dann erst Alkohol?
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Re: Alkohol

Beitragvon Le Chef » Di 14. Mär 2017, 11:31

lionne hat geschrieben:Für viele Jugendliche gehört es zu einem gelungenen Wochenende dazu, sich hemmungslos zu betrinken – Saufgelage, Komasaufen, Flatrate-Party.


Le Chef meint:

Ich wusste lange nicht, was dieses "Komasaufen" sein soll. Irgendwann hab ich es dann begriffen: Auf dem Dorf haben wir immer "Vorglühen" dazu gesagt.
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Re: Alkohol

Beitragvon doro » Di 14. Mär 2017, 21:39

Hallo Scheffli

Du bist doch nochmal ein paar Jährli länger als ich kein Teen oder Twen mehr. Wie wär's, wenn du statt dessen ein gutes Vorbild wärst für die Jugend? Wär doch was.

(In anderen Worten: Brauchen wir echt solche Sprüche hier? :roll: )

lg, doro
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Re: Alkohol

Beitragvon Le Chef » Mi 15. Mär 2017, 11:03

Bin ich doch! Und was uns vor 25 Jahren nicht geschadet hat, wird heute auch nicht schaden. Wir haben damals, ab 15,16, gesoffen wie die Löcher. Heute wird das Komasaufen genannt und alle sind ganz erschüttert. Aber das ist ja nun wirklich nichts neues und gibt es seit Jahrzehnten. Da muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen.

Und abgesehen davon: Hier ins Forum hat sich der letzte Teen oder Twen vermutlich verirrt, als Smartphones noch Handy hiessen und so lustige kleine Zahlentasten hatten.
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Re: Alkohol

Beitragvon Jure » So 23. Apr 2017, 19:33

Le Chef hat geschrieben:Wir haben damals, ab 15,16, gesoffen wie die Löcher.
Fein, warum erheben wir dann das Komasaufen nicht zur Norm? "Erschüttert" bin ich sicher nicht - ich hab' das lange genug mitbekommen. Dass es "nicht geschadet" hätte, konnte ich allerdings in keinem Fall feststellen.
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Re: Alkohol

Beitragvon Thelonious » So 23. Apr 2017, 20:35

Le Chef hat geschrieben:Wir haben damals, ab 15,16, gesoffen wie die Löcher.


Bei so etwas verdreht allerdings auch ein längst-nicht-mehr-Teen-oder-Twen einfach nur die Augen. :clap:
Er fühlt der Zeiten ungeheuren Bruch und fest umklammert er sein Bibelbuch
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Re: Alkohol

Beitragvon Le Chef » Mo 24. Apr 2017, 08:34

Jure hat geschrieben:Fein, warum erheben wir dann das Komasaufen nicht zur Norm? "Erschüttert" bin ich sicher nicht - ich hab' das lange genug mitbekommen. Dass es "nicht geschadet" hätte, konnte ich allerdings in keinem Fall feststellen.


Das hab ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, es wird um das Thema heute zu viel Wind gemacht. Es ist kein neues Phänomen, sondern gab es schon immer. Und aus uns ist trotzdem was geworden. :D

Aber natürlich sollte man Alkohol verantwortungsvoll geniessen. Gelingt mir auch nicht immer, aber meistens.
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Re: Alkohol

Beitragvon Jure » Mo 24. Apr 2017, 09:25

Le Chef hat geschrieben:Das hab ich nicht gesagt
Stimmt, das bin ich gewesen. Es hat, glaube ich, auch niemand behauptet, dass aus Dir und anderen, die so gehandelt haben, "nichts" geworden sei - immerhin kennen wir einander ja nicht. Doch dieses Handeln auf die leichte Schulter zu nehmen mit dem Hinweis, dass es einige gibt, denen es nicht geschadet hat, halte ich für ziemlich verantwortungslos. Du kennst zwar Dich und einige andre, aus denen doch etwas geworden ist. Wieviele jedoch kennst Du, aus denen "nichts" geworden ist, denen man mit 30 schon sagen musste, dass sie ihre Leber "zersoffen" haben, wieviele, die ihr Leben icht mehr in den Griff bekommen haben, weil das letzte Koma zu viel war und wieviele von denen, die mit unter dreißig mit nahezu völlig abgeschossenen Gehirnen in Pflegeimen vor sich hinsiechen, denen man mehrfach täglich ihre Notdurft unter dem Körper entfernen muss, weil sie nichts mehr kontrollieren können? Wieviel Familien kennst Du, die der Alkohol restlos zerrüttet und kaputt gemacht hat?
Le Chef hat geschrieben:Ich habe gesagt, es wird um das Thema heute zu viel Wind gemacht.
Und ich finde, auch wenn das "Phönomen" alt ist - es müsste ein Sturm darum entfacht werden, der allen, die den hemmungslosen Alkoholgenuss leichtfertig herunterspielen und verharmlosen, das Wort vom Munde weht, noch bevor es gesprochen werden kann.
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Re: Alkohol

Beitragvon jesher » Mo 24. Apr 2017, 20:04

Le Chef hat geschrieben:Bin ich doch! Und was uns vor 25 Jahren nicht geschadet hat, wird heute auch nicht schaden. Wir haben damals, ab 15,16, gesoffen wie die Löcher. Heute wird das Komasaufen genannt und alle sind ganz erschüttert. Aber das ist ja nun wirklich nichts neues und gibt es seit Jahrzehnten. Da muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen.
Ein Mitschüler aus der Parallelklasse meiner Ältesten, ist nach seinem Komasaufen nicht mehr aufgewacht. Da waren einigen Leute erschüttert. Die Kirche, in der man den Tod dieses Schüler dann abkündigte, steht tatsächlich in einem Dorf.

sonnige grüße,
jesher
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Re: Alkohol

Beitragvon lionne » Mo 29. Mai 2017, 09:39

jesher hat geschrieben:Ein Mitschüler aus der Parallelklasse meiner Ältesten, ist nach seinem Komasaufen nicht mehr aufgewacht.

Ja, das kann durchaus passieren... Wenn man 'Glück' hat, kann man nach der Behandlung in der Notaufnahme wieder nach Hause..... :shock:
Es scheint, dass Alkohol bei den Jungen wieder weniger 'cool' ist; ich hoffe, dass das zutrifft.
>>>> http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/20 ... he-umfrage

https://www.google.ch/?gws_rd=ssl#q=jun ... 6043058076
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