Adventskalender

zum Lachen, zum Lesen, zum Raten und vieles mehr

Moderator: bigbird

Adventskalender

Beitragvon schterndli » Do 1. Dez 2005, 05:57

Hallo zusammen
Hm letztes Jahr hatten wir hier ja einen Adventskalender wo jeder der wollte mal einen Tag ausfüllen konnte.
Wäre doch schön wenn da einige wieder ihre Gedanken reinbringen könnten.
Ich fange dann hiermit mal an :)

1. DEZEMBER

Der Kalender

(unbekannt)


Ich gäb´ dir gerne einen Kalender,
einen Kalender zum ersten Advent,
in dem, versteckt hinter kleinen Türchen,
etwas ist, was jeder Mensch braucht und kennt.

Am 1. wäre hinter dem Türchen Verständnis,
hinterm 2. Türchen ist Phantasie,
hinterm 3. Humor,
und dann kommt am 4. eine Portion Euphorie.

Hinterm 5. Türchen findest du Hoffnung,
hinter dem 6. eine Menge Zeit,
und öffnest du dann das 7. Türchen,
entdeckst du dahinter Geborgenheit.

Im 8. Türchen sind Spaß und Freude,
im 9., da ist die Zuversicht,
hinterm 10. verborgen sind Kraft und Stärke,
im 11. ist Glück und im 12. ist Licht.

Hinterm 13. Türchen, da ist der Glaube,
am 14. findest du Menschlichkeit,
am 15. Trost und am 16. Frieden,
hinterm 17. Türchen die Zweisamkeit.

Am 18. findest du gute Gedanken,
am 19. Achtung vor Mensch und Tier,
am 20. Hilfe. Fast ist alles offen,
zu öffnende Türchen gibt´s nur noch vier.

Hinterm 21. kommt die Freundschaft
und am 22. die Toleranz,
am 23. die innere Ruhe -
am 24. strahlt der Christbaum in seinem Glanz.

Hinter dem Türchen am Heiligen Abend
sind keine Geschenke, nicht Reichtum und Geld,
hinter diesen Türchen, da ist die Liebe,
das größte und wichtigste auf dieser Welt.

Ich gäb´ dir so gerne diesen Kalender,
diesen Kalender zum ersten Advent,
doch mußt du sie alle selbst dir suchen,
die Dinge, die jeder Mensch braucht und kennt.


Lass es geschehen
Himmlischer
das ich an deiner Herrlichkeit
teilhabe
einen Augenblick

Lass mich
ein winziges Sternchen sein
und die Erde schauen
in ihrer unvollkommenen
Vollkommenheit
einen Augenblick
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Re: Adventskalender

Beitragvon schterndli » Fr 2. Dez 2005, 19:24

2. DEZEMBER


Ein bisschen mehr Friede - und weniger Streit,
ein bisschen mehr Güte - und weniger Neid,
ein bisschen mehr Liebe - und weniger Hast,
ein bisschen mehr Wahrheit - und das wäre was!

Statt soviel Unrast - ein bisschen mehr Ruh,
statt immer nur ich - ein bisschen mehr Du,
statt Angst und Hemmung - ein bisschen mehr Mut,
und Kraft zum Handeln - das wäre gut!

In Trübsal und Dunkel - ein bisschen mehr Licht,
kein quälend Verlangen - ein froher Verzicht,
und viel mehr Blumen - solange es geht,
nicht erst an Gräbern - da blühn Sie zu spät!

"Peter Rosegger"
Lass es geschehen
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Re: Adventskalender

Beitragvon Yehudit » Fr 2. Dez 2005, 21:01

3. Dezember (morgen kann ich nicht, daher stell ich es jetzt schon rein)



Bild



Man merkt es schnell, es ist soweit,
es beginnt die Weihnachtszeit.
Man sieht die Menschen laufen, schinden,
denn es gilt einen Adventskranz zu binden.
Und bald, man kann es deutlich sehn,
die ersten Kerzen auf dem Kranze stehn.

Und man merke, seh und staune,
sprunghaft steigt so manche Laune,
die Arbeit ist erledigt ganz,
fertig ist der Weihnachtskranz.
Und schon bald die erste Kerze brennt!
Man weiß es schon: Es ist Advent.

Doch hat es schon bei dir geleutet,
was dieser Kerzenschein bedeutet?
Nein, nein, es ist kein Startschuß für´s Laufen,
um noch schnell Weihnachtsgeschenke zu kaufen.
Das brennen der Kerzen hat einen Grund,
und das tun wir dir nun gerne kund:

Einst kam vom Himmel her auf diese Welt
unser Erlöser, der unser Herz erhellt,
der uns Sinn gibt für das Leben,
wonach wir alle sollen streben.
Er kam um uns von Sünde zu befrein,
damit wir wieder rein können sein.

Jesus starb für uns - an unsrer statt,
damit, wer will, Frieden mit Gott hat.
Doch nun sei auch mal nachgefragt,
hast Du ihm schon danke dafür gesagt?
Drum feiern wir auch Jesu kommen,
mit den Familien und allen Frommen.

Wir feiern die heilge Nacht,
an der die Engel gewacht,
und verkündigten der Hirtenschar,
was da im Stall geschehen war,
und das gekommen ist Jesus Christ,
der dann unser Erlöser geworden ist.
Die Herrlichkeit, des Vaters Thron,
verließ für uns der Gottessohn.

Und welche Bedeutung hat nun der Advent,
ob wohl jeder die Bedeutung kennt?
Denken wir daran was Jesaja einst rief,
als er noch über die Erde lief.
Bereitet werden soll Weg und Pfad,
damit der HERR bald kommen mag.

Doch frag dich nun ganz ohne scheu,
"war ich auch dem Herrn stets treu?".
Mag Jesus auch gerad zu mir jetzt kommen,
oder geht er an mir vorbei zu anderen Frommen?
Und denk daran, die Zeit verrinnt,
denn schon bald kommt´s Jesuskind.

Vier Kerzen lang hast du noch Zeit,
bist du danach für ihn bereit?
Doch halt, das war längst Vergangenheit,
Jesus lebt schon jetzt und in alle Ewigkeit,
als Herr der Herren fragt er heut,
mich und dich und alle Leut,
ob wir ihn einlassen in unser Leben,
und unsere Herzen ihm wollen geben.

Drum sollten wir jeden Tag als Advent begehen,
und darauf achten wo wir gerade stehen.
Jesus sucht Menschen die ihn aufnehmen wollen,
mit ganzem Herzen und wie wir es sollen.
Drum denk daran, daß Jesus uns kennt.
Wir wünschen allen einen frohen Advent!


Es ruft eine Stimme in der Wüste: Bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott!
Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade, und was hügelig ist, soll eben werden;
denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden, und alles Fleisch miteinander wird es sehen; denn des HERRN Mund hat´s geredet.

Jesaja 40,3-5
Kadosh, kadosh, kadosh! Adonai Elohim tz va ot.
Asher hayah v hoveh v yavo!
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Re: Adventskalender

Beitragvon Sokra7 » So 4. Dez 2005, 12:49

4. Dezember

„Bitte, warten Sie hier“, sagte ich zu dem Blinden und liess ihn an einer verkehrsgeschützten Ecke des Grossstadtbahnhofs allein: Ich wollte ihm das Gewühl ersparen auf dem Wege zum Schalter, zur Auskunft, zur Fahrplantafel und zur Post.

Zurückkehrend sah ich ihn schon von weitem stehen, während die Menschen an ihm vorbeihetzten, ein Kind ihn anstarrte, ein Gepäckkarren einen Bogen um ihn fuhr und ein Zeitungsverkäufer nach einem irrtümlichen und vergeblichen Angebot fast scheu wieder von ihm wegging.

Er stand ganz still, der Blinde, und auch ich musste ein paar Augenblicke stehen bleiben. Ich musste sein Gesicht ansehen. Die Schritte um ihn her und die unbekannten Stimmen und all die Geräusche des lebhaften Verkehrs, die schienen für ihn keine Bedeutung zu haben. Er wartete.

Es war ein ganz geduldiges, vertrauendes und gesammeltes Warten. Es war kein Zweifel auf dem Gesicht, dass ich etwa nicht wiederkommen könnte. Es war ein wunderbarer Schein der Vorfreude darin; er würde bestimmt wieder bei der Hand genommen werden.

Ich kam nur langsam los vom Anblick dieses eindrucksvoll wartenden Gesichtes mit den geschlossenen Lidern; dann wusste ich auf einmal:

So müsste eigentlich das Adventgesicht der Christen aussehen!
Liederbuch-bevor-Lied-zu-Ende-Zuklapper

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Re: Adventskalender

Beitragvon schterndli » Mi 7. Dez 2005, 13:05

5.DEZEMBER


Vorweihnachtszeit im Supermarkt

Endlose Schlange an der Kasse im Supermarkt.Die Verkäuferin an der Registrierkasse schwitzt Blut und Wasser,denn der kleine Hans stapelt Artikel
über Artikel vor ihr auf.
Endlich ist der Einkaufswagen leer,und die Kassiererin liest die Endsumme vom meterlangen Kassenbon.
Darauf Hans:So,nun können sie alles wieder einräumen.Ich brauche bloß den Bon für eine Rechenaufgabe.
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Re: Adventskalender

Beitragvon schterndli » Mi 7. Dez 2005, 13:08

6.DEZEMBER

Die Geschichte des „Nikolaus“

Wahrscheinlich wurde Nikolaus zwischen 280 und 286 in Patara (in der Nähe von Antalya) geboren. Angeblich unterschied er sich schon früh von anderen Kindern und trennte sich von den Freuden der anderen jungen Menschen, um in Kirchen Andachten zu halten. Später soll er einem Nachbarn, der seine drei Töchter der Prostitution hingeben wollte, um in seiner Armut leben zu können, einen Klumpen Gold durchs Fenster geworfen haben, so dass die drei Töchter „normal“ heiraten konnten. Nach der Priesterweihe soll Nikolaus sein ererbtes Vermögen an die Armen verteilt haben. Auch soll er unter einem Kaiser eingekerkert und schwer misshandelt worden sein. Der offenbar beliebte Bischof soll am 6. Dezember 345 gestorben sein und wurde sehr bald zu einer Kultfigur und erhielt den „Heiligen-Status“.

Wie so oft – wenn man bei einer so genannten „heiligen“ Person nicht viel zu berichten weiß, ranken sich sehr schnell Legenden empor. Angeblich waren zum Beispiel in Konstantinopel drei Offiziere unschuldig des Hochverrats angeklagt. Als sie im Kerker auf ihren Henker warteten, riefen sie zu Gott, Er möge ihnen den Heiligen Nikolaus zu Hilfe senden. Dieser erschien dann dem Kaiser sofort im Traum und drohte mit dem Gericht Gottes, falls dieser das Urteil an den drei Offizieren vollstrecken lasse. Daraufhin ließ der Kaiser angeblich die drei Unschuldigen frei. Seither gilt der Heilige Nikolaus als Helfer gegen irrige Urteile.



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Re: Adventskalender

Beitragvon schterndli » Do 8. Dez 2005, 05:30

7. Dezember

Jeder Traum enthält etwas,
das besser ist als die Wirklichkeit;
die Wirklichkeit enthält etwas,
das besser ist als der Traum.

Vollkommenes Glück wäre die Verbindung beider.

Leo Tolstoi
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Re: Adventskalender

Beitragvon schterndli » Do 8. Dez 2005, 05:34

8. Dezember

Hoffnungsschimmer

Wann leuchtet die Sonne am schönsten?
Wenn nach Gewittern sie wieder lacht.

Wann strahlen die Sterne am hellsten?
Wenn am dunkelsten die Nacht.

Wann ist Gott uns denn am nächsten?
In der allergrößten Not.

Wann ist seine Kraft am stärksten?
Wenn meine Kraft zu schwinden droht.

Wann ist seine Liebe`am größten?
Heute, jetzt und allezeit!

Er wird helfen, stärken, trösten –
tragen bis in Ewigkeit.

Ilse Ammann-Gebhardt
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Re: Adventskalender

Beitragvon doro » Sa 17. Dez 2005, 10:09

Oje, oje... Dieses Jahr scheints nicht so sehr zu klappen. Sorry, hab mich ja bisher auch nicht beteiligt. Naja, die letzte Woche schaffen wir noch, oder? :)





17. Dezember


Bild



O Toren! Wenn Ihr Gott betrachten,
erkennen wollt den Herrn der Welt,
wie einen Stein aus dunkeln Schachten,
der still dem kalten Blicke hält.

Wie schnell auch die Gedanken rennen,
kein Forschen und kein Grübeln frommt,
der Geist kann nur den Geist erkennen,
wenn ihm der Geist entgegenkommt.

Drum lüfte Euer Geist die Flügel,
und reißet Eure Herzen auf,
und nehmet über alle Hügel
der Sehnsucht nimmermüden Lauf!

Und spähet, lauschet, harret, trauert,
bis Euch sein heilger Hauch durchweht,
bis seine Wonne Euch durchschauert;
Erkenntnis Gottes ist Gebet.

Gebet ist Balsam, Trost und Friede,
in Gott ein froher Untergang,
es ist mit Gottes ew´gen Liede
tiefinnerster Zusammenklang;

Gebet ist Freiheit, die der Schranke
der Erdenmacht die Seel´ entreißt,
dann steht kein Wort und kein Gedanke
mehr zwischen ihr und Gottes Geist.

Nikolaus Lenau (1802-1850)


Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Adventskalender

Beitragvon schterndli » So 18. Dez 2005, 08:35

18.Dezember


Die Tiere disputierten über Weihnachten


Die Tiere disputierten einmal über Weihnachten. Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.


"Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs. "Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?"


"Schnee", sagte der Eisbär. "Viel Schnee." Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.


Das Reh sagte "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern."


"Aber nicht so viele Kerzen", heulte die Eule. "Schoen schummrig und gemütlich muß es sein. Stimmung ist die Hauptsache."


"Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau. "Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten."


"Und Schmuck!" krächzte die Elster. "Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten."


"Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen", brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten."

"Mach´s wie ich:" sagte der Dachs, "pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt fuer mich: Mal richtig pennen."

"Und saufen", ergänzte der Ochse. "Mal richtig einen saufen - und dann pennen."



Aber da schrie er "aua", denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.
"Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?"
Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte "Das Kind. Jaja, das Kind - das ist doch die Hauptsache.



"Übrigens", fragte er dann den Esel, "wissen das eigentlich die Menschen?"


(Verfasser unbekannt)
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Re: Adventskalender

Beitragvon doro » Di 20. Dez 2005, 01:59

Hmmm... Hoppla... Schon wieder fehlt ein Tag.

Naja: ich trags mal noch nach: :)

19. Dezember

Bild

Es ist dieser Mistkerl, der meine Frau umgebracht hat!





Jaaa, sorry, ein bisschen weniger besinnlich. :D
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Adventskalender

Beitragvon schterndli » Di 20. Dez 2005, 05:36

20. Dezember

Das Dunkel erhellen

Wir jammern über das Dunkel der Welt,
über Hoffnungslosigkeit, die uns befällt,
über Freunde, die uns nicht verstehen,
und Nachbarn, die uns übersehen.

Doch würde jeder von uns ein Licht in sich tragen,
die Freunde nach ihren Sorgen fragen,
den Nachbarn besuchen in seinem Leid
und den Traurigen retten aus Einsamkeit,

dann würde Licht und Güte funkeln,
der Stern von Bethlehem leuchten im Dunkeln,
die Hoffnung der Seele neue Nahrung geben
und unser Herz bewusst Weihnachten erleben.
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Re: Adventskalender

Beitragvon doro » Mi 21. Dez 2005, 01:31

21. Dezember


Bild




Der Stern

Hätt´ einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland,
und ließe sich dünken, er wäre wohl nie
dem Sternlein nachgereist, wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
des Wundersternes von dazumal.

(Wilhelm Busch)
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Adventskalender

Beitragvon SunFox » Do 22. Dez 2005, 02:03

22. Dezember 2005

1. Macht hoch die Tür, die Tor´ macht weit,
Es kommt der Herr der Herrlichkeit,
Ein König aller Königreich´,
Ein Heiland aller Welt zugleich,
Der Heil und Leben mit sich bringt;
Derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
Mein Schöpfer, reich von Rat!

2. Er ist gerecht, ein Helfer wert,
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
Sein Königskron´ ist Heiligkeit,
Sein Zepter ist Barmherzigkeit.
All unsre Not zum End´ er bringt.
Derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
Mein Heiland, groß von Tat!

3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
So diesen König bei sich hat!
Wohl allen Herzen insgemein,
Da dieser König ziehet ein!
Er ist die rechte Freudensonn´,
Bringt mit sich lauter Freud´ und Wonn´.
Gelobet sei mein Gott,
Mein Tröster, früh und spat!

4. Macht hoch die Tür, die Tor´ macht weit,
Eu´r Herz zum Tempel zubereit´t,
Die Zweiglein der Gottseligkeit
Steckt auf mit Andacht, Lust und Freud´!
So kommt der König auch zu euch,
Ja Heil und Leben mit zugleich.
Gelobet sei mein Gott,
Voll Rat, voll Tat, voll Gnad´!

5. Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
Mein´s Herzens Tür dir offen ist!
Ach zeuch mit deiner Gnade ein,
Dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heil´ger Geist uns führ´ und leit´
Den Weg zur ew´gen Seligkeit!
Dem Namen dein, o Herr,
Sei ewig Preis und Ehr´!

Melodie
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Adventskalender

Beitragvon Pumi » Fr 23. Dez 2005, 06:21

Für meine Oma
Im Advent 2000: Kann es Weihnachten werden, wenn wenige Tage vorher ein geliebter Mensch gestorben ist? Müßte nicht die Welt um mich herum stehen bleiben? Diese Fragen habe ich mir selbst mit dieser frei erfundenen aber wahren Weihnachtsgeschichte beantwortet. Und es wurde wirklich Weihnachten...

Eine Weihnachtsgeschichte:
Es war eine saukalte Nacht, eine Nacht wie jede andere.
Wir sind draußen auf dem Feld beim Lagerfeuer gelegen. Jeder hat sich so seine Gedanken gemacht.

Es war eine saukalte Nacht, eine Nacht wie keine andere.
Es war schon ein paar Tage her. Ein Schaf war ausgerissen. Daniel war losgegangen: »Bleibt ihr ruhig hier, ich finde es schon wieder«. Und dann ist er nicht mehr wieder gekommen. Ein falscher Schritt im Dunkeln. Er ist die Felsen runter gestürzt und war sofort tot.

Es war eine saukalte Nacht, eine Nacht wie keine andere.
Wir sind wieder draußen auf dem Feld beim Lagerfeuer gelegen. Aber alles, was mich sonst in solchen Nächten beschäftigt hat, war heute so weit weg. Der Streit mit Ruben. Die Sorgen um die Familie daheim. Was die im Dorf über uns Außenseiter hier draußen denken. Alles schien nur an mir vorbei zu laufen. Die Angst, ob ich den Job behalten werde, und ob das Geld reicht. Alles, was sonst so unglaublich wichtig war, alles war nun verschwommen und ganz weit weg. Nur noch ein Gedanke war da: Daniel - tot - nie mehr wird er bei uns sein - nie mehr mit uns arbeiten nie mehr mit uns diskutieren - nie mehr mit uns lachen - nie mehr.

Es war eine saukalte Nacht, eine Nacht wie keine andere.
Wir sind draußen auf dem Feld beim Lagerfeuer gelegen. Jeder hat sich so seine Gedanken gemacht. Jeder war woanders, keiner war wirklich da.

»Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.
Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.
Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr.« (Lukas 2; 8-11)


Es war eine saukalte Nacht, eine Nacht wie keine andere.
In dieser Nacht hat Gott gesagt: »Fürchtet euch nicht!«. In dieser Nacht hat Gott gesagt: Ich lasse euch nicht allein hier draußen. Ich komme zu euch. Ich will bei euch sein, bei euren Problemen, bei eurem Streit, bei eurer Angst. Ich komme zu euch. Ich bin bei euch, egal was euch beschäftigt, egal was euch wichtig ist. Ich komme zu euch. Ich bin bei euch, bei euren Sorgen, bei eurer Furcht und bei eurer Trauer.
»Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude.«

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Gott hat uns tüchtig gemacht zu Dienern des neuen Bundes,
nicht des Buchstabens, sondern des Geistes.
Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig
2.Korinther 3,6
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Re: Adventskalender

Beitragvon doro » Fr 23. Dez 2005, 22:11

Hey Pumi!

Vielen Dank für diese Geschichte! :umarm:

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Adventskalender

Beitragvon schterndli » Fr 23. Dez 2005, 22:18

Original von doro
Hey Pumi!

Vielen Dank für diese Geschichte! :umarm:

lg, doro


Mich anschliesse! DANKE!
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Re: Adventskalender

Beitragvon schterndli » Sa 24. Dez 2005, 14:43

24.Dezember


Die Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas:
LUKAS 2,1 - 20

Es begab sich aber zur der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:

Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Und als die Engel von ihnen in den Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in einer Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

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Meistens wird Gott ganz leise Mensch

Beitragvon Pumi » Sa 24. Dez 2005, 14:52

Meistens wird Gott ganz leise Mensch

Die Engel singen nicht
Die Könige gehen vorbei
Die Hirten bleiben bei ihren Herden

Meistens wird Gott ganz leise Mensch
Von der Öffentlichkeit unbemerkt
Von den Menschen nicht zur Kenntnis genommen

In einer kleinen Zweizimmerwohnung
In einem Asylantenwohnheim
In einem Krankenzimmer
In nächtlicher Verzweiflung
In der Stunde der Einsamkeit
In der Freude am Geliebten

Meistens wird Gott
Ganz leise Mensch

Wenn Menschen
Zu Menschen werden

(Andrea Schwarz)

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Gott hat uns tüchtig gemacht zu Dienern des neuen Bundes,
nicht des Buchstabens, sondern des Geistes.
Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig
2.Korinther 3,6
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Pumi
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Re: Meistens wird Gott ganz leise Mensch

Beitragvon SunFox » Fr 30. Dez 2005, 04:48

Und was ist jetzt mit ´Advent´?

Wer wartet jetzt noch?

"Siehe ich komme bald und mein Lohn mit mir!"

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Viele Grüße an alle von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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